Klaus Wunderlich – Illusion – Klaus Wunderlich spielt Franz Grothe (1983)

FrontCover1Ganz sicher war er einer der Großmeister der Orgel im Rahmen deutscher Unterhaltungsmusik:

Klaus Wunderlich (* 18. Juni 1931 in Chemnitz; † 28. Oktober 1997 in Engen, OT Bittelbrunn) war ein deutscher Musiker. Er wurde mit insgesamt 13 Goldenen Schallplatten und einer Goldenen Musikkassette ausgezeichnet. Wunderlich war der erste deutsche Unterhaltungsmusiker, der die Elektronische Orgel bei einem größeren Publikum populär machte.

Klaus Wunderlich wuchs in Chemnitz als Sohn eines Polizeiinspektors auf. Bereits im Alter von 16 Jahren war er Korrepetitor, doch letztlich zog ihn die Unterhaltungsmusik stärker an.

1951 siedelte Klaus Wunderlich mit einer Band nach Westdeutschland über und tingelte als Pianist in einem Bar-Trio durch Deutschland. Während dieser Zeit machte er auch Bekanntschaft mit der Hammond-Orgel, die ab 1955 zu seinem Hauptinstrument wurde. „Die Orgel ist mein Leben“ und „Auf der Hammond-Orgel kann man jedes Streichinstrument nachmachen mit Ausnahme des Buttermessers,“ sagte Klaus Wunderlich. Es folgten Soloauftritte in diversen Kabaretts, bis 1958 das Label Teldec auf ihn aufmerksam wurde und ihm nach einem Probevorspielen einen Schallplattenvertrag anbot.

In den 1970er Jahren errichtete er in Reichenbach bei Karlsruhe sein eigenes Tonstudio und begann mit dem Moog-Synthesizer zu arbeiten; er spielte damit drei Langspielplatten ein. Sein 1973 unter dem Titel „Sound 2000 – Moog, Organ, Rhythm“ erschienenes Moog-Debut wartete mit Schlagerklassikern wie „La Paloma“ auf. Bekannt wurde sein New Pop Organ Sound, als er die Melodieführung auf der Hammond H100 um Soundeffekte der WERSI–Orgeln W248S, Lowrey H 25-3 und ab 1977 auch der W2 Helios ergänzte. Dieser Sound war im Studio nur aufwendig zu produzieren und live auf der Bühne nicht reproduzierbar. Zu seinen späten öffentlichen Live-Konzerten gehört ein Auftritt in der Londoner Royal Albert Hall.

KlausWunderlichKlaus Wunderlich setzte hauptsächlich folgende Orgeln ein: Hammond C3, Hammond H-100, WERSI W248S, Lowrey H 25-3, WERSI W2 Helios, WERSI Beta DX 400, WERSI Spectra CD700. Seine Musik war stets auf leichte Unterhaltung ausgerichtet.

Am 28. Oktober 1997 erlag Klaus Wunderlich im Beisein seiner Frau Traudl und Freunden in seinem Haus in Bittelbrunn am Bodensee einem Herzinfarkt. (Quelle: wikipedia)

Nun ja, und wenn man sich Klaus Wunderlich den Melodien des Franz Grothe annimmt, kann man ja eigentlich gar nichts falsch machen.

Denn Franz Grothe war ja ein weiterer Großmeister deutscher Unterhaltungsmusik, wenngleich natürlich in einem anderem Zeitraum.

Franz Grothe (* 17. September 1908 in Berlin; † 12. September 1982 in Köln; vollständiger Name Franz Johannes August Grothe) zählte zu den populärsten deutschen Komponisten und Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Seit Beginn des Tonfilms komponierte er viele Melodien und Schlager.

Sein Tod im Jahr 1982 war für Wunderlich natürlich Anlaß, diese musikalische Erinnerungen einzuspielen. Gleichzeitig war diese LP/MC auch so ne Art Werbeplatte für Wersi-Orgel, denn deren Vorzüge werden auf dem Cover lautstark verkündet.

Nun gut … passender könnte der Title nichtsein. Handelt es sich doch bei Aufnahmen dieser Art stets um Ullusionsmusik … sofern man musikalisch dabei nicht sehen bleibt, ist dagegegen ja auch nichts einzuwenden.

FranzGrothe1941

Der junge Franz Grothe, 1941

Besetzung:
Klaus Wunderlich (organ)

BookletVorderseite1

Titel:
01. Sing mit mir 3.04
02. Mitternachtsblues 2.50
03. In der Nacht ist der Mensch nicht gern´ alleine 2.53
04. Guten Tag, liebes Glück 2.15
05. Wenn ein junger Mann kommt 2.09
06. So schön wie heut´ 2.45
07. Auf den Flügeln bunter Träume 2.28
08. Man kann sein Herz nur einmal verschenken 2.24
09. Illusion 2.43
10. Lied der Nachtigall 2.30
11. Es ist nur die Liebe 2.24
12. Komm und gib mir deine Hand 3.07
13. Ganz leise kommt die Nacht 2.54
14. Schön wie der junge Frühling 2.27

Alle Kompositionen: Franz Grothe

MC1A

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