Friedrich Gulda – Klavierkonzerte Nr 25 + Nr 27 (Wolfgang Amadeus Mozart) (1976)

FrontCover1Friedrich Gulda, der begnadete und geniale Wanderer zwischen Jazz und Klassik hat hier eine wahrlich famose Einspielung von 2 Klavierkonzerten Mozarts vorgenommen:

Überwältigt war der Schreiber bei der Wiederbegegnung mit einer sehr lange nicht mehr gehörten Aufnahme dieses Werks, entstanden im Mai 1975 (zusammen mit dem Konzert KV 595) im Großen Wiener Musikvereinssaal in Wien. Den Konzerten KV 466 und KV 467, im Jahr zuvor eingespielt, ließen Claudio Abbado, die Wiener Philharmoniker und der extrem verantwortungsbewusste Friedrich Gulda nun eine weitere LP mit zwei Mozart-Konzerten folgen 1974.

Konnte sich Abbado im Jahr zuvor noch im Philharmonischen Klang zurückziehen und nobel begleiten, war er bei diesem Konzert quasi „gezwungen“, das Orchester voll aufblühen zu lassen. Und wie die Wiener Philharmoniker da aufblühen, sie können ihren ganzen Farbenreichtum zur Entfaltung bringen, und Abbado muss auch Gulda, da das Orchester vielfach „führt“, einiges vorgeben. Die drei (Solist, Dirigent und Orchester) sind so wie ich es höre ein Herz und eine Seele.
Die Demut, die Gulda dem hörbar ehrfürchtig und innig geliebten Mozart zuteil werden lässt, die Subtilität des Anschlags findet so jemand wie der Schreiber dieser Zeilen staunenswert für sich. Man weiß ja, wie Gulda loslegen kann wenn er will, umso mehr besticht hier die (mögliche) Selbstzügelung. So eine Persönlichkeit wie Gulda könnte selbst bei einem solchen Konzert ein Orchester an die Wand spielen, er tut es nicht, er ist Teil eines Ganzen, nicht mehr und nicht weniger. Seine Kadenz zum ersten Satz fügt sich nahtlos in das Gesamtkonzept. Wie Klavier und Orchester im Andante ineinandergreifen – man kann es beim ersten Mal Durchhören gar nicht erfassen, was da alles drinsteckt. Und wie unwiderstehlich delikat Gulda das Finale hinwirft – das ist Musik, einfach nur vollendete Musik. (Alexander in capriccio-kulturforum.de)

Da kann man dann nur noch anfügen, dass Aufnahmen aus dem Hause „Deutsche Grammophon“ seit jeher als hochwertigen Aufnahmen bekannt sind.

CD Ausgabe, 1987

Besetzung:
Friedrich Gulda (piano)
+
Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Claudio Abbado

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Titel:

Konzert Für Klavier Und Orchester Nr. 25 C-Dur, KV 503:
01. 1. Satz: Allegro Maestoso 16.24
02. 2. Satz: Andante 8.20
03. 3. Satz Allegretto 9.45

Konzert Für Klavier Und Orchester Nr. 27 B-Dur, KV 595:
04. 1. Satz: Allegro 14.45
05. 2. Satz: Larghetto 8.14
06. 3. Satz: Allegro 9.18

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VA – Ein Fest für die Sinne (1994)

FrontCover1.jpgDieser blog dient ja u.a. auch dazu, die unterschiedlichsten Musikrichtungen aus deutschen Landen zu präsentieren … oder, um es mal etwas hochtrabend auszudrücken: Der blog soll quasi eine Art Dokumentationszentrum deutschen Musikschaffens sein.

Und so kommt es dann auch, dieses Album hier nun das Licht des Tages erblickt.

Die Siemens AG gab sich 1994 die Ehre und veröffentlichte diese CD mit dem drolligem Untertitel „Siemens. Wir gehören zur Familie“ (das wüsste ich allerdings).

