Lutz Wolf (Hrsg.) – Puppchen du bist mein Augenstern – Deutsche Schlager aus vier Jahrzehnten (1981)

TitelIn diesem blog tummeln sich ja immer wieder auch Schlager … oftmals auch Schlager längst vergangener Dekaden … und von daher macht es ja auch Sinn, mal ein Büchlein zu präsenteiren, das sich mit Schlagertexten aus vier Jahrzehnten beschäftigt … und damit sind in diesem Fall Schlagertexte der Jahre 1900 – 1940 gemeint

Wir kennen sie alle – die Schlager von gestern. Was Komponisten und Texter wie Walter Kollo, Robert Gilbert, Ralph Benatzky, Robert Stolz und Peter Kreuder, was Idole wie Marlene Dietrich, Marika Rökk oder Zarah Leander, Hans Albers oder Heinz Rühmann auf die Bühne und auf die Leinwand gebracht haben, erfüllt noch heute den Äther. Texte und Melodien, vor allem aber das „Feeling“ der Lieder haben sich tief in die deutsche Seele gegraben und prägen das Kollektive Unbewusste bis auf den heutigen Tag. Natürlich ist diese Sammlung erfolgreicher Lieder all jenen gewidmet, die sich gern an die fröhlichen oder bitteren Stunden erinnern, die sich untrennbar mit ihnen verbinden. (Klappentext)

Oder aber auch:
Beispiel05„Musik im besten Sinne bedarf weniger der Neuheit, ja vielmehr, je älter sie ist, je gewohnter man sie ist, desto mehr wirkt sie.“ (Johan Wolfgang von Goethe)

Aber dieses Taschenbuch (208 Seiten) begnügt sich nicht mit dem Abdrucken all jener Hits von – wie bereits geschrieben – längst vergangener Dekaden – nein, sie stellt diese Texte in ihren kulturhostorischen Zusammenhang und zwar in einer gerade vorbildlichen Weise … verantwortlich für diese kulturhistorischen Betrachtrungen war ein gewisser Maurus Pacher, dem man unterstellt hat, ein „Boulevard-Feuilletonist“ zu sein.

Aber damit wird man dem Boulevard-Feuilletonist wahrlich nicht gerecht … leider konnte ich bis jetzt keine weiteren Informationen über ihn finden, aber seine ergänzenden Informationen sind nicht nur kenntnisreich, sondern auch gut zu lesen … diesen Namen merke ich mir einfach mal.

Beeindruckend auch das rare Bildmaterial und deshalb bekommt dieses Buch aus dem Jahr 1981 von mir auch das Prädikat „vorbildlich“.

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Verschiedene Interpreten – Münchner Originale singen und spielen zum Geburtstag Karl Valentins (1981)

FrontCover1Eine in mehrerer Hinsicht ungewöhnliche Scheibe:

Zum einen eine sog. Picture Disc (also ohne Hülle, nur in einem Plastikbeutel eingepackt). Zum anderen erschien diese Rarität auf „Steyrer Disco“, die eigentlich ein ganz anderes Repertoire im Programm hatte. Angefangen hat alles mit einer Rockand namens „B.S.H.“:

B.S.H. ist die Abkürzung für Beitler/Steyrer/Hatzke. Gegründet wurde die Rockgruppe um 1970 in Bayern, und zwar von Joe Beitler an der Gitarre, Peter Steyrer am Bass und dem Amerikaner Reinard Hatzke am Schlagzeug. 1974 veröffentlichte man in einer Auflage von 4000 Stück die Single „Born time“ / „Short step“. Auf „Born time“ trifft wohl der Spruch „Pop – Made in Germany“ zu. Bei „Short step“ handelt es sich aber um hörenswerten progressiven Rock.

Peter Steyrer gründete bereits in den siebziger Jahren sein Label Steyrer Disco (heute Steyrer), auf dem im Laufe der Zeit 300 LPs erschienen, darunter auch kleine Progressiv- und Artrock-Klassiker von Gruppen wie Burning Candle, Robespierre und Rousseau. Reinhard Hatzke sitzt heute bei der Münchner Freiheit am Schlagzeug.

