Gerhard Polt – Kehraus (1981 – 2009)

FrontCover1Keine Frage … ein weiterer Klassiker aus der Feder des Gerhard Polt, passend zum Faschingsdienstag:

Gabelstaplerfahrer Ferdinand hat sich von einem Vertreter zahllose Versicherungspolicen aufschwatzen lassen, die er weder braucht noch bezahlen kann. Aber da sein Termin bei der Bavaria Assekuranz ausgerechnet auf den Faschingsdienstag fällt, gerät seine Suche nach einem Ansprechpartner zu einer absurd-komischen Odyssee durch die Korridore der Versicherungsbürokratie … diese endet dann in einem eher absurden Faschingsfest …

Hier die ursprüngliche Hörspiel-Version, erstmalig ausgestrahlt vom Bayerischen Rundfunk im Jahr 1981. Diese Hörspiel-Fassung unterscheidet sich z.T. erheblich von der dann 1983 erschienen Filmversion (dringend empfehlenswert !)

Regisseur Hanns Christian Müller hat mit „Kehraus“ eine Farce voll geschliffener Pointen und seinem Spezl Gerhard Polt eine Paraderolle auf den Leib geschrieben.

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… und das Lachen bleibt einem mehr als einmal im Hals stecken …

oder: Kehraus ist eine Komödie am Abgrund: Kaum lacht man, fällt man auch schon hinein (Ponkie, Abendzeitung)

Und heut´ habe ich die Beerdigung meiner Schwiegermutter quasi im bayerischen Oberland erlebt … wäre der Polt dabei gewesen … er hätte genug Material für ein neues Programm gehabt …

BookletBackCover1
Besetzung:
Hans Brenner (Böhm)
Rainer Buck (2. Telefonstimme)
Malis Compere (1. Telefonstimme)
Josef Dobler (2. Kellner)
Ruth Drexel (Brezner)
Hans Drahn (von Mehling)
Erich Hallhuber (Wandrey)
Monika John (Jessike)
Karl Obermayer (Deutelmoser)
Mario Piras (1. Kellner)
Gerhard Polt (Ferdinand Weitl)
Petra Restaly (Telefonansagerin)
Maria Singer (Anna Gierl + jugoslawische Putzfrau)
Gisela Schneeberger (Waguscheit)
Hans Stadtmüller (Bemmerl)

Musik und Regie: Hanns Christian Müller
Redaktion: Maria Fuss

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Titel:

CD 1:
01. Kapitel 01 / 4.58
02. Kapitel 02 / 5.11
03. Kapitel 03 / 4.52
04. Kapitel 04 / 4.58
05. Kapitel 05 / 4.58
06. Kapitel 06 / 5.01
07. Kapitel 07 / 4.59
08. Kapitel 08 / 5.01
09. Kapitel 09 / 4.17

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CD 2:
01. Kapitel 10 / 4.58
02. Kapitel 11 / 5.00
03. Kapitel 12 / 5.13
04. Kapitel 13 / 4.53
05. Kapitel 14 / 4.53
06. Kapitel 15 / 5.05
07. Kapitel 16 / 4.58
08. Kapitel 17 / 4.56
09. Kapitel 18 / 4.13

CD2A

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Gerhard Polt – Leberkäs‘ Hawaii (1981)

FrontCover1Ich glaube, entweder man mag ihn oder man mag ich nicht. Ich mag ihn, und das ist eigentliche ne Untertreibung: Ich bin bekennender Poltianer.

Gerhard Polt (* 7. Mai 1942 in München) ist ein deutscher Kabarettist, Autor, Fernseh- und Filmschauspieler.

Schon wenige Monate nach Gerhard Polts Geburt zog seine Mutter mit ihrem Sohn während des Zweiten Weltkriegs in den katholischen Wallfahrtsort Altötting, um der zunehmenden Gefahr durch Bombenangriffe in München zu entgehen. Sein Vater verbrachte einen Teil der Kriegsjahre in Wien. Nach der Rückkehr des Vaters aus der Kriegsgefangenschaft nach München bezog die Familie 1951 wieder ein gemeinsames Zuhause in der Stadt. 1957 erfolgte erneut ein Umzug Polts mit seiner Mutter innerhalb Münchens in die Maxvorstadt. Auf das Abitur folgten das Studium der Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik München, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität München und das Studium von Skandinavistik und Altgermanisch von 1962 bis 1968 in Göteborg.

Nach seiner Rückkehr nach München arbeitete Polt als Übersetzer, Lehrer und Dolmetscher. Heute lebt Polt in Neuhaus (Gemeinde Schliersee). Er ist seit 1971 verheiratet und hat einen Sohn.

