Hugo von Hofmannsthal – Der Tor und der Tod (1920)

TitelUnd hier mal ein kleines, aber feines Büchlein aus der Insel Bücherei (über diese verlegerische Großtat möchte ich demnächst mal berichten).

Verfasst wurde es von Hugo von Hofmannsthal:

Hugo von Hofmannsthal, genauer Hugo Laurenz August Hofmann Edler von Hofmannsthal, wurde am 1. Februar 1874 als Sohn des Juristen und Bankbeamten Dr. Hugo von Hofmannsthal (1841-1915) und seiner Frau Anna, geb. Fohleutner (1849-1904) in Wien geboren. Seine Familie hat jüdische, italienische, schwäbische und österreichische Wurzeln. Als behütetes und einziges Kind seiner Eltern erhielt Hofmannsthal eine äußerst sorgfältige Bildungsförderung, besonders durch den Vater. Der Umgang mit Büchern und der Besuch des Theaters waren die Hauptbeschäftigung dieses einsamen Kindes, das seine Lebenserfahrung aus den Lektüreerlebnissen zog und sich „frühgereift und zart und traurig“ die Welt lesend und träumend antizipierte. Die überragende Kenntnis der europäischen Literatur war die Grundlage von Hofmannsthals Schaffen. Zugleich forderte das auch belastende Erbe der Tradition sein Schreiben zu immer neuen Metamorphosen und modernen Transformationen heraus.

Schon als Gymnasiast, 16 jährig, trat Hofmannsthal unter dem Pseudonym Loris mit seinen ersten Gedichten und lyrischen Dramen an die Öffentlichkeit. In den literarischen Zirkeln Wiens wurde er als Wunderkind gefeiert und fand als viel Jüngerer gleichberechtigte Aufnahme in den Kreis der Schriftstellergruppe des „Jungen Wien“ (Hermann Bahr, Arthur Schnitzler, Richard Beer-Hofmann, Felix Salten u.a.). Seine Texte lassen die Signatur der Moderne nicht nur erkennen, sondern konstituieren maßgebend das Konzept der Moderne, zu dem seine zahlreichen Essays und Rezensionen die Stichwörter gaben. Hofmannsthals Gedichte wurden als Zeugnisse eines modernen ‚L’art pour l’art’ in Georges „Blätter für die Kunst“ veröffentlicht. Seine kleinen Dramen, die

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1893

sich außerhalb der gängigen Bühnenkonzepte bewegten und darum als theateruntauglich galten, sind federleichte Gebilde, die in hochartistischer Sprache die Kritik des Ästhetizismus behandeln. Auch die frühen Erzählungen widmen sich in dichter, geschliffener Prosa der Kritik der ästhetischen Lebensform und lassen sie in unheimliche Konstellationen münden. – Den Ruhm dieses als „ästhetisch“ bezeichneten Frühwerks hat Hofmannsthal zunehmend als Belastung empfunden.

 

Nach dem Abitur wollte der nun schon bekannte Autor dennoch neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit einen bürgerlichen Beruf ergreifen. An der Wiener Universität studierte er zunächst Jura, nach seinem Militärdienstjahr wechselte er 1895 zur Romanistik, deren Studium er mit einer Promotion abschloß. Seine bereits halbherzig geschriebene Habilitation über Victor Hugo zog Hofmannsthal 1901 wieder zurück, denn zu diesem Zeitpunkt war längst klar, daß sein einziges Geschäft die Dichtkunst war.

Hofmannsthal heiratete 1901 eine junge Frau aus seinem eigenen sozialen Lebenskreis, Gertrud (Gerty) Schlesinger (1880-1959), Bankierstochter aus jüdischer assimilierter Familie, mit der er bis zu seinem Tod im sogenannten Fuchsschlößl in Rodaun bei Wien lebte. Dort kamen auch die drei Kinder Christiane (1902-1987), Franz (1903-1929) und Raimund (1906-1974) auf die Welt. Diesem ruhigen und kontinuierlichen Gleichmaß des „äußeren Lebens“ – Hermann Broch spricht in seiner Studie über Hofmannsthal von dessen „Ich-Verschweigung“ – steht eine enorme, oft unruhige und fragmentarische schriftstellerische und kulturpolitische Aktivität gegenüber. Das gilt für die eigenen Werke, die sich in allen Gattungen und über die Grenzen des Sprachkunstwerkes hinaus bewegen, die mit der gesamten europäischen Tradition ein „unendliches Gespräch“ führen und die mit ihrem fragmentarischen Charakter und der Proliferation der Skizzen eine moderne Ästhetik begründen; das gilt auch im Hinblick auf kulturfördernde Engagements wie Herausgebertätigkeiten, Zeitschriftenprojekte und Gründungen von Kulturinstitutionen. Dem reichen Tätigkeitsradius entsprach der große Freundeskreis um Hofmannsthal, von dem ein immenses Briefwerk zeugt.

