Christian Brückner, Götz Alsmann & Roger Willemsen – Ich bin nicht Karl May (Hörbuch) (2007)

FrontCover1.jpgUnd jetzt ein durch und durch amüsantes Hörbuch, das zugleich auch sehr lehrreich ist, bzw. sein kann für alle Karl My Fans, und die, die es noch werden wollen.

Ausgangspunkt für diese Hörbuch war eine öffentliche Lesung im Rahmen der sog. „lit.COLOGNE“, des internationalen Literaturfestes in Köln. Die Veranstaltung fand am Dienstag, den 14. März 2006, um 19.30 Uhr im Theater am Tanzbrunnen (Köln-Deutz) als ein außergewöhnlicher Karl-May-Abend statt.  Unter dem Titel ‚Ich bin nicht Karl May‘ ließen Götz Alsmann, Roger Willemsen und Christian Brückner bitten.

Aus der Vorankündigung dieser Veranstaltung:

„Winnetou hat nicht nur zahllosen Kindern beigebracht, bei einem aufgeschürften Knie die Zähne zusammenzubeißen, er hat auch einen eigenen Lexikoneintrag. Sein Erfinder steht ihm nicht nach: Zu Karl May gibt es mehr als 38 Millionen Interneteinträge, zahllose Symposien und Museen, er wird gefeiert und persifliert. Auf der lit.COLOGNE gibt es einen Abend ohne rosa Brille und Indianerperücke, aber mit Erstaunlichem aus seinem Leben: Jeder weiß, dass er Amerika erst im Alter bereiste, aber wussten Sie, dass er sich als junger Mann als Falschgeldfahnder ausgab? Karl May war ein verrückter, eitler Phantast, hatte ein außerordentliches Talent zur Selbstvermarktung und eine hilfreiche Psychose: die Pseudologica Phantastica, das zwanghafte Annehmen von fremden Identitäten. Götz Alsmann erzählt aus diesem Leben, Christian Brückner liest Bekanntes und Unbekanntes aus Mays Werken. Und Roger Willemsen findet mit Ein Schuss, ein Schrei einen ganz eigenen Zugang zu den berühmten Texten.“

Hüllentext

Auszug aus dem Begleittext von Traudl Bünger

Und dieses Hörbuch ist eben ein Mitschnitt von dieser Veranstaltung und wir erfahren alles was man über Karl May wissen muss:

Karl May litt am so genannten Münchhausensyndrom, zwanghaft nahm er Rollen an und hochstapelte sich durch sein gescheitertes Leben. Ein Leben wie geschaffen für die Interpretation dreier großer Entertainer:
GÖTZ ALSMANN führt amüsant und kurzweilig durch die Biografie Karl Mays und

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Ebenfalls sehr empfehlenswert: Das ganz spezielle Willemsen Karl May Buch

enthüllt viel Unbekanntes und Unglaubliches über den großen Autor. Zur Seite stehen ihm ROGER WILLEMSEN, mit einer Auswahl seiner Karl May-Lyrik, und CHRISTIAN BRÜCKNER, der Texte des Autors vorliest – von einer Winnetou-Episode bis hin zu Briefen.
Gekrönt wird die Live-Aufnahme von einer Gesangseinlage der drei Interpreten.
Aus einem rauschenden Abend auf der lit.COLOGNE ist ein Live-Hörerlebnis geworden, das selbst Winnetou aus dem Sattel geworfen hätte. (Pressetext)

„Die Entdeckung der dunklen Seite Karl Mays, einer der Höhepunkte der lit.COLOGNE 2006.“ WDR

Nun, mit diesen vollmundigen Texten hat es schon seine Berechtigung:Sicherlich gäbe es mehr und anderes über Karl May zu sagen, aber was die Autoren hier bringen, ist so gekonnt formuliert und dargeboten, dass es riesigen Spaß macht, zuzuhören. Dabei hatte ich nie den Eindruck, dass die Vortragenden sich über Karl May lustig machen – eher spürt man Mitgefühlt mit dem Winnetou-Autor, der es in seiner Jugend wahrlich nicht leicht hatte. (kirchli)

Karl May: ein wahrlich abenteuerlicher Hochstapler … und ich bin mir sicher: Die drei Akteuere dieses Hörbuches haben ihn in ihrer Kindheit heiß und innig geliebt .. .so wie ich.

Traudl Bünger.jpgErgänzend zu dieser wunderbaren Hommage gibt es dann noch einen feinen Begleittext von Traudl Bünger:

Traudl Bünger, geboren 1975 in Siegburg, studierte in Köln Literaturwissenschaften und Mathematik und promovierte über »Narrative Computerspiele«.

Sie ist Programmredakteurin des internationalen Literaturfestivals lit.COLOGNE, Kritikerin im »Literaturclub« des Schweizer Fernsehens und schrieb gemeinsam mit Roger Willemsen den Bestseller »Ich gebe Ihnen mein Ehrenwort. Die Weltgeschichte der Lüge«. Für die Arbeit an »Lieblingskinder« erhielt sie ein Aufenthaltsstipendium der Villa Sträuli, Winterthur. Traudl Bünger lebt in Köln.

