Münchner Motettenchor + Berliner Symphoniker – Des Abends schöne Röte – Romantische Chormusik (2004)

FrontCover1Altehrwürdig kann man den Münchner Motettenchor natürlich noch nicht nennen, denn er wurde erst 1960 gegründet, aber ein paar Jahrzehnte hat er auch schon auf dem Buckel. Hier die Kurz-Vita:

Der Münchner Motettenchor wurde im Jahre 1960 von Hans Rudolf Zöbeley (1931-2007) gegründet. Er ging aus einer kleinen Gruppe musikbegeisterter Studenten an der Universität München hervor, die sich in der Absicht zusammengefunden hatte, eine Vorlesung über Motetten von Heinrich Schütz – daher der Name des Chores – musikalisch zu illustrieren. Der Erfolg und die Freude des gemeinsamen Musizierens waren so groß, dass man sich entschloss weiterzumachen. Die ersten Konzerte veranstaltete der Chor in der evangelischen Bischofskirche St. Matthäus in München, wo er auch heute noch regelmäßig Gottesdienste der Gemeinde und der evangelischen Landeskirche musikalisch gestaltet.

Im Laufe der Jahre erweiterte der inzwischen stark vergrößerte Chor systematisch sein Repertoire, das heute nahezu die gesamte Bandbreite der Chorliteratur aus über vier Jahrhunderten umfasst. Dem Ensemble gehören heute rund 90 Sängerinnen und Sänger an, sodass es die unterschiedlichen Werke stets in der passenden Besetzung aufführen kann. Der Chor tritt regelmäßig in den großen Konzertsälen Münchens auf und ist eine feste Größe im Musikleben der bayerischen Landeshauptstadt.

Im Repertoire des Chores stehen seltener aufgeführte Komponisten, insbesondere aus neuerer Zeit (Britten, Honegger, Janáček, Kodaly, Poulenc, Martin) gleichbedeutend neben den „Großen“ der Vergangenheit wie Schütz, Monteverdi, Bach, Mozart, Brahms, Mendelssohn-Bartholdy oder Verdi.

Ein Eckpfeiler im Repertoire sind Carl Orffs „Carmina burana“, die der Chor 1977 noch in Anwesenheit und mit ausdrücklicher Anerkennung des Komponisten aufgeführt hat und mit denen er im Juli 1995 anlässlich des 100. Geburtstages des Komponisten über 10.000 Menschen auf dem Münchner Marienplatz begeisterte.

Zahlreiche Konzertreisen führten den Motettenchor in alle Himmelsrichtungen Europas, von Lettland und Polen bis Sizilien und auf die Kanarischen Inseln, von Istanbul nach Prag, Paris und Madrid, aber auch in außereuropäische Länder, u. a. mehrfach nach Israel, Brasilien und Argentinien.

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Rundfunk- und CD-Produktionen gehören zum festen Bestandteil der Chorarbeit. 1994 produzierte der Chor beispielsweise eine Doppel-CD mit Werken von Carl Orff, 1996 Charles Gounods „Cäcilienmesse“ und 1997 die „Missa solemnis“ von Ludwig van Beethoven. Im Jahre 1999 folgte in Co-Produktion mit dem Bayerischen Rundfunk ein Live-Mitschnitt der „Es-Dur-Messe“ von Franz Schubert und eines Konzertes bei den Richard-Strauss-Tagen in Garmisch-Partenkirchen mit selten zu hörenden Werken von Richard Strauss. Der Live-Mitschnitt eines Konzertes in der Berliner Philharmonie mit Werken der Romantik für Chor und großes Orchester erschien im Herbst 2004. Im Jahre 2007 folgte eine Aufnahme des “Stabat Mater” von Antonín Dvořák.

In Zusammenarbeit mit einem weltweit tätigen Unternehmen der deutschen Wirtschaft führte der Chor im Mai 2002 sein bisher größtes künstlerisches Projekt aus: eine Konzertreise rund um die Welt, von Europa auf den nord- und südamerikanischen Kontinent und weiter nach Ostasien. Dabei veranstaltete er Konzerte u.a. im Lincoln Center in New York, im Palacio de Bellas Artes in Mexico City und im Grand Theatre in Shanghai.

