Die drei Fragezeichen (Folge 34) – Die drei Fragezeichen und der rote Pirat (1984)

FrontCover1.jpgNun geht´s weiter mit dieser legendären Kultserie und darum geht´s in der Folge 34:

Wer verbirgt sich hinter der Maske des „roten Piraten“ – und warum bedroht er Justus, Bob und Peter? Was steckt hinter den Tonbandinterviews von Major Kanes – und wonach gräbt dieser heimlich in der Piratenbucht? Trotz aller Gefahren lassen die drei ??? nicht locker, bis sie das Rätsel um den legendären Piratenschatz gelöst haben – einen Schatz, der allerhand Geheimnisse birgt!
…und der rote PiratDas Hörspiel ist schon ein kleiner Wendepunkt in der Reihe um unsere drei Detektive. Zwar zählen auch die Folgen 34-39 noch zum klassischen Teil, aber allein der Titel „der rote Pirat“, zeigt das man sich von den klassischen Themen allmählich trennt. Flüsternde Mumien und Gespensterschlösser gibt es nun nicht mehr. Eher sind es in Zukunft Hehler, Autodiebe oder wie hier ein Pirat, der die drei Jungen beschäftigt.

Die Handlungen werden moderner, die Atmosphäre ebenso. Action und rasante Wendungen stehen dabei im Mittelpunkt von „der rote Pirat“, und der Seitenhieb auf die Zombiefilmwelle der 80er Jahre war einfach göttlich. In einer späteren Version wurde das rausgeschnitten. Nicht weil Zombiefilme im Kreuzfeuer der Kritik liegen und für Jugendliche nicht geeignet sind, wie man hier schon angenommen hat, sondern weil die Zeit dieser Filme längst vorbei ist, und der Witz deshalb einfach nicht mehr passt…

13 Monate sind seit Erscheinen der Folge 33 vergangen. Die Schlagzahl der Veröffentlichungen wurde stark zurückgefahren bei den drei Fragezeichen, wenn man bedenkt, dass die frühen Folgen noch staffelweise mit bis zu sechs Folgen erschienen sind. Und auch 1983 waren es nur 2 Folgen, die erschienen sind. Das ist nicht ungewöhnlich, da EUROPA seinerzeit stark auf neue Projekte setzte, die sehr erfolgreich waren. U.a. MASTERS OF THE UNIVERSE. Das Label war auf einem Höhepunkt der Produktion neuer Serien angelangt. Doch es sollte danach sehr schnell wieder bergab gehen und das Hauptaugenmerk kerhrte zu den drei ??? zurück. (G. Walt)

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Besetzung:
Helmut Ahner (Kapitän Joy)
Andreas Fröhlich (Bob Andrews)
Peter Pasetti (Erzähler)
Utz Richter (Sam Davis)
Oliver Rohrbeck (Justus Jonas)
Manfred Schermutzki (Major Karnes)
Horst Schick (Mr. Shaw)
Philip Siegel (Jeremy Joy)
Jens Wawrczeck (Peter Shaw)
Douglas Welbat (Joshua Evans)

Buch: H.G. Francis
Regie: Heikedine Körting
Musik und Effekte: Phil Moss

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Titel:
01. Die drei Fragezeichen und der rote Pirat (Teil 1)
02. Die drei Fragezeichen und der rote Pirat (Teil 2)

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Mehr von den drei Fragezeichen:

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Hildegard Knef – Spricht Jean Cocteau – Die geliebte Stimme (1961)

FrontCover1.jpgDass die Hildegard Knef eine großartige Chanson-Sängerin war, ist vermutlich nicht nur mir bekannt.

Dass sie einen wie mich aber auch als Sprecherin eines 1 Personen-Stückes in den Bann ziehen kann, weiß ich erst jetzt:

Basis für dieses Hörbuch ist ein Theaterstück von Jean Cocteau:

Der Einakter von Jean Cocteau (1889-1963) wurde 1930 als La voix humaine (Die menschliche Stimme) an der Comédie Française in Paris uraufgeführt. Im deutschsprachigen Raum ist das Stück auch als Die geliebte Stimme bekannt. Es handelt sich um einen Reisser, nicht romantisch, aber psychologisch höchst effektvoll dekoriert: das ganze Stück ist ein einziger Monolog am Telefon, das Abschiedsgespräch einer Frau mit ihrem Geliebten, der sie verlassen hat, um eine andere zu heiraten.

„Es gibt nichts, das mehr Orakel sein könnte als das Telefon. Es ist eine Stimme, die für sich allein in die Häuser kommt. Auch das Filmwerk ist orakelhaft, aber das Telefon ist es seinem ganzen Stil nach.“ (Jean Cocteau in einer Unterhaltung mit André Fraigneau)

1948 wurde das Stück von Roberto Rossellini mit Anna Magnani als La voce umana verfilmt. 1967 verfilmte Ted Kotcheff das Stück als Fernsehspiel mit Ingrid Bergman unter dem Titel The human voice.

