Eintrittskarten: The Yardbirds, Bongo Bar, München, 15.10.2002

Natürlich habe ich die „Original-Yardbirds“ nie live gesehen, aber Anfang der 90er Jahre in einer völlig irren Woche in London … und dann noch mal in München:

YardbirdsMünchen2002A

Das Konzert fing ziemlich verspätet an … war auch nicht der Brüller schlechthin, aber immerhin: Ich hatte nochmal die Yardbirds gesehen und zwar in folgender Besetzung (für die Richtigkeit übernehme in keine Gewähr und erst recht keine Pistole):

Chris Dreja: guitar
Alan Glen: harmonica, percussion
John Idan: bass, vocals
Gypie Mayo: lead guitar
Jim McCarty: drums, vocals

Und irgendwo liegt bei mir noch so eine „audience tape“ von diesem Auftritt rum … aber wo bloß,???

YardbirdsMünchen2002B

Die Rückseite der Eintrittskarte

Eintrittskarten: Patti Smith Band, Salzburg, Domplatz 04.08.1998

PattSmithSalzburg1998A

War ein tolles Konzert … mit Lenny Kaye und bei bei der Zugabe kriegte ich ne Gänsehaut, denn Patti Smith sang jene magischen Zeilen …

Jesus died for somebody’s sins but not mine
Meltin‘ in a pot of thieves
Wild card up my sleeve
Thick heart of stone
My sins my own
They belong to me, me

… und im Hintergrund ragte der Salzburger Dom in den Nachhimmel.

PattSmithSalzburg1998B

Ein wenig ernüchtern zu sehen, wie Patti Smith mit ihrer Band mit einer großen Audi-Limousine zur Bühne gefahren wurde … und nachdem Konzert sprangen sie sofort wieder in diese Limousine und verschwanden … wirkte irgendwie sehr geschäftsmäßig.

Ach ja … und eine Strafzettel wegen Falschparken bekam ich auch noch.

PattSmithSalzburg1998C

Eintrittskarten: Nigel Kennedy Band, Circus Krone, München, 28. Juni 1993

War schon ein denkwürdiger Abend …

Nigel Kennedy CircusKroneMünchen1993A

… einerseits weil ich mit einer nun wirklich spannenden Frau in diesem Konzert war, andererseits natürlich auch wegen dem Musiker in seiner Begleitband war der ziemlich gute Jazzgitarrist John Etheridge), wenngleich mir seine zuweilen affigen Punkattitüden schon damals gewaltig auf den Keks ging.

Vor ein paar Jahren habe ich ihn dann nochmals gesehen … und das war zum Abgewöhnen … er ist mittlerweile zumindest live zu einem albernen Clown verkommen, der lieber mit dem Publikum scherzt, als zu spielen.

Nigel Kennedy CircusKroneMünchen1993B

Die Rückseite mit dem „Kleingedruckten“ …

… Und da fand sich auch folgender Satz:

Das Mitbringen von Tonbandgeräten, Foto- Film- oder Videokameras ist untersagt, Aufnahmen damit – auch für den privaten Gebrauch – sind zuzulässig. Zuwiderhandelungen werden strafrechtlich verfolgt und berechtigen zum Verweis aus der Veranstaltung

Nun gut … ich bekenne mich schuldig … ich hatte in böser Absicht meinen Sony-Walkman (damaliger Werbespruch: „It´s not a trick, it´s a Sony“) dabei, mit dem man relativ gute „audience recordings“ machen konnte …  und irgendwo liegen diese tapes noch bei mir rum.

Blöd war nur für meine Begleiterin, dass sie während dem Konzert mit mir nicht flüstern konnte, denn das hatte ich ihr – ob der Qualität der Aufnahme – strengstens untersagt.

 

Eintrittskarten: Long John Baldry, B 52, München, 24. November 1992

Einerseits war´s ein irgend wie trauriger Abend … denn der kleine Club „B 52“ (den´s schon längst nicht mehr gibt), war nur zur Hälfte gefüllt.

Long John Baldry - B52, München, 24. November 1992.jpg

Andererseits bin ich doch sehr froh, dabei gewesen zu sein, denn Long John Baldry war schon ein passionierter und überzeugender Bluesmusiker (wenngleich er in den 60er Jahren auch mit Pop erfolgreich war).

Gestorben ist er dann im Jahr 2005.

Ach ja … ich hatte damals die üble Angewohnheit, solche Konzerte mitzuschneiden. Also: irgendwo liegt bei nur so eine „audience tape“ rum … die Qualität ist gar nicht mal so schlecht …

Einrittskarten: Jordi Savall, BMW Welt Klassik & Lounge, 15. Dezember 2012

Ein sicherlich sehr bemerkenswertes Konzert, denn Jordi Savall ist schon was ganz besonderes, wie es eben auch dieses Konzert war.

Jordi Savall BMW Welt Klassik & Lounge, München 15 Dezember 2012

Jordi Savall i Bernadet (* 1. August 1941 in Igualada, Katalonien, Spanien) ist ein katalanischer Musikwissenschaftler und Gambist im Bereich der historischen Aufführungspraxis, der auch eigene Kompositionen zur Aufführung bringt.

Und wie sich das dann anhört, kann man demnächst hier bestaunen, wenn er nämlich Musik von Georg Friedrich Händel auf seine Weise zelebriert.

Eintrittskarten: Uriah Heep, Sporthalle an der Siegenburger Str., München, 5. Februar, 1973

Das war schon ein bemerkenswerter Konzertabend:

Uriah Heep München 05. Februar 1973

Zum einen, weil diese „Konzerthalle“ denkbar ungünstig für ein Konzert war. Denn das Publikum saß auf den Rängen einer Sporthalle, die Bühne wwar gegenüber aaufgebaut und dazwischen die gähnende Leere der Sportarena (wo sich eben anonsten Hand- oder Volleyballer tummelten). Abstand zwischen Publikum und Bühne: ca. 30 Meter.

Und dann fiel auch noch die Gitarrist von Uriah Heep, Mick Box wegen Krankheit aus. Wer wollte konnte sich den Konzertpreis erstatten lassen und nach Hause gehen.

Ich blieb und sah dann Uriah Heep als Quartett und es war erstaunlich, wie Ken Hensley und besonders der Bassist Gary Thain scheinbar mühelos die Solos eines Mick Box ersetzten bzw. kompensierten. Da bekam man dann schon ein Gespür dafür, dass das wirklich formidable Musiker waren.

Eintrittskarten: Chick Corea, Stanley Clarke & Lenny White, London Barbican Hall, 15. November 2009

Chick Corea London 2009A

Dieses Konzert war eine Überraschung für mich … meine Partnerin (und jetzige Ehefrau) nahm mich bei der Hand, und wir fuhren einfach los …. ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete. Als ich dann vor der Barbican Hall stand und die Plakate sah, dämmerte es mir …

Und es wurde ein Gala-Abend, zudem auch die Vorgruppe „Bela Fleck & The Flecktones“ beitrugen. Am Ende jammten sie dann alle gemeinsam … WOW !

Chick Corea London 2009B.jpg