Horst Jankowski und sein Rias-Tanzorchester – Jankowski’s Classic Explosion (1979)

FrontCover1Der Horst Jankowski war auch so ein Wanderer zwischen den musikalischen Welten:

In Amerika nannte man ihn nur „Mr. Black Forest“. Diesen Beinamen verdankte Horst Jankowski seiner Komposition „Eine Schwarzwaldfahrt“, die um die Welt ging. Er war ein musikalische Allrounder, der als Komponist, Pianist, Bandleader, Arrangeur und Chorleiter in seiner Zeit prägend wirkte..

Er besaß Musikalität, eine glänzende Technik, rhythmisches Einfühlungsvermögen, Temperament und Humor. Eine Begabung, die seine Mutter – der Vater war im Krieg gefallen – selbstlos unterstützte. Schon kurz vor dem Abitur lernte er auf dem Konservatorium Klavier, Trompete, Tenorhorn, Kontrabass und Gitarre spielen. An der Musikhochschule studierte er Komposition und besuchte die Dirigentenklasse. Ein Angebot von Kurt Hohenberger, der damals eines der besten Tanzorchester leitete, kam ihm gerade recht: Das „Jazz-Wunderkind“ ging auf Tournee durch Westdeutschland.

Schon 1956 beabsichtigte Horst Jankowski mit einem eigenen Trio (Besetzung: Horst Jankowski, Klavier – Peter Witte, Bass – Hermann Mutschler, Drums) beim „Deutschen Jazz-Festival“ mitzuwirken. Damals ließ sich der Plan nicht verwirklichen und als er 1957 eine Einladung zu diesem Event bekam, war aus dem Trio ein Quartett geworden. Gerald Weinkopf (Flöte) und Werner Baumgart (Oboe), zwei weitere Mitglieder aus dem Erwin Lehn-Orchester, hatten sich ihm angeschlossen. Sie wollten als Gegengewicht zur Bigband-Tätigkeit in einer kleinen Gruppe musizieren. „Improvisation“ von Horst Jankowski und „Der Holzwurm“ von Werner Baumgart komponiert, waren Beiträge für diese Veranstaltung in Frankfurt/Main,

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1954 gründete Horst Jankowski in Mannheim eine eigene Combo. Man spielte in Bars oder bei öffentlichen Tanzabenden – nicht nur Jazz, sondern auch Bach, Chopin, Schumann und Schubert. Das Ensemble weckte das Interesse von Funk und Fernsehen. Vor allem der junge Pianist war es, der nicht nur auf die Zuhörer, sondern auch auf die Zuschauer faszinierend wirkte. Wolfram Röhrig, Chef der Unterhaltungsmusik des damaligen SDR, gewann ihn für das Südfunk-Tanzorchester. Horst Jankowski gab 1955 sein Debüt in Stuttgart und wurde einer der profiliertesten Solisten im Orchester von Erwin Lehn.

HorstJankowski02Dank seiner außerordentlichen Begabung gelang es ihm, sich innerhalb kurzer Zeit in der Spitzenklasse deutscher Jazzpianisten zu etablieren. Anlässlich der Sendung „Treffpunkt Jazz“ begegnete er Größen wie Miles Davis oder Ella Fitzgerald. Es boten sich Gelegenheiten zum gemeinsamen Musizieren, wie z. B. mit dem französischen Geiger Stephane Grappelli in der „Woche der leichten Musik“ in Stuttgart oder bei Benny Goodman auf der Brüsseler Weltausstellung im Jahr 1958. Doch bald war für Jankowski das Klavier nicht mehr genug als Medium…

1960 gründete er die Jankowski-Singers: musikbegeisterte junge Leute hatten sich aus Freude an der Musik und am Experimentieren zusammengefunden. Geld zu verdienen stand hierbei nicht an erster Stelle, denn alle gingen einem geregelten Beruf nach. Abends fanden sie sich zu Proben zusammen und obwohl es sich stets um einen Amateur-Chor handelte, wurde er bald künstlerisch allen Ansprüchen gerecht – sogar sein Kollege Oscar Peterson beneidete ihn darum. Erste Produktionen mit Musical- und Operettenmelodien kamen auf den Markt.

