Die drei Fragezeichen (Folge) 41 – Die drei Fragezeichen und das Volk der Winde (1986)

FrontCover1.jpgUnd auch 2020 geht´s weiter mit dieser legendären Kultserie und darum geht´s in der Folge 41:

Der Wissenschaftler Arnold Brewster ruft die drei Detektive zu Hilfe, denn durch eine Intrige ist er in ein Altersheim abgeschoben worden. Justus, Bob und Peter versuchen, ihm zu helfen.

Sie kommen dabei einem geheimnisvollen Geschehen auf die Spur, bei dem es um Indianer, Gold und einen rätselhaften „Tanzenden Saurier“ geht.

Dieser Fall erinnert in vielen an die frühen Klassiker wie etwa „Das Atztekenschwert“ oder „der magische Kreis“. Thema sind diesmal einmal mehr alte Riten, alte Völer und ihre Traditionen. Vertont wurde hier ein sogenanntes Find Your Find-Buch. Diese Bücher bestanden aus 8 Bänden, in denen vier die drei ??? als Protagonisten agierten. Diese Bücher sollten damals die erfolglos gewordene Drei???-Buchserie in den USA ablösen.

Der Leser übernahm die Rolle des Detektivs in dem er beim Lesen immer wieder auf Spuren stieß, die er am Schluss zu einem Ende führen musste. Der deutsche Kosmos wollte dies Konzept nicht übernehmen. Man übersetzte deshalb nur die vier bücher mit den drei??? und wandelt sie in Romanform um. EUROPA vertonte zunächst nur zwei Bücher. 2011 folgte eine weitere Vertonung als Special und für 2015 ist ein weiteres geplant.

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Die Sprecher der Folge sind weitesgehend die der 40.Folge, was darauf hindeutet, dass beide Folgen zumindest zum Teil in einem Rutsch produziert wurden, auch wenn sie im Abnstand von 4 Monaten erschienen waren. (zauberspiegel-online.de)

Interessant an dieser Folge ist, dass neben dem Thema „entrechtete Indianer“ auch das Thema Entmündigung von älteren Menschen behandelt wird …

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Besetzung:
Helmut Ahner (Kellner)
Karl Walter Diess (Zindler)
Andreas Fröhlich (Bob Andrews, Recherchen und Archiv)
Beate Hasenau (Botin)
Horst Naumann (Brewster)
Svenja Pages (Marie)
Peter Pasetti (Hitchcock, Erzähler)
Oliver Rohrbeck (Justus Jonas, Erster Detektiv)
Manfred Steffen (Pamir)
Frank-Dieter Tausch (Martin)
Jens Wawrczeck (Peter Shaw, Zweiter Detektiv)
Douglas Welbat (Clifford)

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Titel:
01. Die drei Fragezeichen und das Volk der Winde (Teil 1) 27.05
02. Die drei Fragezeichen und das Volk der Winde (Teil 2) 26.32

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Mehr von den drei Fragezeichen:

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Conny Lens – Fluchtversuch (Kriminalhörspiel) (1995)

FrontCoverUnd wieder mal was ganz anderes … seit jeher (früher sicherlich mehr als heute) hat mich das Radiohörpsiel und insbesondere das Radio-Krimi-Hörspiel fasziniert.

Vermutlich deshalb, weil man eben mit vordergründig „einfachen“ Mitteln versuchen musste, Spannung zu erzeugen. In den heutigen Tagen der kompletten Reizüberflutung ist es von daher vielleicht tatsächlich mal eine Wohltat, sich wieder mal mit diesem Medium zu beschäftigen.

Und der Autor dieses Hörspiels, Conny Lens ist einer meiner Geheimtipps für den launigen deutschen Regional-Krimi und seine großartige Serie „Steeler Straße“ (erschienen bei Haffmanns, Zürich) wird zeitlebens einen Ehrenplatz in meiner Bibliothek haben.

Hier aber ein kleines, aber feines Kriminal-Hörspiel, ursprünglich für den WDR produziert, später dann auch bei Goldmann als Tonband-Cassette erschienen.

Und wer ist nun Conny Lens ?

ConnyLens01Friedrich Hitzbleck (* 10.03.1951), der unter seinem Pseudonym „Conny Lens“ publiziert, lebte lange in seiner Geburtsstadt Essen, bevor er nach Datteln zog. Ehe ihn die Leidenschaft für den Krimi  ergriff, absolvierte er die Volksschule und eine kaufmännische Lehre. Neben seiner Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter im Bereich EDV und Organisation schrieb er Romane, Stories und Kabarett-Texte. 1986 gründete er den Hitzbleck-Verlag, in dem seine ersten Kriminalromane erschienen.

