Uta Fischer – Unterwegs in München (2012)

TitelUnd jetzt mal so ein kleines Bilderbuch im legendären „Pixi“ Format:

„Wie orientiere ich mich im Stadtverkehr ? Was muss ich beim Fahren mit U-Bahn, Bus und Tram beachten ? Und was bedeuten eigentlich die Piktogramme in den Fahrzeugen ?

Wenn sich Kinder mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg machen, sind zunächst sicher viele Dine neu und aufregend. Mit ein paar Tipps und Tricks ist die Fahrt mit U – und S-Bahn aber ganz einfach. Und auch am Wochenende oder bei Ausflügen kann man was erleben, wenn man mit im ÖPNV unterwegs ist.

Beispiel02

Die MVG (Münchner Verkehrs-Gesellschaft) hat mit der Illustratorin und Autorin Uta Fischer ein Kinderbüchlein in der Tradition der Pixi-Bücher entwickelt. Die Geschichte: Timo und Lena lernen auf dem Weg zur Schule und zum Kindergarten sowie beim Ausflug mit den Eltern und Großeltern einiges über den Münchner Stadtverkehr. Und im Beispiel01MVG Museum erfahren sie sogar wie die Menschen früher mobil waren. Wer das Büchlein liest oder vorgelesen bekommt, erfährt auf unterhaltsame Weise Wichtiges und Wissenswertes rund um U- und S-Bahn, Bus und Tram. Und auf den detaillierten Zeichnungen gibt es darüber hinaus viel zu entdecken. (Pressetext)

Und damit sind diese Bilder gemeint, die man ach gerne als Wimmelbilder bezeichnet. Verantwortlich dafür ist die Uta Fischer:

Uta Fischer ist Holzbildhauerin und Kunstpädagogin und seit 1998 freiberufliche Illustratorin und Autorin tätig.

Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in Augsburg und hat noch etliche andere Kinderbücher auf diese reizende Art illustriert.

Nachdem mir Wimmelbilder bis heute gut gefallen (da kann man es Opa so richtig punkten), ich auch das Thema Kinder im Straßenverkehr sehr wichtig halte, denn:

Unfälle mit Kindern gehören nach wie vor zum traurigsten Kapitel unseres Verkehrsalltages. Im Durchschnitt kam im Jahr 2018 alle 18 Minuten ein Kind im Alter von unter 15 Jahren im Straßenverkehr zu Schaden. Insgesamt waren es 29.213 Kinder, die im Jahr 2018 auf Deutschlands Straßen verunglückten (– 0,2 % gegenüber 2017). Davon starben 79 Kinder, 18 mehr als im Vorjahr.

Insgesamt haben Kinder aber im Vergleich zu ihrem Bevölkerungsanteil ein geringeres Unfallrisiko als andere Altersgruppen. Der Anteil der Kinder unter 15 Jahren an allen Verunglückten bei Straßenverkehrsunfällen betrug 7,3 %, ihr Bevölkerungsanteil lag bei 13,5 %. Im Jahr 2018 verunglückten insgesamt 261 Kinder je 100.000 Einwohner ihrer Altersklasse im Straßenverkehr. Sieben Kinder je eine Million Einwohner unter 15 Jahren wurden tödlich verletzt. (Quelle: dvr.de)

Na ja, und dann ist mir noch aufgefallen, dass die Illustratorin vermutlich sehr bewusst die Menschen in der Stadt München bunt und vielfältig gezeichnet hat. Wir sehen deshalb Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern. Sehr gut, denn das ist unser Alltag.

Beispiel03

UnterwegsInMünchen04A

Beispiel04

Beispiel05

Beispiel06

Beispiel07

Solche Querschnitte können sogar mir heute noch gefallen … 

*
**

Beispiel10

Die Rückseite des Büchleins

Volksbund deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. – Nichts ist vergessen Gespräche mit deutschen und russischen Kriegsteilnehmern (2012)

TitelFür mich sind solche Schriften weiterhin unverzichtbar zum Verständnis unseres Landes und damit im weitesten Sinne auch zum Verständnis unserer eigenen Biographie, auch wenn wir nicht unmittelbar von den Schrecken des II. Weltkrieges betrioffen waren, mittelbar aber schon !

