Wiener Streichtrio – Schubert Haydn (1986)

FrontCover1Das „Wiener Streichtrio“ präsentiert uns hier Werke der sog. Wiener Klassik.

Die Wiener Klassik (ca. 1780–1827) ist eine Stilrichtung der europäischen Kunstmusik. Ihr gehören Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven an. Im weiteren Sinn ist mit diesem Begriff auch die „Zeit der Wiener Klassik“ gemeint. Daher werden oft auch Komponisten wie Antonio Salieri, Michael Haydn oder Carl Ditters von Dittersdorf hinzugerechnet.

Die drei großen Komponisten der Wiener Klassik eint die Beherrschung und Sublimierung der unterschiedlichsten Musikarten und Kompositionsweisen vom Volkslied bis zur barocken Polyphonie. Sie vereinen Eigenschaften des galanten und des empfindsamen Stils und führen verschiedene weitere deutsche, französische und italienische Stilarten in einer Vielfalt von Gattungen zusammen.

Das Besondere an ihrer Kompositionsweise sind drei hochentwickelte Verfahren: obligates Accompagnement, durchbrochener Stil und motivisch-thematische Arbeit.

Diese Verfahren werden in nahezu allen Gattungen angewandt, nachdem sie hauptsächlich in der Kammermusik (Streichquartett) und in der Orchestermusik (Sinfonie) vornehmlich von Joseph Haydn entwickelt worden sind. Auch in der Oper (z. B. bei Mozart) und in der geistlichen Musik (z. B. bei Beethoven) bestimmen sie die Faktur des Komponierten. Die Instrumentalmusik erfuhr dabei durch die Wiener Klassiker eine Aufwertung zur autonomen Kunst. Meist in deren Kopfsätzen findet sich die keinesfalls schematisch, eher phantasievoll und individuell angewendete Sonatenhauptsatzform als Rahmen für eine dialektische, thematisch bestimmte Kompositionsweise. (Quelle: wikipedia)

JosephHaydn

Joseph Haydn

Das Wiener Streichtrio ist seit dem Jahre 1972 durch seine rege Konzerttätigkeit sowie unzählige Radio- und Fernsehazfnahmen in allen europäischen Ländern bekannt. Hierzu kommen in regelmäßigem Abstand große Tournee in die USA, Sowjetunion, nach Japan und Südamerika, wo das reiche Repertoire der Wiener Klassik, sehr gefragt ist.

Das Wiener Streichtrio trägt dazu bei, den internationalen Ruf der Musikstadt Wien in aller Welt zu verbreiten. Die berühmtesten Werke für Streichtrio sind bei Calig/München erschienen und gelten als Beitrag der Wiener Tradition zum Kammermusikrepertoire.

Ur- und Erstaufführungen gehören in gleicher Weise zur Tätigkeit des Ensembles wie die Pflege unbekannter oder selten gespielter klassischer Streichtrios. (Hüllentext)

Bleibt noch anzumerken, dass dieser Text irgendwie Vergangenheit ist. Mir scheint es existiert weder das Wiener Streichtrio noch das wirklich anspruchsvolle Klassik – Label Calig. Schade darum, denn auch auf diesem Album gibt es Klassik vom feinsten !

WienerStrichtrio

Besetzung:
Wolfgang Klos (viola)
Jan Pospichal (violin)
Wilfried Rehm (cello)

Booklet01ATitel:

Franz Schubert: Trio für Violine, Viola und Violoncello B-Dur D 581     
01. Allegro Moderato 5.12
02. Andante 4.25
03. Menuetto Allegretto – Trio  4.09
04. Rondo Allegretto 5.21

Franz Schubert: Trio für Violine, Viola und Violoncello B-Dur D 471 (Fragment-Satz)  
05 Allegro 8.25

Joseph Haydn: Trio für Violine, Viola und Violoncello B-Dur, Op.53:2 (Hob. XVI, 41)   
06. Allegro 7.25
07. Allegro di molto 2.21

Joseph Haydn: Trio für Violine, Viola und Violoncello D-Dur, Op.53:3 (Hob. XVI, 42):  
08. Andante con espressione 6.18
09. Vivace assai 1.36

Joseph Haydn: Trio Für Violine, Viola Und Violoncello G-Dur, Op.53:1 (Hob. XVI, 40):
10. Allegro ed innocente 5.17
11. Presto 2.54

CD1

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FranzSchubert

Franz Schubert

Erich Penzel + Walter Lexutt – Das Horn – meisterhaft gespielt (1970)

FrontCover1Denn das Waldhorn ist ja an und für sich kein häufig verwendetes Solo-Instrument in der klassischen Musik … und hier wird es mal explizit als Solo-Instrument gewürdigt und das zu recht: Denn der Klang eines Waldhornes hat schon was ganz spezielles.

Und es wird hier von zwei Meistern ihres Faches gespielt :

Arthur Erich Penzel (* 5. August 1930 in Leipzig) ist ein deutscher Hornist.

Penzel erhielt seine Ausbildung als Hornist bei Wilhelm Krüger und Albin Frehse. Er war in seiner Heimatstadt Leipzig von 1949 bis 1961 Solohornist im Gewandhausorchester und wurde in dieser Zeit zum Professor ernannt. Von 1961 bis 1972 war er Solohornist im Sinfonieorchester des Westdeutschen Rundfunks Köln. Daneben war er Mitglied im Bayreuther Festspielorchester.

Er unterrichtete an der Hochschule für Musik Detmold, war Professor an der Hochschule für Musik Köln und an der Musikhochschule Maastricht.

Unter seinen Schülern sind einige bekannte Hornisten wie Christian Lampert, Stefan Dohr, Hermann Märker, Marie-Luise Neunecker, Lars Michael Stransky, Will Sanders, Joachim Pöltl, Wilfried Krüger, Jens Plücker und Robert Vogel. Auch die Schriftstellerin Nikola Anne Mehlhorn hat bei Erich Penzel Horn studiert.

2004 wurde Erich Penzel für seine herausragenden Leistungen das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen. (Quelle: wikipedia)

ErichPenzel

Erich Penzel

Weitaus weniger bekannt ist leider über den anderen Solisten, Walter Lexutt:

Was ich in der Eile so recherchieren konnte: Er war nicht nur Musikprofessor in Köln und unterrichtete diverse, heute namhafte Hornisten, sondern er spielte auch im renommiertem „Collegium Aureum“ und hatte damals, also um 1970 herum einen Namen.

Schade, dass sich seine Spuren mittlerweile verloren haben, denn diese LP ist wirklich (trotz gelegentlicher Knistergeräusche) wirklich ein Kleinod: Wer sich dem Klang des Waldhornes mal in aller Ruhe hingeben will (und das kann ich nur empfehlen), findet hier exquisite Klangbeispiele.

Diese LP war übrigens Teil einer 10teiligen Edition mit dem Titel „…. meisterhaft gespielt“ … weitere Teile dieser Edition werden folgen …

Waldhorn

Besetzung:
Erich Penzel (horn)
Walter Lexutt (horn)
+
Kölner Kammerorchester unter der Leitung von Helmut Müller-Brühl:
Heinrich Alfing (horn)
Konrad Alfing (horn)
Nicolaus Grüger (horn)
Victor Martin (violin)
Walter Meuter (bass)
Reiner Moog (viola)
Paul Raspe (horn)
Claude Starck (cello)

BackCover1Titel:

Joseph Haydn: Konzert Es-dur Für Zwei Hörner Und Orchester, HV Deest
01. Allegro Maestoso 8.46
02. Romanza / Adagio 3.53
03. Rondeau / Allegretto 5.04

Antonin Reicha: Vier Trios Für Drei Waldhörner, Aus Op. 82
04. Allegro 3.14
05. Menuetto Grazioso 3.13
06. Lento 2.17
07. Allegro Spirituoso 3.00

Joseph Haydn: Cassation D-dur „Mit Dem Hornsignal“, HV Deest
08. Allegro Moderato 3.49
09. Menuet 2.37
10. Adagio 1.40
11. Menuet 2.37
12. Finale / Allegro 0.58

LabelB1

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Chor des Bayerischen Rundfunks + Lautten-Compagney – Passionskonzert (2015)

FrontCover1Ganz sicher ein Leckerbissen für alle Freunde der frühen, klassischen Musik und zwar aus der Zeit des Rokoko.