Die Romane von Conny Lens und hier wiederum besonders die Serie „Steeler Straße“ um ein marodes Privatdetektivbüro in Essen zeichnen sich durch die spielerische Leichtigkeit aus, mit der sie die traditionellen Elemente des Genres verwenden und in eine realistische Umgebung verlagern.
Conny Lens` stilistische Spannbreite reicht vom „heiteren“ Krimi mit Gruselambiente (ROTER FINGERHUT) über psychogische orientierte Charakterstudien (KOBERMANN) bis zum High-Tech und Computer-Thriller mit Psycho-Touch.

Seit 1988 ist  Conny Lens freier Schriftsteller. Nach seinen ersten Bucherfolgen wandte er sich dem Fernsehen zu und schrieb unter anderem nach gängigen Mustern Episoden für Fernsehserien wie WOLFFS REVIER und DIE STRASSEN VON BERLIN. Die die ZDF-Langläufer-Serie „SOKO 5113“ war er nicht nur als Autor, sondern auch als Script-Doctor tätig.

SteelerStraßeBände
Zum ersten Band der Privatdetektiv-Serie „Steeler Straße“ hieß es in den „Ruhr Nachrichten“: „Der Versuch, eine realistische deutsche Variante dieser typisch amerikanischen Variante des Krimis zu schaffen, ist rundum gelungen – nicht nur daß Conny Lens die großen Vorbilder gekonnt ironisiert und auf ein lebendiges Maß zurückstutzt, mit Wolli Schröder und seiner Mitstreiterin Chris Ullmann ist ihm ein durch und durch sympathisches Detektivteam gelungen.“ (krimilexikon.de)

Und darum geht´s in diesem Hörspiel:

Der Anästhesistin Dr. Karin Steinberger ist ein Kunstfehler unterlaufen. Mit tödlichem Ausgang.
Karin ist mit ihren Nerven am Ende. Sie beschließt, das Wochenende in ihrem Ferienhaus zu verbringen. Alleine. Nicht einmal ihr Freund darf sie begleiten.
Auf der Fahrt trifft sie ein junges Paar: Daggi und ihren Freund Ingo. Denen ist das Benzin ausgegangen.

Eigentlich nimmt die junge Anästhesistin Karin Steinberger nie Anhalter mit, doch als ihr an diesem unfreundlichen Tag ein junges Mädchen neben ihrem liegen gebliebenen Wagen zuwinkt, entschliesst sich Karin trotzdem dazu. Karin erklärt sich dazu bereit, sie bis zur nächsten Tankstelle mitzunehmen, und erfreut steigt das Mädchen ein. Doch zu Karins Überraschung nicht nur sie. Auch ein junger Mann taucht unvermittelt auf und steigt ebenfalls ein.

Erschrocken protestiert Karin, lässt sich aber von den beiden beruhigen und fährt los. Genervt stellt sie fest, dass die Tankstelle bereits geschlossen hat, und sie wird die beiden Leute, die immer unverschämter werden, einfach nicht mehr los. Bald ist die Ärztin zum Spielball der beiden geworden und stellt entsetzt fest, dass sie auch vor Gewalt nicht zurückschrecken.

Ein Verbrecherpärchen à la Bonnie und Clyde. Raffiniertes Hörspiel, das den Hörer mit der in immer tiefere Bedrängnis geratenen Karin mitzittern lässt. Dramatische, aufschlussreiche Dialoge, besonders gut werden die entstehenden Emotionen dargestellt. Die Sprecher sind gut, die Regie ebenfalls da bleibt nichts zu wünschen übrig. (René Wagner)

Ganz sicher nicht der ganz große Wurf … aber dennoch ein feiner Psycho-Krimi und mit der von mir sehr geschätzten Maren Kroymann als Hauptdarstellerin macht das ganze dann noch viel mehr Spaß.

Maren Kroymann

Maren Kroymann

Sprecher:
Ercan Altun (2. Polizist)
Michael Fuchs (Ingo)
Frank Jordan (1.Polizist)
Maren Kroymann (Dr. Karin Steinberger)
Horst Mendroch (Hansum)
Pit Mildenstein (Oberarzt)
Matthias Ponnier (Manfred)
Nina Weniger (Daggi)

Regie: Angeli Backhausen

Titel:
01. Fluchtversuch 42.21

Text: Conny Lens

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Die drei Fragezeichen (Folge 40) – Die drei Fragezeichen und der Automarder (1986)

FrontCover1.jpgNun geht´s weiter mit dieser legendären Kultserie und darum geht´s in der Folge 40:

Überall in Rocky-Beach gehen Autoscheiben zu bruch, die ein Unbekannter aus unerklärlichen Gründen reihenweise zerstört. Der Junge Paul bittet die drei Detektive um Hilfe. Nachdem innerhalb kürzester Zeit wiederholt die Scheiben am Wagen seines Vaters zerstört wurden, lässt dieser seinen Sohn den Wagen nicht mehr benutzen. Aber nicht nur das, aus einem der beschädigten Autos wird eine seltene Münze, der sogenannte „Doppeladler“ gestohlen. Die drei ??? machen sich mit Pauls Hilfe auf die Suche nach dem Automarder und kommen dabei auch dem Dieb des „Doppeladlers“ auf die Spur…

Folgende Besonderheiten sind für diese Folge festzuhalten:

Justus erzählt uns von dem „Adler“:

… es geht um eine seltene Münze. Ein amerikanisches Geldstück. Die 10 Dollar Goldmünze, geprägt im frühen 18.Jahrhundert. Die eine Seite zeigt einen Adler, und daher nennt man die Münze einfach nur Adler.
Mr. Jarvis Temples Münze ist genau genommen ein Doppeladler. Eine 20 Dollar Goldmünze, die seltenste Ausgabe ist von 1849, unbezahlbar.
Mr. Temples Münze ist der Doppeladler von 1907, das Stück ist mindestens 250.000 Dollar wert.

Sowohl Tante Mathilda als auch Onkel Titus haben leider nicht ihre gewohnte Synchronstimme.

Eine spannende Folge, um den mysteriösen Automarder und den Diebstahl einer sehr wertvollen Münze, bei der es dem ersten Detektiv zum Schluss beinahe noch an den Kragen geht… (3fragezeichen.net)

Nun gut … mein Schwiegersohn wird auch diese Folge heiß und innig lieben … und trickreich ist sie allemal und Justus stellt wieder mal die richtigen Fragen …

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Besetzung:
Ben Becker (Willard Temple)
Sascha Draeger (Paul Jacobs)
Günter Flesh (Hauptkommissar Reynolds)
Andreas Fröhlich (Bob Andrews, Recherchen und Archiv)
Michael Grimm (William Margon)
Ingeborg Kallweit (Tante Mathilda)
Henry Kielmann (Mr. Margon)
Günter König (Leutnant Samuels)
Gottfried Kramer (Onkel Titus)
Andreas von der Meden (Morton)
Horst Naumann (Mr. Jacobs, Pauls Vater)
Svenja Pages (Sarah Temple)
Peter Pasetti (Hitchcock, Erzähler )
Oliver Rohrbeck (Justus Jonas, Erster Detektiv)
Jochen Sehrndt (Mr. Jarvis Temple)
Jens Wawrczeck (Peter Shaw, Zweiter Detektiv)

Regie: Heikedine Körting
Produktion: H. G. Francis, Heikedine Körting, Dr. Beurmann
Musik: Phil Moss

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Titel:
01. Die drei Fragezeichen und der Automarder (Teil 1) 23.26
02. Die drei Fragezeichen und der Automarder (Teil 2) 23.28

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Mehr von den drei Fragezeichen:

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Die drei Fragezeichen (Folge 35) – Die drei Fragezeichen und der Höhlenmensch (1984)

FrontCover1.jpgNun geht´s weiter mit dieser legendären Kultserie und darum geht´s in der Folge 35:

Das Skelett eines Urzeitmenschen lockt Justus, Bob und Peter in den kleinen Ort Citrus Grove. Kaum sind sie dort, als es auch schon zu rätselhaften Zwischenfällen kommt. Erwacht der Urmensch zu geheimnisvollem Leben? Und wieso legen sich plötzlich alle Bewohner von Citrus Grove zum Schlafen in den Park…?

Ein Höhlenmensch verschwindet. Geklaut? Laut einen Augenzeugen nicht. Der Urzeitmensch sei allein davongelaufen. Klar das Justus, Peter und Bob, die aufgrund einer Einladung im kleinen Städtchen „Citrus Grove“ sind, diese Aussage unter die Lupe nehmen…

Das Hörspiel ist noch ein ticken ruhiger als „der rote Pirat“. Es kommt zu normalen Ermittlungen. Unheimliche Moment gibt es nicht, was in künftigen Folgen auch so sein wird, da die Serie mehr und mehr zur normalen Krimireihe mutiert. Interessant ist der Inhalt dennoch. Viele geheimnisvolle Fragen werden gestellt und müssen beantwortet werden. Der Weg zur Auflösung begeistert. Dies liegt an zahlreiche Figuren. Ein ordentliches Potenzial zum Mitraten ist vorhanden!

Neben der gut durchdachten Handlung wartet Heikedine Körting auch mit einer guten Besetzung auf. Jede Rolle wird gut und glaubhaft umgesetzt. Ein Highlight ist Andreas von der Meden als zwielichtiger „De Stefano“, oder Günter König als Dr. Terreano. Alle anderen müssen sich hinter ihnen allerdings nicht verstecken. Echte Spielfreude ist bei jedem vorhanden.

