Verschiedene Interpreten – Lieder die uns Brücken bauen (1971)

FrontCover1.JPGFrüher konnte ich solche Benefiz-Sampler eigentlich au den Tod nicht leiden. Heute sehe ich ihnen durchaus interessante Zeitdokumente … da sie etwas vom jeweiligen Zeitgeist verraten.

Und hier habe ich ein besonders schönes Beispiel … Ich nenn´das mal einen Sampler aus den glorreichen Tagen der Sozialdemokratie (und das nicht nur, weil Gustav Heinemann Bundespräsident war).

Und getreu dem Zeitgeist dieser Jahre gibt man sich in dem umfangreichen Booklet gesellschaftlich engagiert:

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Und bei diesem Album hat man sich dann auch noch die Mühe gemacht, jeden             einzelnen Song zu charakterisieren und so ist ein durchaus ansprechendes Album entstanden … mit viel Licht ..

Das geht schon los mit den beiden Sängerinnen Nana Mouskouri und Vicky Leandros (für beide empfinde ich ja immer wieder mal nne Portion Sympathie)

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Das Album bietet aber auch Künstler, die man nicht so unbedingt kennen kann, kennen muss … aber dennoch interessant sind.

So z.B. der Schweizer Bass Peter Lagger, der den Lee Marvin Hit „Wand’rin Star “ interpretiert.

Oder auch die Lee Patterson Singers, die mit ihrer Version von „Rock My Soul“ wie die Les Humphries Singers für arme klingen.

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Über Reinhard Mey und Hildegard Knef braucht man gar nicht diskutieren, hier hören wir zwei unbekanntere Lieder … sehr beeindruckend.

Na ja … und wenn der Louis Armstrong zu seinem „What A Wonderful World“ anhebt … da kann man wieder mal die tröstende und optimistische Kraft der Musik spüren und erleben … gerade für mich nach einer emotional sehr bewegenden Woche:

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Wo viel Licht, da ist natürlich auch Schatten. Auf Roger Whittaker hätte ich gerne verzichten können (wobei der Text ein wenig überrascht):

Now if you load your rifle right
And if you fix your bayonet so
And if you kill that man my friend
The one we call the foe
And if you do it often lad
And if you do it right
You’ll be a hero overnight
You’ll save your country from her plight
Remember God is always right
If you survive to see the sight
A friend now greeting foe
No you won’t believe in If anymore
It’s an illusion
It’s an illusion
No you won’t believe in If anymore
If is for children
If is for children
Building daydreams
If I knew then what I know now
(I thought I did you know somehow)
If I could have the time again
I’d take the sunshine leave the rain
If only time would trickle slow
Like rain that melts the fallen snow
If only Lord if only

Und  die Ramona (später dann aktiv bei Silver Convention) ist einfach nur albern …

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Gustave Heinemann (Mitte) mit den RK Funktionären Marcel A. Naville und Walter Bargatzky

Die Schirmherrschaft für dieses Album der bereits oben erwähnte Gustav Heinemann übernommen … der würde ja eigentlich mal einen eigenen Beitrag verdienen.

Nun gut …

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Titel:
01. Nana Mouskouri: Bridge Over Troubled Water (Simon) 4.14
02. Peter Lagger: Wand’rin Star (aus ,,Paint Your Wagon“) (Loewe/Lerner) 3.48
03. Vicky Leandros Singers: Wo ist er? (My Sweet Lord) (Harrison/Munro) 4.06
04. Roger Whittaker: I Don’t Believe In If Anymore (Whittaker) 3.18
05. Hildegard Knef: Insel meiner Angst (Hammerschmidt/Knef) 2.43
06. Louis Armstrong: What A Wonderful World (Weiss/Douglas) 3.19
07. The New Seekers: What Have They Done To My Song, Ma? (Safka) 3.18
08. Ramona: Alles, was wir woll’n auf Erden (Henning) 2.13
09. Lee Patterson Singers: Rock My Soul (Traditional) 1.56
10. Alexandra: Weißt du noch? (Oltra La Notte) (Vandor/Fishman/Alexandra) 2.45
11. Reinhard Mey: Heimkehr (Mey) 3.00
12. Oliver Franklin: A Song Of Joy (Beethoven/Rios/Orba/Parker/Lilibert) 3.19

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Werbung für weitere Benefiz-Schallplatten zugunsten des Roten Kreuz

Vicky (Leandros) – Morgen sehen wir uns wieder + Gib mir die Hand (1967)

FrontCover1.jpgUnd hier ein weiteres „Frühwerk“ der Vicky (Leandros).

