Walt Disney – Der König der Löwen (2002)

TitelDer König der Löwen (Originaltitel: The Lion King) ist ja erstmal  der 32. abendfüllende Zeichentrickfilm der Walt-Disney-Studios und erschien im Jahr 1994. Gemessen an den Kinoeinnahmen ist er der bisher weltweit kommerziell erfolgreichste klassische Zeichentrickfilm. Die Handlung des Films dreht sich um den Löwenjungen Simba und die beschwerliche Suche nach seinem Platz im Kreis des Lebens. :

In der Anfangssequenz ist zu sehen, wie alle Tiere des „Geweihten Landes“ zum Königsfelsen pilgern, um Simba, den neugeborenen Sohn des Königs der Löwen, Mufasa, zu sehen. Der weise Rafiki (ein Mandrill) salbt das Löwenbaby und präsentiert es dem Volk.

Einige Zeit vergeht. Mufasa regiert das Königreich mit Güte und Weisheit und lehrt Simba den „Kreis des Lebens“ und dass alles miteinander im Gleichgewicht verbunden sei. Dieses Gleichgewicht zu erhalten, solle später Simbas Aufgabe sein. Mufasas jüngerer Bruder Scar jedoch ist neidisch auf die Stellung seines Neffen als Erbe und plant deshalb, den Thron an sich zu reißen. Scar verbündet sich mit einigen hungernden Hyänen (Shenzi, Banzai und Ed), um zu versuchen, seinen Bruder vom Thron zu stürzen. In einem ersten Versuch, Simba zu töten, erzählt er ihm „versehentlich“ von einem Elefantenfriedhof, wohl wissend, dass er damit die Neugier des jungen Löwen weckt. Zusammen mit seiner Freundin Nala entkommt Simba ihrem Aufpasser Zazu (einem Nashornvogel) und die beiden gelangen zum Elefantenfriedhof. Dort treffen sie allerdings auf Scars Hyänen und werden von ihnen verfolgt. In letzter Sekunde werden sie von Mufasa gerettet, der von Zazu informiert wurde. Mufasa ist über Simbas Verhalten zutiefst enttäuscht und erklärt ihm, dass man nur mutig sein solle, wenn man es sein muss, und sich nicht unnötig in Gefahr begeben dürfe.

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Beim nächsten Versuch verursachen auf Scars Anweisungen hin die Hyänen eine Gnu-Stampede in einer Schlucht, in die Simba vorher von Scar gelockt worden war, unter dem Vorwand, Mufasa hätte eine Überraschung für seinen Sohn. Während Simba in der Schlucht auf Mufasa wartet, übt er an seinem Gebrüll und löst, wie er glaubt, dadurch die Stampede aus. Scar informiert Mufasa heimtückisch von der Gefahr und dieser rettet Simba, wird aber selbst von der Stampede mitgerissen. Mufasa schafft es jedoch, sich an einem Felsvorsprung festzuklammern. Als er höher klettert, steht Scar auf einmal über ihm. Mufasa fleht Scar um Hilfe an, woraufhin dieser seine Krallen in Mufasas Pfoten schlägt. Er schaut ihm tief in die Augen und sagt höhnisch: „Lang lebe der König!“ Dann schleudert er Mufasa die Klippe hinunter und tötet ihn dadurch. Im Nebel einer gigantischen Staubwolke, die die Gnus hinterlassen haben, findet Simba schließlich seinen toten Vater und trauert um ihn. Scar kommt hinzu und redet Simba ein, dass dieser für Mufasas Tod verantwortlich sei und rät ihm, das Königreich zu verlassen und nie wieder zurückzukommen: „Lauf weg, Simba. Lauf! Lauf weit weg und komm nie mehr zurück!“ Als der verzweifelte Simba flüchtet, befiehlt Scar den Hyänen, ihn zu töten. Die Jagd auf Simba endet für die Hyänen jedoch am Fuße eines steilen Abhangs auf einem Felsvorsprung, denn das darunter wuchernde Dornengestrüpp macht eine weitere Verfolgung für die Hyänen unmöglich, nachdem Banzai ins Gestrüpp gestoßen wurde. Simba schafft es jedoch, das Gestrüpp zu durchqueren, den Hyänen zu entkommen und der untergehenden Sonne entgegen in die Wüste zu fliehen.

