Musikhochschule Freiburg – Lutoslawski – Schubert – Brahms (1984)

FrontCover1Wenden wir uns zur Abwechslung mal wieder dem akademischem Musikbetrieb zu:

Die Hochschule für Musik Freiburg ist eine vom Land Baden-Württemberg getragene Hochschule zur wissenschaftlichen Forschung und künstlerischen und pädagogischen Ausbildung im Bereich Musik.

Bereits seit 1898 existierte mit dem Freiburger Musik-Konservatorium eine Musikhochschule in Freiburg. Die heutige Hochschule für Musik wurde 1946 zunächst als städtische Einrichtung unter der Leitung von Gustav Scheck gegründet. Schon zwei Jahre später ging sie aber in die Trägerschaft des Landes Baden über. Ihre räumliche Grundlage waren zwei intakte Altstadthäuser in der weitgehend zerstörten Freiburger Innenstadt. Unter den Studierenden waren viele später renommierte Musiker wie etwa Fritz Wunderlich. Gelehrt haben hier zahlreiche herausragende Instrumentalsolisten und Pädagogen, u.a. Harald Genzmer, Aurèle Nicolet, Ulrich Koch, Wolfgang Marschner, Ludwig Doerr, Carl Seemann, Erich und Elma Doflein, Edith Picht-Axenfeld und James Avery.

1954 gründete Wolfgang Fortner an der Hochschule das Institut für Neue Musik, das seinerzeit Pionierarbeit leistete. Es kam zur Zusammenarbeit mit dem elektronischen Experimentalstudio der Heinrich-Strobel-Stiftung im Freiburger Haus des Südwestfunks (SWF) (heute Südwestrundfunk).

Nachdem die Hochschule über viele Gebäude im gesamten Stadtgebiet verteilt gewesen war, konnte sie – mittlerweile in Trägerschaft des Landes Baden-Württemberg – 1983 einen auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Neubau beziehen.

Im Freiburger Institut für Musikermedizin − gegründet 2005 − gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Freiburg, um einen bisher weniger beachteten Zusammenhang von Musikausübung und Gesundheit zu erforschen, zu lehren und eine spezifische Patientenversorgung zu ermöglichen.

Internationale Partnerschaften gibt es zu den Musikhochschulen in Odessa, Rochester (USA), Warschau, Sydney und Kyoto. (wikipedia)

Und anlässlich des erwähnten Neubaus erschien diese LP, herausgegeben vom Förderkreis der Musikhochschule; er sind Livemitschnitte von 2 Konzerten im Juni 1984.  Und wer´s avantgardistisch mag ist bei dem Werk von Witold Lutoslawski mehr als gut bedient … gewöhnungsbedürftig … keine Frage.

Traditioneller dann natürlich die Chorwerke von Franz Schubert und Johannes Brahms fast eine Erholung nach den Klangkasskaden auf Seite 1.

MusikhochschuleFreiburg

Musikhochschule Freiburg

Besetzung:
Chor und Orchester der Staatlichen Hochschule für Musik Feiburg
+
Susan Hurley (horn)
Angelika Linsmayer (harp)
Helmut Obert (horn

Unter der Leitung von:
Hans Michael Beuerle (02. + 03.)
Marek Janowski (01.)

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Titel:

Witold Lutoslawski:
01. Konzert für Orchester: Intrada – Capriccio nottumo e Arioso – Passacaglia Toccata e Corale 28.10

Franz Schubert:
02. Gesang der Geister über den Wassern 10.41

Johannes Brahms:
03. Gesänge aus Fingal 7.12

LabelB1

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