Buchausgaben

Buchausgaben

Die Neuauflage ist diesmal fast unverändert. Da die Folgen nicht mehr von Carsten Bohn mit Musik untermalt wurde (außer die Titelmelodie), wurden nur wenige Titel ausgetauscht. Die Tonqualität ist gut.

Fazit: Harmloser Fall, der durch viele mysteriöse Figuren und einem guten Aufhänger bestens unterhält. Die guten Sprecher und ein gutes Tempo sorgen dafür, das die Folge auch beim vermehrten Durchhören ein Spaß ist. (Detlef Kurtz)

Hüllentext

Besetzung:
Edgar Bessen (Zigeuner-John)
Eckart Dux (Dr. Hoffer)
Andreas Fröhlich (Bob Andrews, Recherchen und Archiv)
Ingeburg Kanstein (Thalia)
Oskar Kluge (Dr. Birkensteen)
Günter König (Dr. Terreano)
Andreas von der Meden (Di Stefano, Mr. Wolf, Lkw-Fahrer)
Peter Pasetti (Hitchcock, Erzähler)
Utz Richter (McGee)
Oliver Rohrbeck (Justus Jonas, Erster Detektiv )
Jens Wawrczeck (Peter Shaw, Zweiter Detektiv)
Douglas Welbat (Dr. Brandon)
Susanne Wulkow (Eleonor Hess)

Produktion: H. G. Francis, Heikedine Körting, Dr. Beurmann
Musik: Phil Moss

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Titel:
01. Die drei Fragezeichen und der Höhlenmensch (Teil 1) 26.07
02. Die drei Fragezeichen und der Höhlenmensch (Teil 2) 26.04

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Die drei Fragezeichen (Folge 34) – Die drei Fragezeichen und der rote Pirat (1984)

FrontCover1.jpgNun geht´s weiter mit dieser legendären Kultserie und darum geht´s in der Folge 34:

Wer verbirgt sich hinter der Maske des „roten Piraten“ – und warum bedroht er Justus, Bob und Peter? Was steckt hinter den Tonbandinterviews von Major Kanes – und wonach gräbt dieser heimlich in der Piratenbucht? Trotz aller Gefahren lassen die drei ??? nicht locker, bis sie das Rätsel um den legendären Piratenschatz gelöst haben – einen Schatz, der allerhand Geheimnisse birgt!
…und der rote PiratDas Hörspiel ist schon ein kleiner Wendepunkt in der Reihe um unsere drei Detektive. Zwar zählen auch die Folgen 34-39 noch zum klassischen Teil, aber allein der Titel „der rote Pirat“, zeigt das man sich von den klassischen Themen allmählich trennt. Flüsternde Mumien und Gespensterschlösser gibt es nun nicht mehr. Eher sind es in Zukunft Hehler, Autodiebe oder wie hier ein Pirat, der die drei Jungen beschäftigt.

Die Handlungen werden moderner, die Atmosphäre ebenso. Action und rasante Wendungen stehen dabei im Mittelpunkt von „der rote Pirat“, und der Seitenhieb auf die Zombiefilmwelle der 80er Jahre war einfach göttlich. In einer späteren Version wurde das rausgeschnitten. Nicht weil Zombiefilme im Kreuzfeuer der Kritik liegen und für Jugendliche nicht geeignet sind, wie man hier schon angenommen hat, sondern weil die Zeit dieser Filme längst vorbei ist, und der Witz deshalb einfach nicht mehr passt…

13 Monate sind seit Erscheinen der Folge 33 vergangen. Die Schlagzahl der Veröffentlichungen wurde stark zurückgefahren bei den drei Fragezeichen, wenn man bedenkt, dass die frühen Folgen noch staffelweise mit bis zu sechs Folgen erschienen sind. Und auch 1983 waren es nur 2 Folgen, die erschienen sind. Das ist nicht ungewöhnlich, da EUROPA seinerzeit stark auf neue Projekte setzte, die sehr erfolgreich waren. U.a. MASTERS OF THE UNIVERSE. Das Label war auf einem Höhepunkt der Produktion neuer Serien angelangt. Doch es sollte danach sehr schnell wieder bergab gehen und das Hauptaugenmerk kerhrte zu den drei ??? zurück. (G. Walt)

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Besetzung:
Helmut Ahner (Kapitän Joy)
Andreas Fröhlich (Bob Andrews)
Peter Pasetti (Erzähler)
Utz Richter (Sam Davis)
Oliver Rohrbeck (Justus Jonas)
Manfred Schermutzki (Major Karnes)
Horst Schick (Mr. Shaw)
Philip Siegel (Jeremy Joy)
Jens Wawrczeck (Peter Shaw)
Douglas Welbat (Joshua Evans)

Buch: H.G. Francis
Regie: Heikedine Körting
Musik und Effekte: Phil Moss

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Titel:
01. Die drei Fragezeichen und der rote Pirat (Teil 1)
02. Die drei Fragezeichen und der rote Pirat (Teil 2)

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Hildegard Knef – Spricht Jean Cocteau – Die geliebte Stimme (1961)

FrontCover1.jpgDass die Hildegard Knef eine großartige Chanson-Sängerin war, ist vermutlich nicht nur mir bekannt.

