Heike Makatsch – Stand By Your Man + 2 (1996)

FrontCover1Wir erinnern uns:

Männerpension ist eine deutsche Filmkomödie von und mit Detlev Buck aus dem Jahr 1996. Neben Buck spielen Til Schweiger, Marie Bäumer und Heike Makatsch die Hauptrollen.

Der Gefängnisdirektor Dr. Fazetti testet in seiner Haftanstalt ein neues Resozialisierungsprojekt. Unter weiblicher Aufsicht dürfen zwei Häftlinge, Hammer-Gerd und Rüdiger Steinbock, für eine Woche dem Gefängnis den Rücken kehren. Während sich Steinbock schon im Gefängnis in seine spätere Gastgeberin, die Altenpflegerin Emilia, verliebt, bandelt Hammer-Gerd während des Hafturlaubes mit der lispelnden Sängerin Maren an. Gerd muss zurück in das Gefängnis, nachdem er wegen eines Missverständnisses einen Barbesitzer erschossen hat. Steinbock wird von Emilia nach einer gemeinsamen Liebesnacht ohne Angabe von Gründen zurück ins Gefängnis geschickt. Als Maren und Emilia die beiden Männer im Gefängnis besuchen, zeichnet sich ab, dass beide Paare die jeweilige Beziehung fortführen und auf die Haftentlassung warten werden.

Die von Heike Makatsch im Film gesungene Coverversion von Tammy Wynettes Musiktitel Stand by Your Man wurde als Single veröffentlicht. (Quelle: wikipedia)

Und diese Single präsentierte gleich 2 Fassungen von schülstigen Glanznummer „Stand By Your Man“ (eine schöner wie die andere) und dann noch als Draufgabe eine knackige Instrumental-Nummer im grandiosen Big-Band-Sound ! Einfach nur herrlich !

Männerpension

Besetzung:
Heike Makatsch (vocals)
Der Gefangenchor (background vocals) bei 03.)
+
ein Haufen unbekannter Studiomusiker

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Titel:
01. Stand By Your Man (Sherrill/Wynette) 2.54
02. Cat Calls (Petersen) 2.33
03. Stand By Your Man (Part II) (Sherrill/Wynette) 3.37

CD1

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Heike Makatsch & WDR Big Band – Hilde – Heike Makatsch singt Hildegard Knef (2009)

HeikeHildeFrontCoverEs mag ja sein, dass der Film „Hilde“ nicht unbedingt ein cineastischer Höhepunkt war, aber die zu diesem Film erschienene Cd ist einfach ne Wucht :

Grönemeyer kann nicht tanzen. Heike Makatsch kann nicht singen. Letzteres traf auf Deutschlands Vorzeige-Diva Hildegard Knef ebenfalls zu.

Das Album zeigt sich als erfreuliche Beigabe zum am 12. März 2009 startenden Film „Hilde“, in dem die EX-VIVA-Moderatorin das Leben der Knef mit einer vorzüglichen schauspielerischen Leistung darstellt. Den Soundtrack intoniert sie gleich selbst, mit interessanten und höchst gelungenen Ergebnissen.

Die 14 Titel umfassende CD enthält neben den im Film eingesetzten Nummern einige weitere Tracks aus dem großen Knef-Repertoire. Dass deren Musik bei Heike Makatsch in besten Händen ist, beweist sie gleich zu Beginn mit der gefühlvollen Berlin-Hymne „In Dieser Stadt“. Das atmet den Geist der Knef, klingt aber stets nach Makatsch.

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Die Produktion verzichtet darauf, die ursprünglichen Arrangements einfach nachzuspielen. Sämtliche Titel sind
neu arrangiert. Die WDR-Big Band präsentiert die alten Songs in einem frischen und mitunter gar überraschend neuen Gewand. Der Spagat zwischen Bewahrung des Ursprünglichen und gleichzeitiger Blutauffrischung gelingt unangestrengt und effektiv. Die Gesangs-Einspielungen fanden im Berliner Tonstudio Nucleus statt, in dem die Knef 1997 ihr letztes reguläres Album einspielte. Als Mit-Produzent zeichnet Jens Kuphal verantwortlich, der damals zusammen mit Till Brönner die Sängerin betreute.

Heike Makatschs Gesangsstimme steht vor ähnlichen Problemen wie das große Vorbild. Besonders deutlich wird ihre Verwandtschaft in den gelegentlich wackeligen Höhen ihrer Adaption von „Aber Schön War Es Doch.“ Mit miesmutiger Nörgelei hat diese Erkenntnis indes nichts zu tun: Der Knef ging es ebenso, und das gehört(e) einfach zu deren Stil. Heike Makatsch begeht, trotz frappanter Ähnlichkeit in der Intonation, nie den Fehler, lediglich eine Kopie des Originals abzubilden. Oft klingt ihre Stimme einige Nuancen wärmer, wo die Knef harsch und knarzig Giftpfeile in Richtung Hörer abschoss.

