Heinz Erhardt – Noch´n Gedicht und andere Schwänke aus heiterem Himmel (1978)

FrontCover1Heinz Erhardt – der Großmeister des blühenden Blödsinns … :

Nach den Entbehrungen des 2. Weltkrieges brachte ein Mann mit Hornbrille die Deutschen zum Lachen. Er war trottelig und albern, aber nie böse.

Tollpatschig, schelmisch, liebenswert: So erlebten die Menschen im Nachkriegsdeutschland Heinz Erhardt auf der Bühne sowie im Film. Der Humorist mit der Hornbrille und dem schütteren Haar wurde in den 50er und 60er Jahren zum Star. Die Herzen eroberte er nicht nur mit seiner Trottel-Masche, sondern auch mit seinen Versen und Kalauern, die Komiker nach ihm wie zum Beispiel Otto Waalkes inspirierten.

Heinz Erhardt philosophierte über die Kuh, die Bienen, den Wurm und über das Nasshorn und das Trockenhorn. Und er gab Tipps für den Alltag: „Bei nasser Straße muss man sechzehn geben – doppelt acht!“

Wie kein Zweiter verkörperte der füllige Unterhaltungskünstler die Zeit des Wirtschaftswunders. Erhardt war der Biedermann, der verklemmte Spießer und der überforderte „Witwer mit fünf Töchtern“ – so ein Filmtitel aus dem Jahr 1957.

Ende 1971 erlitt Heinz Erhardt einen Schlaganfall. Der Blödel-Star war zunächst halbseitig gelähmt. Er verstand zwar weiterhin alles, konnte aber jahrelang bis zu seinem Tod kein einziges Wort mehr sprechen.

Für den Komiker wurde der größte Alptraum wahr: Zu Freunden hatte er vorher einmal gesagt: „Wenn mir – Gott bewahre – etwas zustoßen sollte, und ich zum Beispiel nicht mehr gehen kann, dann müsst ihr mich eben auf die Bühne tragen. Solange ich nur sprechen kann, werde ich es schaffen, das Publikum zum Lachen zu bringen.“ (handelsblatt.com)

HeinzErhardt01

Da hat den Heinz Erhardt damals ein Schicksalsschlag getroffen, den man wohl keinem wünschen mag. Aber hier kann man ihn noch hören … dies Aufnahmen stammen überwiegend aus dem Jahr 1970.

Die „Doppelconference“ muss aus den 50er Jahren stammen, denn der hier mitwirkende Partner von Heinz Erhardt, Rudi Rauher ist bereits im Jahre 1958 verstorben … von daher haben wir es hier mit einer Rarität aus dem Schaffen von Heinz Erhardt zu tun.

Und Igeleien stammt von einer seltenen Single, die als Werbeplatte von Albinga Versicherungen veröffentlicht wurde.

IgeleienSingleDen nun beginnenden Urlaub mit Heinz Erhardt zu beginnen, ist wahrlich keine schlechte Idee !

Titel 5 – 21 / 28 – 49 : aus einer öffentlichen Veranstaltung des ORF, Studios Klagenfurt am 29.12.1970
Titel 23 : eine komische Doppelconference vom „Frohen Samstag Nachmittag“ (WDR)

HeinzErhardt02Besetzung:
Heinz Erhardt
+
Günter Fuhlisch und seine Solisten (bei 13., 15.
Rudi Rauher (Sprecher bei 12.)
Kurt Ringelmann und seine lustigen Ringelmänner (bei 21.)
Klaus Wunderlich (organ bei 01., 11.)

BackCover1

Titel:
01. Der Mann am Klavier (Therningsohn/Henning) 0.30
02. König Erl 1.35
03. Der Berg 0.25
04. Die Katze     1:58
05. Vierzeiler 2.04
05.1. Vierzeiler 0.08
05.2. Die Starlets 0.18
05.2. Zu spät 0.10
05.3. Reife, Unreife 0.10
05.4. Die Zeit 0.08
05.5. Kamele 0.08
05.6. Naßhorn und Trockenhorn 0.10
05.7. Ich hol‘ vom Himmel dir die Sterne 0.08
06. Ein Pianist spielt Liszt 1.16
07. Der Schauspieler 0.33
08. Der Geiger + Die Tänzerin 1.02
09. Der Apfelschuß 0.55
10. Ritter Fips 2.31
10.1. Ritter Fips 0.35
10.2. Ritter Fips als Kind 0.22
10.3. Ritter Fips und das Wagenrennen 0.30
10.4. Ritter Fips ind sein anderes Ende 0.50
11. Ja, wir sind mit’m Radl da (Ciri/Lind) 0.24
12. Doppelconference 10.38
13. Tante Hedwig, Polka (Hanschmann/Krüger) 3.01
14. Moskito-Killer (Glühwürmchen-Idyll) (unbekannt) 0.30
15. Igeleien + Skatpolka (Fuhlisch) 7.01
16. Zu Meiner Person 2.13
17. Tierisch-Satierisches 4.36
17.1. Tatü, Tatü 1.05
17.2. Die polyglotte Katze 1.11
17.3. Das Lama 0.44
17.4.Die Kuh 0.42
17.5. Ein Kinderlied 0.30
18. Klassisch-Erstklassisches 3.46
18.1. Zeus 1.15
18.2. Columbus 0.35
18.3. Archimedes 0.38
18.4. Der Tauchenichts 1.20
19. Schwänke Aus Heiterem Himmel 5.23
19.1. Die Mauritius 1.10
19.2. Das Echo 0.25
19.3. Am Kamin 0.38
19.4.  Die Turmuhr 0.39
19.5. Kunibert 0.48
19.6. Ritter Kunkel 0.58
19.7. Warum die Zitronen sauer sind 0.40
20. Besinnliche Werke 2.48
20.1. Das große Los 0.20
20.2. Birnen 0.25
20.3. Schal und Rauch 0.30
20.4. Die Attraktion 0.52
20.5. O, wär ich der Kästner Erich! 0.40
21. Applaus-Polka (Knäcke/Junghans) 0.18

Alle Texte: Heinz Erhardt

LabelA1

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Verschiedene Interpreten – Witzischgkeit kennt keine Grenzen (1995)

FrontCover1Tja, die Deutschen und der Humor, das ist schon ne ganz spezielle Beziehung und das wird dann auch auf diesem Sampler mehr als deutlich.

Diese Hansa Musik Produktion erschien damals scheinbar in Zusammenarbeit mit den beiden Zeitschriften „Super TV“ und „die zwei“, zwei Publikationen die mir nicht sonderlich geläufig sind.

„die zwei positioniert sich an der Schnittstelle zwischen Frauen- und Programmzeitschrift. Neben dem aktuellen Fernsehprogramm liegt der redaktionelle Fokus auf klassischen Inhalten der Regenbogenpresse wie Stars & Sternchen, Adelsgeschichten, Rezepten und Ratgeberthemen.“

Die Super TV ist eine überregionale klassische Fernsehzeitschrift mit wöchentlicher Erscheinungsweise. In der Super TV werden neben redaktionellen Beiträgen, die besonders auf die Bevölkerung der neuen Bundesländer ausgerichtet ist, eine Vielzahl von Programmübersichten aufgelistet.

