Dietmar Schönherr – Ich suche die Liebe + Du wirst geliebt (1958)

FrontCover1Dietmar Schönherr war ja lange bevor er mir als „Wünsch dir was“ Moderator auffiel, in jenem Geschäft tätig, das man landläufig als „showbusiness“ betitelt, tätig. Hier nun ein Beispiel aus den späten 50er Jahren, als er die Single „Du wirst geliebt“/“Ich suche nach Liebe“ veröffentlichte. Es war seine erste Single, die man später als „Jugendsünde“ einstufen durfte (Die Sammlung „Jugtendsünden“ wird ein hier ein wenig später präsentiert; dieser Beitrag ist quasi ne Art Appetithäppchen).

Schönherr war damals noch mit Ellen Schönherr verheiratet; diese Ehe hielt immerhin 13 Jahre (1950 – 1963), dann aber trat Vivi Bach in sein Leben. Ellen Schönherr verstarb übrigens 90jährig im Jahr 2013 (wenig später verstarb dann auch Vivi Bach).

Warum ich das hier berichte? Nun: Diese Single steht thematisch ganz im Zeichen der Liebe. Da ist einerseits die A-Seite mit „Ich suche die Liebe (und finde sie nie)“ und die Lösung das quälenden Problems findet sich dann auf der B-Seite: „Du wirst geliebt“ (dieser Song stammt ausdem Film „Die James Dean Story“) … Na bitte … wer sagt´s denn … Alles wird gut !

Schönherr war als Schlagersänger nie sonderlich besonders erfolgreich (selbst seine Duette mit Vivi Bach erregten kaum Aufmerksamkeit). Aber wirklich schlimm ist das ja nun auch nicht: Hat er doch mit der „Orion“, ubnd mit „Wünsch dir was“ und insbesondere mit seinem Engagament für Nicaragua seine Spuren hinterlassen. Und diese Spuren sind wahrlich bedeutsamer, als seine zahllosen Singles, die man heute schmunzelnd hören kann …

Schönherr

Besetzung:
Dietmar Schönherr (vocals)
+
Orchester Josef Niessen

SingleHülle.jpg

Diese Single gab´s dann auch mit dieser Hülle

Titel:
01. Ich suche die Liebe (Niessen/Hertha) 2.30
02. Du wirst geliebt (Livingston/Evans/Siegel) 2.39

LabelA1

 

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Raumpatrouille Orion – 7 Hörspiele zu den originalen TV-Folgen von 1966 – Teil 1: Angriff aus dem All (2009)

FrontCover1Über den Kultstatus der deutschen TV Serie „Raumpatrouille Orion“ braucht man sich nicht mehr sonderlich unterhalten. Und genau dieser Kultstatus führte wohl dazu, dass man 40 Jahre nach der Erstausstrahlung die 7 Folgen der TV-Sendungen auch als Hörbuch veröffentlichte.

Man nahm die Originaltonspuren und kombinierte sie mit Zwischentexten, gesprochen von Andreas Fröhlich (ein bekannter deutscher Rezitator, Synchron-, Hörspiel- und Off-Sprecher).

Das Manuskript zu diesen Hörbüchern schrieb Thomas Krüger, der sich dabei  an Original-Drehbüchern von Rolf Honold und W.G. Larsen orientierte.

„Diese legendäre Science-Fiction-Serie, deren 7 Folgen im Jahr 1966 eine Fernsehbegeisterung sondergleichen auslösten – noch bevor die erste US-amerikanische Weltraum-Serie den Film- und Fernsehgeschmack der deutschen Zuschauer prägte,- hat in den vergangen Jahrzehnten nichts von ihrem Charme verloren. Immer wieder wurden und werden die Folgen im TV wiederholt. Generation um Generation erliegt dem Zauber des Raumschiffs Orion, den grandiosen Klängen der Musik von Peter Thomas und läßt sich mitreißen von den zwischen Ernst und Witz klug agierenden Schauspielern um Dietmar Schönherr, Eva Pflug, Wolfgang Völz, Ursula Lillig, Friedrich G. Backhaus und Claus Holm. Die Serie setzte Maßstäbe. Ihre Tricktechnik, ihr Design, ihre Rollenbilder waren ihrer Zeit weit voraus.