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Am darauffolgenden Tag liegt Simba unter der sengenden Wüstensonne erschöpft am Boden. Er wird von Timon (einem Erdmännchen) und Pumbaa (einem Warzenschwein) vor einem Schwarm hungriger Geier gerettet und in den Schatten einer Oase gebracht, wo sie Simba wiederbeleben. Anschließend nehmen sie den jungen Löwen in ihre Dschungelheimat auf und bringen ihm ihre Philosophie Hakuna Matata („Keine Sorgen“) bei. Nachdem er in der Obhut der beiden zu einem stattlichen Löwen herangewachsen ist, trifft Simba eines Tages seine Kindheitsfreundin Nala wieder, als er den jagenden Pumbaa vor ihr beschützen wollte. Nala erzählt, dass sie Scars diktatorischer Herrschaft entkommen ist, um Hilfe zu suchen. Sie will Simba vor Augen führen, dass Scar und die Hyänen das Geweihte Land zerstört haben, und bittet Simba, zurückzukehren und seinen rechtmäßigen Platz als König einzunehmen. Doch Simba weigert sich, da er mit seiner neuen Lebensphilosophie glücklich ist. Außerdem quält ihn immer noch der falsche Glaube, für den Tod seines Vaters verantwortlich zu sein. Unter wütenden Vorwürfen, sie könne „einfach so auftauchen und sein Leben umkrempeln“, wendet Simba sich von ihr ab und streift in seinen Gedanken hin und her gerissen in der nächtlichen Savanne umher.

In dieser schwierigen Situation taucht Mufasas alter Freund Rafiki auf und zeigt Simba mit Hilfe dessen Spiegelbildes in einem kleinen Wasserloch, dass Mufasa in ihm weiterlebt. Mufasa erscheint ihm als Erscheinung in den Wolken und rät Simba, in sich hineinzublicken und zu erkennen, dass er der rechtmäßige König ist. Rafiki macht Simba klar, dass er seine Vergangenheit nicht verdrängen und vor ihr davonlaufen darf. Als Erläuterung schlägt er Simba mit seinem Stock auf den Kopf und rät ihm im übertragenen Sinn, aus dem Schmerz zu lernen. („Oh ja, die Vergangenheit kann wehtun. Aber wie ich es sehe, läuft man entweder davon, oder man lernt davon.“) Damit öffnet Rafiki Simba die Augen und Simba entschließt sich letztendlich doch, nach Hause zurückzukehren. Nala, die sich inzwischen Sorgen um Simba macht, weckt Timon und Pumbaa und will sich nach ihm erkundigen. Doch plötzlich taucht Rafiki auf und verkündet, dass Simba auf dem Weg zurück ist, woraufhin die drei ihm folgen.

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Simba erreicht das Geweihte Land und erkennt, dass Nala Recht hatte: Das einst lebendige und blühende Königreich ist unter Scars grausamer Herrschaft zu einem kargen Ödland verkommen. Gemeinsam mit Nala, Timon und Pumbaa, die ihn eingeholt haben, nähert er sich dem Königsfelsen. Timon und Pumbaa lenken die Hyänen ab, damit Nala die Löwinnen zusammentrommeln und Simba zu Scar vorrücken kann. Dieser bleibt jedoch selbstbewusst und dominant, da er die Hyänen auf seiner Seite hat. Scar bringt Simba sogar dazu, dessen Verantwortung für den Tod von Mufasa zuzugeben. Damit schockiert er alle Löwinnen, vor allem aber Nala und seine Mutter Sarabi. Scar bezeichnet Simba als Mörder und treibt ihn auf die Klippe des Königsfelsens zu, bis Simba wie Jahre zuvor Mufasa hilflos vor Scar über dem Abgrund hängt. Ein Blitz schlägt vor dem Königsfelsen im trockenen Gras ein und setzt es in Brand. Scar erinnert sich daran, wie Mufasa starb, und rammt Simba seine Krallen in die Pfoten. Bevor Scar ihn hinunter stoßen will, flüstert er Simba noch die Wahrheit ins Ohr: dass er, Scar, es war, der Mufasa damals getötet hat. Von dieser plötzlichen Erkenntnis in Wut versetzt, schafft Simba es, sich zu befreien und den überraschten Scar auf den Boden zu werfen und festzuhalten. In dieser Lage zwingt Simba Scar dazu, allen Versammelten die Wahrheit mitzuteilen.

