Verschiedene Interpreten – Dieter Thomas Heck präsentiert Stars und Hits – Tag des deutschen Schlagers `82 (1982)

FrontCover1Auf den ersten Blick eine ganz normale Schlagerplatte, präsentiert von dem großen Dieter Thomas Heck und auch auf den zweiten Blick bleibt es eine ganz normale Schlagerplatte … Man feierte den Tag des Schlagers anläßlich der Verleihung der „Goldenen Stimmgabel“:

Die Goldene Stimmgabel war eine Auszeichnung der deutschen Musikbranche für deutschsprachige Interpreten, die von 1981 bis 2007 vergeben wurde.

Die Preisträger wurden anhand der verkauften Tonträger (LP, CD) bestimmt, deren Verkaufszahlen jeweils vom Oktober des Vorjahres bis zum Juni des laufenden Jahres von der Media Control ermittelt wurden. Im Jahr 2007 wurde die Goldene Stimmgabel zum 22. Mal in der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen am Rhein verliehen. Es war die 27. und letzte Verleihung der Goldenen Stimmgabel insgesamt.

Durch die Fernsehgalas beim ZDF führte Dieter Thomas Heck, der Erfinder der Veranstaltung. Nach seinem Ausscheiden beim ZDF wurde die Verleihung nicht fortgeführt. (Quelle: wikipedia).

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Diese Platte präsentiert also die Sieger der 2. Veranstaltung dieser Art und natürlich tauchen da viele Namen auf, die die Schlagerszene  z.T, sehr lange geprägt haben, wie Rex Gildo Karel Gott, Gitte oder Roland Kaiser.

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Aber auch unbekanntere Interpreten wie Christian Franke, Hanne Haller, Gottlieb Wendehals, Peter Petrel oder Fred Sonnenschein (alias Frank Zander) und seine Freunde erklingen hier in ihrer ganzen Pracht.

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Textlicher Tiefpunkt ist ganz sicher die Polonäse Blankenese und überraschenderweise ist der Text von „Der Teufel und der junge Mann“ von Paola irgendwie zumindest ein wenig pfiffig.

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Also: eine ganz normale Schlagerplatte aber zwei Songs fallen dann schon gewaltig aus dem Rahmen. Da ist zum einen der Ted Herold Song „Bill Haley“ (was machte denn der bei den Schlagerstars ?) und dann als eindeutiger Höhepunkt, der Grusel-Song „Es ist Mitternacht, John“ von Mr. Dieter Thomas Heck himself!

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In bester Edgar Wallace Manier erzählt und „singt“ Heck die Geschichte von Dave Walton und seinem Nebenbuhler John Robertson … Ich weiß nicht, welchen Teufel den Dieter Thomas Heck geritten hat, diese eher parodistische Single aufzunehmen (das dazugehörige Album gibt es demnächst hier), aber dieser Song ist sowas von abstrus und schräg, dass er schon wieder gut ist (zumindest für Leute wie mich, die mit einer gehörigen Portion von schrägem Humor ausgestattet sind).

Und von daher ist diese “ ganz normale Schlagerplatte“ schon irgendwie interessant.

Und natürlich war „Bild am Sonntag“ nur zu gerne bereit, als Pate für diese LP zur Verfügung zu stehen.

BackCover1

Titel:
01. Christian Franke: Ich wünsch dir die Hölle auf Erden (Wenn du heut´gehst) (Schikora/Andergast) 3.42
02. Andrea Jürgens: Mama Lorraine (Dietrich/Busse/Kunze) 3.31
03. Karel Gott: Wenn ich dich nicht hätte (Siegel/Meinunger) 3.42
04. Hanne Haller: Samstag abend (Haller/Meinunger) 4.22
05. Rex Gildo: Wenn ich je deine Liebe verlier (Haller/Meinunger) 4.25
06. Nicole: Flieg nicht so hoch, mein kleiner Freund (Frankfurter/Jung) 3.11
07. Dschinghis Khan: Loreley (Siegel/Meinunger) 3.57
08. Gottlieb Wendehals: Polonaise Blankenese (Böhm-Thom/Jud) 4.12
09. Roland Kaiser: Liebe mich ein letztes Mal (Grabowski/Dietrich/Michalski/Hammerschmidt) 4.24
10. Gitte: Die Frau, die dich liebt (B.Gibb/R.Gibb/Kunze) 4.01
11. Peter Petrel: Ich bin viel zu bescheiden (Davis/Preuß/Thorsten) 3.36
12. Lena Valaitis: Johnny Blue (Siegel/Meinunger) 3.02
13. Ted Herold: Bill Haley (Seelenmeyer/Krüger/Erek) 3.52
14. Paola: Der Teufel und der junge Mann (Heck/Kunze) 3.53
15. Dieter Thomas Heck: Es ist Mitternacht, John (Pacemaker) 3.46
16. Fred Sonnenschein & seine Freunde: Ja, Wenn Wir Alle Englein Wären (Dance Little Bird) (Thomas/Rendall/Marcard/Zander) 3.10

