Max Greger – Gaudi in Bavaria (1970)

FrontCover1Unermüdlich swingte er sich durch Konzerthallen und Fernsehsendungen.

Greger wurde am 2. April 1926 als Sohn eines Metzgers in München-Giesing geboren. Er lernte schon früh das Akkordeonspiel, später kamen Klavier und Saxofon hinzu. Nach dem Krieg spielte er in kleinen Jazz-Orchestern oder machte Tanzmusik in US-Offizierskasinos. 1948 gründete er seine erste eigene Band. Sein Durchbruch kam 1959, als er mit seinem Orchester als erste westliche Band seit 35 Jahren in der Sowjetunion gastierte. Alle 36 Konzerte waren ausverkauft.
Seine Big Band spielte die „Sportstudio“-Melodie ein

Mit seiner Musik prägte Greger auch das deutsche Fernsehen. Besonders stolz war er auf die Melodie des „Aktuellen Sportstudios“. Von 1963 bis 1977 hatte er einen festen Vertrag mit dem ZDF und war mit seiner Big Band ständiger Gast bei fast allen großen Live-Shows. Zu seinen musikalischen Begleitern zählten unter anderem Paul Kuhn und Hugo Strasser. Im Jahr 2005 unternahmen sie zusammen mit der SWR Big Band wieder eine Tournee und wurden begeistert gefeiert. Zu seinem Comeback im Alter sagte Greger einmal in einem gemeinsamen Interview mit Kuhn und Strasser in der Welt: „Die Musik ist das einzige, was fit hält. Da kann es zwei Minuten vorm Auftritt noch so sehr im Kreuz zwicken – wenn der Applaus kommt, ist alles weg.“

Noch Mitte Juli hatte Greger nach Angaben seiner Frau, mit der er mehr als 60 Jahre verheiratet war, in München ein Konzert gegeben. Neben seiner Frau hinterlässt Greger einen Sohn, der ebenfalls Musiker ist und mehrere Jahre in seiner Band mitspielte, sowie eine Tochter und einen Enkel.(Nachruf der „Süddeutschen Zeitung)

Zur Erinnerung hier ein Album aus dem Jahre 1970 … wo er mit viel augenzwinkern eben „Gaudi-Musik“ macht, natürlich Gaudi-Musik aus Bavaria.

MaxGreger
Besetzung:

Max Greger Orchester

BackCover1Titel:
01. Gruezi wohl Frau Stirmina/Ja so san’s die alten Rittersleut’/Drunt in der grünen Au steht ein Birnbaum 4.14
02. In München steht ein Hofbräuhaus/Zwoa Brettl’n a g’führiger Schnee/G’stanzeln (Da drob’n auf dem Berge…) 4.59
03. Haushamer Ländler/Watschentanz/Heidauer / Schäfflertanz 5.06
04. Schützenliesel-Polka/Ich möcht gern an Biersee/Ein Tiroler wollte jagen 4.11
05. Klarinetten-Muckl/Bayrische Polka/Tiroler Holzhackerbaum/Ich kauf‘ mir lieber einen Tirolerhut 5.33
06. Geh mach dei Fensterl auf/Tirol du bist mein Heimatland/Erzherzog Johann Jodler 4.06
07. Ein Prosit der Gemütlichkeit/Tölzer Schützenmarsch/Gaudi in Bavaria/Bayrischer Defiliermarsch 5.10
08. Auf der Alm, da gibt’s koa Sünd’/Der Umgang/Die Tiroler sind lustig 4.12

LabelA1

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Servus, Maxl Greger ...

Max Greger – Olympia Party `72 (1972)

FrontCover1Ich kann mich natürlich noch gut an jene Zeit erinnern … die Vorfreude in der Stadt war groß, das Olympiastadion imponierte uns schon mächtig, war es doch auch ein archetektonisches Zeugnis einer weltoffenen Stadt und die Hippies hatten längst den Englischen Garten erobert.

Und natürlich wollten alles von diesem Hype profitieren, so auch die Polydor und der Max Greger der als waschechter Münchner Musiker natürlich auch mitmischen wollte.

Und so wurde dann diese Box veröffentlicht, die sich musikalisch in 2 Teilen präsentierte.

Zum einen die „Olympic Dancing“ LP, die bedauerlicherweise gleich mal mit „My Sweet Lord“ von Geore Harrison losgeht (und ich konnte diese süßlich-kitschige Nummer noch nie leiden).

Dann wird´s eigentlich ganz passable: Bei Greensleeves“ musste ich schmunzeln, weil ich plötzlich an die Version von Ritchie Blackmore´s Rainbow dachten musste. Rhythmisch spannend dann „Felicidades“ und dass der Max Greger mit seinen Arrangements dann auch mal daneben liegen kann, hört man bei „Wandering Star“. Diese Nummer, geradezu genial von Lee Marvin gesungen, wird hier sowas von unter Wert verkauft … entschädigt wird man dann durch den fetzigen „Trumpet Blues“.

