Sounds (Zeitschrift) – Januar 1980

TitelSie war definitiv das Flagschiff des deutschen Rockmusik- Journalismus ! Die Rede ist von dem legendärem Magazin „Sounds“:

Wer mehr über die Geschichte dieses großartigen Musikmagazins (1966 – 1983) wissen will, kann ja mal hier klicken.

Und hier ein weiteres Heft aus der Spätphase (ich bin ja mal gespannt, wann ich die Ordner aus den frühen 70er Jahren finden werde … dann aber !)

Das Heft haute mich damals wie heute nicht vom Hocker… Wie anderweitig schon beschrieben, man war wohl voll dabei, die alten Stammleserschaft zu vergraueln.

Ändert aber nichts an der Tatsache, dass auch dieses Heft eben Abbild jener Zeit war und von daher allemal interessant.

Die wichtigsten Beiträge in diesem Heft:

  • Eno (von Lester Bangs)
  • Ellen Foley
  • Reggae i n London
  • The Records
  • Mods Teil 1 und Teil 2
  • Devo
  • Der Autor Joris Karl Huysmans
  • sowie die üblichen Rubriken (Dies & Das, Filme, Platten …)

Beispiel01

Beispiel02.jpg

Teja Schwaner wundert sich und eine Renate Zappel aus Heidelberg lässt es verbal krachen

Beispiel03

Beispiel04.jpg

Beispiel05

Ein typisches Intro für „Sounds“

Beispiel06.jpg

Wer kennt die noch ?

Beispiel07

Wer kennt ihn noch ?

Beispiel08.jpg

Beispiel09

Kennt auch keiner mehr …

Beispiel10

Legendär … das Sounds Plattenbuch …. zu dick, um es zu scannen und die Seiten waren hauchdünn …

Beispiel11.jpg

Eine meiner damaligen Lieblingsversandhäuser (gibt´s heute noch unter dem Namen „Rock Info“)

Beispiel12.jpg

Beispiel13

Beispiel14

Beispiel15

Damals ganz gefragt, Zigaretten zum selber drehen …

Beispiel16.jpg

Beispiel17.jpg

Beispiel18.jpg

Beispiel19.jpg

Beispiel20

Beispiel21

Beispiel22

Schräge Vögel wie dieser Autor fanden immer ein Plätzchen im „Sounds“

Beispiel23

Beispiel24.jpg

Beispiel25

Beispiel26

Unvergessen: Ingeborg Schober

Beispiel27

Gemeint ist die Sängerin Nicolette Larson

Beispiel28

*
**

Beispiel29

Die Rückseite des Heftes

Taxim (Zeitschrift) – Nr. 20 (August-September 1981)

TitelTaxim ? Taxim .. wie bitte ?

Nun, der anspruchsvolle Sammler dieser Jahre kam an Taxim ja überhaupt nicht vorbei …

Taxim war ne Art Verkaufszeitschrift: Einerseits gab es seitenlange Verkaufsanzeigen von raren, obskuren und zumeist sehr anspruchsvollen Schallplatten, vornehmlich aus dem anglosprachlichen Raum, und dann garnierten die Macher diese Verkaufszeitschrift mit ausführlichen Musiker Portraits, bei denen dann auch ausführliche Discographien fester Bestandteil waren … oftmals auch mit den sog. Stammbäumen (Pete Frame sei gepriesen !) versehen.

Taxim Records wurde von 1977 von Hans-Jürgen Pohle und Bernd Jürgen Link in Bremen gegründet.

Anfangs gab es „nur“ diesen Schallplattenvertreib … späte rkam dann auch noch das eigene Label dazu und dieses hatte so etlichen Perlen auf Lager …

Na jedenfalls, war Taxim für Sammler meiner Statur ein Eldorado für Vinyl-Junkies … Bis vor kurzem gab es das Label und den Vertrieb noch, aber die website zeigt z.Zt. folgendes:

Beispiel20

Leider fehlt mir angesichts des bevorstehenden Trips nach Amsterdam die Zeit für aufwendigere Recherchen … aber nachdem in meinem Keller noch diverse weitere Taxim Ausgaben lagern, hole ich das dann irgendwann mal nach.