Dieser Titel war damals des gemeinsame Motto für eine Schar von TV Werbe-Clips, bei denen es um Waschmaschinen und Elektroherde ging:

Und hier finden sich nun u.a. die jeweiligen Musikstücken zu den jeweiligen Werbung  und zwar in voller Länge.

Und wir hören vornehmlich leichte Kompositionen, die mit dem entsprechenden Weichspüler (um man bei der Waschmaschine zu bleiben) behandelt wurden.

Nett anzuhören, kann man ja auch mal zwischendurch machen.

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Aber dann klingt der „Kaiserwalzer“ von Strauss II schon fast wie eine Wohltat und das gilt erst recht für eine weitere Komposition und zwar das „7. Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur, KV 622“ von Wolfgang Amadeus Mozart.

Aber nachdem der Siemens Konzern nun wirklich nicht zu meiner Familie gehört, fällt es mir dennoch nicht weiter schwer … mich von diesem Tonträger zu trennen.

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Titel:
01. Growing Up (Heim/Schabbach) 3.34
02. Gently Turns The Tide (Dahmen/Mertens) 3,15
03. Gihan’s Dream (Julian/Galvez) 3.55
04. Mock Morris (Grainger) 3.44
05. La Conquista (Orlander/Flowers) 5.33
06. The Road Less Travelled (Julian/Galvez) 4.16
07. 7. Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur, KV 622 2. Satz (Mozart) 8.50
08. Drifting (Orlander/Flowers) 4.21
09. Kaiserwalzer (Strauss) 10.13
10. Growing Up (Heim/Schabbach) 1.05
11. Gently Turns The Tide (Dahmen/Mertens) 1.03

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Birnauer Kantorei & Kammerorchester – Krönungsmesse + Litaniae Lauretanae (Mozart) (1970)

FrontCover1.JPGFreunde der gepflegten Jazzmusik kommen aus meiner Sicht ja überhaupt nicht an dem legendären MPS Label aus dem Schwarzwald vorbei.

Aber dieses Label hatte auch im Bereich der klassischen Musik so einiges zu bieten … auch wenn sie natürlich mit großen Labels wie der Deutschen Grammophon nicht konkurrieren konnten.

Aber diese Aufnahmen sind ein feines Beispiel für meine Behauptung.

Aufgeführt werden hier die zwei Mozartwerke von der Birnauer Kantorei:

Die Birnauer Kantorei e.V.  wurde im Jahre 1966 von der Konzertsängerin Cilla Mayer

Klaus Reiners

Klaus Reiners

und dem Dirigenten und Kirchenmusiker Klaus Reiners als Konzertchor gegründet. Klaus Reiners leitete die Kantorei 48 Jahre lang. Der Zweck des Vereins besteht in der Förderung konzertanter Kirchenmusik im Bodenseeraum. Die Kantorei besteht heute aus einem Chor mit etwa 75 Sängerinnen und Sängern aus dem weiteren Bodenseeraum. (Selbstdarstellung).

Wir hören zum einen die legendäre „Krönungsmesse“:

Der Name Krönungsmesse ist erstmals 1862 in der Erstauflage des Köchelverzeichnis schriftlich nachgewiesen. Sehr wahrscheinlich wurde die Messe für den Ostergottesdienst 1779 am Salzburger Dom, der auf den 4. April fiel, komponiert. Mozart datierte die Partitur auf den 23. März 1779, womit er vermutlich die Fertigstellung der Komposition kennzeichnete. Unmittelbar nach Mozarts Tod wurde die Messe KV 317 zur bevorzugten Komposition für Gottesdienste bei Kaiser- und Königskrönungen sowie bei Dankgottesdiensten. Zum ersten Mal dürfte sie im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten für Kaiser Franz II. verwendet worden sein.

