Jan Reimer – The Point Of No Return (1985/1992)

FrontCover1.jpgUnd jetzt mal ein ganz besonderer musikalischer Leckerbissen:

Jan Reimer (* 11. März 1953) ist ein deutscher Fusion- und Fingerstyle-Gitarrist und Komponist, der seit Mitte der 1990er Jahre als Astrologe tätig ist.

Reimer begann mit 15 Jahren, leidenschaftlich Gitarre zu spielen. Er erhielt für mehrere Jahre Unterricht bei Rick Abao. Nach dem Abitur spielte er während der Studienzeit an der Pädagogischen Hochschule Köln abends beim Polit-Kabarett Die Machtwächter Gitarre. Nach dem Staatsexamen bildete er mit Norbert Stein und Mike Herting die Fusiongruppe Head Band, die mit wechselnder Rhythmusgruppe zwischen 1979 und 1982 tätig war, in den USA auf Tournee ging und drei Alben vorlegte.[1] Seit 1978 begleitete er zudem den Liedermacher Franz Josef Degenhardt im Studio und auf Tourneen.

JanReimer011983 startete er eine Solokarriere und legte mehrere Alben als Solist vor. Kompositionen von ihm (z. B. „Escape from a Fairytale“) wurden auch von anderen Gitarristen wie Alex de Grassi und Ulli Bögershausen interpretiert. Er ist auch auf Alben von Steve Tibbetts und Noise Forest zu hören. Eine Armoperation bedeutete das Ende seiner Musikerkarriere. Seit 1994 ist er als Astrologe aktiv, seit 2006 auch für den Kölner Stadt-Anzeiger. (Quelle: wikipedia)

Oder aber auch:

Wenn Ohren Urlaub machen könnten – sie würden ihn mit der Musik von Jan Reimer verbringen! – Der Kölner Gitarrist wurde Mitte der 70er Jahre mit der Jazz-Rock-Gruppe Headband bekannt, dann als Arrangeur und Begleitmusiker von F. J. Degenhardt und als Gitarrist bei Bongi Makeba. Seit 1983 arbeitet er an Solo-Projekten. Ergebnis waren vielbeachtete und von der Musikkritik hochbewertete Alben. (westparkmusic.de)

Mehr als Gitarrenmusik… Experimental Guitar Percussion – ein Markenzeichen für Jan Reimer. Eine alte Contreras-Konzertgitarre, deren Korpus auf einem Stativ befestigt ist, wird wie eine Conga gespielt. der Klang der dadurch in Schwingung gebrachten Saiten wird durch Effektgeräte verfremdet. Aber Jan Reimer trommelt nicht nur auf seiner Gitarre. Dreh- und Angelpunkt für sein musikalisches Schaffen sind und bleiben seine sensiblen Kompositionen mit meist einfachen, eingängigen Melodien. Der Kölner Gitarrist wurde Anfang der 70er Jahre durch die Jazz-Rock-Gruppe Headband bekannt, dann als Arrangeur und Begleitmusiker von Franz-Josef Degenhardt und als Gitarrist bei Bongi Makeba.

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Jan REimer mit Franz-Josef Degenhardt

Ab 1983 begann er, an Soloprojekten zu arbeiten. Das Ergebnis waren vielbeachtete und von der Musikkritik hochbewertete Alben. Das Album „The Point Of No Return“ gibt einen guten Überblick über Jan Reimers musikalische Arbeit der letzten Jahre. „…ein Zauberer sowohl auf der akustischen Gitarre als auch auf der elektrischen Gitarre.“ (Saarlouiser Rundschau)

Ursprünglich erschien dieses Album im Jahre 1984 bei Pläne Schallplatten, 7 Jahre späer gab´s dann ne erweiterte CD Version, die mir nun vorliegt.

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Das Original Album aus dem Jahr 1985

Und mehr als einmal hat man bei diesen Aufnahmen den Eindruck, ein Hexenmeister der Gitarre ist im Werk … Reimer spielt überwiegend akustische Gitarre, ergänzt dieses Instrument mit diversen Percussion-Elementen, Bass und elektrische Gitarre.

So entstand eine unglaubliche Vielfalt von Klänen und Melodien, gelegentlich ein wenig avantgardistisch („‚The Point Of No Return), oftmals aber auch von einer nur vordergründigen Schlichtheit, dahinter verbirgt sich aber jede Menge mehr.

Für offene Ohren schlicht und ergreifend ein Genuss.

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Besetzung:
Jan Reimer (guitar, percussion, voice, bass)

Booklet1

Titel:
01. Im Kreislauf des Geschehens 3.55
02. Meditation für Glenn Gould 3.23
03. Prima Ballerina 4.42
04. Hot Hands 4.52
05. Escape From A Fairy Tale 3.52
06. The Point Of No Return 3.52
07. Nun gut, Herr Elefant 5.32
08. Let Me Reach Your Island 5.06
09. Pink Pätticoat 2.29
10. If You Know What I Mean 4.55
11. Lecker, lecker, wunderbar 3.36

Musik: Jan Reimer

CD1

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Jan Reimer, der Astrologe … nun ja ….

Die aktuelle website von Jan Reimer, dem Astrologen:

website