Briefmarkenblock1972Die zweite LP nennt sich dann „Hofbräuhaus Non Stop“ und man ahnt, was einem da blüht. All jene Gassenhauer der bayerischen, aber auch österreichischen Volksmusik werden da routiniert zelebriert und mehr als einmal bemüht man sich musikalisch darum, dem Image der krachledernen Holzhackerbuam gerecht zu werden.

Nun denn, mir soll´s recht sein, wenn sich Menschen daran erfreuen können.

Aber dann: immer wieder blitzt dann fast augenzwinkernd Max Greger´s Jazzvergangenheit auf … und plötzlich röhrt dann bei „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ ein knackiges Saxophon auf … und auch beim „Bayrischen Difiliermarsch“ wird die Melodie mit Disxie-Klängen garniert … usw. usw …

Waldi.jpg

Das damalige Olympia Maskottchen: Waldi, der Dackel

Aber natürlich gehen meine Gedanken natürlich auch zurück an jene Terror-Aktion der Palästineser, die nicht nur München, sondern wohl auch die ganze Welt erstmal den Atem raubte. Und erstmal passierte ein solcher Terror quasi direkt vor meiner Haustüre …  jene Schockstarre werde ich wohl nie vergessen.

Olympia1972Besetzung:
Max Greger und sein Orchester

BackCover1Titel:

Olympia Dancing:
01. My Sweet Lord (Harrison) 2.09
02. Cherry Pink And Apple Blossom White (Leonardi/Louiguy/David) 2.38
03. Love Story (Lai) 2.27
04. Un Poco Rio (Ogerman) 2.08
05. Sambuca (Covent) 2.01
06. Felicidades (Erivan) 2.02
07. So What’s New? (Pisano) 1.59
08. Long Sam (Erivan) 1.57
09. Greensleeves (Traditional) 2.30
10. Danny Boy (Traditional) 2.23
11. Wandering Star (Loewe) 2.23
12. Trumpet Blues (James/Matthias) 2.21

Hofbräuhaus Non Stop (Potpourri):
13.1. Gruezi wohl Frau Stirnimaa (Traditional/Feurer)
13.2. Ja so san’s die alten Rittersleut‘ (Traditional)
13.3. Drunt‘ in der grünen Au steht ein Birnbaum (Traditional) 4.11
14.1. In München steht ein Hofbräuhaus (Gabriel)
14.2. Zwoa Brettl’n a g’führiger Schnee (Traditional)
14.3. G’stanzeln (Traditional)
14.4. Münchner Kindl (Komzak)  5.08
15.1. Haushamer Ländler (Traditional)
15.2. Watschentanz (Traditional)
15.3. Heidauer Schäfflertanz (Traditional) 5.02
16.1. Schützenliesl-Polka (Bern/Haselbach)
16.2. Ich möcht‘ gern an Biersee (Hertha)
16.3. Ein Tiroler wollt jagen (Traditional) 4.00
17.1. Klarinetten-Muckl (Traditional)
17.2. Bayrische Polka (Lohmann)
17.3. Tiroler Holzhackerbuam (Wagner)
17.4. Ich Kauf‘ mir lieber einen Tirolerhut (Niessen) 5.30
18.1. Geh mach dei Fensterl auf (Turek)
18.2. Tirol du bist mein Heimatland (Traditional)
18.3. Erzherzog Johann Jodler (Traditional) 4.03
19.1. Ein Prosit der Gemütlichkeit (Traditional)
19.2. Tölzer Schützenmarsch (Krettner)
19.3. Gaudi In Bavaria (Philipp)
19.4. Bayrischer Difiliermarsch (Scherzer) 5.08
20.1. Auf der Alm da gibt’s koa Sünd‘ (Traditional)
20.2. Der Umgang (Traditional)
20.3. Die Tiroler sind lustig (Traditional) 4.05

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Das Ende der fröhlichen Spiele: Am 5. September 1972, nehmen palästinensische Terroristen bei den olympischen Spielen in München elf israelische Athleten als Geiseln. Der Befreiungsversuch der deutschen Behörden scheitert.

Rosi Mittermaier, Manfred Vorderwülbecke + Max Greger – Die neue Tele Ski-Gymnastik (1977)

FrontCover1Kommt gerade recht, dieses Album, zumindest für all jene, die sich nun auf die Wintersaison einschließlich eigener Ski-Aktivitäten freuen und vorbereiten wollen..

Wer Rosi Mittermaier ist, wissen vermutlich (fast) alle, wer Max Greger ist, sollten eigentlich alle wissen und Manfred Vorderwülbecke war damals – also in den 70er Jahren auch kein unbekannter:

Manfred Vorderwülbecke (* 3. Januar 1940) ist ein deutscher Sportjournalist und Autor.