Hier zum Einsteig in die wunderbare Welt von Taxim ein paar Vorschaubilder aus diesem Heft:

Beispiel01.jpg

TeximNr.20_0033

Beispiel04.jpg

Beispiel05.jpg

Beispiel06

Da konnte man dann fröhlich mitbieten ….

Beispiel07.jpg

Beispiel08.jpg

Reviews … zumeist von völlig unbekannten Bands und Musikern

Beispiel09.jpg

„Little Boy Blue“ = Walter Horton !

Beispiel10.jpg

Beispiel11.jpg

Beispiel12.jpg

„Wilderness Road“ … kennt auch keine Sau ….

Beispiel14.jpg

Beispiel15.jpg

Und dann gab´s noch Schallplatten bis zum abwinken … diverse Sammelgebiete wurden dabei angeboten:

Beispiel16

Und dann gab´s diese Bleiwüsten, die bei mir noch heute ne trockene Kehle und verschwitzte Hände auslöst:

Beispiel17.jpg

*
**

Beispiel19

Also, „medium“ würde mir heute vermutlich nicht mehr passen … *ggg*

Sounds (Zeitschrift) – Februar 1980

SoundsFebruar1980_01ASie war definitiv das Flagschiff des deutschen Rockmusik- Journalismus ! Die Rede ist von dem legendärem Magazin „Sounds“:

Sounds, deutsche Musikzeitschrift, erstmals 1966 von Rainer Blome in Solingen herausgegeben; später wurden Redaktion und Verlag der Zeitschrift zunächst nach Köln, dann nach Hamburg verlegt.

Die Zeitschrift im Format DIN A4 erschien zunächst unregelmäßig, dann zweimonatlich und schließlich monatlich. Thematisch widmeten sich die ersten Ausgaben – Untertitel: Die Zeitschrift für Neuen Jazz – dem zeitgenössischen Jazz, zumal dem Free Jazz, etwa der Musik von Ornette Coleman, Sonny Rollins und Albert Ayler; Aylers Feststellung: »Our music is no longer about notes, it’s about sounds« wurde der Titel der Zeitschrift entnommen. Der Rockmusik wandte sich die Redaktion vermehrt erst ab 1968 zu, ging aber schon1967 mit einer Kritik der LP »Freak Out« der Mothers of Invention, Frank Zappas Band, auf die Rockmusik der Zeit ein. Schon bald aber stand die Rockmusik im Mittelpunkt des Interesses der Redaktion, die Berichterstattung über den aktuellen Jazz fristete nur noch ein Schattendasein und der Untertitel wurde in »Die Zeitschrift für Popmusik« geändert. 1970 verkaufte Blome, der 1968 den Redaktionssitz nach Köln verlegt hatte, den Titel an Erika Azderball, blieb aber Herausgeber. War Sounds bis dahin unregelmäßig erschienen, so gab es ab Februar 1970 zehn Ausgaben, mit Doppelnummern der Monate Juli/August. 1972 wechselte die Zeitschrift abermals den Besitz, neuer Eigentümer wurde Jonas Porst. Mitte des Jahres verließ Blome die Redaktion, die nunmehr von Michael Wallossek geleitet wurde; im August des Jahres trat Jürgen Legath in die Redaktion ein. Unmittelbar nach dem Umzug der Redaktion nach Hamburg gerieten Porst und die Redakteure in Streit, so dass Porst das Blatt an den neu gegründeten Sounds-Verlag abgab; als Herausgeber fungierte bis 1973 Max Amersberger, der die Verlagsleitung  an Legath und Hannes Solbach übergab. 1973 auch wurde Jörg Gülden Mitglied der Redaktion, wenig später kamen Teja Schwaner und Jürgen Frey hinzu.

FrüheSoundsAusgaben

Ganz frühe Sounds-Ausgaben (als man sich noch vorrangig mit Jazz beschäftigte) (1967)