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Umjubelte Tourneen führten ihn zusammen mit seinem Chor sogar in die damalige Sowjetunion. Auch die südafrikanische Presse war voll des Lobes über den Musiker und reihte ihn bei Easy Listening-Größen wie Bert Kämpfert oder James Last ein.
Und dann kam die Schwarzwaldfahrt

1961 hatte Horst Jankowski für eine Reisesendung im Rundfunk vier Melodien komponiert, darunter „Eine Schwarzwaldfahrt“. Zu dieser Zeit kamen häufig amerikanische Produzenten nach Europa, um günstig Musik einzukaufen, da die Produktionskosten in den USA weitaus höher lagen. Jankowski akzeptierte das Angebot, für einen Preis von DM 125,– sämtliche Rechte an dem Stück abzutreten. Einige Zeit HorstJankowski04später tauchte die Melodie in einer amerikanischen TV-Show auf und wurde unter dem Titel „A walk in the black forest“ in Amerika 1964 ein Riesenhit. Jankowski erkannte, welchen Fehler er begangen hatte. Zwar verhalf ihm die Nummer zu großer Popularität und zu sagenhaften Plattenumsätzen, jedoch flossen die Tantiemen der „Schwarzwaldfahrt“ in die Kassen einer amerikanischen Gesellschaft. Erst nach langwierigen und kostenintensiven Streitigkeiten erhielt er Jahre später die Rechte zurück.

Es gab volkstümliche Adaptionen wie beispielsweise mit dem Montanara-Chor. Peter Alexander nahm eine Gesangsversion auf und schrieb selbst einen neuen Text dazu. Eine Fassung mit Erwin Lehn und seinem Südfunk-Tanzorchester diente jahrelang als Opener der vom Süddeutschen Rundfunk ausgestrahlten Sendung „Bis zwei dabei“ im Rahmen des ARD-Nachtprogramms.

Auch aus künstlerischer Sicht war die Schwarzwaldfahrt für Horst Jankowski Segen und Fluch zugleich. Das Publikum brachte ihn stets mit dieser Komposition in Verbindung und der Jazzpianist rückte in den Hintergrund: „Ich spiele eine ganze Menge Jazz, nur nicht öffentlich. Der Jazz fürs Publikum ging vor einigen Jahren kaputt.“ Dies hielt ihn jedoch nicht davon ab, gelegentlich auf diesem Sektor exzellente Produktionen zu veröffentlichen. Leidenschaftlich setzte er sich für eine Belebung der deutschen Jazzlandschaft ein: „Jazz braucht kein Publikum auf Stuhlreihen im steifen Konzertsaal, sondern Leute in der aufgelockerten Szenerie eines Clubs.“

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1975 folgte er dem Ruf nach Berlin und übernahm bis 1994 die Leitung des RIAS-Tanzorchesters. Zahlreiche Verpflichtungen und Auftritte verhalfen der Bigband in dieser Zeit zu neuen Erfolgen. Dazu zählten die TV-Show „Zu Gast bei Horst Jankowski“ oder Engagements bei ZDF-Sendungen wie „Der große Preis“, „Melodien für Millionen“ oder „Musik liegt in der Luft“. Darüber hinaus arbeitete er verstärkt als Komponist für Film und Fernsehen. Als Gastdirigent der SDR-Bigband führte ihn sein Weg auch immer wieder nach Stuttgart. Das Schwabenland war ihm zuletzt zur Heimat geworden. Er verlegte seinen Wohnsitz nach Radolfzell am Bodensee, wo er am 29. Juni 1998 im Alter von 62 Jahren an Lungenkrebs verstarb. (SWR, Hans-Jürgen Finger, Januar 2016)

Nun hier ein Spätwerk von Jankowski und man lasse sich nicht blenden. emäß dem alten Willie Dixon Bluessong „You Can´t Judge A Book By Looking At The Cover“ lohnt es sich nömlih ganz gewaltig, dieses „Buch“ mal auzuschlagen.

Denn, der Horst Jankowsi zeigt einmal mehr , was ne Harke ist: statt sich auf sattsam bekannte Hits der Klassik zu fikussieren, bietet er hier eine muntere Mischung: Neben der Ungarischen Rhapsodie von Franz Liszt das phänomenale „Warschauer Konzert“ von Richard Stewart Addinsell (urspürnglich für den Film „Dangerous Moonlight“ (1941) (darauf muss man auch ertmal komen) … Auch bei den anderen Stücken wechseln sich gelegentlicher Pathos ab mit einer zuweilen furiosen Dynamik … Classic Explposion eben.

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Und  bei dem Zwischenspiel zu „Notre Dame“  legt er noch ne Schippe drauf … ein geiles Gitarren-Intro mit viel Wah-Wah lässt einen aufhorchen.

Auch wenn man sich seitens der Plattenfirma mit der Hüllengestaltung wohl bemüht hat, dem Jankowski so ein Richard Clyderman Image zu verpassen … gelungen ist das nicht …

Denn von Clayderman und auch dem James Last mit ihren Klassik-Interpretationen ist dieses Album weit entfernt.