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Viele bunte Schallplatten

Verschiedene Interpreten – Schlager Bonbons (1983)

FrontCover1Jetzt wird es arg süßlich … das Cover gibt da schon mal einen papp-süßen Vorgeschmack.

Aber nachdem diese Scheibe zugunsten des Müttergenesungswerkes veröffentlicht wurde, lassen wir das mal durchgehen-

Scheinbar (oder angeblich) haben die Leser der TV-Zeitschrift „Hör Zu“ diese Lieder ausgesicht. Böse Zungen könnten nun behaupten „Das könnte man denen durchaus auch zutrauen“ …

Geboten wird eine überwiegend sentimental-kitschiges Schlager-Revue durch die letzten Jahrzehnte. Und weitere böse Zungen könnten fragen, ob das die Mütter wirklich verdient haben.

Aber dennoch ging ich mit viel Wohlwollen an dieses Album heran, war eigentlich so gar nicht auf Krawall aus …  hörte mir die Lieder von Peter Alexander, Paola, Karel Gott, Costa Cordalis, Nicole, Peter Hofmann und Howard Carpendal an … und kein anderer als Heino hat´s Carstenswieder mal geschafft, dass ich fast die Contenance verloren habe. Sein kitschiges „Wenn du noch eine Mutter hast“ hat plötzlich in mir all jene Bilder wachgerufen, die von all den krankmachenden Aspekten, die ein Familienleben so mit sich bringen kann (nicht muss !) handeln.

Da fiel mir ein Kollege ein, der als kleiner Junge bei „Missetaten“ auf einem Holzscheit knien musste, da fiel mir mein prügelnder Vater ein (mein Mutter hatte diesbezüglich auch keine Hemmungen), da fielen mir all diese Opfer der „schwarzen Pädagogik“ ein … mit denen ich früher mal auch beruflich zu tun hatte, und mit einem Mal wurde mir mal wieder bewußt, welch verlogene Welt sich in Schlagern (die ich durchaus gelegentlich zu schätzen weiss) manifestiert.

Ach ja, die Schirmherrin des Müttergenesungswerkes war ja Frau Dr. Veronica Carstens Gattin unseres damaligen Bundespräsidentens und da fiel mir das köstliche Klaus Staeck Plakat „Carstens reitet für Deutschland“ ein und ich konnte wieder ein wenig grinsen.

Na ja … zur Ehrenrettung dieses Album muss noch gesagt werden. Bei Udo Jürgens „Merci Chérie“ krieg ich eh immer weiche Knie und … man glaubt es kaum …. die Schnulze „Du“ von Peter Maffay hat für mich so ne ganz besondere Bedeutung … vielleicht erzähl ich da mal später ein wenig mehr.

Und allen, die sich an diesem Album erfreuen können, wünsche ich viel Vergnügen dabei !

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Titel:
01. Peter Alexander: Schenk mir ein Bild von dir (Winkler/Feltz) 2.18
02. Karel Gott: Einmal um die ganze Welt (Weyrich/Svoboda/Staidl) 3.00
03. Costa Cordalis: Anita (Cordalis/Frankfurter) 3.06
04. Julio Iglesias: Alle Liebe dieser Erde (Olden/Heilburg) 4.20
05. Paola: Blue Bayou (Melson/Orbison) 3.55
06. Roger Whittaker: Albany (Munro) 4.48
07. Nicole: Ein bißchen Frieden (Meinunger/Siegel) 3.00
08. Peter Maffay: Du (Kunze/Orloff) 5.00
09. Peter Hofmann: The House Of The Rising Sun (Traditional) 4.04
10. Richard Clayderman: Ballade pour Adeline (Toussaint/de Senneville) 2.37
11. Udo Jürgens: Merci Chérie (Hörbiger/Jürgens) 2.42
12. Howard Carpendale: Du fängst den Wind niemals ein (Carpendale/Melody Clan) 3.55
13. Freddy Quinn: La Paloma (Traditional/Quinn/Bach) 4.01
14. Heino: Wenn du noch eine Mutter hast (von Kleebsattel) 2.47
15. Dschinghis Khan: Moskau (Meinunger/Siegel) 5.58
16. Ricky King: Halé, hey Louise (Bohlen/Styx) 3.24

