Volker Ernstling – … und läuft und läuft ! (1967)

EinKäferMadeInGermany01AHier nun ein sog. „Schmunzelbuch“ aus dem Hause Bärmeier & Nikel und zwar von dem ziemlich genialen Volker Ernstling:

Volker Ernsting (* 1941 in Bremen) ist ein deutscher Karikaturist und Illustrator.

Ernsting studierte an der Staatlichen Kunstschule in Bremen und war später Werbegrafiker in einem Bremer Warenhaus. Zwischen 1963 und 1964 arbeitete er als Schriftgrafiker beim Weser-Kurier. Er zeichnete viele Jahre für die Pardon und in ihren Anfangstagen auch für die Titanic. Seit 1985 ist Ernsting freischaffender Grafiker und Karikaturist, bekannt wurde er durch seine Zeichnungen in der Wochenzeitschrift Hörzu. Ab 1994 arbeitete Ernsting auch als Karikaturist bei der Tageszeitung Stuttgarter Nachrichten. Ernsting lebt zusammen mit seiner Familie in Bremen-Vegesack. (Quelle: wikipedia)

Und so beschreibt er seine Vita selber:

Selbstportrait

Selbstportrait

Volker Ernsting studierte an der Staatlichen Kunstschule in Bremen und war später Werbegrafiker in einem Bremer Warenhaus. Zwischen 1963 und 1964 arbeitete er als Schriftgrafiker beim Weser-Kurier. Er zeichnete viele Jahre für die Pardon und in ihren Anfangstagen auch für die Titanic. Seit 1985 ist Ernsting freischaffender Grafiker und Karikaturist. Einem größeren Publikum wurde er vor allem bekannt durch seine Zeichnungen in der Wochenzeitschrift Hörzu, speziell seinen präzisen Karikaturen der Fußball-Nationalmannschaften von 1974, 1987 und 1982, dem Kindercomic “Mike Macke”, der TV-Persiflage “Sherlock Holmes und das Geheimis der blauen Erbse”, diversen Covers und seinen Cartoons für die wöchentliche “Seite 3″.

Dazu kamen von Anfang der 1970er bis Mitter der 1990er regelmäßig politische Cartoons für den “Kölner Stadtanzeiger“, eine Familienserie für “Journal für die Frau“, Cartoons für die “Ärzte Zeitung”, Buchillustrationen für den Lappan Verlag, Wetterkarten für Radio Bremen und vieles mehr.

Vor allem in der Hansestadt Bremen hat er seine Spuren hinterlassen. Volker Ernsting gab seiner Heimatstadt und den sogenannten Bremensien ein modernes Gesicht. Böse Zungen sagen, er hätte mit seinen zahllosen Zeichnungen zur Stadtgeschichte die Bremer an sich erfunden und womöglich haben diese Lästermäuler damit nicht ganz unrecht.

Dieses Cartoon Büchlein war seine 2. Veröffentlichung bei dem famosen Verlag Bärmeier & Nickel (die erste Veröffentlichung hieß „Hals und Beinbruch“, 1966).

Volker Ernstling

Und wie man schon am Titel erraten kann, drehte sich dieses Buch um den VW-Käfer, jenem unsterblichen Symbol für die Mobilität, aber auch für das „Wirtschaftswunder“ der 50er/60er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland.

Viele witzige Ideen, auch wenn sich mir nicht immer der Humor jener Jahre erschließt … macht aber auch nix …

Natürlich jongliert Volker Ernstling mit dem Möglichkeiten des Wortspiels „Käfer“ und gerne zitiert er auch aus unserer Kulturgeschichte („Hänsel und Gretel“, Wilhelm Busch) … Und von daher: ein vergnügtes Angebot in diesem blog, trotz und gerade wegen dem Irrsinn des Alltags.

Und – wie immer – ein paar Vorschaubilder, bevor es zur Präsentation dieses Büchleins geht (weitere Druckerzeugnisse des Verlages Bärmeier & Nikel werden im Laufe dieses Jahres folgen).

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