Weihnachten 2018 (06): Wastl Fanderl – Bairische Weihnachtszeit – Advents- und Hirtenlieder (frühe 70er Jahre)

FrontCover1.JPGTja, der da … war ein Urgestein bayericscher Volksmusik:

Tja, ohne dem Wastl Fanderl wäre diese feiner Zusammenstellung von Liedern und Texten zur Advents- und Weihnachtszeit aus dem Land der Bajuwaren wohl nicht erschienen:

Wastl Fanderl (* 24. Juni 1915 in Bergen (Chiemgau); † 25. April 1991 in Frasdorf; eigentlich Sebastian Fanderl) war ein deutscher Musiker, Volksliedsammler und -vermittler.

Fanderl erlernte den Beruf seines Vaters, Friseur und Bader. Danach folgte sein Militärdienst bei den Gebirgsjägern, die Kriegszeit und die Kriegsgefangenschaft. 1945 heiratete er die Försterstochter und Hauswirtschaftslehrerin Elisabeth Mayer aus Leogang. 1963 übersiedelte die Familie Fanderl von Bergen, wo sie einen Schreibwarenladen betrieb, nach Frasdorf.

Fanderls volksmusikalischer Werdegang begann 1927, als er zum ersten Mal dem Kiem Pauli begegnete, ihm auf der Zither vorspielte und von ihm zum Liedersammeln angeregt wurde. Wastl Fanderl spielte in verschiedenen Ensembles, „Die Vier vom Gamsstadl“, dem „Wastl-Fanderl-Quartett“ und der „Stelzenberger Hausmusik“. Bereits 1931 entstanden erste Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk. Wastl Fanderl wurde gefragter Referent bei Singstunden, Singwochen, Sängertreffen, er produzierte über 100 Radio- und Fernsehsendungen, seine Fernsehserie Baierisches Bilder- und Notenbüchl im Bayerischen Rundfunk gilt als klassische Dokumentation zur Volksmusik. Er veröffentlichte Liederbücher, von 1973 bis 1981 war er der erste Volksmusikpfleger des Bezirks Oberbayern. Er liegt auf dem Friedhof von Frasdorf begraben. Die Grundschule in Frasdorf wurde nach ihm zur Feier seines 100. Geburtstags „Wastl-Fanderl-Grundschule“ genannt.

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Fanderl wurde mit dem Bayerischen Verdienstorden, der Frasdorfer Bürgermedaille, dem Bayerischen Poetentaler (1968), dem Oberbayerischen Kulturpreis (1980) und postum 1992 mit dem Tobi-Reiser-Preis geehrt. (Quelle: wikipedia)

Hier hatten wir schon mal eine Zusammenstellung von Advents- und Weihnachtsliedern aus Südtirol (und zwar hier)

Und nun quasi das gleiche Thema, nur aus dem bayerischem Raum:

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Nun gut, der tief religiöse Kern dieser Lieder … ist halt so. Unabhängig davon hören wir aber wieder mal, jene bayerische Volksmusik, die ich gerne „unverfälscht“ nenne … und da kann man schon sehr erfreut sein, sofern man sich diesen Klängen öffnen möchte. Gelegentlich ist das ja sogar mir möglich …  insbesondere in der „staaden Zeit“.

Und mir gefallen weiterhin insbesondere die Instrumentalnummern und beim „Hirtenlandler“ hören wir diese köstliche Instrument, das sich Maultrommel nennt.

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Titel:
01. Schönauer Musikanten: Adventliche Stubenweis 1.23
02. Roanner Sängerinnen: Maria hör den Engel an 2.38
03. Stelzenberger Hausmusik: Adventlied 1.45
04. Inzeller Zweigesang: O edle, liebreiche 2.47
05. Schönauer Musikanten: Langsamer Landler 2.41
06. Fischbachauer Sängerinnen: Marienlied 5.20
07. Waakirchner Sänger: Rorate 1.26
08. Schönauer Musikanten + Roanner Sängerinnen: Nun es nahen sich die Stunden 3.58
09. Fischbachauer Sängerinnen + Waakirchner Sänger:  Engelruf 5.00
10. Stelzenberger Hausmusik: Hirtenlandler 2.11
11. Roanner Sängerinnen: Auf auf ihr Hirten 2.37
12. Schönauer Musikanten: Bayrischer 1.32
13. Inzeller Zweigesang: Horch was gibts denn 4.26
14. Fischbachauer Sängerinnen: Laufet ihr Hirten 2.24
15. Waakirchner Sänger: Seis gelobt Herr Jesu Christ 2.19
16. Bläsergruppe und Sängerchor: Wie ist die Zeit so freudenreich 1.42

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Verschiedene Interpreten – Wastl Fanderl – Advent und Weihnachten in Südtirol (60er Jahre)

FrontCover1Tja, ohne dem Wastl Fanderl wäre diese feiner Zusammenstellung von Liedern und Textenzur Advents- und Weihnachtszeit aus der südtiroler Gegend wohl nicht erschienen:

Wastl Fanderl (* 24. Juni 1915 in Bergen (Chiemgau); † 25. April 1991 in Frasdorf; eigentlich Sebastian Fanderl) war ein deutscher Musiker, Volksliedsammler und -vermittler.