Wobei die Bezeichnung Frühwerk eigentlich gar nicht mehr so richtig stimmt, denn im Jahre 1967 hatte sie schon diverse Singleveröfentlichungen (auch in Deutschland) hinter sich und ihre erste deutsche Langspielplatte („A Taste Of Vicky“) gab es da auch schon.

Ich könnte jetzt nicht behaupten, dass diese Single zugleich ein frühes Meisterwerk von ihr sein, aber auch hier fällt auf, welch makellose aber auch kräftige Stimme sind damals hatte.

Und quasi als Ergänzung füge ich dann noch die griechische Originalfassung von „Gib mir die Hand“ sowie die englische Versin dieses Liedes und dann noch die niederländische Version von „Morgen sehen wir uns wieder“.

Die talentierte Vicky Leandros war also damals schon drauf und dran,ein internationaler Star zu werden.

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Besetzung:
Vicky Leandros (vocals)
+
Orchester Arno Flor

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Titel:
01. Morgen sehen wir uns wieder (Panas/Arnie/Munro) 2.43
02. Gib mir die Hand (Panas/Arnie/Munro) 3.04
+
03. Τονειρο μου (Gib mir die Hand) (griechische Originalfassung)  3.15
04. Give Me Your Hand (englische Version) 2.48
05. Morgen zal je weer bun zijn (Niederländische Version von „Morgen sehen wir uns wieder“) 2.45

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Mehr Vicky Leandros:

Mehr Vicky

Vicky Leandros – A Taste Of Vicky (1967)

FrontCover1Vicky Leandros ( * 23. August 1952 in Paleokastritsa auf Korfu;  Vassiliki Papathanasiou, bürgerlich seit 1986 Freifrau von Ruffin) ist eine Sängerin aus Griechenland mit deutscher und griechischer Staatsbürgerschaft, die über 55 Millionen Tonträger weltweit verkaufte.

Durch die Unterstützung ihres Vaters Leandros Papathanasiou, der bereits in Griechenland und Deutschland als Leo Leandros erfolgreich war, machte auch sie eine Karriere in beiden Ländern. Vicky Leandros bekam eine Gesangs-, Ballett- und Gitarrenausbildung. 1958 kam die Sängerin nach Deutschland und wurde fortan ‚Vicky‘ genannt. Die Familie verbrachte gemeinsame Jahre in Hamburg, bis sich Vater Leo 1961 von seiner Frau Kyriaka Protapapa scheiden ließ. Vicky wuchs beim Vater in Hamburg auf und besuchte das Gymnasium an der Wartenau.

Bereits ihre erste Single, Messer, Gabel, Schere, Licht (1965), wurde in Deutschland zu einem Erfolg. 1967 nahm sie für Luxemburg (Télé Luxembourg) am Grand Prix de la Chanson (Eurovision Song Contest) in Wien teil und erreichte mit dem Titel L’amour est bleu den vierten Platz. Das Lied wurde besonders in der Instrumentalversion von Paul Mauriat zu einem internationalen Erfolg und zum Evergreen. Im gleichen Jahr nahm sie auch an der französischen Vorentscheidung mit dem Lied Les Amoureux teil, gewann aber nicht und konnte deshalb für Luxemburg starten. Nach einigen Hits in Europa und Vicky01Übersee nahm sie 1972 zum zweiten Mal für Luxemburg am Grand Prix teil, dieses Mal in Edinburgh, und erreichte mit dem von Klaus Munro und Leo Leandros komponierten Titel Après toi (dt. Dann kamst du) nicht nur den ersten Platz, sondern auch einen großen kommerziellen Erfolg. Von der Single wurden in mehreren Sprachen (engl. Come What May) weltweit über 5,5 Millionen Exemplare verkauft. Ihr größter Hit in Deutschland wurde der Gassenhauer Theo, wir fahr’n nach Lodz, der sich 1974 viele Wochen auf Platz 1 der deutschen Verkaufshitparade hielt und Leandros im deutschsprachigen Raum das Image der Schlagersängerin einbrachte, was ihrer künstlerischen Vielseitigkeit hinsichtlich internationaler Chansonerfolge nicht gerecht wurde:

Vor allem von Ende der 1960er bis Mitte der 1980er Jahre nahm Vicky Leandros die meisten ihrer Singles nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Griechisch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Japanisch und Spanisch auf. (Quelle wikipedia)

Und auch auf diesem Album ihr zweites Album für den deutschen Markt singt sie mehrsprachig und so machte sie ihren Anspruch deutlich, als internationer Star gehandelt zu werden.

