Claudia Peters (Hrsg.) – Jedem Alter wohnt ein Zauber inne (2012)

TitelFür gewöhnlich präsentiere ich hier ja sehr gerne Druckerzeugnisse, die Auskunft geben, über den jeweiligen Zeitgeist meist vergangener Jahrzehnte und Zeiten, die auch z.T. Auskunft geben über meine persönliche biographischen Prägungen ,,,

Bei diesem Büchlein verhält es sich nun ganz anders:

Aus der Verlagsankündigung:

Rainer Maria Rilke schrieb einmal: »Arbeiten und alt werden, das ist es, was das Leben von uns erwartet. Und dann eines Tages alt sein. Aber noch lange nicht alles verstehen, nein. Aber anfangen, aber lieben, aber ahnen, aber zusammenhängen mit Fernem und Unsagbarem, bis in die Sterne hinein.« Folgen Sie den Gedanken dieses Buches und entdecken sie zahlreiche weitere kleine Wahrheiten, überraschende Lebensweisheiten und andere glückliche Wege zu den Sternen.

Dieser ext ist so ziemlicher Quatsch, denn in diesem Büchlein (42 Seiten) geht es eigentlich weniger um den Griff nach den Sternen, sondern schlicht und ergreifend um die Auseinandersetzung mit dem Alter … bzw.mit all den Empfindungen, die sich bei einem einstellen können und auch werden … wenn man z.B. „When I´m 64“ trällern kann.

Oder wie die Herausgeberin, Claudia Peters in ihrem Vorwort schreibt:

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Und:

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Und wir finden in diesem Buch mehr als eine handvoll whrlich bemerkenswerter Texe, die sich eben mit all den Schattierungen des Älterswerdens beschäftigen und was für ein Glück, dass dabei christliches oder salbungsvolles Gesabbere unterbleibt.

Claudia Peters.jpgVielleicht hat das auch was mit der Herausgeberin, die in Freiburg wohnt,  zu tun:

Claudia Peters * 1968
verheiratet, 2 Söhne
über 30jährige eigene Yoga-Praxis
Lehrerin, Lektorin und Autorin
Hatha-Yogalehrerin seit mehr als 20 Jahren
zertifizierte Iyengar-Yogalehrerin seit 2016

Keine Frage, dieses Buch ist als gelungener Mutmacher zu verstehen … und viele meiner Präsentationen hier werden anschließend sinnvoll wieder in irgendeinen Waren-Kreislauf gebracht; dieses Büchlein bleibt hier … denn ich habe den dringenden Verdacht, dass es mir als Mutmacher noch das eine oder andere mal dienen kann und wird.

Von daher mein Kompliment an die Herausgeberin für die so ansprechende und treffende Auswahl der Texte !

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So ein Text entspricht mir natürlich aus dem Herzen

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Also, da vergleich ich mich doch lieber mit einem Whisky .. aber nur „from good ol´  Scotland“

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Tja … ne feine Metapher … die Scherben des Lebens …

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Verschiedene – Leistung kennt keine Behinderung (2002)

FrontCover1Die Idee ist pfiffig, wichtig und gut !

„Unter dem Motto „Leistung kennt keine Behinderung“ zeigen die bayerischen Integrationsämter mit der Musik bekannter Künstler, dass Menschen mit Handicap hochqualifizierte Leistungen erbringen können“ (Klappentext).

Und in der Tat: was uns hier entgegenschallt ist Musik vom Feinsten und bei Namen wie Ray Charles, Klaus Kreuzeder, Django Reinhardt, José Feliciano, Georg Friedrich Händel und Ludwig van Beethoven wird mir ganz sicher keiner widersprechen.

Jeff Healey hätte auch noch gut dazu gepasst und auf das Ensemble Blinde Musiker München will ich auch noch hinweisen.