Soweit ein kleines Stück deutscher Musikgeschichte.

KarlValentinUnd dann diese musikalische Hommage an Karl Valentin, jenen grantelnden Münchner Volksschauspieler, dessen Humor sich bis heute als ziemlich einmalig erhalten hat:

Karl Valentin [‚faləntin] (* 4. Juni 1882 in München; † 9. Februar 1948 in Planegg bei München) hieß mit bürgerlichem Namen Valentin Ludwig Fey und war ein deutscher Komiker, Volkssänger, Autor und Filmproduzent. Er beeinflusste mit seinem dialektischen Humor zahlreiche nachfolgende Künstler, darunter Bertolt Brecht, Samuel Beckett, Loriot, Gerhard Polt und Helge Schneider. (Quelle: wikipedia)

Da gäbe es noch viel zu schreiben, aber das werde ich mir dann 2014 mal vornehmen. Nun aber zu dieser LP:

Wenn man ehrlich ist, nur der Eingangs-Songs von Liesl Karlstadt bezieht sich direkt auf Karl Valentin, die anderen Lieder sind einfach ein Potpourri Münchner Lieder und Gestanzl, wobei natürlich „Die alten Rittersleut´“ am bekanntesten sind.

Aber es gibt ein Wiederhören mit Originalen wie Erni Singerl, Maxl Graf oder Schorsch Blädel und das kann einen dann schon erfreuen.

Aber: den Sängerinnen und den Komponisten von „Ja, wie war´s denn so schön in die dreißiger Jahr´“ könnte ich glatt links und rechts eine runterhauen !!!

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Ernie Singerl, Maxl Graf & Schorsch Blädel

Titel:
01. Erni Singerl: Ja, so war der, der Valentin (Graas/Ackermann) 3.20
02. Die Isartaler Blasmusik: Im Komödienstadl (Ackermann/Barthel) 3.13
03. Maxl Graf: Neuli denk i, i laß mi rasiern (Traditional/Ackermann) 3.41
04. Die weiß-blauen Musikanten: Wildschütz Jennerwein (Traditional) 1.57
05. Die Melon Man: Die alten Rittersleut´(Endress/Valentin/Gockl/Taormina) 3.14
06. Die Keferloher Musikanten: Münchner Spezl´n (Ackermann/Barthel) 2.22
07. Das Isartaler Jodelduo: Ja, wie war´s denn so schön in die dreißiger Jahr´ (Ackermann/Barthel) 3.03
08. Pepi Scherfler & seine Musikanten: Platzl – Walzer (Theisen) 2.32
09. Schorsch Blädel: Laßt´s mi a no mit (Das Münchner Trambahnlied) (Thumser/Bauer) 2.51
10. Die Edelweiß-Akkordeonisten: Weiß Ferdl Marsch (Ackermann/Barthel) 3.15
11. Die Münchner Wiesn – Sinfoniker: Schenkt´s ma a moi was boerisch ei (Ackermann/Barthel) 2.28
12. Die Werdenfelsen Hackbrettmusikanten: Münchner Volkssänger leben noch (Ackermann) 2.51

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Peter Horton – Die andere Saite (1981)

TitelPeter Horton (früher Peter Horten, * 19. September 1941 in Feldsberg, Südmähren als Peter Müller ) ist ein österreichischer Gitarrist, Komponist, Sänger und Buchautor.