Charakteristisch für diese Messe sind die sinfonischen Elemente. Solostimmen und Chor werden sehr deutlich voneinander getrennt. Die wahrscheinlich ursprünglich kapellinterne Bezeichnung Krönungsmesse ist, von der Wiener Hofmusikkapelle ausgehend, bald Allgemeingut geworden. Der Umstand, dass die Mozarts der Wallfahrtskirche Maria Plain in tiefer Frömmigkeit verbunden waren, veranlasste 1907 den Mozart-Enthusiasten Johann Evangelist Engl zu der unbeweisbaren Feststellung, die Krönungsmesse wäre für das alljährliche Maria-Plainer-Krönungsfest, das im Jahre 1779 am 27. Juni begann, komponiert worden – eine sich hartnäckig haltende Legende. (Quelle: wikipedia)

Basilika Birnau

Die Basilika in Birnau (hier entstanden die Aufnahmen)

Und dann noch das mir bisher unbekannte Litanie Lauretanae De Beata Maria Virgine:

Dieses Werk steht in der Tradition der sog. „Lauretanische Litanei“:

Die Lauretanische Litanei – lat. Litania de Beata (Maria Virgine), „Litanei von der Seligen (Jungfrau Maria)“ – ist eine in der katholischen Kirche verwendete Litanei, deren Anrufungen sich an die Gottesmutter richten. Sie geht auf mittelalterliche Wurzeln zurück und wurde mehrfach erweitert und verändert. In der überlieferten Form ist sie im Wesentlichen erstmals 1531 im italienischen Wallfahrtsort Loreto belegt, nach dessen latinisiertem Namen sie benannt ist. (‚Quelle: wikipedia)

Und auch wenn mir der religiöse Hintergrund dieser Musik sonst wo vorbei geht … kompositorisches ein weiteres Beispiel von der musikalischen Kraft, die von Mozart ausging.

Wer sich auch mal für Klänge dieser Art informieren möchte, sollte hier beherzt zugreifen … denn die Macher von MPS … die stehen einfach für Qualität.

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Und hier liegt der Ort Birnau … und zwar am Bodensee

Besetzung:
Hans-Martin Hackbarth (Bass)
Willi Manz (Tenor)
Cilla Mayer (Sopran)
Andrea von Ramm (Alt)
+
Birnauer Kantorei & Kammerorchester unter der Leitung von Klaus Reiners
+
Knrad Philipp Schuba (organ)

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Titel:

Krönungsmesse Missa Nr. 14 C-Dur KV 317 (Teil 1)
01. Krönungsmesse Missa Nr. 14 C-Dur KV 317 (Teil 1) 20.39
01.1. 
Kyrie
01.2. Gloria
01.3. Credo
01.4. Sanctus
01.5. Benedictus
01.6. Agnus Dei

Litanie Lauretanae De Beata Maria Virgine KV 109:
02. Litanie Lauretanae De Beata Maria Virgine KV109 14.09
02.1. Kyrie
02.2.Sancta Maria
02.3.Salus Infirmaorum
02.4.Regina Angelorum
02.5. Agnus Dei

Musik: Wolfgang Amadeus Mozart

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Kammerharmonie der Tschechischen Philharmonie – Mozart – Bläser-Serenade (1971)

FrontCover1.JPGHier eine eher unbekannte kleine Perle aus dem Schaffen des Wolfgang Amadeus Mozart:

Gran Partita ist die populäre Bezeichnung für die 1781 komponierte Serenade Nr. 10 in B-Dur KV 361 für zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Bassetthörner, vier Waldhörner, zwei Fagotte und Kontrabass von Wolfgang Amadeus Mozart. Die Kontrabassstimme wird heute teilweise auf einem Kontrafagott gespielt. Die Aufführungsdauer beträgt etwa 50 Minuten. Das Stück besteht aus sieben Sätzen.

Der britische Dramatiker Peter Shaffer lässt Mozarts vorgeblichen Widersacher Antonio Salieri in seinem Theaterstück Amadeus wie auch in der filmischen Adaption das Adagio der Serenade so charakterisieren.