Vorderwülbecke war von 1950 bis 1954 Mitglied der Regensburger Domspatzen. Er studierte Germanistik und Sport und schloss mit dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien ab. Er ist staatlich geprüfter Skilehrer und ehemaliges Mitglied des deutschen Skilehrer-Lehrteams. Daneben moderierte er auch die Fernsehreihe Tele-Ski.

Vorderwülbecke war in den 1980er Jahren bei der ARD Sportreporter und Moderator der Sportschau. Sein Spezialgebiet war der Wintersport, insbesondere der Skilanglauf. Er schrieb mehrere Sachbücher zum Thema Skifahren, Aerobic und Bewegungsspiele für Vorschulkinder.

Seit mehreren Jahren lebt er in Südafrika. Seine Tochter Nina arbeitet in Kapstadt als Meeresbiologin. (Quelle: wikipedia)

VorderwülbeckeMittermaier

Manfred Vorderwülbecke + Rosi Mittermaier

Und dann habe ich genau zu dieser ulkigen LP eine mehr als launige Besprechung gefunden, die euch nicht vorenthalten will:

Kinder der 70er und 80er Jahre dürften sie noch kennen: die Gymnastiksendungen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Sei es die in zackigem Ton moderierten Aerobic-Shows oder gar – dem Zeitgeist folgend – die praktischen Breakdance-Einführungen für Jedermann. Der absolute Klassiker der kalten Jahreszeit und Prototyp aller Fitnessvideos war aber unangefochten die TV-Skigymnastik von und mit dem Sportschaumann und Wintersportexperten der ARD, Manfred Vorderwülbecke.

Vorderwülbecke

Manfred Vorderwülbecke

So klangvoll wie sein Name waren auch seine mit dezent-bayrischem Zungenschlag vorgetragenen Anleitungen. Als Zugpferd außerdem mit dabei: Rosi Mittermaier. Die sei, so wurde einem als Kind gesagt, mal Olympiasiegerin gewesen. Heute kennt man sie als regelmäßigen Bestandteil

irgendwelcher RTL-Chartshows, in denen sie mit ihrem Mann Christian Neureuther von alten Abba-Songs schwärmen darf (“Ja, mei, des war schee”).

Doch zurück zur Tele Ski-Gymnastik: Hierbei ging es grob gesagt darum, sich ab Spätherbst per wöchentlichem Heimtraining fit für die kommende Skisaison zu machen. Begleitend zu den im Dritten ausgestrahlten Sendungen gab es auch Bücher und eben diese Schallplatte, die ich irgendwann in den Neunzigern auf einem Flohmarkt in die Hände bekam – und natürlich sofort zugriff.
Schon das Cover ist der Hammer: Die Hosts Vorderwülbecke und Mittermaier im feschen, schneeweißen Gymnastikoutfit, dahinter – leider ohne Beine hineinretuschiert – der für die Musik zuständige und über beide Ohren grinsende Max Greger. Bis auf diesen sympathischen Grafiker-Fauxpas gibt es aber am Artwork nix auszusetzen. Klassischer und unverkennbarer 70er Jahre Stil. Ein echter Hingucker, von vorne wie von hinten, wo der damalige Bundespräsident höchstpersönlich abgebildet ist. Und auf den Innenseiten des aufklappbaren Covers gibt es für den Heimeinsatz eine hilfreiche visuelle Darstellung der Übungen:

RosiMittermaier

Rosi Mittermaier, 1976

Also Platte auflegen und los geht’s zum Sound vom Greger-Max. Der groovt sich mit seinem Orchester durch die Trainingselemente, die mit zünftig-elanvollen Namen wie “Zwei Brettl im Schnee”, “Jumping in the Snow”, “Winter auf der Alm” oder “Happy Skier” betitelt sind. Swingender Big-Band-Style, der einem die Bilder der TV-Show noch einmal vor das innere Auge holt. In seinem Fernsehstudio hatte Vorderwülbecke immer eine bunte Crew in Trainingsanzügen um sich geschart: neben Ski-Promis wie Mittermaier/Neureuther gewöhnliche Leute aller Altersgruppen, von artigen Kindern über gemütliche Familienväter bis hin zu rüstigen Senioren. Sie alle machten – dauerlächelnd und niemals schwitzend – die einzelnen Übungen vor, die im heimischen Wohnzimmer pflichtbewusst vor der Glotze nachgeturnt wurden. Oder auch nicht, je nachdem. Immer dazu gehörten auch kurze Filmchen mit Benimmregeln für die Piste. Ein lustiges Kerlchen namens “Fuzzy, der Pistenschreck” sollte dem Zuschauer eigentlich zeigen, wie es nicht geht, hatte aber mit seinem Didi-Hallervorden-Flavour trotzdem die Lacher stets auf seiner Seite.

