Frank Fröhlich – Das alte Dresden (2005)

FrontCover1.jpgAlso, dieser großartige Gitarrist Frank Fröhlich aus Dresden wächst mir immer mehr ans Herz:

Der Gitarrist Frank Fröhlich spielte bereits auf vielen namhaften Festivals in Deutschland, Österreich,Namibia, der Schweiz und England. Er veröffentlichte 38 CD`s und erspielte sich mit seinen vielfältigen Projekten einen Namen als ideenreicher und inspirierender Musiker. So trat er mit Schauspielern wie Dieter Bellmann, Gunther Emmerlich, Günther Maria Halmer, Rolf Hoppe, Otto Mellies und Gunter Schoß auf, spielte mit Jazzmusikern wie Joe Sachse (Gitarre) und Volker Schlott (Saxophon), begleitete Schriftsteller wie Peter Härtling und Walter Kempowski bei ihren Lesungen, spielte mit afrikanischen und chilenischen Musikern, schrieb Filmmusik für die Serie „Mind of a Chef“ (USA), schuf maßgeschneiderte Filmmusik zu den Komödien Buster Keatons und hat mit seinen Konzerten für Kinder Publikum und Presse zu wahren Begeisterungsstürmen hingerissen! Auf seinen Hörbüchern bei GOLDMUND HÖRBÜCHER verwebt er literarische Texte mit seinen speziell dafür produzierten und stets auf akustischen Instrumenten eingespielten Kompositionen; immer auf einen Ort wie Hiddensee, Usedom, Wien oder Weimar bezogen. Eine literarisch-musikalische Reise im Kopf! (Quelle: mdr-sachsenspiegel)

Frank Fröhlich01

Dieser musikalisch-literarische Ausflug spiegelt die Atmosphäre Dresdens zur Goethezeit wider – eine unterhaltsame Mischung aus Reisebriefen, Gedichten, Tagebuchauszügen und Anekdoten, verwoben mit den romantischen Kompositionen Frank Fröhlichs für Gitarre, Flöte, Cello, Harfe und Klavier. Es gelang, Vielfalt und Schönheit des in Gedanken zu bereisenden Ortes sinnlich einzufangen.

So gelangt man mit Fröhlich & Co. auch in „Das alte Dresden“. Schon der Einstieg ist äußerst geglückt. Ein Text von Hans Christian Andersen, der den Königsweg wählt, nämlich von Meißen her. Am Fluss entlang, vorbei an Weinbergen und Laubwäldern, bis – wie im Traum – die Silhouette des deutschen Florenz erscheint.“ (Der Tagesspiegel)

Dresden01

Eine Entdeckung: Frank Fröhlich. Er heißt nicht nur so, er ist es auch und er macht auch fröhlich: Mit seinem Spiel auf der Gitarre, seinen Kompositionen und seinen Hörbüchern.“ (Kölner Stadtanzeiger)

Mit diesem Hörbuch laden wir Sie ein zu einem musikalisch-literarischen Streifzug durch das Dresden der Goethe-Zeit. Viele berühmte Schriftsteller, Musiker und Architekten bereisten Dresden und hielten ihre Dresden-Erlebnisse in Romanen, Gedichten, Tagebüchern, Reisebeschreibungen und Briefen fest. In Verbindung mit den einfühlsamen Kompositionen des Dresdner Komponisten Frank Fröhlich entstand ein literarisch-musikalisches Hörerlebnis ersten Ranges! (Pressemitteilung)

Buch

Das Buch zur CD

Kurz und knapp: Ein zauberhaftes Album voller musikalischer Finessen und mit vielen Reiseeindrücken … allein all die Texte zusammen zu tragen … das war und ist ne Fleißaufgabe, die bemerkenswert ist .. .all die z.T eher unbekannten Autoren (aus all den vergangenen Jahrhunderten) ausfindig zu machen ,,, das ist schon beeindruckend (Textrecherche: Frank Fröhlich und Juliane Damm)! Von der Wort- und Sprachgewalt so mancher Autoren ganz zu schweigen … da kommt man schon ins schwelgen …