Klaus Kinskis Adaption wurde 1949 von der englischen Militärregierung in Berlin verboten. Der Modefotograf Helmut von Gaza wollte daraufhin sein Atelier für die Aufführung zur Verfügung stellen, die Vorstellung war auch ausverkauft, jedoch erkrankte Klaus Kinski unpassenderweise an Gelbsucht und konnte nicht auf die Bühne. Cocteau telegraphierte damals nach Berlin: „Ich bin glücklich, dass es Kinski ist, der die Person verkörpert. Ich gratuliere ihm für seinen Mut. Ich werde mein möglichstes tun um bei der Premiere anwesend zu sein.“

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Jean Cocteau

Und darum geht´s:

Das Telefon schrillt, zerreißt die Stille, dringt ins Mark. „Ja? Ja? Bist du’s?“ Die Stimme zittert, droht an sich selbst zu ersticken. Am andern Ende antwortet – niemand, nichts. Nicht einmal ein Echo. Sie, das ist eine Frau, die ein letztes Mal mit ihrem Geliebten spricht. Sie lauscht der gnadenlosen Stille, bis ihr Geduldsfaden reißt, sie verzweifelt bittet, ihre Stimme im Falsett neu Anlauf nimmt. Doch am Ende verlässt sie die Kraft. Sie erdrosselt sich mit der Telefonschnur.

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Über 80 Jahre alt ist „Die Geliebte Stimme“. Der Franzose Jean Cocteau schuf mit ihr den ersten großen Telefon-Monolog des europäischen Theaters. Surrealistische Kollegen spotteten, zu simpel sei das Stück, kitschig und veraltet. Heute sind Telefonschnüre veraltet und auch das Frauenbild aus den Dreißigerjahren. Aber viel ist gleich geblieben.

L’amour fou est passé, eine Liebe zu Ende. Ein Mann hat eine Frau verlassen, um eine andere zu heiraten. Es gibt Dinge zu regeln. Wo soll der Hund hin? Wie gibt man Liebesbriefe zurück, ohne sich zu begegnen? „Wenn du die Briefe verbrennst, dann möchte ich, dass du die Asche in der kleinen Schildpattdose aufbewahrst …“, sagt sie und zur Sache mit dem Hund: „Nimm du ihn“ … „Was?“ … „Ach, mich wird er bald vergessen haben.“

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Das Ende dieser Liebesgeschichte katapultiert die Dame ins seelische und wirtschaftliche Aus, und es ist der wunde Punkt, an dem Cocteau ihr Innerstes nach Außen kehrt, eine Persönlichkeit demontiert, die nicht der eigenen Kraft vertraut. Eine Frau zwischen Hoffnung, Verzweiflung und Selbstverleugnung.

„Es gibt Lagen, in denen eine Lüge gut und nützlich ist“, hat Jean Cocteau einmal gesagt. Doch nicht immer steht die Lüge auf Abruf bereit. Sie habe heute das kurze schwarze Kostüm getragen, sagt die Frau, ja, sicher, alles wunderbar. Nur eine Schlaftablette habe sie geschluckt. Und fragt, ganz kühl: „Hast du etwa schon einmal angerufen?“ Natürlich weiß sie genau, dass er nicht angerufen hat, sie ist ja den ganzen Tag zu Hause gewesen, um das Telefon herumgeschlichen, ohne Kostüm, hat sich verzehrt nach ihm. Am Abend zwölf Schlaftabletten genommen. Zu wenig.

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Deshalb sitzt sie jetzt da, lügt, weint, wartet verzweifelt (wenn die Verbindung abbricht), jauchzend (wenn sie ihn zu hören scheint), melancholisch, aber immer warm, tief, und zutiefst menschlich. Es ist die Stimme der Schauspielerin Hildegard Knef (1925-2002) von 1961 …

… Für den Hörer ist es Pop und Trash als dramatische Kunst. Grotesk und überspitzt spricht sie, fleht, immer weiter, hastender – bis die schlechte Verbindung sie jäh zerstört, das nächste Kapitel eröffnet, und der Small Talk dem fulminanten Sprachspiel noch mehr Platz einräumt. Panisch hacken ihre Fingerspitzen in die Tasten, ruft sie Hallo? HALLO?, bangt mit angstbelegter Stimme dem nächsten Funkloch entgegen im Kommunikationssystem zwischen Mann und Frau, zwischen dem, der geht und der, die bleibt.

Jean Cocteau prägte als Universalkünstler in der Literatur, auf der Bühne, als Maler und Filmemacher eine ganze Epoche. „Die geliebte Stimme“ wurde im Hörspiel der ersten Nachkriegsjahre mindestens viermal produziert, basierend auf dem Text schuf Francis Poulenc die 1959 uraufgeführte Oper „La Voix Humaine“.

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Die Frau sagt: „Dass die Stimme durch so eine dünne Schnur kann.“ Die Schnur liegt schon um ihren Hals. „Sie ist das letzte, was mich mit dir verbindet.“ „Jetzt muss ich mich von dir trennen.“ (Jenni Roth)

Ein wahrlich quälendes Hörspiel, vorgetragen von einer ganz Großen … oder aber: Ein starkes Stück deutscher Hörspielgeschichte.

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Besetzung:
Hildegard Knef (Sprecherin)

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Titel:
01. Die geliebte Stimme (Teil 1) 14.58
02. Die geliebte Stimme (Teil 2) 16.48
+
03. Die geliebte Stimme (TV-Fassung) 58.30

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Und von diesem Theaterstück gab´s damals auch ne Verfilmung im Fernsehen (Bayerisches Fernsehen 1960, Regie: Franz Josef Wild) … natürlich ebenfalls mit Hildegard Knef … nicht minder eindrucksvoll und hier sehen wir dann auch die gesamte Fassung des Stücks … und mit wohldosierten aber intensiven Jazzklängen auf der Trompete … und man hört Miles Davis!)