Jörg Gülden
Der Umfang des Heftes wurde bis Mitte der 1970er-Jahre stetig erweitert, der Aufbau des einzelnen Heftes formalisiert und auch in seinem Format amerikanischen und britischen Magazin-Vorbildern angeglichen: Einem Teil mit kurzen Nachrichten aus der Rock- und Popmusik folgte ein Teil mit einigen längeren Artikeln über einzelne Musiker oder Bands. Ein erheblicher Teil des Heftumfangs war dem Rezensionsteil vorbehalten, in dem vor allem Schallplatten-Neuerscheinungen kritisch gewürdigt wurden, aber auch neue Filme und Bücher. Interviews als Dokumentation von Frage und Antwort blieben die Ausnahme, meist wurden Aussagen von Musikern in einer gleichzeitig kommentierenden wie interpretierenden Form, in der sich der Interviewer eine mitunter ungebührlich bedeutende Rolle gab, gefasst. Mehr oder weniger uneingestanden war die Machart der amerikanischen Rock-Zeitschrift »Rolling Stone« Herausgeber und Redaktion Maßstab für die Gestaltung der Zeitschrift. So waren die Urteile über Musiker, Bands und Schallplatten – in den ersten Jahren oft unbeholfen verfasst – kaum mehr als Geschmacksurteile, bewusst subjektiv und meist ohne weitere Begründung gefällt. Bis Mitte der 1970er-Jahre wurde deutsche Rockmusik wenig beachtet, im Vordergrund stand ab etwa 1970 der zumal britische Progressive Rock, obwohl einige Bands, darunter beispielsweise Emerson, Lake & Palmer kritisch gesehen wurden; auch in dieser Hinsicht folgte die Redaktion dem amerikanischen Vorbild Rolling Stone. Bis etwa 1977 favorisierte die Redaktion um Jürgen Legath und Jörg

Gülden amerikanische Rockmusik; die Vorliebe der gesamten Redaktion etwa für die amerikanische Rockband Little Feat war seinerzeit geradezu legendär. So wurden neuere Phänomene in der Rock- und Popmusik entweder von vornherein außer Acht gelassen – Disco etwa – oder aber gar nicht in ihrer Tragweite bemerkt, so der Mitte der 1970er-Jahre aufgekommene britische Punk. Zu dieser Zeit sah das Blatt in Musikern wie Bruce Springsteen und Bob Seger die Zukunft der Rockmusik. Immerhin widmete Alfred Hilsberg jüngerer deutscher Rockmusik eine sich über drei Hefte erstreckende Reportage. Radikal war dann die Reaktion, als die neue Musik aus Großbritannien nicht mehr ignoriert werden konnte: Die Redaktion wurde 1979 verjüngt, Michael O.R. Kröher und Diedrich Diederichsen traten in die Redaktion ein, in Maßen die Zeitschrift auch äußerlich verändert und der Leser mit neuen Rubriken wie dem »Diskurs« konfrontiert. Das bald einsetzende vehemente Eintreten für die diversen Spielarten der Neuen Deutschen Welle vergraulte die Stammleserschaft und vertrieb schließlich auch die Anzeigenkunden. Im Januar 1983 erschien die letzte Ausgabe der Sounds, der Titel wurde noch im selben Jahr an den Schweizer Verleger Jürg Marquard verkauft. Marquard verlegte bereits die Musikzeitschrift »Musikexpress« und führte nun die beiden Zeitschriften unter dem Titel »Musikexpress Sounds« zusammen, ohne dass dies redaktionelle Folgen für den »Musikexpress« hatte – wenn auch der eine oder andere »Sounds«-Mitarbeiter nunmehr für die Zeitschrift schrieb, mitunter unter Pseudonym. Der Schriftzug »Sounds« auf dem Titel der Zeitschrift wurde stetig kleiner und verschwand schließlich ganz. Einige Redakteure, darunter auch der ehemalige Chefredakteur Diedrich Diederichsen (* 1957), fanden dann bei der in Köln erscheinenden Musikzeitschrift »Spex« eine neue Plattform.
2000 kaufte der Axel-Springer-Verlag den »Musikexpress« und damit auch die Rechte an dem Namen »Sounds«. 2008 unternahm der Verlag den Versuch, unter diesem Namen eine unregelmäßig erscheinende Musikzeitschrift, deren einzelne Ausgaben jeweils einem einzigen Thema gewidmet waren, zu etablieren; dies misslang, bereits Anfang 2010, nach sieben Ausgaben gab der Verlag das Ende seiner Bestrebungen bekannt, die »Sounds« auf diese Weise wieder zu beleben.
Die alte »Sounds«, zuletzt in Hamburg herausgegeben, muss als die Wiege des deutschen Rock-Journalismus gelten. Hier schrieben Autoren wie Teja Schwaner, Jörg Gülden, Jürgen Legath, Rolf-Ulrich Kaiser, Helmut Salzinger, Alfred Hilsberg, Sonia Mikich, Hans Keller, Klaus Humann, Peter Urban, Ingeborg Schober und Diedrich Diederichsen. Einige Autoren schrieben unter Pseudonym, so Salzinger unter Jonas Überohr, und bei bestimmten Themen tauchte der Autor Dr. Gonzo auf; hinter dem Pseudonym verbarg sich Jörg Gülden.
Wesentlicher redaktioneller Teil der »Sounds« waren stets die Rezensionen von Schallplatten Die Kritiken haben hohen dokumentarische Wert und geben – in einer die Jahre 1966 bis 1977 zusammenfassenden Ausgabe 1979 als Buch veröffentlicht – Aufschluss über die deutsche Rezeption von britischer, amerikanischer und deutscher Rockmusik insbesondere der 1970er-Jahre. Legendär wurde die Kritik einer Schallplatte von Emmylou Harris, die Teja Schwaner enttäuscht mit dem einzigen Satz »Is´ nich´ so gut« abkanzelte. (Quelle: roxikon.de)

