Swinging Haspa – A Journey In Swing (2002)

FrontCover1Und gleich nochmal in den hohen Norden:

Die „Swinging Haspa“… wer ist das schon wieder = tja: wenn man dann weiß dass Haspa für „Hamburger Sparkasse“ steht, löst sich schon das Rätsel ganz leicht:

„Die Big Band der Hamburger Sparkasse.
Gegründet wurde die Band 1993 anlässlich einer Jubilarfeier eines Mitarbeiters . Wolfgang Schulz, Leiter des ehemaligen Hauptfilialbereiches Altona, hat sie mit Hilfe des Hamburger Musikers Heino Schildt als eine feste Institution in der Haspa etabliert. Die Mitglieder sind  Mitarbeiter und Angehörige von Mitarbeitern der Haspa. Unterstütz von Musikern aus der Hamburger Jazzszene hat die Band auf Stadtteilfesten, Betriebsversammlungen und weiteren Festen gespielt. Höhepunkte sind 2 CD Produktionen , eine um Spenden für Hintz und Kunzt zu sammeln die andere für den 175. Geburtstag der Haspa.“

Hier ihre Jubiläums-CD zum 175.Geburtstag der Haspa (Hamburger Sparkasse), eingespielt von der hauseigenen Bigband und illustren Gästen wie Solisten Inga Rumpf, Ulrich Noethen und Dominique Horwitz.

Und da fand Karl Joachim Dreyer (Vorstandsprecher der Haspa) gleich die richtigen wohlfeilen Worte:

Hüllentext1

Richtig, diese Zeitreise ist ein buntes Potpourri aus klassischen Melodien (ein paar Klassiker der Big Band Ära fehlen mir allerdings)

Die musikalischen Begleiter, gestandene Musiker aus der Hamburger Jazz-Szene, haben natürlich kräftig geholfen (und so soll es ja auch sein) und dann natürlich die Inga Rumpf … ihr „Sailing“ schüttelt sich dabei so quasi aus dem Ärmel … und siehe da: ein weitere Leckerbissen und zudem natürlich zählt dieser Songs und ihre Fassung von „Sex Bomb“ zu den Raritäten aus ihrem großartigem Schaffen.

Hüllentext2

Von daher für Freunde beschwingter und gekonnt arrangierte Musik – abseits großer Bühnen – ein Leckerbissen. Ich kann von solchen Aufnahmen jedenfalls nicht genug bekommen.

BackCover1

Besetzung:
Swinging Haspa Big Band unter der Leitung von Heino Schildt
+
diverse Musiker aus der Hamburger Jazz-Szene
+‘
Gäste:
Inga Rumpf – Ulrich Noethen – Dominique Horwitz

Booklet02A

Titel:
01. Heideröslein (Schubert) 2.59
02. Ein Freund, ein guter Freund (mit Ulrich Noethen) (Heymann/Gilbert) 2.51
03. Auf der Reeperbahn nachts um halb eins (Roberts) 3.44
04. The Entertainer (Joplin) 3.22
05. Sailing (mit Inga Rumpf) (Sutherland) 3.46
06. Medley 3.49:
06.1. Rock Around The Clock (Friedman)
06.2. Sugar Baby (Scharfenberg/Busch/v.Pineth)
06.3. Let’s Have A Party (Robinson)
07. De Hamburger Veermaster (Traditional) 2.28
08. Mackie Messer (mit Dominique Horwitz) (Weill/Brecht) 3.16
09. Mein kleiner grüner Kaktus (Herda/Dorian) 2.18
10. Sex Bomb (mit Inga Rumpf) (Mousse/Rennalls) 3.32
11. All You Need Is Love (Lennon/McCartney) 3.17
12. Fair Play (Dobschinski) 3.01

CD1

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SwingingHaspa01

Die Swinging Haspa Big Band

Aber auch das gehört natürlich zur Haspa:

Das Hamburger Abendblatt berichtete am Samstag, den 16. September 2006 auf der ersten Seite darüber, dass die Hamburger Sparkasse „Girokonten für Jedermann“ in der Kontonummer mit den ersten vier Ziffern: „1199“ kennzeichnet. Normalerweise kennzeichnen die ersten vier Stellen der Kontonummer bei der HASPA die Hausfiliale. Nicht so bei Kunden, die von der HASPA als problematisch eingestuft werden: diese erhalten die „1199“ Nummern. Der DGB spricht in diesem Zusammenhang von menschenverachtender Stigmatisierung. Aufgedeckt wurde die Praxis der HASPA durch einen Kunden, der Schwierigkeiten hatte, ein Existenzgründerdarlehen zu erhalten. Nach einem Blick auf seine Kontonummer („1199…“) lehnten andere Banken ohne weitere Verhandlungen ab, offenbar, weil die Information der Ziffern in Bankenkreisen bekannt ist. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte hat bisher, obwohl ihm dieser Umstand bekannt ist, nicht reagiert. Weil Kontonummern in der Öffentlichkeit verwendet werden (Arbeitgeber, Telefonanbieter etc.) und das Wissen über die Bedeutung der Kontonummern mit der Zeit durchsickert, wird von einem klaren Verstoß gegen das Datenschutzgesetz ausgegangen. Besonders problematisch ist die Stigmatisierung von Kunden mit Finanzproblemen in der Öffentlichkeit ohne ihr Wissen. Der Zugang zu einem Girokonto und die Verwendung der eigenen Kontonummer als Privatkunde ist für die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben notwendig. (Quelle: http://www.iff-hamburg.de)

Inga Rumpf – Live At The Rockhouse, München (1980)

FrontCover1Also das nenn ich schon einen ganz besonderen Leckerbissen:

Die Inga Rumpf machte 1980 Station in München und zwar im Bayerischen Rundfunk, um eine Live-Session für die BR Sendung „Rockhouse“ aufzunehmen.

Und ich kleiner Glückspilz klebte nicht nur mit den Ohren am Radio, sondern nahm dieses Mini_Konzert dann auch gleich noch auf …

Und diese Aufnahme hat bei mir und meinen diversen Umzügen einfach überlebt … und hier ist sie nun,

Was soll ich schreiben: Möchte man einem erklären warum die Inga Rumpf zu den beeindruckendsten Sängerinnen der deutschen Musik-Szene zählt (und das seit ihren Tagen bei Frumpy – also Ende der 60er Jahre) …. dem spiele man diesen Konzertmitschnitt vor …

Bei diesem Konzert zelebriert sie ihre bluesgetränkte Stimme und paart diese mit knackigem Rock u.a. mit Songs von Mickey Jupp und Tom Petty.

Leider wurde dann damals der letzte Song „Willie & The Hand Jive“ ausgeblendet … die Sendezeit war halt vorbei …

Dennoch: eine wahrlich feine Rarität, wie ich meine.

Und wo, verdammt nochmal, ist eigentlich der Bassist Karl-Heinz Schott abgeblieben ???

IngaRumpf1980

Inga Rumpf bei einem Auftritt in „Rock Pop“ (ZDF) (hier auch noch ergänzt durch Olaf Kübler)

Besetzung
Karl Allaut (guitar, harmonica)
Inga Rumpf (vocals, guitar)
Karl-Heiz Schott (bass)
+
unbekannter Drummer

Poster1981.jpg

Poster aus dem Jahr 1981

Titel:
01. The Right Road (unbekannt) 3.31
02. I´m On The Hurry (unbekannt) 3.55
03. Gambling Blues (Rumpf) 2.22
04. Ansage (Georg Kostya) 0.33
05. If Only Mother Could See Me Now (Jupp) 3.19
06. Break Down (Petty) 5.15
07. Willie & The Hand Jive (Otis) 2.24

MC1

Auf dieser MC findet sich dieses Rockhouse Konzert … daneben noch ne Roger Chapman Flexi-Disc und das gesamte Nils Lofgren Rockpalast Konzert aus dem Jahr 1979; die MC stammte übrigens aus dem Hause Neckermann)

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Georg Kostya1971

Georg Kostya, 1971

Inga Rumpf & Dagmar Krause – ID Company (1970)

FrontCover1Dagmar Krause und Inga Rumpf spielte ja gemeinsam bei den „City Preachers“, gingen dann aber wieder getrennte Wege. Bei diesem Kultalbum sind wieder vereint, allerdings nur im Titel.Jede der beiden Sängerinnen bestreitet eine LP – Seite:

Auf der einen Seite des Albums singt Inga Rumpf, auf der anderen ihre City-Preachers-Kollegin Dagmar Krause. Daraus resultiert der Albumtitel „I.D. Company“ (Inga Dagmar).

