I Musici – Weihnachtskonzerte (60er Jahre)

frontcover1So, und nun wenden wir uns mal italienischen Barockkonzerten für die Weihnachtszeit zu … dargeboten von einem der populärsten Barockensembles der 60er und vermutlich auch der 70er Jahre:

I Musici (älteres Italienisch für „Die Musiker“) sind ein italienisches Kammerorchester. In einigen Ländern Mitteleuropas (vor allem in Deutschland und Österreich) treten sie auch unter dem Namen I Musici di Roma auf.

Das Ensemble I Musici wurde 1951 in Rom von Studenten der Accademia Nazionale di Santa Cecilia gegründet. Es besteht aus 11 Streichern (6 Violinen, 2 Violen, 2 Celli, Kontrabass) und einem Cembalisten und spielt ohne Dirigenten. Eine gewisse Leitungsfunktion hat der jeweilige erste Violinist inne (1958–67 Félix Ayo, 1967–72 Roberto Michelucci, 1972–77 Salvatore Accardo, 1977–86 Pina Carmirelli, 1986–92 Federico Agostini, 1992–2003 Mariana Sîrbu, 2003–10 Antonio Salvatore, seit 2010 Antonio Anselmi).

Ihr Debütkonzert gaben I Musici am 30. März 1952 in Rom. Der große Erfolg – zu den Bewunderern des Ensembles gehörte u.a. Arturo Toscanini – machte sie bald allgemein bekannt, und es folgten Konzertreisen durch Europa, Nord-, Mittel- und Südamerika, Südafrika, Australien und Japan. Bis 1977 blieb das Ensemble unverändert; seither wurden alle Musiker nach und nach ausgewechselt. Das am längsten aktive Gründungsmitglied war der Kontrabassist Lucio Buccarella.

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I Musici in den 50er Jahren

I Musici trugen wesentlich zur Wiederentdeckung italienischer Barockkomponisten wie Albinoni, Bononcini, Corelli, Geminiani, Locatelli, Scarlatti, Torelli und Vivaldi bei. Besonders bekannt wurden sie durch ihre Interpretation der Vier Jahreszeiten von Vivaldi, die sie seit 1955 siebenmal auf Schallplatte bzw. CD aufnahmen. Viele ihrer Schallplattenaufnahmen wurden mit Preisen ausgezeichnet.

Zum Repertoire von I Musici gehören daneben auch Werke des 20. Jahrhunderts, z.B. von Barber, Bartók, Britten, Hindemith, Martin oder Respighi.
Stil
Der Musizierstil von I Musici ist durch Straffheit und Brillanz gekennzeichnet. Der historischen Aufführungspraxis standen sie lange Zeit skeptisch gegenüber, da sie darin die Gefahr des „akademischen Dogmatismus“ oder gar des „Fetischismus“ sahen;[1] dies brachte ihnen seit den 1990er Jahren einen spürbaren Popularitäts- und Ansehensverlust ein (zwischen 1999 und 2006 erschienen keine neuen CDs von ihnen). Inzwischen nehmen sie verstärkt auch Erkenntnisse der historischen Aufführungspraxis in ihr Spiel auf (Quelle: wikipedia)

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Zu ihren populärsten Alben gehörte ganz sicher diese Einspielung, die ursprünglich erstmalig 1958 erschien.

Mein Exemplar stammt aus meinem elterlichen Fundus und muss wohl irgendwann in den 60er Jahren veröffentlicht worden sein.

Und ich verspreche nicht zuviel: traumhaft schöne Barockmusik von eher unbekannten Meistern … nein Vivaldi ist nicht dabei …

Ein Leckerbisen für alle Freunde der Barockmusik !

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Besetzung:
Enzo Altobelli (violoncello)
Felix Ayo (violin)
Anna Maria Cotogni (violin)
Carmen Franco (viola)
Walter Gallozzi (violin)
Maria Teresa Garatti (organ)
Cino Ghedin (viola)
Roberto Michelucci (violin)

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Titel:

Arcangelo Corelli:
01. Concerto Grosso G-Moll Op.6 Nr.8 (Fatto Per La Notte Di Natale) 27.07

Francesco Manfredini:
02. Concerto Grosso C-Dur Op.3 Nr. 12

Giuseppe Torelli:
03. Concerto G-Moll Op.8 Nr. 6

Pietro Antonio Locatelli:
04. Concerto Grosso F-Moll Op.1 Nr. 8

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Das Philips Label im eher ungewöhnlichen rot

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Single aus dem Jahr 1958