Und damit nicht genug. Am Ende wird dann noch der Pierre Brice Song „Winnetou, du warst mein Freund“ intoniert … man erwarte hier bitte keine gesangliche Höchstleistungen !

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Besetzung:

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Titel:
01. Den Westen malte er Banal … (Willemsen) 1.22

Der Tod Klekhi-Petras:
02. Klekhi Petra rief ein Indianerwort … (Brückner) 7.20

Der Knabe Karl:
03. Karl May hatte nicht nur als Autor … (Alsmann) 6.50

Der Falschgeldfahnder:
04. Nach verbüßter Haftstrafe ist Karl May … (Alsmann) 3.43

Der Plantagenbesitzer von Martinique:
05. Januar 1870. Bewohner des böhmischen Algersdorf … (Alsmann) 1.37
06. Geehrtester Herr! Meine erste Bitte an Sie … (Brückner) 1.13
07. Die Beamten lassen jeden Verdacht … (Alsmann) 0.21

Das Waldröschen oder die Verfolgung rund um die Erde:
08. Während dieser Haftstrafe findet Karl May … (Alsmann) 0.52
09. Von den südlichen Ausläufern … (Brückner) 7.47

Winnetou:
10. Nach dem Erfolg des Waldröschens … (Alsmann) 0.46
11. Was für zauberhafte Blüten … (Willemsen) 4.19

Die Old Shatterhand Legende:
12. Karl Mays Reiseerzählungen … (Alsmann) 0.49
13. Zwischen Texas, Arizona, Neu-Mexiko … (Brückner) 2.42
14. Die Rolle des Abenteurers ist für Karl May … (Alsmann) 0.26
15. Ja, ich habe das alles … (Brückner) 1.43

Der sprachbegabte Abenteurer:
16. Die Old-Shatterhand-Legende … (Alsmann) 0.39
17. Hierauf ein gräßlicher Schrei … (Brückner) 0.51
18. Auch Geschenke seiner Freunde … (Alsmann) 1.28
19. Er sprang auf mich ein … (Brückner) 0.37
20. Kara Ben Nemsi muss seine gigantischen Kräfte … (Alsmann) 0.10
21. Bleiben noch die zwei Aladschy … (Willemsen) 1.53
22. Die Körperkraft muss Karl May … (Alsmann) 0.33
23. Ich spreche und schreibe: Französisch, Englisch … (Brückner) 0.43
24. Zu Old Shatterhand gehören natürlich seine legendären Waffen … (Alsmann) 0.21
25. Gestatten Sie eine Frage, Herr Doktor … (Brückner) 0.49
26. In Erklärungsnot bringt Karl May auch Winnetous Silberbüchse … (Alsmann) 0.21
27. Mein Henrystutzen und mein Bärentöter … (Brückner) 1.26

Von Freunden und Feinden:
28. In seinem ersten biographischen Text … (Asmann) 0.15
29. Es ist Dienstag früh Punkt Sieben … (Brückner) 3.46
30. Gerne berichtete Old Shatterhand bzw. Kara Ben Nemsi … (Alsmann) 0.32
31. Scheint der Mensch auch schnellverderblich … (Willemsen) 3.36

Der Star:
32. Old Shatterhand respektive Kara Ben Nemsi … (0.28)
33. Wie lange ich ohne Besinnung … (Brückner) 3.37
34. Pseudologica Phantastica, die Sechste … (Alsmann) 0.47
35. Dieser allerorts beliebte und viel bekannte Reiseschriftsteller … (Brückner) 0.56

Die Fernreise:
36. 1899, mit 57 Jahren, macht sich Karl May … (Alsmann) 2.19
37. Oft ist er zwischendurch im Zimmer … (Brückner) 0.28

Die Lebenskrise:
38. Ähnlich wie Karl May beim Schreiben geht es auch seinen Fans … (Alsmann) 1.37
39. Ardistan und Dschinnistan … (Willemsen) 3.46

Winnetou du warst mein Freund:
40. Tragischerweise rächen sich für Karl May im Alter die Sünden … (Willemsen) 1.56
41. Winnetou, du warst mein Freund (Kunze/Böttcher) (Alsmann/Brückner/Willemsen) 2.45

CD1

*
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Meinem Hörbuch war dann noch eine Werbe-CD mit Auszügen von anderen Hörbüchern beigelegt. Die kommt dann demnächst mal.

Karl May – Winnetou – Folge 6 – (Auf Leben und Tod) (Hörspiel) (1963)

FrontCover1Also … vor ein paar ‚Wochen  war ich mal ein wenig länger im Keller (da war es ein wenig kühler) und ich habe versucht, dem Prinzip Ordnung ein wenig Gehör zu verschaffen. Ob das ne gute Idee  war, ich weiß es nicht. Der Keller ist aufgräumter, mein Arbeitszimmer ein wenig voller … denn so etliche „Schmuckstücke“ meines persönlichen Werdegangs durften mal wieder ans Tageslicht.

Darunter diese 6teilige EP-Serie „Winnetou“ aus dem Jahr 1965. Diese Serie war ein Glanzstück meiner Kindheit im Jahre 1965, und klar, dass Winnetour-Fieber hatte sich längst bei uns ausgebreitet und auch mich erfasst.