SuperTVMärz1990

SuperTV, März 1990

„Die Super TV erscheint in der Mediengruppe Klambt.

Super TV war ein gemeinsames Projekt der süddeutschen Zeitschriftenverlage Burda und Gong, welche die 1990 gestartete Programmzeitschrift eigens für den Osten Deutschlands konzipiert hatten. 1996 übernahm Burda vom Gong Verlag sämtliche Anteile an der Super TV. Im Gegenzug erhielt Gong von Burda dessen langjährige Programmzeitschrift Bild+Funk. 2005 trennte sich Burda zugunsten seiner damaligen Neuerwerbungen TV Spielfilm und TV Today von der Super TV und verkaufte diese an den mittlerweile zur Funke Mediengruppe gehörenden Gong Verlag zurück. Dort wurde die Super TV relauncht und in dessen Programmzeitschriften „Gong“ / „Bild+Funk“ eingliedert.“ (Quelle: wikipedia).

Aber zurück zu diesem Sampler … ursprünglich dachte ich ja, na ja … wird ganz sicher kein Brüller sein … ist es auch nicht, aber dieser Sampler ist zumindest interessanter als ich dachte.

Und das liegt vor allem daran, dass auch etliche DDR Künstler mit am Start waren.

Und mittlerweile weiss ich auch, dass diesen Humoristen aus der DDR schon sehr erfolgreich waren (bei Jürgen Harts „Sing mei Sache sing“ wusste ich es ja schon, siehe hier)

Ansonsten ist die CD auch ne nette Entdeckungsreise. Namen wie „Schauorchester Ungelenk“,  oder Possenspiel sagten bis jetzt noch gar nichts.

Von der westdeutschen Front sind natürlich Hape Kerkeling („Hurz“), Frank Zander und Mike Krüger bestens bekannt und ja, der Mike Krüger hatte schon seine ganz spezielle Note …

Und dann gibt es noch so ein paar Songs, die mich wirklich ein wenig zum schmunzeln brachten:

  • Wir haben die Stones kaputtgespielt
  • Das Trampolin
  • Zehn böse Autofahrer
  • Hurz

Einen ganz besonderen Tiefpunkt stellt dann der Tom Gerhadt dar, der dann bei mir sofort das Prädikat „völlig bescheuert“ erhielt. Und der Hugo Egon Balder ist auch kein besondere Leuchte (da hilft es ihm auch nix, dass er mal kurzfristig Schlgzeuger bei „Birth Controll“ war)

Und noch ein paar weitere Schmankerl: Die Herzbuben sind die Urformation der „Prinzen“ und ihr Lied „Du hast den Farbfilm vergessen“ wurde 1974 von Michael Heubach komponiert. Nina Hagen interpretierte den Titel mit der Gruppe Automobil.

KerkelingSchenkEin Wiederhören mit Heinz Schenk ist auch dabei und ja … auch er war ein ganz besonderer Entertainer. Das Lied „Witzischkeit kennt keine Grenzen“ stammte übrigens von dem ersten Hape Kerkeling Film „Kein Pardon“.

Und so könnte ich zu den einzelnen Auffnahmen noch diverse weitere Geschichten erzählen … aber … das spar ich mir jetzt einfach mal …

So z.B. dass wir mit Rolf Herricht & Hans-Joachim Preil (einem sehr erfolgreichem Komiker-Duo der DDR eine kurze Kostprobe ihres Könnes aus dem Jahre 1968 hören können und mit Eberhard Cohrs („Ein blöder Heini“) gar ins Jahr 1965 wandern.

Oder aber auch: Selbst Silly macht hier Klamauk und zwar gemeinsam mit ihrem Drummer Mike Schafmeier.

Und vielleicht findet der eine oder andere auf dieser CD Aufnahmen, die besonders berühren … weil sie eben damals für Heiterkeit gesorgt haben.

Booklet1

Titel:
01. Hape Kerkeling: Das ganze Leben ist ein Quiz (1991) (Hagemann/Kerkeling/Colagrossi) 3.32
02. Mike Schafmeier & Silly: -Der letzte Kunde (1982) (Schramm/Karma) 5.05
03. Schauorchester Ungelenk: Und Schulz (1994) (Bruhn) 2.26
04. Gerd Dudenhöffer: Toupet (Dudenhöffer) 1.30
05. Wolfgang Lippert: Erna kommt (1983) (Bause/Brandenstein) 3.55
07. Frank Zander: Oh, Susie (1976) (Zander/Marcard) 4.10
08. Helga Hahnemann: Wo is mein Jeld (1986) (Bause/Gentzmer) 3.39
09. Mike Krüger: Das Trampolin (1994) (Krüger) 3.03
10. Possenspiel: Wir haben die Stones kaputtgespielt (1986) (Knippenberg/Possenspiel) 2.27
11. Herkuleskeule: Der Staatsbesuch (1978) (Traditional/Schaller/Elsner) 2.13
12. Wigald Boning: Schirschandudel (1991) (Boning) 2.51
13. Hape Kerkeling: Hurz (1992) (Hagemann/Kerkeling) 3.22
14. Egon: Dorfrock  (1986) (Jeske/Dietz) 2.38
15. Tom Gerhardt: Hallo, ich bin Bätmann (1993) (Gerhardt/Lang) 3.46
16. Illegal 2001: Nie wieder Alkohol (1994) (Schlüter/Vollbehr/Lötzsch) 3.13
17. Hugo Egon Balder: Sing-ling (Single-Song) (1991) (Mayberg) 2.54
18. Rolf Herricht & Hans-Joachim Preil: Der Klavierkauf (1968) (Preil) 1.24
19. Herzbuben: Du hast den Farbfilm vergessen (1989) (Heubach/Demmler) 2.51
20. MTS: Zehn böse Autofahrer (1975) (Traditional/Schmitt) 1.45
21. Eberhard Cohrs: Ein blöder Heini (Cohrs) 6.02
22. Jürgen Hart: Sing mei Sache sing (1980) (Bause/Hart) 4.05
23. Hape Kerkeling & Heinz Schenk: Witzischkeit kennt keine Grenzen (1993) (Hagemann(Kerkeling) 3.35

CD1

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BookletBackCover1

Erwin-Helmut Geldmacher – Na und ? (1980)

FrontCover1Hm, mein Hang zu skurillen Singles aus deutschen Landen führt nun dazu, diese vermutlich arg rare Privat-Single zu präsentieren.

Ich gestehe, erstmal war ich arg vrwirrt, weil die Singlehülle noch das Label sehr auskunftsfeudig war … aber der Hinweis „Copyright by E.H. Geldmacher“ brachte mich dann auf die (vermutlich) richtige Spur. Bei dieser Single handelt es sich um ein Produkt von Erwin-Helmut Geldmacher:

Erwin Helmut Geldmacher (geb. 20. Juni 1923 in Köln, gestorben 24. Februar 2009 in Niederteufen, St. Gallen) studierte Betriebswirtschaftslehre in Köln und Frankfurt am Main. Er war von Anfang der 1950er Jahre bis Mitte der 1990er Jahre als kreativer Gestalter und Berater großer Markenartikelunternehmen tätig. Er hat bei der Entwicklung von Marken wie Asbach Uralt, Aurora, Persil, Pril, Bärenmarke, Thomy, Alete, Maggi und Nescafé, Nespresso, Ernte23, R6, Salem etc. mitgewirkt.