Hier wird Heimatkunde, Heimatpflege betrieben, die mehr als bemerkenswert ist … und wer sich dieses Ausnahmealbum anhört … wer dann keine Lust bekommt, mal nach Dresden zu reisen … nun, dem kann ich auch nicht mehr helfen …

BackCover1

Besetzung:
Andreas Böttcher (vibraphone, piano, bass)
Frank Fröhlich (guitar)
Tom Götze (bass)
Katrin May (flute)
Jörg Ritter (percussion)
Volker Schlott (saxophone)
Christian Topp (harp)
Dietrich Zöllner (cello)
+
Sprecher:
Lars Jung – Hannelore Koch

Booklet1

Titel:
01. Auf der Anreise (Fröhlich) 0.28
02. Der erste Tag (Hans Christian Andersen) 1.45
03. Reisebriefe (Jean Paul, Friedrich Schiller u.a.) 7.41
04. Aus dem Plauenschen Grunde bei Dresden (Wilhelm Müller) 1.03
05. Schlank von Wuchs… (Johann Kaspar Riesbeck) 1.10
06. Die blaue Blume (Fröhlich) 0.31
07. Auf die Sixtinische Madonna (Theodor Körner) 1.41
08. Antikensammlung (Friedrich Schlegel) 1.09
09. Erinnerung an B. (Fröhlich) 3.04
10. Dichtung und Wahrheit (Johann Wolfgang von Goethe) 0.38
11. Napoleon und die Folgen (Ludwig Richter) 4.49
12. Adagio Sostenuto (Sonate Op. 27 Nr.2) (Beethoven) 1.07
13. Brief vom 13. Mai 1820 (Caspar David Friedrich) 0.44
14. Gebete (Carl Gustav Carus) 1.02
15. Katja (Fröhlich) 3.01
16. Meinem verewigten Freund (Carl Gustav Carus) 1.18
17. Anton Graff (Lousie Seidler) 1.48
18. Wir binden die den Jungfernkranz I (Carl Maria von Weber) 0.27
19. Brief an seine Frau, 11. März 1817 (Carl Maria von Weber) 1.39
20. Wir binden die den Jungfernkranz II (Carl Maria von Weber) 0.45
21. Erinnerung an das Haus Körner I (Gustav Parthey) 2.14
22. Thema (Fröhlich) 0.50
23. Das neue Konzert (Mozart) 1.15
24. Variation (Fröhlich) 0.44
25. Goethe am Fenster (Wilhelm von Kügelgen) 2.24
26. Bittschrift (Friedrich Schiller) 2.22
27. Ein Fest für Dulcinea (Fröhlich) 2.23
28. Erinnerung an das Haus Körner II (Gustav Parthey) 0.42
29. An den Plauenschen Grund (Novalis) 0.36
30. Aufforderung zum Tanz (v.Weber) 0.55
31. Landschaft von Claude Lorraine (Elfriede von Mühlenfels) 0.18
32. Brief an die Schwester (Heinrich von Kleist) 0.37
33. Landschaft (Fröhlich) 3.51
34. Der König der Romantik (Klaus Günzel) 1.27
35. Brief an seinen Vater im Mai 1802 (Philipp Otto Runge) 0.43
36. Reisebrief (Fröhlich) 2.16
37. Der letzte Abend (Hans Christian Andersen) 0.45
38. Fluss der Erinnerung (Fröhlich) 3.41

CD1

*
**

Diese Reisehörbücher sind insofern praktisch, weil man in Ruhe reisen kann, man fährt durch die Bilder der äußeren Landschaft und erfährt sie zugleich, im Innenohr, aus ganz anderer Perspektive noch einmal neu. (Der Tagesspiegel)

Der Abendstern

Das Bild zum Cover: Caspar David Friedrich: „Der Abendstern“ (um 1830)