Polt begann seine Karriere mit einer Hörspielproduktion des Hessischen Rundfunks, Als wenn man ein Dachs wär’ in seinem Bau. Darin spielte er die Rollen von mehr als 30 verschiedenen Personen, die durch Maßnahmen der Stadtsanierung aus ihrer angestammten Umgebung, der Münchner Amalienstraße, vertrieben werden. Seinen ersten Bühnenauftritt hatte Polt 1975 mit dem kabarettistischen Programm der Kleinen Nachtrevue in der Münchner Kleinen Freiheit. Es folgten große Publikumserfolge an den Münchner Kammerspielen (u. a. Diridari und Tschurangrati), die er mit Co-Autor und

Regisseur Hanns Christian Müller realisierte und in denen u. a. auch Dieter Hildebrandt, Otto Grünmandl und Gisela Schneeberger mitwirkten.

Einem größeren Publikum wurde Polt durch seine zwölfteilige Sketchreihe Fast wia im richtigen Leben bekannt. Seine Partnerin in diesen vom Bayerischen Rundfunk produzierten und 1979 erstmals ausgestrahlten Sendungen war Gisela Schneeberger. Es folgten (ebenfalls in Zusammenarbeit mit Hanns-Christian Müller) Kinofilme wie Kehraus, Man spricht deutsh und Germanikus.

1979 wurde ein Manuskript Polts für die Sendung Einwürfe aus der Kulisse von Redakteuren des ZDF um einige kritische Stellen über Friedrich Zimmermann („Old Schwurhand“) gekürzt. Polt revanchierte sich ein Jahr später bei der Verleihung des Deutschen Kleinkunstpreises, die vom ZDF übertragen wurde. Da ihm erneut verboten worden war, Zimmermann zu erwähnen, füllte er die ihm als Preisträger für eine Rede eingeräumten 10 Minuten damit, dass er schwieg und lediglich sporadisch darauf hinwies, wie viele Minuten seiner Redezeit bereits vergangen waren. Ebenfalls 1980 trat er als Gast in der ersten Folge des Scheibenwischer auf und nahm dort erneut Bezug auf die Auseinandersetzung mit dem ZDF. Er sprach über Satire im Fernsehen und zitierte den Programmdirektor mit der Aussage, „die Satire soll die Wirklichkeit nicht überzogen widerspiegeln“.

In seinen Rollen spielt Polt oft den engstirnigen und wenig reflektierenden Bürger, der mit großer Selbstverständlichkeit seine Meinung kundtut. Dabei bedient er sich auch gern bestimmter Klischees: die Intoleranz der Deutschen („Toleranz ist kein deutscher Begriff“), die deutsche Fremdenfeindlichkeit („der Asiate schmutzt nicht“). Aber auch Intellektuelle, Neureiche, Beamte oder Politiker werden von ihm pointiert dargestellt.

Viele seiner Bühnenauftritte absolvierte Polt zusammen mit der Biermösl Blosn.

1990 wirkte er zusammen mit der Biermösl Blosn an dem Toten-Hosen-Album Auf dem Kreuzzug ins Glück mit. Am Ende des Jahres 2005 tourte er mit den Toten Hosen und der Biermösl Blosn durch verschiedene Theater und Opernhäuser und spielte unter der Regie von Hanns Christian Müller das Programm Abvent. Anlässlich seines 70. Geburtstages zeigte das Literaturhaus München vom 2. März bis 15. Juli 2012 eine Ausstellung mit dem Titel ‚Braucht’s des?!‘ – Gerhard Polt zum 70sten (Kuratorin: Sandra Wiest). (Quelle: wikipedia)

Hier eines seiner Frühwerke, seine 3. Album (Vorwarnung: weitere Alben aus seiner Frühphase sind für die Präsentation hier in Vorbereitung), die Texte stammten damals noch von Gerhard Polt und dem Produzenten des Albums, Hanns-Christian Müller.

Gerhard Polts Art und Weise, die Politik, aber vor allem auch die Gesellschaft genau unter die Lupe zu nehmen, ist legendär. Und auch die bayerische Lebensart gerät dabei in seine Schusslinie….(Quelle: Ein amazon Kunde)

Sein Humor ist bissig, sarkastisch … also angemessen für die damalige und heutige Zeit …

Gerhard Polt (mit Gisela Schneeberger) in der TV-Serie „Fast wia im richtigen Leben“ (1979)

Besetzung:
Gerhard Polt (Sprecher)
+
Weitere Sprecher:
Brigitte Bauer, Marina Schober, Rainer Carben, Uschi Mateijka, Uschi Wicher
+
Beteiligte Musiker:
Evert Van Der Waal, Jockel Jacobs, Reiner Borchert, Robby Heibl

