Elke Heidenreich – Nero Corleone – Eine Katzengeschichte (1995)

NeroCorleone01AIrgendwie . ich weiß auch nicht warum – läuft mir immer wieder die Elke Heidenreich über den Weg:

„Troppi gatti! Troppi gatti!“ — „Zu viele Katzen!“, rief der Bauer, wenn er wieder einmal einen Katzenwurf übersehen hatte, denn sobald die Kätzchen hinter der Mutter herstolperten, brachte er es nicht mehr übers Herz, sie zu ertränken. Auch einen schwarzen Kater mit einer weißen Pfote und dessen drei Geschwister, die an einem Freitag, den 17., und noch dazu im Unglücksmonat November, mittags um 12 Uhr zur Welt gekommen waren, entdeckte er erst Anfang Dezember. „‚Porco dio!‘, schrie der Bauer, ‚quattro! E un nero!‘ Den Fluch übersetze ich lieber nicht, aber der Rest heißt: ‚Vier! Und ein schwarzes!’“

Der kleine Kater hatte vor keinem anderen Tier unnötigen Respekt, noch nicht einmal vor dem Hofhund, und so kam es, dass ihn Hund, Esel und Hühner nach ein paar Wochen „Nero Corleone“ nannten: schwarzes Löwenherz.

In der Nähe des Bauernhofes, auf dem Nero Corleone aufwuchs, stand ein Ferienhaus, in dem ein deutsches Ehepaar viermal im Jahr Urlaub machte. Bücher von Dieter Wunderlich Sobald das erste Mal die Fensterläden geöffnet wurden — es war an Silvester –, sprang der abenteuerlustige schwarze Kater mit der weißen Pfote ins Zimmer. „Zuerst klärte er mögliche Gefahren ab: Gab es Hühner mit scharfen Schnäbeln? Einen Hund? Jemanden, der einen Pantoffel nach ihm werfen würde?“ Nein, da knisterte nur das Feuer im Kamin. Isolde und Robert packten nebenan ihre Koffer aus. Vorsichtig überquerte Nero Corleone den Teppich, sprang dann auf das grüne Sofa mit den dicken rosa Kissen, rollte sich auf dem weichen Polster zusammen, schnurrte und schlief ein.

Isolde war verwundert, als sie den Kater auf dem Sofa entdeckte. Gleich ging sie in die Küche und gab ihm etwas Milch. „Robert, komm mal gucken, was für einen niedlichen Besuch wir haben!“, rief sie ins angrenzende Zimmer.

Beispiel01Am Neujahrstag blieben die Fensterläden lange geschlossen. Doch als sie aufgeklappt wurden, war Nero Corleone zur Stelle. Er brachte auch seine Schwester Rosa mit, die ein wenig schielte und um die er sich kümmerte, weil sie sehr ängstlich und ein wenig ungeschickt war. Sie wurden mit Isoldes Frühstücksei gefüttert und eroberten rasch das Herz der deutschen Blondine.

Nach drei Wochen ging der Aufenthalt der beiden Feriengäste dem Ende zu. Isolde konnte sich von den beiden Katzen nicht trennen und überredete ihren Mann, sie mit nach Köln zu nehmen. Der Bauer, den sie um Erlaubnis fragten, stimmte rasch zu. „Troppi gatti!“, meinte er.

Die zehnstündige Fahrt im Auto war furchtbar, nicht nur für die Katzen, sondern auch für die Menschen, die hin und wieder das Radio einschalteten, um das Gejaule zu übertönen. Aber in Köln verlor Nero Corleone keine Zeit: Bereits in der ersten Nacht, als alle schliefen, entwischte er durch einen Fensterspalt und begann sich unter den Tieren in der Umgebung Respekt zu verschaffen. Er freundete sich mit dem Kater des Komponisten Kagel an und verliebte sich in die silbergraue Karthäuserin von Fräulein von Kleist, die fast alle Katzenschönheitspreise gewonnen hatte. Für die gute Pflege nahm es Nero Corleone auch in Kauf, dass ihn Isolde „Putzelchen“ oder „Prinzchen“ rief.

„Und so gingen die Jahre ins Land. Roberts Haare wurden dünner und seine Brillen dicker, Isolde lernte es endlich doch noch, Pfannkuchen zu backen, die nicht in der Pfanne kleben blieben, und Nero und Rosa waren so glücklich, wie Katzen nur sein können.“ Doch schließlich ging Rosas Katzenleben zu Ende. Robert hob im Garten unter der Magnolie ein Grab für sie aus. Da brachte Isolde es nicht fertig, wie üblich für ein paar Tage nach Italien zu fahren und Nero Corleone in der Obhut von Frau Wiegand zurückzulassen: Sie nahm den 15 Jahre alten Kater mit.