Frank Fröhlich – Familienalbum (2006)

FrontCover1.jpgUnd hier ein weiteres, exquisites Beispiel für die Musizierkunst der Frank Fröhlich:

Für die CD „Familienalbum“, komponierte er für sein Duo mit der Flötistin Katrin May Stücke, welche von einer gekonnten Balance zwischen Flamenco, Folk und Jazz leben. Die beiden bringen mit ihrem temperamentvollen Spiel, welches Geschichten zu erzählen vermag, die Zuhörer zum Lächeln. Ihre Musik verleitet dazu, die Augen zu schließen und sich ganz den Stimmungsbildern hinzugeben. „Familienalbum“ heißt dieses persönliche Programm, weil Frank Fröhlich die Stücke Menschen aus seiner Familie gewidmet hat. Es ist wiederum nicht so persönlich, dass wir zwischendurch rausgehen müssen.

Mit Rolf Hoppe hat er gearbeitet, mit Joe Sachse gespielt, Filmmusik geschrieben und sehr viel mehr gemacht, was ihn allein schon auszeichnet. Nun hat Frank Fröhlich sein “Familienalbum” veröffentlicht, eine 15sätzige Geschichte, die als Musik für sich genommen einfach schön ist, eine Collage aus mit beinahe impressionistischer Authentizität wiedergegebenen Stimmungen, zu deren Verdichtung vor allem Katrin May an der Flöte, aber auch alle anderen an diesem Projekt beteiligten Musikerr  beitragen. Was das “Familienalbum” vor allem so liebenswert macht, ist der überraschend “private” Charakter der Stücke, die Melancholie des Oderbruchs und des musikalischen Begreifens von Werden und Vergehen in Natur und Familie, in Mikro- und Makrokosmos… Ralf Schmitz in: Akustik Gitarre

FrankFröhlich.jpg

…dieser begnadete Tonsetzer hat zu diesem Familienausflug Stücke von höchster Anmut geschaffen. Im „Der Zirkus kommt in die Stadt“ gibt es eine Stelle, wo sich Gitarre und Flöte gegenseitig anstacheln – und die Auflösung mit dem Cello aus der zweiten Reihe, die das Motiv heimlich wegschleppt, ist jedes Mal, wenn man sie hört, so überraschend wie neu – ein Wunder! Das muss Meister Fröhlich direkt vom Leben abgeschrieben haben. Jens Sparschuh in: Tagesspiegel.

Also: ein wirklich feines Album und dieyse persönlichen Betrachtungen eines Familienalbums stecken an, lassen eigene Schwingungen zu … da hat sich einer schon intensiv mit der Familiengeschichte beschäftigt.

Bedauerlicherweise fehlt bei diesem Album (gebraucht von mir erworben), das Begleitheft … sorry …

FrankFröhlich+KatrinMay

Frank Fröhlich + Katrin May

Besetzung:
Rolf Berkes (mandoline)
Scotty Böttcher (vibraphone, bass)
Frank Fröhlich (guitar)
Tom Götze (bass)
Katgrin May (flute)
Jörg Ritter (percussion)
Volker Schlott (saxophone)
Dietrich Zöllner (vocals)

BackCover1.jpg

Titel:
01. Fotoalbum 1.01
02. Aufbruch der Karawane 3.44
03. Oderlandschaft 4.26
04. Ein Clara-Morgen 3.56
05. Der Zirkus kommt in die Stadt 3.48
06. Schwarze Folklore I 0.45
07. Familiengeheimnisse 5.22
08. Schwarze Folklore II 2.16
09. Tante Gerda 2.30
10. Kindergeburtstag 3.58
11. Ein Stück für Dich 4.13
12. Fluß der Erinnerung 3.43
13. Mach´s gut Katharina 4.24
14. Landeerlaubnis für den müden Ikarus 5.08
15. Katja 3.01

Musik: Frank Fröhlich

CD1

*
**

 

Frank Fröhlich + Michael Henkel – Überfahrt (2000)

FrontCover1Immer wieder manchen mir Präsentation in diesem blog besonders viel Freude … meist, weil ich dann so eine Aufnahme von relativ unbekannten, unverbrauchten Musikern bringen kann, die einfach für eine ganz spezielle Qualität stehen.