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1910

1902 erschien der wohl folgenreichste Text Hofmannsthals, „ Ein Brief“ (bekannt als ‚Brief des Lord Chandos’), der mit seiner radikalen Sprachskepsis zu Recht als Gründungsmanifest der Moderne gelesen wird. In der Folge entstanden weitere „Erfundene Gespräche und Briefe“, in denen die Grenze von Essayistik und Fiktionalität verwischt und die Kunst zu einer beständigen Selbstreflexion getrieben wird. Zugleich gelang Hofmannsthal der ersehnte Durchbruch zur „großen Bühne“ mit seinen durch Nietzsche und Freud inspirierten Neubearbeitungen antiker Tragödien (vor allem „Elektra“ 1903). Die Zeit nach der Jahrhundertwende ist in Hofmannsthals Schaffen gekennzeichnet durch die Bemühung um die nichtsprachlichen Künste: Ballette, Pantomimen, später Filmdrehbücher und vor allem die Oper. Hierher gehört die bis zu seinem Tod dauernde Verbindung mit Richard Strauss (1864-1949), für den er zahlreiche Opernlibretti schrieb („Der Rosenkavalier“, „Ariadne auf Naxos“, „Die Frau ohne Schatten“, „Die ägyptische Helena“, „Arabella“), und die mit Max Reinhardt (1873-1943), mit dem er in den zwanziger Jahren die Salzburger Festspiele begründete. Max Reinhardt hat auch viele von Hofmannsthals Theaterstücken inszeniert, so nach dem Weltkrieg die Komödien „Der Schwierige“ und „Der Unbestechliche“. Hofmannsthals Romanprojekte, besonders der bedeutende Romanentwurf „Andreas“, blieben alle unvollendet und sind erst posthum erschienen.

Hofmannsthal starb am 15. Juli 1929, am Tag der Beerdigung seines Sohnes Franz, der zwei Tage zuvor Selbstmord begangen hatte. Er war 55 Jahre alt. Der Schriftstellerkollege und Freund Arthur Schnitzler notierte in sein Tagebuch: „Der grösste Dichter dieser Zeit ist mit ihm dahin.“ (Elsbeth Dangel-Pelloquin)

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Hier eines aus meiner Sicht bemerkenswerten Texte:

Der Tor und der Tod ist ein kurzes Drama in Versen („lyrisches Drama“) von Hugo von Hofmannsthal, verfasst 1893. Die erste Veröffentlichung erfolgte 1894 im „Modernen Musen-Almanach“ unter dem Verfasserpseudonym „Loris“, die erste Buchausgabe 1900. Die Uraufführung am 13. November 1898 erfolgte unter der Leitung von Ludwig Ganghofer.

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Das Ex-Libris eines Heinz Decker mit einer Szene aus Der-Tor und der Tod, 1949

Das Stück spielt laut Angaben des Autors in den 1820er Jahren und handelt von der Begegnung des Edelmanns Claudio mit dem Tod. Der Tod kommt zu Claudio, um ihn aus dem Leben abzuführen, und konfrontiert ihn mit bereits verstorbenen wichtigen Menschen aus seinem Leben – seiner Mutter, seiner ehemaligen Geliebten und einem Jugendfreund. In den Begegnungen wird ihm klar, dass er zu diesen Menschen keine tieferen Bindungen entwickelt hat. Er lebte nach Art eines Dandys gegenüber anderen Menschen in einer ästhetisch-distanzierten Haltung, ohne sich auf sie einzulassen und sie an sich heranzulassen. Der Moment des Sterbenmüssens macht ihm dieses Defizit bewusst und paradoxerweise ist erst die Todesstunde voller emotionaler Lebendigkeit. „Da tot mein Leben war, sei Du mein Leben, Tod“. Claudio sinkt am Schluss tot nieder; die letzten Verse des Todes lauten:

Wie wundervoll sind diese Wesen,
Die, was nicht deutbar, dennoch deuten,
Was nie geschrieben wurde, lesen,
Verworrenes beherrschend binden
Und Wege noch im Ewig-Dunkeln finden.

Hugo von Hofmannsthal vereinigt in seinem Stück Elemente des Impressionismus mit solchen des Symbolismus. Das symbolistische Drama mit seiner imaginativen Sprache eignet sich eher dafür, Bilder und Klänge in der Vorstellung des Lesers wachzurufen als ein konkretes Bühnengeschehen zu konstituieren. Symbolistische Dramen sind handlungsarm.