Und auch dieses Frühwerk kann im Rahmen des Genres Schlager überzeugen sie hatte einfach ne großartige Stimme und das Orchester Arno Flor fand eine passende Instrumentieruung.

Gar nicht auszudenken, hätte man der Vicky schon damals anspruchsvollere Lieder für ihre Interpreationen vorgelegt  … denn auch hier schrammt sie gelegengtlich knapp an dem Begriff Chanson vorbei.

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Vicky mit ihrem Vater Leo Leandros

Besetzung:
Vicky Leandros (vocals)
+
Orchester Arno Flor

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Titel:
01. Sag mir, wo ist mein Boy (New York Mining Disaster 1941) (B.Gibb/R.Gibb/Bader) 2.12
02. Un Jour Mon Rêve (Lebwohl Jasmina) (Panas/Munro/Pac/Chauby) 2.44
03. Die Sterne unserer Liebe (Munro) 2.41
04. Tell Me (Panas/Richmond/Rasch) 2.51
05. Talisman – Talisman (Town Of Tuxley) (R,Gibb/B.Gibb/Munro) 2.38
06. Not So Long Ago (Insel unserer Liebe) (Panas/Harrison/Bremer) 2.09
07. Grünes Licht (Panas/Arnie) 2.23
08. A Taste Of Honey (Marlow/Scott/Loose) 3.00
09. Sunshine Boy (Riopelle/Roberds/MacLeod/Munroe) 2.36
10. Les Amoureux (Mardell/Blackburn/Zimber) 3,05
11. Kapou Yparch‘ I Agapi Mou (Hadjidakis/Schwab) 3.02
12. Laß mir meine Träume (Panas/Harrison/Arnie) 2.40

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Vicky Leandros – Ich bin + Wann kommst du wieder (1970)

FrontCover1Und auch an der Vicky Leandros kommt dieser blog nicht vorbei:

Vicky Leandros (griechisch Βίκυ Λέανδρος; * 23. August 1952, in Paleokastritsa auf Korfu; gebürtig Βασιλική Παπαθανασίου Vassiliki Papathanasiou), bürgerlich seit 1986 Freifrau von Ruffin, ist eine Sängerin aus Griechenland mit deutscher und griechischer Staatsbürgerschaft, die über 55 Millionen Tonträger weltweit verkaufte.

Durch die Unterstützung ihres Vaters Leandros Papathanasiou, der bereits in Griechenland und Deutschland als Leo Leandros erfolgreich war, machte auch sie eine erfolgreiche Karriere in beiden Ländern. Vicky Leandros bekam eine Gesangs-, Ballett- und Gitarrenausbildung. 1958 kam die Sängerin nach Deutschland und wurde hier fortan ‚Vicky‘ genannt. In ihrer griechischen Heimat erhielt sie in Entsprechung den Namen Βίκυ. Die Familie verbrachte gemeinsame Jahre in Hamburg, bis sich Vater Leo 1961 von seiner Frau Kyriaka Protapapa scheiden ließ. Vicky wuchs beim Vater in Hamburg auf und besuchte das Gymnasium an der Wartenau.

Bereits ihre erste Single, Messer, Gabel, Schere, Licht (1965), wurde in Deutschland zu einem Erfolg. 1967 nahm sie für Luxemburg (Radio Luxemburg) am Eurovision Song Contest in Wien teil und erreichte mit dem Titel L’amour est bleu den vierten Platz. (Quelle: wikipedia)

Und dann ging´s ja – wie bekannt – Schlag auf Schlag.

