Peter Kreuder mit der ORF Big Band ‎– Peter Kreuder spielt Udo Jürgens (1977)

FrontCover1Tja, da spielt der Großmeister der deutsch – österreichischen Unterhaltungsmusik (geboren ist er ja in Aachen, aber 1959 wurde er dann ganz offiziell Österreicher … begraben ist dann aber wiederum in München …) spielt Melodien von Udo Jürgens.

Und glaubt man dem Covertext, so konnte Udo Jürgens gar nichts besseres passieren, als dass Peter Kreuder sich seiner Melodien annahm:

„Peter Kreuder, als Pianist ebenso populär wie als Komponist, spielt 12 Lieder von Udo Jürgens, Hits, die heute schon zu Evergreens geworden sind. Kreuder hat selbst ungezählte immergrüne Melodien geschrieben. Mit dieser Langspielplatte erweist er dem jüngeren Kollegen seine Reverenz. „Denn Udo Jürgens ist eine der wenigen Ausnahmeerscheinungen am trüben deutschen Unterhaltungshimmel“, sagt der „Poet am Klavier“, wie Peter Kreuder oft genannt wird. Einhellige Kommentare zu der Produktion: Diese Instrumentalversionen verdeutlichen einmal mehr, wie reich an musikalischen Einfällen die Kompositionen von Udo Jürgens sind, wie viel melodische Substanz sie besitzen. Die von Robert Opratko liebevoll arrangierten Titel zeigen aber auch, daß sich der Komponist Udo Jürgens keinen einfühlsameren und verständnisvolleren Interpreten als Peter Kreuder wünschen kann.“

Nun ja, mir sind die Originale von Udo Jürgens schon deutlich lieber (allein schon wegen der Stimme !), aber dennoch: ganz nett zum anhören … eine amüsante Ergänzung für den Udo Jürgens Sammler allemal.

BackCover1

Besetzung:
Peter Kreuder (piano)
+
ORF Big Band unter der Leitung von Robert Opratko

JürgensKreuder

Udo Jürgens + Peter Kreuder

Titel:
01.  Illusionen (Alexandra/Jürgens) 3.44
02.  Zeig mir den Platz an der Sonne (Hachfeld/Jürgens) 3.27
03.  Was wirklich zählt auf dieser Welt (Jürgens/Brandin) 2.42
04. Griechischer Wein (Kunze/Jürgens) 3.28
05. Was ich dir sagen will (Fuchsberger/Jürgens) 2.48
06. Warum nur, warum (Jürgens) 2.28
07. Matador (Jürgens/Brandin) 3.17
08. Ich glaube (Jürgens/Brandin) 3.12
09. Merci Chérie (Hörbiger/Jürgens) 2.33
10. Wenn ich die Zarin von Rußland wär (Hachfeld/Gmür/Jürgens/Brandin) 3.11
11. Siebzehn Jahr, blondes Haar (Hörbiger/Jürgens) 2.27
12. Sag ihr, ich laß sie grüßen (Bohlen/Jürgens) 2.48
+
13. Ich werde jede Nacht von Ihnen träumen (Kreuder/Schröder/Beckmann) 2.50

CD1

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Verschiedene Interpreten – Musik erklingt (1965)

FrontCover1.jpgDa gab es mal – in grauer Vorzeit – den „Bertelsmann Schallplattenring“, der es sich (ganz sicher total uneigennützig) zur Aufgabe gemacht hat, Musik unters Volk zu bringen … und zwar preislich günstig.

Und so kam es dazu:

Nachdem der Unternehmer Reinhard Mohn bereits 1950 seinen Bertelsmann Lesering (heute Der Club) gegründet hatte, der es den Mitgliedern ermöglichte, aktuelle Bücher preiswert zu beziehen, wollte er sein Angebot Mitte der 50er Jahre auch auf Schallplatten ausweiten. 1956 gründete man unter der Devise „Zum guten Buch gehört ein schöner Klang“ den Bertelsmann Schallplattenring. Das junge Unternehmen hatte jedoch mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. So wollten die Plattenfirmen anfangs die erforderlichen Lizenzen zum Vertrieb der Platten über den Schallplattenring nicht vergeben. Darüber hinaus war es anderen Presswerken mitunter aus vertraglichen Gründen nicht möglich, Aufträge von Bertelsmann anzunehmen. Aus diesem Grund errichtete man 1957 das Presswerk Sonopress in Gütersloh.

