Elmar Schloter – Die Orgel der Philharmonie im Gasteig München (1989)

FrontCover1Ja, ja … die Philharmonie im Gasteig München … früher ein Prestigeobjekt der Landeshauptstadt München, heute ein Zankapfel, das zuweilen zu possenhafter kommunalpolitischen Streitigkeiten geführt hat:

Das Gasteig ist ein großes Kulturzentrum in München und umfasst den großen Konzertsaal Philharmonie mit 2387 Sitzplätzen, zahlreichen Veranstaltungsräumlichkeiten und den Sitz der Münchner Philharmoniker, Münchner Volkshochschule sowie der Münchner Stadtbibliothek. Das Gasteig liegt am östlichen Hochufer der Isar in Sichtweite zum Deutschen Museum und Müllerschen Volksbad am S-Bahnhof Rosenheimer Platz, im Stadtteil Haidhausen.

Der Bau wurde ab 1978 nach Plänen der Architektengemeinschaft Raue, Rollenhagen und Lindemann erbaut und 1984/85 eröffnet. Im Gebäudekomplex befinden sich auf 23.000 m² Fläche unter anderem der Konzertsaal der Münchner Philharmoniker, die Stadtbibliothek und die Volkshochschule. Die Einrichtungen haben täglich mehrere tausend Nutzer; die Veranstaltungen werden von 750.000 Menschen jährlich besucht. Wegen andauernder Kritik an Räumlichkeiten und Akustik steht seit 2014 eine Grundsanierung oder ein Neubau zur Debatte.

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Das Gebäude wird vom Gasteig München GmbH verwaltet, die eine 100%ige Beteiligungsgesellschaft der Stadtverwaltung München ist.„Gasteig“ bezeichnete auch den Anstieg zum Isar-Hochufer von der Ludwigsbrücke aus (heute Rosenheimer Straße); „Am Gasteig“ heißt die an das Kulturzentrum nordwestlich angrenzende Straße (zwischen Rosenheimer Straße und Innere Wiener Straße). (Quelle: wikipedia)

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Der Konzertsaal im Gasteig

Und diese Philharmonie hat auch eine Orgel:

Die Orgel der Philharmonie wurde 1985 von der Orgelbaufirma Johannes Klais (Bonn) erbaut. Das Instrument hat 74 Register (ca. 6.000 Pfeifen) auf vier Manualen und Pedal. Die Disposition lehnt sich an diejenige französisch-sinfonischer Instrumente an. Eine Besonderheit ist das Horizontaltrompetenensemble im Hauptwerk. Die Orgel kann von zwei Spieltischen aus bedient werden: von einem mechanischen Spieltisch auf der Orgelempore und einem elektronischen Spieltisch, der auf der Bühne der Philharmonie eingesetzt werden kann. Das Orgelgehäuse ist asymmetrisch. Das Instrument wurde 2004 grundlegend renoviert und neuintoniert, wobei das Instrument – in Anpassung an die Akustik der Philharmonie – nun grundtöniger erklingt. Kustos der Orgel ist seit 2001 Prof. Friedemann Winklhofer. (Quelle: Wikipedia)

Und wie die Orgel im Urstand klingt, kann man nun hier nachhören. Eingespielt wurde die klassischen Orgelkonzerte von Elmar Schloter:

Elmar Schloter (* 6. März 1936; † 23. Mai 2011)[1] war ein deutscher Organist und Dirigent.
Schloter war ein Schüler von Karl Richter. Nachdem er Organist der Münchner Philharmoniker war, wechselte er zum Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und fungierte dort als ständiger Organist. Von 1973 an leitete er daneben den Fachbereich Orgel und Kirchenmusik am Richard-Strauss-Konservatorium in München. Eine weitere Aufgabe, die Schloter bis 2005 wahrnahm, war die des ersten Organisten der Münchner St. Michaelskirche und er betreute ab 1977 auch deren Chor und Orchester als Dirigent.

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Der Junge Elmar Schloter

Die Disposition der Orgel in der Münchner Philharmonie, sowie das klangliche Konzept der neuen Orgel der St. Michaelskirche, gehen auf ihn zurück.
Bekanntheit erlangte Schloter durch zahlreiche Schallplatten-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen sowie weltweite Konzertauftritte. (Quelle: wikipedia)

Und wir hören hier eine ganz und gar großartige Orgelmusik … leise, sensibel … und dann wieder laut und aufbrausend … da saß wahrlich ein Meister an der Orgel ! Und von daher: Ein Meisterwerk !

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Besetzung:
Elmar Schloter (organ)

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Titel:

Johann Sebastian Bach: Fantasie und Fuge g-Moll BWV 542:
01. Fantasie 6.02
02. Fuge 6.12

Wolfgang Amadeus Mozart:
03. Rondo (Andante) F-Dur für Orgel KV 616 6.50

Johann Sebastian Bach:
04. Fantasie G-Dur BWV 572 8.25

Georg Friedrich Händel: Orgelkonzert op, 7 Nr.4:
05. Adagio, Allegro 12.01
06. Aria, Larghetto 3.17
07. Allegro (quasi presto) 3.47

Franz Liszt: Präludium und Fuge über B-A-C-H:
08. Präludium 4.38
09. Fuge 8.12

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