Hier mal eine ihrer unzähligen Singles, der ich gerne das Prädikat „nett“ verleihe und das Lied „Ich bin“ könnte man fast als ein Lied mit hauchzarter feministischer Selbstständigkeit definieren … und wiedermal hege ich den Verdacht … aus der Stimme hätte man mehr machen können …

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Besetzung:
Vicky Leandros (vocals)
+
Orchester Arno Flor

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Titel:
01. Ich bin (Panas/Munro) 2.39
02. Wann kommst du wieder (Panas/Munro) 2.40

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ArnoFlor

Orchesterleiter Arno Flor

Verschiedene Interpreten – Lieder unserer Zeit in Licht und Schatten (1968)

FrontCover1Auf den ersten Blick eine weitere Benefiz Schallplatte (diesmal für das Deutsche Rote Kreuz), auf den zweiten Blick ein wirklich beachtenswertes Album.

Im Gegensatz zu vielen anderen LP´s der gleichen Art hat man sich nämlich durchaus Gedanken zur Musikauswahl gemacht und letztlich darauf verzichtet, einen Hit-Sampler zu veröffentlichen.

Stattdessen gibt es viele Lieder mit Tiefgang, thematisch handeln sie alle in sehr unterschiedlichen Formen von „Krieg und Frieden“ und so wundert es auch nicht, dass insbesondere Folksongs und Chansons Verwendung fanden.

Zu jedem Lied findet sich eine kleine Erläuterung auf der Innenseite des Covers.

So erfährt man z.B. dass das Lied „Hundert Mann und ein Befehl“ (eigentlich: „Ballad Of The Green Berets“ von Barry Sadler) von Heidi Brühl als Antikriegs-Songs interpretiert wird, „denn schließlich sind es immer die Frauen und Mütter, die den Preis für die Kriege bezahlen müssen

Man hört stimmungsvolle Gospel-Songs, einfach aber wirkundsvoll instrumentierte Folkssongs wie „There But For Fortune“) (von Phil Ochs, interpretiert von Vicky Leandros), „Die Moosoldaten“ (Don Paulin: arrangiert von Klaus Doldinger !) oder „La Mamma“. Und dann noch den Chanson „Göttingen“ von Barbara, ein Lied, das damals für Furore sorgte und ganz gewiss einen eigenen Blog-Beitrag verdient.

Schon überraschend diese Songauswahl und für heutige Hörer ist es auch eine Möglichkeit, sich mit unbekannteren Künstlern wie Owen Williams oder CorrenBrokken zu beschäftigen.

Und selbst die Trompeten-Nummern „Sunrise“ (Melody Of Peace) des Orchesters Mat Panas und die „Schiwago-Melodie“ (gespielt von Roy Etzel) fügen sich wunderbar in dieses Album ein. Und auch wenn der Titel des Albums etwas sperrig wirkt … reinhören lohnt sich allemal !

Die Grußworte auf der Rückseite des Covers sind dabei das unwichtigste.

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Titel:
01. Orchester Mat Panas: Sunrise (Panas) 2.45
02. Alexandra: Sehnsucht (Das Lied der Taiga) (Bauer/Weyrich) 2.53
03. George Goodman & The Alabama Choir: Glory Hallelujah (John Brown’s Body) (Traditional) 2.33
04. Vicky Leandros: There But For Fortune (Ochs) 2.28
05. Barbara: Göttingen (Barbara/Brandin) 2.37
06. Charly Tabor: Die Rose von Nowgorod (Rota/Schrauth) 2.40
07. Heidi Brühl: Hundert Mann und ein Befehl (Sadler/Moore/Bader) 2.25
08. Nana Mouskouri: Johnny Tambour (Little Drummer Boy) (Simeone/Onorati/Buschor) 3.49
09. Roy Etzel: Schiwago-Melodie (Lara’s Theme) (Jarre) 2.24
10. Corry Brokken: La Mamma (Adiós La Mammá) (Aznavour/Gall/Niessen) 3.42
11. Don Paulin: Die Moorsoldaten (Traditional) 2.38
12. Alexandra: Die andern waren schuld (Nefedov/Bader) 2.22
13. Owen Williams & Rosy-Singers: Der Regen (Swing Low, Sweet Chariot) (Traditional/Hertha) 2.51
14. Esther Ofarim: Monsieur Le President (Le Déserteur) (Vian/Berg) 3.15

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Zur bestmöglichen Verbreitung des Albums organisierte man dann auch noch ne Postkarten-Aktion:

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Verschiedene Interpreten – Wim Thoelke präsentiert: Stars & Chöre – Die schönsten Chorlieder (1977)

FrontCover1„Der grosse Preis“ war die Nachfolge Sendung der ZDF Quiz-Serie „Drei mal neun“ und ganz sicher unabdingbar mit dem Moderator Wim Thoelke verknüpft.