Von der musikalischen Fachwelt und den Medien stark beachtet war die erfolgreiche Uraufführung des Oratoriums „Joram“ (komponiert 1933) des in München 1897 geborenen deutsch-israelischen Komponisten Paul Ben-Haim am 8. 11. 2008 in der Philharmonie München. Auf Einladung des Israel Philharmonic Orchestra brachte der Chor im April 2012 den „Joram“ im Smolarz Auditorium der Universität Tel Aviv erstmalig in der ungekürzten Originalfassung zur Aufführung.

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Hier nun der oben schon erwähnte Live-Mitschnitt eines Konzertes in der Berliner Philharmonie mit Werken der Romantik für Chor und großem Orchester, aufgenommen in der Berliner Philharmonie am 13. Juni 2004.

Dieses Album hat zwei große Schwerpunkte.

Liebeslieder-Walzer ist der Name zweier Zyklen von Liedern im Walzer- bzw. Ländler-Takt für vier Singstimmen (Chor) und Klavier vierhändig von Johannes Brahms: die Liebeslieder. Walzer op. 52 und Neue Liebeslieder op. 65. Die Texte stammen (mit einer Ausnahme) aus der Sammlung Polydora von Georg Friedrich Daumer, die aus freien Nachdichtungen internationaler Volksdichtungen besteht.

BrahmsNotensatzDie vertonten Texte aus Daumers Sammlung beruhen auf russischen, polnischen und ungarischen Vorlagen. Die erste Sammlung op. 52 ist eine lockere Folge von Liebesliedern auf lyrisch-schwelgende, heiter-ironische, aber auch energisch-bestimmte Texte, über die der Komponist selbst urteilte: „Übrigens möchte ich doch riskieren, ein Esel zu heißen, wenn unsere Liebeslieder nicht einigen Leuten Freude machen.“ Demgegenüber handeln die Texte der zweiten Sammlung überwiegend von den Schattenseiten der Liebe: Misstrauen, Enttäuschung und Verzicht. Insgesamt ist festzustellen, dass Brahms durch seine inspirierte Vertonung von Daumers Texten eine literarisch wenig gehaltvolle Textgrundlage vor der endgültigen Vergessenheit bewahrte, was in der Musikgeschichte allerdings kein Einzelfall ist.

Die 18 Liebeslieder-Walzer op. 52 entstanden im Sommer 1868. Vor der Veröffentlichung des Werkes im folgenden Jahr kam es zu einem Streit zwischen Brahms und seinem Verleger Simrock über die Besetzung des Werks: Simrock fügte dem Titel eigenmächtig die Bezeichnung „mit Gesang ad libitum“ zu, um größere Käuferschichten anzusprechen. Brahms stimmte widerwillig zu, beharrte aber darauf, die Gesangsstimmen mit zu veröffentlichen und eine reine Klavierausgabe erst später folgen zu lassen. Brahms erstellte später folgerichtig eine eigene Fassung für Klavier zu vier Händen ohne Gesang (op. 52a), die in vielen Details von den Klavierparts der gesungenen Ausgabe abweicht. Für die Gesangsparts hatte Brahms ursprünglich ausdrücklich eine Besetzung mit Solostimmen vorgesehen, und er wandte sich zunächst strikt gegen chorische Aufführungen. Als er später eine chorische Aufführung als „musterhaft“ lobte, hatte er seine Meinung in diesem Punkt möglicherweise geändert.

Eine Bearbeitung einer Auswahl von 9 Liedern für Orchester, ebenfalls mit Gesang ad libitum, erstellte Brahms für eine Aufführung 1870. Sie erschien allerdings erst 1938 im Druck.

Wegen des großen Erfolgs der ersten Sammlung ließ Brahms 1874 die zweite Sammlung von 15 weiteren Liedern als Neue Liebeslieder op. 65 folgen. (Quelle: wikipedia)

Hier hören wir die Auswahl der 9 Lieder, die dann erst 1879 zur Aufführung kamen.

Thematisch spannender ist dann „Die erste Walpurgisnacht“:

Die erste Walpurgisnacht (MWV D 3) ist eine im Mai 1799 verfasste Ballade von Johann Wolfgang von Goethe, in Musik gesetzt von Felix Mendelssohn Bartholdy in Form einer weltlichen Kantate für Soli, Chor und Orchester (1833).