Johann Wolfgang von Goethe – Urfaust (Hörspiel) (2007)

FrontCover1Hm, jetzt wird es ein wenig kompliziert … denn wenn ich ich auf Johann Wolfgang von Goethe zu sprechen komme, dann bleibt es nicht aus, dass meine familiären Prägungen arg heftig durchschlagen.

Mein Vater war ein Germanist der alten Schule und über Goethe lies er nichts kommen. In meiner persönlichen Sturm- und Drangphase blieb es nicht aus, dass ich da meinen Vater wohl auf das heftigste provozieren musste. Er schwärmte wieder mal von all den Liebesgedichten, die Goethe verfasst hat, da hatte ich nichts besseres zu tun, als seinen Schwärmereien mit folgenden Worten zu kontern: „Ach, der Goethe wollte halt all die Frauen eh nur vögeln“ (ja, ja … so hab ich das damals wohl gesagt). Es folgte ein Tobsuchtsanfall meines Vaters …

Nun in meinen Tagen in Weimar marschierte ich dann natürlich auch in das „Goethe-Haus“ und bestaunte in den 18 zugänglichen Räumen all die originalen Möbeln und anderen Ausstattungsstücken des Haushaltes sowie die persönlichen Erinnerungsgegenstände und zahlreiche Objekte aus allen Sammlungsbereichen Goethes. Gezeigt wurden auchHandzeichnungen, Gemälde, Plastiken, Bronzen und Majoliken, Münzen und Medallions. Anordnung und Einrichtung entsprechen wohl weitgehend dem Zustand in den letzten Lebensjahren des Dichters. Höhepunkte der Besichtigung war dann das authentisch eingerichtete Arbeitszimmer Goethes und der Blick in die angrenzende Privatbibliothek.

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Blick in Goethes Privatbibliothek

Und natürlich beschäftigte ich mich ein wenig mit dem atemberaubenden literarischem Werk von Goethe (er war ja darüber hinaus ein Universalgenie: siehe seine Farbenlehre und diverse weitere naturwissenschaftlichen Arbeiten). Und wollte ich es genauer wissen, was es mit dem „Urfaust“ so auf sich hat:

Unter dem Urfaust (auch als Faust. Frühe Fassung oder Faust in ursprünglicher Gestalt bekannt) versteht man Goethes ersten Entwurf für sein späteres Theaterstück Faust. Er entstand, parallel zu Die Leiden des jungen Werthers, in den Jahren zwischen 1772 und 1775 in Frankfurt am Main. Auslöser für die stoffliche Bearbeitung war die Verurteilung und Hinrichtung der Kindesmörderin Susanna Margaretha Brandt, deren Gerichtsprozess Goethe verfolgt haben muss, wie die nach seinem Tod bei ihm gefundenen Kopien von Prozessakten zeigen.

GoetheIm Jahre 1775 las Goethe erstmals am Hof zu Weimar, danach unter anderem auch im Erfurter Schloss Stedten, das im Besitz der mit ihm befreundeten Familie Keller war, aus dem Urfaust vor. Das Publikum war von der unkonventionellen Form und Sprache begeistert. Goethe wurde im Anschluss immer wieder auf Fertigstellung des Stückes gedrängt, unter anderem von seinem Freund Friedrich Schiller.

Es existiert nur eine Abschrift des Urfaust, sie stammt aus dem Besitz von Luise von Göchhausen und enthält in der heute noch erhaltenen Version einige der Szenen, die dann später in Faust I eingearbeitet wurden. Im Urfaust sind viele Passagen noch in Prosa verfasst, während im Faust I nur noch die Szene Trüber Tag. Feld ohne Versform auskommt. (Quelle: wikipedia)

Der Urfaust ist die frühere Fassung des „Faust“ und erzählt hauptsächlich von der Liebe zwischen Faust und Margrete. Zu Beginn des Stücks denkt Faust über sich und sein Wissen nach. Ein bekannter Ausschnitt dieser Szene ist dieses Zitat:
„Da steh‘ ich nun ich armer Thor und bin so klug als wie zuvor“

In den ersten zwei Szenen geht es nur um Weisheit und um die Geisterwelt, (= Gelehrtentragödie). Ab der dritten Szene beginnt die Geschichte mit Margrete. Als Faust Margrete auf einer Straße begegnet, ist er sofort von ihr hingerissen. Nun wendet er sich an Mephistopheles, der ihm helfen soll an Gretchen zu gelangen. Mephistopheles geht darauf ein und beschafft ein wundervolles Schmuckstück, welches er und Faust dann in Margretes Zimmer bringen. Als ihre Mutter den Schmuck entdeckt, nimmt sie ihn Gretchen weg, doch Faust beschafft sofort etwas Neues. Gretchen ist diesmal vorsichtiger und zeigt den Schmuck nur ihrer Nachbarin Marthe. Inzwischen schmieden Faust und Mephistopheles einen Plan um zu Gretchen zu gelangen. Sie finden die Lösung: Mephistopheles muss sich an Marthe halten. Deshalb macht er sich auf den Weg zu Marthe um ihr zu sagen, dass ihr Mann gestorben sei. Sie will jedoch einen Beweis und er verspricht ihr, einen Zeugen zu besorgen. Er sagt, er wolle ihn noch am selben Abend mitbringen. Natürlich spielt Faust den Zeugen, denn Gretchen ist schließlich bei Marthe, und das ist seine Chance. Dort kommen sich Faust und Gretchen näher. Schließlich gesteht er ihr seine Liebe. Sie läuft davon und versteckt sich im Gartenhäuschen. Faust folgt ihr und es kommt dort zu ihrem ersten Kuss. Dann muss Faust gehen. Später will Faust bei Gretchen übernachten, doch sie hat Angst, dass die Mutter etwas bemerken könnte. So gibt ihr Faust einen Schlaftrunk, den Gretchen ihrer Mutter geben soll.