„Die Partitur sah nach nichts aus. Der Anfang, so simpel, fast lächerlich. Nur ein Pulsieren, Fagotte, Bassetthörner – wie eine rostige Quetschkommode. Doch da, plötzlich, hoch darüber, eine einsame Oboe, ein einzelner Ton, unerschütterlich über allem, bis eine Klarinette ihn aufnimmt, in einer Phrase von solch himmlischer Süße! Das war keine Komposition eines Zirkusaffen! So eine Musik hatte ich noch nie vernommen. Voll tiefster Sehnsucht; einer so unstillbaren Sehnsucht, dass ich erbebte und es mir schien, als hörte ich die Stimme Gottes.“

Na … wenn das keine Verheißung ist …!

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Dargeboten wird dieses Kleinod von der sog. Kammerharmonie der Tschechischen Philharmonie Prag:

Die Tschechische Philharmonie ist ein international anerkanntes Orchester Tschechiens. Bei einer für die Oktoberausgabe 2006 von der französischen Musikzeitschrift Le Monde de la Musique durchgeführten Umfrage unter Musikkritikern wurde die Tschechische Philharmonie unter die zehn besten Orchester Europas gewählt, 2008 in der Dezemberausgabe der britischen Zeitschrift „Gramophone“ unter die 20 besten Orchester weltweit.

Als typisches Charakteristikum des Orchesters gilt sein „weicher Klang“, nahezu sämtliche Referenzaufnahmen mit Musik tschechischer Komponisten entstanden mit der Tschechischen Philharmonie. (Quelle: wikipedia)

Aber eben nicht nur bei den tschechischen Komponisten wusste dieses Orchester (bzw. die Bläser jenes Orchesters) zu überzeugen.

Und das tschechische Label Supraphon produzierte dann auch für den deutschen Markt (ein weiterer Hinweise auf die hohe Qualität der Supraphon Aufnahmen). Den Vertrieb in der BRD übernahm die Ariola, in der DDR kamen solche Mitschnitte wohl bei Eterna heraus.

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Besetzung:
Kammerharmonie der Tschechischen Philharmonie Prag unter der Leitung voLibor Pesek

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Titel:

Serenade Nr. 10 KV 361:
01. Largo – Molto Allegro 9.43
02. Menuetto 6.05
03. Adagio 5.14
04. Allegretto 5.44
05. Romance – Adagio – Allegretto 5.14
06. (Thema Mit 6 Variationen) (Andante) 10.07
07. Finale (Rondo) – Molto Allegro 3.31

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Herbert von Karajan – Meditation – Musik zum Träumen (Siemens Aktiengesellschaft) (1984)

FrontCover1Schallplatten als Werbepräsente waren ja immer wieder mal sehr beliebt.

Hier ein Beispiel aus dem Jahr 1984. Gestiftet wurde die LP von der „Siemens Aktiengesellschaft (Zweigniederlassung Stuttgart)“.

Und wenn man dann Herbert von Karajan präsentiert, kann man nicht viel falsch machen.

Man bediente sich dabei aus dem Katalog der „Deutschen Grammophon“ und diese wiederum zauberten aus ihrem Archiv Aufnahmen von Karajan aus den Jahren 1961 – 1968; man könnte meinen „olle Kamellen“, aber das ist natürlich bei klassischen Aufnahmen Quatsch. Denn die Werke von Bach, Mozart & Co. sind einfach zeitlos. Und die Komponisten Léo Delibes und Jules Massenet waren mir bis dato noch gar nicht bekannt.

Mit diesem „musikalischem Gruß“ bedankte man sich „für die gute Zusammenarbeit“ … aber irgendwie scheint mir das alles mit einer arg heißen Nadel gestrickt, denn auf der Rückseite hätte man ohne weiteres noch ein wenig Platz gehabt, für ein paar persönliche Worte …

Nun denn: hier klassische Aufnahmen von Karajan und auch ich bedanke mich artig bei der treuen Leserschaft !