Geldmacher leitete das Tonstudio Frankfurt, das sich unter seiner Ägide zum bekanntesten und größten Privatstudio für kommerzielle Tongestaltung, Funkwerbung und Werbesynchronisierung entfaltete. Das in der Folgezeit entstandene Tonstudio Fischer Studio Bad Homburg arbeitete von 1978 bis 1987.

Geldmacher01Seit seinem Eintritt in das Tonstudio Frankfurt 1952 sorgte er für eine systematische Sammlung der Werbebänder (1948 bis 1977). Im Jahre 2003 hat Geldmacher sein Ton-Archiv der Universität Regensburg überlassen; im Juli 2004 wurde hier das Historische Werbefunkarchiv (HWA) an der Universität Regensburg offiziell eingeweiht. Rund 50.000 Werbespots unterschiedlichster Marken wie Alete, Bärenmarke, Caro, Maggi, Persil, Thomy, Sarotti, Zentis und viele andere gehören zum Bestand.

Ein Historisches Werbefilm Archiv, zeitparallel zum Historischen Werbefunkarchiv, bestehend aus „Inselfilm“, vormals N. Handwerk und „Commercialfilm“, vormals Draczynski/Geldmacher, hat Geldmacher im Jahr 2000 an das Deutsche Filminstitut in Wiesbaden überantwortet.

1983 wurde Geldmacher als Gastprofessor an die Hochschule der Künste, Berlin, berufen und lehrte dort bis 1996 – seit 1988 als Honorarprofessor. Seine Themen: Markenplanung, Markengestaltung, Markenführung. (Quelle: hans-domizlaff-archiv.de)

Wie es zu dieser Single kam, kann ich im Augenblick nur vermuten. Der Erwin-Helmut Geldmacher war also ein überaus erfolgreicher musikalischer Werbefritze (wie sonst hätte er sich in der Schweiz niederlassen können ?) und vermutlich wollte er seinen Geschäftspartner jeweils zum Jahresende (bei mir liegen noch weitere Singles dieser Art herum, die jeweils zum Jahreswechsel erschienen sind) eine Freude machen (kleine Geschenke erhalten die Freundschaft) und so nahm er Kostproben von seinem Humor auf … die Witze, die er hier, unterbrochen von Klaviergeklimpere, zum besten gibt, kann man entweder als schlichte Witze titulieren .. oder vielleicht als Kalauer.

Er imitiert diverse Dialekte (von bayrisch über schwäbisch bis sächsisch und auch der Wiener Dialekt war ihm nicht fremd), Tünnes und Schäl vertreten dann den rheinischen Humor …

Nun, ganz sicher kein Highlight aus der Rubrik „Humor“, aber weil ich eben skurille Aufnahmen diese Art liebe …

Der Hinweis auf dem Label „Private und öffentliche Aufführung geschieht auf eigene Gefahr“ klingt gut, ist aber letztlich überflüssig, denn – wie gesagt – der Humor ist schon eher für einfache Gemüter.

Geldmacher02Besetzung:
Erwin-Helmut Geldmacher (Sprecher, piano)

BackCover1Titel:
01. Na und 1980 (Teil 1) 6.45
02. Na und 1980 (Teil 2) 7.00

Label1

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Hubert Miketta – Der Herrenwitz (1953)

DerHerrenwitz01AJetzt, sehr geehrte Damen und Herren, wird es ein wenig schlüpfrig, denn der Herrenwitz macht die Runde !

Es folgt eine Lektion über Moral, frauenfeindlichen Witzen (vielleicht bin ich aber diesbezüglich mittlerweile ein wenig zu streng …) und über einen Humor, den man heute zumeist eher schlicht bezeichnen müsste.

Der „Autor“ dieses Büchleins (mein Exemplar ist bereits die 10. Auflage, vermutlich 1960 erschienen) ist ein gewisser Hubert Miketta (eigentlich hieß er ja Viktor Goldschmidt) und der war schon ganz lange im Printgeschäft tätig.

Bereits in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts war er Herausgeber gleich mehrer Zeitschriften, die man dem Glamour jener Jahre zu verdanken hatte:

Das war die „Revue des Monats“, „Das Magazin“ und denn noch das Luxus-Magazin „Die Elegante Welt“.

Aus allen  drei Magazine wurde er dann 1933 rausgeschmissen (zusammen mit seinem Partner Franz Wolfgang Koebner: schwul und jüdisch ging natürlich überhaupt nicht !).

Wie er das III.Reich überlebt hat … weiss ich nicht, auf jeden Fall startt er mit Koebner 1949 eine Neuauflage der Zeitschrift „Das Magazin“ (diese wurde allerdings bereits nach 13 Ausgaben dann wieder eingestellt.

Er war dann noch Herausgeber der Zeitschrift „Er – Das Herrenmagazin“, das sich wohl als Konkurrenz zum „Playboy“ verstand und – soweit mein jetziger Kenntnisstand sich bis in die 80er Jahre halten konnte.

Er-DasHerrenmagazinMit den Herren hatte er es also … von daher passte dann dieses 1953 erschienen Buch gut in seine Vita.

Zum Herrenwitz im allgemeinen und besonderen schreibt er dann seinem Vorwort folgendes:

DerHerrenwitz05ANun denn, hier kann man sich nun selber davon überzeugen wie geschmackvoll, banal, trivial, geistreich oder was auch immer diese Sammlung ist, frei nach dem Motto

„Aber dennoch hat Bolle janz köstlich amüsiert“ oder aber auch „Humor ist, wenn man trotzdem lacht“

DerHerrenwitz06DerHerrenwitz10ADerHerrenwitz13ADerHerrenwitz18ADerHerrenwitz23A

Scheinberg war dieses Buch erfolgreich: Hier die Werbung zu

DerHerrenwitz33A

DerHerrenwitz04ANachtrag: Es gibt noch etliche weitere Werke von diesem Hubert Miketta mit Titeln wie „Das Brevier des Herrn. Höchstnützliches und amüsantes Vademecum für den seriösen Herren“ (ein Roman aus dem Jahre 1957), „Das große Buch des gesellschaftlichen Erfolges“ (1959), „Anstand, Benehmen, Charme“ (1959), „Gentlemanlike“ (1960), „Der Damenwitz“ (1963), „Der Medizinerwitz“, zwei weitere Bände von „Der Herrenwitz“ … ganz schön fleißig und natürlich bedauere ich es, dass ich nicht mehr über diesen Hentleman herausfinden konnte.

Ach ja, den Verlag „Karl M. Lipp“, München gibt es immer noch, heißt allerdings mittlerweile „Lipp Edition“:

Lipp
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Cover der Erstauflage, 1953

Cover der Erstauflage, 1953

Bastian Sick – Happy Aua – Tour 2008 (2008)

FrontCover1Für mich war der Basian Sick damals, als er mit seinen Zwiebelfrisch-Kolumnen, ein Glücksfall für alle jene, die sich gerne auch mal mit der deutschen Sprache ansioch beschäftigen wollen. Selten wurden einem die Fallstricke der deutschen Sprache so charmant nahegebracht … und daraus wurde dann natürlich aufgrund des großenErfolges ein Konzeot, das Bastian Sick bis heute noch erfolgreich betreibt.