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Müttergesungswerk

Paola – Blue Bayou + Juke Box (1978)

FrontCover1.jpgTja, und auch eine Paola hat in diesem blog ihren Platz, auch wenn ich ihre Auftritte mit Kurt Felix stets ein wenig peinlich fand und zudem muss sich bei mir ja auch der Stapel an solchen Singles verringern:

Paola Felix (* 5. Oktober 1950 in St. Gallen, Schweiz als Paola Maria Augusta del Medico) – früher bekannt als Paola del Medico, später auch nur als Paola – ist eine Schweizer Schlagersängerin und Fernsehmoderatorin. Sie war von 1980 bis zu seinem Tod 2012 mit Kurt Felix verheiratet, mit dem sie von 1983 bis 1990 die Fernsehsendung Verstehen Sie Spaß? moderierte. Paola, die sich zwischen 1969 und 1982 in deutschsprachigen Hitparaden platzieren konnte, nahm 1969 und 1980 für die Schweiz am Eurovision Song Contest teil und erreichte dabei jeweils Plätze unter den ersten fünf. Mit Ehemann Kurt wurde sie von den Zuschauern der ARD 2006 zu „Deutschlands Traumpaar“ gewählt.

Weitere Informationen finden sich dann hier.

Ihr damaliges Label, CBS Records gaben sich wirklich alle Mühe, um die Paola als anspruchsvolle Schlagersängerin zu vermarkten.

So ganz geklappt hat das ja nicht, selbst bei dieser Single, die mit „Blue Bayou“ einen Titel des erfolgreichen Roy Orbinson in deutscher Version präsentierte. Gemäß dem Soundkonzept des Roy Orbinson ein sehnsuchtsvoller Schmachfetzen halt.

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Die Promo Labels

Die B-Seite ist dann etwas schwungvoller und hier wird – analog der „Down Town“ Therapie von Petula Clark bei Einsamkeit und der notwendigen Ablenkung vom Alltag und sonstigen Sorgen der Gang in die Kneipe empfohlen, um dort bei der Juke Box sein Glück zu finden.

Das Lied hat man wohl ein wenig von Abba geklaut, denn folgenden Kommentar habe ich zu diesem Lied gefunden:

„Tatsache, neben dem Rhythmus sind hier ganze Melodiefragmente bei „Dum Dum Diddle“ geklaut. Und auch ein bisschen Harpo ist drin. Aber ein melancholisch-fröhlicher Song mit schönem, leichtem Arrangement und Halbtonschritt. Hör ich gerne an.“ (Pottkind)

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Und wenn man dann schon von Abba klaut, hat man zumindest die Garantie, einen Ohrenwurm zu produzieren …

Sei´s drum … diese Single war eine Auskoppluing aus der „Blue Bayour“ LP …und damit hat der Chronist seine Schuldigkeit getan.

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Besetzung:
Paola (vocals)
+
ein Haufen unbekannter Studiomusiker unter der Leitung von Roland Heck

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Titel:
01. Blue Bayou (Melson/Orbison/Mürmann) 3.55
02. Juke Box (Koethe/del Medico/Heck) 4.15

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Paola – Vogel der Nacht (1996)

FrontCover1Tja, und auch eine Paola hat in diesem blog ihren Platz, auch wenn ich ihre Auftritte mit Kurt Felix stets ein wenig peinlich fand:

Paola Felix (* 5. Oktober 1950 in St. Gallen, Schweiz als Paola Maria Augusta del Medico) – früher bekannt als Paola del Medico, später auch nur als Paola – ist eine Schweizer Schlagersängerin und Fernsehmoderatorin. Sie war von 1980 bis zu seinem Tod 2012 mit Kurt Felix verheiratet, mit dem sie von 1983 bis 1990 die Fernsehsendung Verstehen Sie Spaß? moderierte. Paola, die sich zwischen 1969 und 1982 in deutschsprachigen Hitparaden platzieren konnte, nahm 1969 und 1980 für die Schweiz am Eurovision Song Contest teil und erreichte dabei jeweils Plätze unter den ersten fünf. Mit Ehemann Kurt wurde sie von den Zuschauern der ARD 2006 zu „Deutschlands Traumpaar“ gewählt.

