Johann Wolfgang von Goethe – Das römische Carneval (1978)

TitelUnd nun zu Gevatter Goethe und einem bemerkenswerter „Italienischer Reise“:

„Das Römische Carneval“ gehört zu den wenigen Einzelschriften, die Goethe schon bald nach der Rückkehr von der Italienreise und lange vor der Redaktion der „Italienischen Reise“ veröffentlichte.

Goethes Abhandlung über das närrische Treiben inRom, 1788 geschrieben und ein Jahr später veröffentlicht, erschien zuerst als Buch mit 20 kolorierten Kupfertafeln. Der Text wurde, ohne die Tafeln, von dem Weimarer Verleger Friedrich Justin Bertuch (1747-1822) in dessen Zeitschrift „Journal des Luxus und der Moden“ 1790 wieder abgedruckt. Ebenfalls 1790 erschien eine Sonderausgabe der 20 illuminierten Kupfer unter dem Titel „Masken des römischen Carnevals. Weimar und Gotha, in Commission bey C. W. Ettinger. 1790.“

Bei der hohen Wertschätzung, die Goethe immer wieder der Anschauung entgegenbrachte, kamen ihm die Illustrationen als künstlerische Ergänzung seines Textes sehr entgegen. Die Zeichnungen lieferte Goethes römischer Hausgenosse Johann Georg Schütz.

Originalausgabe

Titelbild der Originalausgabe

Doch so ganz begeistern konnte sich Goethe für diesen römischen Frohsinn scheinbar nicht:

„Nun ist der Narrheit ein Ende. Er konnte dem Treiben und den Possen nicht viel abgewinnen. Er fand zwar unglaublichen Lärm, aber keine Herzensfreude. Das Karnaval in Rom muß man gesehen haben, um den Wunsch völlig loszuwerden, es je wieder zu sehen.“

Originalausgabe1
Dennoch beeindrucken seine feinsinnigen Beobachtungen dieses Evants und die hier vorliegende Ausgabe erschien 1978 als Faksimilie in der famosen Edition der „bibliophilen Taschenbücher“.

Und hier ein paar Eindrück von dieser bibliophilen Kostbarkeit:

Beispiel01

Beispiel02

Beispiel03

Beispiel04

Beispiel05

Beispiel06

Beispiel07
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Rückseite

Die Rückseite des Buches