Beispiel02Die Fahrt war nicht so schlimm, denn Nero Corleone verbrachte sie mit Schlafen. Seine alte Heimat kam ihm kleiner vor als er sie in Erinnerung hatte. Von einer Haselnusshecke aus beobachtete er das Treiben auf dem Bauernhof, aber er schlief bald ein und wachte erst mit einem gehörigen Schrecken auf, als ihn eine junge Katze anstupste, in die er sich auf der Stelle verliebte. Von Grigiolina erfuhr er, dass die Tiere auf dem Bauernhof von einem mutigen schwarzen Kater mit weißer Pfote redeten, der vor vielen Jahren nach Deutschland gegangen war. „‚Grigiolina‘, sagte er ernst und mit seinem tiefsten Katergrollen und legte der Grauen seine weiße Pfote fest auf den kleinen Kopf: ‚Spring hinüber und sag es allen: Don Nero Corleone ist zurückgekehrt.’“

Vier Tage vor der geplanten Rückreise nach Deutschland kroch er zu der schlafenden Isolde ins Bett, schmiegte sich an ihr Bein und schnurrte. Dann steckte er seine Nase „noch einmal tief in ihren blauen Samtpantoffel“ und lief zum Bauernhof. Dort versteckte er sich im Heu. Vier Tage und vier Nächte hörte er Isolde nach ihm rufen. Aber er rührte sich nicht. Schließlich wurde das Auto beladen. Als es abfuhr, kletterte er aufs Dach und sah den beiden Deutschen lange nach.

Beispiel03In der Fabel „Nero Corleone“ geht es um Geburt, Leben, Liebe, Heimat, Altern und Sterben. Aber das merkt man beim Lesen kaum, weil Elke Heidenreich die Katzengeschichte so packend erzählt, dass man sie erst einmal in einem Zug verschlingt. Ein anrührendes Märchen auch für Erwachsene, geschrieben in einer außergewöhnlich musikalischen Sprache, mit viel Ironie und Feingefühl.

Quint Buchholz lieferte dazu die passenden Illustrationen.(Dieter Wunderlich)

Dem kann ich mich nur anschließen, wenngleich mir der Satz „Quint Buchholz lieferte dazu die passenden Illustrationen“ viel zu lapidar ist … Quint Buchholz lieferte wieder mal großartige Illustrationen ab, er ist für mich mittlerweile zu einem der bedeutsamsten Graphiker der Neuzeit geworden … und sein Werk ist einfach nur beeindruckend.

Und ich fragte mich die ganze Zeit, warum verdammt noch mal, sondert eine sensible Autorin wie Elke Heidenreich geistigen Sondermüll wie diesen ab:

Spiegel2004

Aber dafür kann ja dieses Buch nichts dafür:

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Elke Heidenreich – Erika – oder Der verborgene Sinn des Lebens (Hörbuch) (2003)

FrontCover1Zur Elke Heidenreich habe ich ein sehr gespanntes Verhältnis … aber mit diesem Hörbuch hat sie sich bei mir gewaltige Sympathiepunkte erworben:

Bevor Elke Heidenreich mit ihrer TV-Sendung „Lesen!“ zur Literaturpäpstin der Leseanleitungsbedürftigen avancierte, hatte sie schon drei Karrieren hinter sich: als Journalistin, Moderatorin und als Autorin wunderbar leiser Geschichten („Kolonien der Liebe“, „Der Welt den Rücken“) – und nach dem Genuss ihres Hörbuches „Erika“, gelesen von der Autorin selbst, möchte man ihr die fünfte Karriere antragen: als Vorleserin.

„Erika“ ist eine kleine, feine Geschichte aus dem Erzählband „Kolonien der Liebe“ über den Abschied von der Vergangenheit, die Heidenreichs großartige Fähigkeit, die großen Themen in scheinbar alltägliche Begebenheiten zu verpacken, demonstriert. Die Ich-Erzählerin Betty, schon seit längerem in der Krise, erhält von ihrem ehemaligen Lebensgefährten Franz eine Einladung, ihn über Weihnachten in Lugano zu besuchen. Da sie weder wirklich weiß, wer sie eigentlich ist, noch was sie will, nimmt sie die Einladung an. Auf der Suche nach einem Geschenk für Franz stößt sie in Berlins „KdW“ auf das riesige Plüschschwein Erika und kauft es spontan, auch wenn sie nicht weiß, was Franz mit dem Schwein soll. Eigentlich hatte sie ihm seinen geliebten Feinschmecker-Senf mitbringen wollen.