„Menschen mit Behinderungen dürfen nach dem Grundgesetz und der Bayerischen Verfassung nicht benachteiligt werden. Es ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe, sich für die gleichwertige Lebensbedingungen von Menschen mit und ohne Behinderung einzusetzen.“

Kurzbiographie01

Soweit die Theorie …

Allein beim Thema Barrierefreiheit kann man unschwer erkennen, dass da noch ganz, ganz viel zu tun wäre:

Barrierefreiheit ist die Grundvoraussetzung für Inklusion. Inklusion bedeutet, dass Menschen mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich zusammen leben, lernen, wohnen und arbeiten können. Es gibt Barrieren in der Umwelt wie fehlende Rampen oder Texte in unverständlicher Sprache. Daneben gibt es aber auch mentale Barrieren – zum Beispiel das fehlende Bewusstsein dafür, vor welchen Barrieren viele Menschen stehen und wie diese abgebaut werden können.

Ein weites Feld … es hier zu beackern ist schier unmöglich … Aber darauf hinweisen … soviel Platz sollte in diesem blog schon sein.

Und ich widme jetzt diesen Beitrag einem Arbeitskollegen von mir, der zu 100% schwerbehindert ist und einen Super-Job macht und zudem die besten Behindertenwitze aller Zeiten erzählen kann …

Und der Klaus Kreuzeder spielte ein verdammt geiles Saxophon ! Und überhaupt: die Musik auf dieser CD bereitet einem so richtig viel Vergnügen !

Kurzbiographie02

Titel:
01. Ray Charles: See See Rider (Traditional) 2.40
02. Klaus Kreuzeder: Big Bop (Kreuzeder/Sincigno) 3.06
03. Django Reinhardt: Ain’t Misbehavin‘ (Razaf/Waller/Brooks) 2.53
04. Django Reinhardt: Georgia On My Mind (Carmichael/Gorrell) 3.15
05. Ray Charles: I’m Just A Lonely Boy (Charles) 2.47
06. José Feliciano: Light My Fire (Morrison/Krieger/Densmore/Manzarek) 3.07
07. Django Reinhardt: I Got Rhythm (Gershwin) 2.13
08. Ray Charles: Kiss Me Baby (Charles) 3.08
09. Ray Charles: Hey Now (Charles) 2.22
10. Django Reinhardt: Nuages (Reinhardt) 3.16
11. José Feliciano: Che Sera (Feliciano) 4.06
12. Klaus Kreuzeder: Liebeslied (Lovesong) (Kreuzeder) 4.44
13. Unbekanntes Orchester: Xerxes  – Largo (Händel) 3.02
14. Unbekanntes Orchester: Sinfonie No.9 (Ausschnitt) (Beethoven) 4.57

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UN-Behindertenrechtskonvention

Argarmarkt Austria Marketing GmbH – Alles Bio ! – Molkerei- Produkte erfolgreich vermarkten (2012)

TitelIch bin mir jetzt gar nicht so sicher, ob diese Broschüre (32 Seiten)  eigentlich für mich  als Verbraucher bestimmt war.

Aber sie lag öffentlich auf und zwar auf so einer Lyfestyle Food Messe in München. Und dann schnapp ich mir halt so ein Teil.

Und es geht eben darum, Bioprodukte aus den österreichischen Molkereien möglichst erfolgreich zu vermarkten Und das ist ja auch mehr als legitim.

Und so erfährt man alles mögliche und wissenswerte über Molkereiprodukte … und natürlich ist hier natürlich der Schwerpunkt Käse.

Neben etlichen Binsenweisheiten für das Verkaufspersonal („Auf saubere Hände und Fingernägel achten“) gibt es dann schon so etliche Informationen, die ich in die Kategorie „Verbraucherinformationen“ verbuche … wie  z.B. die unterschiedlichen Käsearten etc etc.

Hrausgeber dieser Broschüre ist die AgrarMarkt Austria (AMA):

Die AgrarMarkt Austria (AMA) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts in Österreich. Gemäß AMA-Gesetz von 1992 (BGBl. Nr. 376/1992) wurde sie 1993 eingerichtet.