Am 22. April 1958 kam es zur Gründung der Ariola Sonopress GmbH sowie eines österreichischen Tochterunternehmens, die mit einer Presskapazität von 225.000 Platten monatlich ausgestattet waren. Die erste Veröffentlichung unter dem neuen Namen war Die Regenbogenkinder von Josephine Baker. Anfangs umfasste das Repertoire nur insgesamt 72 Titel von sechs Interpreten, was es dem Unternehmen schwer machte, in der Branche Fuß zu fassen. Langsam stellten sich jedoch erste Erfolge ein und in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und Stuttgart wurden Geschäftsstellen gegründet, 1961 wurde in Köln eine weitere Musikproduktion eröffnet. Zuvor hatte Ariola 1960 mit dem Kölner Volksschauspieler Willy Millowitsch seinen bisher umsatzstärksten Erfolg mit dem Stimmungslied „Schnaps, das war sein letztes Wort“, von dem 900.000 Exemplare umgesetzt wurden. (Quelle: wikipedia)

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Die Kataloge des Schallplattenrings nannten sich „Schallplattenring Illustrierte“

Und um diese „Schallplatten-Ring“ zu promoten, gab es immer wieder Promo-Singles („unverkäufliche Werbeplatte“), die auf das aktuelle Programm des Rings hinwiesen. Hier ein Exemplar aus dem Jahr 1965. Mittlerweile hatte man auch die Akzeptanz der anderen Schallplatten-Firmen, denn auf der Rückseite dieser Single (die man allerdings mit 33 Umdrehungen abzuspielen hatte) wird stolz verkündet:

GanzSchönStolz

Musikalisch wendete man sich eher an die „reifere Jugend“, die Hildegard Knef mit ihrem Lied „Aber schön war es doch“ war schon ganz schön progressiv für diese Promo-Single.

Aber es gibt dann auch noch diesen Peter Kreuder Titel namens „Du gehts mir durch all meine Träume“, der wirklich ne Wucht ist … ansonsten kann man sich in die Welt der Oper und der Klassik verführen lassen, wobei der „Tanz der Stunden (Finale)“ überraschend gut daher kommt …

Hier also in 18 1/2 Minuten ein Schnelldurchlauf von 12 Musikstücke die damals Deutschland erfreut haben, während ich damals mit offenem Mund „Midnight To Six Man“ von den Pretty Things hörte … mit offenem Mund und geröteten Backen.

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Titel:
01. Mario Lanza: Maria, Mari (Russo/Di Capua) 1.41
02. Mantovani und sein Orchester: Fascination (Marchetti) 1.31
03. Hildegard Knef: Aber schön war es doch (Niessen/Relin/Wilden) 1.27
04. Peter Kreuder: Du gehst durch all meine Träume (Kreuder/Beckmann) 1.44
05. Hans Albers: Auf der Reeperbahn nachs um halb eins (Roberts) 1.06
06. Nini Rosso: Il silencia (Rosso/Celeste/Brezza) 1.43
07. Walter Berry: Der Vogelhändler bin ja ich (Mozart) 1.15
08. Fritz Wunderlich: Man wird ja einmal nur geboren (Lortzing) 1.20
09. Ingeborg Hallstein: Frag´ ich mein beklomm´nes Herz (Rossini) 1.10
10. Artur Rubinstein: Minutenwalzer (Chopin) 1.53
11. Renata Tebaldi: Es glänzte schon das Sternenheer (Verdi) 1.40
12. Arturo Toscanni &  das NBC Orchester: Tanz der Stunden (Finale) (Ponchielli) 1.59

LabelB1

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Promo1965

Werbung für den Schallplattenring

Verschiedene Interpreten – Schön war die Zeit – Das große Schlageralbum der Erinnerungen (1968)

FrontCover1.JPGHier eine nostaligsche Schlagerplatte, präsentiert von der Zeitschrift „Constanze“:

Constanze war eine zeitweise marktführende deutsche Frauenzeitschrift, die von 1948 bis 1969 in Hamburg erschien. Trotz hoher Auflagenzahl musste sie am Ende wegen hoher Verluste eingestellt werden.

 

Nach dem Zweiten Weltkrieg war für die Herausgabe von Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland die Genehmigung der Besatzungsmächte vorgeschrieben. Die seinerzeit befreundeten Verleger John Jahr senior und Axel Springer erhielten 1947 von der englischen Militärregierung die Lizenz Nummer 150 für die Herausgabe einer Frauenzeitschrift namens Constanze und gründeten den Constanze-Verlag. Im März 1947 erschien die erste Ausgabe des Blattes in einer Auflage von 60000 Exemplaren. Axel Springer schied 1960 aus dem Verlag aus. Jahr gründete mit Gerd Bucerius und Richard Gruner den Verlag Gruner + Jahr, in dem Constanze weiterhin erschien.