PromoFoto60erJahre

Promo – Foto aus den 60er Jahren

Besetzung:
Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Herbert von Karajan
+
Michel Schwalbé (violin bei 04.)
Gerhard Stempnik english horn bei 07.)
Karlheinz Zöller (flute bei 08.)

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Titel:

Johann Sebastian Bach:
01. Suite Nr. 3 D-dur BMV 1068 – Air 6.34
02. Suite Nr. 2 h-moll BWV 1967 – Rondeau 1.44

Wolfgang Amadeus Mozart:
03. Eine kleine Nachtmusik G-dur KV 525 / 5.29

Léo Delibes:
04. Coppélia-Ballettsuite – Ballade 2.52

Jules Massenet:
05. Thais – Meditationen 6.06

Fréderic Chopin – Roy Douglas:
06. Les Sylphides – Prelude – Noctune 7.21

Jean Sibelius:
07. Der Schwan von Tuonela op 22 Nr 3 / 7.41

Claude Debussy:
08. Prélude à L´aprèsmidi d´un faune 9.55

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Verschiedene Interpreten – Erkennen Sie die Melodie (60 Minuten Car-Sette) (1984)

FrontCover1.jpgJetzt wird es ein wenig arg profan:

Hier ne sog. Kauf-MC aus den 80er Jahren, deren Titel schon ein wenig dümmlich ist … „Erkennen Sie die Melodie“ …

Kann man vermutlich nur verstehen, wenn man weiß, dass es damals eine gleichnamige TV-Show im ZDF mit dem Moderator Günther Schramm gab.

Diese MC hat mit dieser Show allerdings überhaupt nichts zutun.

Vielmehr hören wir hier „Hits“ der klassischen Musik im Weichspüler-Sound „moderner“ Interpreten wie Franz Lambert, Klaus Wunderlich, Günter Noris oder Richard Clayderman.

Für die eher seichten Interpretationen können übrigens die Komponisten nix dafür.

Und man ließ sich dieses „Werk“ dann auch noch sponsern, denn auf der Hülle ist zu lesen:

„Von Autoradioherstellern empfohlen: Panasonic, Fisher, Gelhard“.

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Und damit ist auch der Zweck dieser MC hinreichend geklärt. Die Musik sollte dem Autofahrer die Fahrzeit versüßen …

Nun gut, damals habe ich mir für diesen Zweck dann doch lieber selber eigene MC´s produziert, mit denen der gleiche Zweck weitaus besser erfüllt wurde, frei nach dem Motto „Take The Highway“ …

Und der MC-Player im Auto ist ja mittlerweile gänzlich verschwunden …

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Titel:
01. Richard Clayderman: Liebestraum (Liszt) 3.08
02. Georges Schmitt-Randall: Humoreske (Dvorak) 3.22
03. Franz Lambert: Solvejgs Lied (Peer Gynt Suite II) (Grieg) 3.45
04. Nicolas de Angelis: Prälidium in d-moll (Bach) 2.02
05. Günter Noris: Träumerei (Schuhmann) 4.08
06. Jean-Michel de France: Nocturne (op. 55 No. 2) (Chopin) 3.13
07. Georges Schmitt-Randall: Badinerie (Bach) 2.10
08. Richard Clayderman: Ode To Joy (Beethoven) 3.10
09. Franz Lambert: Andante Klavierkonzert Nr. 21 (Mozart) 3.22
10. Nicolas de Angelis: Etüde (Sor) 2.53
11. Franz Lambert: Thema aus Die Moldau (Smetana) 3.13
12. Richard Clayderman: Mondscheinsonate (Beethoven) 3.13
13. Georges Schmitt-Randall: Menuett (Boccherini) 2.36
14. Nicolas de Angelis: Concerto d´Aranjuez (Rodrigo) 5.54
15. Günter Noris: Etüde in E-Dur (In mir erklingt ein Lied) (Chopin) 2.56
16. Jean-Michel de France: Romanze (Beethoven) 3.00
17. Franz Lambert: Air (Suite Nr. 3 D-dur) (Bach) 3.01
18. Günter Noris: Ungarischer Tanz Nr. 5 (Brahms) 3.30
19. Klaus Wunderlich: Leise flehen meine Lieder (Schubert) 3.12