Fast 70 Jahre (diese Zahl bezieht sich auf das Veröffentlichungjsahr dieser Broschüre) nach Ende des Zweiten Weltkrieges wird die Zahl derjenigen, die noch Kriegserlebnisse aus erster Hand erzählen können, naturgemäß immer geringer. 19 Kriegsteilnehmer und eine Kriegsteilnehmerin aus Russland und Deutschland geben Auskunft – vielleicht zum letzten Mal.

Wie war ihre persönliche Entwicklungsgeschichte? Wie haben sie gedacht und gefühlt, was hatten sie für Träume und Ziele? Um die Erfahrungen vergleichen zu können, wurden den Zeitzeugen von deutschen und russischen Schülern entwickelte Fragen vorgelegt. Denn diese haben Fragen – und immer weniger Möglichkeiten, noch etwas aus erster Hand zu erfahren.

Die Antworten geben Einblicke in eine gar nicht einmal so unterschiedliche Welt der Gedanken, Wünsche und Träume. Sie verweisen aber auch ganz direkt auf die schrecklichen Seiten des Krieges. Für die Angehörigen einer Generation, die über 60 Jahre in Frieden und Wohlstand lebt, sind die von diesen Zeitzeugen gemachten Erfahrungen heute jenseits des Vorstellbaren.

Alle Befragten haben die Schrecken des Krieges überstanden und zu meist ein gutes, ein erfülltes berufliches und privates Leben führen können. Der Krieg ihrer Jugend allerdings hat sie kaum losgelassen. Was ihnen allen gemein ist, ist nicht von ungefähr der Wunsch, dass die Schrecken und die Opfer des Krieges nicht vergessen werden. Sie alle haben Sehnsucht nach einem wirklich sicheren Frieden. (aus dem Vorwort)

Ein beeindruckendes, zuteifst menschliches, immer wieder erschütterndes Buch … viel eindrucksvoller kann ein Buch gegen den Krieg nicht sein !

Wie gewohnt, hier erst mal ein paar Eindrücke aus dieses Buches (194 Seiten) bevor er dann zur Präsentation geht.

Beispiel1Beispiel2 (2)Beispiel3jpg
Beispiel4Beispiel5Beispiel6Beispiel7Beispiel8

*
**

Brigitte Extra – Traumhafte Weihnachtsbäckerei (2012)

TitelJetzt erstmal ganz nüchtern:

Als Plätzchen (Diminutiv von mundartlich Platz, „flach geformter Kuchen“, nach der flachen Form übertragen von Platz aus altfranzösisch place) bezeichnet man allgemein zu den Feinbackwaren gehörendes süßes Kleingebäck wie Kekse, Konfekt und Ähnliches. Plätzchen sind ein beliebtes Weihnachtsgebäck.

Ein unterschiedlicher Sammelbegriff ist Teegebäck.
Weihnachtsplätzchen

In Mitteldeutschland und Österreich werden Plätzchen als Kekse bezeichnet, in der deutschsprachigen Schweiz Biscuits, im Dialekt Güetzi, Guetzli, Chrömli und ähnlich, in Süddeutschland auch Platzerl, Bredla, Loible/Loibla oder Guatl/Gutsle/Guatsle, in der Schweiz vereinzelt Brötle (übergreifend für Süßigkeiten).

In den USA ist die Bezeichnung Cookies üblich. In Großbritannien nennt man sie Biscuits (ein englisches Lehnwort aus dem Französischen), auch wenn sie in der Zusammensetzung nicht unbedingt dem deutschen Biskuit entsprechen.

Die üblichen Formen sind runde Taler, rechteckige Schnitten, Ringe, Rauten, Makronen, Häufchen, Kipferl oder mithilfe von Ausstechformen erzeugte Figuren.

Beispiel23

Zu Weihnachten werden traditionell – vor allem in Familien – Plätzchen gebacken. Die rohen Plätzchen werden auf einem Backblech verteilt, das vorher mit Backpapier ausgelegt werden kann. Die Backzeit ist kurz. Dass die Plätzchen fertig sind, erkennt man an einer ganz leichten Bräunung der Oberfläche. Die Herstellung der verschiedenen Plätzchenarten unterscheidet sich durch die verwendeten Zutaten und vor allem bei der Ausformung des Teiges:

Der Grundteig für Plätzchen ist Mürbeteig
Ausstechen mit verschiedenen Ausstechformen aus ausgerolltem Mürbeteig, einfache Formen wie etwa Rauten werden auch mit einem Schneidrad hergestellt
Springerle und Spekulatius werden ausgemodelt, siehe Model.
Das Formen aus einer von Hand gefertigten Teigrolle: Vanillekipferl, Bethmännchen, im weiteren Sinne auch Brezel-, Ring- oder Phantasieformen.
Schneiden von Scheiben aus einer dicken, gekühlten Teig-Rolle
aus Teig gespritzt (Spritzgebäck) oder gepresst.