Peter Horton wurde in Feldsberg (heute: Valtice) im damaligen Südmähren (heute: Tschechien), 70 Kilometer nördlich von Wien als Peter Müller geboren. Seine alleinerziehende Mutter zog mit seinen drei Geschwistern in den Nachkriegswirren nach Wien, wo er 1948 ersten Klavierunterricht erhielt. Seine musikalische Ausbildung setzte er bei den Wiener Sängerknaben fort, mit denen er die ganze Welt bereiste und auch unter Herbert von Karajan auf der Bühne stand. 1951 trat er mit ihnen zum ersten Mal in einem öffentlichen Konzert auf. Er lernte in Wien Klavier und Klarinette, u. a. auch am Wiener Konservatorium. Mit 16 gründete er die Band Six Aces. Mit 18 hatte er seine erste Bühnenshow als Sänger in der Wiener Szene bei Jazzlegende Fatty George (Fatty’s Saloon) und im Kabarett-Zentrum Marietta von Gerhard Bronner. Mit 19 trat er als Bassist den Flamingos bei und begann mit 23 in Stuttgart Gesang zu studieren.

Es folgten Liederabende mit Repertoire von Franz Schubert über Carl Loewe bis Richard Strauss. Außerdem erste Aufnahmen mit dem Orchester Erwin Lehn beim Süddeutschen Rundfunk. Seine erste Single-Schallplatte erschien 1965.

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Peter Horton, 1964

Er sang 1967 in der ersten Beatoper der Welt, Robinson 2000, am Berliner Theater des Westens und begann danach seine Karriere als Entertainer und Gitarrist. Er tourte in den USA mit seiner One-man-show, trat in Japan, Brasilien und Chile auf. Peter Horton begann erst mit 28 sein Gitarre-Studium. Durch seine pianistische Musikerfahrung konnte er sein harmonisches und rhythmisches Wissen auf die Gitarre übertragen, die schließlich zu seinem Hauptinstrument wurde. Seit seinen Anfängen veröffentlichte er etwa 65 Alben und Singles.

1967 vertrat Peter Horton – damals noch unter dem Namen Peter Horten – Österreich beim Eurovision Song Contest mit dem Titel Warum es hunderttausend Sterne gibt. Mit nur zwei Punkten landete er auf einem geteilten 14. Platz unter 17 Teilnehmern. Zudem versuchte er sein Glück zweimal bei der deutschen Vorentscheidung zum Wettbewerb: 1972 scheiterte er an der Vorrunde als Siebentplatzierter mit Wann kommt der Morgen, 1975 erreichte er mit Am Fuß der Leiter den elften Platz unter 15 Teilnehmern.

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Peter Horton, 1975

Von 1978 bis 1984 spielte er im Duo Guitarissimo mit Sigi Schwab. 1985 gründete er das Duo Symphonic Fingers mit der deutsch-bulgarischen Pianistin und Sängerin Slava Kantcheff, mit der er auch neun Jahre verheiratet war. Neben zahlreichen Fernsehauftritten spielte das Duo an die 2000 Konzerte. Peter Horton wirkte als Gastsolist mit bei Produktionen von Weltstars wie Plácido Domingo, Peter Schreier und Art Van Damme. Er spielte auf der Bühne mit Opernstars der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und des Bolschoi Theaters und präsentierte als Fernsehgastgeber Künstler aller Sparten. Mit seinen Sendereihen Café in Takt (ARD), Hortons Kleine Nachtmusik (ZDF) und „Horton’s Bistro“ (ZDF) schrieb er ein Stück kulturelle deutsche Fernsehgeschichte.

1982 verpflichtete ihn die Musikhochschule Hamburg als Dozent. Peter Horton gab auch Seminare für Schulmusiker.

Sein erstes Buch mit Aphorismen, Die andere Saite, veröffentlichte Peter Horton 1978. Es folgten bislang neun weitere. Darunter Pflaumen im Apfelhimmel mit Kurzgeschichten und Aphorismen im Jahr 2001. 2004 erschienen Die zweite Saite und Winterflüstern (Hör-Musik-Buch mit Weihnachtsgeschichten). Auch drei CDs mit meditativer Musik für Gitarre und Synthesizer bereichern Peter Hortons Musikpalette. 2007 kehrt der Künstler wieder zurück zu seinen Wurzeln. In seiner CD „Wilde Gärten“ hört man wieder seine unverkennbare Stimme.