DieNeureuthers

Eine wahrlich sportliche Familie: Felix Neureuther, Christian Neureuther, Rosi Mittermaier

Doch im Prinzip war das alles nur ein langes Warmup für das tatsächliche Highlight zum krönenden Abschluss einer jeden Episode: die Kamerafahrt über eine Weltcup-Abfahrtspiste. Für die solche simplen Effekte noch zu würdigen wissende damalige TV-Gemeinde hieß das: Tief in die Hocke gehen, federn, schanzen, Kurven kratzen. Während der anstrengenden Trockenübung trugen einen die schnellen Greger-Beats schwungvoll dem virtuellen Tal entgegen, während ein geduldiger Vorderwülbecke – der Traum von einem Sportpädagogen – aus dem Off Durchhalteparolen skandierte und auch für den ungelenkigsten Sofasportler noch aufmunternde Worte fand – nie autoritär, sondern stets sanft und väterlich. Die letzten Meter, dann die Zieleinfahrt. Geschafft! Noch ein paar abschließende Lockerungsbewegungen zu “Zwei Brettl im Schnee”, dann war die Gymnastikstunde zu Ende.
Auf der Platte verabschiedet sich Vorderwülbecke an dieser Stelle mit den Worten: “Vielen Dank fürs Mitmachen. Entspannen Sie sich und testen Sie zwischendurch auch einmal unser Trainingsprogramm auf der A-Seite.” Im Fernsehen lief danach Bonanza.(mellokat auf bodenseebass.com)

Also: eine LP mit großem Heiterkeitsfaktor …

P.S.: Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich der geborene Anti-Skifahrer bin ?

BackCover1

Besetzung:

Sprecher:
Rosi Mittermaier
Manfred Vorderwülbecke

Musik:
Max Greger Orchester

Booklet1

Titel:

01. Die neue Tele Ski-Gymnastik (Teil 1) 22.24
01.01. Zwei Brettln Im Schnee (Traditional/Ehrlinger/Greffenius) 0.18
01.02. Wedelspringen – Fröhliche Abfahrt im Schnee (Traditional/Ehrlinger/Greffenius) 1.45
01.03. Abfahrt / Kanten – Up And Down (Greffenius) 1.55
01.04. Langlaufschwingen – Loipenwalzer  (Greffenius) 1.00
01.05. Schlittschuhschrittspringen – Skating On Ski (Ehrlinger/Greffenius) 0.56
01.06. Beckenkreisen – Der Winter kommt (Traditional/Ehrlinger/Greffenius) 0.45
01.07. Beinedrehen – Turn Your Legs (Greffenius) 0.40
01.08. Pflugspringen – Jumping In The Snow (Ehrlinger/Greffenius) 0.50
01.09. Entspannungstraining – Relax For A While (Drexler/Schmidt) 0.55
01.10. Schneidersitz / Rückenrollen – Take Seven (Ehrlinger/Greffenius) 0.41
01.11. Doppelstockschub – Sticks Going Up And Down (Greffenius) 0.35
01.12. Pflugschwung – Der erste Schwung (Ehrlinger/Greffenius) 0.50
01.13. Wedelfinale – Zwei Bretteln im Schnee (Traditional/Ehrlinger/Greffenius) 1.46

02. Die neue Tele Ski-Gymnastik (Teil 2) 21.53
02.01. Zwei Bretteln im Schnee (Traditional/Ehrlinger/Greffenius) 0.15
02.02. Ski Mambo (Narrholz/Greffenius/Tyskiewicz) 1.00
02.03. Umsteigen – Umsteigen bitte (Greffenius) 0.58
02.04. Parallelschwingen – Winter auf der Alm (Traditional/Ehrlinger/Greffenius) 0.46
02.05. Langlauf-Springen – Happy Skier (Greffenius) 0.58
02.06. Ausgleichen – Hoch und tief (Traditional/Ehrlinger/Greffenius) 0.38
02.07. Innenski-Charleston – Ski A La Charleston (Greffenius) 1.00
02.08. Entspannungstraining – Wintertraum (Drexler/Schmidt) 0.30
02.09. Wedeln / Kanten – Wedeln zu zweit (Greffenius) 0.46
02.10. Kniestand / Absitzen – Romantic Skiing (Greffenius) 0.58
02.11. Klammern – Fröhliche Schussfahrt (Ehrlinger/Greffenius) 0.45
02.12. Abfahrtstest – Downhill (Traditional/Ehrlinger/Greffenius) 1.35

LabelA1

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Max Greger – Mach mit beim Zabadak (1980)

FrontCover1Tja, der Maxl Greger: auch so eine deutsche Musikerbiographie, die einen schon ein wenig staunen lässt:

Max Greger ist ein deutscher Unterhaltungsmusiker, Big-Band Leader und Dirigent. Nach Kriegsende spielt der Saxophonist mit seinem Max-Greger-Sextett in amerikanischen Clubs sowie im Bayerischen Rundfunk. 1959 hat Greger mit seinem Orchester den Durchbruch, als er 36 ausverkaufte Konzerte in der Sowjetunion gibt. Es folgt ein langjähriger Vertrag mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen, wo Greger mit seiner Band ständiger Gast bei Live-Shows ist.