Angelo_Jank_Hugo_von_Hofmannsthal_Der_Thor_und_der_Tod_1899

Illustration von Angelo Jank in der Zeitschrift: Die Jugend, Heft 6, 1899

Anders als das Theater des Naturalismus, das ebenfalls am Ende des 19. Jahrhunderts eine Blütezeit erlebte, ist das symbolistische Theater kein Illusionstheater. In diesem wird der Zuschauer gezielt in die Illusion versetzt, er beobachte (quasi wie durch ein Schlüsselloch) einen „realen“, „jetzt“ stattfindenden Vorgang, und die Beobachteten seien sich nicht der Tatsache bewusst, dass ihnen von „Voyeuren“ zugeschaut werde. Eine solche Illusion kann bei Der Tor und der Tod nicht entstehen, und zwar deshalb, weil es den Tod als „reale Person“ nicht gibt und weil Tote nicht „wirklich“ sprechen können. Die Annahme, Claudio könne mit einer der drei vom Tod vorgeführten Gestalten einen Dialog führen, ist absurd, da sie nicht derselben Fiktionsebene wie der „jetzt sterbende“ Claudio entstammen. Sie sind bereits tot, sprechen aber trotzdem und treten in der Gestalt auf, die sie in der Erinnerung Claudios haben.

Der Tor und der Tod enthält zugleich Elemente einer Überwindung des Symbolismus, den Gero von Wilpert mit den folgenden Worten charakterisiert:

Die Sprache des S[ymbolismus] strebt nach äußerster Musikalität; sie will „der Musik wieder abgewinnen, was die (früheren realistischen) Dichter an sie verloren hatten“ und vertieft durch die Besinnung auf die eigentlichen sprachlichen Mittel der Dichtung wie Reim, Rhythmus, Melodie, selbst im Wortschatz (bes[onders] Synästhesien) und Satzbau die sprachkünstlerische Durchgestaltung bis zu e[inem] magisch-mystischen Ästhetizismus, der sich an e[inen] erlesenen Kreis wendet und später dekadent überspitzt wird, doch in den roman[ischen] Ländern zu e[iner] Erneuerung hoher Verskunst führt.

Das lyrische Drama Hofmannsthals propagiert nicht nach Art des Symbolismus Claudios Ästhetizismus, sondern es kritisiert ihn.

Fritz Silberbauer

Fritz Silberbauer, Illustration für Der Tor und der Tod by Hugo von Hofmannsthal, 1924

In seinem überwiegend 1947 und 1948 verfassten Essay Hofmannsthal und seine Zeit behauptet Hermann Broch, das gesamte Werk Hofmannsthals sei „mit seiner narzisstischen Zentralgestalt, die erstmals in Der Tor und der Tod auftritt, eine einzige Anklage, eine wissende Anklage gegen die ästhetisierende Bürgerlichkeit, in der er aufgewachsen und erzogen worden war, und der er bei allem Wissen um sie doch kaum mehr zu entgehen vermochte.“ Denn im Wien der Endphase der Habsburgermonarchie, Hofmannsthals Heimatstadt, sollte, so Broch, „ein Minimum an ethischen Werten […] durch ein Maximum an ästhetischen, die keine mehr waren, überdeckt werden, und sie konnten keine mehr sein, weil der nicht auf ethischer Basis gewachsene ästhetische Wert sein Gegenteil ist, nämlich Kitsch. Und als Metropole des Kitsches wurde Wien auch die des Wert-Vakuums der Epoche.“

Auch Natalia Karczewka stellt fest, dass für die junge Generation der nicht auf eine Erwerbsarbeit angewiesenen Erben im Wien um die Jahrhundertwende „die Schönheit zu einem Schutzwall gegen die Wahrheit und die Kunst zu einem Ersatz der Sittlichkeit“ geworden sei und dass Hugo von Hofmannsthal genau das mit seinem Werk Der Tor und der Tod habe kritisieren wollen. (wikipedia)

Genug der literaturwissenschaftlichen Ausführungen … für mich immer wieder ein Vergnügen,solch alte Büchlein in der Hand zu halten.

Mein Exemplar erschien wohl im Jahr 1920 (61.-70. Tausend)

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Das „ex libris“ (1) eines Helmut Rössle

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(1) Ein Exlibris (von lat. ex „aus“ und libris „den Büchern“; wörtlich „aus den Büchern [von …]“) ist ein in Bücher eingeklebter Zettel oder ein Stempel, der zur Kennzeichnung des Eigentümers dient. Weitere Bezeichnungen sind Bucheignerzeichen, Bücherzeichen oder Buchmarke. (wikipedia)

Hugo von Hofmannsthal – Der Tor und der Tod (1920)

DerTorUndDerTod01ADie Insel-Bücherei ist ein Paradebeispiel, wie man des Sammlers Wahn, alles besitzen zu müssen, anfeuern kann, dass es eine wahre Freude ist. Aber der Reihe nach:

Die Insel-Bücherei ist eine seit 1912 bestehende Buchreihe aus dem Leipziger, dann auch Wiesbaden/Frankfurter und jetzt Berliner Insel Verlag. In der Reihe wurden zunächst kleinere Werke aus Lyrik, Prosa und Essayistik klassischer Autoren und zeitgenössischer Verlagsautoren ediert. Später traten Kunst- und Naturdarstellungen, Texte der Märchen- und Sagenwelt sowie Lizenzausgaben von Autoren anderer Verlage hinzu. Typografie und Ausstattung der Pappbände sollten bei einem moderaten Verkaufspreis stets hohen buchästhetischen Ansprüchen gerecht werden. Die durch ihre farbigen Musterpapiere sowie ihr Titel- und Rückenschild weitgehend einheitlich gestaltete Reihe überstand aufgrund ihres durchdachten verlegerischen Konzepts alle wirtschaftlichen und politischen Fährnisse insbesondere im Ergebnis der beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts sowie der Inflation, der nationalsozialistischen Diktatur und der deutschen Teilung, so dass bis Herbst 2014 Bände bis zur Nummer 1401 erscheinen konnten. (Quelle: wikipedia)

Hat man man angefangen, sich mit dieser so ganz speziellen Bücherei zu beschäftigen, so kommt man aus dem Staunen gar nicht mehr raus.

Das ist aber auch nicht verwunderlich, bedenkt man, dass wir es hier mit einer Buch-Reihe zu tun haben, die es seit über 100 Jahren gibt und eben insgesamt über 1.400 Bände gibt.

Und so hat sich diese Serie wahrhaft zu einem Kultobjeklt von Sammlern bibilophiler Kostbarkeiten entwickelt und das Internet ist voll von „Fanseiten“ und diversen Abhandlungen zu Insel-Bücherei.

Diverse Ausgaben der Insel-Bücherei

Und es wird wohl wenig Leser dieses blogs verwundern, wenn diese Serie auch hier eine kleine Heimat finden mag und wird. Ich fang mal an mit dem Band Nr. 28: Die erste Auflage erschien 1913 und ich kann zumindest hier die 7. Auflage aus dem Jahre 1920 präsentieren.

Hugo von Hofmannsthal, 1893

Hugo von Hofmannsthal, 1893

Der Tor und der Tod ist ein kurzes Drama in Versen („lyrisches Drama“) von Hugo von Hofmannsthal, verfasst 1893. Die erste Veröffentlichung erfolgte 1894, die erste Buchausgabe 1900. Die Uraufführung am 13. November 1898 erfolgte unter der Leitung von Ludwig Ganghofer. Insgesamt gab es bis 2000 43 Auflagen (mit knapp 400.000 Exemplaren) (!)

Das Stück spielt laut Angaben des Autors in den 1820er Jahren und handelt von der Begegnung des Edelmanns Claudio mit dem Tod. Der Tod kommt zu Claudio, um ihn aus dem Leben abzuführen, und konfrontiert ihn mit wichtigen Menschen aus seinem Leben – seiner Mutter, seiner ehemaligen Geliebten und einem Jugendfreund. In den Begegnungen wird ihm klar, dass er zu diesen Menschen keine tieferen Bindungen entwickelt hat. Er lebte gegenüber anderen Menschen in einer ästhetisch-distanzierten Haltung, ohne sich auf sie einzulassen und sie an sich heranzulassen. Der Moment des Sterbenmüssens macht ihm dieses Defizit bewusst und paradoxerweise ist erst die Todesstunde voller emotionaler Lebendigkeit. „Da tot mein Leben war, sei Du mein Leben, Tod“. Claudio sinkt am Schluss tot nieder; die letzten Verse des Todes lauten:

Wie wundervoll sind diese Wesen,
Die, was nicht deutbar, dennoch deuten,
Was nie geschrieben wurde, lesen,
Verworrenes beherrschend binden
Und Wege noch im Ewig-Dunkeln finden.

Beigefügt habe ich dann noch ein Figurenlexikon zu Der Tor und der Tod von Katharina Meiser aus dem Portal Literaturlexikon online, und zwecks der leichteren Lesbarkeit die Gutenberg-Ausgabe dieses Textes.

Und so viel ist sicher: Dies wird nicht der letzte Beitrag zu dieser mehr als verwunderlichen Buch-Serie sein.

DerTorUndDerTod02A
DerTorUndDerTod04A
DerTorUndDerTod06A
DerTorUndDerTod07A
DerTorUndDerTod17A
DerTorUndDerTod19A
DerTorUndDerTod21A

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Alternatives Titelbild

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