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Titel:
01. Net vui  1.16
02. Der Suizid  1.01
03. Ein Hundebesitzer 3.33
04- Der neue Schnitt 2.07
05. Weihnachten oder so…  1.35
06. Leberkäs‘ Hawaii 3.55
07. Hindemith 1.17
08. Eine Bestellung 0.38
09. Die Ordnungskraft 3.19
10. Noch eine Bestellung 1.49
11. Achmed kommt und geht 2.16
12. Ein Airportgespräch 1.55
13. Die Adoption 0.49
14. Der Softbiss 2.24
15. Karnevalisten 0.39
16. Die Bunkerführung  5.56
17. Wahrsagekugeln 0.18
18. Touristikinformation 2.14
19. Eine Entdeckung 0.55
20. Der Pazifist 2.53
21.  Die Weihnachtsgratifikation 0.33
22. Campingfreuden 0.45
23. PS-Rock 2.42

Texte und Musik: Gerhard Polt + Hanns-Christian Müller

Label

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Gerhard Polt – Rafael Schmitz, der Pommfritz – Tellerrandgeschichten (Hörbuch) (2007)

FrontCover1.jpgIch bin ja, wie alle in meinem Bekannten- Freundeskreis wissen – bekennender Poltianer … Und von daher kommt es natürlich, dass ich diese eher seltene und ziemlich abstruse Scheibe mein eigen nennen kann.

Und dies ist abenteuerliche Geschichte:

Auf dem Pappteller in der berühmten Fernsehshow „Die Talkrunde in aller Munde“ begrüßt Moderator Rafael Schmitz der Pommfritz seine versammelten Gäste: ein Wiener Schnitzel, eine Berliner Bulette, eine traurige Fleischfliege, eine Fettwolke aus der Friteuse, einen weitgereisten Virus sowie die ungleich starken Partner Knorpel und Sehne. Special guests: die singenden Salmonella-Sisters. Das Gesprächsthema: Der Mensch!

Nun ja, es gibt ganz sicher bessere Polt Aufnahmen … hier zelebriert er irgendwie seinen dadaistischen Humor … und der kam nicht überall gut an, zumal es zum Teil doch ziemlich unappetitlich zugeht.

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Eine Polt Lesung mit seinen Tellerrandgeschichten.

Die Poltsche Tellerrandgeschichte ist eher langweilig. Eher uninspiriert. Die Fähigkeiten des G. Polt blitzen nur zu selten auf. Die auftretenden Personen werden auch noch viel zu wenig deutlich abgegrenzt. Es wird auch nicht so ganz klar, soll das eine Talkrunde im Pappteller sein, oder ein zufälliges Treffen? DA hätte G. Polt am ganzen Plot noch ein wenig feilen müssen.

Eher ein schwaches Polt Produkt. Daher nur ein Stern.

Das Buch ist – ohne die CD – völlig sinnlos, völlig humorfrei und unverständlich. (Bei der CD kann man sich wenigstens noch an der Poltschen Stimme erfreuen). (Peter Schneider)

Nun, ganz so krass sehe ich das nicht, aber ich bin ja auch ein Poltianer !

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Besetzung:
Gerhard Polt (Sprecher)

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Titel:
01. Rafael Schmitz, der Pommfritz – Tellerrandgeschichten (Polt) 23.23

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Verschiedene Interpreten – … In The Mood (1997)

FrontCover1.jpgFür mich eines der bemerkenswertesten Geschichten der deutschen Label-Historie: Mood Records:

Mood Records ist ein deutsches Independent Label überwiegend des Jazz, das aus dem Umfeld des United Jazz and Rock Ensemble (UJRE) 1977 entstand und seinen Sitz in Heidelberg hat.

Die erste Veröffentlichung war 1977 die UJRE-Platte „Live aus dem Schützenhaus“. Gründer sind der Regisseur Werner Schretzmeier, in dessen Fernsehprojekten das UJRE wurzelte, und Wolfgang Dauner. Von Anfang an verfolgten die Macher des Labels das Ziel, die Produktion so schlank wie möglich zu halten, um den überwiegenden Teil der Einnahmen den Künstlern zufließen zu lassen. Die Aufmachung der CDs und Platten wurde in schlichtem Schwarz/Weiß gehalten und der Vertrieb eng an Zweitausendeins gekoppelt.

Neben den URJE-Musikern wie Albert Mangelsdorff, Barbara Thompson, Jon Hiseman, Charlie Mariano, Volker Kriegel und Ack van Rooyen veröffentlichten sie auch zum Beispiel das Gitarrenduo Martin Kolbe-Ralf Illenberger, das Pepl-Pirchner-JazzZwio, Dieter Ilg, Wolfgang Haffner, Biermösl Blosn, Kabarettist Gerhard Polt, Anne Haigis, das teilweise klassisch orientierte „Modern String Quartet“, das Michael Sagmeister-Trio, die Wellküren, die türkische Sängerin Özay und den Jazzgeiger Zbigniew Seifert. (Quelle: wikipedia.