Es war von Anfang an Goethes Absicht, dass seine Ballade als Chorkantate vertont werden sollte. Als Komponisten hatte er seinen Freund Carl Friedrich Zelter ausersehen. Als der jedoch den Text zum ersten Mal las, soll er ausgerufen haben: „Wer das vertonen will, muss erst die alte abgetragene Kantatenuniform ablegen!“ Er selbst fühlte sich dazu nicht in der Lage, sondern gab die Vorlage an seinen Schüler Felix Mendelssohn Bartholdy weiter.

Walpurgisnacht1830/31 reiste Mendelssohn durch die Schweiz und Italien. Aus Rom schrieb er an Goethe: „Was mich seit einigen Wochen fast ausschließlich beschäftigt, ist die Musik zu dem Gedicht von Eur. Exzellenz, welches die erste Walpurgisnacht heißt. Ich will es mit Orchesterbegleitung als eine Art großer Kantate komponieren. … ich weiß nicht, ob mirs gelingen wird, aber ich fühle, wie groß die Aufgabe ist und mit welcher Sammlung und Ehrfurcht ich sie angreifen muß.“ – Es war im Herbst 1832 in Mendelssohns Elternhaus, wo das Werk zum ersten Mal erklang. Die öffentliche Uraufführung folgte dann am 10. Januar 1833 in der Sing-Akademie zu Berlin. Am Pult stand der Komponist selbst.

Zehn Jahre später, 1842/43, arbeitete Mendelssohn sein Werk grundlegend um. Diese zweite Fassung fand ihre Uraufführung am 2. Februar 1843 im Leipziger Gewandhaus. Auch diesmal wurde das Werk vom Komponisten selbst einstudiert und geleitet. Unter den Zuhörern waren Robert Schumann und Hector Berlioz, der sich besonders begeistert über das Werk äußerte. In dieser zweiten Fassung wird das Werk heutzutage üblicherweise aufgeführt.
Besetzung

Goethe selbst verfasste in seinem Brief an Zelter vom 3. Dezember 1812 eine Art Inhaltsangabe seiner Ballade so:

„So hat nun auch einer der deutschen Altertumsforscher die Hexen- und Teufelsfahrt des Brockengebirges, mit der man sich in Deutschland seit undenklichen Zeiten trägt, durch einen historischen Ursprung retten und begründen wollen. Dass nämlich die deutschen Heidenpriester und Altväter, nachdem man sie aus ihren heiligen Hainen vertrieben und das Christentum dem Volke aufgedrungen, sich mit ihren treuen Anhängern auf die wüsten unzugänglichen Gebirge des Harzes im Frühlingsanfang begeben, um dort, nach alter Weise, Gebet und Flamme zu dem gestaltlosen Gott des Himmels und der Erde zu richten. Um nun gegen die aufspürenden bewaffneten Bekehrer sicher zu sein, hätten sie für gut befunden, eine Anzahl der ihrigen zu vermummen, und hierdurch ihre abergläubischen Widersacher entfernt zu halten und, beschützt von Teufelsfratzen, den reinsten Gottesdienst zu vollenden.“ (Quelle: wikipedia)

Nun denn, mein Herz schlägt weiterhin nicht für diese Musik, aber die Ouvertüre von Felix Mendelssohn-Bartholdy hat es schon in sich … mein lieber Herr Gesangsverein  … und deshalb häte ich diesem Album ein schmuckeres booklet gewünscht (wobei es schon sehr informativ ist).

Besetzung:
Thomas Cooley (Tenor)
Thomas Gropper (Bariton)
Saskia Klumpp (Alt)
+
Münchner Motettenchor
Berliner Symphoniker unter der Leitung von Hayko Siemens

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Titel:

Hugo Wolf:
01. Der Feuerreiter – Ballade für Chor und grosses Orchester 6.00

Johannes Brahms: Liebeslieder Neun Walzer aus op. 52 und op. 65
02. Rede, Mädchen, allzu liebes 1.10
03. Am Gesteine rauscht die Flut 0.50
04. Wie des Abends schöne Röte 0.48
05. Ein kleiner hübscher Vogel 2.34
06. Die grüne Hopfenranke 1.48
07. Nagen am Herzen fühl ich 1.32
08. Nein, es ist nicht auszukommen 1.02
09. Wenn so lind dein Auge mir 1.36
10. Am Donaustrande 2.27