Häufig werden Plätzchen nach der hauptgeschmacksgebenden Zutat benannt, wie beispielsweise Anisplätzchen, Zimtsterne oder Kokosmakronen.

Die Plätzchenbäckerei entwickelte sich parallel zum Konsum von Kaffee, Tee und Kakao, in Deutschland seit dem 18. Jahrhundert, v. a. beliebt bei den Damen der gehobenen Gesellschaft. Bei den Kaffeekränzchen wurden auch kleine Gebäckstücke gereicht. Außer Biskuitgebäck waren auch Formgebäcke (Springerle) beliebt. Alle Konditorei-Erzeugnisse, also auch die Plätzchen, waren bis weit in das 19. Jahrhundert hinein Luxus, denn Zucker und andere Zutaten wie Mandeln oder Kakao waren sehr teuer. Das änderte sich, als es gelang, billigen Zucker aus den heimischen Zuckerrüben zu gewinnen. Danach konnten Plätzchen auch in den einfachen Haushalten zu besonderen Anlässen gebacken werden.

Beispiel24

Pfefferkucheform; Kleiner Reiter, um 1900, Bestand des Museum Europäischer Kulturen

Während Plätzchen als Süßspeise konzipiert sind und der Genuss durch süßen Geschmack und Geschmacksbeigaben wie Nüsse und Gewürze im Vordergrund steht, steht beim Keks der Nährwert auf Grund seiner Herkunft als Proviant im Vordergrund (Quelle: wikipedia)

Und hier mal ein Brigitte Sonderheft aus dem Jahr 2012 zum Thema „Traumhafte Weihnachtsbäckerei“ (52 Seiten) … und ich mach´s mal kurz und schmerzlos: Wem hier nicht das Wasser im Mund zusammenkäuf, dem kann ich auch nicht mehr helfen.

Und noch ist es Zeit, sich inspirieren zu lassen (wie z.B. ich mit den Schoko-Amarena Kugeln oder den Aprikosen Kokos Plätzchen).

Und natürlich tun die stimmungsvollen Fotografien ihr übriges …

Beispiel01.jpg

Beispiel02

Beispiel03.jpg

Beispiel04.jpg

Beispiel05.jpg

Beispiel06.jpg

Beispiel07.jpg

Beispiel08

Beispiel09.jpg

Beispiel10.jpg

Beispiel11.jpg

Beispiel12.jpg

Beispiel13

Beispiel14

Beispiel15.jpg

Beispiel16.jpg

Beispiel18.jpg

Beispiel19

Beispiel20

Beispiel21

*
**

Beispiel22

Die Rückseite des Heftes

 

Claudia Peters (Hrsg.) – Jedem Alter wohnt ein Zauber inne (2012)

TitelFür gewöhnlich präsentiere ich hier ja sehr gerne Druckerzeugnisse, die Auskunft geben, über den jeweiligen Zeitgeist meist vergangener Jahrzehnte und Zeiten, die auch z.T. Auskunft geben über meine persönliche biographischen Prägungen ,,,

Bei diesem Büchlein verhält es sich nun ganz anders:

Aus der Verlagsankündigung:

Rainer Maria Rilke schrieb einmal: »Arbeiten und alt werden, das ist es, was das Leben von uns erwartet. Und dann eines Tages alt sein. Aber noch lange nicht alles verstehen, nein. Aber anfangen, aber lieben, aber ahnen, aber zusammenhängen mit Fernem und Unsagbarem, bis in die Sterne hinein.« Folgen Sie den Gedanken dieses Buches und entdecken sie zahlreiche weitere kleine Wahrheiten, überraschende Lebensweisheiten und andere glückliche Wege zu den Sternen.

Dieser ext ist so ziemlicher Quatsch, denn in diesem Büchlein (42 Seiten) geht es eigentlich weniger um den Griff nach den Sternen, sondern schlicht und ergreifend um die Auseinandersetzung mit dem Alter … bzw.mit all den Empfindungen, die sich bei einem einstellen können und auch werden … wenn man z.B. „When I´m 64“ trällern kann.