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Und hier etwas ausführlicher … der Text aus dem Begleitheft zu diesem Album, das anlässlich des 20jährign Bestehens dieses ganz und gar ausgewöhnlichen Labels veröffentlicht wurde:

Stuttgart, vierter Januar 1997. Werner Schretzmeiers Büro im Wangener Theaterhaus. Draußen herrscht eisige Kälte, mottengroße Schneeflocken kleben am Fenster. Irgendwo übt eine einsame Violine für den Auftritt am Abend. Ich spreche mit einem, der viel zu erzählen hat.

Genaugenommen beginnt alles beim Fernsehen. Regisseur Werner Schretzmeier plant 1975, die ARD-Jugendsendung „Elfeinhalb“ musikalisch abzurunden. Er gewinnt seinen Freund Wolfgang Dauner, dessen Avantgarde-Gruppe ,,et cetera“ er bis 1972 gemanagt hat, für diese Idee. Gemeinsam erarbeiten die beiden ein Konzept und begeben sich auf die Suche nach geeigneten Musikern. Die Stammbesetzung der ständig wechselnden TV-Band umfaßt bald Namen wie Albert Mangelsdorff, Barbara Thompson und der Ex-Collosseum Drummer Jon Hiseman, als „Aushilfskräfte“ werden zeitweise Howard Johnson, Klaus Doldinger oder gar der junge Gary Moore beschäftigt.

UJRE

Das erste Album des „Mood“ Labels

Das beliebte „Elfeinhalb-Ensemble“ kann sich später in Schretzmeiers Nachfolgeprojekt, die Familiensene „Goldener Sonntag“, hinüberretten. Dadurch gelangt die progressive Mixtur aus Jazz und Rock immer mehr ins Bewußtsein der Zuschauer.

Nachdem die letzte Folge abgedreht ist, soll ein Abschiedskonzert der mittlerweile populären Femsehband den krönenden Abschluß bilden. In der Sängerhalle in Untertürkheim stapeln sich förmlich begeisterte Fans, der Auftritt wird zur Offenbarung. Der Entschluß zum Weitermachen bedarf nun lediglich einer passenden Formulierung. Man tauft die Band nach einigem Hin und Her schließlich „United Jazz & Rock Ensemble“, kurz „United“.

AnneHaigis

Anne Haigis

Werner Schretzmeier wird als „Papa der Band“ beauftragt, „etwas zu unternehmen“. Beim Abhören von Aufnahmen des legendären Konzerts im alten Stuttgarter Schützenhaus beschließen Schretzmeier und Dauner, eine LP zu produzieren – auf eigene Faust. Die negativen Erfahrungen mit den Großen der Musikindustrie sind dabei ungewollte Geburtshelfer. So entsteht zunächst „ROOTS Records“, welches kurz darauf – nach dem Veto des österreichischen Namensvetters Root – in „MOOD“ umbenannt wird.

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Die erste Veröffentlichung „Live im Schützenhaus“ wird zur besten deutschen Jazz-LP des Jahres gekürt. Das hilft, die eingegangenen Verbindlichkeiten zu begleichen und gleichzeitig Raum für neue Projekte zu schaffen. Als Exclusivvertrieb kann 2001 gewonnen werden. Diese vertreiben die MOOD-LPs bundesweit zwar in nur zwölf Laden, verfügen aber über ein weit vernetztes Versandsystem und – vor allem – einen Kundenstamm. Zudem wird lange Zeit jede MOOD-Veröffentlichung in den 2001-Katalogen präsentiert, sodaß bis zu 1,2 Millionen Haushalte erreicht werden. „Es gibt inzwischen eine richtige MOODKundschaft, das sind gar nicht mal so wenige. Die sind sehr stabil“. So können auch „schwierige“ Produkte verkauft werden – bis auf wenige Ausnahmen sind alle MOOD-Produktionen heute noch erhältlich.

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Natürlich braucht MOOD auch den in harter Münze meßbaren Erfolg. Die Zugpferde des unkonventionellen Labels heißen neben dem United Jazz & Rock Ensemble unter anderen: Wolfgang Dauner, Kolbe & Illenberger, Gerhard Polt, Biermösl Blosn und Die Kleine Tierschau. Der Brückenschlag zwischen den beiden Polen Jazz und Rock wird akzeptiert. MOOD kann heute stolz auf weit über eine Million verkaufter Tonträger zurückblicken: „ganz ordentliche Zahlen“.

Der Musiker verdient am eigenen Produkt normalerweise am wenigsten. Aus dieser Erkenntnis heraus wird MOOD als eine Art Selbsthilfe-Label für United gegründet. Das Ziel ist klar abgesteckt: Die administrative Arbeit auf ein Minimum reduzieren um den Ertrag für den Künstler zu maximieren.

