Norbert Schramm & Claudia Leistner – Bleib fit, mach mit (1983)

FrontCover1.JPGWenn es einen Wettbewerb gäbe, welches Album aus diesem blog den höchsten Drolligkeits-Faktor hat, dann hätte dieses Album ganz sicher die Chance, einen Spitzenplatz zu ergattern.

Wir reden von Norbert Schramm & Claudia Leistner:

Norbert Schramm (* 7. April 1960 in Nürnberg) ist ein ehemaliger deutscher Eiskunstläufer.

Schramm begann im Alter von sechs Jahren mit dem Eiskunstlaufen. Neun Jahre war Erich Zeller sein Trainer. Er trainierte im Bundesleistungszentrum in Oberstdorf und startete für den EC Oberstdorf. Zu seinen Teamkollegen gehörten Rudi Cerne und Heiko Fischer. Schramm war zweifacher Europameister und Vizeweltmeister sowie mehrfacher Deutscher Meister im Eiskunstlauf. Trotz seines Trainers Zeller, der für seine Betonung der Pflichtfiguren berühmt war, war Schramm in seiner aktiven Zeit jemand, der beim Pflichtlaufen ins Hintertreffen geraten konnte. Seine Stärken lagen in der Kür, die er im Gegensatz zu den meisten Läufern der Konkurrenz zu modernen Musikarrangements vortrug. Bekanntheit erlangte er durch außergewöhnliche Choreografien, bizarre Pirouetten in Abwandlung der klassischen Waagepirouette, schnelle Schrittkombinationen und wilde Sprünge wie den Russischen Spreizsprung, sowie ausgefallene Kostüme. Den Toeloop und Salchow sprang er in Kombinationen und einzeln als dreifachen Sprung sicher, der Axel war auch für ihn der schwierigste Sprung.

Für seine sportlichen Erfolge wurde er von Bundespräsident Carstens mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.

Norbert Schramm01

1984 wechselte er zu den Profis und wurde Profiweltmeister in Washington D. C., USA. Er trat unter anderem bei der Eisrevue Holiday on Ice und weiteren Schaulauf-Veranstaltungen auf. Von 1988 bis 1992 studierte er Betriebswirtschaft an der Universität Augsburg und von 1996 bis 1998 Public Relations, Öffentlichkeitsarbeit an dem PR-Kolleg der University of Management and Communication (FH), Potsdam.

1997 erlitt er eine einseitige Gesichtslähmung. Von 2002 bis 2007 war er künstlerischer Leiter der Eisshows im Europa-Park in Rust. 2006 beauftragte ihn RTL für die Live-Show Dancing on Ice als Eislaufexperte und Chef-Trainer der Prominenten. Daneben produziert er Eisshows, führt Regie und entwickelt Choreografien für Bühnen- sowie Fernsehshows.

Nach seiner ersten Scheidung im April 2006 nahm sich Schramm für fast zwei Jahre eine Auszeit. In dieser Zeit bereiste er Südamerika und hielt sich lange Zeit in Quito, Ecuador und Buenos Aires, Argentinien, auf. Im Januar 2009 nahm er an der RTL-Reality-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ teil.

Norbert Schramm ist Vater einer Tochter und lebt derzeit in Sonthofen im Allgäu, wo er als freischaffender Künstler arbeitet.  (Quelle: wikipedia)

Norbert Schramm02

Und dann noch die Claudia Leistner:

Claudia Leistner, verh. Pfrengle (* 15. April 1965 in Ludwigshafen am Rhein) ist eine ehemalige deutsche Eiskunstläuferin, die im Einzellauf startete. Sie wurde zweimal Vizeweltmeisterin und 1989 Europameisterin.

