Musik Express (Zeitschrift) – Dezember 1970

TitelNa endlich, kann ich mich meiner Sammlung alter „Musik Express“ Ausgaben zuwenden:

Januar 1956 wurde der Musikexpress als „Muziek Expres“ in Den Haag gegründet, um Konzertveranstaltungen des holländischen Veranstalters Paul Acket zu bewerben. Anfang der 1960er Jahre wurde in der Zeitschrift das Programm des illegalen Senders Radio Veronica abgedruckt, was zu einer Auflagensteigerung führte. 1969 bezog eine deutsche Redaktion Büros in Köln und veröffentlichte seit Juli 1969 eine eigenständige deutschsprachige Version, die sich aus einem der holländischen Druckversion zuvor beigelegten deutschen Textblatt entwickelt hatte. Seit 1971 erscheint der Musikexpress monatlich in Deutschland.

1973 wurde in Hamburg die Redaktion des Musikexpress mit der Zeitschrift Sounds fusioniert. Wegen des Auflagenrückgangs der Sounds mussten die Zeitschriften 1982 an die Münchener Marquard Media Gruppe verkauft werden. Im Januar 1983 wurden sie unter dem Namen Musikexpress/Sounds zusammengeführt. Im Musikexpress/Sounds kam eher das traditionellere Musik- und Journalismusverständnis des Musikexpress zum Ausdruck. 1984 erreichte Musikexpress/Sounds mit 181.327 die bislang höchste Auflage. 1989 erschien die letzte Ausgabe des holländischen Muziek Expres. 2000 übernahm der Axel-Springer-Verlag die Zeitschrift neben anderen Veröffentlichungen der Marquard Medien und gründete dafür die Axel Springer Mediahouse München GmbH. Mit der September-Ausgabe des gleichen Jahres wurde der Beiname Sounds abgelegt. 2009 hatte es einen Absatzrückgang gegeben, bei dem bei einer Auflage von ca. 50.000 Exemplaren und stabilen 8.000 Abonnenten der Kioskabsatz binnen fünf Jahren um 48 % zurückgegangen war.

Weitere Hefte

Die ersten deutschsprachigen Hefte des Musik Express aus dem Jahr 1969

Zum Jahreswechsel 2009/2010 zog der Musikexpress zusammen mit den anderen Musiktiteln des Axel Springer Verlages (Rolling Stone und Metal Hammer) nach Berlin um, wo er der Die Welt-Gruppe zugeordnet wurde. (Quelle: wikipedia)

Dieser wikipedia Eintrag ist ziemlicher Quatsch … aber als Einstieg halt.

Hier nun mal das Dezember 1970 Heft das sich u.a. mit folgenden Bands/Musikern beschäftigte

The Kinks – The Rolling Stones – Ekseption – Jimmy Cliff – Essener Rock + Pop Festival – Quicksilver Messenger Service – Blood, Sweat & Tears – Tremeloes – Fairport Convention – CCS (mit Alexis Korner) – Melanie – Family – The Band und Brainbox

Und ich sag´s wie es ist: Bei allen Bands (mit Ausnahme der Tremeloes und Jimmy Cliff) schnalze ich heute noch mit der Zunge !!!

Beispiel25

Nachdem das Heft das übliche DIN A4 Format sprengt, blieb mir nichts anderes übrig, als zur Kamera zu greifen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, da insbesondere einige Textbeiträge nur schwer zu lesen sind (insbesondere wenn die Buchstaben hellgrau sind und as auf weißem Hinterrund !).

So habe ich mir die Mühe gemacht, ausgewählte Textbeiträge ergänzend einzuscannen, damit man dieser besser nachlesen kann – wenn man denn will) Dabei wird man allerdings feststellen müssen, dass die journalistische Qualität der Beiträge, dann doch ehr dürftig war. Aber immerhin erfährt man was über die Band „Amsterdam“ … die kannte ich noch gar nicht.

Weitere Ausgaben dieser Zeitschrift folgen und ich ja mal gespannt, wann ich in meinem Keller all die alten Sounds Jahrgänge finde … dann aber !

Beispiel01

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel05

Beispiel04

Beispiel06

Beispiel07

Beispiel08

Beispiel09

Aha

Beispiel10

In der Heftmitte gab´s dann so ne Art Mini-Poster (zum herausnehmen, wenn man denn wollte)

Beispiel11

Beispiel12

Beispiel13

Die „Mülltonne“ war ein Musik-Club in Hannover und freimütig gibt man gleich zum Beginn des Artikels zu, vom Clubbetreiber eingeladen worden zu sein (d.h. er übernahm alle Kosten für die Redaktion, bzw. Redakteurin)

 

Beispiel14

Eine LP spannender als die andere …

 

Beispiel15

Das gab´s bei „Sounds“ natürlich nie: Eine alberne Liebesgeschichte wie diese …

Beispiel16

Kleinanzeigen: Man suchte Mädchen oder ein gebrauchtes Schlagzeug oder verkaufte gar „bespielte Tonbänder“  …

Beispiel17

Beispiel18

Mein Gott, was hab´ ich damals für die Melanie geschwärmt …

Beispiel19

Auch das gab´s bei „Sounds“ natürlich nie: Alberne Witzchen („Joe Cocker kaufte sich einen Papagei … „)

Beispiel20

Beispiel21

Beispiel22

Beispiel23

Da lacht er noch, der Keith Moon (Die Rückseite des Heftes)

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Beispiel24

Aus dem Interview mit Mick Jagger