Was es aber in den vergangenen Jahrzehnten niemals gab, waren Hörspielausgaben der RAUMPATROUILLE. Zu dominant schienen bei einer Science-Fiction-Produktion die Bilder. Man muss es sehen – lautete das Credo.
Heute, wo Hollywood die Tricktechnik in andere Dimensionen geführt hat, zeigen sich jedoch plötzlich die klassischen Qualitäten der RAUMPATROUILLE: Mit ihren Schauspielern, die auf Theaterbühnen groß wurden, mir Drehbüchern, die dramaturgisch und nicht als Bildbegleitung überzeugen wollten, präsentiert sich das Material neu, auf ungewöhnliche Art. Einem Erzähler, der die Bilder aufgreift, kann es gelingen, ihnen eine Stimme zu verleihen, die sie mit den ausführlichen Dialogen der Schauspieler verbindet. Mit Hilfe eines Erzählers im Dienst der bekannten Bilder werden die einzelnen Folgen heute erbaut höchst spannend! Denn in einer Zeit, in der Bilder ganz anderes leisten müssen, um das Interesse der Zuschauer zu wecken, können der Ton, die Sprechkunst der Darsteller, die Musik und die Geräusche der originalen IT-Bänder beinah besser jene Phantasie stimulieren, die von den viel monströseren Bildern des modernen „Action-Kinos“ geprägt wurde. Es mag paradox klingen, aber die RAUMPATROUILLE ist als Hörspiel-Reihe so ungemein modern und überzeugend, gerade WEIL sie so alt ist.“ (Werbetext)

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Hier die Inhaltsangabe von Teil 1 (alle weiteren Teile werden folgen):

Angriff aus dem All:

Trotz gegenteiliger Order landet Orion-Commander Cliff Allister McLane auf dem Saturnmond Rhea. Da er schon in der Vergangenheit mehrfach disziplinarisch wegen Befehlsverweigerung belangt wurde, wird er nun mit der kompletten Mannschaft zur Raumpatrouille strafversetzt. Zusätzlich erhält er eine „Aufpasserin“ des Galaktischen Sicherheitsdienstes, Tamara Jagellovsk, zur Seite, die ihn an weiteren Eskapaden solcher Art hindern soll. Auf ihrem ersten Routineflug am nächsten Tag soll die Mannschaft Bewegungen in einem Raumsektor überwachen. Die vorgeschobene Außenbasis MZ-4 antwortet auf Anfragen jedoch nicht, vielmehr erhält die Orion einen unbekannten, rätselhaften Code. Als McLane auf der Basis nach dem Rechten schauen will, kommt es zur ersten Auseinandersetzung mit Jagellovsk. McLane beharrt jedoch auf seinen Plänen und schickt die Crew-Mitglieder Hasso Sigbjörnson und Atan Shubashi zur Station. Sie stellen fest, dass es dort keinerlei Sauerstoff mehr gibt. Die gesamte Besatzung ist tot und wurde mitten in der Bewegung eingefroren. In den Gängen der Station begegnen sie schemenhaften Wesen, die gegen die Strahlen aus Laserwaffen immun sind. Zur gleichen Zeit wird die Orion von fremden Raumschiffen angegriffen. Jetzt ist klar, dass es sich um feindliche Außerirdische handelt: Frogs…

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Und natürlich ist dieser Beitrag auch der Tatsache geschuldet, dass Dietmar Schönherr mich viele Jahre lang begeistert hat (und wohl auch geprägt hat); seine vielfältigen Facetten werden hier demnächst immer wieder mal vorgestellt werden …

DietmarSchönherr

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