Dass sie einen wie mich aber auch als Sprecherin eines 1 Personen-Stückes in den Bann ziehen kann, weiß ich erst jetzt:

Basis für dieses Hörbuch ist ein Theaterstück von Jean Cocteau:

Der Einakter von Jean Cocteau (1889-1963) wurde 1930 als La voix humaine (Die menschliche Stimme) an der Comédie Française in Paris uraufgeführt. Im deutschsprachigen Raum ist das Stück auch als Die geliebte Stimme bekannt. Es handelt sich um einen Reisser, nicht romantisch, aber psychologisch höchst effektvoll dekoriert: das ganze Stück ist ein einziger Monolog am Telefon, das Abschiedsgespräch einer Frau mit ihrem Geliebten, der sie verlassen hat, um eine andere zu heiraten.

„Es gibt nichts, das mehr Orakel sein könnte als das Telefon. Es ist eine Stimme, die für sich allein in die Häuser kommt. Auch das Filmwerk ist orakelhaft, aber das Telefon ist es seinem ganzen Stil nach.“ (Jean Cocteau in einer Unterhaltung mit André Fraigneau)

1948 wurde das Stück von Roberto Rossellini mit Anna Magnani als La voce umana verfilmt. 1967 verfilmte Ted Kotcheff das Stück als Fernsehspiel mit Ingrid Bergman unter dem Titel The human voice.

Klaus Kinskis Adaption wurde 1949 von der englischen Militärregierung in Berlin verboten. Der Modefotograf Helmut von Gaza wollte daraufhin sein Atelier für die Aufführung zur Verfügung stellen, die Vorstellung war auch ausverkauft, jedoch erkrankte Klaus Kinski unpassenderweise an Gelbsucht und konnte nicht auf die Bühne. Cocteau telegraphierte damals nach Berlin: „Ich bin glücklich, dass es Kinski ist, der die Person verkörpert. Ich gratuliere ihm für seinen Mut. Ich werde mein möglichstes tun um bei der Premiere anwesend zu sein.“

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Jean Cocteau

Und darum geht´s:

Das Telefon schrillt, zerreißt die Stille, dringt ins Mark. „Ja? Ja? Bist du’s?“ Die Stimme zittert, droht an sich selbst zu ersticken. Am andern Ende antwortet – niemand, nichts. Nicht einmal ein Echo. Sie, das ist eine Frau, die ein letztes Mal mit ihrem Geliebten spricht. Sie lauscht der gnadenlosen Stille, bis ihr Geduldsfaden reißt, sie verzweifelt bittet, ihre Stimme im Falsett neu Anlauf nimmt. Doch am Ende verlässt sie die Kraft. Sie erdrosselt sich mit der Telefonschnur.

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Über 80 Jahre alt ist „Die Geliebte Stimme“. Der Franzose Jean Cocteau schuf mit ihr den ersten großen Telefon-Monolog des europäischen Theaters. Surrealistische Kollegen spotteten, zu simpel sei das Stück, kitschig und veraltet. Heute sind Telefonschnüre veraltet und auch das Frauenbild aus den Dreißigerjahren. Aber viel ist gleich geblieben.

L’amour fou est passé, eine Liebe zu Ende. Ein Mann hat eine Frau verlassen, um eine andere zu heiraten. Es gibt Dinge zu regeln. Wo soll der Hund hin? Wie gibt man Liebesbriefe zurück, ohne sich zu begegnen? „Wenn du die Briefe verbrennst, dann möchte ich, dass du die Asche in der kleinen Schildpattdose aufbewahrst …“, sagt sie und zur Sache mit dem Hund: „Nimm du ihn“ … „Was?“ … „Ach, mich wird er bald vergessen haben.“

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Das Ende dieser Liebesgeschichte katapultiert die Dame ins seelische und wirtschaftliche Aus, und es ist der wunde Punkt, an dem Cocteau ihr Innerstes nach Außen kehrt, eine Persönlichkeit demontiert, die nicht der eigenen Kraft vertraut. Eine Frau zwischen Hoffnung, Verzweiflung und Selbstverleugnung.