Der Jazzer Jankowski hat dies einfach mal – und zwar ganz mühelos – torpediert.

Von daher … gut möglich, dass so mancher der damaligen Käufer ratlos, konsterniert und verblüfft auf die Boxen der heimischen tereoanlage geguckt hat …

You Can´t Judge A Record By Looking At The Cover …

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Besetzung:
Horst Jankowski und sein RIAS Tanzorchester
+
Dieter Reith (Arrangeur)

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Titel:
01. Ungarische Rhapsodie (Liszt) 4.49
02. Warschauer Konzert (Addinsell) 5.54
03. Pathétique (Tschaikowsky) 7.45
04. Toccata D-moll (Bach) 5.29
05. Zwischenspiel zu „Notre Dame“ (Schmidt)
06. Peer Gynt-Suite (Grieg) 7.23

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Verschiedene Interpreten – Hans Rosenthal präsentiert Höhepunkte aus „Das gibt´s nur einmal“ (1983)

FrontCover1Im Jahre 1983 präsentierte die ARD ein ganz besondere Show !

Um dieses Satz so richtig zu verstehen, bedarf es einer Einnerung an Hans Rosenthal:

Hans Rosenthal wuchs in einer jüdischen Familie in Berlin-Prenzlauer Berg (Winsstraße 63) auf und erlebte als Kind die wachsende antisemitische Verfolgung durch den Nationalsozialismus. Sein Vater starb 1937 an Nierenversagen, seine Mutter 1941 an Darmkrebs. Sein Bruder Gert (26. Juli 1932−Oktober 1942)[1] und andere Angehörige wurden im Holocaust ermordet. Hans Rosenthal wurde ab 1940 von den Nationalsozialisten zu Zwangsarbeit herangezogen; er arbeitete u.a. als Totengräber bei Fürstenwalde und als Akkordarbeiter in einer Blechemballagenfabrik in Berlin-Weissensee und Torgelow. Ab 1943 tauchte er in der Berliner Kleingartenanlage „Dreieinigkeit“ (Bezirk Lichtenberg) unter und überlebte bis zum Kriegsende im Versteck, wo er von drei nichtjüdischen Berlinerinnen unterstützt wurde.

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Der kleine Hans Rosenthal

1945 machte er eine Ausbildung beim Berliner Rundfunk, wo er danach als Regieassistent arbeitete und das erste Hörspiel Nathan der Weise betreute. Zeitweise war er auch im Betriebsrat des Berliner Rundfunks tätig, dies führte jedoch zunehmend zu Konflikten mit den Aufsichtsgremien der sowjetisch gesteuerten Rundfunkanstalt. Deshalb ging Rosenthal im Jahre 1948 in die Westsektoren und wechselte zum RIAS, wo er zunächst als Aufnahmeleiter und Unterhaltungsredakteur seine Rundfunkkarriere startete. Er wurde schließlich einer der beliebtesten deutschen Quizmaster von Unterhaltungssendungen im Hörfunk. Beim RIAS Berlin gestaltete er in den 1950er- bis 1980er-Jahren Rate- und Unterhaltungssendungen, die er auch meistens selbst entwarf. Dazu gehören Allein gegen alle, Wer fragt, gewinnt, Kleine Leute – große Klasse, Das klingende Sonntagsrätsel, Spaß muß sein, Opas Schlagerfestival, Da ist man sprachlos, Frag mich was, Die Rückblende und Günter Neumann und seine Insulaner (als Aufnahmeleiter), Spiel über Grenzen und im Fernsehen Gut gefragt ist halb gewonnen, Dalli Dalli sowie Rate mal mit Rosenthal, KO oder OK, Alles mit Musik, Eins plus eins gegen zwei, Erinnern Sie sich noch ?, Gefragt – Gewusst – Gewonnen, Mal seh’n was uns blüht, Quizparade, Hans Rosenthal stellt vor, Zug um Zug und Das Schlagerfestival der 20er Jahre im ZDF. Eine seiner besten Sendungen war die ARD-Show Das gibt’s nur einmal – Noten, die verboten wurden (Buch: Curth Flatow) aus dem Jahre 1983; in dieser Sendung versuchte Rosenthal, die Zeit des Nationalsozialismus in einer Unterhaltungssendung zu verarbeiten. Hier zeigte Rosenthal in einer pointiert gesetzten Conference, dass er neben seiner vielseitigen Arbeit als Quiz- und Showmaster auch über