Das inhaltliche Konzept stammte im Wesentlichen von Chefredakteur Hans Huffzky, der von 1939 an für den Verleger John Jahr sen. die Frauenzeitschrift Die junge Dame geleitet hatte. Mit ihm kam eine Reihe von Mitarbeitern aus Redaktion und Verlag mit zur

Constanze hatte Erfolg. Während die erste Ausgabe des Blattes 24 Seiten umfasste, darunter zwei Anzeigenseiten, lag der Gesamtumfang 1949 durchschnittlich bei 36 Seiten, davon 10 Anzeigenseiten (= 27,8 Prozent). Bereits im Dezember 1948 erreichte sie eine Auflage von über 300 000 Exemplaren pro Druckausgabe. Bis in die sechziger Jahre war sie unangefochtene Marktführerin ihrer Branche.

Diverse Constanze Ausgaben

Diverse Constanze-Ausgaben

Mit wachsendem Erfolg tauchten Probleme auf: dank der zuströmenden Anzeigenflut wurden die einzelnen Hefte immer umfangreicher. 1955 machten die an sich lukrativen Anzeigen rund 45 Prozent des inzwischen 114 Seiten dicken Magazins aus. Das ergab höhere Transportkosten, nicht nur für den Verlag. Vertrieb und Lesezirkel protestierten gegen die dicken Hefte.

Um die Schwierigkeiten zu meistern, stellte Jahr die Zeitschrift auf wöchentliche Erscheinungsweise um. Das stellte sich als Fehler heraus, der nicht mehr rückgängig gemacht werden konnte. Leserinnen sahen Probleme darin, jede Woche ein neues Magazin kaufen zu sollen. Zudem hatte sich der Verlag mit dem wöchentlichen Erscheinungstermin in verstärkte Konkurrenz zu den ebenfalls wöchentlich erscheinenden Magazinen Stern, Quick und Spiegel begeben. Auflage und Anzeigenaufkommen sanken.

Auf Rat von Mitgesellschafter Richard Gruner setzte der Verlag 1968 Ewald Struwe als Chefredakteur ein. Struwe, in der Branche gern Sexpapst genannt, kam von der Neuen Revue. Hohe finanzielle Investitionen und neue inhaltliche Konzepte in Richtung Boulevard brachten keinen Erfolg. Die Auflage sank weiter. Als sich für das Jahr 1970 ein Defizit von fast 17 Millionen abzeichnete, beschloss John Jahr senior, die mit ihren Leserinnen gealterte Constanze zum Ende des Jahres 1969 einzustellen. Formal wurde sie mit der im selben Verlag erscheinenden Frauenzeitschrift Brigitte zusammengelegt. Mit ihrem auf jüngere Leserinnen zugeschnittenen Konzept schien Brigitte für die Zukunft erfolgversprechender. Jahr behielt recht. Der Name Constanze wurde gestrichen, Brigitte bekam auf einen Schlag 400 000 neue Leserinnen und erscheint noch heute. Die letzte Auflage von Constanze betrug 550.000. (Quelle: wikipedia)

Hüllentext

Vermutlich war auch diese LP ein strategischer Fehler, denn schaut man sich das Modell an, das hier eine LP auflegt,kann man sch schwer vorstellen, dassjust ein solcher rauentyp, flotte Weisen aus den 30er und 40er Jahren hören möchte … wo sie doch so schön wohnt.

Alsowir hören „olle Kamellen“ im Potpourri-Stil (daher waren die einzelen Titel auch nicht zu separieren – insgesamt 28 Gassenhauer jener Jahre !

Wer einen Fauble für diese alten Gassenhauer hat, ist hier wieder mal gut bedient, und wir hören hier u.a. Musiker/innen wiePeter Kreuder, Bully Buhlan und Nana Gualdi… da kann man ein paar neue Talente entdecken.

Ob man nun wirklich behaupten kann und darf … „schön war die Zeit“ ist für mich höchst fragwürdige …erklingen hier ja Lieder für eine Generation, die als „betrogene Generation“ bezeichnen möchte.

Aber klar, selbst im Nationalsozialismus suchte und fand man seine Nischen, um ein Hauch von Glück zu verspüren. Und davon erzählen diese Lieder.