Die Rede ist von einem Radiomitschnitt des Bayerischen Rundfunks vom 17.3.2015. Das Konzert selbst fand am 27.02.2015 in der Herz-Jesu-Kirche in München statt. Ausgerichtet wurde dieses Ereignis vom Diözesan Museum Freising in Zusammenarbeit mit dem Spartensender BR-Klassik:

„Im Rahmen der Ausstellung „Mit Leib und Seele. Münchner Rokoko von Asam bis Günther“ in der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung veranstaltet das Diözesanmuseum Freising
ein Passionskonzert in der Herz-Jesu-Kirche München mit musikalischen Raritäten der Rokokozeit.

Zentrales Werk des Konzertabends ist das 1766 vom damaligen bayerischen Kurfürsten komponierte und von Zeitgenossen hochgeschätzte Stabat mater für Chor, Soli und Orchester.Erstmals seit dem 18. Jahrhundert wird dieses Werk wieder in München erklingen.

Für dieses einmalige Konzert konnten mit der Lautten Compagney Berlin und dem Chor des Bayerischen Rundfunks zwei internatio­­nal bekannte Ensembles gewonnen werden, die erstmals zusammen musizieren.

Konzertankündigung

Konzertankündigung

Die Lautten Compagney Berlin ist eines der renommiertesten und kreativsten deutschen Barockensembles. Mit ansteckender Spiel­freude und innovativen Konzepten übersetzen die „Alten Musiker“ unter der künstlerischen Leitung von Wolfgang Katschner die Musiksprache des Barock immer wieder mühelos ins Heute.

Der Chor des Bayerischen Rundfunks braucht Musikfreunden in und um München nicht vorgestellt zu werden, ist er doch einer der besten Chöre. Unter der Leitung von Wolfgang Katschner singen Sumi Hwang, Sopran, Julia Böhme, Alt, Tobias Hunger, Tenor und Tobias Berndt, Bass.

Verpassen sie nicht die einmalige Gelegenheit eine unbekannte Preziose der geistlichen Chormusik in einer Originalklan­gauf­führung zu erleben. Auf höchstem Niveau und in einer der schönsten modernen Kirchen Münchens“ (Konzertankündigung)

Wolfgang Katschner

Wolfgang Katschner

Dass Komponisten früher von Adligen finanziert wurden, ist bekannt. Dass mancher Adelige auch selbst komponierte, wird dabei oft vergessen. Zwei Marienvertonungen präsentiert der Chor des Bayerischen Rundfunks mit der Berliner Lautten Compagney unter der Leitung von Wolfgang Katschner. Neben Joseph Haydns Salve Regina in g-Moll steht die Sinfonia in D-Dur und das Stabat Mater für Soli, Chor, Orchester und Orgel von Maximilian III. Joseph von Bayern auf dem Programm. Das Sopransolo singt die junge Koreanerin Sumi Hwang, seit kurzem Mitglied im Ensemble der Oper Bonn. Julia Böhme, oft mit der Lautten Compagney zu hören, übernimmt die Alt-Partie. Außerdem sind der Tenor Tobias Hunger – Spezialist für das 17. und 18. Jahrhundert – und der für Liedinterpretation ausgezeichnete Bariton Tobias Berndt besetzt. BR-Klassik sendet einen Konzertmitschnitt vom 27. Februar in der Münchner Herz-Jesu-Kirche. (Ankündigung des Bayerischen Rundfunks)

Lautten-Compagney

Lautten-Compagney

Und hier noch ein bisschen geschichtlicher Hintergrund zu der Stabat mater:

Das Stabat mater fand 1521 Eingang in das Missale Romanum, wurde aber wie fast alle Sequenzen durch das Konzil von Trient aus dem Gottesdienst verbannt. 1727 wurde es bei der Einführung des Festes Septem Dolorum Beatae Mariae Virginis als Sequenz in den Messtext und als Hymnus in das Brevier der katholischen Kirche aufgenommen und

Maximilian III. Joseph Karl Johann Leopold Ferdinand Nepomuk Alexander von Bayern (*ggg*)

Maximilian III. Joseph Karl Johann Leopold Ferdinand Nepomuk Alexander von Bayern (*ggg*)

gehört seither wieder zur katholischen Liturgie. Allerdings wurde das 1727 auf den Freitag nach dem Passionssonntag gelegte Fest durch die Liturgiereform des 2. Vatikanischen Konzils abgeschafft, so dass das Stabat Mater als liturgisches Stück nur noch am 15. September, dem Gedächtnis der Schmerzen Mariä, – ad libitum – gesungen oder gebetet wird.Das Stabat mater (nach dem Gedichtanfang Stabat mater dolorosa, lat. für ‚Es stand die Mutter schmerzerfüllt‘) ist ein mittelalterliches Gedicht, das die Mutter Jesu in ihrem Schmerz um den Gekreuzigten besingt. Die Verfasserschaft ist ungeklärt, das Gedicht wurde in der Vergangenheit unter anderem Papst Innozenz III. († 1216) sowie den Franziskanermönchen Iacopone da Todi († 1306) und Johannes Bonaventura († 1274) zugeschrieben.

Die bekannteste deutsche Übertragung des Stabat mater stammt von Heinrich Bone (1847).

Das Stabat Mater ist oft von klassischen Komponisten vertont worden. Nicht immer wurde der gesamte Text verwendet, unterschiedliche Anlässe der Stücke und persönliche Prägungen der Komponisten führten oft zur Akzentsetzung etwa unter den Themen: Trost, Leid, Klage. Die alte gregorianische Choralmelodie wurde von Josquin und Palestrina schon im 16. Jahrhundert polyphon vertont. Viele weitere Komponisten schufen Vertonungen des Stabat Mater, die auch heute noch oft aufgeführt werden (nach dem Komponistennamen folgt die Besetzung) (Quelle: wikipedia)

Logos

Und hier eben die Fassung von Maximilian III. Joseph von Bayern

Interessante Anekdote am Rand: 1777 lehnte Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern Mozarts Bewerbung am Hof ab. Vielleicht wollte er einfach nur seine eigene Musik am Hofe hören.

Aber nicht nur Haydns „Salve Regina“ ist beeindruckend, sondern eben auch die Kompositionen von Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern. Von daher bietet sich hier nicht nur die Gelegenheit, eine Rarität zu hören, sondern eine Rarität auf höchstem musikalischem Niveau … Herz, was willst du mehr ! Und was liebe ich solche Rundfunkmitschnitte !