Bastian Sick (* 17. Juli 1965 in Lübeck) ist ein deutscher Journalist, Autor und Entertainer, der insbesondere als Verfasser der sprachpflegerischen Kolumne Zwiebelfisch und der daraus entstandenen Buchreihe Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod bekannt wurde.

Bastian Sick wuchs in Ratekau bei Lübeck auf und besuchte das Leibniz-Gymnasium in Bad Schwartau. Dort machte er im Jahr 1984 sein Abitur. Nach Ableistung der Wehrpflicht studierte er in Hamburg Geschichtswissenschaft und Romanistik mit dem Abschluss Magister Artium. Während seines Studiums war er unter anderem für den Hamburger Carlsen-Verlag als Korrektor und Übersetzer tätig. Dieser Job habe sein Gespür für Orthografie und Zeichensetzung stark geprägt, wie Sick im Vorwort des von ihm herausgegebenen Carlsen-Jubiläumsbands Spirou & Fantasio erklärt. 1995 kam Sick zum Spiegel-Verlag, wo er zunächst als Dokumentationsjournalist im Fotoarchiv arbeitete, bevor er 1999 Mitarbeiter der Redaktion des Magazins Spiegel Online wurde. Ab 2003 wurde er als Autor der Kolumne Zwiebelfisch bekannt, in der er auf unterhaltsame Weise Zweifelsfälle der Grammatik, der Rechtschreibung, der Zeichensetzung und des Stils behandelt.

Bastian Sick01Aus der Zwiebelfisch-Kolumne entstand die Buchreihe Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, verlegt bei Kiepenheuer & Witsch in Köln. Der Zwiebelfisch war die erste deutsche Internet-Kolumne, die in Buchform zu einem Bestseller wurde. In dieser Reihe erschienen von 2004 bis 2013 bislang fünf Bände. Die ersten drei Bände hatten bis Februar 2007 eine Gesamtauflage von über drei Millionen Exemplaren. Neben den Kolumnen-Bänden veröffentlichte Sick noch mehrere weitere Bücher mit Sprachkuriositäten, darunter drei Bände mit dem Titel Happy Aua. Aus Inhalten der Buchreihe Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod wurden außerdem Brett- und Computerspiele sowie Jahreskalender und Aufstellbücher abgeleitet.

Sick hat mehrere Lesetourneen absolviert, bei denen er auch als Entertainer in Erscheinung trat. Am 13. März 2006 hielt Sick vor 15.000 Zuschauern in der Kölnarena die „größte Deutschstunde der Welt“ ab. Unterstützt wurde er dabei unter anderem von Thomas Bug, Joachim Hermann Luger, Jürgen Rüttgers, Frank Plasberg, Frank Rost, Cordula Stratmann und Annette Frier. Sowohl Mitschnitte dieser Veranstaltung als auch Mitschnitte von seinen Bühnentourneen wurden als Hörbücher veröffentlicht. 2007 brachte Sick auf Einladung der Sony-BMG die CD Lieder voller Poesie heraus, eine Hommage an den Musiker und Sänger Udo Jürgens. In dem 2014 veröffentlichten Lied Keine andere Sprache kritisiert er zum einen die übermäßige Anwendung von Angliszismen, zeigt damit aber gleichzeitig die Fähigkeit der deutschen Sprache, ausländische Wörter zu integrieren.

2008 erhielt Sick kurzzeitig eine eigene Fernsehshow beim WDR. Mit Künstlern wie Jochen Busse, Konrad Beikircher und Susanne Pätzold präsentierte Sick in drei dreißigminütigen Sendungen Kurioses aus dem deutschen Sprachalltag. 2009 verließ Sick den Spiegel-Verlag und machte sich als Autor und Vortragsredner selbständig. 2011 und 2012 ging er mit seinem Programm Nur aus Jux und Tolleranz auf Deutschland-Tournee. Auf Einladung des Goethe-Instituts, der Deutschen Schulen und ähnlicher Bildungseinrichtungen hat Bastian Sick zudem zahlreiche Auftritte im Ausland absolviert, unter anderen in Montréal (Kanada), Ungarn, Spanien, Portugal, Südtirol (Italien), England, Ägypten. 2008 unternahm er eine Südamerika-Tournee mit acht Auftritten in sechs Ländern.

Bastian Sick lebt und arbeitet in Hamburg. (Quelle: wikipedia)

Bastian Sick02

Und noch heute kann ich mich an seinem humoristischem Stil der Sprachkritik köstlich amüsieren. Überzeugen kann man sich z.B. bei diesem Live-Mitschnitt, wo er ein Feuerwerk (zumindest überwiegend, die Nummer mit Benny und „Le soleil, der Sonne – la lune, die Mond“ sind ein wenig schlicht) abfeuert, das sich gewaschen hat. Und nein, bei dieser Aussage rudere ich nicht zurück …

Bastian Sick03Besetzung:
Bastian Sick (Sprecher)

Titel:
01. Begrüßung 3.32
02. Wem sein Brot ich ess, dem sein Lied ich sing 5.51
03. Gemelkt, gescheint, gekrischen 8.37
04. Die Ruderregatta 7.35
05. Bei zuen Gardinen und ausem Licht 8.45
06. Wie nennt man das Ding an der Kasse? 4.54
07. Bastian und Benni: Zu wahr, um schön zu sein 6.58
08. Das Imperfekt der Höflichkeit 6.45
09. Nein, nein und nochmals ja 6.30
10. Die Verwirrung der Geschlechter 3.57
11. Le soleil, der Sonne – la lune, die Mond 4.06
12. Ich hab noch einen Koffer in Berlin zu stehen 5.52

Alle Texte: Bastian Sick

CD1

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Emil Steinberger – Die (2te) (1976)

FrontCover1Am 09. September 2017 schrieb ich in diesem blog, als ich erstmalig den Emil Steinberger präsentierte:

Wie auch immer: Noch heute kann ich mich über diesen “Emil” köstlich amüsieren und von daher wird es nicht verwundern, wenn es im Laufe der nächsten Wochen weitere Werke von ihm hier zu hören gibt.

Nun aus den „nächsten Wochen“ wurden leider viele. viele Monate, aber jetzt ist es mal wieder soweit: Emil live, und zwar wie er leibt und lebt und damals (also in den 70er Jahren) nicht nur mich begeisterte.

Emil Steinberger kam 1933 als drittes Kind armer Leute in Luzern zur Welt. Sein komisches Talent wurde zuhause ignoriert, aber schon in der Grundschule war er der Klassenmittelpunkt, der lustige Bub, der mit tausenderlei Faxen alle zum Lachen brachte.

Die Eltern zwangen ihn dazu, einen „anständigen“ Beruf zu erlernen, und so „spielte“ Emil, eher widerwillig, neun Jahre lang den Postbeamten. Heimlich jedoch, hinter dem Rücken der Eltern, trat er abends im Kabarett auf und absolvierte später, ebenso heimlich, eine Ausbildung zum Werbegrafiker.