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Leonard Bernstein & Chor und Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks – Requiem (Mozart KV 626) (1989)

FrontCover1Dieses blog hier lebt ja auch gelegentlich von tagesaktuellen Ereignissen. Und heute war so ein Tag, der mich drängt, dieses Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart zu präsentieren.

Heute Vormittag ist meine Schwiegermutter im Alter von 93 Jahren verstorben …

Ihr Tod hatte sich ja schon angekündigt und wenn er dann doch plötzlich da ist … kann sich eine bleierne Schwere breitmachen. Aber sie wollte wohl nicht länger als gerade eine Nacht in einer palliativmedizinischen Abteilung eines Krankenhauses in der Nähe von Freising verweilen … Gestern eingeliefert (es ging nicht mehr anders), heute früh verstorben …

Und die Beerdigung findet dann ausgerechnet am Rosenmontag statt …

Und dieses Requiem hat eine ganz besondere Entstehungsgeschichte:

Das Requiem in d-Moll (KV 626) aus dem Jahr 1791 ist Wolfgang Amadeus Mozarts letzte Komposition. Obwohl es nur zu etwa zwei Dritteln tatsächlich von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke. Mozart starb während der Komposition. Da es sich um ein Auftragswerk handelte, vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr, ein Schüler von Mozart, das Requiem im Auftrag von Constanze Mozart, der Witwe des Komponisten. Die Entstehungsgeschichte und Qualität der nachträglichen Ergänzungen werden seit langem heftig diskutiert. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang dieser Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben zudem eine üppige Mythenbildung angeregt. (Quelle: wikipedia).

Label

Die Aufnahme gab´s damals auch noch als Vinyl-Edition

Weitere Informationen zu dieser Entstehungsgeschichte spare ich mir heute … meine Gedanken sind ganz woanders … und es gibt da schon ein paar „nette“ Geschichten zu meiner Schwiegermutter … die ihre Prägungen durch den „Bund deutscher Mädel“ nie loswerden konnte … davon aber vielleicht später mehr.

Aufgenommen wurde dieses Meisterwerk in der Klosterpfarrkirche in Diessen am Ammersee/Oberbayern im Juli 1988.

Für mich kann es heute nur diese Musik geben … sie soll auch meine Frau neben all den Umarmungen meinerseits ein wenig begleiten …

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Besetzung:
Chor und Symphonie-Orchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Leonard Bernstein
+
Maria Ewing (Sopran)
Jerry Hadley (Tenor)
Cornelius Hauptmann (Bass)
Marie McLaughlin (Sopran)
+
Friedemann Winklhofer (organ)

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Titel:

Introitus:
01. Requiem 6.39

Kyrie:
02 Kyrie 2.45

Sequentia:
03. Dies Irae 1.43
04. Tuba Mirum 4.28
05. Rex Tremendae 2.42
06. Recordare 5.42
07. Confutatis 2.21
08. Lacrimosa 5.36

Offertorium:
09. Domine Jesu 3.28
10. Hostias 3.59

Sanctus:
11. Sanctus 1.48

Benedictus:
12. Benedictus 5.14

Agnus Dei:
13. Agnus Dei 4.53

Communio:
14. Lux Aeterna 6.44

Musik: Wolfgang Amadeus Mozart mit Ergänzungen von Joseph Eybler und Franz Xaver Süßmayr

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Und hier das Konzert als Videomitschnitt (Leonard Bernstein erläutert zu Beginn auf deutsch die Hintergründe des Requiems):