„Es gibt Lagen, in denen eine Lüge gut und nützlich ist“, hat Jean Cocteau einmal gesagt. Doch nicht immer steht die Lüge auf Abruf bereit. Sie habe heute das kurze schwarze Kostüm getragen, sagt die Frau, ja, sicher, alles wunderbar. Nur eine Schlaftablette habe sie geschluckt. Und fragt, ganz kühl: „Hast du etwa schon einmal angerufen?“ Natürlich weiß sie genau, dass er nicht angerufen hat, sie ist ja den ganzen Tag zu Hause gewesen, um das Telefon herumgeschlichen, ohne Kostüm, hat sich verzehrt nach ihm. Am Abend zwölf Schlaftabletten genommen. Zu wenig.

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Alternative Ausgabe

Deshalb sitzt sie jetzt da, lügt, weint, wartet verzweifelt (wenn die Verbindung abbricht), jauchzend (wenn sie ihn zu hören scheint), melancholisch, aber immer warm, tief, und zutiefst menschlich. Es ist die Stimme der Schauspielerin Hildegard Knef (1925-2002) von 1961 …

… Für den Hörer ist es Pop und Trash als dramatische Kunst. Grotesk und überspitzt spricht sie, fleht, immer weiter, hastender – bis die schlechte Verbindung sie jäh zerstört, das nächste Kapitel eröffnet, und der Small Talk dem fulminanten Sprachspiel noch mehr Platz einräumt. Panisch hacken ihre Fingerspitzen in die Tasten, ruft sie Hallo? HALLO?, bangt mit angstbelegter Stimme dem nächsten Funkloch entgegen im Kommunikationssystem zwischen Mann und Frau, zwischen dem, der geht und der, die bleibt.

Jean Cocteau prägte als Universalkünstler in der Literatur, auf der Bühne, als Maler und Filmemacher eine ganze Epoche. „Die geliebte Stimme“ wurde im Hörspiel der ersten Nachkriegsjahre mindestens viermal produziert, basierend auf dem Text schuf Francis Poulenc die 1959 uraufgeführte Oper „La Voix Humaine“.

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Die Frau sagt: „Dass die Stimme durch so eine dünne Schnur kann.“ Die Schnur liegt schon um ihren Hals. „Sie ist das letzte, was mich mit dir verbindet.“ „Jetzt muss ich mich von dir trennen.“ (Jenni Roth)

Ein wahrlich quälendes Hörspiel, vorgetragen von einer ganz Großen … oder aber: Ein starkes Stück deutscher Hörspielgeschichte.

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Besetzung:
Hildegard Knef (Sprecherin)

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Titel:
01. Die geliebte Stimme (Teil 1) 14.58
02. Die geliebte Stimme (Teil 2) 16.48
+
03. Die geliebte Stimme (TV-Fassung) 58.30

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Und von diesem Theaterstück gab´s damals auch ne Verfilmung im Fernsehen (Bayerisches Fernsehen 1960, Regie: Franz Josef Wild) … natürlich ebenfalls mit Hildegard Knef … nicht minder eindrucksvoll und hier sehen wir dann auch die gesamte Fassung des Stücks … und mit wohldosierten aber intensiven Jazzklängen auf der Trompete … und man hört Miles Davis!)

Johann Wolfgang von Goethe – Urfaust (Hörspiel) (2007)

FrontCover1Hm, jetzt wird es ein wenig kompliziert … denn wenn ich ich auf Johann Wolfgang von Goethe zu sprechen komme, dann bleibt es nicht aus, dass meine familiären Prägungen arg heftig durchschlagen.

Mein Vater war ein Germanist der alten Schule und über Goethe lies er nichts kommen. In meiner persönlichen Sturm- und Drangphase blieb es nicht aus, dass ich da meinen Vater wohl auf das heftigste provozieren musste. Er schwärmte wieder mal von all den Liebesgedichten, die Goethe verfasst hat, da hatte ich nichts besseres zu tun, als seinen Schwärmereien mit folgenden Worten zu kontern: „Ach, der Goethe wollte halt all die Frauen eh nur vögeln“ (ja, ja … so hab ich das damals wohl gesagt). Es folgte ein Tobsuchtsanfall meines Vaters …

Nun in meinen Tagen in Weimar marschierte ich dann natürlich auch in das „Goethe-Haus“ und bestaunte in den 18 zugänglichen Räumen all die originalen Möbeln und anderen Ausstattungsstücken des Haushaltes sowie die persönlichen Erinnerungsgegenstände und zahlreiche Objekte aus allen Sammlungsbereichen Goethes. Gezeigt wurden auchHandzeichnungen, Gemälde, Plastiken, Bronzen und Majoliken, Münzen und Medallions. Anordnung und Einrichtung entsprechen wohl weitgehend dem Zustand in den letzten Lebensjahren des Dichters. Höhepunkte der Besichtigung war dann das authentisch eingerichtete Arbeitszimmer Goethes und der Blick in die angrenzende Privatbibliothek.