Aber nicht nur ich war und bin begeistert:

Klasseklasseklasse! Unter Offenbachs Regie entstand eine wunderbare Winnetou-Adoption (die einen Teil des Buches „Winnetou I“ beinhaltet). Winnetou und Sam Hawkens sind vorbildlich gesprochen und Erik Brädt setzt ein Glanzlich als unübertroffen fieser Tangua, dem man einfach nur die Pest an den Hals wünscht. (Das Fehlen der ersten Single der Philips-Aufnahme macht sich hier zum Glück nicht störend bemerkbar – bei der Fass-Produktion von „Der Schatz im Silbersee“ sieht das leider anders aus.) (Cartman)

Die Hörspielfassung verrät den professionellen Dramaturgen: Uwe Storjohann hat die Marterung Rattlers (unglaublich intensiv: Reinhard Brox) vor den alles entscheidenen Kampf zwischen Intsch-tschuna und Old Shatterhand vorgezogen, sodaß der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten bleibt. Bedauerlich bleibt allein, daß in der gekürzten LP-Version neben der 1.Single-Folge ‚Der Grizzly und das Greenhorn‘ auch die Pueblo-Szenen mit Nscho-tschi und Old Shatterhand (Single-Folge 5, Seite 1) unter den Schneidetisch fielen.

Jenseits der unterhaltenen Abenteuer-Aspekte nimmt diese vorzügliche Fassung die Thematiken von Recht und Unrecht, Töten und Getötetwerden, von Liebe und Hass reclativ ernst, und so ist etwa auch Offenbachs Hawkens ein mitunter nachdenklicher Charakter mit mehr Tiefe als die doch etwas schablonenhafte Figur bei May vorgibt.
Diesem frommen Wunsch wurde bisher nicht entsprochen … dafür gibt es hier aber alle Original-Single Aufnahmen (bei der o.g. besprochenen LP Ausgabe – die mir nicht bekannt ist), fehlen wohl einige Teile (wie z.B. die 1. Folge).Mit anderen Worten: Der ‚Winnetou‘-Klassiker schlechthin – und bislang unerreicht: also eigentlich 6 Punkte wert. Es wäre mehr als wünschenswert, daß die Gesamtaufnahme aller 6 Singlefolgen nochmals als CD wiederveröffentlicht würde. (thoschw)

Regie führte ein gewisser Joseph Offenbach (der auch die Rolle des kauzigen Sam Hawkins mübernommen hat) … Experten unter uns werden ihn noch kennen, als den Vati Kurt Scholz bei der großartigen TV-Serie „Die Unverbesserlichen“.

Mich überzeugen diese Aufnahmen heute noch … ganz sicher werden aber viele diese Aufnahmen eher als antiquiert betrachten … aber wenn man mit glühenden Backen – damals … long time ago … gehört hat, dann ist das halt einfach so.

Wohlan .. .hier nun die sechste und letzte Folge und nun beginnt das dramatische Finale … Pathis der feinsten Art inklusive … Musste halt so sein …

Unabhängig von dem ganzen Winnetou Hokuspokus jener Jahre … diese EP Serie zeigt auf sehr eindrucksvolle Weise … welche Werte dem Karl May wohl schon sehr bedeutsam waren: Gerechtigkeit, Verständigung der Völker, Solidarität, Freundschaft und Zutrauen …

Werte, die mich – wenn ich es recht besehe -mein ganzen Leben begleitet haben …. von daher sind meine erste Begegnungen mit diesenSWerten via Karl May gar nicht hoch genug zu bewerten.

Und Old Shatterhand bediente sich einer Liste, um sich und seine Freunde zu retten …  *ggg*

AlleFolgen

Alle Folgen dieser EP-Serie

Besetzung:
Jörg Behringer (Howard)
Volker Brandt (Old Shatterhand)
Erik Brädt (Tangua)
Charles Brauer (Winnetou)
Reinhard Brox (Rattler)
Rudolf Dobersch (Klekih-petra)
Benno Gellenbeck (Intschu tschuna)
Gisela Greßmann (Nscho-tschi)
Heinz-Horst Hofmann (Will Parker)
Immo Kroneberg (Dick Stone)
Joseph Offenbach (Sam Hawkens)
Mariette Termer (Alte Squaw)
Karlheinz Wüpper (Bancroft)
+
andere Mitglieder der Hamburger Bühnen
+
Geräuscheffekte: Willy Wany

Regie: Joseph Offenbach

BackCover1.jpg

Titel:
01. Auf Leben und Tod (Teil 1) 6.55
02. Auf Leben und Tod (Teil 2) 6.21

LabelB1

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Kleine Korrektur: bei all den bisherigen Ausgabe habe ich das Jahr 1965 als Aufnahme- und Erscheinungsjahr angegeben, da habe ich mich geirrt; die richtige Jahreszahl lautet 1963, wenn ich mich nicht irre … kicher

Karl May – Winnetou – Folge 5 – (Am Martherpfahl) (Hörspiel) (1965)

FrontCover1.jpgAlso … vor wenigen Tagen war ich mal ein wenig länger im Keller (da war es ein wenig kühler) und ich habe versucht, dem Prinzip Ordnung ein wenig Gehör zu verschaffen. Ob das ne gute Idee  war, ich weiß es nicht. Der Keller ist aufgräumter, mein Arbeitszimmer ein wenig voller … denn so etliche „Schmuckstücke“ meines persönlichen Werdegangs durften mal wieder ans Tageslicht.

