André Hartmann – Millionen für Melodien (1997)

FrontCover1Da macht einer im Jahre 1995 sein Abitur im Gymnasium Starnberg, um dann 2 Jahre später quasi im Alleingang diese Benefiz-CD aufzunehmen.

„André Hasrtmann, geboren 1976 in Starnberg, erhielt seit seinem 5. Lebensjahr Klavierunerricht bei seiner Schwester Astrid Hofmann, bis er 1995 sein Studium an der Hochschule für Musik begann.

Sein Mitwirken an Konzerten und Soloabende führten ihn bisher unter anderem nach Estland und in die Ukraine.“ (Kurzvita aus dem booklet).

Und diese CD hatte seine ganz besondere Bewandtnis:

„Diese CD wurde im Sommer 1997 zugunsten der Hilfskation für krebkranke Kinder „Millionen für Melodien“ produziert und wird bundesweit verteilt. Ab Dezember 1997 sind Informationen über das Spendenergebnis bei André Hartmann erhältlich“.

nun dnn, bis zum Jahr 2002 kamen so 50.000 € zusammen … da kann man nur sagen: Respekt !

AndréHartmann02
Aber das ist bei weitem nicht alles, was über diesen André Hartmann zu berichten ist. Denn so ging´s mit ihm dann weiter (man lese und staune):

2012: 2. Preis Goldene Weißwurst (München)

2010: Debüt als Singspiel-Darsteller von Münchens OB Christian Ude beim Starkbieranstich
auf dem Nockherberg in München (bis 2012)

2009: Übernahme des Zepters als Herzog Kasimir III bei den Damischen Rittern

2006: Förderpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft

2005: Moderation German Ball der Deutschen Handelskammer in Beijing / China

MichaelHartmann012005: Debüt als Singspiel-Darsteller von Bundeskanzler Gerhard Schröder beim Starkbieranstich
auf dem Nockherberg in München (bis 2008)

2003: 2. Staatsexamen als Musiklehrer an Gymnasien in Bayern

2003: 2. Preis Kabarett Kaktus (München)

2001: Mit 25 Jahren bereits Solo-Konzerte und Kabarettshows auf allen 6 Kontinenten

2001: Moderation mehrerer Faschingskonzerte an der Hochschule für Musik und Theater
in München (bis 2008)

2000: Abschluss an der Hochschule für Musik und Theater in München

1999: Pianist der Entertainerin und Sängerin Veronika von Quast (bis 2003)

1998: Gründung des gemeinnützigen Vereines Nepalhilfe Starnberg e.V. und der dadurch
vollfinanzierten Grundschule für ärmste Kinder in Lalitpur/Nepal

1997: Pianist des Verwandlungskünstlers Frank Astor (bis 2004)

1997: Sammlung von über 50.000 € für krebskranke Kinder in München mit der Benefiz-CD
“Millionen für Melodien” (bis 2002)

1995: Abitur am Gymnasium Starnberg

Diese Aufzählung ist alles andere als abschließend … 2019 erhielt er den Schwabinger Kunstpreis.

Also, wenn da einer sein musikalisches Talent mit seiner kabarettistischen Ader verknüpft, dann ist das schon mal eine besondere Erwähnung wert … Und demnächst tritt er in der Lach- und Schießgesellschaft in München auf … ich denke mal, das Vergnügen gönn´ ich mir.

Hier aber der klassische Pianist in Reinkultur … und auch da macht er wahrlich keine schlechte Figur !

UdeHartmann

André Hartmann mit Christian Ude (dem damaligen Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München und einer Lokalpolitikerin namens Annette Ganssmüller-Maluche (SPD)

Besetzung:
André Hartmann (piano)

Booklet01A

Titel:

Johann Sebastian Bach:
01. Präludium c-Moll 1.56

Ludwig van Beethoven:
02. Mondscheinsonate op. 27 Nr. 2 Adagio sostenuto 5.23

Robert Schumann:
03. Träumerei 1.54
04. Wichtige Begebenheit 1.24

Felix Mendelssohn-Bartholdy:
05. Lieder ohne Worte op. 19 Nr. 1 2.26

Frederic Chopin:
06. Fantasie-Impromptu op. 66 4.47
07. Mazurka op. 7 Nr. 2 3.35
08. Mazurka op. 68 Nr. 3 1.40
09. Walzer cis-Moll op. 64 Nr. 2 2.256

Sergej Rachmaninow:
10. Prélude cis-Moll 4.41

George Gershwin:
11. Prélude No. 1 2.34
12. Oh Lady Be Good 1.13

Ernst Toch:
13. Der Jongleur op. 31 Nr. 3 1.57

CD1

*
**

Und hier die Startseite seiner Homepage im Jahr 2019:

Website

Evgenia Rubinova – Viertes Konzert der Blindenbund Stiftung (2006)

frontcover1

Da gab es damals im Jahr 2006 zum einen die „Blindenbund Stiftung“ (heute heißt sie „Blinden– und Sehbehindertenstiftung Hessen“):

1998 wurde die Blinden– und Sehbehindertenstiftung Hessen gegründet. Gemäß der Stiftungsverfassung werden ausschließlich und unmittelbar mild­tätige Zwecke zur langfristigen För­derung des Blinden- und Seh­be­hin­derten­bun­des in Hessen e. V. (BSBH) verfolgt. Die Stiftung legt die finanzielle Basis, um die Arbeit und Projekte des BSBH dauerhaft unterstützen zu können. Mit den Ausschüttungen auf das Stiftungskapital trägt die Stiftung dazu bei, dass der BSBH seine Arbeit möglichst nachhaltig und unabhängig realisieren kann. Durch die Stiftung werden beispielsweise die qualifiziert besetzten Beratungs­stellen dauerhaft gefördert. Schließlich ist es Ziel der Stiftung, die gesellschaftli­che Einbindung blinder, sehbehinderter und von einer Sehbehinderung bedrohter Menschen langfristig sicherzustellen.
Unsere grundlegende Motivation lautet:
Blinde und sehbehinderte Menschen nehmen aktiv am Leben teil und gehören dazu! Das gilt sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld. (Selbstdarstellung)

Und dann gab es zum anderen die Evgenia Rubinova:

Evgenia Rubinova (* 1977 in Taschkent) ist eine deutsche Pianistin.

Aufgewachsen ist sie in Taschkent (Usbekistan). Bereits mit zwölf Jahren gewann sie den Russischen Internationalen Klavierwettbewerb. Später schloss sie die Gnessin-Musikhochschule und Akademie mit Auszeichnung ab. Sie besuchte Meisterkurse mit Pianisten wie Vladimir Krainev und Alexei Ljubimow, konzertierte mit verschiedenen Symphonieorchestern und gab Klavierabende in den großen Konzertsälen in Moskau, St. Petersburg, Minsk, Nowosibirsk und Taschkent.

Evgenia Rubinova zog später nach Frankfurt am Main um und studierte ab 2000 an der Musikhochschule Frankfurt in der Meisterklasse des russisch-amerikanischen Professors Lev Natochenny. Heute lehrt sie am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg Klavier. (Quelle: wikipedia)

Im Mai 2006 veröffentliche die junge Pianistin auf EMI ihr Deütlabum mit Fantasien von Schumann, Chopin und Brahms.

Und dann trat sie zugunsten des oben genannten Blindenbundes zu einem Benefiz-Konzert auf:

konzertankuendigung1

Und das wurde vom Hessischen Rundfunk nicht mur mitgeschnitten und im Radio ausgestrahlt, sondern dieser Mitschnitte diente als Grundlage für diese CD, die in kleiner Auflage vom Blindenbund veröffentlicht wurde.

Tja, was soll ich schreiben ? Dass die Cd eine Gesamtspieldauer von 78.04 Minuen hat ? Oder vielleicht doch lieber, dass es sich hier um ein ganz großartiges Projekt handelt. Nicht nur, weil damit dem Blindenbund geholfen wurde, sondern weil die Aufnahme durch diese feinfühligen Interpretationen zu einer kleiner Perle dieser Musik wurde ?

Anhören … und sich diesen romantischen Klängen – virtuos gespielt hingeben …

evgenia01

Besetzung:
Evgenia Rubinova

booklet02a

Titel:

Fréderic Chopin:
01. Fanatasie, op. 49 12.44

Fréderic Chopin: Sonate b-Moll, op. 35:
02. Grave – Doppio movimento 5.31
03. Scherzo 5.46
04. Marche funèbre 7.27
05. Finale: Presto 1.53

Alexander Skrjabin:
06. Fantasie, op. 28 8.50

Sergej Rachmaninoff: Moments musiccaus, op. 16:
07. Andantino 8.16
08. Allegretto 3.04
09. Andante cantabile 7.50
10. Presto 2.48
11. Adagio sostenuto 4.19
12. Maestoso 5.05

Fréderic Chopin:
13. Prélude E-Dur, op. 28/9 1.28

Johannes Brahms:
14. Capriccio d-Mol, op. 116/1 2.36

cd1

 

*
**

Wer an weiterführenden Informationen, die zur Vertiefung
der einzelnen blog-Beiträgen dienen, interessiert ist,  benötigt ein Passwort.
Dazu schreibe man an

post-fuer-sammelsurium@gmx.net