Die Interpreten

Besetzung:
Peter Kreuder – Nana Gualdi – Bully Buhlan – Willy Hagara – Nina Westen – Ralf Paulsen
+
unbekanntes Orchester

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Titel:

01. Schön war die Zeit (Teil 1) 16,55
01.01 Wir machen Musik (Igelhoff/Steimel/Käutner/Pinelli)
01.02.  Frauen sind keine Engel (Mackeben/Beckmann)
01.03.  Für eine Nacht voller Seligkeit (Kreuder/Schwehr)
01.04. Das Karussell (Jary/Beckmann)
01.05.  Ich tanze mit Dir in den Himmel hinein (Schröder/Beckmann)
01.06.  In einer Nacht im Mai (Kreuder/Schröder/Beckmann)
01.07. Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern (Jary/Balz)
01.08. Schön war die Zeit (Kreuder)
01.09. Haben sie schon mal im Dunkeln geküßt? (Jary/Pinelli/Beckmann)
01.10. Sing, Nachtigall, sing (Jary/Balz)
01.11. Das Wunder der Liebe (Rösfeld/Golgowsjy)
01.12. Bei dir war es immer so schön (Mackeben/Beckmann)
01.13. Ob blond, ob braun (Stolz/Marischka)
01.14.  Musik – Musik (Kreuder)

02. Schön war die Zeit (Teil 2) 15.53
02.01. Mit Musik geht alles besser (Bochmann/Knauf)
02.02. Liebling, du bist so zauberhaft (Karbar/Schwenn/Schaeffers)
02.03. Wenn ein junger Mann kommt (Grothe/Dehmel)
02.04. Tatjana (Bohn/Roda)
02.05. Das Leben ist so wunderschön (Bonda/Golgowsky)
02.06. Ich werde jede Nacht von ihnen träumen (Schröder/Beckmann)
02.07. Du und ich im Mondenschein (Bochmann/Balz)
02.08. Wie ein Wunder kam die Liebe (Doele/Balz)
02.09. Yes, Sir (Benatzky)
02.10. Liebling, mein Herz läßt dich grüßen (Heymann/Gilbert)
02.11. Träumen von der Südsee (Kirchstein/Dehmel)
02.12. Kann denn Liebe Sünde sein? (Brühne/Balz)
02.13. Komm auf die Schaukel, Luise (Mackeben/Herbert)
02.14. Paris (Mackeben/Beckmann)

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Peter Kreuder – Operettencocktail (60er Jahre)

frontcover1Ich vermute mal, Peter Kreuder hat so etliche Generationen in seinen Bann gezogen und begeistert:

Peter Kreuder (* 18. August 1905 in Aachen; † 28. Juni 1981 in Salzburg) war ein deutsch-österreichischer Komponist, Pianist und Dirigent. Er schrieb die Musik zu über 180 Filmen, Orchesterwerken, Opern, Operetten, Musicals und vieles mehr.

Peter Kreuder begann seine Karriere schon mit sechs Jahren mit einem Mozart-Klavierkonzert im Gürzenich in Köln. Seine Studienjahre verbrachte er in München, Berlin und Hamburg.

Seine erste Filmmusik war 1930 Hinter den Roten Mauern von Lichterfelde. Dann bekam er die Chance, für Friedrich Hollaender die Arrangements und die Zwischenmusik zu Der blaue Engel zu schreiben und komponieren. Nachdem er 1932 der NSDAP (Mitglieds-Nummer 1.275.600) beigetreten war, verließ er die Partei bereits 1934 wieder.

In den Jahren des Dritten Reiches ließ Kreuder sich vom Regime benutzen, u. a. schrieb er die Musik zu dem Propagandafilm Gestern und heute (1938) von Hans Steinhoff. Unübertroffen in der Resonanz blieb sein Schlager Musik, Musik, Musik (besser bekannt unter der ersten Zeile seines Refrains „Ich brauche keine Millionen“), in welchem sich das Lebensgefühl einer vernachlässigten Generation widerspiegelte. Die Melodie dieses Schlagers wurde über 35 Jahre später sogar als Titelsong für die Muppet Show genutzt. In die im Krieg für die moralische Aufrüstung der Truppe produzierte Unterhaltungsmusik flossen zahlreiche Elemente des Jazz und des Big-Band-Klanges ein, wobei in den Filmen das eigentlich als „unarisch“ indizierte Saxophon in vielfacher Ausfertigung zu sehen war.