Julia Böhme - Tobias Bernd - Sumi Hwang - Tobias Hunger

Julia Böhme – Tobias Bernd – Sumi Hwang – Tobias Hunger

Besetzung:
Julia Böhme (Alt)
Tobias Berndt (Bariton)
Tobias Hunger (Tenor)
Sumi Hwang (Sopran)
+
Chor des Bayerischen Rundfunks und Lautten Compagney, Berlin unter der Leitung von Wolfgang Katschner

LeibUndSeele

Titel:
Joseph Haydn: Salve Regina in g-Moll, Hob. XXIII b/2:
01. I. Salve Regina 8.55
02. II. Eja Ergo, Advocata Nostra 3.54
03. III. Et Jesum 7.19
04. Applaus 0.21

Maximilian III. Joseph von Bayern: Sinfonia D-Dur:
05. I. Allegro 3.40
06. II. Andante 4.52
07. III. Allegro Assai 2.54
08. Applaus 0.19

Maximilian III. Joseph von Bayern: Stabat Mater in c-Moll für Soli, Chor, Orchester und Orgel (1766):
09. I. Chorus: Stabat Mater dolorosa 3.26
10. II. Soprano: Cujus animam gementem 4.04
11. III. Chorus: O quam tristis et afflicta 1.42
12. IV. Duett (Basso & Altus): Quis est homo 3.52
13. V. Chorus: Pro peccatis suae gentis 3.45
14. VI. Tenor: Eia Mater, fons amoris 3.30
15. VII. Chorus: Fac ut ardeat cor meum 2.17
16. VIII. Basso: Tui nati vulnerati 2.18
17. IX. Chorus: Fac me tecum pie flere 4.17
18. X. Altus: Virgo virginum praeclara 3.07
19. XI. Duett (Soprano & Basso): Fac ut portem Christi mortem 5.49
20. XII. Chorus: Inflammatus et accensus 3.07
21. XIII. Chorus: Fac ut animae donetur 2.01
22. Applaus 0.19

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Ziemlich futuristisch: Die Herz-Jesus Kirche zu München

Ziemlich futuristisch: Die Herz-Jesus Kirche zu München

Collegium Aureum – Cassation G-Dur + Cassation F-Dur (Joseph Haydn) (1963)

FrontCover1Nicht in meinem Keller, sondern in meinem Studier- und Arbeitszimmer stapeln sich seit geraumer Zeit Singles der gleichen Machart:

Klassische Köstlichkeiten, dargereicht als Werbegeschenk der Pharmazeutischen Industrie.

Hier zeigt sich die Rhein-Pharma Arzneimittel GmbH, Heidelberg (ich glaube, die gehören heute zu Boehringer).spendabel und zwar mit Werken von Joseph Haydn.

Den Begriff Cassation musste ich erst recherchieren, er war mir nicht geläufig:

Kassation (auch Cassation, Cassatio, Cassazione) ist ein musikalischer Gattungsbegriff.

Die Kassation wurde in der Musik des 18. Jahrhunderts gepflegt und zumeist für Aufführungen unter freiem Himmel komponiert. Sie stellt ein meist heiteres, mehrsätziges Werk für mehrere, meist solistisch besetzte Instrumente dar (ähnlich dem Divertimento, der Serenade oder dem Notturno; alle diese Begriffe wurden oft synonym verwendet). Häufig beginnt sie mit einem Marsch, insgesamt kann sie bis zu sieben Sätze umfassen.

Der Begriff lässt sich herleiten von ital. cassazione (Verabschiedung, Entlassung). Andere Ableitungsversuche, etwa von gassatim (Adverb, scherzhaft latinisierend von dt. Gasse gebildet) oder von ital. cassa (Kasse, Kiste, Gehäuse), treffen wohl nicht zu.

Kassationen schrieben beispielsweise Joseph Haydn, Michael Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Carl Ditters von Dittersdorf und Antonio Salieri.(Quelle: wikipedia)

Hier als 2 heitere Werke, eingespielt von „Mitglieder des Collegium Aureum“ und im Auftrag von der o.g. Pharmazeutischen Firma von dem edlen Klassik Label „harmonia mundi“ gepresst.

Vermutlich ging dieses Werbegeschenk an die bundesdeutsche Ärzteschaft …

Schöne Musik dennoch und ich darf ausdrücklich auf den nicht zu überhörenden Knisterfaktor hinweisen.

Booklet03Besetzung:
Mitglieder des Collegium Aureum

Besetzung
Titel:

Cassation G-dur:
01.  Allegro Molto 2.47
02. Finale-Presto 1.56

Cassation F-dur:
03. Allegro 1.59
04. Finale-Presto 1.55

LabelB1

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BackCover1

Joseph Haydn – Genie der Klassik (Edition Die grossen Komponisten) (2006)

FrontCover1Ein bisschen Bildung kann ja nie schaden, und von daher mal eine kleine Einführung in das Leben und Werk des Komponisten Joseph Haydn:

Franz Joseph Haydn (* 31. März oder 1. April 1732 in Rohrau, Niederösterreich; † 31. Mai 1809 in Wien) war ein österreichischer Komponist der Wiener Klassik.

Der Bruder des Komponisten Michael Haydn und des Tenors Johann Evangelist Haydn verbrachte den größeren Teil seiner beruflichen Laufbahn als Hofmusiker auf dem Landsitz der wohlhabenden ungarischen Familie Esterházy, deren Orchester und Oper er leitete. Die Abgeschiedenheit von anderen Komponisten und musikalischen Strömungen beschrieb er mit den Worten: „Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden.“

Haydns 1797 uraufgeführte Vertonung des Gedichts Gott! erhalte Franz, den Kaiser, Unsern guten Kaiser Franz!, das Kaiserlied, wurde zu den Österreichischen Kaiserhymnen und mit anderem Text später die deutsche Nationalhymne. (Quelle: wikipedia)

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Franz Joseph Haydn wurde am 31. März 1732 im niederösterreichischen Rohrau geboren. Als er am 31. Mai 1809 im Alter von 77 Jahren in Gumpendorf bei Wien starb, hatte er die abendländische Musik tiefgreifender verändert, als irgendein Komponist vor oder nach ihm und er konnte auf eine der glückhaftesten Künstlerexistenzen, von denen wir wissen, zurückblicken.
„Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden.“ Will man Haydns Genie angemessen würdigen, so muss man sich anhand seines berühmtesten Zitats vor Augen führen, was „original werden“ für ihn bedeutete. Denn ein großer Anteil der heute für selbstverständlich genommenen Ingredienzien der Wiener Klassik, die Sinfonie, das Streichquartett, die Klaviersonate, das Oratorium oder die Sonatenhauptsatzform sind Joseph Haydns Schöpfungen oder Ideen. Ohne Haydns Lebensleistung würde also die Musik Mozarts, Beethovens, Schuberts, Brahms‘ oder Bruckners niemals in der Form komponiert worden sein, wie wir sie kennen und lieben. (Quelle: klassikakzente.de)

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Und über sein Leben und seine Musik informiert dieses Büchlein (aus der Edition „Die grossen Komponisten“ von doch etewas obskuren Firma namens „International Masters Publishers“) mit beiliegender CD. Puristen der Klassik mögen ob der „populären“ Aufmachung die Nase rümpfen, aber all diejenigen, die nicht im akademischen Elfenbeinturm sitzen, hatten (und haben jetzt wieder) die Möglichkeit, sich auch ein wenig kurzweilig über Joseph Haydn zu informieren (einschließlich Werkbeschreibung zu den einzelnen Kompositionen)

Und wer sich diesen Querschnitt mal anhören will, wird feststellen, dass sich das durchaus lohnt, denn – mir zumindest – ist erstmalig die wirkliche Klasse des Josph Haydn bewusst geworden.