1926: 2. April: Max Greger wird in München-Giesing als Sohn eines Metzgermeisters geboren.

1936: Sein Großvater schenkt ihm ein Akkordeon und legt damit den Grundstein für Gregers musikalische Entwicklung. Neben der Aufbau-Schule Studium der Klarinette und des Saxophons am Münchner Konservatorium.

1944/45: Gegen Ende des Zweiten Weltkrieg wird Greger noch zum Kriegsdienst eingezogen.

1945: Nach Kriegsende spielt Greger in kleinen Jazz-Orchestern vor allem in amerikanischen Offzierscasinos.

1948: Gründung seines ersten Jazzorchesters unter dem Namen „Max-Greger- Sextett“. Greger spielt für den Bayerischen Rundfunk und in amerikanischen Clubs. Es folgen erste Schallplattenaufnahmen mit eigenen Tanz- und Schlagerkompositionen wie „Auf Bergeshöhen“, „Rock ’n‘ Roll Boogie“, „Verliebte Trompeten“, „Max & Sax“, „Looping Blues“, „Keiner küßt wie Du“, „Teenager Cha Cha“ und „Rock Twist“.

1955-1977: Unterhaltung einer eigenen Bigband mit der er über 3000 verschiedene Titel auf Schallplatte aufnimmt. Das Repertoire reicht von Schlagermusik bis zum Jazz.

1959: Tournee in die Sowjetunion als erste westliche Band seit 35 Jahren.

1963-1977: Fester Vertrag mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen (ZDF). Greger ist in dieser Zeit ständiger Gast bei großen ZDF-Life-Shows wie „Vergißmeinnicht“, „Der Goldene Schuß“, „3 mal 9“, „Musik ist Trumpf“ und „Der Große Preis“.

1970: Auftritt beim „Deutschlandtag“ auf der Weltausstellung in Osaka/Japan als einziges deutsches Orchester.

1986: Greger feiert beim ZDF seinen 60. Geburtstag mit einer „Super-Band“, zu der sich ihm zu Ehren berühmte Kollegen wie Hazy Osterwald (1922-2012), Paul Kuhn (1928-2013), Hugo Strasser (geb. 1922) und James Last (geb. 1929) zusammenfinden.

1987: Auszeichnung mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse.

ab 1992: Gastdirigent bei öffentlichen Veranstaltungen und Studioproduktionen der SWR Big Band.

seit 2002: Deutschland-Tourneen zusammen mit seinem Sohn Max jr. (geb. 1951), Hugo Strasser (geb. 1922), Paul Kuhn (1928-2013) und seinem Enkel Max jr. jr., in wechselnden Besetzungen. (Quelle: Haus der deutschen Geschichte)

MaxGreger
Und im Jahr 2015 plante er noch eine Tournee für das Jahr 2016 … da wäre er dann 90 Jahre geworden … hat dann doch nicht ganz hingehauen, denn am  15. August verstarb er dann ….

Hier ein Album voll fröhlicher Sommermusik: „Sax-Rhythmen und Mediterreanean Zauber mit Max Greger“. Mag ja nicht jedem gefallen, aber seien wir doch mal ehrlich: Wer will an einer traumhaften Strandbar im Süden schon den Degenhardt als Begleitmusik hören ? Also, ich nicht … von daher: Willkommen in der Karibik und viel  Vergnügen !

BackCover1
Titel:

01. Sun Of Jamaica (Stein/Jass) 1.48
02. Zabadak (Blaikley) 1.44
03. Bahama Mama (Farian/Jay) 1.44
04. South Of The Border (Kennedy/Carr) 3.36
05. Rasta Man (Monn/Dahmen) 1.38
06. Choucounne (Traditional) 1.41
07. Babalu (Lecuona/Hansen) 2.49
08. Que Sera Mi Vida (Vangarde/Kluger/Byl) 1.44
09. Cuba (Vangarde/Kluger) 1.51
10. Caribean Sunset (Klinkhammer) 3.29
11. Come To Jamaica (Suckman/Rosemeier) 3.57
12. Kingston-Kingston (Alanski/Lou) 1.43
13. Oh Happy Day (Traditional) 1.42
14. Quiereme Mucho (Roig/Sherr) 3.05
15. Jamaica Farewell (Traditional) 1.33
16. Banana Boat (Traditional) 1.34
17. Island In The Sun (Belafonte/Burges) 1.34
18. Eso Es El Amor (Iglesias) 3.17
19. Blue Hawaii (Robin/Rainger) 1.34
20. Hawaiian Summer (Suckman/Rosemeier) 1.44