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Der große Hans Rosenthal

lange Jahre hinweg politische Kabarettsendungen gestaltet und geleitet hat. Seine Schlussconference von damals hat auch heute nichts an Aktualität eingebüßt: „Vor 50 Jahren fing alles an, und wir alle können nur hoffen, dass diese Vergangenheit keine Zukunft hat!“ Der SPIEGEL schrieb in den 1980er-Jahren über Rosenthal, dass seine Herzlichkeit „nahe dem Gefrierpunkt“ sei und er allzu harmlos daherkam. Beim Fernseh- und Radiopublikum kam Rosenthal jedoch nach wie vor gut an. Bekannt wurde er durch die Moderation der ZDF-Sendung Dalli Dalli und seine wiederkehrende Frage an das Publikum „Sie sind der Meinung, das war…?“, worauf das Publikum stets begeistert „Spitze!“ rief, während Rosenthal einen – im Fernsehbild kurz „eingefrorenen“ – Luftsprung vollführte, der sein Markenzeichen wurde.
Obwohl Rosenthals Betätigungsfeld im Hörfunk und Fernsehen überwiegend auf Deutschland konzentriert war, hat er auch einige Sendungen im Ausland produziert: Bereits im Jahre 1966 veranstaltete er im Paris Theatre in London die Sendung „Spaß muß sein“ (Aufnahme: 11. Juli 1966) anlässlich der Fußballweltmeisterschaft (eine Coproduktion zwischen der BBC – Deutschsprachiger Dienst und dem RIAS, SFB, NDR und SDR); es folgten aus der Schweizer Halle in Tondern/Dänemark „Wer fragt – gewinnt“ (Aufnahme: 11. April 1970) und „Spaß muß sein“ aus dem Brucknerhaus in Linz/Österreich (Aufnahme: 10. November 1984) sowie jeweils 2 Sendungen jährlich von „Dalli, Dalli“ aus Wien.
Zwei von Rosenthal begründete Hörfunk-Sendereihen laufen im Deutschlandradio Kultur. Es ist die Reihe Sonntagsrätsel (früher: Das klingende Sonntagsrätsel), die sonntags mit Christian Bienert als Moderator ausgestrahlt wird, und das Städtequiz Allein gegen alle, das im Rahmen der Reihe Aus den Archiven einmal im Monat gesendet wird.
Rosenthal engagierte sich seit den 1960er Jahren im Zentralrat der Juden in Deutschland, ab 1973 als Mitglied seines Direktoriums, in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin sowie in diversen sozialen Projekten. Sein bevorzugter Ferienort war Utersum auf Föhr, dessen Ehrenbürger er wurde.

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In der Zeit von 1965 bis 1973 war der bekennende Fußballfan auch Präsident des Fußballvereins Tennis Borussia Berlin. Die in diesem Verein tätige und von ihm mitgegründete „Prominenten-Elf“ trägt seit seinem Tod den Namen „Hans-Rosenthal-Elf“ und sammelt Gelder für die Hans-Rosenthal-Stiftung „Schnelle Hilfe in akuter Not e.V.“
1980 veröffentlichte Rosenthal unter dem Titel Zwei Leben in Deutschland seine Autobiographie. Er starb 1987 an Magenkrebs und wurde auf dem Jüdischen Friedhof Heerstraße in Berlin beigesetzt. Mit seiner Frau Traude hat Hans Rosenthal eine Tochter und einen Sohn.(Quelle:

Rosenthal war also mehr als unmittelbar vom dreckigen Terror des Nazipacks betroffen.  Dass er damals diese Show moderierte, erfüllt mich heute mich großer Achtung, auch wenn ich damals seinen “Dalli-Dalli“ Klimbim als mehr als überflüssig empfand.

Und die „Jüdische Allgemeine“ Zeitung schrieb erst neulich (09.01.2014) über diese Show:

Das gibt’s nur einmal – Noten, die verboten wurden«, lautete der Titel einer Show, die Hans Rosenthal 1983 in der ARD präsentierte. Auf dem Programm: populäre Musik mit Texten und Melodien jüdischer Autoren und Komponisten, die unter den Nazis in Deutschland Aufführungsverbot hatten.

Werner Richard Heymann etwa, desssen Schlager Das gibt’s nur einmal der Sendung den Namen gab, Fritz Rotter und Walter Jurman von den »Comedian Harmonists« (Veronika, der Lenz ist da), Operettenkomponisten wie Leon Jessel (Schwarzwaldmädel), Emmerich Kálmán (Die Csárdásfürstin) und Paul Abraham (Ball im Savoy).