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Besetzung:

Österreich-Ungarisches Haydn Orchester:
Leitung: Adam Fischer

Trio:
Stefan Mendl (piano)
Wolfgang Redik (violin)
Marucs Trefny (cello)

Radio-Sinfonie Orchester Stuttgart:
Leitung: Sir Neville Marriner

Petersen Quartett

Franz Liszt Kammerorchester:
Miklos Perenyi (cello)
Leitung: James Rolla

Capella Coloniensis:
Leitung: Ulf Björnlin

Krakauer Symphonie:
Leitung: Roland Bader

Franz-Schubert-Quartett

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Titel:

Österreich-Ungarisches Haydn Orchester:
01. Symphonie Nr. 100 (Erster Satz: „Militär“) 7.51

Trio:
02. Klaviertrio Nr. 25 (Zweiter Satz „Zigeunertrio“) 5.14

Radio-Sinfonie Orchester Stuttgart:
03. Oboenkonzert (Dritter Satz) 5.20

Österreich-Ungarisches Haydn Orchester:
04. Symphonie Nr. 82 (Zweiter Satz „Der Bär“) 8.18

Petersen Quartett:
05. Streichquartett Nr. 2 (Zweiter Satz) 5.37

Franz Liszt Kammerorchester:
06. Cellokonzert Nr. 1 (Erster Satz) 9.29

Capella Coloniensis:
07. Symphonie Nr. 87 (Erster Satz) 7.00

Krakauer Symphonie:
08. Die Schöpfung (Nr. 1a „Die Vorstellung des Chaos“) 5.45

Franz-Schubert-Quartett:
09. Streichquartett Nr. 82 (Vierter Satz) 5.40

Österreich-Ungarisches Haydn Orchester:
10. Symphonie Nr. 104 (Erster Satz „Salomon“) 8.47

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Folkwang Kammerorchester Essen -Violinkonzert C-Dur – Adagio cantibile – Cellonkonzert C – Dur (Joseph Haydn) (1997)

FrontCover1Noch so ein Orchester, das einen wirklich amitionierten Anspruch hat:

Das Folkwang Kammerorchester Essen ist ein Orchester, das auf der Grundlage des Folkwang-Gedankens Abschlussstudenten nordrhein-westfälischer Musikhochschulen auf professionellem Niveau in das spätere Berufsleben begleitet. Es wurde 1958 durch den Direktor der Folkwang-Hochschule Heinz Dressel gegründet. Seitdem wurden über 500 Musiker in Opern- und Konzertorchestern im In- und Ausland übernommen.

Als einziges Orchester spielt es regelmäßig und exklusiv in den historischen Räumen der Villa Hügel. Daneben konnte sich das Ensemble durch Gastspiele in Deutschland und im benachbarten europäischen Ausland einen Platz unter den deutschen Kammerorchestern erspielen. Das Orchester spielte auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Schwetzinger Mozartfest, Konzertreisen führten es nach Österreich, der Schweiz, Litauen und Italien. 2008 spielte es beim Rheingau Musik Festival. Eine feste Partnerschaft besteht unter anderem mit dem Essener Bachchor.

Als Chefdirigenten wirkten Heinz Dressel, Heribert Beissel, Alexander Schwinck, Karl-Heinz Bloemeke und Stefan Fraas. Der jetzige Chefdirigent Achim Fiedler ist seit 2006 im Amt. (Quelle: wikipedia)

EinschätzungIch weiss nun nicht, ob diese CD die erste Aufnahme dieses Kammerorchesters war (diese CD wird auf der website des Kammerorchesters gar nicht erwähnt oder aufgeführt), aber ich weiss, dass wir es hier mit einer fulminanten Aufnahme zu tun haben.

Haydn hatte ich bisher nicht so im Blick … mit dieser Aufnahme hat sich das aber geändert … wer mag, kann ja nun seinen Blick auf Haydn und erst recht auf das Folkwang Kammerorchester Essen lenken … es lohnt sich ! Und das die Sparkasse Essen sich finaziell an diesem Projekt beteiligt hat … lobenswert !

FolkwangKammerorchester02

Besetzung:
Folkwang Kammerorchester Essen unter der Leitung  von Karl-Heinz Bloemeke
+
Christian Ludwig (violin)
Johann Ludwig (violoncello)

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Titel:

Konzert für Violine und Orchester C-Dur Hob. VII: 1:
01. Allegro moderator 10.36
02. Adagio 5.38
03. Finale: Presto 4.39

Aus der Sinfonie Nr. 13 D-Dur:
04. Adagio cantabile 7.02

Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur Bob. VIIb: 1:
05. Moderato 10.37
06. Adagio 8.33
07. Finale: Allegro molto 6.31

Musik: Joseph Haydn

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FolkwangKammerorchester01

Peter Damm – Hornkonzerte der Vorklassik (1984)

FrontCover1.jpgFür mich eine Neuentdeckung, aber ein, die sich gewaschen hat … denn hier brilliert der Peter Damm:

Peter Damm wurde 1937 in Meiningen/Thüringen geboren. Im Alter von elf Jahren begann er mit Violinunterricht seine musikalische Ausbildung. Erste Versuche auf einem Horn folgten 1951 bei Franz Nauber in Meiningen. Nach einer kurzen Zeit als Forstlehrling studierte er von Dezember 1951 bis 1957 Horn an der Hochschule für Musik in Weimar bei Prof. Karl Biehlig.

Die ersten Schritte im Orchester machte Peter Damm im Oktober 1953 in Bad Berka sowie Weihnachten 1953 erstmals in „Hänsel und Gretel“ als Orchesteraushilfe in Meiningen. Am 5. Juli 1955 trat er zum ersten Mal als Solist mit Mozarts Konzert KV 447 auf.

Seine künstlerische Laufbahn begann 1957 als Solohornist des Orchesters der Bühnen der Stadt Gera. 1959 wurde Peter Damm als Solohornist des Gewandhausorchesters Leipzig verpflichtet, dem er unter Franz Konwitschny, Vaclav Neumann u.a. bis 1969 angehörte.

Peter Damm02

Von 1969 bis 2002 war Peter Damm in gleicher Position an der Sächsischen Staatskapelle Dresden engagiert. Bei seiner Verabschiedung ernannte ihn das Orchester zum Ehrenmitglied.

1967 wurde Peter Damm zum Kammermusiker, 1971 zum Kammervirtuosen ernannt.
Seit vielen Jahren unterrichtet Peter Damm an der Hochschule für Musik „Carl Maria von Weber“ in Dresden. Er leitet internationale Meisterkurse, Seminare und Workshops in Europa, Japan und Nordamerika. Konzertreisen als Solist und Kammermusiker führten ihn in nahezu alle europäischen Länder, nach Nord- und Südamerika sowie nach Japan. Peter Damm und „Karlchen“, September 1991. Foto: © Adolf Clemens.

Seit 1986 ist Peter Damm Präsident des Internationalen Wettbewerbes für Blasinstrumente in Markneukirchen. Er ist Ehrenmitglied der International Horn Society Peter Damm01und der Horngesellschaft Bayern. Sein Schaffen ist in vielen Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen dokumentiert. Sein umfangreiches Repertoire an Solo-, Kammermusik- und Konzertliteratur reicht vom 18. Jahrhundert bis zur zeitgenössischen Musik. So war er auch an zahlreichen Uraufführungen zeitgenössischer Werke beteiligt.