Paola Felix ist die Tochter des aus dem italienischen Adriaort Fano stammenden Schneidermeisters Vittorio del Medico und der Schweizerin Anna Sennhauser und besitzt die italienische sowie die schweizerische Staatsbürgerschaft.[3] Als 14-jährige gewann sie 1965 den zweiten Preis bei der „Goldenen Schallplatte der Stadt St. Gallen“, einem Amateurfestival. Während ihrer folgenden kaufmännischen Ausbildung bei einer Textilfirma nahm sie an verschiedenen Talentwettbewerben teil, die sie zumeist auch gewann. Zu ihrer musikalischen Ausbildung gehörten zwei Jahre Flöte, fünf Jahre Klavier, Gitarre brachte sie sich selber bei, nahm aber auch Gesangsausbildung und später Schauspielunterricht in Zürich. Sie spricht Deutsch, Italienisch, Spanisch, Französisch und Englisch.

PaolaSingle19681967 hatte sie ihren ersten Fernsehauftritt in der Sendung „Talente stellen sich vor“, und im Folgejahr erschien ihre erste Single Für alle Zeiten (1968), mit der sie beim Intervisionsschlagerfestival im tschechischen Karlsbad den vierten Platz belegte, jedoch in der schweizerischen Vorausscheidung für den Grand Prix Eurovision erfolglos blieb. 1969 nahm Paola del Medico erstmals am Eurovision Song Contest teil und belegte mit Bonjour, bonjour für die Schweiz in Madrid den fünften Platz. In der Schweizer Hitparade kam sie damit bis Platz 7. Fortan war sie Dauergast in der ZDF-Hitparade und anderen Fernsehsendungen. Mit Stille Wasser, die sind tief konnte sie noch im selben Jahr den zweiten Platz beim Deutschen Schlagerwettbewerb in Wiesbaden belegen. Auf dem fünften Festival Internacional da Canção Rio de Janeiro 1970 blieb sie mit Emporte-moi sur ton manège unplatziert.

1974 nahm sie Ballettunterricht bei Samy Molcho und konnte mit den Singles Capri-Fischer und Adio mein Napoli in Deutschland zwei kleinere Hits verbuchen. Ihr Auftritt in Peter Frankenfelds ZDF-Schlagerwunschsendung „Musik ist Trumpf“ mit dem Lied Weisse Rosen aus Athen brachte ihr 1975 eine Flut von Zuschauerwünschen nach einer Single dieser Aufnahme ein, sodass sich ihre Plattenfirma CBS kurzerhand entschloss, das Lied in einer neuen Version als Single zu veröffentlichen.

1977 versuchte sie es ein zweites Mal beim Eurovision Song Contest, scheiterte aber in der Schweizer Vorausscheidung mit dem Titel Le livre blanc, der nur den zweiten Platz belegte. Ebenso erging es ihr mit dem Titel Vogel der Nacht, mit dem sie sich um die deutsche Teilnahme 1979 bewarb, aber nur den dritten Platz erreichte. 1980 schliesslich gewann sie für die Schweiz den Vorentscheid und errang mit dem Titel Cinéma bei der internationalen Veranstaltung in Den Haag den vierten Platz.

Im selben Jahr heiratete sie den Schweizer Fernsehmoderator Kurt Felix, mit dem sie zunächst (1982) die ZDF-Musikshow Lieder gehen um die Welt, dann die SWF-Vorabendsendereihe Freitagsparty (6 Folgen 1983) und schliesslich von 1983 bis 1990 die Samstagabendshow Verstehen Sie Spaß? moderierte. Erste Moderationserfahrungen konnte sie bereits 1981 in der Sendung Gute Laune mit Musik – Melodien mit Paola sammeln.

Paola11982 versuchte sich Paola Felix auch noch einmal für Deutschland bei der Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest. Mit dem Titel Peter Pan kam sie aber hinter Nicole wieder auf Platz 2. Dem Wettbewerb blieb sie treu, als sie 1986 die Moderation der Schweizer Vorausscheidung zum Song Contest übernahm.