Bei einem meiner Kellergänge habe ich mir dann mal – eher rein zufällig – mal das Heft vom Februar 1980 geschnappt … denn ich wollte schon immer mal alte Sounds Hefte einscannen. Voila: Hier ist die erste (und ganz sicher nicht die letzte) Sounds-Präsentation in diesem Heft.

SoundsUnd wie immer bei solchen Druckerzeugnissen hier ein paar Vorschaubilder, wobei mir diesmal die Auswahl besonders schwer gefallen ist (kein Wunder bei prallen 80 Seiten); so habe ich halt versucht, ein kleine Mischung aus der für die damalige Zeit typische Werbung wie natürlich auch entsprechende Sounds-Inhalte zu präsentieren … der Rest vom Schützenfest ist dann in der Präsentation zu finden. Und: Der leider viel zu früh verstorbene Jörg Gülden war mit seiner rotzfrech-frischen Schreibe mein Lieblingsautor bei Sounds.

Und dann will ich natürlich noch auf die liebevoll gestaltete Sounds-Archiv Seite verweisen: http://sounds-archiv.at

SoundsFebruar1980_02A

SoundsFebruar1980_03A
SoundsFebruar1980_05A
SoundsFebruar1980_07A
SoundsFebruar1980_15A
SoundsFebruar1980_33A
SoundsFebruar1980_51A
SoundsFebruar1980_55A
SoundsFebruar1980_57AA
SoundsFebruar1980_57AB
SoundsFebruar1980_61A
SoundsFebruar1980_62A
SoundsFebruar1980_66A
SoundsFebruar1980_69A
SoundsFebruar1980_76A
SoundsFebruar1980_43A
SoundsFebruar1980_18A
SoundsFebruar1980_20A
SoundsFebruar1980_27A

*
**

Bunte (Zeitschrift) – 18.Juni 1960

TitelUnd wieder mal ein Fundstück der besonderen Art … diesmal aus der Abteilung „Druckerzeugnisse“ der BRD … 1960:

Die Bunte (Eigenschreibweise: BUNTE) ist eine deutschsprachige Illustrierte. Sie wird von Hubert Burda Media herausgegeben. Die erste Ausgabe erschien 1948 unter dem Namen „Das Ufer“. Unter der Leitung von Hubert Burda entwickelte sich die Bunte zur modernen Publikumszeitschrift. Heute ist die Bunte eine der auflagenstärksten deutschen Zeitschriften und eine der populärsten Medienmarken des Konzerns. Die verkaufte Auflage beträgt 479.386 Exemplare, ein Minus von 29,8 Prozent seit 1998. Nach dem Rückzug von Patricia Riekel übernahm Robert Pölzer im Juli 2016 die Chefredaktion.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beauftragten die französischen Behörden Franz Burda, eine illustrierte Zeitschrift zu konzipieren. Daraufhin brachte er 1948 die erste Ausgabe unter dem Namen „Das Ufer“ auf den Markt. Wurde der redaktionelle Teil zunächst von den französischen Behörden bereitgestellt, entstand Anfang der 1950er Jahre eine unabhängige Redaktion. Die Zeitschrift berichtete von Beginn an über verschiedenste gesellschaftliche Ereignisse. 1953 wurde anlässlich der Krönung von Elisabeth II. eine Sonderausgabe in einer Auflage von 100.000 Exemplaren produziert. Die Bildrechte hatte Franz Burda zuvor (gegen den Willen seiner Familie) auf Kredit gekauft. 1954 wurde „Das Ufer“ in „Bunte Illustrierte“ umbenannt. Großformatige Fotostrecken in der Mitte des Blattes, die bereits in Farbe gedruckt waren, bildeten ein wesentliches Element.