Es war gediegene Samstagabend-Unterhaltung mir fröhlichen Kandidaten, liebreizenden Assistentin, einem unverwüstlichem Walter Spahrbier und natürlich die unvergessenen Maskottchen der Sendung „Wum & Wendelin“ aus der Feder des großartigen Loriots.

Und natürlich hatte auch diese Unterhaltungs-Serie den Anspruch gutes zu tun und sponserte daher die vom ZDF initiierte Sozialorganisation „Aktion Sorgenkind“ (heute: Aktion Mensch).

Und wer war Wim Thoelke ?

Sein Spitzname war ja eigentlich „Big Wim „, was bei Georg Heinrich Wilhelm Thoelkes hünenhafter Statur auch nicht weiter verwundert. Doch wer heute seinen Namen liest, dem klingt unweigerlich der energische Ruf „Thoeeeelke!“ von Loriots Zeichentrickhund Wum in den Ohren. 220 Mal in 17 Jahren, von 1974 bis 1992, präsentierten Wim, Wum und Elefant Wendelin die ZDF -Quiz-Show „Der Große Preis“ und lockten jedes Mal bis zu 25 Millionen Zuschauer vor den Bildschirm. Die mit dem Ratespiel verbundene Lotterie zugunsten der Aktion Sorgenkind (heute Aktion Mensch) brachte in dieser Zeit 1,7 Milliarden Mark für die Behindertenhilfe ein – ein Erfolg, der im Wesentlichen auf der stets seriös-korrekten Liebenswürdigkeit des Showmasters beruhte.

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Die Fernsehkarriere des am 9. Mai 1927 in Mülheim/Ruhr geborenen Sohns eines Studiendirektors begann 1955 in den Sportredaktionen des WDR und des Süddeutschen Rundfunks. Dort erwarb Thoelke sich das nötige Rüstzeug, um 1963 beim ZDF, zusammen mit Harry Valerien und Rainer Günzler, „Das Aktuelle Sportstudio“ aus der Taufe zu heben. 1970 bot ihm das ZDF die Position eines Hauptabteilungsleiters an, doch Thoelke wechselte lieber in die Unterhaltung und präsentierte fortan „Drei mal Neun“, die Nachfolge-Show von Peter Frankenfelds „Vergißmeinnicht“. Dass der schon damals immer etwas steif und unbeholfen wirkende Moderator neben seiner TV-Karriere beruflich noch etliche andere Eisen im Feuer hatte, wussten die wenigsten Zuschauer. Der begeisterte Hobby-Pilot gründete – allerdings mit begrenztem Erfolg – zwei Fluglinien, verkaufte Autos, entwarf Hemden und Krawatten und errichtete als Bauunternehmer Reihenhaussiedlungen.

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1991 musste sich der umtriebige und doch so gelassen wirkende Thoelke einer Herzoperation unterziehen. Kurz darauf trat „Big Wim“ mit 65 Jahren von der großen Show-Bühne ab. Die Privatsender hatten begonnen, die deutsche Fernsehlandschaft gründlich umzukrempeln und der alte Hase spürte genau, dass seine Zeit auf der Mattscheibe vorbei war. Zudem hatte sein Haussender deutlich gemacht, dass man den „Großen Preis“ in jüngere Hände legen wollte. Umso verletzter war Thoelke, wie er auch in seinem Buch „Stars, Kollegen und Ganoven“ deutlich machte, als Intendant Dieter Stolte ausgerechnet den sechs Jahre älteren Hans-Joachim Kulenkampff zum Nachfolger auserkor. Am 26. November 1995 erlag Wim Thoelke zu Hause in Wiesbaden seinem Herzleiden. (Quelle: .wdr.de)

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Nicht unbedingt meine Kragenweite, aber immerhin habe ich erfahren, dass der Klassiker „Horch, was kommt von draußen rein“ eigentlich aus Schweden stammt und ein Lied wie „Amazing Grace“ kann auch in der deutschen Fassung „Auf Wiedersehn, ihr Freunde mein“ seinen ganz besonderen Charme entfalten.

