Mariss Jansons, Wiener Philharmoniker – Neujahrskonzert (2016)

FrontCover1.jpgJahr für Jahr gibt es am 1. Januar das Neijahrskonzert der Wiener Philharmoniker und und die namhaftesten Dirigenten der Welt gaben sich in den letzten Jahrzehnten die Klinke in die Hand, um bei diesem Spektakel zu dirigieren. Und heute, am 01.01.2018 wird Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle stehen.

Über die Geschichte dieses Traditionskonzertes finden man hier weitere Informationen.

Und am 01.01.2016 war es eben der Mariss Jansons, der am Pult stand:

Mariss Jansons (* 14. Januar 1943 in Riga) ist ein lettischer, international tätiger Dirigent.

Das Neujahrskonzert 2016 wurde von der Presse als eines der besten aller Zeiten gefeiert. Dirigent Mariss Jansons und die Wiener Philharmoniker hatten sich akribisch vorbereitet und aus über 500 Kompositionen die besten für einen glanzvollen und mitreißenden Jahresauftakt ausgesucht. Das Programm war äußerst abwechslungsreich, von der Polka francaise „Violetta“ über Eduard Strauß Polka „Außer Rand und Band“, der Ballszene von Josef Hellmesberger senior, zahlreichen der schönsten Strauß-Walzer bis hin zum berühmten „Radeztky-Marsch“ und „An der schönen blauen Donau“. Zahlreiche Werke waren noch nie bei einem der Neujahrskonzerte zu hören gewesen. Dirigent Jansons blies zum „Vergnügungszug“ von Johann Strauß Sohn das Signalhorn im Stil eines Bahnwärter und dirigierte die „Extra-Post“ von Eduard Strauß mit einem alten Taktstock, der einst Johann Strauß gehörte und der seit einiger Zeit in seinem Besitz ist. Auch die Wiener Sängerknaben waren bei der „Sängerlust“ Polka von Johann Strauß und Josef Strauß‘ Polka „Auf Ferienreisen“ mit von der Partie und trugen zu diesem herausragenden, in über 90 Länder weltweit im TV übertragenen Konzert bei.
„Jansons fusionierte Spaß und Tiefsinn … er zeigte mit den glänzenden Philharmonikern, was es heißt, Balance zu halten – zwischen dem Wunsch, jede Beiläufigkeit auszuschalten, jede Note mit Prägnanz zu erwecken und dennoch nichts zu überfrachten, zu beschweren, es stattdessen einfach fließen und abheben zu lassen … Hier verschmolzen Tiefe, Leichtigkeit, Strukturbewusstsein und Legatokunst zu einem so glutvollen wie grazilen Kosmos der Poesie“ ((Der Standard).

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„Eine Sternstunde – Ja, es gab schon viele fabelhafte Neujahrskonzerte in der 75-jährigen Geschichte dieses musikalischen Klassikers. Aber dieses war fabelhafter. Vielleicht sogar am fabelhaftesten. Was sich am Neujahrstag … im Wiener Musikverein ereignete, war eine Sternstunde. Auch das nicht im abgegriffenen, allzu oft verwendeten Sinn, sondern als Synonym für überirdisch Schönes. Bei Mariss Jansons, dem wichtigsten Dirigenten unserer Zeit, freuen sich die Dialektiker: Er bietet die Synthese aus straffen Zügeln und lockerer Leine, aus tiefgründiger Forschung und Glanz, aus Kopf und Bauch … All das in genauer Kenntnis der Materie, nach ewig langer Beschäftigung mit den einzelnen Werken. Das Ergebnis ist verblüffend schön und zugleich höchst intellektuell. Und die Damen und Herren Musiker scheinen ihm bei jeder Geste, bei jeder Bewegung leidenschaftlich zu folgen.“ (Der Kurier)

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„Mariss Jansons‘ (drittes) Neujahrs-Gastspiel am Pult der Wiener Philharmoniker war von erlesener Qualität. Da modelliert […] jemand in feinsten Abstufungen. Jansons‘ Meriten lagen zu dieser Jahreswende im Lyrischen. So zupackend er die blendend aufgelegten (teils deutlich verjüngten) Philharmoniker durch Waldteufels „España“ oder „Sturmschritt“-Polka führt, so betörend die feingliedrige Zartheit, mit der dieser Lette selbst Altvertrautes wie den „Kaiserwalzer“ zu adeln weiß.“ (Westdeutsche Allgemeine Zeitung)

„Diese CD ist auch bei uns wieder einer der ersten musikalischen Höhepunkte des Jahres. […] Am Pult stand schon zum dritten Mal seit 2006 der lettische Star-Dirigent Mariss Jansons, der das Konzert wieder mit Akribie vorbereitete und die Stücke sorgfältig auswählte. Mit Erfolg. Auch diesmal ist die Mischung wieder perfekt.“ ((rbb Kulturradio)

Na, wenn das so ist … hinein ins Vergnügen … Die Strauss Dynastie … scheint unsterblich zu sein …

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Na ja, Gassenhauer wie „An der schönen blauen Donau“ und der „Radetzky-Marsch“ sind halt auch unverwüstlich.

Erwähenswert ist dann auch noch das Begleitheft (deutsch/englisch) … mit sage und schreibe 28 Seiten !

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Das Konzert, gesponsert bei der Firma Rolex … 

Besetzung:
Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Mariss Jansons
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Die Wiener Sängerknaben

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Titel:
01. UNO-Marsch (Stolz) 3.29
02. Schatz-Walzer Op. 418 (J.Strauss II) 8.06
03. Violetta Op. 404 (J.Strauss II) 4.29
04. Vergnügungszug Op. 281 (J.Strauss II) 3.02
05. Weaner Mad’ln Op. 388 (Ziehrer) 10.28
06.  Mit Extrapost Op. 259 (E.Strauss) 2.20
07. Eine Nacht in Venedig: Ouvertüre (J. Strauss II) 8.09
08. Außer Rand und Band Op. 168 (E.Strauss) 2.09
09. Sphärenklänge Op. 235 (Josef Strauss) 10.04
10. Sangeslust Op. 328 (J.Strauss II) 3.47
11. Auf Ferienreisen Op. 133 (Josef Strauss) 2.44
12. Fürstin Ninetta: Entr’acte Akt III (J. Strauss II) 3.40
13. España Op. 236 (Waldteufel) 5.50
14. Ballszene (Hellmesberger I) 5.06
15. Seufzer-Galopp Op. 9 (J.Strauss I) 2.12
16. Die Libelle Op. 204 (Josef Strauss) 5.29
17. Kaiser-Walzer Op. 437 (J.Strauss II) 11.33
18. Auf der Jagd Op. 375 (J.Strauss II) 2.31
19. Im Sturmschritt Op. 348 (J.Strauss II) 2.31
20. Neujahrsgruß (J.Strauss II) 0.44
21. An der schönen blauen Donau (J.Strauss II) 10.31
22. Radetzky-Marsch Op. 228 (J.Strauss I) 3.48

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