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Peter Horton mit Sigi Schwab, 2013

Seit 2011 arbeiten Sigi Schwab und Peter Horton mit dem Schlagzeuger Andreas Keller und dem Bassisten Thomas Müller unter dem Bandnamen Guitarissimo XL zusammen. Mit Andreas Keller und Slava Kantcheff ist Peter Horton außerdem als Symphonic Trio unterwegs. (Quelle: wikipedia)

Und hier sein erstes Buch, ursprünglich erschienen 1978,mein Exemplar stammt aus dem Jahr 1981 (4. Auflage: 30.000 – 40.000) … und das zeigt, dass dieses Buch schon ein Verkaufserfolg war.

Seine Poesie teil er in XXX Kapitel auf … jedem der Kapitel ist eine fernöstliche „Weisheit“ vorangestellt. Die Kapitel lauten:

  • Aphorismen
  • Kritik
  • Satire
  • Poesie
  • Meditationen

Ich gestehe, anfangs hab´ ich mich schwer getan mit der Poesie des Peter Horton … bis ich allmählich in mir spürte, wie meine durch und durch verkopfte Berufswelt mir ja immer wieder den Zugang zu bestimmten Bereichen meiner selbst verbaut. Und wie´s der Zufall will, habe ich dann- sonebenbei – meditative Klänge aus Skandinavien gehört (sehr empfehlenswert 1) und da spürte ich, wie sich in mir jene Lockerung einstellte, die man wohl braucht, um sich auf diese Texte einzulassen.

Nicht alles ist wirklich gelungen, insbesondere seine Texte zum Thema „Satire“ sind nicht pointiert genug …

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Aber vieles ist dann noch mehr als nachdenkenswert … ein paar der Texte, die mich ganz besonders angesprochen haben, gibt es hier als Appetithäppchen …

Und wer mag, kann ja in diesem Buch (218 Seiten) auch mal blättern, wer weiss, vielleicht findet der eine oder andere noch ganz andere Texte der Poesie, die ein inneres Schwingen zur Folge haben.

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Klappentext (versehentlich nicht im pdf Dokument)

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Das Buch gab´s dann auch in einer „begrenzten Sonderauflage“ mit Goldprägung)

 

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Pop – Popfoto – Rocky – Nr. 1 (7. Januar 1981)

TitelJetzt erstmal kurz und knapp:

Pop/Rocky war eine Jugendzeitschrift, die in den 1980er und 1990er Jahren alle vierzehn Tage bei Marquard Media erschien. 1998 wurde die Zeitschrift mit der ebenfalls bei Marquard Media erscheinenden Jugend- und Musikzeitschrift Popcorn fusioniert.

Neben Bravo und Popcorn war sie die meistverkaufte ihrer Art. (Quelle: wikiüedia)

Und ohne einem Jürg Marquard wäre dieses Heft nicht denkbar gewesen:

Jürg Marquard wurde am 13.7.1945 in Zürich als Sohn eines Zahnarztes geboren. Er besuchte die Schulen in Zürich und war schon während seiner Schulzeit journalistisch tätig. Nach bestandenem Abitur am Wirtschaftsgymnasium der Kantonsschule Zürich startete er 1965 mit Fr. 2’000.- Kapital, das er von Schulfreunden geliehen hatte, die Jugendzeitschrift POP und legte damit den Grundstein für seine Verleger- und Unternehmerkarriere.

Jürg Marquard war bereits zu jener Zeit überzeugt, dass die aufblühende Pop- und Rock-Kultur keine flüchtige Modeerscheinung war, sondern eine junge Aufbruchbewegung mit geradezu revolutionärem Potenzial. Eine Bewegung, von der er schon damals ahnte, dass sie viele Bereiche des menschlichen Lebens erfassen und verändern würde, von der Musik und Unterhaltungsindustrie, über die Mode, Lebensstil und Kultur bis hin zur Politik.Neben seiner Arbeit am Aufbau der Jugendzeitschrift POP war Jürg Marquard auch als Radio- und TV-Moderator im Pop-Bereich tätig und erreichte als erster Radio-Hitparaden-Moderator in der Schweiz große Popularität.

