La Düsseldorf – Individuellos (1980)

FrontCover1Nachdem ich nun heute Mittag zu einem Kurztrip nach Düsseldorf aufbreche (Donnerstag bin ich dann wieder daheim), schien mir dieses Album passend:

Schräg, sehr schräg für meine Ohren, damals wie heute, wobei ich zu gestehen habe, dass mir Musik aus der Sparte „Synth-pop, Experimental“ einfach nicht sonderlich behagt … aber — wie allseits bekannt – ist das hier ja kein blog, der sich ausschließliche meinen musikalischen und sonstigen Leidenschaften verpflichtet fühlt, sondern eben eher eine Dokumention der kunterbunten Vielfalt aus deutschen Landen … von daher passen La Düsseldorf wunderbar dazu:

La Düsseldorf war eine deutsche Rockband, die 1975 aus der Gruppe Neu! hervorgegangen ist.

Mitglieder waren der ehemalige Kraftwerk-Schlagzeuger Klaus Dinger (Gesang, Gitarre, Keyboards), Thomas Dinger (Gesang, Perkussion) sowie Hans Lampe (Perkussion, Elektronik). Typisch für die Musik von La Düsseldorf sind lange, über weite Strecken instrumentale Stücke, die mit Klangkollagen und spärlichem Gesang, der oft nur deutsche, englische oder zuweilen auch französische Sprachfetzen enthält, ergänzt werden.

LADüsseldorfDie Musik von Neu! und La Düsseldorf übte großen Einfluss auf die Musik von Brian Eno und David Bowie aus. Bowie nannte La Düsseldorf „the soundtrack of the eighties“.

Als Meilensteine gelten die 1976 herausgebrachten Songs Düsseldorf und Time. 1978 hatten sie mit dem Titel Rheinita aus dem Album Viva einen großen Erfolg, unter anderem in den Hörfunkhitparaden Schlagerrallye und Diskothek im WDR von WDR 2. Die Alben der Band wurden nach jahrelangen Rechtsstreitigkeiten zwischen Bandmitgliedern und Plattenfirmen im September 2005 in Deutschland wieder- bzw. erstmals auf CD veröffentlicht, jedoch nach kurzer Zeit wieder vom Markt genommen.

2006 erschien das Album Mon Amour, das ursprünglich im Jahre 1983 als La Düsseldorf 4 erscheinen sollte. Verantwortlich für den späten Veröffentlichungstermin waren auch hier Rechtsstreitigkeiten. Bereits im Jahre 1985 war dieses Werk als LP/CD erschienen – damals unter dem Namen Néondian.

Am 23. September 2006 fand sich das letzte Aufgebot von La Düsseldorf auf der Düsseldorfer Königsallee zu einer entspannten Fotosession zusammen. Klaus Dinger beabsichtigte unter dem Arbeitstitel Japandorf, sämtliche Werke von La Düsseldorf mit den japanischen Musikern Masaki Nakao, Miki Yui, Kazuyuki Onouchi und Satoshi Okamoto neu einzuspielen.

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Eine Solo-LP von Thomas Dinger mit dem Titel Für mich wurde 1982 veröffentlicht. Diesem wie auch den 1-A Düsseldorf-Alben des Bruders von Klaus Dinger war jedoch nur ein kommerziell bescheidener Erfolg beschieden. Das 1986 zusammen mit Damo Suzuki und Nils Kristiansen aus der Taufe gehobene Studioprojekt 1-A Düsseldorf litt lange Jahre an einem fehlenden verwertbaren Output. Damo Suzuki blockierte die Veröffentlichung sämtlicher mit ihm eingespielten Aufnahmen. Die ersten öffentlich sichtbaren Lebenszeichen von 1-A Düsseldorf waren die Bonus-Kostproben auf der erst 1998 als CD wiederveröffentlichten LP Für mich. Thomas Dinger starb am 9. April 2002, sein Bruder Klaus am 21. März 2008. (Quelle: wikipedia)

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Nun ja … wie eingangs schon erwähnt … diese Musik ist nicht recht mein Ding … selten hat mich Musik emotional so kalt gelassen … aber erfolgreich waren sie dennoch: Warum sie gerade in Japan ne ganz große Nummer waren, entzieht sich dabei allerdings meiner Kenntnis.

JapanLabels

Labels der Japan-Pressung

Besetzung:
Klaus Dinger (vocals, guitar, keyboards)
Thomas Dinger (vocals, percussion)
Hans Lampe (percussion, electronics)
+
Andreas Schell (piano bei 09.)

BackCover

Titel:
01. Menschen 1 (K.Dinger) 5.46
02. Individuellos (K.Dinger) 3.07
03. Menschen 2 (K.Dinger) 2.56
04. Sentimental (K.Dinger) 4.24
05. Lieber Honig 1981 (K.Dinger) 5.53
06. Dampfriemen (K.Dinger/T.Dinger) 3.33
07. Tintarella Di… (T.Dinger) 4.40
08. Flashback (K.Dinger) 3.52
09.  Das Yvönnchen (K.Dinger/T.Dinger/Lampe) 6.03

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Trinkhalle Düsseldorf

Trinkhalle in Düsseldorf (von mir so gesehen im Jahr 2012)