Oder wie die Herausgeberin, Claudia Peters in ihrem Vorwort schreibt:

Beispiel01

Und:

Beispiel02

Und wir finden in diesem Buch mehr als eine handvoll whrlich bemerkenswerter Texe, die sich eben mit all den Schattierungen des Älterswerdens beschäftigen und was für ein Glück, dass dabei christliches oder salbungsvolles Gesabbere unterbleibt.

Claudia Peters.jpgVielleicht hat das auch was mit der Herausgeberin, die in Freiburg wohnt,  zu tun:

Claudia Peters * 1968
verheiratet, 2 Söhne
über 30jährige eigene Yoga-Praxis
Lehrerin, Lektorin und Autorin
Hatha-Yogalehrerin seit mehr als 20 Jahren
zertifizierte Iyengar-Yogalehrerin seit 2016

Keine Frage, dieses Buch ist als gelungener Mutmacher zu verstehen … und viele meiner Präsentationen hier werden anschließend sinnvoll wieder in irgendeinen Waren-Kreislauf gebracht; dieses Büchlein bleibt hier … denn ich habe den dringenden Verdacht, dass es mir als Mutmacher noch das eine oder andere mal dienen kann und wird.

Von daher mein Kompliment an die Herausgeberin für die so ansprechende und treffende Auswahl der Texte !

Beispiel03.jpg

Beispiel05.jpg

Beispiel06.jpg

So ein Text entspricht mir natürlich aus dem Herzen

Beispiel07.jpg

Beispiel08.jpg

Beispiel09.jpg

Beispiel10.jpg

Also, da vergleich ich mich doch lieber mit einem Whisky .. aber nur „from good ol´  Scotland“

Beispiel11

Tja … ne feine Metapher … die Scherben des Lebens …

Beispiel12.jpg

Beispiel13

Beispiel14.jpg

*
**

Beispiel04.jpg

Verschiedene – Leistung kennt keine Behinderung (2002)

FrontCover1Die Idee ist pfiffig, wichtig und gut !

„Unter dem Motto „Leistung kennt keine Behinderung“ zeigen die bayerischen Integrationsämter mit der Musik bekannter Künstler, dass Menschen mit Handicap hochqualifizierte Leistungen erbringen können“ (Klappentext).

Und in der Tat: was uns hier entgegenschallt ist Musik vom Feinsten und bei Namen wie Ray Charles, Klaus Kreuzeder, Django Reinhardt, José Feliciano, Georg Friedrich Händel und Ludwig van Beethoven wird mir ganz sicher keiner widersprechen.

Jeff Healey hätte auch noch gut dazu gepasst und auf das Ensemble Blinde Musiker München will ich auch noch hinweisen.

„Menschen mit Behinderungen dürfen nach dem Grundgesetz und der Bayerischen Verfassung nicht benachteiligt werden. Es ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe, sich für die gleichwertige Lebensbedingungen von Menschen mit und ohne Behinderung einzusetzen.“

Kurzbiographie01

Soweit die Theorie …

Allein beim Thema Barrierefreiheit kann man unschwer erkennen, dass da noch ganz, ganz viel zu tun wäre:

Barrierefreiheit ist die Grundvoraussetzung für Inklusion. Inklusion bedeutet, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammen leben, lernen, wohnen und arbeiten können. Es gibt Barrieren in der Umwelt wie fehlende Rampen oder Texte in unverständlicher Sprache. Daneben gibt es aber auch mentale Barrieren – zum Beispiel das fehlende Bewusstsein dafür, vor welchen Barrieren viele Menschen stehen und wie diese abgebaut werden können.

Ein weites Feld … es hier zu beackern ist schier unmöglich … Aber darauf hinweisen … soviel Platz sollte in diesem blog schon sein.

Und ich widme jetzt diesen Beitrag einem Arbeitskollegen von mir, der zu 100% schwerbehindert ist und einen Super-Job macht und zudem die besten Behindertenwitze aller Zeiten erzählen kann …

Und der Klaus Kreuzeder spielte ein verdammt geiles Saxophon ! Und überhaupt: die Musik auf dieser CD bereitet einem so richtig viel Vergnügen !