Beispiel28

Diverse frühe Ausgaben …

In den 1950er und 1960er Jahren entwickelte sich die Bunte zu einer der vertriebsstärksten deutschen Publikumszeitschriften. Bei der Expansion des Blattes spielten auch Zukäufe eine Rolle: 1958 wurde die „Deutsche Illustrierte“ übernommen. 1960 kam die „Münchner Illustrierte“ mit einer Auflage von rund 500.000 Exemplaren hinzu, sodass die „Bunte Münchner Illustrierte“ Anfang 1961 erstmals die Millionengrenze überschritt. Zusätzlich erwarb der Verlag 1963 die traditionsreiche „Frankfurter Illustrierte“, die ebenfalls mit der Bunten zusammengeführt wurde. Fortan hieß das Blatt „Bunte Münchner Frankfurter Illustrierte“. In den 1960er Jahren thematisierte die Bunte neben der High Society immer öfter auch den Wiederaufbau, Kinofilme und Musik. (Quelle: wikipedia)

Und bis heute hat sich die Bunte gehalten …

Hier ein Exemplar vom Juni 1960 … eingebettet/eingezwängt war diese Zeitschrift in die Hülle der „Süddeutschen Lesemappe“ und damit nähern wir uns dem Thema „Lesezirkel“ und da finden sich hier weitere Informationen.

Und dieses Heft bietet folgende Themen:

  • Adolf Eichmann: Die Bürokratie des Satans
  •  Schwere Unfälle beim 18. Grand Prix von Monaco
  •  Sechs Leichen an einem Tisch (Bericht über Herztote, die ie reanimmiert werden konnten)
  • Ali Khan – Ein Leben für die Liebe
  • Abgeschosen (Ein Spionage Kurzroman)
  • Farbbericht über Indios aus dem Amazonasgebiet
  • Kurzroman über Margias Brock – Heilpraktiker
  • Geheimnis um Nicole (Das Abenteuer des Reporters Berlinck, noch ein Kurzroman)
  • Kinderlähmung (Dr. Fabian, Hausaezt der Bunten berichtet)
  • plus diverse Rubriken wie Leserbiefe etc.

Dass über Adolf Eichmann so ausführlich berichtet wurde, hat mich ein wenig überrascht und mit dem Farbbericht über die Indios hatte man natürlich jede Menge Exotik in das Heft gepackt (einschließlich einer barbusigen Frau.)

Und auf dem Titelbild erblickten wir die junge Elke Sommer.

Beispiel01

Beispiel02

Beispiel13

Beispiel16

Beispiel03

Beispiel14

Beispiel15

Beispiel04

Beispiel20

Beispiel06

Interessant, dass schon damals der Begriff „kalter Krieg“ geläufig war

Beispiel07

Beispiel08

Beispiel17

Beispiel18

Natürlich auch Leserbriefe

Beispiel19A

Beispiel21

Beispiel22

Beispiel23

Beispiel30

Aus der Welt der Reichen und Schönen

Beispiel24

Beispiel25

Beispiel29

Ja, ja, der Humor im Wandel der Zeit …

Beispiel26

Beispiel27

Beispiel28

Beispiel10

Die Rückseite des Heftes

*
**

Beispiel12

In dieser Lesemappe war dann noch ein Exemplar der Zeitschrift „Kristall“ auch aus dem Jahr 1960 – demnächst in diesem Theater)

Beispiel11

Ob der wohl geschmeckt hat ?

Und schon wieder eine mehr als großartige und großzügige Leihgabe aus dem Antiquariat von Graugans !
Vielen, vielen Dank !!!