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Titelblatt des Fragmentes «Faust» von 1790 anlässlich der ersten Gesamtausgabe von Goethes Werken

Zwischendurch fehlen immer wieder einzelne Szenen. Es wird aber deutlich, dass Margrete ein Kind von Faust erwartet. In ihrer Verzweiflung ertränkt sie es und auch ihre Mutter stirbt an dem Schlaftrunk, den ihr Gretchen verabreicht hat. Sie wird wegen Doppelmordes eingesperrt und soll erhängt werden. Als Faust dies erfährt, will er ihr helfen und schleicht sich in den Kerker zu seiner Geliebten. Sie will sich aber nicht retten lassen. Sie will für ihre Sünden sterben. Faust hat keine Wahl – er muss sie zurücklassen.
Interpretation

Den „Urfaust“ schreibt Johann Wolfgang von Goethe in der Sturm- und Drangphase. In der damals politisch unruhigen Zeit hat das Stück jedoch keine große Bedeutung. Das Drama ist nicht in Akte, sondern in Szenen gegliedert. Es gibt mehrere Schauplätze, die das ganze Stück lebhafter erscheinen lassen. Auch durch die Charaktereigenschaften der Haupt- und Nebenrollen wird das Stück etwas aufgelockert.

So ist Faust einerseits der Weise, der sich nur auf Bildung konzentriert, andererseits aber der unbändige Liebhaber, der sich auf etwas einläßt, ohne sich Gedanken über eventuelle Konsequenzen zu machen. Gretchen ist die Unschuldige, die sich durch ihre Verliebtheit selbst zur Schuldigen macht. Und Mephistopheles ist der, der zwar weiß, was falsch und was richtig ist, der aber trotzdem mehr das „Falsche“ unterstützt. Alle diese Personen haben also zwei völlig verschiedene Charaktere, die im Stück deutlich werden. (Sie haben einen Sinn für das Rechte, handeln aber alle falsch.)

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Der Hof des Anwesens vom Goethe

Goethe hat den „Urfaust“ in zwei Teile gegliedert. (Gelehrtentragödie und Gretchentragödie). Der „Urfaust“ ist aber auf die Gretchentragödie fixiert und vernachlässigt Fausts Probleme. Mit der Gelehrtentragödie beginnt das ganze Drama und die Handlung steigt, sobald Gretchen auftaucht. Zum Schluss vermischen sich beide Konflikte und es ist schwer zu sagen, was Goethes Botschaft ist. Vielleicht soll es eine Art Warnung sein. Man denkt, man sei weise, doch in manchen Situationen bemerkt man nicht, dass des Herz stärker ist als der Verstand. Man braucht nicht nur Theorien um weise zu sein. Das alleine genügt nicht. Oder Goethe wollte durch die Personen, die im „Urfaust“ vorkommen, vermitteln, dass wir alle gute und schlechte Seiten haben und immer in der Lage wären die richtige Entscheidung zu treffen. (Quelle: .bhak-bludenz.ac.at)

Um es mal auf den Punkt zu bringen: So richtig warm werde ich auch heute (obwohl meine diesbezügliche Sturm und Drangphase längst vorgangen ist) nicht mit dem Goethe. Vielleicht liegt es daran, wie oben zu lesen ist, man nicht so recht weiss, worauf Geothe eigentlich hinaus wollte, vielleicht liegt es aber auch daran, dass mir der doch gewaltige Pathos des Werkes auf den Senkel geht … man verzeihe meine flapsige Wortwohl.

Mein weiterhin bestehendes Unbehagen liegt aber ganz sicherlich nicht an der Darbietung dieses Hörspiels … Hochengagiert und sehr abwechslungsreich wurde dieses Stoff inszeniert … und die Sprecher sind allesamt hinsichtlich ihres Könnens über jeden Zweifel erhaben.