LabelB1

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MaxGreger2

Max Greger (* 2. April 1926 in München; † 15. August 2015 ebenda)

Verschiedene Interpreten – Bertelsmann Schallplattenring – Werbeplatte (50er Jahre)

FrontCover1Als zu Beginn der 1950er Jahre die bis dahin marktbeherrschende Schellackplatte von der Vinyl-Schallpatte technisch abgelöst wurde, sorgte der neue Tonträger rasch für eine ungemeine Belebung des deutschen Musikgeschäfts. Unter dem Eindruck der Erfolgsgeschichte des 1950 gegründeten Bertelsmann Leserings, der innerhalb von 4 Jahren auf über eine Million Mitglieder angewachsen war, reiften auch im Hause Bertelsmann die ersten Pläne, sein Buchprogramm durch ein ausgewähltes Musikprogramm harmonisch zu ergänzen. Zudem war die robuste Kunststoffplatte gegenüber der leicht zerbrechlichen Schellackplatte ideal geeignet für den Postversand, auf dem das Clubgeschäft in der Hauptsache basierte. Bertelsmann startete 1955 eine erste Testphase: Lesering-Mitglieder konnten über das zum Buchclub gehörende Versandhaus Heim und Buch eine Auswahl an Schallplatten der Marken Orbis und Diamant günstig erwerben. Diese Schallplatten wurden in der Sammlung mit dem Vermerk „Altbestand Versandhaus Heim und Buch“ gekennzeichnet. Der Testlauf zeigte, dass auch im Lesering das Interesse an Schallplatten groß war. Am 1. Juli 1956 nahm der Bertelsmann Schallplattenring offiziell seine Tätigkeit auf.

Schallplattenring Illustrierte

‚Frühe Exemplare der Klubzeitschrift “ Schallplattenring Illustrierte“

Er übernahm das Sortiment von Heim und Buch und präsentierte zum Start rund 150 Schallplatten aus Klassik und Unterhaltung, die über einen eigenen Katalog, der Schallplattenring-Illustrierten, beworben wurden. Die vielen Erfahrungen aus der Leseringarbeit ließen sich jedoch nicht wie erhofft auf den Schallplattenring übertragen. Die Großfirmen der Schallplattenindustrie waren zunächst nicht bereit Lizenzen aus ihrem Repertoire an den Club abzutreten. Über die eigene Bertelsmann-Clubproduktion ließen sich neben Lale Andersen, Zarah Leander und dem Pianisten Alexander Jenner SingleASeite1kaum weitere umsatzbringende Künstler exklusiv verpflichten. Daraufhin gründete Bertelsmann 1958 mit der Ariola GmbH eine eigene Schallplattenfirma, welche die bisherigen Künstlerverträge des Schallplattenrings übernahm und diesen in enger Abstimmung zukünftig mit Eigen- und Lizenzproduktionen versorgen sollte. Die Laufnummern der bisherigen Schallplattenring-Veröffentlichungen wurden im III. Quartal 1958 einheitlich auf die Ariola-Systematik umgestellt. Ariola zur Seite stand die im gleichen Jahr gegründete Schallplattenfabrik Sonopress, welche fortan die technische Produktion der schwarzen Scheibe übernahm. (Quelle: vinyl.bertelsmann.com)

Soweit zu den Anfängen, wie sie von dem Bertelsmann Konzern selber dargestellt wird.

Nachdem der Lesering erfolgreich bei uns eingeführt wurde, musste nun ein wenig die Werbetrommel gerührt werden, um aus „uns“ auch regelmäßige Schallplatten-konsumenten zu machen. Ich behaupte mal, dass der Bertelsmann Schallplattenring einen nicht unerheblichen Anteil daran hatten, dass wir dann auch Schallplatten-sammler wurden, jedenfallsbei der Generation die in den 50er Jahren dann auch schon alt genug waren (was bei mir noch nicht der Fall war gggg).

Hüllentext2

Eine dieser Werbeaktionen war dann wohl die Verteilung dieser einseitigen Flexi-Single (Tonfolie), bei der ein Sprecher mit seriösem Timbre in der Stimme Werbung für diesen Klub machte und dabei natürlich eine handvoll Musikbeispiele anspielen ließ. Diese Single gab´s dann „mit freundlichen Grüßen“ aus dem Musikhaus Fackler, Traunstein / Bad Reichenhall.

Tja, ein kleines, aber sehr feines Beispiel der frühen Unterhaltungsmusik aus den 50er Jahren in der „aufstrebenden“ Bundesrepublik Deutschland … noch dröhnte der Rock n Roll noch nicht.