Die von ihm ausgewählten Musiktitel ergänzte Rosenthal mit Zitaten aus der Zeit des Nationalsozialismus und Ausschnitten aus der Wochenschau. Diese Sendung war für ihn eine Herzensangelegenheit. Hans Rosenthal hatte die Schoa versteckt in einer Laubenkolonie überlebt.

»Es war ein dunkles, trauriges Kapitel im Buch der deutschen Geschichte, das vor 50 Jahren anfing«, sagte der populäre Entertainer in der Live-Sendung: »Ich bin stolz, als Berliner diese Sendung präsentieren zu dürfen. Von hier nahm vieles, beinahe alles davon, seinen Anfang, aber hier haben auch viele schöne Melodien das Licht der Welt erblickt.«

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Und in wikipedia kann man dann noch folgendes über diese Show lesen:

„Zu einer seiner besten Sendungen zählt die ARD-Show „Das gibt’s nur einmal – Noten, die verboten wurden“ (Buch: Curth Flatow) aus dem Jahre 1983; in dieser Sendung versuchte Rosenthal, die Zeit des Nationalsozialismus in einer Unterhaltungssendung zu verarbeiten. Hier zeigte Rosenthal in einer pointiert gesetzten Conference, dass er neben seiner vielseitigen Arbeit als Quiz- und Showmaster auch über lange Jahre hinweg politische Kabarettsendungen gestaltet und geleitet hat. Seine Schlussconference von damals hat auch heute nichts an Aktualität eingebüßt: „Vor 50 Jahren fing alles an, und wir alle können nur hoffen, dass diese Vergangenheit keine Zukunft hat!“

Ich kann da nur sagen: Respekt, auch wenn die Musik … nur bedingt zu meinem bevorzugtem Repertoire gehört (wobei mir Seite 2 mit ganz viel Horst Jankowski deutlich besser gefällt).

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Besetzung:
Diverse Interpreten
+
Rias Orchester unter der Leitung von Horst Jankowski
Rias Orchester unter der Leitung von Willy Mattes

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Titel:
01. RIAS Orchester: Das gibt´s nur einmal (Richard/Heymann/Gilbert) 1.38
02. Heinz Holecek: Die Musik kommt (Straus/v.Liliencron) 2.52
03. Brigitte Lindner: Erklingen zum Tanze die Geigen (Jessel/Neidhardt) 1.30
04. Martin Finke & Dagmar Koller: Malwine, ach Malwine (Jessel/Neidhardt) 0.48
05. Martin Finke: Mädle aus dem schwarzen Wald (Jessel/Neidhardt) 1.09
06. Rudolf Schock: Zwei Märchenaugen (Kálman/Brammer/Grünwald/Jenbach) 2.18
07. Frieder Stricker: Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht (Kálman/Stein) 2.18
08. Martin Finke & Brigitte Lindner: Irgendwo auf der Welt (Heymann/Gilbert) 2.25
09. Tamara Lund: Heut könnt´ einer sein Glück bei mir machen (Fall/Schenzer/Wellisch) 1.24
10. Ernst H. Hilbich & Tamara Lund: Joseph, ach Joseph (Fall/Schenzer/Wellisch) 1.30
11. Botho Lucas-Chor: Ausgerechnet Bananen (Yes, We Have No Bananas) (Silver/Cohn/Beda) 1.10
12. Horst Jankowski: Alexanders´s Ragtime Band + Always (Berlin) 1.25
13. Botho Lucas-Chor: Veronika, der Lenz ist da (Jurmann/Rotter) 1.37
14. Horst Jankowski: Tiger Rat (LaRocca) 1.08
15. Botho Lucas-Chor: Ich weiß nicht, was soll das bedeuten (Die Loreley) (Silcher/Heine) 1.13
16. Horst Jankowski: Parade der Zinnsoldaten (Jessel) 1.44
17. Beate Granzow, Helmut Wallner & Tamara Lund: Es ist so schön am Abend bummeln zu gehn + Toujours L´amour (Abraham/Günwald/Löhner) 2.17
18. Beate Granzow & Helmut Wallner: Mausi (süß warst du heute nacht) (Abraham/Günwald/Löhner) 0.58
19. Horst Jankowski: Macke-Messer-Song (Brecht/Weill) 2.10
20. Beate Granzow & Helmut Wallner: Wer wird denn weinen, wenn man auseinandergeht + Und zum Schluß schuf der liebe Gott den Kuss (Hirsch/Rebner/Berg) 1.56
21. Willy Mattes: Can-Can (Offenach) 1.56

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