EmilSteinberger01Der Post blieb er in gewissem Sinne treu: Der ungeliebte Beruf inspirierte ihn zu seinem berühmtesten Programm der 60er und 70er Jahre. Ab 1971 begeisterte er auch das deutsche Fernsehpublikum mit so unvergesslichen Figuren wie dem Telegrafenbeamten, der beim Lösen des Kreuzworträtsels kein „Grautier mit 4 Buchstaben“ kennt.
Mit 54 Jahren hörte er auf nur lustig zu sein

Er ging für ein paar Jahre in die USA, schrieb Bücher über diese Zeit, nun hält er Lesungen. Er gesteht allerdings, dass er den „Emil“ nicht völlig abschütteln könne, er trage ihn stets in der Westentasche mit sich rum – und so wäre Emil Steinberger nicht Emil, wenn er seine Leser und Zuschauer nicht weiterhin ab und zu auf den Arm nehmen würde. (WDR)

Und hier ist sein zweites Album und auch dieses beinhaltet ein Feuerwerk von jenem Humor, der ihn von den sog. Comedian mehr als deutlich unterscheidet.

Geistreich und mit jeder Menge Esprit karikiert er Typen und Situationen, und zwar so, dass es gelegentlich brüllend komisch wird …

Man höre sich z.B. „Am Fenster“, „Vor der Geburt“, „Die Vorstandssitzung“ und insbesondere „Vater und Sohn“ an … von diesem Humor kann ich in den Zeit der Corona Krise eigentlich nicht genug kriegen … denn: Humor ist, wenn man trotzdem lacht …

BackCover1

Besetzung:
Emil Steinberger (Sprecher)

MC2A

Titel:
01. Programm, Programm 3.05
02. Der Pilot 3.45
03. Am Fenster 3.15
04. Vor der Geburt 3.30
05. Der Putzer 7.34
06. Der Skilehrer 1.52
07. Vater und Sohn
08 . Der Blutspender 2.21
09. Die Vorstandssitzung 9.44

LabelB1

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BackCover2

Mehr Emil:
Mehr

Joachim Schäfer – I (1977)

FrontCover1Also der Joachim Schäfer war und ist wohl so eine Art Hans-Damp-in-allen-Gassen (und ein schräger Vogel ist er zudem), zumindest kann man das aus seiner musikalischen Biographie so lesen:

Joachim Schäfer (* 16. Juli 1950 in Mannheim) ist ein deutscher Musiker, Sänger, Komponist, Texter, Produzent, Musikverleger und Studiobetreiber.

Durch den Einfluss von Großvater (Flötist) und Vater (Cellist), beide Theatermusiker und Musiklehrer, kam nie ein Zweifel auf, in welche Richtung es mal gehen sollte.

Bei Schülerkonzerten stand er mit zehn Jahren das erste Mal auf der Bühne. Doch die Beat-Musik änderte die Begeisterung radikal und lenkte alles in eine andere Richtung. Mit der Schülerband „The Thunderbirds“ wurde man im regionalen Raum und später mit der Profi-Rockband „Kin Ping Meh“ in ganz Deutschland enorm populär. Vor dem Besuch der Musikschule Mannheim absolvierte Schäfer allerdings noch eine Ausbildung bei der C. Bechstein Pianofortefabrik als Klavierbauer.

Ende der 70er war er als Background-Chorsänger z. B. bei Produktionen von Paola Felix, Costa Cordalis, Ricki King, Pete Tex, Joy Unlimited oder Ivan Rebroff tätig, spielte bei verschiedenen Musicals Gitarre im Orchestergraben vom Nationaltheater Mannheim. Gleichzeitig entwickelte Schäfer die Mannheimer Musikkneipe MILJÖÖ und organisierte dort in sieben Jahren über 700 Veranstaltungen. Daneben betreute Schäfer den Freizeitpark „Tivoli“ in Pirmasens nebst Circus. Später war er für einige Zeit als Musiklehrer mit halbem Deputat am Gymnasium der Albertus-Magnus-Schule in Viernheim tätig. Ende der 90er verlegte er mit seinen Tonstudios seine Hauptaktivitäten auf das Lokalisieren von PC-Games. Für ein Jahrzehnt war man für Musik-, Sprach- und Geräuschaufnahmen verantwortlich. Ein Label und Musikverlage wurden angegliedert. Als Bandleader tourte er mit dem Gesangsduo Nina und Mike in den USA durch die deutschen Clubs der östlichen Staaten. Joachim Schäfer ist immer noch, vorwiegend im Kurpfälzer Raum, musikalisch auf Bühnen unterwegs. Mannheim ehrt ihn 2016 mit dem Bloomaulorden.

The Thunderbirds01

1962 gründete er die Mannheimer Coverband „The Thunderbirds“ mit Gerhard Mayer, Torsten Herzog (Harry Abbi), Werner Stephan und Hubert Weber für eine Weihnachtsfeier. Man blieb zusammen als Schülerband und spielte in Jugendheimen, Gemeindesälen, beim Cola-Ball oder in Tanzschulen. Zwischenzeitlich gründete Joachim Schäfer die Rockband „Nine Days Wonder“, ging allerdings wieder zurück zu den Thunderbirds.

Die Truppe hat sich in alter Besetzung wieder formiert und spielt nun seit einiger Zeit für die alten und neuen Fans authentisch die Hits der sechziger Jahre. Wahrscheinlich ist diese Band nun „Die Älteste Beat-Band Deutschland“.

1970 entstand aus der alten Band mit Joachim Schäfer, Torsten Herzog, Werner Stephan, dazu Kalle Weber und Frieder Schmitt die Rockband „Kin Ping Meh“. Den Durchbruch erreichten sie in der Fernsehsendung „Talentschuppen“ vom SWF-Baden Baden von Dieter Pröttel, zusammen mit Udo Jürgens und Juliane Werding. Außerdem gewannen sie einen wichtigen nationalen Wettbewerb in Hamburg, veranstaltet von der „Bild am Sonntag“, „Constantin Filmverleih“ und dem Label „Polydor“. Danach wurden „Kin Ping Meh“ Profis und tourten jahrelang durch Deutschland, u. a. mit Deep Purple, den Hollies, mit Uriah Heep oder standen mit den Scorpions auf einer Bühne. In diese Zeit kam es auch zu zahlreichen Funk- und Fernsehauftritten (Beatclub) und dem Kinofilm Sonne, Sylt und kesse Krabben mit Ingrid Steeger.

KingPingMeh

Joachim Schäfer mit „Kin Ping Meh“

Als Sänger und Solist wurde Schäfer bekannt, als 1973 nach seinem Weggang von Kin Ping Meh unter dem Slogan „Mensch Meier Mannem“ + „Wasserturm-Boogie“ seine erste Mundart-Platte erschien, produziert mit Joy and the Hit Kids. Zur Bundesgartenschau 1975 erschienen der offizielle Musikbeitrag „Schau schau Bundesgartenschau“ und „Hey Unkel Willi“. Dadurch wurde man bei CBS auf ihn aufmerksam und es entstand sein erstes Solo-Album „Joachim Schäfer I“ mit dem Single-Hit „Badetag“. Sein zweites LP-Album mit alten und neuen Songs im Mannheimer Dialekt erschien 1982. Es folgte, dieses Mal als CD, der Sampler „Schäfer III – Schäfer und seine Freunde“, unter Mithilfe von Nina und Mike, Trainer Uli Stielike mit den Waldhof-Buben, Harold Kreis mit den MERC-Adlern, dem Opernstar Peter Parch, dem Polizeichor, Adax + Mattel Dörsam, Karin Rühle und Ute Berling und Heinz Möllmann (v. Peter Maffey).