KolbeIllenberger

Martin Kolbe + Ralf Illenberger

Mit großem Einfallsreichtum und Kreativität geht man an die Umsetzung dieses Grundsatzes. Als Kontrast zur Flower-Power-Buntheit wird das komplette Design konsequent in schwarz-weiß gehalten, was eine enorme Kosteneinsparung bei den Druckerzeugnissen zur Folge hat. Plakate und Handouts sind zum Teil handschriftlich verfaßt und einfach photokopiert („ziemlich handmade“). Durch die Zusammenarbeit mit 2001, „der politisch linken Seite des Kapitalismus“, kann auf die Hilfe großer Organisationen verzichtet werden. Schretzmeier und Dauner arbeiten die ersten zehn Jahre als ehrenamtliche Geschäftsführer. „Wenn der Wasserkopf maximal zwei bis drei Leute umfasst und man von der Plattenpresse ‚raus direkt verkauft, hat man ein gutes Produkt, bei dem alle verdienen. Das meiste Geld bleibt beim Künstler, ungefähr 25 bis 30 Prozent“. Dabei setzt die „Lean Production“ von MOOD höchste Maßstäbe an, der Käufer soll Qualität zu einem günstigen Preis erwerben können.

Eine starke Imageprägung erfährt das junge Label auch durch politische Bekenntnisse, z.B. in Handzetteln gegen die Pershing-Stationierung. Die MOOD-Künstler haben sich nie nur als Musiker, sondern auch als Teil der Gesellschaft verstanden, die eine Meinung haben und diese auf der Bühne vertreten. MOOD veröffentlicht „Lieder für Instandbesetzer“ und die erste Platte der damals noch knallhart politischen „Ersten Allgemeinen Verunsicherung“. „Die Veröffentlichungen sind klare Hinweise darauf, wo MOOD steht. MOOD ist auch ein oppositionelles Label“.

MichaelSagmeister

Michael Sagmeister

MOOD Records erscheint bei näherem Betrachten mehr als eine große Familie denn wie ein kommerziell durchgestrafftes Unternehmen. Familiär ist auch das Verhältnis der Musiker untereinander. Konkurrenzdenken kommt gar nicht erst auf, sind doch mehr oder weniger alles gute Bekannte und Freunde. „Bei Mood gibt es eine Ansammlung von Menschen, die sich immer wieder gegenseitig motivieren können“.

Das Zentrum bilden natürlich die Musiker des international besetzten United Jazz & Rock Ensemble, mit ihnen hat schließlich alles angefangen. Neben den bereits erwähnten gehören dazu insbesondere Ack van Rooyen, Charlie Mariano und Volker Kriegel. Letzterer – nebenbei auch Autor und excellenter Cartoonist – gilt als der klassische Intellektuelle im Rückgrat der MOOD-Familie. „Volker hat uns immer sehr geholfen, wenn Wolfgang und ich uns nicht einigen konnten“. Bei MOOD steht der Künstler ganz im Mittelpunkt und im Gegensatz zu so manchem „Major Label“ trifft er allein die Entscheidungen im Studio. Das Motto „Produktion der Musiker“ wird hier sehr erst genommen. „Es gibt bei uns keinen Johnny Controletti, der die Musik solange verbiegt, bis sie in den Markt paßt. Die Entscheidung fällt vorher“.

Dauner

Dauner, Mariano, Saluzzi

Reine Studioprojekte bilden die Ausnahme. Der MOOD-Künstler muß live erlebbar sein, greifbar für sein Publikum. Handwerkliches Können gilt hierbei als unerläßliche Voraussetzung, die ein Musiker mitbringen muß, will er auf Dauer am Markt bestehen. Bestes Beispiel ist der Posaunist Albert Mangelsdorff, der nun seit fast fünf Jahrzehnten im Geschäft ist. „Albert übt heute noch seine zwei Stunden – jeden Tag“.

Es läßt sich nicht leugnen – der Jazz bildet ganz klar die musikalische Basis im Programm, allein schon durch die zahlreichen Solo-Veröffentlichungen der UnitedMusiker. Daneben gibt es freilich kleinere Ausflüge in die Rocklandschaft, wie z.B. „Head, Heart & Hands“ und Jürgen Karg.

Verglichen mit manch größerem Bruder hat MOOD jedoch immer auch den Mut zum Experiment bewiesen. Mit dem lnstrumental-Gitarrenduo Kolbe / Illenberger oder der türkischen Sängerin Özay wandelt das Label erfolgreich auf Abwegen. Die Musik des Ströer-Duos weist erste Spuren des heutigen Techno auf, das Modern String Quartet spannt die wichtige Brücke zur zeitgenössischen Klassik, Künstler wie Anne Haigis und H. C. Müller (der Regisseur des Filmes „Kehraus“) füllen die Liedermacher-Lücke. „Unsere Republik“, eine Produktion für das Schauspielhaus Bochum, war dann doch etwas zu kritisch und mußte nach 3000 verkauften Dreier-Alben kompromißhalber eingestellt werden: „Das ging im kleinen Grenzverkehr ab“.