2007 fand das Horn seine wohlverdiente Ruhe. Nach dem Konzert anlässlich der Eröffnung des Internationalen Horn-Symposiums in La-Chaux-de-Fonds wurde es pensioniert, der endgültige Schlussstrich gezogen. Das Credo: „Aufhören, solange es noch bedauert wird.“ Gemeinsam verbrachten Peter Damm und das Horn 56 Jahre. (Selbstdarstellung)

Der Titel ‚Hornkonzerte der Vorklassik‘ sprach mich sofort an, da ich ein Freund von Hornkonzerten bin und ich die Zusammenstellung der Komponisten sehr interessant fand. Skeptisch war ich gegenüber dem Label, da ich bisher noch keine CD aus dem Hause ‚Berlin Classics‘ besitze und ich viel wert auf eine gute Wiedergabe der Musik lege.
Meine Skepsis gegenüber dem mir unbekannten Label wurde beim ersten Abspielen der CD teilweise bestätigt: Die Aufnahme kann man nicht gerade als klar und gestochen

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Peter Damm mit einem gewissen Karlchen (1991)

scharf bezeichnen, sie klingt eher leicht verwaschen und feine Details werden nicht deutlich abgebildet. Die Höhen wirken etwas glanzlos/matt, während die Tiefen angenehm satt dargestellt werden. Die Aufnahme lässt Räumlichkeit vermissen, die Instrumente scheinen alle mehr oder weniger in der Mitte angeordnet zu sein. Das Cembalo scheint weit entfernt im Hintergrund platziert zu sein, während das Horn gelegentlich übertrieben dominant im Vordergrund steht. Zu Beginn eines Stückes, wenn die Instrumente noch nicht eingesetzt haben, ist ein leichtes Rauschen und Brummeln zu hören.

Schnell wurden mir jedoch die Qualitäten der Aufnahme bewusst. Sicherlich besticht die Aufnahme nicht durch Klarheit und Detailreichtum, aber es entfaltet sich ein sehr angenehmer warmer entspannender wohltuender Klang im Abhörraum, der zu den Stücken absolut passend ist. Die Interpretationen der Stücke kann man als gelungen und hörenswert bezeichnen. Besonders das erste Stück (Telemann) hat es mir angetan. Es wird lebhaft und dynamisch gespielt. (k.d.)

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Auch wenn die Aufnahme nun schon einige Jahre alt ist: Peter Damm zeigt auch im Abstand seine einsame Klasse mit seinem espressiven, virtuosen und manchmal sogar leichten Vibratospiel. Das Kammerorchester  unter Hartmut Haenchen ist ein kongenialer Partner mit allen Finessen, die diesen weitgehend unbekannten Werken zum wirklichen Leben verhelfen. (Gunter)

Genug der Worte … man mögen sich von diesen virtuosen Klängen berauschen lassen …

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Besetzung:
Peter Damm (horn)
+
Kammerorchester der Deutschen Staatsoper Berlin unter Leitung von Hartmut Haenchen
Matthias Eisenberg (harpsichord)
Manfred Pernutz (bass)
Matthias Pfaender (cello)

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Titel:

Georg Philipp Telemann: Concerto Für Horn, Orchester und B.C. in D-Dur (10.00):
01. Vivace 2.22
02. Largo 3.32
03. Allegro Moderato 4.06

Christoph Förster: Konzert für Waldhorn, Streich-Orchester und B.C. in Es-Dur (13.55):
04. Con Discrezione 5.19
05. Adagio 3.40
06. Allegro 4.56

Anonymus: 
07. Sonata da caccia für Horn, Streich-Orchester und B.C. in C-Dur 14.20

Joseph Haydn: Konzert für Horn, Orchester und B.C. No.1 in D-Dur (18.49):
08. Allegro 6.24
09. Adagio 8.20
10. Allegro 4.10

Johann Beer: Concerto a 4 für Posthorn, Jagdhorn, Violinen und B.C. In B Flat Major:
11. Allegro Moderato 2.29
12. Aria 3.12
13. Menuett 0.57
14. Siciliano 1.48
15. Bourrée 0.51
16. Giga 1.00

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Weitere prachtvolle Aufnahmen aus dem Eterna Archiv:

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Verschiedene Interpreten – Baby Klassik (2012)

frontcover1Da kann man jetzt eigentlich schreiben: „Aus gegebenen Anlass“ … :

Die positive Wirkung, die klassische Musik auf Babys hat, ist unumstritten. Die sanften Klänge beruhigen, es entstehen positive Gefühle, und Ängste werden abgebaut. Für „Baby Klassik“ wurde mit viel Liebe die Musik speziell auf die Bedürfnisse unserer Kleinen abgestimmt. Die wunderschön interpretierten Werke von Mozart, Bach, Brahms und vielen mehr tragen dazu bei, dass sich nicht nur die Babys, sondern auch deren Eltern rundum wohl fühlen und entspannen.
Das liebevoll gestaltete Booklet enthält kleine Tipps, Tricks und Kniffe, die helfen können, die Babys besser zu verstehen und das neue gemeinsame Leben spielend zu meistern. (Produkt-Info)

Mit Ausnahme des ersten Titels empfinde ich die Musik durchaus passend für diese kleine Zielgruppe … Klar das sind etliche Klassiker dabei, die einfach das Ohr schmeicheln („Für Elise“ oder der großartige „Pachelbel'“ von Pachelbel).

Sehr interessant fand ich dann das liebevoll gestaltete Begleitheft (die Texte verfasste Ruth Seiberts) , in dem auch wissenswertes über die beruhigende oder auch heilende Kraft der Musik zu finden sind

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Da freut sich der besorgte Großvater … 

Und dann hat – vermutlich ne Oma – folgenden Gedanken zu diesem Album formuliert:

Mithilfe der CD findet man für das Kleinkind einen schönen Übergang vom Tag zur Nacht. Bei regelmäßigem Abspielen vor dem Schlafengehen wird die CD nach kurzer Zeit zu einem festen Ritual: Wenn die beruhigende Musik erklingt, wird geschlafen – egal wie spät es ist. Vermutlich klappte das Ritual auch mit Kinderliedern, aber wir möchten unseren einjährigen Enkel damit (und mit anderer, kindgerechter Klassik) ein wenig prägen und seinen Geschmack entsprechend bilden.

Und da grinst der Bildungsbürger um die Ecke … aber ich kann ja meiner Enkeltochter nicht die Liveaufnahmen der MC 5 überreichen … aber gedanklich bin ich schon bei weiteren Musikzusammenstellungen abseits der Klassik … denn ich will ja mein Enkelkind auch ein wenig prägen *ggg*

Die Tipps für die ersten Monate mit einem Baby (50 an der Zahl) erscheinen mir recht hilfreich … und sie erinnern mich schmunzelnd an meine Zeiten als frischgebackenen Vater … heute hoffe ich, dass für meine Tochter eine interesssante Lektüre sind

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Und am Schluss des Albums erklingt dann die gute alte Spieluhr: „Guten Abend, gut Nacht“ !

Und; man kann die Musik doch glatt auch genießen, wenn man kein Baby ist !

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Titel:
01. Phillippe Entremont: Variationen über Twinkle (Mozart) 2.18
02. Wolfgang Emamnuel Schmidt: Karneval der Tiere – Der Schwan (Saint-Saens) 2.59
03. Phillippe Entremont: Albumblatt „Für Elise“ (Beethoven) 3.02
04. Tafelmusik Baroque Orchestra: Eine kleine Nachtmusik – Romanze (Mozart) 4.39
05. Ekaterina Dershavina: Aria aus Goldberg-Variationen (Bach) 4.20
06. Shigenori Kudo & Naoko Yoshino: Greensleeves (Traditional) 3.33
07. Andreas Bach: Kinderszenen: Träumerei (Schumann) 2.23
08. Ralph Manno & Staaatskapelle Weimar: Klarinettenkonzert A-Dur: Adagio (Mozart) 7.43
09. Tchikovsky Chamber Orchestra: Streichquartett F-Dur: Serenade (Haydn) 5.46
10. London Festival Orchestra: In the Bleak Midwinter (Holst) 3.30
11. Philharmonia Virtuosis of New York: Canon in D (Pachelbel) 5.47
12. Fou Ts´ong: Nocturne Es-Dur (Chopin) 3.41
13. Philadelphia Orchestra: Notenbüchlein für Anna Magdalena: Bist du bei mir (Bach) 3.44
14. Jean-Pierre Pampal & Marielle Nodmann: Sicilienne op. 78 (Faure) 3.29
15. Philharmonia Virtuosis of New York: Air (Bach) 5.00
16. Peter Sorger: Guten Abend, gut Nacht (für Spieluhr) (Brahms)

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Die Inspiration, mich mit dem Thema „Baby Musik“ zu beschäftigen, kam von der Graugans: dafür ein herzliches Dankeschön !