Elke Heidenreich

Elke Heidenreich auf der Frankfurter Buchmesse 2012

Auf dem letzten Abschnitt ihrer Reise nach Lugano, im Zug, wird Betty klar, dass sie Erika Franz nicht überlassen kann – Erika ist Bettys Katalysator, der ihr ein neues Leben voller Zuversicht verschafft und ihr bewusst macht, dass sie die Vergangenheit nicht wiederbeleben kann – und es auch nicht sollte. In Lugano angekommen, bleiben Betty und Erika im Zug sitzen und beobachten von weitem, dass Franz suchend über den Bahnsteig läuft. Der Zug fährt schließlich weiter und bringt Betty und Erika an diesem heiligen Abend in ein kleines italienisches Dorf und Betty, die Suchende, findet weit weg von „Berlins bösem Brummen“ ein bisschen zu sich selbst.Gemeinsam mit Erika begibt Betty sich auf die umständliche Reise nach Lugano – in jeder Beziehung eine Reise in die Vergangenheit, nicht nur in ihre Vergangenheit mit Franz. Während Betty im Flugzeug in der Touristenklasse Platz nimmt, fliegt das lebensgroße Schwein 1. Klasse und verzaubert durch seine bloße Anwesenheit die gesamte Umgebung. Immer wieder gibt Erika Betty Anlass, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zusetzen, vor allem mit ihrer Kindheit, die von der lieblosen Mutter geprägt wurde. Während Erika unter den Reisenden im Flugzeug „samtene Heiterkeit“ und eine ruhige Vorfreude auf Weihnachten auslöst, denkt Betty an die Weihnachtsfeste ihrer Kindheit, die ohne Weihnachtsbaum und Geschenke stattfanden. Je mehr Betty sich Lugano nähert, umso tiefer dringt sie in die Vergangenheit ein und analysiert nach Jahren die Beziehung zu Franz, der sich stets hinter intellektuellem Zynismus versteckte, um sich bloß nicht mit Krankheit, Tod, Traurigkeit und Vergänglichkeit auseinandersetzen zu müssen.

FrontCover1A„Erika“ ist ein Hörbuch, wie es sein sollte: eine wunderbares Stück Literatur wird durch das undramatische, ruhige Lesen der Autorin noch wunderbarer – und beweist, dass Hörbücher nicht immer von Schauspielern „belesen“ werden müssen, was allzu oft in zu großer Dramatik endet.

Heidenreichs Geschichte einer Selbstfindung lebt auch davon, dass die Autorin im Text auf Pathos gänzlich verzichtet und sich und dem Leser bzw. Hörer amüsante Details erlaubt – so teilten Betty und Franz ihre Wohnung einst mit den Hamstern Kain und Abel, deren Käfig aus einer Miniversion der Bühnendekoration zu „Don Giovanni“ bestand, da Franz Bühnenbildner ist.

Es ist allerdings schade, dass der Hörbuchverlag Kein & Aber Records nur eine von Heidenreichs Kurzgeschichten auf die CD gepackt hat, denn nach „Erika“ will man auf jeden Fall mehr. Bleibt zu hoffen, dass die Heidenreich neben ihrer Tätigkeit als „Vor-Leserin“ der Nation auch weiterhin Zeit zum Schreiben findet – und zum Besprechen von Hörbüchern. (Anette Müller)

Dieses Hörbuch ist ja eigentlich ne Weihnachtsgeschichte und von daher verfrüht hier auf den blog gelangt. Aber zum einen ist es ja bald wieder soweit (die Zeit vergeht schneller als man glaubt …) und zum anderen ist das weitaus mehr als eine Weihnachtsgeschichte.

Gelegentlich murmel ich ja vor mich hin „talkin bout my generation“ … und das passt hier auch: Meine Generation mit all ihren Wirrungen und Verwirrungen hinsichtlich unserer Liebesbeziehungen … Elke Heidenreich erzählt da eine Geschichte, die so unglaublich gar nicht ist …

Und diese Aufnahme kann man dann Weihnachten ja auch an liebe Freunde weiterreichen, verschenken … das wäre dann mal was ganz anderes …

BackCover1Besetzung:
Elke Heidenreich (Sprecherin)

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Titel:

01. Ich hatte das ganze Jahr hindurch gearbeitet 7.49
02. Am Vierundzwanzigsten 5.43
03. Normalerweise wäre meine Reisetasche als Bordgepäck durchgegangen 9.56
04. Der Busfahrer rauchte 9.41
05. Ich wusste nicht, was aus mir werden sollte 7.14
06. Ich streckte meine Beine aus 5.18

Text: Elke Heidenreich

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Verschiedene Interpreten – Hör dich hin und weg – 15 Jahre der Hörverlag (2008)

FrontCover1Was liegt näher als zum 15jährigen Jubiläum eines Hörbuch-Verlages ein ganz spezielles Hörbuch herauzubringen ?

Natürlich als „große Hörbuch-Aktion mit Gewinnspiel“.Und so muss man sich die ersten drei Ausschnitte von Hörbüchrn genau anhören um die Fragen zu beantworten, die einem vielleicht das unverschämte glück einbrachen, einen „brandneuen Fitat 500“ zu gewinnen. 3 Städtereisen waren auch noch im Angebot.

Diese Ausgabe der Sonderedition wurde über die Buchkette Hugendubel vertrieben.

Und als Bonus gab´s dann noch 13 weitere Auszüge aus den Hörbüchern des Verlages und da ist schon eine interessante Mischung dabei herausgekommen.