Jetzt erstmal ein wenig Biografisches zu den beiden Künstlern:

Frank Fröhlich (Gitarre) – autodidaktisches Erlernen des Instruments, Workshops bei Peter Finger (D) und Alex de Grassi (USA), Preisträger des Kompositions-wettbewerbs “Open Strings” 1999, diverse Projekte: u.a. lateinamerikanische Musik mit Fernando Carrasco (Chile), Duos mit Michael Henkel (p), Andreas Böttcher (vib), Katrin May (fl), “Die verrückte Küche” – Konzert für Kinder mit Jörg Ritter (perc), Zusammenarbeit mit Schriftstellern (Kerstin Hensel, Peter Härtling) und Schauspielern (Uwe Steimle), Konzerte zu Stummfilmen von Buster Keaton, “Die Nacht der Gitarre” mit Joe Sachse (git), Konzerte in Deutschland, Polen und Österreich, u.a. Jazztage Leipzig, Thüringer Jazzmeile, Gitarrenfestival Osnabrück, Tollwood Festival München, Gitarrenfest Dresden.

Frank Fröhlich

Michael Henkel (Piano) – 1964 in Görlitz geboren, seit dem siebten Lebensjahr Klavierunterricht, mit 12 Jahren erste Band, 1989-1995 Klavierstudium an der Mu-sikhochschule Dresden, seit 1990 Duo mit Frank Fröhlich, Konzerte in Deutsch-land und Österreich, u.a. Jazz-Nachwuchs-Festival Leipzig, Tollwood Festival München, seit 1990 Lehrauftrag an der Musikschule Görlitz, seit 1995 Dozent für Klavier der C-Kirchenmusik-Ausbildung für Popularmusik Nordelbien, Keyborder der Band “Six Left Hands”, seit 1999 Keyboarder der Band “The Babysitters”, Zusammenarbeit mit Sänger und Songwriter Robert Metcalf, Konzerte u.a. im “Wintergarten” Berlin.

“Überfahrt”, so nennt sich das Programm von Fröhlich & Henkel und das ist auch zugleich der Titel ihrer neuen CD. Frank Fröhlich und Michael Henkel spielen kammermusikalischen Jazz, der sich mit Einflüssen aus Latin, Tango und Klassik vermischt. Die Verbindung dieser unterschiedlichen musikalischen Einflüsse ließ ein Konzertprogramm jenseits der üblichen Schubladen entstehen.

Michael Henkel
Neben Cover-Versionen von Kurt Weill, Thelonious Monk und Hanns Eisler wird das Programm hauptsächlich von eigenen Kompositionen bestimmt; lebendige Musik mit Virtuosität, Spielfreude und Witz – unverwechselbar! Und so urteilt die Presse: “Es war, als würden die beiden auf der Bühnen in einen Dialog treten. Ihre Sprache bildete sich aus den Tönen der Saiten. Akkorde reihten sich aneinander und entwickelten Sätze. Dabei zwinkerten sie sich verschmitzt und allwissens zu. Ihre tönende Kommunikation machte ersichtlich viel Spaß” (Freie Presse). “Mit unglaublicher Präzision und Harmonie gestalteten die beiden Vollblutmusiker ein Erlebnis der Extraklasse. Voller Spielfreude, witziger musikalischer Einfälle und Virtuosität agierten die zwei Perfektionisten an ihren Instrumenten” (Mitteldeutsche Zeitung).

Das Duo von Gitarrist Frank Fröhlich und Pianist Michael Henkel besteht seit 1990. Seitdem haben die beiden über 200 Konzerte in Deutschland und Österreich gespielt. Wen wundert´s also, wenn ihre musikalischen Dialoge von allerhöchster Stringenz und Dichte sind. „Ihre Kommunikation machte ihnen ersichtlich viel Spaß,“ urteilte die ‚Freie Presse‘ nach einem Konzertbesuch.