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Blick in Goethes Privatbibliothek

Und natürlich beschäftigte ich mich ein wenig mit dem atemberaubenden literarischem Werk von Goethe (er war ja darüber hinaus ein Universalgenie: siehe seine Farbenlehre und diverse weitere naturwissenschaftlichen Arbeiten). Und wollte ich es genauer wissen, was es mit dem „Urfaust“ so auf sich hat:

Unter dem Urfaust (auch als Faust. Frühe Fassung oder Faust in ursprünglicher Gestalt bekannt) versteht man Goethes ersten Entwurf für sein späteres Theaterstück Faust. Er entstand, parallel zu Die Leiden des jungen Werthers, in den Jahren zwischen 1772 und 1775 in Frankfurt am Main. Auslöser für die stoffliche Bearbeitung war die Verurteilung und Hinrichtung der Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt, deren Gerichtsprozess Goethe verfolgt haben muss, wie die nach seinem Tod bei ihm gefundenen Kopien von Prozessakten zeigen.

GoetheIm Jahre 1775 las Goethe erstmals am Hof zu Weimar, danach unter anderem auch im Erfurter Schloss Stedten, das im Besitz der mit ihm befreundeten Familie Keller war, aus dem Urfaust vor. Das Publikum war von der unkonventionellen Form und Sprache begeistert. Goethe wurde im Anschluss immer wieder auf Fertigstellung des Stückes gedrängt, unter anderem von seinem Freund Friedrich Schiller.

Es existiert nur eine Abschrift des Urfaust, sie stammt aus dem Besitz von Luise von Göchhausen und enthält in der heute noch erhaltenen Version einige der Szenen, die dann später in Faust I eingearbeitet wurden. Im Urfaust sind viele Passagen noch in Prosa verfasst, während im Faust I nur noch die Szene Trüber Tag. Feld ohne Versform auskommt. (Quelle: wikipedia)

Der Urfaust ist die frühere Fassung des „Faust“ und erzählt hauptsächlich von der Liebe zwischen Faust und Margrete. Zu Beginn des Stücks denkt Faust über sich und sein Wissen nach. Ein bekannter Ausschnitt dieser Szene ist dieses Zitat:
„Da steh‘ ich nun ich armer Thor und bin so klug als wie zuvor“

In den ersten zwei Szenen geht es nur um Weisheit und um die Geisterwelt, (= Gelehrtentragödie). Ab der dritten Szene beginnt die Geschichte mit Margrete. Als Faust Margrete auf einer Straße begegnet, ist er sofort von ihr hingerissen. Nun wendet er sich an Mephistopheles, der ihm helfen soll an Gretchen zu gelangen. Mephistopheles geht darauf ein und beschafft ein wundervolles Schmuckstück, welches er und Faust dann in Margretes Zimmer bringen. Als ihre Mutter den Schmuck entdeckt, nimmt sie ihn Gretchen weg, doch Faust beschafft sofort etwas Neues. Gretchen ist diesmal vorsichtiger und zeigt den Schmuck nur ihrer Nachbarin Marthe. Inzwischen schmieden Faust und Mephistopheles einen Plan um zu Gretchen zu gelangen. Sie finden die Lösung: Mephistopheles muss sich an Marthe halten. Deshalb macht er sich auf den Weg zu Marthe um ihr zu sagen, dass ihr Mann gestorben sei. Sie will jedoch einen Beweis und er verspricht ihr, einen Zeugen zu besorgen. Er sagt, er wolle ihn noch am selben Abend mitbringen. Natürlich spielt Faust den Zeugen, denn Gretchen ist schließlich bei Marthe, und das ist seine Chance. Dort kommen sich Faust und Gretchen näher. Schließlich gesteht er ihr seine Liebe. Sie läuft davon und versteckt sich im Gartenhäuschen. Faust folgt ihr und es kommt dort zu ihrem ersten Kuss. Dann muss Faust gehen. Später will Faust bei Gretchen übernachten, doch sie hat Angst, dass die Mutter etwas bemerken könnte. So gibt ihr Faust einen Schlaftrunk, den Gretchen ihrer Mutter geben soll.