Darunter diese 6teilige EP-Serie „Winnetou“ aus dem Jahr 1965. Diese Serie war ein Glanzstück meiner Kindheit im Jahre 1965, und klar, dass Winnetour-Fieber hatte sich längst bei uns ausgebreitet und auch mich erfasst.

Aber nicht nur ich war und bin begeistert:

Klasseklasseklasse! Unter Offenbachs Regie entstand eine wunderbare Winnetou-Adoption (die einen Teil des Buches „Winnetou I“ beinhaltet). Winnetou und Sam Hawkens sind vorbildlich gesprochen und Erik Brädt setzt ein Glanzlich als unübertroffen fieser Tangua, dem man einfach nur die Pest an den Hals wünscht. (Das Fehlen der ersten Single der Philips-Aufnahme macht sich hier zum Glück nicht störend bemerkbar – bei der Fass-Produktion von „Der Schatz im Silbersee“ sieht das leider anders aus.) (Cartman)

Die Hörspielfassung verrät den professionellen Dramaturgen: Uwe Storjohann hat die Marterung Rattlers (unglaublich intensiv: Reinhard Brox) vor den alles entscheidenen Kampf zwischen Intsch-tschuna und Old Shatterhand vorgezogen, sodaß der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten bleibt. Bedauerlich bleibt allein, daß in der gekürzten LP-Version neben der 1.Single-Folge ‚Der Grizzly und das Greenhorn‘ auch die Pueblo-Szenen mit Nscho-tschi und Old Shatterhand (Single-Folge 5, Seite 1) unter den Schneidetisch fielen.

Jenseits der unterhaltenen Abenteuer-Aspekte nimmt diese vorzügliche Fassung die Thematiken von Recht und Unrecht, Töten und Getötetwerden, von Liebe und Hass reclativ ernst, und so ist etwa auch Offenbachs Hawkens ein mitunter nachdenklicher Charakter mit mehr Tiefe als die doch etwas schablonenhafte Figur bei May vorgibt.

GiselaGressmann

Gisela Greßmann als Nscho-tschi

Mit anderen Worten: Der ‚Winnetou‘-Klassiker schlechthin – und bislang unerreicht: also eigentlich 6 Punkte wert. Es wäre mehr als wünschenswert, daß die Gesamtaufnahme aller 6 Singlefolgen nochmals als CD wiederveröffentlicht würde. (thoschw)

Diesem frommen Wunsch wurde bisher nicht entsprochen … dafür gibt es hier aber alle Original-Single Aufnahmen (bei der o.g. besprochenen LP Ausgabe – die mir nicht bekannt ist), fehlen wohl einige Teile (wie z.B. die 1. Folge).

Regie führte ein gewisser Joseph Offenbach (der auch die Rolle des kauzigen Sam Hawkins mübernommen hat) … Experten unter uns werden ihn noch kennen, als den Vati Kurt Scholz bei der großartigen TV-Serie „Die Unverbesserlichen“.

Mich überzeugen diese Aufnahmen heute noch … ganz sicher werden aber viele diese Aufnahmen eher als antiquiert betrachten … aber wenn man mit glühenden Backen – damals … long time ago … gehört hat, dann ist das halt einfach so.

Wohlan .. .hier nun die fünfte Folge und nun beginnt die quälende Gefangenschaft von Old Shatterhand, Sam Hawkins, Stone & Parker … aber immerhin tritt nun die charmante Nscho-tschi auf den Plan … na ja … damals hatte ich jedenfalls glühende Bäckchen … *ggg* … trotz der drollinge Begrüßung von „Good day“ … sollte vermutlich „guten Tag“ heißen …

Ein Extra-Lob für die Darstellung der Schruken und Halunken namens Tangua und insbesonder des Rattler (der zelebriert diese Rolle geradezu atemberaubend … )

und …

… das dramatische Finale folgt dann demnächst in diesem Theater.

AlleFolgen

Alle Folgen dieser EP-Serie

Besetzung:
Jörg Behringer (Howard)
Volker Brandt (Old Shatterhand)
Erik Brädt (Tangua)
Charles Brauer (Winnetou)
Reinhard Brox (Rattler)
Rudolf Dobersch (Klekih-petra)
Benno Gellenbeck (Intschu tschuna)
Gisela Greßmann (Nscho-tschi)
Heinz-Horst Hofmann (Will Parker)
Immo Kroneberg (Dick Stone)
Joseph Offenbach (Sam Hawkens)
Mariette Termer (Alte Squaw)
Karlheinz Wüpper (Bancroft)
+
andere Mitglieder der Hamburger Bühnen
+
Geräuscheffekte: Willy Wany

Regie: Joseph Offenbach

BackCover1

Titel:
01. Am Marterpfahl (Teil 1) 6.09
02. Am Marterpfahl (Teil 2) 6.55

LabelB1.jpg

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Karl May – Winnetou – Folge 4 – Old Shatterhand am Rand des Grabes (Hörspiel) (1965)

FrontCover1.jpgAlso … vor wenigen Tagen war ich mal ein wenig länger im Keller (da war es ein wenig kühler) und ich habe versucht, dem Prinzip Ordnung ein wenig Gehör zu verschaffen. Ob das ne gute Idee  war, ich weiß es nicht. Der Keller ist aufgräumter, mein Arbeitszimmer ein wenig voller … denn so etliche „Schmuckstücke“ meines persönlichen Werdegangs durften mal wieder ans Tageslicht.