BackCover1

Genau diese Kombination von rauschhafter Spielfreude, inniger Verzahnung der musikalischen Persönlichkeiten und spannend-virtuosem Spiel bestimmen auch die Atmosphäre dieser Produktion des Duos. Die beiden kombinieren auf ‚Überfahrt‘ ihre so unterschiedlichen Saiten zu phantasievollen und klanggewaltigen Gemälden, die den Zuhörer in den Bann ziehen. Die Inspiration zu ihren Kompositionen finden sie des Öfteren in bildender Kunst und Literatur. Allgegenwärtig ist der leichte Fluss ihrer Musik, dazu ein augenzwinkernd verschmitztes Element und eine bisweilen ernste Versunkenheit. Dies sind die ruhenden Pole ihres Ausdrucksspektrums, das auf dieser CD wie in den Konzerten des Duos das Publikum zu begeistern weiß. (Quelle: acoustic-music.de)

Und das schönste ist: Beide sind bis heutigen Tag aktiv in der Musikszene verwurzelt und immer wieder kreuzen sich dabei auch ihre Pfade.

Frank Fröhlich2

Besetzung:
Frank Fröhlich (guitar)
Michael Henkel (piano)

Inlet1

Titel:
01. Wasserspiegel (Fröhlich) 4.19
02. Reisebekanntschaft (Fröhlich) 4.45
03. Maskenball (Henkel) 4.05
04. Der Schmierfink (Kochan) 4.02
05. Gartzer Ballade (Fröhlich) 3.24
06. Unruhe (Fröhlich) 5.20
07. Die Unschuld vom Lande. Ein Walzer (Fröhlich) 2.55
08. Und endlich stirbt die Sehnsucht doch (Eisler) 4.06
09. Das Ei des Kolumbus (Fröhlich) 7.55
10. Der morgendliche Ausritt des Joseph Frühlich (Fröhlich) 3.57
11. Song for G. (Henkel) 3.50

CD1

*
**

 

Verschiedene Interpreten – Accoustic Guitar – Hightlights Vol. 4 (2000)

frontcover1Da gibt es so ein Label, das nennt sich „Acoustic Music Records“ und ist in Osnabrück beheimatet. Und ohne einem Peter Finger (der heisst tatsächlich so !) wäre dieses Label nicht möglich gewesen:

Peter Finger (* 11. Oktober 1954 in Weimar) ist ein deutscher Gitarrist. Finger gilt als einer der wichtigsten zeitgenössischen Fingerstyle-Gitarristen und Komponisten für Gitarrenmusik. Finger ist ein Virtuose und entfaltet polyphone Klangwelten auf der Gitarre, die man als symphonisch-orchestral bezeichnen kann. Seine stilistische Bandbreite reicht von Romantik und Impressionismus über Jazz und Traditional bis hin zu freier Tonalität.

Peter Finger ist der Sohn eines Dirigenten. Im Alter von sechs Jahren begann er mit Geigen- und später auch mit Klavierunterricht. Für sein Geigenspiel belegte er 1962 den ersten Platz beim Wettbewerb Jugend musiziert. Fingers Onkel schenkte ihm im Alter von 13 Jahren eine Akustikgitarre.

Finger studierte Musik in Münster. Mit 19 Jahren wurde er von dem amerikanischen Gitarristen Stefan Grossman entdeckt, der ihn in sein Label Kicking Mule Records aufnahm. Das dort veröffentlichte erste Album Fingers Bottleneck Guitar Solos wurde einer der größten Erfolge des Labels und machte den jungen Künstler international bekannt. Seit 1976 tourt Finger mit großem Erfolg durch Europa, die USA, Kanada und Asien.

peter-finger

Peter Finger

1988 gründete Finger sein Label Acoustic Music Records, das sich auf die Dokumentation der deutschen Akustikszene konzentriert. Viele national und international bekannte Gitarristen arbeiten mit dem Label zusammen. Seit 1996 bringt Finger das Magazin Akustik Gitarre heraus.

