Hermann Rid & Martina Holler – Saxophon & Harfe (1995)

frontcover1Und jetzt etwas traumhaft schönes … ich weiss, dieser Begriff ist gefährlich … aber für mich passt er  einfach:

Die Partnerschaft von Saxophon und Harfe ist ungewöhnlich und deshalb der Erklärung bedürftig. Gerade das Ungewohnte macht aber zugleich ihren Reiz aus. Das Gewohnte, wie es im vorliegenden Fall die Partnerschaft der Harfe mit der Flöte darstellte, bedarf keiner Erklärungen. Gerade deshalb sieht sich aber das Übliche dem Verdacht der Langeweile ausgesetzt und gilt als uninteressant. Das Duo, das Harfe und Saxophon bilden, gleicht zwei Menschen, die sich von dem sehr großen Altersunterschied, der zwischen ihnen besteht, nicht haben schrecken lassen, eine Ehe einzugehen. Die hier wiedergegebenen Kompositionen sind deshalb Artefakte zweiter Potenz. Ursprünglich für andere Besetzungen erdacht, wurden sie nachträglich für eine Besetzung arrangiert, für die sie, wie die weiteren Darlegungen ergeben werden, durchaus hätten geschrieben sein können. (Pressetext)

„Die beiden Künstler bezaubern den Hörer mit bekannten Melodien der französischen Spätromantik, etwa mit Saint-Saens’ >Schwan<, Saties >Gymnopédie I<, Debussys >Rêverie< oder – recht virtuos – Faurés >Berceuse<. Die melancholischen Stücke schmeicheln sich in der ungewöhnlichen Harfen-Saxophon-Farbmischung betörend ins Ohr…“ (Diether Steppuhn)

Martina Holler:
martinahollerGeboren in Regen; studierte bei Gudrun Haag am Richard Strauß Konservatorium in München; Meisterkurse bei Prof. Therese Reichling und Prof. Ursula Holliger; 1986 – 1989 Soloharfenistin der Hamburger Symphoniker und an der Staatsoper Hamburg;

Gastspiele und Soloauftritte beim Bayerischen Rundfunk, dem Münchner Kammerorchester, dem Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern u. a. Konzertreisen im In- und Ausland, CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen.

Hermann Rid:
Der Saxophonist Hermann Rid, geboren 1962, studierte von 1980 bis 1986 am Richard-Strauss Konservatorium in München klassisches Saxophon bei André Legros. 1984 besuchte er einen Meisterkurs bei Daniel Deffayet, Professor am Conservatoire National de Musique Paris. 1986 folgte ein Meisterkurs bei Jean-Marie Londeix (Conservatoire Bordeaux) sowie weitere private Studien bei Daniel Deffayet.
Bereits während seines Studiums gewann er 1985 den renommierten „6 Uhr Konzerte Wettbewerb“ der Bayerischen Vereinsbank und der Landeshauptstadt München.
1985 spielte er unter Leonard Bernstein beim Schleswig Holsteinischen Festival Orchester den Solo Part in „La Creation du Monde“ von Darius Milhaud.
Erste Engagements an der Bayerischen Staatsoper folgten 1986, ebenso hermannridKammermusikaufnahmen für den Bayerischen Rundfunk.
1986 gründete er das „Münchner Saxophonquartett“, dessen Mitglied er bis 1995 war.
Von 1996 bis 1998 war er Mitglied des „Art Core Saxophonqartetts“.
1990 gründete er zusammen mit der Harfenistin Martina Holler das Duo „KlangDimension“. Aus dieser Zusammenarbeit, die bis heute andauert, gehen 4 CD-Produktionen hervor.
1999 begann die Zusammenarbeit mit Robert Jobst, Klavier. 2004 folgte die erste CD „Promande Française“.
Als Mitglied dieser Formationen konzertiert Hermann Rid in Deutschland und dem benachbarten Ausland.
Als Solist trat er unter anderem bei den Hofer Symphonikern und dem Münchener Kammerorchester auf.

Zwei Namen, die man sich merken sollte … denn …

… .unglaublich … gigantisch … ich bin sowas von den Socken … das muss man gehört haben ! Und das Begleitheft … ja … sowas wünsche ich mir öfters !

Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass dieses großartige Duo insgesamt vier CD´s veröffentlicht haben … ?

Der geneigte Leser dieses Blogs kann ahnen, was ihm blüht!

Und ja … es bereitet mir weiterhin Vergnügen und es macht mir Freude … solche Perlen der Musik hier präsentieren zu können !

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Besetzung:
Martina Holler (harp)
Herman Rid (Saxophone)

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Titel:

Camille Saint-Saëns:
01. The Swan 2.50

Erik Satie:
02. Romance op.36 2.54

Claude Debussy:
03. Gymnopédie I 4.49
04. Reverie 2.30

Gabriel Fauré:
05. Le petit berger 3.27

Marc Berthomieu: Nuances  for saxophone & harp:
06. No. 1. Pathetico – Andante esspressivo 3.11
07. No. 2. Lascivo – Animé 1.56
08. No. 3. Idyllico – Andantino con moto 2.47
09. No. 4. Exotico 2.15
10. No. 5. Dolcissimo – Librement 3.43

Jacques Ibert:
11. Berceuse op.16 3.52

Marcel Tournier:
12. Cinq Nuances 2.19
13. Entr’acte 2.24

Camille Saint-Saëns:
14. Deux Preludes Romantiques 3.53

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