Darunter diese 6teilige EP-Serie „Winnetou“ aus dem Jahr 1965. Diese Serie war ein Glanzstück meiner Kindheit im Jahre 1965, und klar, dass Winnetour-Fieber hatte sich längst bei uns ausgebreitet und auch mich erfasst.

Aber nicht nur ich war und bin begeistert:

Klasseklasseklasse! Unter Offenbachs Regie entstand eine wunderbare Winnetou-Adoption (die einen Teil des Buches „Winnetou I“ beinhaltet). Winnetou und Sam Hawkens sind vorbildlich gesprochen und Erik Brädt setzt ein Glanzlich als unübertroffen fieser Tangua, dem man einfach nur die Pest an den Hals wünscht. (Das Fehlen der ersten Single der Philips-Aufnahme macht sich hier zum Glück nicht störend bemerkbar – bei der Fass-Produktion von „Der Schatz im Silbersee“ sieht das leider anders aus.) (Cartman)

Die Hörspielfassung verrät den professionellen Dramaturgen: Uwe Storjohann hat die Marterung Rattlers (unglaublich intensiv: Reinhard Brox) vor den alles entscheidenen Kampf zwischen Intsch-tschuna und Old Shatterhand vorgezogen, sodaß der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten bleibt. Bedauerlich bleibt allein, daß in der gekürzten LP-Version neben der 1.Single-Folge ‚Der Grizzly und das Greenhorn‘ auch die Pueblo-Szenen mit Nscho-tschi und Old Shatterhand (Single-Folge 5, Seite 1) unter den Schneidetisch fielen.

Jenseits der unterhaltenen Abenteuer-Aspekte nimmt diese vorzügliche Fassung die Thematiken von Recht und Unrecht, Töten und Getötetwerden, von Liebe und Hass reclativ ernst, und so ist etwa auch Offenbachs Hawkens ein mitunter nachdenklicher Charakter mit mehr Tiefe als die doch etwas schablonenhafte Figur bei May vorgibt.

Mit anderen Worten: Der ‚Winnetou‘-Klassiker schlechthin – und bislang unerreicht: also eigentlich 6 Punkte wert. Es wäre mehr als wünschenswert, daß die Gesamtaufnahme aller 6 Singlefolgen nochmals als CD wiederveröffentlicht würde. (thoschw)

Diesem frommen Wunsch wurde bisher nicht entsprochen … dafür gibt es hier aber alle Original-Single Aufnahmen (bei der o.g. besprochenen LP Ausgabe – die mir nicht bekannt ist), fehlen wohl einige Teile (wie z.B. die 1. Folge).

Regie führte ein gewisser Joseph Offenbach (der auch die Rolle des kauzigen Sam Hawkins mübernommen hat) … Experten unter uns werden ihn noch kennen, als den Vati Kurt Scholz bei der großartigen TV-Serie „Die Unverbesserlichen“.

Mich überzeugen diese Aufnahmen heute noch … ganz sicher werden aber viele diese Aufnahmen eher als antiquiert betrachten … aber wenn man mit glühenden Backen – damals … long time ago … gehört hat, dann ist das halt einfach so.

Wohlan .. .hier nun die vierte Folge und nun beginnt die kriegerische Auseinandersetzung zwischen den Apachen und den Bleichgesichtern.

Die „Kampfhandleungen“ entbehren nicht einer gewissen Kominik … aber wir schrieben damals halt das Jahr 1965 … na ja … damals hatte ich glühende Bäckchen … *ggg* …

und …

… die restlichen Folgen werden im Laufe der nächsten Tage hier präsentiert …

AlleFolgen

Alle Folgen dieser EP-Serie

Besetzung:
Jörg Behringer (Howard)
Volker Brandt (Old Shatterhand)
Erik Brädt (Tangua)
Charles Brauer (Winnetou)
Reinhard Brox (Rattler)
Rudolf Dobersch (Klekih-petra)
Benno Gellenbeck (Intschu tschuna)
Gisela Greßmann (Nscho-tschi)
Heinz-Horst Hofmann (Will Parker)
Immo Kroneberg (Dick Stone)
Joseph Offenbach (Sam Hawkens)
Mariette Termer (Alte Squaw)
Karlheinz Wüpper (Bancroft)
+
andere Mitglieder der Hamburger Bühnen
+
Geräuscheffekte: Willy Wany

Regie: Joseph Offenbach

BackCover.jpg

Titel:
01. Old Shatterhand am Rand des Grabes (Teil 1) 6.32
02. Old Shatterhand am Rand des Grabes (Teil 2) 5.52

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Karl May – Winnetou – Folge 3 – Winnetou in Fesseln (Hörspiel) (1965)

FrontCover1Also … vor wenigen Tagen war ich mal ein wenig länger im Keller (da war es ein wenig kühler) und ich habe versucht, dem Prinzip Ordnung ein wenig Gehör zu verschaffen. Ob das ne gute Idee  war, ich weiß es nicht. Der Keller ist aufgräumter, mein Arbeitszimmer ein wenig voller … denn so etliche „Schmuckstücke“ meines persönlichen Werdegangs durften mal wieder ans Tageslicht.