Ihre grössten kommerziellen Erfolge hatte sie mit Der Teufel und der junge Mann, das 1981 fünf Wochen in den deutschen Top 10 war, und der deutschen Aufnahme von Blue Bayou 1978, ein Lied von Roy Orbison, das 1963 erstmals chartete und 1977 in einer Version von Linda Ronstadt zum Welterfolg wurde. Blue Bayou wurde gewissermassen zu Paolas Signature-Lied, dass sie in mehreren Versionen zu diversen Angelegenheiten vortrug. Nachhaltig Heiterkeit verursachte ihr Vortrag bei der Show zum 60. Geburtstag von Karl Dall, bei der sie von einer „Bananen-Insel“ abrutschte.

1990 produzierte Jack White mit Paola Felix unter dem Pseudonym „Raffaella“ für Verstehen Sie Spaß? eine Cover-Version des Baccara-Liedes Yes Sir, I Can Boogie.

An ihrem 40. Geburtstag zog sie sich einstweilen aus dem Showbusiness zurück und lebte mit ihrem Mann, der auch die italienische Staatsbürgerschaft annahm, an ihren Wohnsitzen in der Schweiz und in Italien. Paola Felix ist jedoch hin und wieder Gast bei verschiedenen Talkshows. 1998 produzierte der MDR die Show Guten Abend wünschen Paola und Kurt Felix, eine Samstagabendsendung mit Reprisen.

1998 sang Paola Felix mit Michael von der Heide in der TV-Show Benissimo ihren Hit Blue Bayou im Duett.

2002 war Paola auch als Modekatalog-Modell tätig. Bei ihrem Mann Kurt Felix wurde 2002 Krebs diagnostiziert; er widmete ihr mit rührenden Worten den Bambi-Preis, den er 2003 erhielt. Im Jahr 2012 verstarb er an der Krankheit, nachdem diese lange Zeit als überwunden galt. (Quelle: wikipedia)

PaolaKurtFelix

Und hier nun ein Sampler der sich mit ihrem Schaffen zwischen den Jahren 1977 – 1983 beschäftigt. Wir hören „traumhaft“ schöne Illussionsmusik, genau wie wir sie mit Paola in Verbindungen bringen … wenn, ja wenn da nicht plötzlich ein paar Überraschungen dabei wären: Als da wären deutsche Interpretation von Klassikern wie „Those Were The Days“, „Scarborough Fair“ und „El Condor Pasa“. Und selbst an Bob Dylan hat sie sich herangetraut und nun hören wir „Mr. Tambourine Man“ mit dem deutschen Text von Hans Bradtke. Die erste deutsche Version dieses Klassikers mit dem Bradtke Text stammt übrigens von den Magics im Jahr 1965. Und die Magics waren die Begleitband von Drafi Deutscher … na bitte und somit schließt sich relativ plausibel der Kreis von Paola zu den Anfängen der deutschen Beat-Szene … wer sagt´s denn …

Booklet1

Titel:
01. Blue Bayou (Orbinson/Melson/Mürmann) 3.55
02. Mein Geschenk für dich (Stephens/Black/Kunze) 3.35
03. Wenn du heimkommst (Heck/Frankfurter) 4.06
04. Der Teufel und der junge Mann (Heck/Kunze) 3.55
05. Vogel der Nacht (Puschmann/Frankfurter) 2.57
06. Liebe ist nicht nur ein Wort (Heck/Kunze) 3.53
07. Ich hab‘ ins Paradies gesehn (Hirsch/Miller/Kunze) 4.08
08. Eine Insel am Ende der Welt (Scarborough Fair) (Traditional/Heck/Köthe/Mürmann) 3.33
09. An jenem Tag mein Freund (Those Were The Days) (Raskin/Korn) 3.22
10. Ich möchte mit den wilden Adlern zieh’n (El Condor Pasa) (Robles(Mürmann) 3.41
11. Plaisir D’amour (Traditional/Heck/Köthe/del Medico) 3.30
12. Cinema (Reber/Muller/Zuckowski) 3.00
13. Mr.Tambourine Man (Dylan/Bradtke) 3.24
14. Mit Tränen in den Augen ist man blind (Iglesias/Belfiore/Balducci/Arcusa/Kunze) 4.26
15. Du gehst an mir vorbei (Bigazzi/Bella/Goldfield) 3.32
16. Idaho (Burow/Mürmann) 3.25

CD1

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