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Besonderer Höhepunkt: der ewige Klassiker „Für Mich Soll’s Rote Rosen Regnen“. Für die Neueinspielung entschied man sich für einen Mix aus dem abgespeckten Live-Arrangement der späten sechziger/frühen siebziger Jahre, hier mit Ergänzung des großen Orchesters. Der eigentliche Walzertakt rückt in den Hintergrund und macht einer jazzigeren Variante Platz. Erst gegen Ende setzt die Big Band ein, die den Song aber niemals mit ihrem fülligen Klang erschlägt. Kleiner Wermutstropfen am Rande: Der berührende Schlager „Irgendwo Auf Der Welt Gibt’s Ein Kleines Bisschen Glück,“ den Heike zusammen mit Roger Cicero im Film singt, ist leider nicht auf dem Album enthalten.

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Als Extra zum Schluss hält „Hilde“ einen bislang unveröffentlichten Titel aus der Feder der Altmeisterin bereit, der während der Sessions zum Studioalbum „17 Milimeter“ entstand, aber nie eingespielt wurde. Hildegard Knefs langjähriger musikalischer Begleiter, der Komponist und Musiker Hans Hammerschmidt, bearbeitete und vollendete das Fragment. Dank Heike Makatsch erblickt „It’s After Eight“ nun swingend und vorwärtstreibend das Licht der Welt. „Heike Makatsch Singt Hildegard Knef:“ Eine charmante, unterhaltsame Produktion mit Spaß-Garantie beim (Neu-) Entdecken alter Lieblinge und zum Hineinschnuppern für zukünftige Fans. (Artur Schulz)

Also: eine großartige Hommage an die nicht minder großartigen Hildegard Knef- Ein ganz besonderes Lob geht dabei natürlich auch an die WDR Big Band, die wirklich famos auspielt.

Und: wenn ich daran denke, wie diese Heike Makatsch als albernes Viva-Mädchen anfing … und sich dann wirklich sehr ernsthaft weiterentwickelte, kann ich nur sagen: Hut ab – Respekt !

Und natürlich wird es wieder mal höchste Zeit, mich mit dem Original zu beschäftigen !

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Besetzung:
Wim Both (trumpet)
Rob Bruynen (trumpet)
Mattis Cederberg (trombone)
Frank Chastenier (piano)
Ulla van Daelen (harp)
Hans Dekker (drums)
Martin Esser (percussion)
John Goldsby (bass)
Andy Haderer (trumpet)
Paul Heller (saxophone, clarinet, flute)
Dave Horler (trombone)
Bernt Laukamp (trombone)
Heike Makatsch (vocals)
John Marshall (trumpet)
Jens Neufang (saxophone, clarinet, flute)
Ludwig Nuss (trombone)
Klaus Osterloh (trumpet)
Olivier Peters saxophone, clarinet, flute)
Paul Shigihara (guitar)
Karolina Strassmayer
Heiner Wiberny (saxophone, clarinet, flute)
+
Cologne Voices (background vocals)
WDR Rundfunkorchester (strings)

Hilde02Titel:
01. In dieser Stadt (Niessen) 3.32
02. Lass mich bei dir sein (Noris/Knef) 2.01
03. Vergiss sie, sie hat dich nie geliebt (Hammerschmid/Knef) 3.34
04. Von mun an ging’s bergab (Hammerschmid/Knef) 2.45
05. Nichts haut mich um aber du (I Get A Kick Out Of You) (Porter/Mleinek) 3.47
06. So oder so ist das Leben (Mackeben/Beckmann) 2.03
07. Ich brauch Tapetenwechsel (Hammerschmid/Knef) 2.53
08. Aber schön war es doch (Niessen/Relin) 3.07
09. Ich zieh mich an und langsam aus (Hammerschmid/Knef) 3.17
10. Halt mich fest (Hammerschmid/Knef) 2.39
11. Ich bin zu müde um schlafen zu gehen (Niessen/Knef) 3.30
12. Für mich soll’s rote Rosen regnen (Hammerschmid/Knef) 3.00
13. Wieviel Menschen waren glücklich (Hammerschmid/Knef) 4.05
14. It’s After Eight (Hammerschmid/Knef) 2.27

CD1
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Filmplakat