Also: an denen lag´s nun wirklich nicht …

Salve
Besetzung:

Sven Erik Bechtoff (Mephistopheles)
Winnie Böwe (Brückenverse)
Traugott Buhre (Geist)
Philipp Hochmair (Student)
Meigel Hoffmann (Siebel)
Stefan Kaminsiki (Brückenverse)
Oliver Materlik (Brandner)
Ulrich Matthes (Faust)
Astrid Meyerfeld (Martha)
Thoams Neumann (Wagner)
Lars Rudolph (Frosch)
Thomas Schmidt (Alten)
Katharina Schüttler (Margarethe „Grechtchen“)
Jeanette Spassova (Liesgen)

Booklet01ATitel:
01. Hab nun, ach! Die Philosophey 6.47
02 Es zuckt eine rötliche Flamme 4.20
03 Faust selbst gräbt nach Würmern 6.27
04 Auerbachs Keller in Leipzig 4.52
05 Der Doktor kriegt jeden Kredit 6.06
06 Margarethe mit einer Lampe 6.25
07 Nachbarin Haus 7.36
08 Wie ist’s? 7.18
09 Faust taumelt von Begierde 8.46
10 Am Brunnen 3.54
11 Das Liebesnest 5.59
12. Ist’s einmal heimlich 10.13

Text: Johann Wolfgang von Geothe
Brückenverse: Wilhelm Bartsch
Musik: Uwe Hilprecht

CD1

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Fenster im Goethehaus

Eines der vielen Fenster im Goethehaus

Die drei Fragezeichen (Folge 31) – Die drei Fragezeichen und das Narbengesicht (1983)

FrontCover1.jpgNun geht´s weiter mit dieser legendären Kultserie und darum geht´s in der Folge 31:

Ist das Narbengesicht wirklich blind? Zweifel erscheinen angebracht, nachdem ziemlich sicher ist, daß dieser seltsame Mann bei einem Banküberfall Schmiere gestanden hat. Offene und ungeklärte Fragen haben die drei ??? schon immer interessiert. Eine verlorene Brieftasche verhilft ihnen zum Einstieg in einen Kriminalfall, bei dem es um weit mehr als nur einen Banküberfall geht.

Oder aber auch:

Ohne es zu ahnen, wird Bob an einem stürmischen Tag, während er an einer Bushaltestelle steht, Zeuge eines Banküberfalls. Die verlorene Brieftasche eines angeblich blinden Bettlers führt die drei Detektive zu einem Schriftsteller, der früher als Detektiv gearbeitet hat und zu einem Wachmann der verdächtigt wird an dem Banküberfall in Santa Monica beteiligt gewesen zu sein. Während die drei Jungen alles versuchen um die Umschuld des Wachmannes zu beweisen, führen sie ihre Ermittlungen auf die Spur einer misteriösen Sekte, einer Frau mit Visionen, die tatsächlich einzutreten scheinen und jeder Menge anderer undurchsichtiger Personen. Als alle Fragen beantwortet scheinen, geraten die ??? doch noch in eine brenzlige Situation…

Und in diesem Hörspiel geht´s um eine Sekte au Südamerika:

Mesa d´Oro wurde um das Jahr 1860 von einem gewissen Arturo Rodriguez gegründet. Er versprach seinen Anhängern nicht nur das ewige Heil, sondern auch das gelobte Land auf Erden. Immer sollten sie sich an den Tisch, an den goldenen Tisch setzen können und niemals Hunger leiden.

Innerhalb dieser Sekte hat sich im Verlauf der letzten Jahrzehnte eine radikale Gruppe herausgebildet, die politische Ziele verfolgt und dabei auch vor Gewaltverbrechen nicht zurückschreckt.

Die Folge bietet viele Möglichkeiten zum Miträtseln und hat als Bonus ein wirklich nettes Tempo. Langeweile gibt es nie! Sie enthält viel Krimiatmosphäre. Dank der seltsamen Sekte und Mrs. Denicola wird es auch ein wenig mysteriös. Die Ausgewogenheit zwischen unheimlicher und ruhiger Unterhaltung ist gegeben. Für junge Hörer könnte die Folge allerdings unheimlicher rüberkommen.

Die Sprecher haben, dank der guten Vorlage, hörbar Spaß an dieser Folge. Nicht nur die Hauptrollen, auch die Nebenrollen sind voll bei der Sache. Niemand ist fehlbesetzt, oder fällt irgendwie unangenehm auf! Ein Highlight ist Helmut Zierl, der leider in aktuellen Hörspielen nirgends zum Einsatz kommt, da er als TV-Schauspieler recht beliebt ist. Er spielt mit viel Einsatz die Rolle, was aber auch von Katharina Brauren gesagt werden kann. Pinkas Braun, als mürrischer Tuckerman, ist ein Genuß, wenngleich er seine Paraderolle in Folge 33, als der ewige missgelaunte Mrs. Baron, nicht toppen kann.

Die Musikstücke, die zum Einsatz kommen, sind passend und unterstreicht die jeweiligen Szenen. Effekte sind – egal ob Erst-, oder Neuauflage, ein wenig unsauber gesetzt. Besonders deutlich fällt dies am Anfang auf. Die Augenzeugin, des Unfalls, hat hellseherische Fähigkeiten, noch bevor das Auto bremst, weiß sie, dass der Blinde angefahren wurde!