Joachim Schäfer01

Joachim Schäfer, 1975

Von 1979 bis 1986 managte Schäfer den Studentenclub „Miljöö“. In der Musikkneipe traten u. a. auf: Extrabreit, Trio, Tokio, Terence Trent D’Arby, Supercharge, Mitch Mitchell (Jimi Hendrix), Ulrich Roski, Zeltinger, UKW, Münchner Freiheit, Wolf Maahn, Schulzkes Skandaltrupp, Edo Zanki, Inga Rumpf, Ina Deter, Pete York, Curt Cress, Purple Schulz, A. Mangelsdorf.

Auftritte hatten auch Musiker aus der Kurpfälzer Musikszene: Circus Haselbeck, Amokoma, Peter Lübke, Elkie and the Steelers, Crypton, Bigband 70, Jule Neigel, uvm.

1983 wurde der „Schäfchen Musikverlag“ gegründet (mit inzwischen über 800 Veröffentlichungen). Gleichzeitig entstand das Label „Mouton Records“, später kamen die beiden Labels „ensemble 3 plus X“ (Klassik) und „athmo-music“ (Wellness) dazu. Ein Jahr darauf eröffnete man das „Tonstudio Mannheim“ in Mannheim-Rheinau. Inzwischen sind es 4 Studios für ganz unterschiedliche Bereiche. Ein weiteres Projektstudio wurde in Spanien bei Alicante erstellt. (Quelle: wikipedia)

Joachim Schäfer02

Joachim Schäfer im gesetztem Alter und Outfit

Hier sein Debütalbum als Solokünstler … und das ist ganz schön vrrackt.

Da haben wir zum einen jede Menge von Blödel-Songs, dabei kommt er allerdings an den anarchistischen Humor von Insterburg & Co nicht ran. Diese Blödel-Songs … erschließen sich sofort, aber hört man sich das Album mehrfach an … dann kommt man so allmhlich auf die Spur diese entfant terribles. Und sein „Mutter“ ist einfach nur herzzerreißend.

Aber dann dieses ganz und gar zärtliche Liebeslied „Schilf im Wind“ …

… und dann noch „Geisha“ …. eine vergessene Perle deutschen Musikschaffens … wunderbar instrumentiert und gesungen !

Und gerne hätte ich mehr von dem ernsthaften Joachim Schäfer gehört …

BackCover1

Besetzung:
Joachim Schäfer (guitar, keyboards, vocals)
+
Orchester Richard Séddin

SingleFC+BC

Titel:
01. Badetag (J.Schäfer/Weigel) 3.39
02. Die Männer in weiß (J.Schäfer/Weigel) 3.05
03. Ich war so blau (J.Schäfer/Bux) 2.39
04. Mutter (J.Schäfer/Weigel) 4.27
05. Ich bin so frustriert (J.Schäfer/Bux) 2.30
06. Die Party (J.Schäfer/Weigel) 2.37
07. Schilf im Wind (J.Schäfer/Weigel) 3.23
08. Der alte Mann von Peru (J.Schäfer/W.SchäferBux) 2.11
09. Geisha (J.Schäfer/Weigel) 4.30
10. Mensch Meier Opa (J.Schäfer/Weigel) 3.09
11. Sonnenuntergang (J.Schäfer/Weigel) 4.06
12. Damenwahl (J.Schäfer) 2.14

LabelB1

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Artikel

Und so stellt der Joachim Schäfer seinen in der Tat beeindruckenden musikalischen Lebenslauf dar:

1950 am 16.07. in Mannheim geboren, Musiklehrersohn, -enkel,

1961 und 1962 erste Preise in Schülerkonzerten (Piano)

1962 erste Schüler-Band (THE THUNDERBIRDS)

1966-70 „Deutscher Beatmeister“ mit „The Thunderbirds“. Zwischendurch Gründung der Rockformation „Nine Days Wonder“. Klavierbauer-Ausbildung bei „Bechstein“. Mitglied als Texter und Komponist bei der Gema.

J.S. gewann mit der Rockband „Kin Ping Meh“ alle Wettbewerbe, die es damals zu gewinnen gab: Popshop SWF 3, HAFA-Messe, Bild am Sonntag in Hamburg mit anschließendem Filmvertrag bei Constantin-Filmverleih (mit Ingrid Steeger, Achim Striezel, Wolfgang Gruner) und Plattenvertrag bei „Deutsche Grammophon“ (Polydor).div. Fernsehauftritte, SWF-Talentschuppen

1973 erste Solo-Single im Mannheimer Dialekt: „Mensch Meier Mannem“ – „Wasserturm Boogie“.

Musiklehrer, J. S. eröffnete eine Orgelschule in der Innenstadt.

!!! Erster Auftritt beim Blumenpeterfest (Strohmarkt).

1975 zweite Solo-Single: offizielles Lied zur Bundesgartenschau in MA.

1978 erste Solo-LP bei CBS, Single-Auskopplung „Badetag“, Radiohit. ahlreiche TV-Auftritte, u.a. ZDF-Drehscheibe.

1979 Eröffnung der legendären Szenekneipe mit Lifemusik „Miljöö“. In sieben Jahren wurden von J. S. über 700 Veranstaltungen durchgeführt. Sämtlich namhafte Clubbands spielten bei ihm:

( Münchner Freiheit, Trio, UKW, Inga Rumpf, Zeltinger, Wolf Mahn, Kurt Kress, Pit Loew, Pete York, Ulrich Roski, Supercharge, Mitch Mitchell, Ina Deter, A. Mangelsdorf, Tokio, Terence Trent d‘ Arby, Purple Schulz…..)

1983 zweite Solo-LP (…..“des weeß isch noch“) im Mannheimer Dialekt, dazwischen unzählige Plattenaufnahmen, auch sehr gefragt in Deutschland als Chorsänger (für Paola, Costa Cordalis, Ivan Rebroff, etc.)

Gründung „Schäfchen Musikverlag“ (inzwischen über 800 veröffentlichte Titel) sowie von Label „MoutonRecords“ (bisher ca: 70 Veröffentlichungen).

1984 Eröffnung des 1. Aufnahmestudios „Tonstudio Mannheim“. Z-Bsp. mit Schlagerinterpreten wie Nina & Mike; Funk+TV–Jingles u.v.m.

Zur Olympiade 1984 Veröffentlichung der Single „Zehnkampf“ mit Zehnkampf-Stars wie Hingsen, Kratschmer und Siggi Wentz

1986 Heirat (inzwischen zwei Kinder, 26 und 28 Jahre) und Weihnachtssingle-Veröffentlichung

1990/91 Mitinitiator „Stadtfest Mannheim“, seit Anfang an dabei! Ursprünglich finanzieller Ausgleich für die Karnevalsvereine wegen dem Veranstaltungsverbot (Irak-USA-Krieg)

1992 Weiß-Blauer Gaudi-Max (Bayerischer Rundfunk, FS-Show mit Gerd Rugenbauer) 2. Preis

1994 CD „Schäfer und seine Freunde“ Notenbuch „So klingt´s in den Quadraten“

1995 Maxi-CD Peter Graf-Persiflage „What goes on“

1996 Tonstudio im Haus in Spanien eröffnet

1997 Eröffnung von Studio 3+4 in Mannheim, Musik- und Sprach- und Geräuschaufnahmen für Computerspiele, die dann weltweit in Millionenauflage vertrieben wurden.