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Jürg Marquard mit Jimi Hendrix, 1968

Nach der bewegten Gründerzeit, in der Jürg Marquard POP selbst und mit viel Herzblut redigierte, kam die Zeitschrift in kommerziellere Fahrwasser. Nach diversen Fusionen mit anderen deutschen Jugendzeitschriften etablierte sich POP nun als POP/ROCKY als zweitgrößte deutsche Jugendzeitschrift und hielt diese Position für viele Jahre. 1998 wurde POP/ROCKY mit der ebenfalls verlagseigenen Jugend- und Musikzeitschrift POPCORN fusioniert, welche sich als internationale Dachmarke für den Jugendzeitschriftenbereich der Marquard Media Gruppe durchgesetzt hatte. (Selbstdarstellung)

Bei dieser Ausgabe war dann auch gleich noch eine andere Zeitschrift namens „Popfoto“ integriert …führt zu einer gewissen Unruhe auf dem Titelbild, zumal man wohl auch noch ne Lizenz hatte, aus dem britischen „Melody Maker“ zu zitieren.

Während das erste Magazin von „Marquard“ wirklich nicht von schlechten Eltern war, begann er mit „Pop Rocky“ sich in seichtere Fahrwasser zu begeben.

Dieses Heft ist eine bunte Mischung: Man versuchte wohl der Bravo Leser abspenstig zu machen und so gibt es etliches an Mode, Tratsch, Kosmetiktipps, Aufklärungskolumnen zu Hauf (hier ist ein Dr. Raben und nicht der Dr. Sommer am Werk gewesen) und eine Brigitte Weckelmann gab hilfreiche Tipps bei Alltagsproblemen.

Ach ja, daneben diverse Rubriken … eh klar. Dem Heft wurden insgesamt 10 Poster beigeheftet, diese einzuscannen war mir dann doch zu blöd … sorry.

Hier ein paar der Themen dieses Heftes:

  • Interview mit Peter Criss und Eric Car von der Gruppe Kiss
  • Große Präsentation der sog. „Hammerwahl 80“
  • Bericht über den Film „Die blaue Lagune“
  • Bericht über den ZDF Mehrteiler „Tod eines Schülers“
  • Ein Trainingstag mit den deutschen Skimädchen
  • Elvis Presley und sein Leben auf Graceland

sowie natürlich die üblichen Rubriken.

Dieser Spagat, den auch dieses Heft machte, war ein gewaltiger. Bei den LP Besprechungen liest man über die „Blues Band“ … um sich dann über das Problem Sommersprossen informieren zu lassen …

Mich interessierte damals am ehesten der Melody Maker … und der hatte damals das traurige Thema der Ermordung von John Lennon zu bearbeiten. Und Led Zeppelinlösten sich nach dem Tod von John Bonham auf …

Der Marquard hat inzwischen ein ganzes Verlags-Imperium; mittlerweile ist ein schwerreicher Millionär.

Zeitschriften

Marquard Zeitschriften aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen und Ungarn.

Aber jetzt … einfach mal virtuell blättern und sich so – mal wieder – in das Jahre 1982 – versetzen lassen.

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Das eine Thema interessierte mich nicht mal peripher … das andere dann schon eher *ggg*

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Bericht über den Film „Die blaue Lagune“ (mit Brooke Shields + Christopher Atkins)

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Die Rückseite des Heftes

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Courage (Zeitschrift) – Sonderheft Sexualiät (1981)

titelSo etliche Beiträge hier – so manche Leser dieses blogs wissen das ja eh schon – sind Beiträge, die sehr viel mit meiner eigenen Biographie zu haben, ja z.T. untrennbar von meiner Biographie sind.

Dies gilt auch und anz besonders für diesen Beitrag. In den 80er Jahren war ich „umzingelt“ von eher feministisch orientierten Frauen (schmunzelnd erinnere ich mich an jenes „lila Latzhosen“ Design …. )

Diese Zeit war für mich sehr lehrreich, aber auch eine Zeit, die für mich sehr verwirrend war … da von jenen feministischen Frauen doch sehr vieles in Frage gestellt wurde … und ich so, und ich deshalb quasi „gezwungen“ war, mich z.T. neu zu orientieren und  zu positionieren. Geschadet hat mir das nun wahrlich nicht, auch wenn es anstrengend war.