Die Aufgaben der AMA sind:

Markt- und Preisberichterstattung über in- und ausländische Märkte betreffend agrarische Produkte
Maßnahmen zur Qualitätssteigerung, Entwicklung und Anwendung von Qualitätsrichtlinien für agrarische Produkte und daraus hergestellte Erzeugnisse
Marketing für Agrarprodukte aus Österreich

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Die AMA Zentrale in Wien

Vom Landwirtschaftsministerium (damals: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, seit 2000: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft) wurden der AMA folgende Aufgaben übertragen:

Agenden des vormaligen Milchwirtschaftsfonds, des Getreidewirtschaftsfonds, des Mühlenfonds und der Vieh- und Fleischkommission
Milchquotenverwaltung
Lizenzverwaltung
Marktinterventionen
Rinderkennzeichnung
Abwicklung der Leistungsentgelte und Förderprogramme für Agrarbetriebe soweit diese nicht vom Ministerium selbst verwaltet werden

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Zwei Gütesiegel der AMA Austria

Daneben ist die AMA mit der Abwicklung der Ausgleichszahlungen für Österreichs Bauern betraut. So wickelt sie neben den meisten Marktordnungsprämien auch die Zahlungen aus dem Umweltprogramm ÖPUL und die Ausgleichszulage für Bauern in Berg- und anderen benachteiligten Gebieten ab. Die AMA ist die von Österreich gegenüber der Europäischen Union beauftragte Zahlstelle, die diese Zahlungen durchführen darf. (Quelle: wikipedia)

Und über die Vielfalt von Käseprodukten kann ich mich – als ausgesprochener Liebhaber des Käses –  ein ums andere mal begeistern …

Wem das ähnlich geht, dem kann ich nur einen Blick in diese Broschüre empfehlen … Und jetzt habe ich so einen Appetit auf Käse … ich kann´s gar nicht sagen …

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Na klar, auch Bioprodukte sollen eine möglichst große „Gewinnspanne“ abwerfen 

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Nö, hab´ ich nicht gewußt

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Die strategisch sinnvoll aufgebaute Käsetheke

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Marktschreierische Werbung – Bio hin, Bio her – ist mir weiterhin sehr suspekt.

Stefan Donaubauer – Eckball (2012)

Titel1Und jetzt mal wieder ein kleiner Beitrag zu der schönsten Nebensache der Welt und die Idee zu diesem Buch ist wirklich pfiffig:

Die Welt ist rund – der Ball ist es auch. Außerdem muss das Runde ins Eckige, der Ball ins Buch, das Wort ins Bild. Oder anders gesagt: 50 Bilderrätsel rund um das Thema Fußball warten darauf, entschlüsselt zu werden. Die begleitende Lektüre der als Lexikonartikel verfassten Auflösungen überrascht selbst Fachleute garantiert mit dem einen oder anderen bislang unbekannten Aspekt – meist abseits der offiziellen FIFA-Regeln, dafür aber umso näher an der wirklichen Welt.
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Stefan Donaubauer (Idee, Ausführung, Text) startete seine fußballerische Karriere auf einem geteerten Boltzplatz der malerischen niederbayrischen Kreisstadt Pfarrkirchen. Selbst frühe Rückschläge vermochten seinen kometenhaften Aufstieg zum defensiven Ballwegspitzler in den Reihen des DJK-TSV Dietfurt nicht aufzuhalten. Eines Nachts erschien ihm im Traum George Best, der sagte: »Ich habe viel Geld für Alkohol, Frauen und Autos ausgegeben, den Rest hab ich einfach verprasst!« Danach wusste er, dass die Welt das Fußball-Foto-Rätsel-Buch braucht.

Wolfram »Oscar« Aichner (Bildbearbeitung, Text, Mitgefühl) hatte es als Club-Fan im FCB-dominierten Niederbayern immer schwer. Mit dem TSV 1893 Gangkofen feierte »Die Diva von der Bina« schon in jungen Jahren Erfolge. Souverän und textsicher wie seinerzeit Andreas Köpke die Abwehr, organisierte er das Fußball-Foto-Rätsel-Buch: abgeklärt, pünktlich, deutsch.