Erfolgreichste PC-Musik in Deutschland (Earth 2140)

Diverse CD-Produktionen im Klassik-Bereich

2001 USA-Tour Ostküste, (Deutsche Clubs)

2005 Umzug nach Mannheim-Rheinau (nähe Studio)

2009 Auftritt bei der Samstag-Abend-Fernsehshow „Verstehen Sie Spass?“ mit Frank Elstner

2016 Verleihung des Bloomaulordens, Mannheims höchste bürgerliche Auszeichnung.

Alfred Weitnauer + Eberhard Neef – Sängers Fluch und andere sehr schöne Balladen auf gut schwäbisch (1963)

SängersFluch01AUnd jetzt mal was für die Freunde des schwäbischen Humors, des schwäbischen Dialekts und natürlich erst recht für alle Schwaben, die sich hier in diesem blog tummeln.

Der gebürtige Kemptener besucht die dortige Oberrealschule und macht sein Abitur 1925 in München. Dort studiert er auf väterlichen Wunsch Volkswirtschaft und promoviert 1929 über den Handel bei den Fuggern zum Doktor der Staatswissenschaften. Weitnauer beginnt ein Volontariat in der Wirtschaftsredaktion des Berliner Lokalanzeigers, gleichzeitig studiert er in Berlin und Würzburg Geschichte, Paläographie sowie Kunstgeschichte. 1931 promoviert er erneut mit einer Arbeit über die Kriegslasten der Reichsstadt Kempten während des Dreißigjährigen Krieges zum Doktor der Philosophie.

Weitnauer ist für das internationale Preisforschungsinstitut der Rockefeller-Stiftung tätig; nach deren Auflösung durch das Hitler-Regime 1935 wird er vom Präsidenten des Schwäbischen Kreistages zum ersten Heimatpfleger für das südliche Schwaben berufen. Um verbeamtet zu werden, tritt Weitnauer in die NSDAP ein. Obwohl er weder Anhänger der Blut-und-Boden-Ideologie noch Antisemit ist, versucht er Vorzüge aus dem Regime für sich zu ziehen. Nach dem Militärdienst (1939-1943) ist er mit der Organisation und Durchführung einer großangelegten Bergungsaktion von Kunstwerken aus Museen und Kirchen West- und Südwestdeutschlands betraut (1943-1945). 1945 ist er als Heimatpfleger für Gesamtschwaben zuständig, eine Tätigkeit, die er bis zu seinem Ruhestand 1970 ausübt.

Seit 1948 Mitglied der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, wird Alfred Weitnauer in den Folgejahren mehrfach ausgezeichnet und Vorsitzender mehrerer Heimatvereine (1945-1965: Vorsitzender des Heimatbundes Allgäu; 1960-1974: stellvertretender Vorsitzender des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege). Für seine Verdienste erhält Weitnauer den Bayerischen Verdienstorden (1959), den Bayerischen Poetentaler (1961) und das Bundesverdienstkreuz I. Klasse. 1973 wird er zudem Ehrenbürger seiner Heimatstadt Kempten.

Während seiner Tätigkeit als Heimatpfleger gehen von ihm zahlreiche Initiativen und Impulse aus. Ebenso umfänglich sind seine Publikationen als Schriftsteller und Verleger. Sein Hauptwerk ist die Allgäuer Chronik in fünf Bänden (1969-1972), die von dem Kemptener Grafiker Heinz Schubert (1912-2001) illustriert wird. Seine Bücher Auch Schwaben sind Menschen, Bei uns im Allgäu, Lachendes Allgäu, Allgäuer Sprüche und Schönes Allgäu von A – Z erleben immer wieder neue Auflagen. Trauer über den Verlust alter Werte und Traditionen schwingen in Weitnauers Schriften dennoch mit, so, als er im Kino „göttlichen Kult“, im Sport den „neuen Baal“ und in Skiflugschanzen „neue Altäre“ sieht.

Über Jahrzehnte hinweg prägend und tonangebend sind Weitnauers Mundartdichtungen. Den Intellekt betonen seine Klassikerparodien und die Allgäuer Sprüche, dagegen fallen seine Versle aus dem Schwabengau (1946), 240 Vierzeiler im Stile altbayerischer Schnaderhüpfl, manchmal derb aus. Adolf Layer schreibt: „Weitnauer übertrug Homers Epen in die Sprache der Allgäuer, wie schon Hugo Kittinger vor ihm parodierte er Des Sängers Fluch von Uhland und bekannte Balladen von Schiller, Goethe und Gustav Schwab. […] Mitunter erinnern seine Schöpfungen, etwa die nach Sebastian Sailer dramatisierten biblischen Stücke, an eine Mischung von Sailer und Nestroy […]“.

Sein Nachlass befindet sich im Stadtarchiv Kempten. (Peter Czoi)

Ich fand weder ein Foto von Alfred Weitnauer noch von  Eberhard Neef (und das ist ne Schande !) .. nur dieses Grabfoto bei wikipedia

Ich fand weder ein Foto von Alfred Weitnauer noch von Eberhard Neef (und das ist ne Schande !) .. nur dieses Grabfoto bei wikipedia

Und hier kann man nun nachlesen, wie sich das anfühlt wenn einer wie Alfred Weitnauer „Uhland und bekannte Balladen von Schiller, Goethe und Gustav Schwab“ parodiert und sich dabei des schwäbischen Dialektes bedient.

Ich sag da nur: köstlich, köstlich, köstlich.

Und als Sahnehäubchen empfehle ich die Illustrationen von Eberhard Neef (* 17. November 1915 in Stuttgart; † 20. Januar 2003 in Immenstadt), Karikaturist z. B. für den Allgäuer Heimatkalender) … der Neef hatte es wirklich drauf ! (Achtung:Geheimtipp !)

Wie üblich, ein paar Eindrücke von diesem Büchlein (54 Seiten) bevor es dann zu Präsentation geht:

SängersFluch07ASängersFluch21ASängersFluch23ASängersFluch06ASängersFluch33AImpressum
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SängersFluch35A

Ulrich Sonnenschein – Wir pfeifen nicht nach ihrer Tanze (2009)

FrontCover1Da ist einer aber tief in die Schallarchiv unserer Republik  gestiegen …

Einer ist in diesem Fall der Ulrich Sonnenschein:

Ulrich Sonnenschein, geboren 1961, Promotion über Arno Schmidt. Redakteur, Autor und Moderator bei hr2-Kultur. Im Suhrkamp Verlag erschien zuletzt Globalisierung im Alltag (2002), Das Abenteuer Liebe (2004), Liebe – zwischen Sehnsucht und Simulation (2005), alle zusammen mit Peter Kemper.