Inga Rumpf ist für die Texte und die Musik der ersten Seite verantwortlich. Ihre Stimme bietet keine Überraschungen, was nicht negativ gemeint ist. Die Instrumentierung ist ungewöhnlich, die Musik jazzig und fernöstlich angehaucht, melodiös und entspannt. Das zweite Stück, Bum-Bum, besitzt schon fast den Zauber früher Embryo-Produktionen. Ein Pflichtkauf für jeden Frumpy-Fan!

Dagmar Krause ist für die deutschen Texte der zweiten Seite verantwortlich und hat auch mitkomponiert. Die Band spielt nun feinsten progressiven, häufig ins experimentelle abdriftenden Jazzrock. Dagmars Stimme muß man gehört haben: mit Gesang hat das nichts mehr zu tun, das ist ein fantastisches Experiment! So etwas Extremes und gleichzeitig Gutes kenne ich eigentlich nur von manchen Peter Hammill-Stücken. Oft wird Dagmars Stimme durch Effekte verfremdet.

Fazit: Ein Meisterwerk, das in keiner Krautrocksammlung fehlen darf. (Rudi Vogel)

Dem Album ist die Auf- und Umbruchphase der beiden Sängerinnen  anzuhören. Das Album ist ein durch und durch experiementelles Album, suchend, forschend (Dagmar Krause geht da noch wesentlich weiter als Inga Rumpf)… ganz so euphorisch wie mein Vorredner („Meisterwerk“) bin ich allerdings nicht, wenn ich dieses Album dennoch als „unverzichtbar“ bezeichnen möchte, dann deshalb, weil es ein eindrucksvolles Dokument jener Zeit ist, in der eben Auf- und Umbruch an der Tagesordnung war.

Wie´s mit den beiden weiterging ist hinlänglich bekannt:

Inga Rumpf brillierte dann mit Frumpy -> Atlantis und dann auch solo: für  mich ist sie bis heute eine der beeindruckendsten deutschen Rock/Blues/Soul Sängerinnen.

Dagmar Krause festigte ihren Ruf als Jazz/Avantgarde Sängerin dann vornehmlich in England, spielte u.a. bei Slapp Happy, Art Bears und Henry Cow. Darüber hinaus hat sie eine Vielzahl von intensiven Solo-Alben vorgelegt.

RumpfKrause

Besetzung:
Hans Hartmann (bass, sitar)
Dagmar Krause (bei 05. – 05.)
Wolfgang Kliegel (violin)
Joe Nay (drums, percussion)
Frank St. Peter (saxophone)
Inga Rumof (vocals bei 01. – 03.)

RumpfKrause2

Titel:
01. Bhagavad Gita  (Rumpf) 6.01
02. Bum-Bum (Rumpf) 5.45
03. I Watched The Women (Rumpf) 4.43
04. He’s Out Now (Krause/Maronn/Arnoldi) 5.01
05. Dünne, gäserne Frauen (Krause/Maronn/Arnoldi) 4.31
06, Schneeweiße Hände (Krause/Maronn/Arnoldi) 3.19
07. Schwarzes Insekt  (Krause/Maronn/Arnoldi)  4.51

Label

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Inga Rumpf (feat. KK’NF) – Still Got The Rock (Official Bootleg Album – Fabrik, Hamburg 21.11.2014)

FrontCover1Und jetzt wird mir ganz feierlich zu Mute, denn hier kommt die Rede auf Inga Rumpf:

Inga Rumpf (* 2. August 1946 in Hamburg) ist eine deutsche Sängerin und Komponistin.

Rumpf wurde als Tochter eines Hamburger Seemanns und einer ostpreußischen Schneiderin im Hamburger Stadtteil St. Georg geboren. Anfang der 1960er Jahre machte sie ihre ersten Auftritte mit verschiedenen Blues-Bands im Jugendheim von St. Pauli. 1965 wurde sie die Sängerin der Folk-Rock-Gruppe Die City Preachers, in der zeitweise Udo Lindenberg Schlagzeug spielte. 1968 nahm sie als Solointerpretin mit dem Titel Schade um die Tränen am ersten Deutschen Schlager-Wettbewerb teil. 1970 nannten sich Die City Preachers in Frumpy um, mit Carsten Bohn (Drums), Jean-Jacques Kravetz (Keyboards), Karl-Heinz Schott (Bass), und die erste Schallplatte All Will Be Changed entstand.