Christian Seizew (Fotografie, Physio- & Psychotherapie) begann seine Karriere mit einer traumatischen Umschulung zum Linksfuß. Trotzdem gab er wenige Jahre später als Dirigent der Pfarrkirchner E-Jugend virtuos den Takt vor. Jedoch musste er sich irgendwann eingestehen, dass er gänzlich unmusikalisch und eher der visuelle Typ war. Seither arbeitet er an seiner Karriere als Knipser. Was den »Eckball« betrifft, kann man nur sagen: lässig abgedrückt und eiskalt verwandelt!

Pressestimmen
„Ein ziemlich pfiffiges Buch, nicht nur für eingefleischte Fußballfans.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Dieser Eckball ist ein Volltreffer!“ (tz)

„Ein Hochgenuss für Auge und Hirn – aufwärmen einmal anders.“ (Hessischer Anzeiger)

„Alle Fans des Neon-Bilderrätsels – und Fußballfans sowieso – werden begeistert sein!“ (Offenbach Post)

„Ein originelles Geschenk für Fußballfans mit Humor.“ (Aachener Zeitung)

„Erfrischend witzig und gewürzt mit einer Prise Satire“ (Passauer Neue Presse)

Stefan Donaubauer

Stefan Donaubauer

Nun, ganz so witzig finde ich das Büchlein gar nicht, aber vorenthalten wollte ich es hier auch nicht … passend zum Fußballfieber in diesem unserem Lande.

Und wie gewohnt, ein paar Beispiele aus dem Buch:

Beispiel01

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Beispiel05

Beispiel06

Beispiel07

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Der kleinen Präsentation habe ich dann noch das passende Werbefilmchen zum Buch; auch ganz witzig gemacht.

 

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Brockhaus Literaturcomics – Folge 1 – In 80 Tagen um die Welt (Jules Verne) (2012)

TitelUnd hier zum Auftakt der großartigen Edition „Brockhaus Literaturcomics“ der Klassiker „In 80 Tagen um die Welt“:

Reise um die Erde in 80 Tagen (auch In 80 Tagen um die Welt, In achtzig Tagen um die Erde, Die Rettung der Maharani, Die Wette des Phileas Fogg oder Der Wettlauf des Phileas Fogg) ist ein Roman des französischen Autors Jules Verne. Der Roman wurde erstmals am 30. Januar 1873 unter dem französischen Titel Le Tour du monde en quatre-vingts jours von dem Verleger Pierre-Jules Hetzel veröffentlicht. Die erste deutschsprachige Ausgabe erschien im selben Jahr im Verlag der Gebrüder Légrády in Pest unter dem Titel Reise um die Erde in 80 Tagen.

Einband der französischen Originalausgabe von 1873
Ausgabe von 1891

Der reiche englische Gentleman Phileas Fogg ist geradezu ein Exzentriker in Sachen Pünktlichkeit und täglichen Gewohnheiten sowie ein leidenschaftlicher Whist-Spieler. Er wettet mit anderen Mitgliedern des Reform Club in London um 20.000 Pfund Sterling, dass es ihm gelingen werde, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Noch am selben Abend bricht er mit seinem gerade erst eingestellten französischen Diener Jean Passepartout auf. Mit dem Zug fahren sie über Paris nach Brindisi, wo sie das Dampfschiff nach Bombay durch den Suez-Kanal besteigen. In einem Reisesack hat er 20.000 Pfund Sterling dabei, die andere Hälfte seines Vermögens.

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Titelblatt von Reise um die Erde in 80 Tagen von 1875 des Zeichners Léon Benett