Verschiedene Interpreten – Holzhauser Musiktage (2008)

FrontCover1Ein durch und durch sympathisches Projekt sind die „Holzhauser Musiktage“

Seit über 3 Jahrzehnten finden um das malerische Örtchen Holzhausen am Starnberger See alljährlich die Holzhauser Musiktage statt. Von dem bekannten Geiger Denes Zsigmondy und der Pianistin Anneliese Nissen 1978 ins Leben gerufen, hat dieses kleine Festival viele große Interpreten der klassischen Musik zu Gast haben dürfen.

Alfred Brendel, Julian v. Karoly, Andras Schiff, Gerhard Lenssen, das Cherubini Quartett, Juliane Banse, Isabelle Faust und viele mehr spielten hier in Tennen und Kirchen, mit großer Freude und zur Begeisterung des zahlreichen Publikums. Wilhelm Kempff gab in Holzhausen 1980 sein letztes Konzert. Mit der 30. Wiederkehr 2008 arrivierte der jetzige künstlerische Leiter, Professor Ingolf Turban, ein Festival, das es in dieser Form noch nicht explizit gab: ein „Raritätenfestival“ für Streicher. Dieses sei zudem die Antwort aus dem Süden der Republik auf das seit vielen Jahren bekannte und hochgeschätzte Festival „Raritäten der Klaviermusik“ im Schloss vor Husum. Auch in Holzhausen ist nun das Programm der Star.

BookletBackCover1Anlässlich des 30jährigen Jubiläums haben wir eine CD zusammengestellt, die Sie bei Konzerten oder der angegebenen Kontakt E-mail-Adresse zum Preis von Euro 15.- erwerben können. Die CD enthält musikalische Höhepunkte der letzten 20 Jahre, das Cover wurde liebevoll von Loriot gestaltet, der im Rahmen der Musiktage den „Karneval der Tiere“ aufführte und die Musiktage stets unterstützte.(Selbstdarstellung anläßlich der Veröffentlichung dieser CD)
Also, geboten wird ein musikalischer Rückblick unter Mitwirkung von Loriot (der das Cover gestaltete)  auf 30 Jahre großartige Festivalgeschichte bei den Holzhauser Musiktagen.

Sie enthält einzigartigen Archivaufnahmen aus diesen 30 Jahren (enthalten sind Aufnahmen von 1986 bis 2007, zumeist privat aufgenommen von Axel Bauer) und einer Neuaufnahme des Beethoven Trios Op.1 Nr.3 entstanden. Festivalleiter Ingolf Turban, Sebastian Hess und Johannes Umbreit waren die Künstler.

Und natürlich möchte ich auch ein wenig über den Gründer dieses Festivals, berichten. Er verstarb im Feburar 2014). Hier ein paar biographische und beeindruckende Notizen aus einem Nachruf im „Münchner Merkur“:

Dénes Zsigmondy ist tot. Der bekannte Geigenvirtuose wurde 91 Jahre alt. Seine letzten Lebensjahre verbrachte der gebürtige Ungar in der Seeresidenz „Alte Post“.

Der hochmusikalische Zsigmondy hatte in Budapest studiert, doch seine eigentliche Karriere begann erst 1944, nachdem er sein Heimatland aus politischen Gründen verlassen hatte. Er wurde zum weltweit gefragten Interpreten klassischer und zeitgenössischer Musik, vor allem in den USA und Japan. Dénes Zsigmondy war auch ein genialer Pädagoge: 1972 folgte er dem Ruf nach Seattle, später lehrte er an den Hochschulen in Mainz und Augsburg. In den siebziger Jahren zog es Zsigmondy ans Ostufer des Starnberger Sees. Hier gründete er 1978 die „Holzhauser Musiktage“, die den Ort in der Musikwelt bekannt machten.

Dénes Zsigmondy hatte Bela Bartok noch persönlich gekannt, für die Einspielungen der Werke des ungarischen Komponisten war Zsigmondy berühmt. Viele Seeshaupter haben das im April 1995 anlässlich der Enthüllung des Mahnmals persönlich erlebt: Als Zeitzeugen aus dem KZ-Zug und aus dem Dorf vor großem Publikum aus ihren Erinnerungen gelesen hatten, holte Zsigmondy einfach seine Violine hervor und spielte Bartok – nichts hätte besser als Abschluss gepasst, als diese schnörkellose Komposition. (Münchner Merkur, 21.02.2014)

Und in einem anderem Rückblick findet man folgende Zeilen:

DénesZsigmondy

Dénes Zsigmondy

„Er war ein Musikbesessener im positiven Sinn“, erinnert sich Verena-Maria Fitz, die ab ihrem 15. Lebensjahr bei Zsigmondy Geigenunterricht bekam. Die heute 31-jährige Violinistin ist inzwischen Mitglied der Bayerischen Staatsoper und spielt auf einem Instrument von Zsigmondy. „Ich habe ihn als einen wahnsinnig energetischen Menschen kennen gelernt. Da war er schon über 70 Jahre alt, aber ein Energiebündel hoch zehn.“ Eigentlich habe sie ihm ihre Karriere zu verdanken, sagt sie. „Er hat mich auf den richtigen Weg gebracht. Und zwar durch seine besondere Herangehensweise. Mit ihm wurde die Musik zum Erlebnis.“

Später nahm die gebürtige Augsburgerin regelmäßig an den Holzhauser Musiktagen teil, die Zsigmondy 1978 ins Leben gerufen hatte und 28 Jahren leitete. „Ich habe nur schöne Erinnerungen an die Atmosphäre im Sommer am See.“ Seine Meisterschüler unterrichtete Zsigmondy 25 Jahre lang in einem romantischen Teepavillon an der Ammerlander Seestraße, von 2003 an fand der Unterricht im alten Schulhaus in Holzhausen statt.

Das Konzept und die Besonderheit der Holzhauser Musiktage begründete Zsigmondy selbst folgendermaßen: „Mir war die Tatsache bewusst, dass nicht jeder ein tolles Talent ist. So habe ich immer versucht, ein bisschen auszugleichen. Wenn jemand kein so großes Geschick hat, aber musikalisch sehr gut ist, dann lobe ich dafür mehr. Etwas strenger bin ich bei denjenigen, von denen ich sehr viel erwartete. Dadurch hat sich nie jemand zurückgesetzt gefühlt.“

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Viele berühmte Menschen waren mit ihm befreundet. Besonders gerne erinnerte sich Denes Zsigmondy an den Pianisten Alfred Brendel und an Vicco von Bülow (Loriot), der nicht nur ein Nachbar von ihm war, sondern auch mit seinem „Karneval der Tiere“ bei den Holzhauser Musiktagen auftrat.