1939 ging Kreuder nach Schweden in die Emigration (Emigrationsdokumente vorhanden), von wo er jedoch 1941 gezwungenermaßen wieder nach Deutschland zurückkehrte, da ihm angedroht wurde, seine gesamte Familie käme in ein Konzentrationslager. Im Herbst 1943 fiel er bei der NS-Diktatur in Ungnade, weil er sich geweigert hatte, Konzerte im Rheinland abzuhalten, das damals stärker als jeder andere Teil Deutschlands von Bombenangriffen bedroht war. Da er jedoch weiter als Filmkomponist benötigt wurde, wurde er aber weder aus der Reichsmusikkammer ausgeschlossen noch zur „Bewährung“ an die Front geschickt.

PeterKreuder01Er schrieb Musicals für Zarah Leander (Lady aus Paris und Madame Scandaleuse) und Johannes Heesters (Bel Ami). Er schrieb Lieder, unter anderen für Greta Keller „Wenn die Sonne hinter den Dächern versinkt“ und „Es kann zwischen heute und morgen“ (Doddy Delissen sang das Lied synchron für eine Sängerin in dem Magda-Schneider-Film Frauenliebe-Frauenleid (1937), bekannter wurde es aber später durch Greta Keller), oder für den Film Burgtheater (1936) „Sag‘ beim Abschied Leise Servus“. Auch nach dem Krieg hatte Kreuder noch große Erfolge, unter anderem als Pianist mit originellen Platteneinspielungen. Während einer Welttournee mit Josephine Baker besuchte er vier Kontinente. Sein letztes Musical, Lola Montez, wurde 2003 uraufgeführt.

1959 nahm Peter Kreuder die österreichische Staatsbürgerschaft an, behielt aber die deutsche bei. Bei seinem Tod hinterließ er über 4000 Musikwerke, Opern, Operetten und Musicals.

Kreuder ist auf dem Münchner Ostfriedhof beigesetzt (Grab Nr. 55-19-2). (Quelle: wikipedia)

Hier nun eine seltene 10 “ LP/EP mit einem buntem Strauß von beliebten Operettenmelodien. Diese sind in insgesamt 6 Medleys (Gesamtlaufzeit: 21.23 Minuten) untergebracht und nachdem ich alles andere als ein versierter Operettenkenner bin, kann ich diese leider nicht entsprechend betiteln. Von daher alle Titel des Albums, in welchem Medley dann welche Melodie zu finden ist … keine Ahnung

Ein wenig rätselhaft ist das Erscheinungsjahr: Irgendwo habe ich gelesen, dieses Albums soll 1970 erschienen sein; ich hab da meine Zweifel, da ich mir einbilde, dass das „Ariola“ Logo 1970 bereits anders aussah- Ich schätze mal das album erscien so um 1963 … Vielleicht kennt sich da ja jemand besser aus !

BackCover1

Besetzung:
Peter Kreuder Orchester

PeterKreuder02Titel:
01.  Schau einer schönen Frau (Raymond/Schwenn)
02.  Wenn die kleinen Veilchen blühen (Stolz/Hardt/Warden)
03.  Und die Musik spielt dazu (Raymond/Wallner/Feltz)
04. Wenn der Toni mit der Vroni (Raymond/Wallner/Feltz)
05. Bin nur ein Jonny (Abraham/Grünwald/Beda)
06. Niemand liebt dich so wie ich (Lehár/Knepler/Jenbach)
07. Blume von Hawaii (Abraham/Grünwald/Beda)
08. Ich hab‘ ein Diwanpüppchen (Abraham/Grünwald/Beda)
09. Ich bin nur ein armer Wandergesell (Kpnneke/Haller/Rideamus)
10. Ich hab die schönen Maderln net erfunden (Schmidseder/Proserl)
11.  Mein Mädel ist nur eine Verkäuferin (Benatzky)
12.  Dunkelrote Rosen (Millöcker/Steffan/Knepler)
13.  Ich schenk‘ mein Herz  (Mackeben/Knepler/Welleminsky)
14.  Good Night (Abraham/Gründwald/Beda)
15.  Das Leben ist ein Karussell (Künneke/Schwabach)
16.  Drüben in der Heimat (Künneke/Schwabach)
17.  Glückliche Reise (Künneke/Schwabach)
18.  So stell‘ ich mir die Liebe vor (Schröder/Schwenn)
19.  Ein Glück, daß man sich so verlieben kann (Schröder/Schwenn)
20.  Mausi, süß warst du heute nacht (Abraham/Grünwald/Beda)
21.  Ich spiel‘ mit dir  (Schröder/Schwenn)
22.  Ja, Das Temp’rament (Raymond/Schwenn)

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