Etwa zur selben Zeit wird ein Raub in der Bank of England verübt, und der etwas übereifrige Detektiv Mister Fix glaubt, in Suez anhand der telegrafisch übermittelten Personenbeschreibung und der äußeren Umstände des auf schnelles Fortkommen dringenden Fogg, diesen als Räuber zu erkennen. Fix fordert aus London einen Haftbefehl für Fogg an, der ihm nach Bombay geschickt werden soll. Zum Schein freundet er sich mit Passepartout an und besteigt ebenfalls das Schiff nach Bombay. Von Bombay soll es mit dem Zug nach Kalkutta gehen, doch muss die Reise aufgrund einer noch nicht fertig gebauten Eisenbahnstrecke unterbrochen und mit einem Elefanten fortgesetzt werden. Der englische General Sir Francis Cromarty begleitet sie. Im Dschungel retten sie gemeinsam die junge parsische Witwe Aouda, die als Sati lebend, mit ihrem toten Gatten von einer brahmanischen religiösen Sekte auf dem Scheiterhaufen verbrannt werden sollte. Passepartout, der seinen Namen (frz. passer „hindurchgehen“ und partout „überall“) aufgrund seiner Verkleidungskünste und Akrobatentricks nicht zu Unrecht trägt, verkleidet sich und spielt dabei die Rolle des wiedererweckten Ehegatten. Ihm gelingt es, die unter Drogen stehende Aouda von dem Scheiterhaufen der Brahmanen zu retten. Den Reisegefährten gelingt die Flucht, ehe der Schwindel entdeckt wird. Sie beschließen, Aouda, die eine europäische Erziehung genossen hat, aus Indien wegzubringen, da sie dort nicht mehr sicher sei.

In Kalkutta werden Fogg und Passepartout von drei Priestern aus Bombay wegen widerrechtlichen Betretens einer Pagode verklagt. Fix hat die Priester zur Klage angestiftet, um Zeit bis zum Eintreffen eines Haftbefehls zu gewinnen. Die beiden werden zu längeren Haftstrafen verurteilt, aber Fogg erreicht die Freilassung gegen Zahlung einer hohen Kaution und reist zum Ärger von Fix weiter.

Von Kalkutta geht die Reise nach Hongkong. Der Verwandte, zu dem die Reisegefährten Aouda bringen wollten, lebt jedoch nicht mehr dort. Phileas Fogg ist Gentleman genug, sie bis nach Europa mitzunehmen. Fix, der von der geplanten Reiseroute wusste, ist inzwischen auch in Hongkong angekommen. Er wartet auf einen telegrafischen Haftbefehl, um Fogg auf dem Boden der britischen Kolonie zu verhaften. Aus diesem Grund betäubt er Passepartout mit Opium, damit dieser seinem Herrn nicht mehr die vorgezogene Abfahrt des Dampfschiffes nach Yokohama mitteilen kann. Der Diener kann sich im ausklingenden Rausch jedoch noch daran erinnern, dass das Dampfschiff vorzeitig abfährt, und begibt sich, noch halb benommen, an Bord – ohne jedoch seine Reisegefährten zu informieren. Das Schiff fährt ohne Fogg und Aouda nach Yokohama ab.

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Die Reiseroute des Phileas Fogg

Fogg mietet daraufhin ein Schiff nach Shanghai, um dort das Postschiff nach Yokohama zu erreichen, und nimmt ahnungslos den ihm unbekannten Detektiv Fix mit. Mit Glück erreichen sie das Postschiff nach Yokohama. Dort hatte Passepartout inzwischen einen Job in einem Zirkus angenommen. Aouda und Fogg wissen, dass Passepartout mit dem Dampfschiff aus Hongkong angekommen ist, und finden ihn in diesem Zirkus. Der Diener schließt sich ihnen wieder an und gemeinsam fahren sie über den Pazifik nach San Francisco. Von dort reisen sie mit der Eisenbahn quer über den nordamerikanischen Kontinent nach New York City. Nicht nur mit einem Colonel Proktor, der Phileas Fogg beleidigt, haben die Protagonisten Probleme, sie müssen sich zudem mit einer Herde Bisons, die das Gleis blockieren, einer baufälligen Brücke und Mormonen, die Passepartout verehelichen möchten, herumschlagen. Schließlich wird auch noch ihr Zug mitten in der Prärie von Nebraska von Sioux überfallen. Passepartout kuppelt während der Fahrt die Waggons von der Dampflokomotive und dem Schlepptender ab, damit die Personenwagen des Zuges auf der Strecke in der Nähe des Militärstützpunktes Fort Kearney zum Stehen kommen können. Er wird von den Sioux verschleppt, aber von Fogg mit Hilfe der Truppen von Fort Kearney befreit. Sie verpassen dadurch die Weiterfahrt mit dem Zug. Stattdessen gelangt die Reisegesellschaft mit Hilfe eines mit Segeln angetriebenen Schlittens zum nächsten Bahnhof nach Omaha und über Chicago nach New York. Das Schiff nach Liverpool ist jedoch kurz zuvor abgefahren. Fogg mietet einen Raddampfer, der eigentlich nach Bordeaux fahren soll. Unterwegs führt er eine Meuterei