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Titel:
01. Gotthilf Fischer/Fischer Chöre: Ein Jäger aus Kurpfalz (Traditional) 2.22
02. Peter Schreier/Männerchor des Bayerischen Rundfunks: Im Krug zum grünen Kranze (Reichardt) 2.07
03. James Last & Chor: Und Der James Last-Chor: Kalinka (Traditional) 3.43
04. Anneliese Rothenberger & Der Tölzer Knabenchor: Schlafe, mein Prinzchen, Schlaf ein (Flies/Mozart) 3.48
05. Hermann Prey & Opernchor: Guten Abend euch allen (Traditional) 2.40
06. Roy Black & Die Fischer Chöre: Muß i denn, muß i denn (Traditional) 2.48
07. Karel Gott & gemischter Chor: Wen die Götter lieben (Volauvent/Gordoni/Spruth) 2.53
08. Heino & Die Westfälischen Nachtigallen: Am Brunnen vor dem Tore (Traditional/Schubert) 2.54
09. Freddy Quinn & Kurt Lindenau-Chor: Droben im Oberland (Silcher/Wende) 3.30
10. Die Westfälischen Nachtigallen: Horch, was kommt von draußen rein (Traditional) 2.55
11. Peter Rubin & Kinderchor: Wohin die Füße tragen (Twardy/Bartels) 2.50
12. Vicky Leandros & Chor: Auf Wiedersehn, ihr Freunde mein (Amazing Grace) (Leandros/Munro/Flor/Traditional) 3.18

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Vicky Leandros – Mein Lied für Dich (1974)

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Und auch an der Vicky Leandros kommt dieser blog nicht vorbei:

Vicky Leandros (griechisch Βίκυ Λέανδρος; * 23. August 1952, in Paleokastritsa auf Korfu; gebürtig Βασιλική Παπαθανασίου Vassiliki Papathanasiou), bürgerlich seit 1986 Freifrau von Ruffin, ist eine Sängerin aus Griechenland mit deutscher und griechischer Staatsbürgerschaft, die über 55 Millionen Tonträger weltweit verkaufte.

Durch die Unterstützung ihres Vaters Leandros Papathanasiou, der bereits in Griechenland und Deutschland als Leo Leandros erfolgreich war, machte auch sie eine erfolgreiche Karriere in beiden Ländern. Vicky Leandros bekam eine Gesangs-, Ballett- und Gitarrenausbildung. 1958 kam die Sängerin nach Deutschland und wurde hier fortan ‚Vicky‘ genannt. In ihrer griechischen Heimat erhielt sie in Entsprechung den Namen Βίκυ. Die Familie verbrachte gemeinsame Jahre in Hamburg, bis sich Vater Leo 1961 von seiner Frau Kyriaka Protapapa scheiden ließ. Vicky wuchs beim Vater in Hamburg auf und besuchte das Gymnasium an der Wartenau.

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Bereits ihre erste Single, Messer, Gabel, Schere, Licht (1965), wurde in Deutschland zu einem Erfolg. 1967 nahm sie für Luxemburg (Radio Luxemburg) am Eurovision Song Contest in Wien teil und erreichte mit dem Titel L’amour est bleu den vierten Platz. Das Lied wurde besonders in der Instrumentalversion von Paul Mauriat zu einem internationalen Erfolg und zum Evergreen. Im gleichen Jahr nahm sie auch an der französischen Vorentscheidung mit dem Lied Les Amoureux teil, gewann aber nicht und konnte deshalb für Luxemburg starten. Nach einigen Hits in Europa und Übersee nahm sie 1972 zum zweiten Mal für Luxemburg (RTL) am Grand Prix teil, dieses Mal in Edinburgh, und erreichte mit dem von Klaus Munro und Leo Leandros komponierten Titel Après toi (dt. Dann kamst du) nicht nur den ersten Platz, sondern auch einen großen kommerziellen Erfolg.

Von der Single wurden in mehreren Sprachversionen (engl. Come What May) weltweit über 5,5 Millionen Exemplare verkauft. Ihr größter Hit in Deutschland wurde der Gassenhauer Theo, wir fahr’n nach Lodz, der sich 1974 viele Wochen auf Platz 1 der deutschen Verkaufshitparade hielt und Leandros im deutschsprachigen Raum das Image der Schlagersängerin einbrachte, was ihrer künstlerischen Vielseitigkeit hinsichtlich internationaler Chansonerfolge nicht gerecht wurde. (Quelle: wikipedia)

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Und hier die LP mit dem Gassenhauer schlechthin. Und nicht nur bei diesem Lied hat sich ein Klaus Munro als Komponist ne goldene Nase verdient:

Klaus „Nick“ Munro (* 28. Juni 1927 in Hamburg; † 7. Februar 2013 ebenda) war ein deutscher Komponist, Textdichter, Sänger, Musikproduzent und Drehbuchautor.