Claudia Leistner02.jpgLeistner wurde von 1985 bis 1989 deutsche Meisterin im Eiskunstlauf der Damen. Sie nahm im Zeitraum von 1982 bis 1989, mit Ausnahme von 1984, an allen Europameisterschaften und Weltmeisterschaften teil. Bei Europameisterschaften platzierte sie sich nie schlechter als Fünfte. 1983 in Dortmund und 1985 in Göteborg gewann sie, bei Siegen von Katarina Witt, die Bronzemedaille. 1989 wurde Leistner im englischen Birmingham Europameisterin. Auch bei Weltmeisterschaften war sie konstant vorne zu finden. Ihr schlechtestes Ergebnis dort war der sechste Platz. 1983 in Helsinki wurde sie Vize-Weltmeisterin hinter der US-Amerikanerin Rosalynn Sumners und 1989 in Paris Vize-Weltmeisterin hinter der Japanerin Midori Itō. Leistner bestritt zwei Olympische Winterspiele. 1984 in Sarajevo belegte sie den neunten Platz und 1988 in Calgary wurde sie Sechste. Sie war eine der wenigen Damen, die zur damaligen Zeit den dreifachen Rittberger und dreifachen Flip beherrschten.

Leistner begann ursprünglich als Rollkunstläuferin und wechselte später zum Eiskunstlaufen. Sie trainierte in Mannheim und startete für den Mannheimer ERC. Ihr Trainer war zunächst der mehrfache DDR-Meister Günter Zöller und später der Olympiasieger und mehrfache Weltmeister Ondrej Nepela. Zum Abschluss ihrer Karriere trainierte sie der zehnfache polnische Paarlaufmeister und spätere Landestrainer von Baden-Württemberg Peter Sczypa, mit dem sie ihren lang ersehnten Europameistertitel holte und den Sieg bei Skate America.

Claudia Leistner01.jpg

Aber Werbung für diese leckeren Eiskonfekt der Fa. Moritz machen …

Claudia Leistner ist mit Stefan Pfrengle, ehemaliger deutscher Meister im Paarlaufen, verheiratet. Das Ehepaar hat eine Tochter, Julia Pfrengle (* 1995), die ebenfalls aktive Eiskunstläuferin beim Mannheimer ERC ist, und einen Sohn (* 2000). Gemeinsam mit Sczypa trainiert Leistner heute ihre Tochter. (Quelle; wikipedia)

SchrammLeistner

Na, und die beiden wurden wohl motiviert ein Album aufzunehmen, in dem es darum ging ein „Fitness-Programm für die ganze Familie“ zu präsentieren.

Damit man mich nicht falsch versteht, kein, aber auch gar kein böses Wort über Fitness-Programme, aber was hier hören, gehört schon ehe r in den Bereich der unfreiwilligen Komik („Wenn Sie Lust haben, können Sie beim Laufen mitklatschen“)

Begleitet für diversen Klassikern der klassischen Musik geben sie ihre Erläuterungen für allen nur denkbare Fitnessübungen.

Kleine Warnung: Die Qualität dieses Vinyl-Rips ist eher bescheiden … da kann ich auch nichts machen …

Poster (Ausschnitt)

Besetzung:
Claudia Leistner (Sprecherin)
Norbert Schramm (Sprecher)
+
diverse unbekannte Orchester

BackCover1.JPG

Titel:
01. Georges Bizet: Toreromarsch 2.36
02. Johann Strauss (Sohn): Tritsch-Tratsch-Polka 2.34
03. Johann & Josef Strauss: Pizzicato-Polka 2.40
04. Johann Strauss (Sohn): Künstlerleben 3.48
05. Johann Strauss (Sohn): Wiener Blut 2.39
06. Gioachino Rossini: Overtüre aus „Die Diebische Elster“ 2.24
07. Gioachino Rossini: Overtüre aus „Wilhelm Tell“ 3.05
08. Johann Strauss (Sohn): Frühlingsstimmungwalzer 3.00
09. Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Blumenwalzer 5.24
10. Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5 3.22
11. Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Klavierkonzert Nr. 1 3.28
12. Émile Waldteufel Schlittschuhläuferwalzer 7.07

LabelB1

*
**

Hüllentext