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Titel:
01. Kostproben 5.09
01.1. Einleitung
01.2. RIAS Tanzorchester/(Werner Müller: Cherokee (Noble)
01.3. Freddy Quinn: Einmal in Tampico (Olias/Moesser)
01.4. Caterina Valente: Tipitipitipso (Gietz/Feltz)
01.5. Peter Alexander: O Josefin, die Nacht in Napoli (Gietz/Feltz)
01.6. Helmut Zacharias: Spatz und Spätzchen (Poliakin)
01.7. Max Greger: Hula Baby (Knox/Bradtke)
01.8. Helmut Zacharias: Boogie für Geige (Zacharias)

LabelA1

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Hüllentext1

Diese Präsentation wurde nur möglich, weil die Graugans wieder mal tief  in ihr Schallarchiv gegriffen hat und mir dieses seltene Stück überlassen hat … Dafür ein herzliches Dankeschön !

Orchester Max Greger – Bal Paré (1965)

FrontCover1Das „Bal Paré“ war (oder ist) wohl was ganz besonderes:

„Der glanzvollste Ball am Hofe des Sonnenkönigs Ludwig XIV, hieß „Bal Paré“. 1897 fand zum erstenmal ein Bal Paré in München statt und in der Isarstadt ist der das größte gesellschaftliche Ereignis bis heute geblieben. Fröhlichkeit ist die Devise dieses Festes. Prominenz des In- und Auslands von Bühne, Film, Funk und Fernsehen, aus Politik und Wirtschaft ist jedes Jahr Gast beim Verleger der „Bunten“, Senator Dr. Franz Burda, um das größte und rauschendste Fest des Münchner Faschings zu feiern.

Max Greger mit seiner Band entfesselt ein musikalisches Brilliantfeuerwerk und begeistert auch jene Gäste, die selber Stars sind. Er spielt die bekanntesten Hits und seine Musiker überbieten einander an Glanzleistungen. Der Bal Paré so sagen alle Gäste, ist der schönste Ball – nicht nur in München, sondern in der ganzen Bundesrepublik.

Unsere Absicht ist es Ihnen mit dieser Platte ein wenig von dem Glanz dieses Fest in ihr Heim zu zaubern. Sicher haben Sie Lust, den Bal Paré auch einmal zu Hause zu feiern. Viel Vergnügen ! “ (Hüllentext)

Nein, dazu habe ich keine Lust Stattdessen fiel mir der Spruch „Friede den Hütten, Krieg den Palästen“ ein … Aber sei´s drum: auf der Rückseite der Hülle kann man dann tatsächliche ein paar Prominente erkennen, die mir auch heute noch geläufig sind: Max Schmeling, Dietmar Schönherr/Vivi Bach, Heinz Rühmann, Pierre Brice, Herbert von Karajan. Elke Sommer und Senta Berger.

Und dass auch der Beatles Titel „A Hard Day’s Night“ mit im Programm war, zeigt, dass die Beatles (wohl im Gegensatz zu den Rolling Stones) damals schon ziemlich salonfähig waren … Ich weiß schon, warum ich mich damals zur Fraktion der Rolling Stones Fans zählte … Unabhängig davon lässt sich heute feststellen, dass der Maxl Greger natürlich bravorös aufspielen lässt !

Und heute würde man dann ganz sicher Iris Berben und die Burda Gattin Maria Furtwängler bei einem solchen Ball sichten können … und, ach ja, der Till Schweiger wäre ganz sicher auch dabei.

GregerFrankenfeld.jpg

Max Greger mit Peter Frankenfeld

Besetzung:
Orchester Max Greger

BackCover1
Titel:
01. Münchner G’schichten (Mackeben) 3.37
02. Danke schön (Kaempfert) 2.35
03. Never On Sunday (Hadjidakis) 2.40
04. Moon River (Mancini) 2.10
05. A Hard Day’s Night (Lennon/McCartney) 2.31
06. Dinah (Akst) 1.52
07. Let’s Kiss Again (Reich) 2.11
08. Ich hätt getanzt heut nacht (Loewe) 2.17
09. Wunderbar (Porter) 2.22
10. Nur eine Stunde (Kreuder) 2.12
11. Das war eine schöne Party (Gainsbourg) 2.19
12. Bambi Bossa Nova (Leyh) 2.15
13. Durch dich wird diese Welt ers schön (Jary) 2.38
14. Es ist nur die Liebe (Grothe) 2.51
15. Münchner G’schichten (Mackeben) 1.15

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Max Greger – Bayerisches Bilderbuch + Münchner Bilderbogen (1955)

FrontCover1Von Hamburg nach München:

Hm, der Max Greger … hat eine wahrlich bewegte Biographie … hier ein paar Daten bis zum Jahr 1955:

Max Greger ist ein deutscher Unterhaltungsmusiker, Big-Band Leader und Dirigent. Nach Kriegsende spielt der Saxophonist mit seinem Max-Greger-Sextett in amerikanischen Clubs sowie im Bayerischen Rundfunk. 1959 hat Greger mit seinem Orchester den Durchbruch, als er 36 ausverkaufte Konzerte in der Sowjetunion gibt. Es folgt ein langjähriger Vertrag mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen, wo Greger mit seiner Band ständiger Gast bei Live-Shows ist.