Erfolgreichste Vertreter des Kabarett-Rocks sind zweifelsohne die Bajuvaren „Biermösl Blosn“. Die Verkaufszahlen des MOOD-Kassenschlagers überschreiten längst die Viertelmillionengrenze. MOOD bietet Nischen für Individualisten, für Leute, die etwas zu sagen haben – ohne den kommerziellen Gedanken in den Vordergrund zu stellen. Hauptkriterium ist dabei eigenständige Qualität in Struktur und Darbietung. „Herbergsvater“ Schretzmeier bringt es auf den Punkt: „Alle Bereiche, die etwas über den Tellerrand hinausgehen, sollten bei MOOD Platz haben“.

ModernStringQuartet

„Ich sehe die Zukunft von MOOD in seinem absolut Unmodernen, in seiner Beharrlichkeit zu sagen: wir bleiben dem Grundsatz vermittelbarer Qualität (soll heißen: Hinz und Kunz können sich dafür interessieren) verpflichtet. Ich wünsche mir, daß das Fischen in allen musikalischen Teichen nicht die Zukunft ist, denn ich glaube, daß die Menschen langsam das Kotzen davon kriegen, alles mit nur einem Katalog kaufen zu können. Ich glaube, daß die Entwicklung hin zu überschaubaren Formen geht. MOOD ist eine überschaubare Einheit, hat ein Gesicht und einen Charakter. Man kann sich für diesen Charakter entscheiden oder nicht, aber man hat ein Kriterium. MOOD muß immer noch eine Entdeckung bleiben“. (Henning Dedekind, Lilt Stuttgart)

rWerner Schretzmeier

Werner Schretzmeier /links, mit (rechts) wem auch immer … sory

So stellte sich die Situation im Jahe 1997 dar … und Mood Records huelten sich noch erstaunlich lange auf den Beinen, dann aber, genauer gesagt am 9. Mai 2016 wurden sie endgültig aus dem Handelsregister gelöscht …

Und wir hören hier Jazz vom Feinsten … Jazz deluxe sozusagen und dann aber auch noch „boarische Satire“ ala Polt und die verschiedenen Well-Formationen ..

Fehlen tut mir freilich ein Aufnahme des Electric Blues Duos (Colin Hodgkinson und Frank Diez) aus dem Kaffee Giesing/München, damals in den 80er Jahren .. aber wie ich gehört habe, soll auch diese Mood LP demnächst in einem anderen blog präsentiert werden …

Ich werde das Label im Auge behalten …

PoltBiermöslBlosn

Gerhard Polt + Die Biermösl Blosn

Titel:
01. The United Jazz + Rock Ensemble: Double Bind (Kriegel) 6.38
02. Ack Van Rooyen + Joerg Reiter: Together (Reiter) 4.04
03. Kolbe + Illenberger: Happy Hour (Kolbe/Illenberger) 3.40
04. Wolfgang Dauner: Wendekreis des Steinbocks (Dauner) 5.01
05. Modern String Quartet: Take The A-Train (Strayhorn) 5.09
06. Michael Sagmeister: Sugar (Sagmeister) 5.29
07. Anne Haigis: Get Closer (Kolbe/Illenberger) 5.37
08. Dauner, Mariano, Saluzzi: Plum Island (Mariano) 6.04
09. Volker Kriegel: Postcard To F.W. Amber (Kriegel) 4.11
10. Albert Mangelsdorff: Aus dem Hut (Mangelsdorff) 1.51
11. Gerhard Polt und Biermösl Blosn: Generalprobe (Polt/C.Well) 5.10
12. Gerhard Polt und Biermösl Blosn: Blaublutjodler (Polt/C.Well) 2.25
13. Die Wellküren: Mutter-Kind-Gruppe (Villa/B.Well/Well-Hösl) 3.38

CD1

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Gerhard Polt – Der Erwin I (1977)

FrontCover1.JPGEin für mich imment wichtige Album, denn mit „Der Erwin I“ begann die wunderbare Welt des Gerhard Polt … eine Welt, die man gut und gerne als das bayuwarische Absurdistan bezeichnen kann.

Und das waren seine ganz frühen Jahre:

Gerhard Polt (* 7. Mai 1942 in München) ist ein deutscher Kabarettist, Autor, Fernseh- und Filmschauspieler.