Der Geigenvirtuose Denes Zsigmondy war „ein Genussmensch. Er feierte die Feste, wie sie fielen“, sagt Verena-Maria Fitz. Sein Haus in Ambach sei ein „Sammelsurium eines erfüllten Lebens gewesen“. Das Wichtigste für ihn war, „das Leben in vollen Zügen zu genießen“. (Roswitha Diemer)

Wenn ich anfangs schrieb: „Ein durch und durch sympathisches Projekt sind die „Holzhauser Musiktage“, dann meine ich das nicht nur wegen der hochkarätigen Musik, die dort Jahr für Jahr geboten wird, sondern auch weil ich Projekte dieser Art abseits der großen Kulturmetropolen einfach nur großartigen finde … Auch in der

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Besetzung:
Julian Banse (sopran bei 04. – 10.)
Isabelle Faust (violine bei 11.)
Sebastian Hess (cello bei 15. – 18.)
Nikolai Lugansky (piano bei 12. – 14.)
Anneliese Nissen (piano bei 02.)
Christoph Poppen (violin be 04. – 10.)
Wolfgang Rieger (piano bei 04. – 10.)
Noreen Silver (cello bei 03.)
Phillip Silver (piano bei 03.)
Ingolf Turban (violine bei 15. – 18.)
Johannes Umbreit (piano (bei 15. – 18.)
Jörg Widmann (clarinet bei 04. – 10.)
Denes Zsigmondy (violin bei 01. – 03.)

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Titel:

Johann Sabastian Bach: Sonate Nr 1 In G-Minor, WMV 1001:
01. IV. Presto 4.00 (1995)

Ludwig van Beethoven: Sonatain A-Major For Violin and Piano (Kreutzer) op. 47:
02. III. Finale – Presto 7.03 (1986)

Joseph Haydn: Piano Trio in G-Major, Hob XV: 25
03. III. Rondo all´ongarese: Presto 3.39 (1987)

Jörg Widmann: Sieben Abgesänge auf eine tote Linde:
04. – 10. Sieben Abgesänge auf eine tote Linde 15.38 (1997)

Johannes Brahms: Violin Sonata No. 1 in G-Major, op 78:
11. III. Allegro molto moderato 8.24 (1994)

Sergei Rachmaninov: Etudes Tableaux, op. 33:
12. No. 6 in e-flat minor, Non allegro 1.39
13.  No. 8 in g-minor, Moderato 3.58
14. No. 9 in c-sharp-minor, Grave 2.44 (1989)

Ludwig van Beethoven: Trio Op. Nr. 1 No. 3 in C-Minor:
15. I. Allegro con brio 7.07
16. II. Andante cantible con variazioni 7.31
17. III. Menuetto, Quasi Allegro 3.44
18. IV. Finale. Prestissimo 6.00 (2007)

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Dieses kleine Festival auf dem Lande gibt´s immer noch: Hier die Künstler des Festivals 2018

Moskauer Kammerorchester – Haydn Biber Hummel (1974)

FrontCover1Seit meinen weihnachtlichen Musikexzessen bin ich wieder mal vernarrt in klassische Bläsermusik. Und da kam mir diese LP aus dem Jahr 1974 gerade recht.

Und hier werden gleich drei – eher unbekannte Komponisten (okay, für Haydn gilt das a nicht) entsprechend virtuos gewürdigt.

Als da wären:

Joseph Haydn:

Franz Joseph Haydn (* 31. März oder 1. April 1732 in Rohrau, Niederösterreich; † 31. Mai 1809 in Wien) war ein österreichischer Komponist zur Zeit der Wiener Klassik. Er war Bruder des Komponisten Michael Haydn und des Tenors Johann Evangelist Haydn.

Den größeren Teil seiner beruflichen Laufbahn verbrachte Joseph Haydn als Hofmusiker Haydn.jpgauf dem Landsitz der wohlhabenden ungarischen Familie Esterházy, wo er deren Orchester und Oper leitete. Die Abgeschiedenheit von anderen Komponisten und musikalischen Strömungen beschrieb er mit dem bekannten Zitat: „Ich war von der Welt abgesondert, niemand in meiner Nähe konnte mich an mir selbst irremachen und quälen, und so musste ich original werden.“

1797 vertonte Haydn für den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Franz II. das hierzu bei Lorenz Leopold Haschka ebenfalls vom Hof bestellte Gedicht Gott! erhalte Franz, den Kaiser, Unsern guten Kaiser Franz!. Die Melodie war bis zum Ende der Habsburgermonarchie 1918 die der Österreichischen Kaiserhymnen und fand auch danach noch in der Ersten Republik Anwendung. Im Jahr 1841 wurde ihr das extra hierzu gedichtete Lied der Deutschen von Heinrich Hoffmann von Fallersleben unterlegt, das in dieser Form 1922 die Hymne des damaligen Deutschen Reiches wurde und bis heute mit der dritten Strophe des Hoffmann-Gedichts die Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland ist.

Heinrich Ignaz Franz Biber:
Heinrich Ignaz Franz Biber von Bibern (getauft 12. August 1644 in Wartenberg, Böhmen als Hennericus Pieber; † 3. Mai 1704 in Salzburg als Heinrich Ignaz Franz Biber von Bibern) war ein böhmischer Komponist und berühmter Geiger der Barockzeit.

In vielen seiner Frühwerke benutzte Biber die Skordatur (das Umstimmen einzelner Saiten), um besondere Klangeffekte zu erzielen und um schwierige Griffe in den unteren Biber.jpgLagen sowie auf leeren Saiten zu ermöglichen.

Biber schrieb Messen, zwei Requien, zahlreiche Violinsonaten und Tafelmusiken. Sein monumentalstes Werk schuf er 1682 anlässlich der 1100-Jahr-Feier des Erzstiftes Salzburg, eine Messe mit 53 Stimmen, die Missa Salisburgensis und den Hymnus Plaudite tympana. Diese Messe wurde früher Orazio Benevoli zugeschrieben. In den 1970er Jahren wurde angenommen, auch Bibers Vorgänger Andreas Hofer komme als Schöpfer des Werkes in Frage. Seit 1975 gilt Biber als der Komponist. Der größte Teil seiner geistlichen Werke ist so gut wie unbekannt. Von seinen Opern ist nur Chi la dura la vince erhalten.

Von wenigen Geigern und Komponisten vor seiner Zeit findet man so häufig Doppelgriffe, Dreier- und Viererakkorde wie bei Biber. Er beherrschte, damals selten, das Violinspiel bis in die siebte Lage.

Johann Nepomuk Hummel:
Johann Nepomuk Hummel (* 14. November 1778 in Pressburg; † 17. Oktober 1837 in Weimar) war ein österreichischer Komponist und Pianist.

Hummel veröffentlichte unter anderem sechs Konzerte für Klavier und Orchester, acht Klaviersonaten (darunter zwei zu vier Händen), zahlreiche weitere Kompositionen für Klavier solo sowie Kammermusik; außerdem komponierte er eine Reihe von Opern und Singspielen, Kantaten und Messen. Lediglich Sinfonien fehlen in seinem Werkverzeichnis; wahrscheinlich wollte er sich auf diesem Gebiet nicht mit Ludwig van Beethoven vergleichen.

Unter Hummels Werken für Klavier solo übten besonders die Fantasie Es-Dur op. 18 und die Sonate fis-Moll op. 81 großen Einfluss auf die Zeitgenossen aus, zum Beispiel auf Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy. Hummels Einfluss ist auch in den frühen Werken Frédéric Chopins und Robert Schumanns deutlich erkennbar. Unter seinen kammermusikalischen Werken ist das Septett d-Moll für Klavier, Flöte, Oboe, Horn, Bratsche, Violoncello und Kontrabass op. 74 bemerkenswert, ebenso das Quintett Es-Dur/es-Moll für Klavier, Geige, Bratsche, Violoncello und Kontrabass op. 87, das die Besetzung von Schuberts Forellenquintett vorwegnimmt.