Beispiel41

Einband der französischen Originalausgabe von 1873

gegen den ungeliebten Kapitän an, um das Fahrtziel ändern zu können. Als das Brennmaterial für die Kessel der Dampfmaschine ausgeht, kauft Fogg das gesamte Schiff und lässt alle Bestandteile aus Holz verfeuern. Die Gesellschaft macht einen Umweg über Queenstown und Dublin, um in Irland ein schnelleres Schiff nach England zu erreichen. Bei der Ankunft in Liverpool nimmt Fix, der die gesamte Zeit über zähneknirschend mitgereist ist, Fogg fest. Dessen Unschuld stellt sich schnell heraus, da der wirkliche Bankräuber kurz zuvor verhaftet worden ist. Mit einem Extrazug geht es von Liverpool nach London, jedoch hat man bei Ankunft in London die vereinbarte Zeit von 80 Tagen um 5 Minuten überschritten. Die Wette ist verloren. Niedergeschlagen fahren Fogg, Aouda und Passepartout direkt zu Foggs Haus in der Saville-Row.

Das von Fogg mitgenommene Vermögen von 20.000 Pfund ist bis auf einen unbedeutenden Rest von rund 1.000 Pfund aufgebraucht. Die andere Hälfte seines Vermögens von 20.000 Pfund schuldet er seinen Wettpartnern im Reform Club. Fogg steht vor dem Ruin. Am Abend des folgenden Tages gesteht Aouda, die sich im Laufe der Reise in Fogg verliebt hat, ihre Liebe und fragt Fogg, ob er sie heiraten will. Fogg erkennt seine Liebe zu Aouda und willigt ein. Umgehend wird Passepartout zu dem Priester Reverend Wilson geschickt, um für den nächsten Tag die Heirat zu vereinbaren. Dort erfährt er, dass es nicht Sonntagabend, sondern erst Samstagabend ist. Durch die Überschreitung der Datumsgrenze Richtung Osten hat man einen ganzen Tag gewonnen. Fogg eilt zum Reform Club und gelangt drei Sekunden vor dem Ablauf der Zeit in den Saal des Clubs und gewinnt somit die Wette. Am übernächsten Tag heiraten Aouda und Fogg. Fogg hat durch die Wette einen relativ kleinen finanziellen Gewinn gemacht, aber eine große Liebe gefunden. Den Gewinn von 1.000 Pfund teilt er großzügig zwischen Passepartout und Mister Fix auf.

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Jules Verne 1856

Der Roman beruht auf der Weltreise des Amerikaners George Francis Train, der 1870 jene Reise und 1890 und 1892 noch zwei weitere Weltreisen unternahm, 1892 sogar in nur 60 Tagen. Über die Änderung seines Namens in Phileas Fogg zeigte er sich erbost. Im Jahre 1869 waren der Suezkanal und die Eisenbahn quer durch die USA geöffnet worden. Zuvor war eine Reise um die Erde in 80 Tagen nahezu unmöglich.