Fazit: Sprecher, Musik und Vorlage sehr gut, die Effekte manchmal etwas zu langsam, aber dennoch immer passend gewählt. Eine Folge die Krimi- und leichte Gruselmomente vereint und für Jung und Alt für gute Unterhaltung sorgt! (hoernews.de)

Hüllentext

Besetzung:
Volker Brandt (Hoang Van Dong – Chen Lung Chung)
Pinkas Braun (Shelby Tuckerman)
Katharina Brauren (Mrs. Denicola)
Andreas Fröhlich (Bob Andrews, Recherchen und Archiv)
Ruth Niehaus (Eileen)
Harald Pages (Polizist)
Peter Pasetti (Hitchcock, Erzähler)
Joachim Richert (Mr. Bonestell, Patrick)
Oliver Rohrbeck (Justus Jonas, Erster Detektiv)
Manfred Steffen (Mr. Hitfield)
Ursula Vogel (Frau an der Bushaltestelle)
Joachim Wolff (Nachrichtensprecher)
Jens Wawrczeck (Peter Shaw, Zweiter Detektiv)
Helmut Zierl (Ernie)

Buch: H.G. Francis
Regie: Heikedine Körting
Musik und Effekte: Bert Brac

BackCover1
Titel:
01. Die drei Fragezeichen und das Narbengesicht (Teil 1) 24.36
02. Die drei Fragezeichen und das Narbengesicht (Teil 2) 24.37

MC2A

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Weitere Folgen:

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Karl May – Old Shatterhand 1 (Hörspiel) (1975)

FrontCover1Das Europa Label von der Miller International Schallplatten GmbH, Hamburg hat sich ja über die Jahre zu einem Art Kultlabel entwickelt. Und ganz sicher hat das auch was mit den Hörspielen, die auf Europa veröffentlicht wurden, zu tun. Und ganz sicher hat das auch damit zu tun, dass für viele diese Hörspiele einfach bleibende Erinnerungen aus Kindheit und Jugend darstellen. Ich freilich war 1975 allerdings schon aus diesem Alter raus *ggg*.

Und ein Autor wir Karl May hat dann natürlich das übrige getan, um kindliche Begeisterung zu entfachen.

Hier nun Teil 1 von „Old Shatterhand“ einschließlich – ganz wichtig –  „Original-Indianermusik und Kriegstänzen“.

Regie führte Heikedine König:

Heikedine Körting hat wie kaum jemand das Bild des kommerziellen Jugendhörspiels in Deutschland geprägt. Die von der Juristin und ihrem Gatten Dr. Beurmann für das EUROPA-Label entwickelten Serien und Einzeltitel gaben in der Bundesrepublik ab Ende der 60er bis in die 90er Jahre hinein in Sachen Qualität und Innovation eindeutig den Ton an. Allenfalls Gruner & Jahr konnten dabei zeitweilig mithalten.
Seit Beginn des neuen Jahrtausends machen viele neue Hörspiellabels, welche die Vorteile des Internets für sich nutzen, vor allem mit Horror und harten Krimis von sich reden, während man bei EUROPA auf weniger schrille Töne setzt.

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Heikedine König

Ein Großteil der Veröffentlichungen dieser neuen Produzenten verdeutlicht, dass schlüssige Drehbücher, solide Regiearbeit und professionelle Sprecher, wie sie EUROPA unter Heikedine Körting und ihren Mitarbeitern über Jahrzehnte hinweg garantierten, keinesfalls selbstverständlich sind. Die hin und wieder in diversen Internetforen laut werdende und oft ins Persönliche abdriftende Kritik an Frau Körting mutet im Hinblick auf MCihre Verdienste um das Medium, das vielen sehr am Herzen liegt, ausgesprochen kleinkariert an.

Die Webseite hörspieler.de führte im Juni 2007 in Hamburg ein Interview mit Heikedine Körting Deutschlands erfolgreichster `Märchentante´ (Guinness-Buch der Rekorde) zu vergangenen sowie aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen, das auch auf ihre Arbeit im Medien- und Kulturbetrieb eingeht (liegt der Präsentation bei).

Und wer sich intensiver für Hörspieler dieser Art interessiert, dem empfehle ich die Seite europa-vinyl.de … dort finen sich diverse weitere Zusatzinformationen (wie z.B. die Kürzungen bei der MC-Version dieser LP – akribisch erfasst anhand eines schriftlich festgehaltenem Textvergleiches) … Und man erfährt auch mehr über die Sprecher wie Heinz Trixner oder Franz-Josef Steffens …

Einen eigenständigen „Old Shatterhand“ Roman von Karl May gibt es übrigens gar nicht. Der Zweiteiler „Old Shatterhand“ erzählt vielmehr eine Geschichte, die der Erzählung „Winnetou III“ entstammt.

Wann sich hier der 2. Teil dieses dramatischen Hörspiels einfinden wird, steht noch in den Sternen, aber dann: Wird Old Shatterhand dem Halunken Fred Morgan sein schmutziges Handwerk legen können ? Wir warten mit angehaltendem Atem …

OldShatterhand01Besetzung:
Horst Breiter (Erzähler)
Reiner Brönneke (Fred Morgan)
Werner Cartano (Major)
Wolfgang Kaven (Bernard Marshal)
Peter Kirchberger (Ka-Womien)
Ernst von Klipstein (Caesar)
Franz-Josef Steffens (Mark Jorrocks)
Heinz Trixner (Old Shatterhand)

Hörspielbearbeitung: Peter Folken
Regie: Heikedine Körting

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Titel:
01. Old Shatterhand 1 (Teil 1):
Mark Jorrocks, genannt Sans-Ear – Fred Morgans Plan – Die Niederlage der Ogellalah 21.41
02. Old Shatterhand 1 (Teil 2);
„Deadly Dust“, tödlicher Staub – Glühendheiße Wüstenstrecke – Old Shatterhand, der Regenmacher 20.34

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Rolf Becker – Gestatten – mein Name ist Cox – Puzzlespiel (1952/2004)

FrontCover1Die Rundfunk-Serie „Gestatten mein Name ist Cox“ war wohl einer der ersten so richtig erfolgreichen Krimi-Serien, die das Nachkriegsdeutschland in Atem hielt. Ein Rolf Becker war damals, anfang der 50er Jahre der talentierte Autor dieser Serie:

Rolf Becker (* 25. November 1923 in London; † 3. November 2014 in Rottach-Egern) war ein deutsch-englischer Schriftsteller.

