Weihnachten 2018 (02): Raymond Briggs – Oje, du fröhliche (1991)

TitelEin wirklich reizendes Büchlein zur Weihnachtszeit.

Und für viele ist dieses Büchlein (32 Seiten) noch heute eine liebgewordene Erinnerungen an die eigene Kindheit:

Dieses Buch habe ich zur Weihnachtszeit immer mit meiner Oma angeschaut und es ist einfach toll. Da es kaum Text hat (außer ein paar verflixter Sprechblasen 😉 ) kann man es wunderbar durchblättern auch ohne Lesen zu können, gerade für Kinder toll!!

Auf jeden Fall bekommt man eine Antwort, wo der Weihnachtsmann wohnt und was er so alles auf sich nimmt, damit die Kinder an Weihnachten beschenkt werden! (Julia H.)

Ich bin überglücklich, mein Weihnachtsbuch von meiner Kindheit wieder im Regal zu haben :o)
Es isr zwar kleiner, aber sonst wie das alte!
Ein wunderbar erzählte Geschichte, mit schön gemalten Bildern und vor allem, der Weihnachtsmann ist so „ehrlich“…er schimpft sehr oft über Schnee, Weihnachten….sehr sympathisch! (Die Rosenfee)

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Als ich noch ein Kind war, sechs oder sieben Jahre etwa, da hatte ich dieses Buch. Es ist schrecklich lange her, aber es hat mich durch die Jahre begleitet. Jedenfalls in Gedanken, das Buch selber war irgendwann weg. Zum vergangenen Weihnachtsfest habe ich diese kleine Ausgabe geschenkt bekommen. Eine Kleinigkeit. Aber ich habe mich sehr darüber gefreut.

Der Weihnachtsmann, das war für mich seit diesem Buch immer ein gutmütig-grimmiger, alleinstehender, dicker Mann, der mit allzu menschlicher Verdrossenheit seinen Job versieht, über die Kälte und zu enge Kamine schimpft und am Ende dennoch in weihnachtliche Stimmung gerät.

Briggs schafft es, in seinen Bildern den Weihnachtsmann zu erden, ohne ihn dabei der Lächerlichkeit preiszugeben. Sein Weihnachtsmann, das ist ein hart arbeitender Jedermann, der einen ebenso wichtigen wie schweren Job zu tun hat. Für mich hat dieses feine Bilderbuch damals geholfen, Weihnachten zu entzaubern, ohne ihm seinen Zauber zu nehmen. Ich musste damals erfahren, dass es keinen Weihnachtsmann gibt. Aber irgendwie blieb der Zweifel, ob es nicht möglich wäre, dass es diesen briggsschen Weihnachtsmann vielleicht doch geben könnte. Diese angenehme Ungewissheit ist bis heute geblieben.

Ich jedenfalls kann es dem Dicken mit dem Rauschebart nicht verdenken, wenn er mit Blick auf den Kalender feststellt: „Verflixt, schon wieder Weihnachten.“ Das kennen wir wohl alle irgendwie. OJE, DU FRÖHLICHE ist – neben Robert Gernhardts bitterböser Geschichte DIE FALLE – mein definitives Weihnachtslieblingsbuch. (brudervomweber)

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Raymond Briggs wurde 1934 in Wimbledon geboren, verließ die Schule mit 15 Jahren, um fortan nur noch eines zu tun: zu zeichnen. Nachdem er sein Grafik-Studium abgeschlossen hatte, begann er erste Kinder- und Jugendbücher zu illustrieren. In seinen weltberühmten Bilderbüchern sieht er die Welt stets auf liebevoll-ironische Weise mit den Augen der kleinen Leute. Sein Vater, ein Milchmann, konnte nicht ahnen, dass sein Sohn ihn eines Tages als Vorbild für den berühmten Weihnachtsmann benutzen würde. Heute unterrichtet er selbst an einer Kunstschule und ist ein vielfach ausgezeichneter Künstler.

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