Der Roman enthält einen logischen Fehler. Es ist zwar zutreffend, dass man bei einer Reise um die Erde ostwärts einen Tag „gewinnt“. Allerdings müsste dies, da die Datumsgrenze auch damals schon durch den Pazifischen Ozean verlief, Phileas Fogg spätestens in Amerika aufgefallen sein. Tatsächlich verpasst er aber in New York das fahrplanmäßig abfahrende Dampfschiff, weil er zu spät kommt. Warum er sich dann bei seiner Ankunft in London in Bezug auf das Datum irrt, kann so nicht mehr erklärt werden. (Quelle: wikipedia)

Und diesen Klassiker nahm sich im Jahr 2010 der Zeichner und Texter  Chrys Millien vor, um ihn – mit extrem viel Gespür für Details – als Literaturcomic zu bearbeiten.

Zwei Jahre später erschien dann dieses großartige Werk auch bei uns und zwar im ehrwürdigen Brockhaus Verlag. Mit „In 80 Tagen um die Welt“ startete man die Edition „Brockhaus Literaturcomics“ (Motto: „Weltliteratur im Comic Format“).

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Weltliteratur ist ein wenig hoch gegriffen, aber zumindest handelte es sich bei diesem Roman um einen Klassiker der Jugendliteratur … ich behaupte mal … ganze Generationen von Jungs haben diesen Roman „gefressen“ … und erneut tauchen meine „roten Bäckchen“ vor meinem geistigen Auge auf … hier gabv es einfach alles … wonach eine Jungsseele dürstete … Aufregung, Abenteuer, exostische Schauplätze …

Und hier in diesem Comic werden all diese Wünsche und Sehnsüchte erneut zum Leben erweckt … und zwar auf höchstem Niveau … man beachte nur die sehr flexible Bildgestaltung … vom Pinselstrich will ich erst gar nicht reden …

Bemerkensswert dann auch noch, dass sich Phileas Fogg  in eine dunkelhäutige Frau verliebt ….

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Die Rückseite des Buches

Demnächst in diesem Theater:

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Felix Scheidl (Hrsg.) – Blattmacher – Bayerischer Schülerzeitungswettbewerb 2011 – 2012 (2012)

TitelIch habe einen ausgesprochenen Faible für Schülerzeitungen. Das kommt nicht nur daher, dass ich in meiner Schulzeit selbst diesbezüglich sehr aktiv war, sondern weil ich bis heute der Meinung bin, dass ein solches Engagement Ausdruck lebendiger Demokratie ist.

Schon seit geraumer Zeit (genauer gesagt: seit 1994) werden auch vom Bayerischen Staatsministerium für solche Aktivitäten insofern unterstützt und gefördert, dass ein offizieller Wettbewerb ausgelobt wird, der Anspron für all die vielen kleinen und großen Redaktuere in den bayerischen Schulen sein. Als Kooperationspartner hatte man die „Süddeutsche Zeitung“ wie die „HypoVereinsbank“ – wahrlich keine schlechten Namen.

Beim Thema Schülerzeitung kommt fast schon obligatorisch auch das Thema Zensur aufs Tablett. Und genau davon berichtet auch der am Projekt beteiligte stellvertretende Leiter des Resorts Innenpolitik der „Süddeutschen Zeitung“, Detlef Esslinger in seinem Geleitwort:

„Meine Schülerzeitung hieß Murks, sie wurde 1976 am Gymnasium von Bitburg gegründet, und das Schönste ist: Es gibt sie immer noch. Zwei Dinge konnte ich dort ausprobieren: schreiben und streiten. Den wildesten Streit hatten wir mit der Bezirksregierung Trier. Wir druckten einen Text mit der Überschrift: ,Friede den Schülern! Krieg den Oberstudiendirektoren!‘ Na gut, das war vielleicht etwas zugespitzt, und es hatte zur Folge, dass sich die Bezirksregierung sehr für unser Gymnasium interessierte. Sie schickte einen Beamten vorbei, der zur Unterbindung des Krieges folgendes befahl: Künftig wird dem Oberstudiendirektor jede Ausgabe vor Erscheinen vorgelegt, und der entscheidet dann, ob sie verteilt werden darf. Das ist jetzt mehr als 30 Jahre her. Ich habe den Beamten nie mehr gesehen. Er hatte eine Glatze und trug einen Dreiteiler. Ich glaube, ich würde ihn wiedererkennen.“

In dieser Broschüre wird nun dieses Projekt aus dem Schuljahr 2011/2012 vorgestellt und es ist beeindruckend, mit wieviel Liebe und Mühe man sich dem Thema annahm. Und noch beeindruckender ist die bunte Vielfalt all der Gazetten, die sich im Rahmen dieses Wettbewerbes präsentierten. Wer wie ich an solchen Themen seine Freude hat, sollte sich daher diese Präsentation nichtz entgehen lassen.