Kurzbiographie02

Titel:
01. Ray Charles: See See Rider (Traditional) 2.40
02. Klaus Kreuzeder: Big Bop (Kreuzeder/Sincigno) 3.06
03. Django Reinhardt: Ain’t Misbehavin‘ (Razaf/Waller/Brooks) 2.53
04. Django Reinhardt: Georgia On My Mind (Carmichael/Gorrell) 3.15
05. Ray Charles: I’m Just A Lonely Boy (Charles) 2.47
06. José Feliciano: Light My Fire (Morrison/Krieger/Densmore/Manzarek) 3.07
07. Django Reinhardt: I Got Rhythm (Gershwin) 2.13
08. Ray Charles: Kiss Me Baby (Charles) 3.08
09. Ray Charles: Hey Now (Charles) 2.22
10. Django Reinhardt: Nuages (Reinhardt) 3.16
11. José Feliciano: Che Sera (Feliciano) 4.06
12. Klaus Kreuzeder: Liebeslied (Lovesong) (Kreuzeder) 4.44
13. Unbekanntes Orchester: Xerxes  – Largo (Händel) 3.02
14. Unbekanntes Orchester: Sinfonie No.9 (Ausschnitt) (Beethoven) 4.57

CD1.jpg

*
**

UN-Behindertenrechtskonvention

Argarmarkt Austria Marketing GmbH – Alles Bio ! – Molkerei- Produkte erfolgreich vermarkten (2012)

TitelIch bin mir jetzt gar nicht so sicher, ob diese Broschüre (32 Seiten)  eigentlich für mich  als Verbraucher bestimmt war.

Aber sie lag öffentlich auf und zwar auf so einer Lyfestyle Food Messe in München. Und dann schnapp ich mir halt so ein Teil.

Und es geht eben darum, Bioprodukte aus den österreichischen Molkereien möglichst erfolgreich zu vermarkten Und das ist ja auch mehr als legitim.

Und so erfährt man alles mögliche und wissenswerte über Molkereiprodukte … und natürlich ist hier natürlich der Schwerpunkt Käse.

Neben etlichen Binsenweisheiten für das Verkaufspersonal („Auf saubere Hände und Fingernägel achten“) gibt es dann schon so etliche Informationen, die ich in die Kategorie „Verbraucherinformationen“ verbuche … wie  z.B. die unterschiedlichen Käsearten etc etc.

Hrausgeber dieser Broschüre ist die AgrarMarkt Austria (AMA):

Die AgrarMarkt Austria (AMA) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in Österreich. Gemäß AMA-Gesetz von 1992 (BGBl. Nr. 376/1992) wurde sie 1993 eingerichtet.

Die Aufgaben der AMA sind:

Markt- und Preisberichterstattung über in- und ausländische Märkte betreffend agrarische Produkte
Maßnahmen zur Qualitätssteigerung, Entwicklung und Anwendung von Qualitätsrichtlinien für agrarische Produkte und daraus hergestellte Erzeugnisse
Marketing für Agrarprodukte aus Österreich

AMA-Zentrale Wien.jpg

Die AMA Zentrale in Wien

Vom Landwirtschaftsministerium (damals: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, seit 2000: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) wurden der AMA folgende Aufgaben übertragen:

Agenden des vormaligen Milchwirtschaftsfonds, des Getreidewirtschaftsfonds, des Mühlenfonds und der Vieh- und Fleischkommission
Milchquotenverwaltung
Lizenzverwaltung
Marktinterventionen
Rinderkennzeichnung
Abwicklung der Leistungsentgelte und Förderprogramme für Agrarbetriebe soweit diese nicht vom Ministerium selbst verwaltet werden

Qualitätssiegel.jpg

Zwei Gütesiegel der AMA Austria

Daneben ist die AMA mit der Abwicklung der Ausgleichszahlungen für Österreichs Bauern betraut. So wickelt sie neben den meisten Marktordnungsprämien auch die Zahlungen aus dem Umweltprogramm ÖPUL und die Ausgleichszulage für Bauern in Berg- und anderen benachteiligten Gebieten ab. Die AMA ist die von Österreich gegenüber der Europäischen Union beauftragte Zahlstelle, die diese Zahlungen durchführen darf. (Quelle: wikipedia)

Und über die Vielfalt von Käseprodukten kann ich mich – als ausgesprochener Liebhaber des Käses –  ein ums andere mal begeistern …

Wem das ähnlich geht, dem kann ich nur einen Blick in diese Broschüre empfehlen … Und jetzt habe ich so einen Appetit auf Käse … ich kann´s gar nicht sagen …

