SchmidbauerS – SchmidbauerS (1994)

FrontCover1Klar, Insider wissen natürlich, dass es sich bei dem Ensemble SchmidbauerS um ein Projekt von Werner Schmidbauer handelt:

Werner Schmidbauer (* 24. August 1961 in München) ist ein deutscher Fernsehmoderator, Musiker und Liedermacher.

Werner Schmidbauer ist seit Ende der 1970er Jahre als Liedermacher auf Tour; erst mit Valery McCleary und Ecco Meineke als Trio Folksfest, später auch mit seiner Band SchmidbauerS. Seit 1998 tritt er zusammen mit Martin Kälberer als Schmidbauer & Kälberer auf.

Im Fernsehen arbeitet Werner Schmidbauer vorwiegend für den Bayerischen Rundfunk. So moderierte er insgesamt 460 Mal die Sendung Live aus dem Alabama. Anschließend trat er die Nachfolge von Fritz Egner in der Kinderreihe Dingsda (1994–1999) an.

Eigene Talkshows im BR folgten: zuerst Schmidbauers und zwischenzeitlich moderierte er im Wechsel die Sendung Unter 4 Augen. Seit 2003 ist er Moderator der Reihe Gipfeltreffen im Bayerischen Fernsehen, bei der Schmidbauer mit einem Gesprächspartner eine Bergwanderung unternimmt.

Seit 2006 ist Werner Schmidbauer zudem im Bayerischen Fernsehen mit dem Sendungsformat Aufgspuit – Werner Schmidbauer mit … zu sehen. In dieser Reihe lädt er Musikerkollegen ins Münchner Lustspielhaus ein, um zusammen live zu musizieren. Martin Kälberer fungiert dabei als musikalisches Bindeglied. Sein erster Gast am 7. Juli 2006 war Hans-Jürgen Buchner (bekannt als Haindling).

"Live aus dem Alabama" - Moderatorin Michaela Haas mit Werner Schmidbauer, der die Sendung ebenfalls jahrelang moderierte.

„Live aus dem Alabama“ – Moderatorin Michaela Haas mit Werner Schmidbauer, der die Sendung ebenfalls jahrelang moderierte.

Schmidbauer ist in zweiter Ehe verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Bad Aibling bei Rosenheim.

Für die Live-Talkshow „Live aus dem Alabama“ erhielt Schmidbauer 1984 den Adolf-Grimme-Preis. (Quelle: wikipedia)

Hier also sein Debütalbum als sich bereits einen Namen als Moderator der Kultsendung „Live aus dem Alabama“ gemacht hatte.

Und irgendwie hinterlässt dieses Album bei mir zwiespältige Gefühle: einerseits durchaus ansprechende Texte und eine zuweilen raffinierte Musik mit feinen Arrangements (so ist z.B. das Solo bei „Schwester“ ein Juwel !) und dann entsteht wieder jenes Gefühl, dass ich es hier mit einer Weichspüler Musik zu tun habe … Mit einer bösen Zunge könnte man glatt behaupten: Wer bei der holden Weiblichkeit punkten will … macht so eine Musik … oder anders ausgedrückt: es ist mir zuviel Liebesgesäusel … als ob´s so gar keine anderen Themen gäbe (ich weiss: das ist mein altes Klageslied … ), aber so ganz werd´ich da dem Schmidbauer doch nicht gerecht. Lieder wie „Mia gengan alle unsern Weg“ oder „Scho wieder so friah dunkel“ sind Beiträge ausserhalb des Herz/Schmerz – Genres … Am besten selber entdecken !

 

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Besetzung:
Tommy Eberhardt (drums, percussion)
Roald Raschner (keyboards, accordion)
Ozzy Schaller (guitar, mandolin)
Werner Schmidbauer (guitar, vocals, harmonica)
+
Rolf Berger (drums bei 07. + 11., background vocals)
Karl „Bumi“ Fian (trumpet)
Martin Fuss (saxophone)
Boco Di Lorenzo (background vocals)
Valerie McCleary (background vocals)
Jens Ohly (bass bei 07. + 11.)
Christian Radovan (trombone)
Oliver Ringlieb (piano bei 07. + 11.)
Franz Trojan (drums bei 08.)
Klaus Waschke (violin bei 11)

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Titel:

01. Loan di an mi 4.36
02. I bin frei 4.16
03. Strandlied 3.19
04. I bin liaber i 3.48
05. Da drauf drink ma oan 3.48
06. Mia gengan alle unsern Weg 5.41
07. Was dua i (Bisld und Schnaufd) 4.14
08. Schwester 4.27
09. Scho wieder so friah dunkel 5.01
10. Ausrast 5.38
11. Haben 2.26
12. Hätt‘ i bloß 4.37
13. Da wo de Leit san 2.31

Musik und Texte: Werner Schmidbauer

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