Seit 1997 tritt er beim Dresdner Gitarrenfest mit auf. 1998 rief Finger das jährlich stattfindende Open Strings Gitarrenfestival Osnabrück ins Leben.

Finger lebt und arbeitet in Osnabrück. (Quelle: wikipedia)

Na ja, und dann dieses, sein Label:

Vor ziemlich genau 25 Jahren fing alles mit der Gründung eines kleinen Musikverlages an. Das Acoustic Music Label kam kurze Zeit später und schon waren wir eine kleine Schar befreundeter Musiker. Kaum jemand interessierte sich in dieser Zeit für handgemachte akustische Musik. Samples, Midi-Sounds und Drumloops eroberten die Musikwelt. Gegen die Strömung zu schwimmen kostete viel Kraft und Enthusiasmus. Es hat sich gelohnt! Was sich Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre entwickelte, fühlte sich an wie eine Gitarren-Familie. CD-Produktionen entstanden, ebenso eine Reihe von Noten/Tabulaturbüchern zum Nachspielen, die International Guitar Night, das Magazin AKUSTIK GITARRE, das Open Strings Festival, nun auch unser DVD Workshopmagazin ACOUSTIC PLAYER sowie ein Kulturzentrum direkt neben unserem Firmengebäude. Und die Story ist noch lange nicht zu Ende. Vor kurzem begann unsere Reihe mit Online-Konzerten. Bald werden wir diese Konzerte noch um eine reizvolle Variante bereichern: Wir filmen die Musiker in ihrem Wohnzimmer im privaten Umfeld und bringen sie in die Wohnzimmer der Zuschauer. (Selbstdarstellung des Labels)

booklet03a

Und dann dieser „simple“ Sampler:

Gute Tradition von Acoustic Music Records ist es, Auszüge der interessantesten Produktionen der letzten Monate auf einem Highlights Sampler vorzustellen. Die Möglichkeit, auf diesem Weg Newcomer oder bereits etablierte Gitarristen kennenzulernen, sollte sich kein Gitarrenfan entgehen lassen. Der vierte Teil dieser Serie porträtiert vor allem deutsche Musiker: Neun Akustiker aus unseren Gefilden sind hier vertreten und stellen eindrucksvoll die Vitalität der aktuellen Szene unter Beweis. (Hüllentext)

Und in der Tat: was sich hier an musikalischem Reichtum versammelt, ist allemal hörenswert … man (bzw. ich) kommt kaum aus dem Zunge-schnalzen heraus.Und das informative Begleitheft tut sein übriges …

Für alle Freunde gepflegte Gitarrenmusik der akustischen Art einfach ein Muß !

booklet04a

Titel:
01. Falk Zenker: Augenweite (Zenker) 4.40
02. Frank Fröhlich: Wasserspiegel (Fröhlich) 4.16
03. Burkhard Wolters: Samba di Lobo (Burkhard) 5.20
04. Bernd Strohm: Rise To Fall (Strohm) 3.32
05. Andrea Benzoni: Isn’t She Lovely (Wonder) 2.57
06. Roger Sutcliffe: C-Breeze Blues (Sutcliffe) 2.54
07. Joscho Stephan: Swinging Strings (Stephan) 3.16
08. Dylan Fowler: Roundhouse (Fowler) 5.15
09. Anyone: Nothin‘ To Lose (Giulini) 3.37
10. Gert de Meijer: Behind The Dunes (d.Meijer) 2.24
11. Axel Schultheiß: Highway Panic (Schultheiß) 4.32
12. Ansgar Dälken: Heaven And Earth (Dälken) 4.59
13. Jens Wagner: Caprice (Regondi) 6.02

cd1

*
**

(Passwort wie bekannt)