Von Thomas Mann bis Mankell erstreckt sichdie Bandbreite und natürlich soll das Ganze auch Apptit auf mehr machen. Ob deshalb das Buch „Maria, ihm schmeckt´s nicht“ oder „Kulinarische Kriminalgeschichten“ mit auf dieser CD zu hören sind ?

Wie auch immer, die Liste der Sprecher/innen ist nicht nur lang, sondern auch beeindruckend: Katharina Wackernagel, Christoph Walz Elke Heidenreich, Axel Milberg versprechen eben Qualität.

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Also, reinhören und sich inspieren lassen, sofern man dem Medium Hörbuch eine Chance geben will oder an diesem Medium Gefallen findet, auch wenn man am Gewinnspiel nicht mehr teilnehmen kann.

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Titel:
01. Konrad Beikircher, Jan Weiler u.v.a.: Maria, ihm schmeckt nicht (Jan Weiler) 1.32
02. Axel Milberg, Ulrike C. Tscharre u.v.a.: Tod in den Sternen (Henning Mankell) 1.23
03. Florian Lukas, Bjanre Mädel u.v.a.: Herr Lehmann (Sven Regener) 1.27
04. Tom Schilling, Katharina Wackernagel u.a.: 19 Minuten (Jodi Picoult) 3.04
05. Katharina Wackernagel: Die Säule (Karin Fossum) 21.39
06. Matthias Schweighofer: Slam (Nick Hornby) 2.50
07. Christoph Walz: Das sag ich dir (Hanif Kureishi) 3.02
08. Boris Aljinovic: Zähne und Klauen(T.C. Boyle) 2.58
09. Jasmin Tabatabai, Heikko Deutschmann + Oliver Brod: Bod Monkey (Matt Ruff) 3.08
10. Andrea Wolf: Gratin letal (Sybille Schrödter) 9.48
11. Stefan Kaminski, Robert Missler u.v.a.: Die abenteuerliche Welt der Piraten (Volker Präkelt) 3.10
12. Amelie Fried: Schuhhaus Pallas (Amelie Fried) 3.24
13. Gert Heidenreich: Der Hobbit (J.R.R. Tolkien) 3.46
14. Elke Heidenreich: Ihr kennt ja all die Liebe nicht (Else Lasker-Schüler) 1.18
15. Felix von Manteuffel, Peter Fricke u.v.a.: Reise ans Ende der Nacht (Louis-Ferdinand Celine) 4.09
16. Hanns Zischler, Werner Wölbern u.v.a.: Doktor Faustus (Thomas Mann) 3.58

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Verschiedene Interpreten – Starke Stimmen – Liebesgedichte (2005)

FrontCover1Normalerweise bin ich ja kein so großer Freund der Lyrik, erst recht nicht der Liebeslyrik. Aber hier mache ich mal neu Ausnahme.

Und das ist die kleine Geschichte dieses Hörbuches:

„Starke Stimmen“ heißt die BRIGITTE-Hörbuch-Edition, in der zwölf starke Frauen auf zwölf außergewöhnliche Bücher treffen. Und so heißt auch die CD mit Liebesgedichten, die Sie gratis mit Heft 12 bekommen. Warum? Als Dankeschön!

Starke Stimmen – unter diesem Motto geben wir seit Februar unsere Hörbuch-Edition heraus. In jeder neuen BRIGITTE haben wir Ihnen ein neues literarisches Werk vorgestellt, gelesen von erstklassigen Frauen und Schauspielerinnen. Und was für eine starke Resonanz haben wir bekommen: Briefe, Postkarten, E-Mails mit viel Lob und unzähligen Anregungen. Zum Beispiel, welche Ihrer Lieblings-Schauspielerinnen bei einer Fortsetzung unserer Hörbuch-Reihe doch unbedingt welches wichtige Werk lesen sollte… Seien Sie sicher, wir haben uns alles gut gemerkt! Ihr großes Interesse hat dazu geführt, dass unsere „Starken Stimmen“ seit Wochen die Hörbuch-Bestsellerlisten anführen. Aus diesem Grund wollen wir – BRIGITTE und Random House Audio – uns bei allen bedanken, die an das Projekt geglaubt haben.

Elke Heidenreich zum Beispiel, die unser erstes Hörbuch, die „New Yorker Geschichten“ von Dorothy Parker, gelesen hat. Gefolgt von Fritzi Haberlandt, Hannelore Hoger, Corinna Harfouch, Heike Makatsch, Iris Berben, Anna Thalbach, Monica Bleibtreu sowie Sibel Kekilli, die in Heft 12 Jane Austens Klassiker „Sinn und Sinnlichkeit“ präsentiert. Und Eva Mattes, Sophie Rois, Senta Berger, die in den folgenden Heften ihre Hörbücher vorstellen. Besonders beeindruckt waren wir von jenen Hörerinnen, die sich an etwas Neues gewagt haben. Viele haben uns geschrieben, sie hätten durch unsere Edition das Medium Hörbuch entdeckt. Danke für Ihr Vertrauen! Wir wollen unsere Begeisterung mit Ihnen teilen, indem wir Ihnen etwas weitergeben, was mitten ins Herz trifft: Liebesgedichte, die es in dieser Auswahl nur mit diesem Heft und nicht im Handel gibt. Gelesen von unseren Stimmen, zu denen sich bereits weitere hinzugesellt haben: Katharina Thalbach, Gudrun Landgrebe und Jessica Schwarz. Viel Freude bei diesem Hör-Erlebnis. (Verlagsankündigung der Zeitschrift Brigitte)

EditionStarkeStimmen

Die Brigitte Edition „Starke Stimmen“

Sehr überraschend, dass selbst einer wie ich mit diesen Aufnahmen etwas anfangen kann.