Nach seinem Schulabschluss absolvierte Munro eine Ausbildung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Dazu gehörte Klavierunterricht, das Schreiben von Partituren und Dirigieren.

Danach besuchte Munro die Schauspielschule und Engagements, bei denen er zum Beispiel auch die Theatermusik schrieb. Er arbeitete anschließend abwechselnd als Kapellmeister, Arrangeur, Sänger, Texter, Drehbuchautor und Regisseur. Seit 1952 komponierte er Schlager.

Als Vicky Leandros beabsichtigte, für Luxemburg beim Eurovision Song Contest 1972 anzutreten, bot Munro seine Komposition „Dann kamst Du“ an, die er gemeinsam mit Leo Leandros, der unter dem Pseudonym Mario Panas arbeitete, für Vicky verfasst hatte, aber bisher noch unveröffentlicht geblieben war. Die Luxemburger Vertreter entschieden sich spontan für diesen Titel und ließen durch Yves Dessca einen französischen Text hierzu schreiben. Am 25. März 1972 trat Vicky Leandros in Edinburgh als vorletzte von 18 Teilnehmern auf. Das Orchester dirigierte Klaus Munro selbst.

Der Titel „Après toi“ lag am Ende der Veranstaltung mit 128 Punkten deutlich an der Spitze der Wertung. Er kam in Deutschland bis auf Platz 11 der Hitparade, während er in der englischen Fassung als „Come what may“ in den britischen Charts bis auf Rang 2 vordrang. Insgesamt wurde der Titel über sechs Millionen Mal verkauft. Es folgten Hits wie „Die Bouzouki klang durch die Sommernacht“ (1973).

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Vicky Leandros mit Klaus Munro

Von Munro stammen des Weiteren Evergreens wie Goodbye My Love, Goodbye, Gesang Demis Roussos, und Mustafa mit Leo Leandros, Rot ist die Liebe und Theo, wir fahr’n nach Lodz mit Vicky Leandros. Er schrieb auch deutschsprachige Hits für Roger Whittaker wie Albany oder Abschied ist ein scharfes Schwert sowie Melodien, Texte und Arrangements für Wilma Landkroon, u. A. Zauberfee oder Huil toch niet als je weg moet gaan.

Munro betätigte sich auch als Fernsehautor. Sein Unternehmen Nick Munro Musikproduktion hat seinen Sitz in Hamburg.

Klaus Munro starb im Alter von 85 Jahren in seiner Heimatstadt Hamburg. Bis zu seinem Tod war er mit der Galeristin Vera Munro verheiratet. (Quelle: wikipedia)

Und wenn man sich mit Musik aus deutschen Landen beschäftigt, kommt man an dieser LP ganz sicher nicht vorbei … wenngleich sie für mich eine jener LP´s ist, die eben dem eigentlich Potential der Vicky Leandors ganz sicher nicht gerecht wird.

Theo hin, Theo her …

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Auf der Rückseite der LP-Hülle: Vicky Leandros mit ihrer Großmutter

Besetzung:
Vicky Leandros
+
ein Haufen unbekannter Studiomusiker

Booklet1

Titel:
01. Rot ist die Liebe (Munro) 3.26
02. Abschied tut weh (Munro) 3.56
03. Du läßt mir meine Welt (Quando Ti Lascio) (Enriquez/Arnie/Endrigo) 3.20
04. Love Me Tender (Presley/Matson) 3.18
05. Kein Traum kann schöner sein (Munro/Arnie) 4.05
06. Der Herr Andonis (Ò Kir‘ Andonis) (Munro/Hadjidakis) 3.02
07. Meine Lied für dich (Exodus) (Gold/Hertha/Boone) 3.33
08. Theo, wir fahr’n nach Lodz (Werau/Löhner/Munro) 3.53
09. Das Lied der Sehnsucht (Munro) 3.19
10. Kein Stern strahlt heller als die Liebe (Arnie) 3.34
11. To Fegari Inekokkino (Hadjidakis) 2.40
12. Au Revoir und goodbye Freunde (Munro) 3.08

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Singles

Die Singles aus der LP „Mein Lied für dich“