Schon wenige Monate nach Gerhard Polts Geburt zog seine Mutter mit ihrem Sohn während des Zweiten Weltkriegs in den katholischen Wallfahrtsort Altötting, um der zunehmenden Gefahr durch Bombenangriffe in München zu entgehen. Sein Vater Richard, Rechtsanwalt und während des Kriegs Major, verbrachte einen Teil der Kriegsjahre in Wien.Nach der Rückkehr des Vaters aus der Kriegsgefangenschaft nach München bezog die Familie 1951 wieder ein gemeinsames Zuhause in der Stadt. 1957 erfolgte erneut ein Umzug Polts mit seiner Mutter innerhalb Münchens in die Maxvorstadt. Auf das Abitur folgten das Studium der Politikwissenschaft an der Hochschule für Politik München, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität München und das Studium von Skandinavistik und Altgermanisch von 1962 bis 1968 in Göteborg.

Gerhard Polt01Nach seiner Rückkehr nach München arbeitete Polt als Übersetzer, Lehrer und Dolmetscher. Heute lebt Polt in Neuhaus (Gemeinde Schliersee). Er ist seit 1971 verheiratet und hat einen Sohn.

Polt begann seine Karriere mit einer Hörspielproduktion des Hessischen Rundfunks, Als wenn man ein Dachs wär’ in seinem Bau. Darin spielte er die Rollen von mehr als 30 verschiedenen Personen, die durch Maßnahmen der Stadtsanierung aus ihrer angestammten Umgebung, der Münchner Amalienstraße, vertrieben werden. Seinen ersten Bühnenauftritt hatte Polt 1975 mit dem kabarettistischen Programm der Kleinen Nachtrevue in der Münchner Kleinen Freiheit. Es folgten große Publikumserfolge an den Münchner Kammerspielen (u. a. Diridari und Tschurangrati), die er mit Co-Autor und Regisseur Hanns Christian Müller realisierte und in denen u. a. auch Dieter Hildebrandt, Otto Grünmandl und Gisela Schneeberger mitwirkten. (Quelle: wikipedia)

Hier sein Erstlingswerk … und es alle Ingredienzien, die Polt im Laufe seiner Jahre verfeinert hat  und die ihn letztlich auch so einmalig gemacht haben.

„Es heißt, Gerhard Polt schaue dem Volk aufs Maul. Das stimmt, und es kann nur so gut funktionieren, wenn man selbst Teil dieses Volkes ist. Das ist die Doppelrolle, die Polt spielt. Er hat genau zugehört und bastelt daraus Realsatiren.“ (Der Spiegel)

Wer sich für diese Art von ganz speziellem, zuweilen tief schwarzem Humor (siehe „Servus Oma“) erwärmen kann … dem kann ich diese LP aus dem Jahr 1977 nur ans Herz legen … denn … auch der Karl Valentin schaut grinsend um die Ecke . ..

Als Poltianer verspreche ich, dass weitere Werke aus diesem ganz speziellem Kosmos hier im Laufe der Zeit präsentiert werden.

Gerhard Polt02

Besetzung:
Gerhard Polt (Sprecher)

BackCover1.JPG

Titel:
01. Der Willi 1.09
02. Das Abitur 0.32
03. Im Buchladen 3.57
04. Servus, Oma 1.45
05. Mahlzeit 1.56
06. First-Class Hotel 0.36
07. Der Kaiserschmarrn 1.03
08. Nurejew 0.32
09. Der Kinderfunk 5.17
10. Heut‘ geh‘ ich ins Büro 1.04
11. I hab‘ koa Freid 2.04
12. Bilanzen 0.58
13. Nikolausi 2.07
14. Wiedersehn 1.32
15. Der russische Witz 0.58
16. Die Melodie 2.10
17. S‘ Lawinderl 2.09
18. Die Gulaschsuppe 0.40
19. Mister Hapflinger 2.02
20. Der Ostblockplayboy 1.48
21. Wann i nimmer meng dad 3.10

Texte: Gerhard Polt und Hanns-Christian Müller
Musik: Hanns-Christian Müller

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Dieter Hildebrandt u.a. – Von Gau zu Gau oder die Wacksdorfidylle (1986)

TitelTja … Wackersdorf … der Name erinnert schlicht und ergreifend an jene Jahre, als die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf (WAA) in den 80er Jahren in aller Munde war.