Und ihm sitzt wohl auch immer – trotz aller Ernsthaftigkeit seiner anderen Werke – der Schalk im Nacken. denn nur dann kann man sich einem solchen Unterfanen zuwenden.

Erinnern Sie sich noch an die Rechenkünste von Helmut Kohl? Oder an die Verbalsaltos von Franz Josef Strauß? Politiker sind miteinander nicht zimperlich und tummeln sich ständig vor Mikrophonen. Seien wir dankbar, denn so gibt es auch allerhand Pannen und Peinlichkeiten aus ihrem Mund. Da spricht Angela Merkel mit ihrem hessischen Kollegen Roland Kotz oder fragt sich, wie es nach dem Verlust ihres Arbeitsplatzes weitergehen soll und Betroffene werden zu Besoffenen.

Die witzigsten Aussagen deutscher Politgrößen, mit O-Tönen von Helmut Kohl, Franz Josef Strauß, Angela Merkel, Guido Westerwelle, Joschka Fischer u. v. a.

Eine gute Stunde lang und etwas mehr wird hier eine Reihe von Politiker/-innen-Aussagen aneinandergereiht. Oftmals wirken sie tatsächlich aus dem Zusamemnhang heraus gegriffen; viele Male aber ist man nicht nur erstaunt, sondern vielmehr erbost und erschrocken, welche Aussagen wie hier in Fernseh-, Rundfunk- und Parlamentsauftritten ans Volk gebracht wurden. Man hält es vor allem nicht für möglich, zumal das gesprochene Wort das Medium schlechthin ist in der Politik, um seine Interessen vor- und oftmals durchzubringen.

UlrichSonnenschein

Ulrich Sonnenschein

Der Spruch „Wir pfeifen nicht nach ihrer Tanze!“, welcher der CD den Titel gab, ist da wirklich erschreckend harmlos gegenüber den anderen Ausrutschern, Ausfällen und Auswüchsen. Wer nun glaubt, die CD würde den Politikverdruss erhöhen, der liegt falsch; denn die CD spornt an, genauer hinzuhören und bei sich selbst immer wieder mal genauer auf die Sprachweise und Wortwahl zu achten. Es sind aber wahrlich keine „Sternstunden aus den Reden unserer Politker“ – wie es im Untertitel heißt – sondern eher Nebelwanderungen durch die sprachlichen Niederungen. Das Cover der CD zeigt die erste Bundeskanzlerin Dr. Merkel in nicht gerade freundlicher Pose und zufälligerweise ihren neuen Vizekanzler Dr. Westerwelle in „Mit dem Finger auf andere zeigen“-Pose. Hier hätte man sich mehr parteipolitische Ausgewogenheit gewünscht.
Dagegen sind die Kommentierungen des Journalisten Ulrich Sonnenschein vortrefflich, schafft er es doch, in wohlfeil ausgesuchten Kapiteln Struktur in so manchen „Kauderwelsch“ hineinzubringen. Ein ideales Geschenk für alle politisch Interessierten, Verantwortlichen und fast schon Verdrossenen: macht die CD doch klar, dass Politiker/-innen doch nur und auch Menschen sind und man so manches Mal auch nachsichtig sein darf. Gerade für die ab Herbst 2009 neue Koalitions- und Oppositionsstruktur bietet die CD gesunde Elemente, hinzuhören, was Versprecher und was Versprechen sind… (Detlef Rüsch)

Und ich liebe alle diese süffisanten Kommentare des Ulrich Sonnenschein … die sich angesichts des sprachlichen Blödsinns, der hier zeitweise verzapft wird – geradezu aufdrängen.

Booklet1

Besetzung:
Ulrich Sonnenschein (Sprecher)

BackCover1

Titel:
01. Vorrede 1.19
02. Kreativer Optimismus 9.41
03. Schutz der Freiheit 7.58
04. Vom demokratischen Nutzen des Kapitals 6.47
05. Die Welt als politische Handfestigkeit 7.20
06. Die solide Basis der Zahl 7.31
07. Fröhliche Familienbande 7.12
08. Gute Aussichten 6.36
09. Parlamentarische Weckrufe 11.14
10. Not macht erfinderisch 8.15
11. Die Suche nach der Wahrheit 6,12
12 Perfekt ausländisch 7.35

Verbindende Sätze: Ulrich Sonnenschein

CD1

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Harry Rowohlt – The Best Of (2009)

FrontCover1Und gleich nochmal Harry Rowohlt; als er vor fünf Jahre starb, gab es z.B. diesen Nachruf:

„Hamburg trauert um Harry Rowohlt, den renommierten und beliebten Kolumnisten, Schriftsteller und Literaturübersetzer. Insbesondere als Schauspieler und Rezitator hat sich Harry Rowohlt in die Herzen seiner sämtliche Generationen umfassenden Bewunderer gespielt und gesprochen. Wer einmal eine seiner legendären Lesungen erlebt hat, ist mit großer Wahrscheinlichkeit Wiederholungstäter geworden oder hört gern die unzähligen Hörbuchproduktionen. Seine unverwechselbare Stimme, sein raumfüllendes Auftreten und sein genialer Wortwitz bleiben unvergessen. Hamburg wird ärmer ohne Harry Rowohlt, diesen so engagierten wie hintersinnigen Charakterkopf.“ (Erster Bürgermeister der Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz)

Er ist ein Meister des Wortes – als Übersetzer, Autor und Rezitator. Auf diesem Hörbuch präsentiert Harry Rowohlt so außergewöhnliche wie einprägsame Texte voll komischer Szenen und hintergründiger Wortspiele. Ein besonderer Leckerbissen ist „Hundstage“ von David Sedaris, kongenial nachgedichtet von Harry Rowohlt und in seiner unnachahmlichen Art zweisprachig vorgetragen. (Werbetext)

Oder:
Eine große Erzählstimme ist wie guter Whisky – sie reift und gewinnt mit dem Alter. Harry Rowohlt ist ein Meister des Wortes – als Übersetzer, Autor und Rezitator. Auf diesem Hörbuch präsentiert er so außergewöhnliche wie einprägsame Texte voll komischer Szenen und hintergründiger Wortspiele.(noch ein Werbetext)

Dieses Hörbuch ist übrigens nicht nur eine weitere Verbeugung vor Harry Rowohlt, sondern zugleich ein dreifaches Hoch auf den britischen Humor !

HarryRowohltBesetzung:
Harry Rowohlt (Sprecher)

BackCover1Titel:
01. David Sedaris – Hundeleben 7.20
02. Harry Rowohlt – Am Tag des Kruges 3.21
03. David Lodge – Pastorale (Teil 1) 5.02
04. David Lodge – Pastorale (Teil 2) 9.23
05. David Lodge – Pastorale (Teil 3) 8.06
06. David Lodge – Pastorale (Teil 4) 1.42
07. Harry Rowohlt – Ein Wort, das ich normalerweise nicht verwende 3.53
08. David Sedaris – Holiday On Ice (Teil 1) 7.42
09. David Sedaris – Holiday On Ice (Teil 2) 6.41
10. David Sedaris – Holiday On Ice (Teil 3) 9.20

CD1

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Harry Rowohlt

Harry Rowohlt (* 27. März 1945 in Hamburg als Harry Rupp; † 15. Juni 2015 ebenda)