Wir hören Texte von Klassikern wie William Shakespeare und Friedrich Hebbel, aber auch Sarah Kirsch ist vertreten und dann noch mir ganz und gar unbekannte Autorinnen wie Karoline V. Günderrode oder Kathinka Zitz.

Die Stimmen, denen wir lauschen können/dürfen gehören Schauspielerinnen, die sich in den letzten Jahrzehnten beeindruckendes geleistet haben, darunter sind Namen wie
Iris Berben, Eva Mattes, Anna Thalbach, Katharina Thalbach, Monica Bleibtreu und Senta Berger (u.v.m.)

Und es sind großartige Stimmen und Interpretationen, die selbst mir Lyrikbanausen wunderbare Momente verschafft haben.

Hörempfehlung: man gönne sich dazu einen guten Rotwein oder einen nicht minder guten Whisky from good ol`Scotland …

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Titel:
01. Iris Berben: Alles eins (Rainer Maria Rilke) 4.39
02. Eva Mattes: Ich bin sehr sanft (Sarah Kirsch) 0.40
03. Katharina und Anna Thalbach: Mit Haut und Haar (Ulla Hahn) 2.19
04. Elke Heidenreich: Bescheidene Anfrage (Mascha Kaléko) 1.27
05. Elke Heidenreich: Weil du nicht da bist (Mascha Kaléko) 1.26
06. Elke Heidenreich: Kompliziertes Innenleben (Mascha Kaléko) 1.08
07. Elke Heidenreich: Das letzte Mal (Mascha Kaléko) 1.27
08. Elke Heidenreich: Großstadtliebe (Mascha Kaléko) 1.24
09. Jessica Schwarz: Sonett CIV (William Shakespeare) 1.37
10. Anna Thalbach: Mühle (Ulrike Draesner) 0.54
11. Anna Thalbach: Willst du dein Herz mir schenken? (Anonym) 0.37
12. Anna Thalbach: Was hilft es mir? (Louize Labé) 0.45
13. Anna Thalbach: Gefrorene Tränen (Wilhelm Müller) 0.38
14. Gudrun Landgrebe: Liebeslied (Else Lasker-Schüler) 3.12
15. Senta Berger: Trunken (Enrique Cadicamo) 1,32
16. Hannelore Hoger: Abschied (Else Lasker-Schüler) 2.11
17. Monica Bleibtreu: Bei den Stiefmütterchen (Sarah Kirsch) 0.53
18. Jessica Schwarz: Sonett CXLVII (William Shakespeare) 1.00
19. Monica Bleibtreu: Die Luft riecht schon nach Schnee (Sarah Kirsch) 0.58
20. Anna Thalbach: Am Strand (Ulla Hahn) 3.31
21. Sophie Rois: Du bist mein Mond… (Friedrich Rückert) 0.50
22. Sophie Rois: Ich und du (Friedrich Hebbel) 0.46
23. Sophie Rois: Der Kuss im Traume (Karoline V. Günderrode) 1.02
24. Katharina Thalbach: Wie man sich irren kann (Kathinka Zitz) 3.08

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Christine Westermann & Götz Alsmann – Zimmer frei (1998)

FrontCover1Es war einmal … ein Zimmer frei:

Zimmer frei! (Vollständiger Titel: Zimmer frei! – Prominente suchen ein Zuhause) war eine von Götz Alsmann und Christine Westermann moderierte wöchentliche Fernsehshow im WDR, die von Juli 1996 bis zum 25. September 2016 in 694 regulären Folgen ausgestrahlt wurde.

Die beiden Moderatoren stellten zwei Bewohner einer fiktiven Wohngemeinschaft (WG) dar, die für ein „freies Zimmer“ einen „Mitbewohner“ suchten. Der prominente Gast der Sendung stellte den Interessenten für das Zimmer dar. Während der Sendung lernten die Moderatoren (und damit auch das Publikum) den Gast durch Gespräche näher kennen und testeten seine „WG-Tauglichkeit“ mit verschiedenen Spielen und Aufgaben.