Darunter diese 6teilige EP-Serie „Winnetou“ aus dem Jahr 1965. Diese Serie war ein Glanzstück meiner Kindheit im Jahre 1965, und klar, dass Winnetour-Fieber hatte sich längst bei uns ausgebreitet und auch mich erfasst.

Aber nicht nur ich war und bin begeistert:

Klasseklasseklasse! Unter Offenbachs Regie entstand eine wunderbare Winnetou-Adoption (die einen Teil des Buches „Winnetou I“ beinhaltet). Winnetou und Sam Hawkens sind vorbildlich gesprochen und Erik Brädt setzt ein Glanzlich als unübertroffen fieser Tangua, dem man einfach nur die Pest an den Hals wünscht. (Das Fehlen der ersten Single der Philips-Aufnahme macht sich hier zum Glück nicht störend bemerkbar – bei der Fass-Produktion von „Der Schatz im Silbersee“ sieht das leider anders aus.) (Cartman)

Die Hörspielfassung verrät den professionellen Dramaturgen: Uwe Storjohann hat die Marterung Rattlers (unglaublich intensiv: Reinhard Brox) vor den alles entscheidenen Kampf zwischen Intsch-tschuna und Old Shatterhand vorgezogen, sodaß der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten bleibt. Bedauerlich bleibt allein, daß in der gekürzten LP-Version neben der 1.Single-Folge ‚Der Grizzly und das Greenhorn‘ auch die Pueblo-Szenen mit Nscho-tschi und Old Shatterhand (Single-Folge 5, Seite 1) unter den Schneidetisch fielen.

Jenseits der unterhaltenen Abenteuer-Aspekte nimmt diese vorzügliche Fassung die Thematiken von Recht und Unrecht, Töten und Getötetwerden, von Liebe und Hass reclativ ernst, und so ist etwa auch Offenbachs Hawkens ein mitunter nachdenklicher Charakter mit mehr Tiefe als die doch etwas schablonenhafte Figur bei May vorgibt.

Mit anderen Worten: Der ‚Winnetou‘-Klassiker schlechthin – und bislang unerreicht: also eigentlich 6 Punkte wert. Es wäre mehr als wünschenswert, daß die Gesamtaufnahme aller 6 Singlefolgen nochmals als CD wiederveröffentlicht würde. (thoschw)

Diesem frommen Wunsch wurde bisher nicht entsprochen … dafür gibt es hier aber alle Original-Single Aufnahmen (bei der o.g. besprochenen LP Ausgabe – die mir nicht bekannt ist), fehlen wohl einige Teile (wie z.B. die 1. Folge).

Regie führte ein gewisser Joseph Offenbach (der auch die Rolle des kauzigen Sam Hawkins mübernommen hat) … Experten unter uns werden ihn noch kennen, als den Vati Kurt Scholz bei der großartigen TV-Serie „Die Unverbesserlichen“.

Mich überzeugen diese Aufnahmen heute noch … ganz sicher werden aber viele diese Aufnahmen eher als antiquiert betrachten … aber wenn man mit glühenden Backen – damals … long time ago … gehört hat, dann ist das halt einfach so.

Wohlan .. .hier nun die zweite Folge und hier prallen gans massiv die verschiedenen Welten aufeinander: Die Welt der „Rothäute“ und die der weißen Eindringle … die im Auftrag der Pacific Railroad das Land für den Bau einer Eisenbahn vermessen … aber auch die Welt des höflichen, zuuweilen in wenig naiven Old Shatterhad und die des rüppelhaften, unverschämten Trinkboldes Mr. Rattler, der kein Maß und Ziel kennt … mit tragischen Konsequenzen … z.B. dass Winnetou und  gefesselt auf ihren Tod warten … aber da ist ja noch Old Shatterhand … und sein gewiefter Freund Sam Hawkins …

und …

… die restlichen Folgen werden im Laufe der nächsten Tage hier präsentiert …

AlleFolgen

Alle Folgen dieser EP-Serie

Besetzung:
Jörg Behringer (Howard)
Volker Brandt (Old Shatterhand)
Erik Brädt (Tangua)
Charles Brauer (Winnetou)
Reinhard Brox (Rattler)
Rudolf Dobersch (Klekih-petra)
Benno Gellenbeck (Intschu tschuna)
Gisela Greßmann (Nscho-tschi)
Heinz-Horst Hofmann (Will Parker)
Immo Kroneberg (Dick Stone)
Joseph Offenbach (Sam Hawkens)
Mariette Termer (Alte Squaw)
Karlheinz Wüpper (Bancroft)
+
andere Mitglieder der Hamburger Bühnen
+
Geräuscheffekte: Willy Wany

Regie: Joseph Offenbach

BackCover1.jpg

Titel:
01. Winnetou in Fesseln (Teil 1) 6.03
02. Winnetou in Fesseln (Teil 2) 5.59

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Diese EP bekam ich zu meinem 10. Geburtstag und meine Mutter neigte immer wieder dazu, solche Geschenke mit ihrer Wdmung zu versehen:

Widmung

Karl May – Winnetou – Folge 2 – Fluch des Feuerwassers (Hörspiel) (1965)

FrontCover1Also … vor wenigen Tagen war ich mal ein wenig länger im Keller (da war es ein wenig kühler) und ich habe versucht, dem Prinzip Ordnung ein wenig Gehör zu verschaffen. Ob das ne gute Idee  war, ich weiß es nicht. Der Keller ist aufgräumter, mein Arbeitszimmer ein wenig voller … denn so etliche „Schmuckstücke“ meines persönlichen Werdegangs durften mal wieder ans Tageslicht.