Cinema (Zeitschrift) – Januar 1980

TitelDass ich so ein richtiger Cineast bin, kann ich nicht wirklich behaupten … Aber dennoch: Filme und alles was sich so darum dreht, interessieren mich schon sehr.

Und so kommt es, dass ich gerne mal ein Exemplar der Zeitschrift „Cinema“ präsentierten möchte…:

Cinema (in der Schreibweise des Verlags CINEMA) ist eine monatlich erscheinende deutsche Zeitschrift rund um das Thema Kino. Sie bezeichnete sich als „Europas größte Filmzeitschrift“. Später wurde das Motto abgewandelt in „Das Wichtigste aus der Welt des Films“. Erstmals erschien Cinema im Jahr 1975. Chefredakteur ist Artur Jung.

Cinema erscheint in der Verlagsgruppe Milchstrasse, die zur deutschen Hubert Burda Media gehört. Vom reinen Kinomagazin hat sich die Zeitschrift in den letzten Jahren immer weiter zu einem breit gefächerten Entertainmentmagazin entwickelt. So gibt es neben den weiterhin vorhandenen Filmkritiken und Vorberichten zu kommenden Kinofilmen auch vieles zum Thema Video und DVD-Video, Entertainment und Technik (z. B. Heimkino). Als Zeitschrift für ein breites Publikum widmet sich das Blatt vor allem dem Mainstream-Kino.

Cinema verleiht seit 1979 den Publikumspreis Jupiter. Hierbei werden in jedem Jahr die Leser der Zeitschrift dazu aufgerufen, ihre Favoriten des abgelaufenen Kinojahres zu wählen. Hauptsponsor des Preises ist Sky. (Quelle: wikipedia)

Beispiel27

Diverse Cinema Ausgaben

In den Anfängen war die Zeitschrift noch nicht in den Klauen des Burda Konzerns, sondern die Zeitschrift wurde von Enthusiasten gegründet und gestaltet.

Die Zeitschrift erschien damals noch im Kino Verlag, Hamburg, Herausgeber war ein Dirk Manthey:

Mit Zeitschriften wie „Cinema“, „TV Spielfilm“, „Max“ und „Fit For Fun“ machte er seine Verlagsgruppe Milchstraße zu einem bewunderten Unternehmen mit bis zu 251 Millionen Euro Umsatz. Als begnadeter Blattmacher galt er, bekannt auch für Wutausbrüche, wenn Mitarbeiter mit seinem Denktempo nicht mithielten.

Doch die Anzeigenkrise nach dem Platzen der New-Economy-Blase setzte den bunten Blättern zu. Der Rivale Burda, der sich über einen Umweg in der Milchstraße eingekauft hatte, drängte Manthey Stück für Stück aus seinem Unternehmen.

Heute ist die Milchstraße zerlegt und auf Winzigkeit geschrumpft, jüngst wurden sogar die bemalten Kuh-Statuen versteigert, die einst vor der Zentrale standen. (Quelle: handelsblatt.com)

Beispiel28

Dirk Manthey

Und ein Willi Bär nahm die Position des Chefredakteurs ein.

Und auch wenn das Titelbild (mit Bud Spencer und Terence Hill) etwas anderes vermuten lösst, auch diese Ausgabe (weitere werden hier folgen) hat durchaus Substanz, wie ein Blick in das Inhaltsverzeichnis zeigt:

Beispiel26
Und entsprechend der Thematik der Zeitschrioft finden wir hier ein knallbunter, reichhalti bebildertes Maazin …

Also … das macht mir heute noch Freude, darin zu blättern …

Und wie so oft, bei Zeitschriften vergangener Tage wandern meine Gedanken zurück – nun eben in das Jahr 1980:

Ich beendete meinen Zivildienst, trat meine erste Stelle als Drogenberater an und heiratete dann auch noch … es war ein ganz intensives Jahr.

Beispiel01

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Natürlich: Werbung für Filme

Beispiel05

Beispiel06

Bei „Govi“ habe ich früher auch immer ganz gerne eingekauft …

Beispiel07

Beispiel08

Beispiel09

Beispiel10

Ein wahrlich brillianter Musikfilm !