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Daraufhin entbrennt ein Kampf zwischen den Löwen und den Hyänen auf dem Königsfelsen. Scar will dies als Deckung nutzen und fliehen, doch Simba verfolgt ihn bis auf die Spitze des Königsfelsens. Dort oben angekommen versucht Scar, den Hyänen die Schuld an allem anzuhängen, und bezeichnet sie als „die wahren Feinde“. Simba sagt Scar mit den gleichen Worten, mit denen er damals vertrieben wurde, dass Scar das Land verlassen und nie wieder zurückkehren solle: „Lauf weg Scar. Und komm nie mehr zurück!“ Scar scheint darauf einzugehen, doch plötzlich schleudert er Simba glühende Asche ins Gesicht. Ein finaler Kampf zwischen Simba und Scar entbrennt und Simba schafft es schließlich, Scar von der Spitze des Königsfelsens in die Tiefe zu stürzen. Er überlebt den Sturz, wird unten jedoch bereits von den Hyänen erwartet, die Scars Verrat mitgehört haben, sich dafür rächen und ihn töten. Ein kräftiger Regenguss löscht daraufhin das Feuer, das sich mittlerweile über den gesamten Königsfelsen ausgebreitet hatte.

Simba wird schließlich zum König erklärt und führt das Land zurück zu Frieden und Wohlstand. Zusammen mit Nala hat er Nachwuchs, der am Ende des Films den anderen Tieren präsentiert wird, wie auch Simba am Anfang den anderen Tieren präsentiert wurde. Somit schließt sich der Kreis des Lebens erneut. (wikipedia)

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Und natürlich wurde der gigantische Erfolg dieser Story millionenfach vermarktet … so z.B. auch in diesem Kinderbuch …

Und man mag mich eventuell naiv nennen, ich halte diese Walt Disney Geschichte für ein ganz und großartiges modernes Märchen … das es in sich hat …

… da ist nun wirklich vieles drin … Leben und Tod … Schuld und Sühne … Liebe und Freundschaft … für mich zentrale Themen des Lebens … und dann noch prachtvoll zelebriert mit intensiven und liebevollen Illustrationen der Comic-Generation, die auch die Intensität afrikanischer Natur beinhaltet …

Und mit großer innerer Freude übergebe ich dann dieses Buch demnächst meiner 7jährigen Enkelin.

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Und so schließt er sich … der Kreis der Lebens … von Elton John in seinem „Circle Of Life“ so wunderbar besungen …

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Die Rückseite des Buches

Hermann Bauer jun. Kollektion – Klassik und Moderne (2002)

FrontCover1Eine irgendwie ungewöhnliche Werbe-Aufmerksamkeit für die Kunden der Firma „Hermann Bauer“ in Schwäbisch-Gmünd („älteste Stauferstadt“).

Immerhin kann diese Firma auf 150 Jahre Firmengeschichte verweisen und was diese Firma produziert wid natürlich auch verraten:

„150 Jahre Hermann Bauer – Silber mit Tradition und Leidenschaft

Unsere Leidenschaft mit Silber zu gestalten und unsere Kunden mit traditionellen und hochwertigen, als auch neuen Produktideen immer wieder positiv zu überraschen zeichnet die Silbermanufaktur Hermann Bauer seit Generationen aus.

In der 150-jährigen Firmengeschichte wurde von Anfang an Wert auf höchste Qualität und Individualität gelegt, Produkte von zeitloser Ästhetik, höchster handwerklicher Kunst und beständiger Qualität sind daher auch heute noch der Maßstab unserer Silbermanufaktur.

Neue Produkte entstehen in der Kombination aus einem ausgeprägten Gefühl für Materialien und Formen, sowie einem hohen Maß an Liebe zum handwerklichen Detail – auf diese Weise entstehen Werte von Bestand.

Erleben Sie Emotionen in Silber…“ (Werbetext)

Fabrikgebäude1900

Fabrikgebäude, ca. 1900

Über die Entstehung dieser Firma weiß man dann zu berichten:

„Der Firmengründer HERMANN BAUER – eine unternehmerische Persönlichkeit mit Visionen

HERMANN BAUER, 1833 bei Heilbronn geboren, musste durch den frühen Tod seines Vaters bereits in jungen Jahren seine Familie unterstützen. Als Stahlgraveurlehrling stellte er bald sein hohes Talent unter Beweis und wurde mit dem Entwurf der Säulen an der „Villa Berg“ in Stuttgart beauftragt. Nach seiner Lehrzeit vertiefte HERMANN BAUER bei Auslandsaufenthalten in Holland, London und Paris sein Fachwissen und ließ sich künstlerisch inspirieren.