Rolf Becker erlebte seine Jugendzeit in Erfurt und unternahm erste schriftstellerische Versuche in englischer Kriegsgefangenschaft. Er arbeitete danach als Aufnahmeleiter bei verschiedenen Filmfirmen und hatte erste Kontakte zum Nordwestdeutschen Rundfunk, ging dann aber als Rundfunkregisseur und Autor zur BBC. Ab 1953 arbeitete er als freier Schriftsteller.

RolfAlexandraBeckerDie Offizierstochter Alexandra Becker (* 10. Juli 1925 in Hamburg; † 24. Oktober 1990 in Bad Wiessee) lernte bei Gustaf Gründgens als Meisterschülerin den Schauspielerberuf. Neben Engagements in Berlin, Potsdam und Lübeck spielte sie am Schauspielhaus in ihrer Heimatstadt Hamburg. Dort lernte sie den Schriftsteller Rolf Becker kennen. Die beiden heirateten 1953. Alexandra Becker gab ihren Schauspielerberuf auf und wandte sich ebenfalls der Schriftstellerei zu. Gemeinsam verfasste das Ehepaar zahlreiche Hörspiele, Fernsehfilme, Romane und Erzählungen.

Zu den bekanntesten Werken der beiden Autoren gehören Die Experten, Gestatten, mein Name ist Cox und Dickie Dick Dickens. Die Romane um Dickie Dick Dickens wurden als Hörspiele zu den ersten Straßenfegern im deutschen Hörfunk, genauso wie die Vertonungen der Abenteuer von Paul Cox, die eine Kino-Verfilmung und eine Fernsehserie nach sich zogen. Mit diesen Hörspielen schrieb das Schriftstellerehepaar Rundfunkgeschichte. Fernsehgeschichte schrieb das Ehepaar mit den Drehbüchern zur ersten deutschen Familienserie Familie Schölermann (1954).

Nach dem Tod Alexandra Beckers schrieb ihr Mann auch allein weiter unter dem Namen Rolf A. Becker, das A. als Reminiszenz an seine Ehefrau verwendend. (Quelle: wikipedia)

Hier nun eines der Frühwerke von Rolf Becker (damals noch ohne seine Ehefrau Alexandra dafür aber noch unter dem Pseudonym Malcom F. Browne) mit dem charismatischem Karl-Heinz Schroth als „Mister Cox“.

Und darum geht´s:

Paul Cox – frech, pfiffig, ehrenwert – ist ein Glücksspieler ohne Beruf und eine Art Frohnatur, die sich durchs Leben manövriert. Als er von Scotland Yard unrechtmäßig des Mordes am Rechtsanwalt Herbert Wallings verdächtigt wird, macht er sich selbst auf die Spur des Täters. Nachdem seine Braut Margit verunglückt ist, glaubt Cox nicht mehr an Zufälle. Die attraktive Helene Bernhardt betritt die Bühne des Verwirrspiels und verdreht unserem Helden den Kopf, dafür bereitet aber der geheimnisvolle Mann mit der Aktentasche weiterhin genügend Kopfzerbrechen … Das spannende nostalgische Krimi-Hörspiel mit rasanten Autofahrten im VW-Käfer, Klingeltönen alter Bakelit-Telefone und vielen spritzig-amüsanten Dialogen im Original.

Der Perlentaucher berichtet, dass die Süddeutsche Zeitung in ihrer Ausgabe vom 19.08.2004 nicht so recht für dieses Hörspiel zu begeistern war:

Eher gelangweilt lauscht Martin Z. Schröder den schreienden „Gangsterbräuten“ und heulenden Polizeisirenen auf diesem Rolf A. Becker alias Malcolm F. Browne zu Ehren herausgegebenen Hörspiel in der „Originalsprache der Fünfziger“. Dabei gehe es immer um den sympathischen Gangster Paul Cox, der bösen Gangstern eins aus- und der Polizei entwischt. In dieser Folge wird Paul Cox ein Mord angehängt, was den Rezensenten langweilt, weil Cox „stundenlang“ damit beschäftigt sei, die Handlungsfäden zu entwirren. Schröder sieht darin den „naiven Glauben des Autors „Action“ sei spannend“. Deshalb empfiehlt der Rezensent das Hörbuch dem „Hörer mit erhöhten Nostalgiepegel“. Ganz „wunderbar“ aber findet er den Sprecher Karl-Heinz Schroth mit seinem „reizvollen Sch-Fehler“. Doch da der Autor sich „Kinderphantasien“ überließe, ordnet Schröder es dennoch als „seichte Unterhaltung“ ein.

Nun denn, dann oute ich mich als „Hörer mit erhöhten Nostalgiepegel“, wohl wissend, dass sich die Qualität des Kriminalromans in den letzten 50 Jahren deutlich verbessert hat. Aber amüsant ist dieser Mr. Cox halt dennoch. Ausgestrahlt wurde diese Sendung übrigens noch von dem Sender „Nordwestdeutsche Rundfunk (NWDR)“, den man heute als NDR kennt.