Hier die Preisträger:

Preisträger1

 

Preisträger2


Preisträger3

Die Preisverleihung:

Preisverleihung

Die Blattmacher:

DieBlattmacher

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Andrea Schomburg + Kai Pannen – Schöne Bescherung oder warum Rentiere sich doch rentieren (2012)

TitelEin wirklich reizendes Bilderbuch … nicht nur für die Kleinen … gechrieben von Andrea Schomburg (geboren 1955 in Kairo) ist eine deutsche Lyrikerin, Kabarettistin und Kinderbuchautorin.

Andrea Schomburg wuchs im Rheinland auf. Sie studierte Lehramt an den Universitäten von Köln und Aachen und arbeitete danach als Gymnasiallehrerin.

Beispiel01Als Kabarettestin mit eigenem Programm und trat Schomburg 2003 zum ersten Mal auf. Ihr erster Lyrikband erschien 2007. Seit 2012 hat sie einen Lehrauftrag für Lyrik und Theatertechniken an der Universität Lüneburg. 2014 veröffentlichte sie ihr erstes Kinderbuch.

Sie lebt in Berlin und Hamburg. (Quelle: wikipedia)

Ein wirklich reizendes Bilderbuch … nicht nur für die Kleinen … gezeichnet  von …

… Kai Pannen wurde 1961 in Moers geboren. Nach dem Studium der Malerei in Köln und Beispiel02einem beruflichen „Ausflug“ als Bühnenbildner am Schlosstheater Moers, begann er Anfang der 90-er Jahre seine Laufbahn als Illustrator und Trickfilmer. Heute ist er überwiegend als Buchillustrator tätig, produziert seine eigenen Trickfilme und ist Dozent für Zeichentrick Animation an der Animation School Hamburg. Kai Pannen lebt und arbeitet in Hamburg. (Quelle: Arena Verlag)

Und darum geht´s:

Der Weihnachtsmann auf Abwegen: Warum Rentiere haben, wenn man die Geschenke viel schicker in einem coolen Motorschlitten befördern kann? Rentiere sind nun wirklich von gestern! Und so schickt der Weihnachtsmann die altgedienten Tiere kurzerhand in Rente. Eine Entscheidung mit ungeahnten Folgen… Die etwas andere Weihnachtsgeschichte um einen liebenswerten Weihnachtsmann und seine schönste Bescherung. Eine freche Geschenkidee für alle, die Weihnachten gerne augenzwinkernd betrachten.

Und ein paar Amazon Kunden war ganz und gar begeistert:
Super! Eine einfach schöne Geschichte zur Weihnachtszeit. Sie lässt dich schmunzeln und einfach in eine andere Welt eintauchen. Ich finde sie toll (Maik Schulz)

Das Buch wurde gleich bei der Bescherung vorgelesen und der Inhalt hat uns sehr amusiert. Wer an Weihnachten gerne lachen möchte, sollte das Buch unter den Tannenbaum legen. (Sonja Diekmeier)

Ein wundervolles Buch, dass wir unseren Freunden als „Weihnachtsüberraschung“ zugesandt haben. Viele haben sich diese liebenswerte Geschichte als kleine Lektüre für die Bescherung aufgehoben. Vielen Dank ! (Lufticusam)

Da schließe ich mich gerne an …

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Aber … vorbei ist die Freud´… es hatz rumms gemacht !

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Beispiel11

Jetzt geht´s erstmal in die Badewanne …

Beispiel12

,,, und dann wird er aufgepäppelt …

Beispiel13

Beispiel14

Ja hoppla, was ist das denn …  ???

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Beispiel18