1926:
2. April: Max Greger wird in München-Giesing als Sohn eines Metzgermeisters geboren.

1936:
Sein Großvater schenkt ihm ein Akkordeon und legt damit den Grundstein für Gregers musikalische Entwicklung. Neben der Aufbau-Schule Studium der Klarinette und des Saxophons am Münchner Konservatorium.

1944/45:
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieg wird Greger noch zum Kriegsdienst eingezogen.

1945:
Nach Kriegsende spielt Greger in kleinen Jazz-Orchestern vor allem in amerikanischen Offzierscasinos.

1948 – 1955:
Gründung seines ersten Jazzorchesters unter dem Namen „Max-Greger- Sextett“. Greger spielt für den Bayerischen Rundfunk und in amerikanischen Clubs. Es folgen erste Schallplattenaufnahmen mit eigenen Tanz- und Schlagerkompositionen wie „Auf Bergeshöhen“, „Rock ’n‘ Roll Boogie“, „Verliebte Trompeten“, „Max & Sax“, „Looping Blues“, „Keiner küßt wie Du“, „Teenager Cha Cha“ und „Rock Twist“. (Quelle:

Und der Maxl Greger hat wohl einen gewaltigen Spaghat hingelegt, als er in diesen Jahren (und auch später) immer wieder zwischen versierter Jazzmusik und volkstümlichen Klängen hin- und her geschwankt ist.

Hier eine seiner Singles, in denen er das bayerische-volkstümliche Element geradezu zelebriert: „Bayerisches Bilderbuch + Münchner Bilderbogen“ heißen die Potpourri´s, die hier auf dieser Telefunken Single aus dem Jahr 1955 erklingen.

Geboten werden bekanntere („) und unbekanntere Lieder aus den bayerischen Breitengraden … und wie so oft bei solchen Klängen, denke ich mir … die Touristen werden sich erfreuen …

Und weil mir der Max Greger als Jazzmusiker viel sympathischer ist, habe ich noch eine kurze, aber heiße Session mit Max Greger und Louis Armstrong aus den 60er Jahren dazugepackt.

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Louis Armstrong + Max Greger (irgendwann in den 60er Jahren)

Irgendwie waren diese Klängen zumindest so erfolgreich, dass es nicht nur eine spanische Ausgabe im Jahre 1958 erschienen, sondern, dass man dann noch im Jahre 1963 eine weitere Veröffentlichung dieser Aufnahmen in die Tat umsetzte.

SpanischeAusgabe1958.jpg

Besetzung:
Max Greger und seine Münchner Musikanten
+
Otto Storr und die kleine Terz (vocals)

BackCover1

Titel:
01. Bayerisches Bilderbuch (Teil 1) (3.37)
01.1. Haushammer Plattler (Traditional)
01.2. Weg zum Herzen (Freundorfer)
01.3. Klarinetten-Ländler (Traditonal)
01.4. Geh mach dei Fensterl auf (Jurek)
01.5. Berchtesgadener (Traditional)

02. Bayerisches Bilderbuch (Teil 2) (3.19)
02. 1. Bandl Tanz (Traditional)
02.2. Holzhacker-Buam (Wagner)
02.3. Gamsgebirg (Traditional)
02.4. Tölzer Schützenmarsch ( Krettner)
02.5. Bier her, Bier her (Traditional)
02.6. Ein Prosit (Traditional)

03. Münchner Bilderbogen (Teil 1) (3.10)
03.1. In München steht ein Hofbräuhaus (Gabriel)
03.2. Trink, trink, trink Brüderlein, trink (Lindemann)
03.3. Heut´ hab ich schon mein Fahnderl (Siely)
03.4. Geh ma´ mal nüber (Kreutzer)

04. Münchner Bilderbogen (Teil 2) (3.23)
04.1. So wie du … Schunkelwalzer (Waldmann)
04.2. Münchner Schäffler Tanz (Traditional)
04.3. A Maß Bier (Traditional)
04.4. So lang der alte Peter (Traditional)
04.5. Watschentanz (Traditional)
+
05. Darling Nelly Gray (max Greger + Louis Armstrong-live) (Handby) 2.29

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Wiederveröffentlichung1963

Vorder + Rückseite der Wiederveröffentlichung im Jahre 1963