CityPreachers1970

Die City Preachers mit Inga Rumpf und Udo Lindenberg

1972 entstand aus Frumpy die neue Formation Atlantis, wo neben Rumpf und Frank Diez als Gründungsmitglied abermals Schott, Kravetz und Lindenberg in Erscheinung traten. Inga Rumpf galt zu dieser Zeit schon als eines der größten Talente der deutschen Rock-Szene. Es folgten erfolgreiche Konzertreisen durch verschiedene Länder mit wechselnden Besetzungen, u. a. mit Dieter Bornschlegel, Ringo Funk, Alex Conti, Adrian Askew und Rainer Schnelle. 1976 löste sich Atlantis auf.

Von 1981 bis 1982 tourte Rumpf mit ihrer Band Reality und war als Dozentin an der Hamburger Musikhochschule tätig; 1983 stand sie für eine einmalige Reunion von Atlantis auf der Bühne; außerdem schrieb sie für Tina Turner den Song I Wrote a Letter, die B-Seite ihrer Single Let’s Stay Together. In den Jahren 1986 und 1987 engagierte sie sich musikalisch mit der Gruppe Inga Rumpf & Friends in der Initiative „Rock gegen Atom“.

Logo1990 gab es eine Reunion von Frumpy als Trio in der Besetzung Rumpf/Kravetz/Bohn. In den darauf folgenden Jahren wurden mit Frumpy zwei Studio- und ein Live-Album mit Frank Diez an der Gitarre veröffentlicht. 1994 folgten Projekte mit dem Hamburger Pianisten Joja Wendt und der NDR Bigband.

Ende der 1990er Jahre wandte sie sich verstärkt der Gospelmusik zu und trat bei verschiedenen kirchlichen Veranstaltungen auf. 2004 gründete sie ihr eigenes Label „25th Hour Music“. Dort erschienen 2004 die CD Live im Michel und 2005 Easy In My Soul.

2006 gab es eine Wiederveröffentlichung der drei Alben My Life Is a Boogie, I Know Who I Am und Reality auf einer Doppel-CD mit dem Titel London – New York – Berlin. 2006 war sie in der Jury des „Gospel-Award“ der Fernseharbeit der evangelischen und der katholischen Kirche sowie der christlichen Hilfsorganisation World Vision Deutschland.

RumpfLive01

Im Jahre 2007 startete Inga Rumpf die CD-Reihe „Official Bootleg“. Dabei wurden Konzerte in Worpswede, Stuttgart und Schwerte mitgeschnitten und ungekürzt als limitierte Auflagen veröffentlicht.

Inga Rumpf tourt bis heute mit unterschiedlichen Programmen und Besetzungen ihrer Band durch die Republik. (Quelle: wikipedia)

Und hier ein weiteres „Offical Bootleg“ Album, diesmal ein Mitschnitt aus einem Konzert in der legendären „Fabrik“ in Hamburg … Dort hatte sie ja schon einen fulminanten Auftritt mit Atlantis der dann so um 1974 auch als Doppel-LP veröffentlicht wurde.

RumpfLive02

Und was soll ich sagen … es ist ein triumphales Konzert … Und Inga Rumpf kann aus dem vollen schöpfen. Da sind zum einen etliche Highlights ihrer eigenen Karriere und da sind eine Handvoll von Rock- und Bluesklassikern, die sie mit ihrer Stimme veredelt. Ein Blick auf die Titelliste lohnt sich schon mal.

Und da ist diese famos aufspielende Band, davon drei Musiker, die auch mal bei BAP aktiv waren: Werner Kopal, Helmut Krumminga und Michael Nass (der spielt eine ganz und gar großartige Orgel).

Wir können uns eigentlich nur glücklich schätzen, dass so eine Sängerin wie Inga Rumpf (die übrigens auch eine recht süffisante Slide-Gitarre spielt) all die Jahre durchgehalten hat … von ihrer Faszination hat sie nichts, aber auch gar nichts verloren … wer´s nicht glaubt … anhören … !!!

