Rasselbande (Zeitschrift) – Nr. 4 (21. Januar 1961)

Titel.jpgUnd wieder mal ein Griff in die Kiste mit Zeitschriften längst vergangener Jahrzehnte, diesmal habe ich eine weitere Ausgabe der Jugendzeitschrift „Rasselbande“ rausgezogen:

Die Rasselbande war eine Jugendzeitschrift, die ab Juli 1953 im Heinrich Bauer Verlag in Hamburg erschien und 1966 in der kurzlebigen Zeitschrift Wir aufging. Die höchste Auflage betrug 300.000 Exemplare.

Die Zeitschrift erschien die meiste Zeit vierzehntäglich (1960–1961 wöchentlich im Großformat) und kostete zu Beginn 50 Pfennig. Die Rasselbande brachte informative Länderberichte, Artikel über Sport, moderne Technik, Bastelseiten mit Bauplänen für Schiffs- und andere Modelle („Schibob“, Viererbob und Ähnliches), Rätsel und Preisausschreiben. Enthalten waren unter anderem auch jugendgerechte Geschichten, Fortsetzungsromane (manchmal vier in einem Heft). Darunter waren auch Vorabdrucke später bekannter Kinder- und Jugendbücher, so 1958 Parole:Kraxelmax von Cili Wethekam und 1959 der Science-Fiction-Roman von Jak Lang Mein Freund vom anderen Stern, der auch durch die Namensgebung der außerirdischen Hauptfiguren auffiel. So hieß der außerirdische Besucher „Red Etug“ rückwärts gelesen „Der Gute“. Andere Serien berichteten über die Geschichte der Indianer (Sitting Bull) oder über berühmte Kriminalfälle.

Die Rasselbande initiierte und betreute die Fahrt einer Jugendgruppe nach Amerika, zusammengesetzt aus Jugendlichen, die sich in der Gesellschaft hervorgetan hatten, z.B. Mathieu Carriere aufgrund seiner Rolle in dem Film Tonio Kröger, Volker Lechtenbrink (Film: Die Brücke) oder Jak Lang.

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Weitere Ausgaben der Zeitschrift „Rasselbande“

Die Rasselbande veröffentlichte auch redaktionell bearbeitete Manuskripte ihrer Leser, wie z.B. 1959 einen Bericht von Ulrich Wickert über nordspanische Fischer, die ihn während eines Urlaubs zu einem nächtlichen Fischfang mitgenommen hatten , oder 1958 den Bericht eines Schülers (und späteren Chemikers) über die Anlage eines Herbariums .

Seit den frühen 1960er Jahren konnte sie sich dem Trend zur Berichterstattung über Prominente und Konsumthemen nicht mehr entziehen. (Quelle: wikipedia)

Damit wollte man wohl dem zunehmenden Druck von der Zeitschrift „Bravo“ etwas entgegensetzen … geholfen hat es aber nix.

Und hier ein weiteres Heft aus dem Jahr 1961 … mit u.a. folgenden Themen:

  • Das Elektronenhirn is ein unentbehrlicher Helfer des Menschen geworden
  • Neues über Schallplatten (hier werden ausschließlich Jazzplatten vorgestellt !)
  • Pat Boone
  • Eine Fahrt durch den Kanal von Korinth
  • TV-Tipps
  • Ein Bericht über Labyrinthe
  • Basteltipps
  • Seenotrettung (wird gerade im Mittelmeer abgeschafft)
  • Schafmarkt in Ho (Jütland)
  • Sportereignisse
  •  Die Jagd auf Bisamratten zur Produktion von Pelzen
  • Ein Kurzkrimi von Ellery Queen
  • Bericht über den Bergbau im Ruhrgebiet
  • + diverse Beiträge zur kurzweiligen Unterhaltung

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Ach ja, der Pat Boone

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Auch für Mädchen gab´s einen Beitrag

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Heute wissen wir, wie Uwe Seeler sich entschieden hat

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Jutta Heine (* 16. September 1940 in Stadthagen) deutsche Leichtathletin

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Eine Bisamfalle … gebaut für die damalige Pelzindustrie …