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Von unverminderter Bedeutung ist das Konzert Es-Dur (eigentlich E-Dur) für Trompete und Orchester, dessen erster Satz heute ein Standardwerk für Aufnahmeprüfungen und Orchestervorspiele ist (WoO 1 von 1803).

Hummels Musik repräsentiert den Übergang von der klassischen zur romantischen Ära. Dies lässt sich gut an seinen Kompositionen für Flöte verfolgen: Die frühen Werke ähneln denen seines Lehrers Mozart, die mittleren sind frühromantisch. Das Spätwerk ist hochromantisch in virtuoser Prägung. (Alle biographischen Angaben: wikipedia)

Die hier vorliegende Aufnahme ist eine Gemeinschaftsproduktion zwischen dem DDR Eterna Label und dem Мелодия (Melodia) Label aus der damaligen UdSSR.

Solist ist der russische Trompeter Timofej Dokschizer

Timofei Alexandrowitsch Dokschizer (* 13. Dezember 1921 in Neschin, Gouvernement Tschernigow, Ukrainische SSR; † 16. März 2005 in Vilnius, Litauen) war russisch-sowjetischer Trompeter, Dirigent und Komponist ukrainischer Herkunft.

Der 1921 geborene Musiker war Sohn eines musikalischen Autodidakten, wurde 1931 als Zögling in ein Armee-Blasorchester aufgenommen und lernte seit 1933 an der Glasunow-Musikschule bei Anton Wassilewski, dem damaligen Solotrompeter des Bolschoi-Theaters. Ab 1935 unterrichtete ihn dann der Nachfolger Wassilewkis Michail Tabakow, erst an der Zentralmusikschule in Moskau, später dann an der Gnessin-Musikakademie. Wichtig für Dokschizers Entwicklung war die Begegnung mit dem Komponisten Wladimir Peskin, der für ihn ab 1937 eine Reihe von Werken von damals präzedenzloser Schwierigkeit schrieb. Von 1941 und bis 1987 war Timofei Dokschizer Solotrompeter des Bolschoi-Orchesters. 1952 besuchte er die Dirigentenklasse des Moskauer Konservatoriums und legte 1957 dort seine Prüfung als Orchesterleiter bei Ginsburg ab.

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Im Laufe seines Lebens schuf Dokschizer über 80 musikalische Transkriptionen und Stücke für Trompete. In seinem Heimatort in der Ukraine trägt eine Musikschule den Namen des Musikers. Neben seinem umfangreichen Repertoire, das, nach Meinung einiger Experten, praktisch alles umfasste, was es für Trompeten gab, arbeitete er 25 Jahre als Professor am staatlichen musikpädagogischen Institut.

Im Alter von 17 Jahren gewann er den sowjetischen Unionswettbewerb, sowie einen internationalen Wettbewerb in Prag im Jahre 1947. (Quelle: wikipedia)

Und es spielte das Moskauer Kammerorchester unter der Leitung von Rudolf Barshai:

Rudolf Borissowitsch Barschai (* 28. September 1924 in der Staniza Labinskaja, RSFSR; † 2. November 2010 in Basel) war ein russischer Dirigent und Violaspieler.

Barschai studierte zunächst Geige, dann Bratsche am Moskauer Konservatorium bei den Professoren Lew Zeitlin und Wadim Borissowski. Bei Dmitri Schostakowitsch erhielt er Kompositionsunterricht und musizierte zusammen mit ihm. Bei Ilja Musin studierte er Theorie und Praxis des Dirigierens.

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Als Bratschist konzertierte Barschai sowohl als Solist als auch zusammen mit Swjatoslaw Richter und David Oistrach, zusammen mit Mstislaw Rostropowitsch und Leonid Kogan bildete er ein Trio. Barschai gewann zahlreiche sowjetische und internationale Wettbewerbe.

1945 war Barshai Gründungsmitglied des Borodin-Quartetts, welches er 1953 wieder verließ.

Unter dem Eindruck der Konzerte des Kammerorchesters Wilhelm Stross, das 1955 im Zuge des historischen Staatsbesuchs von Konrad Adenauer als erstes Orchesterensemble nach dem Krieg in der Sowjetunion auftrat, und dort Triumphe feierte, gründete Barshai das Moskauer Kammerorchester, das wie das Stross’sche Orchester „im Stehen“ spielte. Er blieb dessen Dirigent und Leiter bis zu seiner Emigration nach Israel 1977. Dort war er Leiter des Israeli Chamber Orchestra, danach Dirigent des Bournemouth Symphony Orchestra (1982–1986). Seither lebte er in der Schweiz. Barshai dirigierte viele namhafte Orchester, unter ihnen das Vancouver Symphony Orchestra, Vancouver, das London Symphony Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra, das WDR Sinfonieorchester Köln, das Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken, Orchester in Stuttgart, Houston, Miami, Cincinnati und viele andere.

Barschai wurde berühmt als Interpret und durch seine Transkriptionen der Musik von Dmitri Schostakowitsch und Sergei Prokofjew ebenso wie durch seine Dirigate der Musik von Gustav Mahler und Schostakowitsch. Viele seiner Aufnahmen gewannen internationale Preise. Mit der vom Komponisten autorisierten Instrumentierung des 8. Streichquartetts von Schostakowitsch für Kammerorchester schrieb er Musikgeschichte. Das Stück wurde vom Komponisten als Opus 110a in sein Werkverzeichnis aufgenommen.

In seinen letzten Lebensjahren lebte Barschai mit seiner vierten Ehefrau Helena in Ramlinsburg in der Schweiz, wo er auch bestattet wurde. (Quelle: wikipedia)

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Dieses Album erschien in den USA, auch als MC

So, das war jetzt viel biographisches Material, aber mir bleibt es wichtig, die ausführenden Künstler aber auch die Komponisten hier ein wenig vorzustellen.

Aber nun zur Musik: Virtuos und häufig furios gespielte Trompetenmusik der Klassik … und ich kann mich gar nicht entscheiden, ob ich da einen Favoriten hätte.

Und wie in anderen Bereichen der Musik kann man hier hören, dass auch unbekanntere Komponisten der Klassik zuweilen sensationelles zustande gebracht haben. Wer´s nicht glaubt … der solle hören !

Tja, die Trompete: da gibt es eben nicht nur den Miles Davis oder den Till Brönner … es gibt eben auch diesen Timofej Dokschizer, den ja nicht nur ich als Meister seines Fachs bezeichne.

Kurz und bündig: Ein phantastisches Album !

Und dann mag ich noch auf den Hüllentext verweisen, der wieder mal sehr kenntnisreich in die Musik und ihre Hintergründe einführt. So lob´ ich mir das  !

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Alternative Frontcover

Besetzung:
Moskauer Kammerorchester unter der Leitung von Rudolf Barshai
+
Timofej Dokschizer (trumpet)

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Titel:

Joseph Haydn: Konzert Es-Dur HOB VII E:1 Für Trompete und Orchester:
01. Allegro 5.49
02. Andante 3.56
03. Finale – Allegro 5.41

Heinrich Ignaz Franz Biber: Sonate B-Dur für sechs Stimmen:
04. Allegro (Adagio)- Allegro (Tempo Ordinario) 6.31.

Johann Nepomuk Hummel: Konzert Es-Dur für Trompete und Orchester:
05. Allegro Con Spirito 9.13
06. Andante – Rondo 9.05

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