Der grundsätzliche Ablauf war immer gleich: Nach der Begrüßung setzte sich der Gast mit den Moderatoren zum Essen an den Tisch. Die Mahlzeit wurde nach den Vorlieben des Gastes gestaltet und wurde zuerst vom Kölner Koch Jörg Blöck, später vom Koch Frank Eicks (Bad Münstereifel), kurz vor Beginn der Sendung zubereitet. Während des Essens begannen die Gespräche über das Leben und den Beruf des Gastes. In einem Einspielfilm stellte ein Außenreporter zum Beispiel die Wohnung, die Arbeitsstätte oder das Urlaubsdomizil des Gastes vor und führt ein Interview mit dessen Freunden, Nachbarn oder Kollegen. Zu den wechselnden Außenreportern zählten unter anderem Manes Meckenstock, Katja Mitchell, Thorsten Schorn, Jörg Thadeusz, Lutz van der Horst und Sabine Heinrich.

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Außerdem musste der Gast ein Bilderrätsel lösen, das von Schauspielern und Laienschauspielern dargestellt wurde. Der zu erratende Begriff stand immer im Zusammenhang mit dem Prominenten und wurde für die Fernsehzuschauer eingeblendet. Da die Moderatoren bei Bedarf halfen, wurde das Rätsel immer gelöst. Als Belohnung erhielt der Gast ein Buch, einen Schal oder eine CD zur Sendung.

Im weiteren Verlauf der Sendung wurden weitere Spiele eingestreut, bei denen sich der Gast bewähren musste. Bei diesen Partyspielen ging es weniger um den Sieg als um den Nachweis von Humor.

Ernster ging es im „WG-Zimmer“ zu. Dieses lag auf einer Empore, die über eine Wendeltreppe zu erreichen war, und war thematisch in Bezug zum Gast dekoriert. Hier führte Christine Westermann ein Interview über das Privatleben des Gastes.
Martin Reinl mit dem Hund „Wiwaldi“ und dem Zirkuspferd „Horst-Pferdinand“

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Das „WG-Zimmer“, erreichbar über eine Wendeltreppe

Anschließend wurden die Gespräche auf dem Sofa oder am Tisch fortgesetzt. Dabei wurde der Gast immer mit einer besonderen Figur konfrontiert, mit der er interagieren musste. Ab 2002 trat in dieser Funktion regelmäßig der von Puppenspieler Martin Reinl verkörperte Hund „Wiwaldi“ auf und trieb seine Späße mit dem Prominenten. In den Anfangsjahren war Gerburg Jahnke als Nachbarin „Nora Nölle“ zu sehen, die die WG besuchte und mit dem Gast plauderte. Es folgte von 1998 bis 2008 Cordula Stratmann als „Annemie Hülchrath“, die ebenfalls eine Nachbarin spielte, die in bunter Kittelschürze den Gast mit skurrilen oder absurden Begebenheiten ihres Umfeldes konfrontierte und so aus der Reserve lockte. In älteren Sendungen trat außerdem der Comedian Johann König auf, der den Gast in – nicht immer ernste und teilweise skurrile – Gespräche verwickelte.

Außerdem musste der Gast sich bei der Hausmusik bewähren. Mit Götz Alsmanns Begleitung sang oder musizierte er ein Lied seiner Wahl. Nach der „ultimativen Lobhudelei“, bei der ein enger Vertrauter des Gastes in einem kurzen Einspielfilm dessen Vorzüge pries, endete die Sendung mit der Abstimmung des Publikums. Die 140 Zuschauer im Studio votierten mit grünen und roten Karten für oder gegen die Aufnahme des Gastes in die fiktive Wohngemeinschaft. Die meisten Gäste erhielten höchstens zehn rote Karten.

Zimmer frei! startete im Sommer 1996 als Lückenfüller für die Sommerpause. Der WDR probierte verschiedene neue Sendekonzepte aus, von denen nur diese Sendung überlebte. Zunächst waren 18 Ausgaben in sechs Wochen vorgesehen, kein langfristiges Format. Götz Alsmann nannte die Sendung seinerzeit „einen Bildschirmschoner“. Das Konzept wurde von einem Team aus Autoren und Redakteuren aus unterschiedlichen Bereichen des WDR entwickelt. Grundlage war die Idee von Heiner Heller, einem 1Live-Redakteur, eine Talkshow im Umfeld einer Wohngemeinschaft anzusiedeln (Quelle: wikipedia)

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Gruppenbild mit einem Teil der Gäste der Abschiedssendung

Und die Trauer war dann ganz schön groß, als diese durchgeknallte Sendung dann nach immerhin 694 (!!!!) eingestellt wurde.

Denn schön früh hatte diese Sendung einen gewaltigen Kultstatus … davon zeugt auch diese CD … die schon zwei Jahre nach dem Start veröffentlicht wurde.

Und wir hören hier blühenden Blödsinn … in Reinkultur … all de Promis jener Jahre (manche kennt man gar nicht mehr) … und sie alle machen sich zum Affen … und nicht alle Gags zünden … und das liegt wohl daran … dass diese Sendung eben auch von den Bildern lebte … allein der Götz mit seinem Haarschnitt … und von daher empfehle ich … -bei entsprechendem Interesse … einen Besuch bei youtube … dort kann man sich dann diverse Sendungen anschauen … es lohnt sich für Freunde mit einem Faible für schrägen Humor ….