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… 150 Bisame waren für diesen Pelz notwendig … heute ehr undenkbar …

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Ein Artikel über den Bergbau, natürlich glorifizierend … und die Bedeutung der Kohle … auch das hat sich mittlerweile geändert

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Die Rückseite des Heftes

Und noch ne Rasselbande:

Titel

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Rasselbande – Nr. 5 (28. Januar 1961)

TitelUnd wieder mal ein Griff in die Kiste mit Zeitschriften längst vergangener Jahrzehnte, diesmal habe ich die Jugendzeitschrift „Rasselbande“ rausgezogen:

Die Rasselbande war eine Jugendzeitschrift, die ab Juli 1953 im Heinrich Bauer Verlag in Hamburg erschien und 1966 in der kurzlebigen Zeitschrift Wir aufging. Die höchste Auflage betrug 300.000 Exemplare.

 

Die Zeitschrift erschien die meiste Zeit vierzehntäglich (1960–1961 wöchentlich im Großformat) und kostete zu Beginn 50 Pfennig. Die Rasselbande brachte informative Länderberichte, Artikel über Sport, moderne Technik, Bastelseiten mit Bauplänen für Schiffs- und andere Modelle („Schibob“, Viererbob und Ähnliches), Rätsel und Preisausschreiben. Enthalten waren unter anderem auch jugendgerechte Geschichten, Fortsetzungsromane (manchmal vier in einem Heft). Darunter waren auch Vorabdrucke später bekannter Kinder- und Jugendbücher, so 1958 Parole:Kraxelmax von Cili Wethekam und 1959 der Science-Fiction-Roman von Jak Lang Mein Freund vom anderen Stern, der auch durch die Namensgebung der außerirdischen Hauptfiguren auffiel. So hieß der außerirdische Besucher „Red Etug“ rückwärts gelesen „Der Gute“. Andere Serien berichteten über die Geschichte der Indianer (Sitting Bull) oder über berühmte Kriminalfälle.

Die Rasselbande initiierte und betreute die Fahrt einer Jugendgruppe nach Amerika, zusammengesetzt aus Jugendlichen, die sich in der Gesellschaft hervorgetan hatten, z.B. Mathieu Carriere aufgrund seiner Rolle in dem Film Tonio Kröger, Volker Lechtenbrink (Film: Die Brücke) oder Jak Lang.

WeitereAusgaben

Weitere Ausgaben der Zeitschrift „Rasselbande“

Die Rasselbande veröffentlichte auch redaktionell bearbeitete Manuskripte ihrer Leser, wie z.B. 1959 einen Bericht von Ulrich Wickert über nordspanische Fischer, die ihn während eines Urlaubs zu einem nächtlichen Fischfang mitgenommen hatten , oder 1958 den Bericht eines Schülers (und späteren Chemikers) über die Anlage eines Herbariums .

Seit den frühen 1960er Jahren konnte sie sich dem Trend zur Berichterstattung über Prominente und Konsumthemen nicht mehr entziehen. (Quelle: wikipedia)

Damit wollte man wohl dem zunehmenden Druck von der Zeitschrift „Bravo“ etwas entgegensetzen … geholfen hat es aber nix.

Hier ein Heft aus dem Jahr 1961 … mit u.a. folgenden Themen:

  • Jürgen Roland und seine Krimis
  • Die Eroberung des Colerado im Film
  • Die Schlagersänger Jan und Kjeld aus Dänemark besuchen die „Rasselbande“ Redaktion
  • Fernseh-Tipps
  • Kurz-Romane (u.a. aus dem Bereich des Krimis)
  • Rennwagen mit Fallschirmbremsen
  • Berichte über Fußball- und Skisport
  • Geheime Tauchfahrt mit Nautilus
  • Plattentipps

Ach ja … Begriffe wie „Rasselbande“ oder gar „Lauser“ sind heute aus dem Sprachgebrauch wohl verschwunden …

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Ja, ja … der Sammy Drechsel …

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Klar … Autosport + Fußball … schon damals eine magische Mischung für Jungs …

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Der Humor jener Jahre …

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Und Sammler gab´s auch schon damals …

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Die Rückseite dieses Heftes