RumpfLive03

Besetzung:
Robin Fuhrmann (drums)
Werner Kopal (bass)
Helmut Krumminga (guitar, vocals)
Michael Nass (keyboards)
Inga Rumpf (vocals, guitar, slide-guitar)

Booklet1

Titel:
01. Homeward Strut (Bolin) 6.33
02. Friends (Rumpf) 7.44
03. Rock Me Baby (King) 5.22
04. Pain In My Heart (Marin/Bear) 3.43
05. No Cross – No Crown (Rumpf) 5.13
06. Breakdown (Petty) 6.00
07. Indian Rope Man (Price/Roth/Havens) 6.32
08. Love Is Gold (Rumpf) 3.45
09. My Life Is A Boogie (Rumpf) 4.27
10. The Messenger (Lanois) 5.19
11. Love Hurts (F.Bryant/B.Bryant) 4.51
12. More Than I Can Tell (Rumpf) 6.01
13. Come And Go (Rumpf) 4.15
14. Undercover Agent (White) 6.32
15. How The Gipsy Was Born (Rumpf/Kravetz) 8.41
16. Good Bye Porkpie Hat (Mingus) 5.34
17. It’s A Man’s World (Newsome/Brown) 6.18
18. Hungry Girl (Rumpf) 4.04
19. Mr. Bigshot (Askew/Conti) 9.16
20. Heroes (Bowie) 5.02
21. Still Got The Blues (Moore) 5.51

CD2A

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Inga Rumpf – Second-Hand Mädchen (1975)

IngaRumpfSecondHandMädchenFCWieder einmal ne Zeitreise:
Inga Rumpf wurde als Tochter eines Hamburger Seemanns und einer ostpreußischen Schneiderin im Hamburger Stadtteil St. Georg geboren. Anfang der 1960er Jahre machte sie ihre ersten Auftritte mit verschiedenen Bluesbands im Jugendheim von St. Pauli. 1965 wurde sie die Sängerin der Folkrock-Gruppe The City Preachers, in der zeitweise Udo Lindenberg Schlagzeug spielte. 1968 nahm sie als Solointerpretin mit dem Titel Schade um die Tränen am ersten Deutschen Schlager-Wettbewerb teil. 1970 nannten sich The City Preachers in Frumpy um (mit Carsten Bohn, Drums, Jean-Jacques Kravetz, Keyboards, Karl-Heinz Schott, Bass, Rainer Baumann, git.), und die erste Schallplatte All Will Be Changed entstand.

1972 entstand aus Frumpy die neue Formation Atlantis, wo neben Rumpf abermals Schott, Kravetz und Lindenberg in Erscheinung traten. Inga Rumpf galt zu dieser Zeit schon als eines der größten Talente der deutschen Rockszene. Es folgten erfolgreiche Konzertreisen durch verschiedene Länder mit wechselnden Besetzungen, u. a. mit Dieter Bornschlegel, Ringo Funk, Alex Conti, Adrian Askew, Rainer Schnelle. 1976 löste sich Atlantis auf. (Qulle: wikipedia)Ein Jahr zuvor startete sie bereits ihre Solokarriere mit „Scond Hand Mädchen“ – ganz sicher auch inspiriert von dem zunehmenden Erfolg, den Udo Lindenberg mit seiner „deutschen“ Rockmusik hatte.

Gemeinsam mit einer hochkarätigen Schar von Musikern entstand ihr erstes Soloalbum – komplett in deutsch gesungen. Kracher wie „Amerika“ sind auch heute noch ein Genuss. Und bei den Song „Superstar“: wer dächte da nicht an jenen Udo Lindenberg ? Und der famose Rockjournalist Jürg Gülden von „Sounds“ schrieb damals:


Das was Inga Rumpf singt und spielt hat mit dem ohnehin üblen Schlagwort Deutschrock soviel zu tun, wie die legendäre Kuh mit dem Trompetenblasen. Inga Rumpf hat eine so mörderische Röhre, dass selbst einige schwarze Bluestanten blaß würden und einige weiße Bluestanten vor ärger schwarz. Würde Inga Rumpf nicht in Hamburg leben sondern z.B. in London oder an der Westcoast, wür würden uns bei einem Konzert von ihr in Deutschland glatt um die Karten prügeln müssen.