Darunter diese 6teilige EP-Serie „Winnetou“ aus dem Jahr 1965. Diese Serie war ein Glanzstück meiner Kindheit im Jahre 1965, und klar, dass Winnetour-Fieber hatte sich längst bei uns ausgebreitet und auch mich erfasst.

Aber nicht nur ich war und bin begeistert:

Klasseklasseklasse! Unter Offenbachs Regie entstand eine wunderbare Winnetou-Adoption (die einen Teil des Buches „Winnetou I“ beinhaltet). Winnetou und Sam Hawkens sind vorbildlich gesprochen und Erik Brädt setzt ein Glanzlich als unübertroffen fieser Tangua, dem man einfach nur die Pest an den Hals wünscht. (Das Fehlen der ersten Single der Philips-Aufnahme macht sich hier zum Glück nicht störend bemerkbar – bei der Fass-Produktion von „Der Schatz im Silbersee“ sieht das leider anders aus.) (Cartman)

Die Hörspielfassung verrät den professionellen Dramaturgen: Uwe Storjohann hat die Marterung Rattlers (unglaublich intensiv: Reinhard Brox) vor den alles entscheidenen Kampf zwischen Intsch-tschuna und Old Shatterhand vorgezogen, sodaß der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten bleibt. Bedauerlich bleibt allein, daß in der gekürzten LP-Version neben der 1.Single-Folge ‚Der Grizzly und das Greenhorn‘ auch die Pueblo-Szenen mit Nscho-tschi und Old Shatterhand (Single-Folge 5, Seite 1) unter den Schneidetisch fielen.

Volker Brandt

Volker Brandt

Jenseits der unterhaltenen Abenteuer-Aspekte nimmt diese vorzügliche Fassung die Thematiken von Recht und Unrecht, Töten und Getötetwerden, von Liebe und Hass reclativ ernst, und so ist etwa auch Offenbachs Hawkens ein mitunter nachdenklicher Charakter mit mehr Tiefe als die doch etwas schablonenhafte Figur bei May vorgibt.

Mit anderen Worten: Der ‚Winnetou‘-Klassiker schlechthin – und bislang unerreicht: also eigentlich 6 Punkte wert. Es wäre mehr als wünschenswert, daß die Gesamtaufnahme aller 6 Singlefolgen nochmals als CD wiederveröffentlicht würde. (thoschw)

Diesem frommen Wunsch wurde bisher nicht entsprochen … dafür gibt es hier aber alle Original-Single Aufnahmen (bei der o.g. besprochenen LP Ausgabe – die mir nicht bekannt ist), fehlen wohl einige Teile (wie z.B. die 1. Folge).

Regie führte ein gewisser Joseph Offenbach (der auch die Rolle des kauzigen Sam Hawkins mübernommen hat) … Experten unter uns werden ihn noch kennen, als den Vati Kurt Scholz bei der großartigen TV-Serie „Die Unverbesserlichen“.

Mich überzeugen diese Aufnahmen heute noch … ganz sicher werden aber viele diese Aufnahmen eher als antiquiert betrachten … aber wenn man mit glühenden Backen – damals … long time ago … gehört hat, dann ist das halt einfach so.

Wohlan .. .hier nun die zweite Folge und hier prallen gans massiv die verschiedenen Welten aufeinander: Die Welt der „Rothäute“ und die der weißen Eindringle … die im Auftrag der Pacific Railroad das Land für den Bau einer Eisenbahn vermessen … aber auch die Welt des höflichen, zuuweilen in wenig naiven Old Shatterhad und die des rüppelhaften, unverschämten Trinkboldes Mr. Rattler, der kein Maß und Ziel kenntg … mit tragischen Konsequenzen …

und …

… die restlichen Folgen werden im Laufe der nächsten Tage hier präsentiert …

AlleFolgen

Alle Folgen dieser EP-Serie

Besetzung:
Jörg Behringer (Howard)
Volker Brandt (Old Shatterhand)
Erik Brädt (Tangua)
Charles Brauer (Winnetou)
Reinhard Brox (Rattler)
Rudolf Dobersch (Klekih-petra)
Benno Gellenbeck (Intschu tschuna)
Gisela Greßmann (Nscho-tschi)
Heinz-Horst Hofmann (Will Parker)
Immo Kroneberg (Dick Stone)
Joseph Offenbach (Sam Hawkens)
Mariette Termer (Alte Squaw)
Karlheinz Wüpper (Bancroft)
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andere Mitglieder der Hamburger Bühnen
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Geräuscheffekte: Willy Wany