Wir erinnern uns:

Die WAA Wackersdorf war eines der politisch umstrittensten Bauprojekte der 1980er Jahre in der Bundesrepublik. Im Oktober 1985 wurde das WAA-Gelände (138 ha) für rund 3 Millionen DM vom Freistaat Bayern an die DWK GmbH mit Sitz in Wackersdorf verkauft.[1] Die Bauarbeiten im Taxöldener Forst begannen im Dezember 1985. Bei den heftigen Protesten kamen in der Folgezeit Erna Sielka am 2. März 1986 an Herzversagen, der asthmakranke Alois Sonnleitner am 31. März 1986 sowie der Polizeibeamte Johann Hirschinger am 24. September 1986 ums Leben. Am 31. Mai 1989 wurden die Bauarbeiten eingestellt, nachdem der Energiekonzern VEBA (heute E.ON) als wichtigster Anteilseigner der zukünftigen Betreibergesellschaft mit der Cogema, der Betreiberfirma der Wiederaufarbeitungsanlage La Hague am 3. April einen Vertrag zur Kooperation unterzeichnet hatte und die WAA-Wackersdorf als „zu langwierig, zu teuer“ bezeichnete. Auch sah man „die Chance, die heißgelaufene Diskussion über die Kernenergie in der Bundesrepublik zu entlasten“

1994 ging in Cumbria (England) an der Irischen See im Atomkomplex Sellafield/Windscale die Wiederaufarbeitungsanlage THORP des Unternehmens British Nuclear Fuels in Betrieb. Dort wird vor allem die Aufarbeitung von ausländischen Brennelementen vorgenommen. Ein Großteil des Materials stammte aus Deutschland.

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In den 1980er Jahren waren Atomanlagen einerseits durch die Debatte um Atomrüstung und andererseits durch die Reaktorunglücke von Harrisburg und später Tschernobyl sehr stark umstritten. Seit den frühen 1970ern wuchs die Anti-Atom-Bewegung, durch die auch der Erfolg der Grünen beflügelt wurde.
Die „Wackersdorf-Koalition“ war ein Protest aus der breiten gesellschaftlichen Mitte. Pfarrer und Leute aus den bürgerlichen Parteien waren vertreten und das erschwerte den WAA-Befürwortern, die Protestler zu diffamieren.

Am 7. Oktober 1981 wurde die Bürgerinitiative Schwandorf gegründet und viele weitere folgten kurz darauf, die schließlich unter einem Dachverband geschlossen auftraten. Die erste Anti-WAA-Demonstration fand dann im Dezember 1981 mit etwa 3000 Personen in der Oberpfalzhalle in Schwandorf statt, wo versammelte CSU-Politiker auf die konsequente Pro-WAA-Linie eingeschworen werden sollten. Am 16. Februar 1985 demonstrierten bei eisigen Temperaturen rund 35.000 Menschen auf dem Schwandorfer Marktplatz friedlich gegen die WAA.

Nachdem der Bayerische Verwaltungsgerichtshof am 10. Dezember 1985 die Genehmigung zur Rodung des Taxöldener Forst erteilte, errichteten die Atomkraftgegner dort am 14. Dezember das erste Hüttendorf („Freie Oberpfalz“), in dem etwa 1000 Menschen bei klirrender Kälte übernachteten. Dieses wurde zwei Tage später durch 3.700 Polizisten geräumt, 869 Demonstranten wurden festgenommen.
Doch bereits am 21. Dezember stand das nächste Hüttendorf („Freie Republik Wackerland“ mit 158 Hütten[, Zelten und Baumhäusern). Nach dem eingehaltenen „Weihnachtsfrieden“ wurde das Hüttendorf erst am 7. Januar 1986 von 2.000 Polizisten geräumt.[24] Bei der Räumung, die bis in die Nacht andauerte, wurden über 1000 Menschen zur erkennungsdienstlichen Erfassung festgenommen. (Quelle: Wikipedia)

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Aber damit ist natürlich die Geschichte von Wackersdorf noch längst nicht zu Ende …
Und ein Dieter Hildebrandt wäre nicht ein Dieter Hildebrandt gewesen … hätte er nicht dem Thema „Wackerdsdorf“ in seiner damaligen „Scheibenwischer“ Sende-Reihe nicht viel, ganz, viel Platz gegeben.
So geschehen in der „Scheibenwischer“ Sendung am 5. Februar 1986  … und dass das Manuskript dieser Sendung dann als Taschenbuch im Knaur Verlag im gleichen Jahr veröffentlicht wurde, zeigt, welche Brisanz dieses Thema damals hatte.
Und die Besetzung der damaligen Sendung liest fast wie das „Who´s who“ der damaligen Satire-Szene:

Wolfgang Franke – Dieter Hildebrandt – Hans Dieter Hüsch – Bruno Jonas – Gerhard Polt – Renate Küster – Konstantin Wecker … und nicht zu vergessen den Texter Klaus Peter Schreiner

Hier also die spitzfindige, bitterböse Sendung als Taschenbuch …. Leider habe ich keine Aufzeichnung dieser Sendung gefunden ….
Ergänzt wird dieses Sendemanuskript noch durch zwei wissenschaftliche Aufsätze zu den Gefahren der Kernenergie … damals, also als diese Sendung ausgestrahlt wurde, war von Tschernobyl noch keine Rede ….
Und weil Wackersdorf ein Lehrbeispiel für vieles ist …. demnächst mehr davon ….
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Beispiel02

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Beispiel04

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