 

IngaRumpfSingle

Single Auskopplung

Besetzung:
Adrian Askew (keyboards)
Jackie Carter (background vocals)
Frank Diez (guitar)
Ringo Funk (drums)
Linda Fields (background vocals)
Wilton Gaynair (saxophone, flute)
Marz, Rainer März (guitar)
Ack van Rooyen (trumpet)
Inga Rumpf (vocals)
Karl-Heinz Schott (bass)
Jiggs Wigham (trombone)

IngaRumpfSecondHandMädchenBC
Titel:
01. Amerika (Rumpf) 3.40
02. Ich bin die geborene Langschäferin (Rumpf) 3.37
03. Superstar (Rumpf) 5.03
04. Mallorca (Rumpf) 6.31
05. Speed-King (Rumpf) 3.15
06. Mona (Rumpf) 3.55
07. Schubiduah (Rumpf) 3.18
08. Spielen verboten (Rumpf) 3.34

09. Second Hand-Mädchen (Rumpf) 3.08

IngaRumpfSecondHandMädchenLabels
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Inga Rumpf – Second-Hand Mädchen (1975)

IngaRumpfFrontCoverWieder einmal ne Zeitreise:

Inga Rumpf wurde als Tochter eines Hamburger Seemanns und einer ostpreußischen Schneiderin im Hamburger Stadtteil St. Georg geboren. Anfang der 1960er Jahre machte sie ihre ersten Auftritte mit verschiedenen Bluesbands im Jugendheim von St. Pauli. 1965 wurde sie die Sängerin der Folkrock-Gruppe The City Preachers, in der zeitweise Udo Lindenberg Schlagzeug spielte. 1968 nahm sie als Solointerpretin mit dem Titel Schade um die Tränen am ersten Deutschen Schlager-Wettbewerb teil. 1970 nannten sich The City Preachers in Frumpy um (mit Carsten Bohn, Drums, Jean-Jacques Kravetz, Keyboards, Karl-Heinz Schott, Bass, Rainer Baumann, git.), und die erste Schallplatte All Will Be Changed entstand.

1972 entstand aus Frumpy die neue Formation Atlantis, wo neben Rumpf abermals Schott, Kravetz und Lindenberg in Erscheinung traten. Inga Rumpf galt zu dieser Zeit schon als eines der größten Talente der deutschen Rockszene. Es folgten erfolgreiche Konzertreisen durch verschiedene Länder mit wechselnden Besetzungen, u. a. mit Dieter Bornschlegel, Ringo Funk, Alex Conti, Adrian Askew, Rainer Schnelle. 1976 löste sich Atlantis auf. (Qulle: wikipedia)

SchottRumpf

Karl-Heinz Schott + Inga Rumpf

Ein Jahr zuvor startete sie bereits ihre Solokarriere mit „Scond Hand Mädchen“ – ganz sicher auch inspiriert von dem zunehmenden Erfolg, den Udo Lindenberg mit seiner „deutschen“ Rockmusik hatte.

Gemeinsam mit einer hochkarätigen Schar von Musikern entstand ihr erstes Soloalbum – komplett in deutsch gesungen. Kracher wie „Amerika“ sind auch heute noch ein Genuss. Und bei den Song „Superstar“: wer dächte da nicht an jenen Udo Lindenberg ? Und der famose Rockjournalist Jürg Gülden von „Sounds“ schrieb damals:

Das was Inga Rumpf singt und spielt hat mit dem ohnehin üblen Schlagwort Deutschrock soviel zu tun, wie die legendäre Kuh mit dem Trompetenblasen. Inga Rumpf hat eine so mörderische Röhre, dass selbst einige schwarze Bluestanten blaß würden und einige weiße Bluestanten vor ärger schwarz. Würde Inga Rumpf nicht in Hamburg leben sondern z.B. in London oder an der Westcoast, wür würden uns bei einem Konzert von ihr in Deutschland glatt um die Karten prügeln müssen.

Single

Single Auskopplung

Besetzung:
Adrian Askew (keyboards)
Jackie Carter (background vocals)
Frank Diez (guitar)
Ringo Funk (drums)
Linda Fields (background vocals)
Wilton Gaynair (saxophone, flute)
Marz, Rainer März (guitar)
Ack van Rooyen (trumpet)
Inga Rumpf (vocals)
Karl-Heinz Schott (bass)
Jiggs Wigham (trombone)

back

Titel:
01. Amerika (Rumpf) 3.40
02. Ich bin die geborene Langschäferin (Rumpf) 3.37
03. Superstar (Rumpf) 5.03
04. Mallorca (Rumpf) 6.31
05. Speed-King (Rumpf) 3.15
06. Mona (Rumpf) 3.55
07. Schubiduah (Rumpf) 3.18
08. Spielen verboten (Rumpf) 3.34
09. Second Hand-Mädchen (Rumpf) 3.08

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