Beispiel11.jpg

Beispiel12

Beispiel13

Natürlich: Zielgruppen orientierte Werbung (Dieses Eis habe ich früher sehr gern gegessen … im Kino)

Beispiel14

Beispiel15

Beispiel16

Beispiel17

Beispiel18

Beispiel19

Das Geld hätte man auch gleich aus dem Fenster werfen können (und sich damit die Nachnahme-Gebühren gespart)

Beispiel20.jpg

Beispiel21

Beispiel22

Beispiel23

Beispiel24

Beispiel25

*
**

Beispiel29

Printmedien wie diese werden immer seltener nachgefragt …der Wechsel zu online Angeboten ist quasi unvezichtbar

Jörg Gülden – Bob Seger – 11 Songs (1980)

TitelEs gab da mal eine Zeitschrift, die nannte sich „Sounds“ und sie war damals sowas von unverzichtbar für all jene Freunde der gepflegten Rockmusik (und angrenzter Musikstile … ). Und die Geschichte von „Sounds“ ist eigentlich noch nicht so richtig geschrieben worden (wobei es da eine wunderbare Sounds-Fanseite aus Österreich gibt !)

Und es gab da mal dieser wunderbaren Jörg Gülden, der just für diese Zeitschrift schrieb und ihr mit seinem so ganz speziellem Stil für viele Jahre seinen Stempel aufdrückte:

Jörg Gülden (* 1944 in Paderborn; † 8. Mai 2009 in Hamburg) war ein deutscher Musikjournalist und Musiker.

Ab 1973 schrieb Gülden für die Zeitschrift Sounds, ab 1982 unter dem Pseudonym Dr. Gonzo für deren Nachfolger Musikexpress. Er schrieb Kinderbücher und initiierte und betreute in den 1980er Jahren die Buchreihe Rock-Session des Rowohlt Verlags. Von der Gründung bis 2001 war er gemeinsam mit Bernd Gockel Chefredakteur der deutschen Ausgabe des Rolling Stone. Für diese Arbeit erhielt er mit der Redaktion des Rolling Stone 1996 den Echo als Medienmann des Jahres. Nach dieser Zeit arbeitete er als Übersetzer und freier Autor. Seine letzte Veröffentlichung war kurz vor seinem Tod „eine Abrechnung“ mit dem Mythos Woodstock unter dem Titel Woodstock – Wunder oder Waterloo?

Außerdem war Jörg Gülden zeitweilig Redakteur beim SFB und OK Radio.

In den 1980ern spielte Jörg Gülden in der Band Flying Klassenfeind.

Er starb im Alter von 64 Jahren an einer Sepsis, welche die Folge einer Hüftoperation war. (Quelle: wikipedia)

JörgGülden

Jörg Gülden

Dieser wikipedia Beitrag ist allerdings nur als Kurzbeitrag zu verstehen … das Leben des Jörg Güldens war viel, viel reicher …

Aber egal ….

Jedenfalls lag die Zeitschrift „Sounds“ damals, also 1980 finanziell vermutlich schon am Boden … aber man versuchte wohl alles, dieses Projekt zu retten. Vielleicht versuchte man es deshalb auch mit so einer Serie, die man „Sounds Buch“ nannte …

Neben intensiven Texten zu einer Band gab´s dann jeweils Notensätze einzelner Bands … Mit „Police“ machte man wohl den Anfang … Bob Seger war dann auch dran … und hier gibt es dieses Werk nochmals zum nachblättern … Im Internet findet man dazu keinerlei Informationen …

Auf jeden Fallkann man eines dieser blitzgescheiten Portraits von Jörg Gülden lesen … und dann gibt Peter Bursch (der mit seinen damaligen Gitattenschulen der Renner überhaupt war), ein paar Tipps zum Nachspielen der Bob Seer Songs …

Und ja … der Bob Seger … der war schon große Klassen …

Viel Vergnügen mit dieser Rarität aus dem Bereich Druckerzeugnisse …

Beispiel01

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Die Fusion mit dem „Musik Express“ war wohl schon in trockenen Tüchern …. 

Beispiel05

Beispiel06

Beispiel07

Erschien meines Wissens nie auf dem Markt …. 

*
**

Wer an weiterführenden Informationen, die zur Vertiefung
der einzelnen blog-Beiträgen dienen, interessiert ist,  benötigt ein Passwort.
Dazu schreibe man an

post-fuer-sammelsurium@gmx.net

Beispiel08

Diese Werbung bot sich damals natürlich an …