Fanderl erlernte den Beruf seines Vaters, Friseur und Bader. Danach folgte sein Militärdienst bei den Gebirgsjägern, die Kriegszeit und die Kriegsgefangenschaft. 1945 heiratete er die Försterstochter und Hauswirtschaftslehrerin Elisabeth Mayer aus Leogang. 1963 übersiedelte die Familie Fanderl von Bergen, wo sie einen Schreibwarenladen betrieb, nach Frasdorf.

Fanderls volksmusikalischer Werdegang begann 1927, als er zum ersten Mal dem Kiem Pauli begegnete, ihm auf der Zither vorspielte und von ihm zum Liedersammeln angeregt wurde. Wastl Fanderl spielte in verschiedenen Ensembles, „Die Vier vom Gamsstadl“, dem „Wastl-Fanderl-Quartett“ und der „Stelzenberger Hausmusik“. Bereits 1931 entstanden erste Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk. Wastl Fanderl wurde gefragter Referent bei Singstunden, Singwochen, Sängertreffen, er produzierte über 100 Radio- und Fernsehsendungen, seine Fernsehserie Baierisches Bilder- und Notenbüchl im Bayerischen Rundfunk gilt als klassische Dokumentation zur Volksmusik. Er veröffentlichte Liederbücher, von 1973 bis 1981 war er der erste Volksmusikpfleger des Bezirks Oberbayern. Er liegt auf dem Friedhof von Frasdorf begraben. Die Grundschule in Frasdorf wurde nach ihm zur Feier seines 100. Geburtstags „Wastl-Fanderl-Grundschule“ genannt.

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Fanderl wurde mit dem Bayerischen Verdienstorden, der Frasdorfer Bürgermedaille, dem Bayerischen Poetentaler (1968), dem Oberbayerischen Kulturpreis (1980) und postum 1992 mit dem Tobi-Reiser-Preis geehrt.

Wastl Fanderl und seine Frau Elisabeth sind Eltern von drei Töchtern (Moni, Liserl und Regina). Die jüngste Tochter Regina Fanderl ist Mitarbeiterin des Bayerischen Rundfunks in München und einem breiten Publikum als eine der Moderatorinnen der Volksmusik auf Bayern1 bekannt. (Quelle: wikipedia)

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Wastl Fanderl und seine Frau Lisl (1968)

Auch wenn er ein Tradionalist war … so reichte seine musikalische Lanschaft über Bayern hinaus. Deshalb hören wir hier weihnachtliche Känge und Texte aus Südtirol und zwar in einer wirklich unverfälschten Art und WEise … Mit dem Musikantenstadtl einer Caroline Dingbums hat das nicht, aber auch gar nichts zutun …

Von daher eine wirklich mehr als empfehlenswerte Scheibe.

Ich habe dieser Präsentation dann noch eine etwas ausführlichere (durchaus auch kritische) Würdigung des Wastl Fanderls anläßlich seines 100. Geburtstag beigelegt.

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Titel:
01. Bläsergruppe: Hirtenlied 0.42
02. Geschwister Oberhöller: Nun es nahen sich die Stunden 2.38
03. Harfentrio Schuler: Adventliche Weise 1.20
04. Bozner Gitschen: O göttliche Liebe 2.06
05. Globensteiner Stubenmusik: „Mozart“-Pastorelle 1.06
06. Anni Treibenreif: Als Kaiser Augustus 0.46
07. Durnholzer Sänger: O Maria, wir dich nennen 1.25
08. Karl-Heinz Schickhaus: Portativ-Zwischenspiel 1.37
09. Geschwister Posch: O Maria, wie gefährlich 1.25
10. Globensteiner Stubenmusik: Advent-Musik 1.37
11. Unterinner Hirtenbuben: Kleines Hirtenspiel 0.43
12. Geschwister Oberhöller: Guten Abend, liebe Hirten 2.32
13. Reinswalder Kirchensänger: Hui! Nachbar, auf! 2.35
14. Klöcklergruppe: Klöcklergruppe im Sarntal 5.20
15. Globensteiner Stubenmusik: Hirtenweise 1.29
16. Geschwister Oberhöller: Steh auf, laß dir sagen 2.18
17. Harfenduo Schuler: Hirten auf dem Feld 0.51
18. Bozner Gitschen: Tuet eilends erwachen 2.46
19. Karl-Heinz Schickhaus: Portativ-Zwischenspiel 0.51
20. Erich Innerebner: Potztausend mal tausend 0.46
21, Geschwister Oberhöller: Es hat sich eröffnet 2.31
22. Bläsergruppe: Turmweise 0.41
23. Reinswalder Kirchensänger: Als ein kleines Kind geboren 1.08

Alle Lieder: Tradtonal außer „Hirtenlied “ das hat der Fanderl Wastl komponiert.

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WastlFanderlGrundschule

Ein sehr nettes Motto …