Und es gab damals nicht nur die Alice Schwarzer Gazette „Emma“, sondern auch die noch radikalere Zeitschrift „Courage“:

Courage (Titelzusatz Berliner Frauenzeitung, 1978 geändert in aktuelle Frauenzeitung) war eine feministische Zeitschrift, die von 1976 bis 1984 in West-Berlin erschien.

Die selbstverwaltete autonome Courage galt als Sprachrohr und Kommunikationsplattform der autonomen links-feministischen Szene in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin und spielte damit für die westdeutsche Frauenbewegung dieser Jahre eine besondere Rolle. Sie griff Themen auf, die im gesellschaftlichen Klima der damaligen Zeit als äußerst heikel galten, und machte den

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Die sog. „Nullnummer“ vom 17. Juni 1976

angesprochenen Frauen Mut, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Neben aktuellen politischen Fragen behandelte die Zeitschrift auch Themen wie häusliche Gewalt, Vergewaltigung, Prostitution, Gesundheit und Sexualität sowie internationale Aspekte wie Klitorisbeschneidung in Afrika.

Die Nullnummer der Zeitschrift erschien am 17. Juni 1976. Von ihrer ersten regulären Ausgabe im September 1976 bis zur Märzausgabe 1984 erschien die Courage fast ausnahmslos monatlich und hatte eine Auflage von bis zu 70.000 Exemplaren. Zu den Gründerinnen gehörten Sibylle Plogstedt, Sabine Zurmühl, Barbara Duden, Christa (Chrille) Müller und Monika Schmid.

Der Titel Courage (französisch: Mut) bezieht sich auf die Hauptfigur von Grimmelshausens Roman Trutz Simplex oder Lebensbeschreibung der Ertzbetrügerin und Landstörtzerin Courasche „als Sinnbild der kämpferisch selbständig handelnden Frau“. (Quelle: wikipedia)

Und neben den regelmässigen Monatsausgaben erschienen dann auch immer wieder Sonderhefte …

Und hier das Sonderheft zu dem Thema „Sexualität“ … einem Thema, das damals, in „diesen Kreisen“ natürlich von ganz besonderer Brisanz war. Denn nach Alice Schwarzers Klassiker „Der kleine Unterschied“ (1975) war ja klar, dass die Unterdrückung der Frau auch und erst recht in diesem Bereich besonders augenscheinig war.

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Und so ging es in diesem Heft natürlich und insbesondere um die „Befreiung der Sexualität von Frauen“.

Damals, ja damals, gehörte für etlich Frauen aus dieser Szene, dass man sich der lesbischen Liebe zuwandte … und von daher ist dieses Heft auch stark von dieser Strömung geprägt.

Damals wie heute … ist dieses Sonderheft für mich sehr rätselhaft … mir fällt da der Spruch ein „Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus“ …

Ich gestehe freimütig: viele der Texte erschließen sich mir nicht … viele der Texte, und davor habe ich großen Respekt, sind Text von suchenden Frauen nach ihrer Identität in einer von Männern beherrschten Welt (James Brown: „It´s A Man´s World“)

Und zuweilen dachte ich mir, wir sind weiter … aber ein Donald Trump lehrt mich das Gegenteil …

Von daher: vermutlich ein wichtiges Heft … auch wenn ich erneut  rätselnd durch dieses Heft blättere …

Und unabhängig davon: Das Jahr 2017 werde ich dazu nutzen, hier Beiräge zum Themenkreis Sexualität / Erotik und ja auch Pornographie zu publizieren … ich frag mich grad. warum das eigentlich erst jetzt passiert.

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Nun denn … intime Bekenntnisse des blog Betreibers … ich oute mich da eher als Morgenmuffel …

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Sehr rätselhaft

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(Diesmal ohne Passwort)

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