Und als running gag mus der Jürgen Drews herhalten … und das Begleitheft ist auch irgendwie crazy.

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Titel:
01. Christine Westermann & Götz Alsmann: Alles auf Anfang 0.37
02. Jenny Elvers: Frauenthemen 1.10
03. Bettina Rust & Hella von Sinnen & Elisabeth Volkmann: Schampus für alle? 0.19
04. Lotti Huber: Lotti Huber über Lotti Huber 1.50
05. Jürgen Drews: Jürgen muss leider draussen bleiben 0.30
06. Cleo Kretschmer: Miss-Gesang 0.11
07. Guido Westerwelle & Ingo Appelt: Mach mir den Kohl 5.04
08. Bettina Böttinger: Für mich soll’s rote Rosen regnen 1.46
09. Jürgen Drews: Jürgen muss leider draussen bleiben ( II ) 0.29
10. Guildo Horn: Fragen und Antworten 2.39
11. Guildo Horn: Kunstglöcknern 1.05
12. Reinhard Mey: Rein (Hard) Privat 1.26
13. Reinhard Mey & Gerburg Jahnke: Lied für das Huhn 3.34
14. Jürgen Drews: Jürgen muss leider draussen bleiben ( III ) 0.33
15. Reinhard Mey: Ein Bett im Kornfeld 2.37
16. Thomas Koschwitz & Dieter Krebs: Zimmer frei vom feinsten 0.23
17. Jürgen Becker: Himmlische Ankündigung 0.34
18. Christine Westermann & Götz Alsmann: Zwischen Himmel und Hölle 1.44
19. Christine Westermann & Götz Alsmann: Gottes Liebe ist so wunderbar 0.33
20. Birgit Schrowange: Das Wort zum Sonntag 1.23
21. Birgit Schrowange: Sauerland- Powerland 1.46
22. Jürgen Drews: Jürgen muss leider draussen bleiben ( IV ) 0.23
23. Ulla Kock am Brink & Sissi Perlinger & Christine Westermann: Niveaukontrolle 0.10
24. Peter Kern: Lied vom Kutscher 2.28
25. Herbert Feuerstein: Intimsphären, Brillen und Altersprobleme 2:36
26. Ulla Kock am Brink: Er war gerade 18 Jahr 0.44
27. Jürgen Drews: Jürgen muss leider draussen bleiben ( V ) 0.42
28. Thomas Koschwitz; Witz komm raus 0.24
29. Thomas Koschwitz & Christine Westermann: My Way
30. Jürgen Drews: Jürgen muss leider draussen bleiben ( VI ) 0.47
31. Lilo Wanders: Der Wander- Bra 2.22
32. Nessi Tausendschön: Je T’aime 2.22
33. Lilo Wanders & Cordula Stratmann & Annemie Hülchrath: Auf den Hund gekommen 4.38
34. Jürgen Drews: Jürgen muss leider draussen bleiben ( VII ) 0.29
35. Sissi Perlinger: Lied vom kleinen Unterschied 1.49
36. Michael Gantenberg: BvB – ne!  0.57
37. Michael Gantenberg: Love Me Tender 0.46
38. Marijke Amado & Ingo Appelt: Wie Kinder so sind 1.59
39. Marijke Amado & Gotthilf Fischer: Miniplayback 1.34
40. Jürgen Drews: Jürgen muss leider draussen bleiben ( VIII ) 0.21
41. Christine Westermann & Götz Alsmann: Ein moderner Klassiker 0.26
42. Michael Holm: 28 Pferde und 1 Frau 1.12
43. Michael Holm: Mendochino (Japanische Version) 1.33
44. Michael Holm: Blockflötenversuche 0.38
45. Jürgen Drews: Jürgen darf rein 1.36
46. Gerburg Jahnke: Liebeskenntnisse- „Flaschsong“ 2.14
47. Christine Westermann & Götz Alsmann: Auf Wiedersehen 1.01

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Elke Heidenreich – Else Stratmann – Fiertel Funt Gehacktes (1980)

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Schon damals wurde ich mit ihr nicht so recht warm und daran hat sich wohl bis heute nicht geändert:

Elke Helene Heidenreich geb. Rieger (* 15. Februar 1943 in Korbach) ist eine deutsche Schriftstellerin, Literaturkritikerin, Kabarettistin, Moderatorin, Journalistin und Opern-Librettistin. Heidenreich wurde bekannt durch die Moderation zahlreicher Fernseh- und Hörfunksendungen. Seit 1975 trat sie in der Rolle der Comedy-Figur Else Stratmann auf. 1992 debütierte sie als Schriftstellerin und veröffentlicht seither vor allem Sammlungen von Erzählungen. In der ZDF-Literatursendung Lesen! stellte sie von 2003 bis 2008 Neuerscheinungen auf dem Buchmarkt vor und wurde in dieser Zeit zu einer einflussreichen Literaturkritikerin. Seit 2012 gehört sie zum Kritikerteam der Schweizer Literaturclubs, den sie bereits von 1993 bis 1994 moderierte.
Elke Heidenreich wurde in der Provinz Hessen-Nassau geboren und wuchs in Essen als Tochter eines Kfz-Mechanikers und Tankstelleninhabers auf; ihre Mutter war Näherin für Kinovorhänge. 1958 verließ sie im Alter von 15 Jahren ihr Elternhaus und zog zu dem Pfarrer, der sie im Alter von 14 Jahren in Essen konfirmiert hatte und der selbst Elke Heidenreich01keine Kinder hatte. Als der Pfarrer im gleichen Jahr die Pfarrstelle wechselte, zog sie mit ihm und seiner Frau nach Bonn. 1963 bestand sie in Bonn am Clara-Schumann-Gymnasium das Abitur. Sie studierte von 1963 bis 1969 in München, Hamburg und Berlin Germanistik, Publizistik, Theatergeschichte und Religionswissenschaft ohne Abschluss. 1965 heiratete sie Gert Heidenreich, trennte sich später von ihm und heiratete 1972 Bernd Schroeder, von dem sie seit 1995 ebenfalls getrennt lebt. Sowohl mit Gert Heidenreich als auch mit Bernd Schroeder arbeitet sie aber bis heute zusammen. Seit 2006 ist der Hamburger Pianist und Komponist Marc-Aurel Floros ihr Lebensgefährte. Heute lebt Elke Heidenreich in Köln und in der Eifel. (Qulle: Wikipedia)

Und ihre Kunstfigur Else Strattmann war damals so richtig großer Kult.

Seit 1970 ist Heidenreich als freie Autorin und Literaturkritikerin für Presse, Funk und Fernsehen tätig. Sie begann ihren Berufsweg in den Medien als freie Mitarbeiterin beim Hörfunksender SWF3. Jürgen Lodemann, der sie 1972 als Moderatorin zum Literaturmagazin des Südwestfunks holte, beschrieb ihren ersten TV-Auftritt in seinen Memoiren: „zaghaft, leise, sehr genau, sehr gut vorbereitet. Ein Gespräch zwischen zwei Schüchternen.“

1975 erfand sie die Figur der Else Stratmann. Elke Heidenreich stellte die „schnoddrige Metzgersgattin aus Wanne-Eickel“, die aus Kleinbürgersicht über zeitgenössische Themen, sowie insbesondere Gatten Willi und Tochter Inge, schwadroniert, in über 4000 Beiträgen für das Radio auf WDR 2 und SWF 3, aber auch auf Kleinkunstbühnen, Sprechplatten und im Fernsehen beim Aktuellen Sportstudio im ZDF sowie bei den
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Elke Heidenreich über die Entstehung ihre Kunstfigur:
Else Stratmann ist beim Südwestfunk bei SWF 3 entstanden, als wir anfingen, diese schnelle Welle für „junge Leute“ zu entwickeln. Heute würde man wohl Comedy dazu sagen; damals war das so eine Funk-Witzfigur, abgeguckt von meiner Mutter. Meine Mutter war eine kluge Frau, hatte aber nichts lernen dürfen. Sie kam aus einer einfachen Arbeiterfamilie, saß die ganze Zeit vor dem Fernseher und kommentierte alles, mit großem Witz. Und das habe ich mir einfach abgeguckt.

Wenn sie Lady Diana gesehen hat, schrie sie manchmal: „Nein, Kind, sei vernünftig, nimm den nicht! Der lernt zwar König, aber der wird das doch nicht! Die Alte lässt ihn doch niemals ran.“

Ich kann mir nicht helfen … die Texte sind zwar einersits gut gemeint (und natürlich „links“ angehaucht) und man erhält so einen kleinen Übrblick über die „damaligen Themen“ (und manche haben sich inzwischen erledigt wie z.B. Wiedervereinigung und Frauen in der Bundeswehr) … aber der Witz, er erschließt sich mir nicht … er bleibt durchgehend platt und flach.

Aber vermutlich fehlt mir das „Else Stratmann“ Gen … denn erfolgreich war sie mit dieser Figur ja ohne Ende.-

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Besetzung:
Elke Heidenreich (Sprecherin)

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Titel:
01. Kellergeister 2.57
02. Staatsbesuche 3.42
03. Drückeberger 2.30
05. Aussteiger 4.03
06. Europa 2.45
07. Die Deutschen sterben aus 1.46
08. Diät(en) 3.46
09. Der Schinese 3.22
10. Das Subjekt 3.47
11. Haushaltsplan 4.11
12. Frauen zu den Waffen 3.22
13. Entwicklungshilfe 4.10
14. Energiekrise 3.36
15. Brief nach drüben 4.12

Alle Texte: Elke Heidenreich

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