Beispiel01.jpg

Beispiel02.jpg

Beispiel03.jpg

Beispiel04.jpg

Beispiel05

Beispiel06.jpg

Beispiel07

Na klar, auch Bioprodukte sollen eine möglichst große „Gewinnspanne“ abwerfen 

Beispiel08.jpg

Beispiel09.jpg

Beispiel10.jpg

Nö, hab´ ich nicht gewußt

Beispiel11.jpg

Beispiel12.jpg

Die strategisch sinnvoll aufgebaute Käsetheke

Beispiel13.jpg

Beispiel14

Beispiel15.jpg

Beispiel16.jpg

Beispiel17.jpg

Beispiel18.jpg

Beispiel19.jpg

Beispiel20.jpg

*
**

Beispiel21.jpg

Marktschreierische Werbung – Bio hin, Bio her – ist mir weiterhin sehr suspekt.

Stefan Donaubauer – Eckball (2012)

Titel1Und jetzt mal wieder ein kleiner Beitrag zu der schönsten Nebensache der Welt und die Idee zu diesem Buch ist wirklich pfiffig:

Die Welt ist rund – der Ball ist es auch. Außerdem muss das Runde ins Eckige, der Ball ins Buch, das Wort ins Bild. Oder anders gesagt: 50 Bilderrätsel rund um das Thema Fußball warten darauf, entschlüsselt zu werden. Die begleitende Lektüre der als Lexikonartikel verfassten Auflösungen überrascht selbst Fachleute garantiert mit dem einen oder anderen bislang unbekannten Aspekt – meist abseits der offiziellen FIFA-Regeln, dafür aber umso näher an der wirklichen Welt.
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Stefan Donaubauer (Idee, Ausführung, Text) startete seine fußballerische Karriere auf einem geteerten Boltzplatz der malerischen niederbayrischen Kreisstadt Pfarrkirchen. Selbst frühe Rückschläge vermochten seinen kometenhaften Aufstieg zum defensiven Ballwegspitzler in den Reihen des DJK-TSV Dietfurt nicht aufzuhalten. Eines Nachts erschien ihm im Traum George Best, der sagte: »Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und Autos ausgegeben, den Rest hab ich einfach verprasst!« Danach wusste er, dass die Welt das Fußball-Foto-Rätsel-Buch braucht.

Wolfram »Oscar« Aichner (Bildbearbeitung, Text, Mitgefühl) hatte es als Club-Fan im FCB-dominierten Niederbayern immer schwer. Mit dem TSV 1893 Gangkofen feierte »Die Diva von der Bina« schon in jungen Jahren Erfolge. Souverän und textsicher wie seinerzeit Andreas Köpke die Abwehr, organisierte er das Fußball-Foto-Rätsel-Buch: abgeklärt, pünktlich, deutsch.

Christian Seizew (Fotografie, Physio- & Psychotherapie) begann seine Karriere mit einer traumatischen Umschulung zum Linksfuß. Trotzdem gab er wenige Jahre später als Dirigent der Pfarrkirchner E-Jugend virtuos den Takt vor. Jedoch musste er sich irgendwann eingestehen, dass er gänzlich unmusikalisch und eher der visuelle Typ war. Seither arbeitet er an seiner Karriere als Knipser. Was den »Eckball« betrifft, kann man nur sagen: lässig abgedrückt und eiskalt verwandelt!

Pressestimmen
„Ein ziemlich pfiffiges Buch, nicht nur für eingefleischte Fußballfans.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Dieser Eckball ist ein Volltreffer!“ (tz)

„Ein Hochgenuss für Auge und Hirn – aufwärmen einmal anders.“ (Hessischer Anzeiger)

„Alle Fans des Neon-Bilderrätsels – und Fußballfans sowieso – werden begeistert sein!“ (Offenbach Post)

„Ein originelles Geschenk für Fußballfans mit Humor.“ (Aachener Zeitung)

„Erfrischend witzig und gewürzt mit einer Prise Satire“ (Passauer Neue Presse)

Stefan Donaubauer

Stefan Donaubauer

Nun, ganz so witzig finde ich das Büchlein gar nicht, aber vorenthalten wollte ich es hier auch nicht … passend zum Fußballfieber in diesem unserem Lande.

Und wie gewohnt, ein paar Beispiele aus dem Buch:

Beispiel01

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Beispiel05

Beispiel06

Beispiel07

Beispiel08

Der kleinen Präsentation habe ich dann noch das passende Werbefilmchen zum Buch; auch ganz witzig gemacht.

 

*
**