Wieder zurück in Deutschland begann 1863 die Firmengeschichte mit Gründung der Silberwarenmanufaktur.

Angeregt von seinem Besuch des South-Kensington-Museums in London und nicht zuletzt von seiner eigenen Lehrzeit – wollte er die Gold- und Silberschmiedelehrlinge in seiner neuen Heimat nicht nur handwerklich, sondern auch künstlerisch ausbilden. Als sozialer Unternehmer und engagierter Bürger wurde HERMANN BAUER Mitbegründer der heutigen „Fachhochschule für Gestaltung“ in Schwäbisch Gmünd.“ (Werbetext)

Aus der Serie „Historische Fertigung“::

BilderbogenHistorischeFertigung01

BilderbogenHistorischeFertigung02

Diese Firma hat also durchaus eine gewisse Reputation und auch der Jubiläums-Katalog (liegt als pdf-Datei bei) hat durchaus etlich nobles zu bieten.

Um so überraschender ist es, dass diese Werbe-CD mehr als schlicht daher kommt. Keinerlei freundliche Worte oder gar und nicht mal die Interpreten der Kompositionen werden genannt …. das passt so gar nicht zu dem Image, dass sich diese Firma gibt. Von daher eigentlich eine erbärmliche Präsentation. Aber, nun gut: Bei der Musik kann man nicht meckern … gefällige Melodien die einem durchaus mal gefallen können, wobei das „Moderne“ sich auf ein paar Soundtrackmelodien beschränkt.

BookletBackCover1

Titel:
01. Largo (aus Xerxes) (Händel) 3.03
02. Menuett (Boccherini) 3.33
03. Eine kleine Nachtmusik (Mozart) 5.29
04. Menuett G-Dur (Bach) 1.36
05. Walzer Nr. 15 (Brahms) 1.20
06. Serenade (Haydn) 3.19
07. Träumerei (Schumann) 3.10
08. The Ludlows (Soundtrack) (Horner) 5.40
09. Menuett in G (Beethoven) 2.52
10. Railroad Man (Sakamoto) 4.41
11. Cavatina (Guitar) (Williams) 4.17
12. Rota Romeo & Julia (Rieu) 3.41
13. Ständchen (Schubert) 3.18
14. The John Dunbar Theme (Soundtrack) (Barry) 2.15
15. The Nightingale Song (J.Danna/M.Danna) 3.43
16. Air (Bach) 4.03
17. The Nightingale (Henson/Conant) 4.22
18. Chocolat (Portman) 2.33
19. La Califfa (Moricone) 2.37
20. Moon River (Mancini/Mercer) 4.04
21. Theme Of Summer 42 (Legrand) 3.55

CD1

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Sophie von Lenthe + Ina Steinmetz – Die Maus geht in den Wald (2002)

TitelWer kennt sie nicht ? Die Sendung mit der Maus … :

Die Sendung mit der Maus ist eine der erfolgreichsten Kindersendungen im deutschen Fernsehen. Sie wird seit 1971 von der ARD produziert und sonntags um 11:30 Uhr ausgestrahlt. Kern der Sendung sind sogenannte Lach- und Sachgeschichten, zu denen neben kurzen Zeichentrickfilmen auch jeweils ein Wissensfilm, beispielsweise über die Herstellung oder Funktionsweise eines Alltagsgegenstandes, zählt. (Quelle: wikipedia)

Und natürlich gab es nicht nur all diese Sendungen, sonder natürlich gab es auch weitere Materialien, wie z.B. dieses kleine Kinderbüchlein, um den Grundgedanken der Sendung möglichst breit zu streuen.

Einerseits könnte ich stundenlang über dieses Projekt erzählen … verbinde ich doch die „Sendung mit der Maus“ auch sehr stark mit meiner Vaterrolle früherer Jahrzehnte … andererseits halte ich jetzt einfach mal die Klappe und erwärme mich an diesen schönen Erinnerungen, die bei der Durchschicht dies Büchleins in mir aufgestiegen sind.

Beispiel01

Beispiel02

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Beispiel04
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