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Die erste Walpurgisnacht – Ballade für Soli, Chor und Orchester op. 60
11. Ouvertüre (Das schlechte Wetter) 9.32
12. Es lacht der Mai 4.22
13. Konnt ihr so  2.08
14. Wer Opfer heut 1.53
15. Verteilt euch 1.43
16. Diese dumpfen 2.27
17. Kommt mit Zacken 4.39
18. So weit gebracht 3.14
19. Hilf, ach hilf mir 1.04
20. Die Flamme reinigt 2.41

Robert Schumann:
21. Nachtlied für Chor und Orchester op. 108 10.01

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Gerda Prohaska + Peter Pasetti + Erik Werba – Lied und Dichtung (Robert Schumann – Heinrich Heine) (1987)

FrontCover1Tja, der Riffmaster und das deutsche Kunstlied … eine innige Verbindung ist das nun wirklich nicht, aber dennoch haben halt auch solche Scheiben hier ihr Plätzchen, und insbesondere dann, wenn es sich um eine solche Nischenproduktion wie diese handelt.

Und vertiefende Informationen über dieses Album findet sich überhaupt keine, was einerseits nicht verwundert, handelt es sich doch um so ne Art Privatpressung von der Mezzosopranistin Gerda Prohaska, anderseits überrascht es dennoch, denn auch der weitaus bekanntere Schauspieler Peter Pasetti wirkt bei diesen Aufnahmen als Sprecher mit, der zumindest den älteren Semestern hier von diversen Fernsehauftritten noch bekannt sein dürfte:

Peter Viktor Rolf Pasetti (* 8. Juli 1916 in München; † 23. Mai 1996 in Dießen am Ammersee) war ein deutscher Theater- und Fernsehschauspieler sowie Synchron- und Hörspielsprecher.

Pasetti studierte Schauspiel und Musik. Seinen ersten Film drehte er bereits 1940 (Das Fräulein von Barnhelm). Eine weitere Rolle in Venus vor Gericht folgte, dann unterbrach der Zweite Weltkrieg seine Filmkarriere. Erstmals wirkte er wieder 1948 unter der Regie von Heinz Rühmann in Die kupferne Hochzeit neben Hertha Feiler und Hans Nielsen mit. Es folgten u. a. Der Herr vom andern Stern (1948) oder Du bist nicht allein (1949). In den 1950er Jahren agierte Pasetti u. a. 1953 als Lt. Dacano neben Hans Albers in Jonny rettet Nebrador und 1957 als Dr. Busch neben Gertrud Kückelmann in dem DEFA-Film Spielbank-Affäre.

PeterPasettiIn den 1970ern sah man ihn als „Santarin“ in der Simmel-Verfilmung Und Jimmy ging zum Regenbogen (1971) oder 1977 als „Gaspardi“ in Das Chinesische Wunder.

Seit den 1960er und 1970er Jahren widmete sich Pasetti neben seiner Arbeit beim Theater vermehrt dem Fernsehen. Er wirkte in unzähligen Fernsehserien wie Am grünen Strand der Spree (1960) mit Bum Krüger, Werner Lieven, Malte Jaeger, Günter Pfitzmann und Elisabeth Müller sowie Krimi-Serien wie Der Kommissar, Der Alte, Derrick oder Das Kriminalmuseum mit. Er war aber auch beispielsweise in Stücken wie Jacobowsky und der Oberst (1967) nach Franz Werfel oder Schönes Weekend, Mr. Bennett (1980) zu sehen. Zuletzt agierte er 1991 als Heilpraktiker in dem Fernsehspiel Der Knick – Die Geschichte einer Wunderheilung.

Daneben synchronisierte Pasetti unter anderem Humphrey Bogart in Wir sind keine Engel, Gary Cooper in Wem die Stunde schlägt, Orson Welles in Die Lady von Shanghai, Joseph Cotten in Citizen Kane oder auch John Wayne in Piraten im karibischen Meer.

Zudem war Pasetti an zahlreichen Hörspielproduktionen wie der Sherlock-Holmes-Reihe des BR in der Titelrolle, unter der Regie von Heinz-Günter Stamm oder Die drei ??? beteiligt, in der er dem Erzähler Alfred Hitchcock seine Stimme lieh. Seine Auslegung des „Skeletor“ in der Hörspielserie Masters of the Universe (alle 37 Folgen mit Ausnahme von Folge 4 und 5) erlangte Kultstatus. Auch der Rezitation fühlte sich Pasetti verpflichtet. So rezitierte er beispielsweise in den 1970er Jahren Erich Kästner zu moderner Jazz-Musik.