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Titelblatt des Fragmentes «Faust» von 1790 anlässlich der ersten Gesamtausgabe von Goethes Werken

Zwischendurch fehlen immer wieder einzelne Szenen. Es wird aber deutlich, dass Margrete ein Kind von Faust erwartet. In ihrer Verzweiflung ertränkt sie es und auch ihre Mutter stirbt an dem Schlaftrunk, den ihr Gretchen verabreicht hat. Sie wird wegen Doppelmordes eingesperrt und soll erhängt werden. Als Faust dies erfährt, will er ihr helfen und schleicht sich in den Kerker zu seiner Geliebten. Sie will sich aber nicht retten lassen. Sie will für ihre Sünden sterben. Faust hat keine Wahl – er muss sie zurücklassen.
Interpretation

Den „Urfaust“ schreibt Johann Wolfgang von Goethe in der Sturm- und Drangphase. In der damals politisch unruhigen Zeit hat das Stück jedoch keine große Bedeutung. Das Drama ist nicht in Akte, sondern in Szenen gegliedert. Es gibt mehrere Schauplätze, die das ganze Stück lebhafter erscheinen lassen. Auch durch die Charaktereigenschaften der Haupt- und Nebenrollen wird das Stück etwas aufgelockert.

So ist Faust einerseits der Weise, der sich nur auf Bildung konzentriert, andererseits aber der unbändige Liebhaber, der sich auf etwas einläßt, ohne sich Gedanken über eventuelle Konsequenzen zu machen. Gretchen ist die Unschuldige, die sich durch ihre Verliebtheit selbst zur Schuldigen macht. Und Mephistopheles ist der, der zwar weiß, was falsch und was richtig ist, der aber trotzdem mehr das „Falsche“ unterstützt. Alle diese Personen haben also zwei völlig verschiedene Charaktere, die im Stück deutlich werden. (Sie haben einen Sinn für das Rechte, handeln aber alle falsch.)

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Der Hof des Anwesens vom Goethe

Goethe hat den „Urfaust“ in zwei Teile gegliedert. (Gelehrtentragödie und Gretchentragödie). Der „Urfaust“ ist aber auf die Gretchentragödie fixiert und vernachlässigt Fausts Probleme. Mit der Gelehrtentragödie beginnt das ganze Drama und die Handlung steigt, sobald Gretchen auftaucht. Zum Schluss vermischen sich beide Konflikte und es ist schwer zu sagen, was Goethes Botschaft ist. Vielleicht soll es eine Art Warnung sein. Man denkt, man sei weise, doch in manchen Situationen bemerkt man nicht, dass des Herz stärker ist als der Verstand. Man braucht nicht nur Theorien um weise zu sein. Das alleine genügt nicht. Oder Goethe wollte durch die Personen, die im „Urfaust“ vorkommen, vermitteln, dass wir alle gute und schlechte Seiten haben und immer in der Lage wären die richtige Entscheidung zu treffen. (Quelle: .bhak-bludenz.ac.at)

Um es mal auf den Punkt zu bringen: So richtig warm werde ich auch heute (obwohl meine diesbezügliche Sturm und Drangphase längst vorgangen ist) nicht mit dem Goethe. Vielleicht liegt es daran, wie oben zu lesen ist, man nicht so recht weiss, worauf Geothe eigentlich hinaus wollte, vielleicht liegt es aber auch daran, dass mir der doch gewaltige Pathos des Werkes auf den Senkel geht … man verzeihe meine flapsige Wortwohl.

Mein weiterhin bestehendes Unbehagen liegt aber ganz sicherlich nicht an der Darbietung dieses Hörspiels … Hochengagiert und sehr abwechslungsreich wurde dieses Stoff inszeniert … und die Sprecher sind allesamt hinsichtlich ihres Könnens über jeden Zweifel erhaben.

Also: an denen lag´s nun wirklich nicht …

Salve
Besetzung:

Sven Erik Bechtoff (Mephistopheles)
Winnie Böwe (Brückenverse)
Traugott Buhre (Geist)
Philipp Hochmair (Student)
Meigel Hoffmann (Siebel)
Stefan Kaminsiki (Brückenverse)
Oliver Materlik (Brandner)
Ulrich Matthes (Faust)
Astrid Meyerfeld (Martha)
Thoams Neumann (Wagner)
Lars Rudolph (Frosch)
Thomas Schmidt (Alten)
Katharina Schüttler (Margarethe „Grechtchen“)
Jeanette Spassova (Liesgen)

Booklet01ATitel:
01. Hab nun, ach! Die Philosophey 6.47
02 Es zuckt eine rötliche Flamme 4.20
03 Faust selbst gräbt nach Würmern 6.27
04 Auerbachs Keller in Leipzig 4.52
05 Der Doktor kriegt jeden Kredit 6.06
06 Margarethe mit einer Lampe 6.25
07 Nachbarin Haus 7.36
08 Wie ist’s? 7.18
09 Faust taumelt von Begierde 8.46
10 Am Brunnen 3.54
11 Das Liebesnest 5.59
12. Ist’s einmal heimlich 10.13

Text: Johann Wolfgang von Geothe
Brückenverse: Wilhelm Bartsch
Musik: Uwe Hilprecht

CD1

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Fenster im Goethehaus

Eines der vielen Fenster im Goethehaus