BackCover1

Besetzung:
Hans Zesch-Ballot (Mr. Peacock)
Wolfgang Borchert (Stimme)
Freca-R. Bortfeld (Helena Bernhardt)
Gustl Busch (Mrs. Chataway)
Walter Gruters (Mr. Fitzgerald)
Holger Hagen (Arzt)
Karin Jacobson (Margit Simmons)
Heinz Klingenberg (Inspektor Carter)
Reinhard Lenz (Seargant)
Conrad Mayerhoff (Polizeiarzt)
Tonio von der Meden (Pit Fitzgerald)
Richard Münch (Henry Montague)
Karl-Heinz Schroth (Paul Cox)
Manfred Steffen (Assistent Collins)
Herbert Steinmetz (Nat)
Wolfgang Wahl (Richardson)
Hanne Wieder (Alora Crawfield)

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Titel:

CD 1:
01. Auftritt 8.08
02. Das strenge Helenchen (Teil 1) 11.16
03. Das strenge Helenchen (Teil 2) 8.13
04. Applaus für den Mann mit der Aktentasche (Teil 1) 13.15
05. Applaus für den Mann mit der Aktentasche (Teil 2) 11.23
06. Applaus für den Mann mit der Aktentasche (Teil 3) 7.27

CD 2:
01. Puzzelspiel (Teil 1) 10.57
02. Puzzelspiel (Teil 2) 8.24
03. Puzzelspiel (Teil 3) 8.21
04. Mord ist strafbar (Teil 1) 8.29
05. Mord ist strafbar (Teil 2) 8.49
06. Mord ist strafbar (Teil 3) 12.04

Text: Rolf Becker

(Die Titel scheinen mir arg skurril zusammengewürfelt)

CD2A

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Peter Augustinski – Der Frosch mit der Maske (Edgar Wallace) (Hörbuch) (2003)

FrontCover1„Hallo, hier spricht Edagar Wallace …“ mit diesen magischen 5 Wörtern elektrisisierte man Deutschland in den 60er Jahren bei all jenen – mittlerweilen köstlichen – Edgar Wallacve Verfilmungen …

Und mit diesen Worten beginnt auch dieses Hörbuch, ein weiteres Hörbuch von Peter Augustinski (der insgesamt – so glaube ich mich zu erinnern – mindestens 5 Wallace Romane „vertont“ hat.)

Zum Inhalt:
Der Frosch mit der Maske, Anführer einer berüchtigten Verbrecherorganisation, versetzt London in Angst und Schrecken. Scotland Yard ist es bisher nicht gelungen, den Verbrecher zu fassen und so seinen kriminellen Machenschaften ein Ende zu setzen. Denn niemand hat den Frosch je zu Gesicht bekommen. Schließlich gelingt es einem Polizeibeamten, ihn aufzuspüren: Inspektor Genter. Doch zahlt er für muss die Begegnung mit dem Frosch mit seinem Leben. Scotland Yard arbeitet auf Hochtouren.
Dieser Krimi ist spannend und hat gerade das richtige Mittelmaß zwischen „den Leser mitraten lassen“ und „nicht zuviel verraten“. Eigentlich verdächtigt man am Höhepunkt der Handlung jeden, der Frosch zu sein. Dennoch ist das Ende überraschend, aber auch befriedigend, da alles aufgeklärt wird.
Dieses Buch ist ein guter, klassischer, spannender Krimi und empfehlenswerte Lektüre. (weisserstier )

Buchausgaben

Drei Buchausgaben

Und diese Hörbücher lösten bei manchen so richtige Begeisterung aus:

„Peter Augustinski hat ohnehin eine angenehme Stimme – aber wie er die Werke liest oder besser lebt, ist schlichtweg grandios.
Nicht nur, daß Ausdruck und Betonung erstklassig sind – er spricht jede Person in einer anderen Stimmlage und verleiht jeder Figur einen unverwechselbaren Charakter. Ich kann mich nicht entsinnen, jemals etwas Vergleichbares gehört zu haben. Dazu ist die Lesung noch mit den passenden Geräuschen und Auszügen der Original-Musiken aus der Rialto-Serie unterlegt. Die ganze Produktion ist rundherum gelungen und verdient die fünf Sterne voll und ganz.
Herr Augustinski präsentiert sich hier als Schauspieler erster Güte“ (Jochen Fueseler)

Und wenn ich mal gelegentlich mit dem Auto länger unterwegs sein muss, kann es durchaus sein, dass ich mich an Hörbüchern wie diesen unterhaltenlasse … und mich schmunzelnd an jene Zeit erinnere, als solche Stoffe, Straßenfeger waren.

Filmbild (1959)

Besetzung:
Peter Augustinski (Sprecher)

Musik:
Peter Thomas + Martin Böttcher

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Titel:
01. Kapitel 1 / 7.19
02. Kapitel 2 / 6.27
03. Kapitel 3 / 8.04
04. Kapitel 4 / 7.51
05. Kapitel 5 / 5.26
06. Kapitel 6 / 7.11
07. Kapitel 7 / 9.57
08. Kapitel 8 / 4.50
09. Kapitel 9 / 6.44

CD1

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Mehr Peter Augustinski + Edgar Wallace:

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