Franz Schubert – Forellenquintet (Conrad Hansen + Das Strub Quartet) (1960)

FrontCover1.JPGJetzt verlass ich mich mal wieder auf wikipedia, da mir die vertieften Kenntnisse zum Forellenquintett fehlen:

„Das Klavierquintett opus post. 114 – D 667 in A-Dur von Franz Schubert ist unter dem Namen Forellenquintett bekannt. Es ist Schuberts einziges Klavierquintett und verlangt die aus heutiger Sicht unübliche Besetzung Pianoforte, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass. Anfang des 19. Jahrhunderts gab es jedoch durchaus weitere Kompositionen für diese Besetzung, so von Johann Nepomuk Hummel, Ferdinand Ries, Johann Baptist Cramer, George Onslow, Johann Ladislaus Dussek und Franz Limmer (1808–1857).

Schubert begann die Komposition des heiteren Stücks vermutlich im Jahre 1819 während seines ersten Aufenthaltes in Steyr, Österreich und vollendete es in Wien. Als einzige handschriftliche Quelle blieb eine Abschrift in Stimmen von Schuberts Freund Albert Stadler. Aus ihrem Titelblatt geht hervor, dass das Quintett auf Anregung und Wunsch des Steyrer Musikmäzens und Cellisten Silvester Paumgartner entstand und ihm auch gewidmet ist.

FranzSchubert.jpgEine erste – offenbar unbeachtete – Publikation erfolgte bereits am 7. Dezember 1820 in der Wiener Zeitschrift für Kunst, Literatur, Theater und Mode. Im Jahr nach Schuberts Tod, 1829, veröffentlichte der Wiener Musikverleger Josef Czerny, der das eigenschriftliche Manuskript aus Schuberts Nachlass gekauft hatte, dieses Quintett ebenfalls in Stimmen als op. post. 114. Das Autograph ist bis heute verschollen, doch war es mit ziemlicher Sicherheit Vorlage für Abschrift und Erstausgabe. Vergleicht man Stadlers Stimmen mit denjenigen der Wiener Erstausgabe, so ist aus vielen Details zu erkennen, dass das Autograph in Partitur notiert gewesen sein muss.

Den Beinamen erhielt das Quintett, weil Schubert dem Variationensatz sein Lied Die Forelle als Thema zugrunde legte (nach dem Gedicht von Christian Friedrich Daniel Schubart).“ (Qualle: wikipedia)

Soweit so gut … und diese Einspielung mit Conrad Hansen zählt bei vielen Kennern zu einer der innigsten Einspielungen … und das glaube ich jetzt einfach mal. Unabhängig davon spricht mich dieses Werk durchaus an …

Ach ja, das „Classique“ Label war damals wohl das Klassik Label von Ariola.

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Besetzung:
Conrad Hansen (piano)
Rolf Heister (bass)
Irene Güdel (cello)
Walter Müller (viola)
Max Strub (violine)

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geringfügig modifiziertes Frontcover

Titel:
01. Allegro vivace 12.15
02. Andante 3.19
03. Scherzo. Presto 5.42
04. Thema. Andantino – Variazioni I–V – Allegretto 5.26
05. Finale. Allegro giusto 6.41

Musik: Franz Schubert

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