Regie: Joseph Offenbach

BackCover1.jpg

Titel:
01. Fluch des Feuerwassers (Teil 1) 7.03
02. Fluch des Feuerwassers (Teil 2) 5.20

LabelB1

 

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Karl May – Winnetou – Folge 1 – Das Greenhorn und der Grizzly (Hörspiel) (1965)

FrontCover1.jpgAlso … heute war ich mal ein wenig länger im Keller (da war es ein wenig kühler) und ich habe versucht, dem Prinzip Ordnung ein wenig Gehör zu verschaffen. Ob das ne gute Idee  war, ich weiß es nicht. Der Keller ist aufgräumter, mein Arbeitszimmer ein wenig voller … denn so etliche „Schmuckstücke“ meines persönlichen Werdegangs durften mal wieder ans Tageslicht.

Darunter diese 6teilige EP-Serie „Winnetou“ aus dem Jahr 1965. Diese Serie war ein Glanzstück meiner Kindheit im Jahre 1965, und klar, dass Winnetour-Fieber hatte sich längst bei uns ausgebreitet und auch mich erfasst.

Aber nicht nur ich war und bin begeistert:

Klasseklasseklasse! Unter Offenbachs Regie entstand eine wunderbare Winnetou-Adoption (die einen Teil des Buches „Winnetou I“ beinhaltet). Winnetou und Sam Hawkens sind vorbildlich gesprochen und Erik Brädt setzt ein Glanzlich als unübertroffen fieser Tangua, dem man einfach nur die Pest an den Hals wünscht. (Das Fehlen der ersten Single der Philips-Aufnahme macht sich hier zum Glück nicht störend bemerkbar – bei der Fass-Produktion von „Der Schatz im Silbersee“ sieht das leider anders aus.) (Cartman)

Die Hörspielfassung verrät den professionellen Dramaturgen: Uwe Storjohann hat die Marterung Rattlers (unglaublich intensiv: Reinhard Brox) vor den alles entscheidenen Kampf zwischen Intsch-tschuna und Old Shatterhand vorgezogen, sodaß der Spannungsbogen bis zum Ende erhalten bleibt. Bedauerlich bleibt allein, daß in der gekürzten LP-Version neben der 1.Single-Folge ‚Der Grizzly und das Greenhorn‘ auch die Pueblo-Szenen mit Nscho-tschi und Old Shatterhand (Single-Folge 5, Seite 1) unter den Schneidetisch fielen.

Joseph Offenbach

Joseph Offenbach

Jenseits der unterhaltenen Abenteuer-Aspekte nimmt diese vorzügliche Fassung die Thematiken von Recht und Unrecht, Töten und Getötetwerden, von Liebe und Hass reclativ ernst, und so ist etwa auch Offenbachs Hawkens ein mitunter nachdenklicher Charakter mit mehr Tiefe als die doch etwas schablonenhafte Figur bei May vorgibt.

Mit anderen Worten: Der ‚Winnetou‘-Klassiker schlechthin – und bislang unerreicht: also eigentlich 6 Punkte wert. Es wäre mehr als wünschenswert, daß die Gesamtaufnahme aller 6 Singlefolgen nochmals als CD wiederveröffentlicht würde. (thoschw)

Diesem frommen Wunsch wurde bisher nicht entsprochen … dafür gibt es hier aber alle Original-Single Aufnahmen (bnei der o.g. besprochenen LP Ausgabe – die mir nicht bekannt ist), fehlen wohl einige Teile (wie z.B. diese 1. Folge).

Regie führte ein gewisser Joseph Offenbach (der auch die Rolle des kauzigen Sam Hawkins mübernommen hat) … Experten unter uns werden ihn noch kennen, als den Vati Kurt Scholz bei der großartigen TV-Serie „Die Unverbesserlichen“.

Mich überzeugen diese Aufnahmen heute noch … ganz sicher werden aber viele diese Aufnahmen eher als antiquiert betrachten … aber wenn man mit glühenden Backen – damals … long time ago … gehört hat, dann ist das halt einfach so.

Wohlan .. .hier die erste Folge … die restlichen Folgen werden im Laufe der nächsten Tage hier präsentiert …

AlleFolgen

Alle Folgen dieser EP-Serie

Besetzung:
Jörg Behringer (Howard)
Volker Brandt (Old Shatterhand)
Erik Brädt (Tangua)
Charles Brauer (Winnetou)
Reinhard Brox (Rattler)
Rudolf Dobersch (Klekih-petra)
Benno Gellenbeck (Intschu tschuna)
Gisela Greßmann (Nscho-tschi)
Heinz-Horst Hofmann (Will Parker)
Immo Kroneberg (Dick Stone)
Joseph Offenbach (Sam Hawkens)
Mariette Termer (Alte Squaw)
Karlheinz Wüpper (Bancroft)
+
andere Mitglieder der Hamburger Bühnen
+
Geräuscheffekte: Willy Wany

Regie: Joseph Offenbach

BackCover1

Titel:
01. Das Greenhorn und der Grizzly (Teil 1) 6.52
02. Das Greenhorn und der Grizzly (Teil 2) 6.23

LabelB1

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