Er war einige Jahre mit der Tänzerin und Sängerin Margot Werner verheiratet.

Peter Pasetti starb nur wenige Wochen vor seinem 80. Geburtstag an Krebs und wurde in München auf dem Nordfriedhof beigesetz. (Quelle: wikipedia)

Die eigentliche tragende Rolle bei dieser LP hat jedoch die schon erwähnte Sängerin Gerda Prohaska:

Gerda Prochaska wurde in Brünn geboren, lebt ab 1949 in Garmisch-Partenkirchen.

GerdaProhaskaDie Grundausbildung ihrer Stimme erhielt sie bei Fr. Prof. Kuhn-Englder in Oberammergau. Danach ging sie 6 Jahre an das Konservatorium der Stadt Wien.

Schon während des Studiums sang sie im großen Musik- Vereinssaal und im Konzerthaus Wien, beim Bruckner – Festival in London, in der Brucknerhalle in Linz und gab Konzerte in Luxemburg.

Engagements an verschiedenen deutschen Bühnen führten sie letztendlich an die Volksoper Wien. Dort lernte sie ihren Mann, Kammersänger Gerhard Stolze kennen. Nach ihrer Heirat gab die Sängerin ihr Engagement in Wien auf um sich ganz ihrem Mann zu widmen. Nach seinem zu frühen Tod begann für Gerda Prochaska – Stolze ein anderes Leben, in eine andere künstlerische Richtung – als Veranstalterin von Konzerte Prochaska.(Selbstportrait)

Als dritter im Bunde fungiert dann noch Erik Werba als Pianist:

Erik Werba (* 23. Mai 1918 in Baden, Niederösterreich; † 9. April 1992 in Hinterbrühl) war ein österreichischer Komponist und Pianist.

Erik Werba besuchte die Akademie für Musik und darstellende Kunst sowie die Universität Wien.; 1940 erfolgte an der ErikWerbaUniversität Wien die Promotion zum Dr. phil. (Dissertation: Die Rolle und Bedeutung des Sängers bei Homer, Hesiod und Pindar).

Werba war dann als Musikkritiker tätig und leitete nach dem Zweiten Weltkrieg die Mozartgemeinde. Neben seiner Arbeit als Musikreferent und als Mittelschullehrer spezialisierte er sich auf Klavierbegleitung. Von 1949 bis 1990 war er Professor für Lied und Oratorium an der Wiener Musikhochschule, von 1964 bis 1971 auch an der Hochschule in Graz.

Internationale Bekanntheit erlangte er als Begleiter prominenter Sänger wie Irmgard Seefried, Christa Ludwig, Walter Berry, Peter Schreier und Nicolai Gedda. In Salzburg, Gent, Stockholm, Tokio und Helsinki unterrichtete er auch Liedbegleitung.

Weiters war er in den Redaktionen des Mitteilungsblattes der Mozartgemeinde „Wiener Figaro“, der „Österreichischen Musikzeitschrift“ und der „Musikerziehung“ tätig. Er trat auch als Komponist von Bühnen- und Kammermusik sowie von Liedern hervor. (Quelle: wikipedia)

Im Zentrum dieser Aufnahmen stehen die Vertonungen von Heinrich Heine durch den romantischen Komonisten Robert Schumann und die beiden waren wohl ein ganz besonderes Päärchen:

„Von allen Komponisten, die Heine vertont haben, ist Schumann wohl der bedeutendste. Und von allen Dichtern, die Schumann vertont hat, spielt Heine die wichtigste Rolle.

Heinrich Heine und Robert Schumann scheinen wie ein romantisches Traumpaar. Seine berühmtesten Lieder hat Schumann auf Gedichte von Heine geschrieben, darunter befindet sich der Zyklus „Dichterliebe“, der zum Inbegriff des romantischen Lieds wurde. Weltschmerz, Sehnsucht, das tiefe Gefühl – in der „Dichterliebe“ ist es sowohl in Worten als auch in der Musik zu fassen. Und sogar die Ironie, obwohl Schumann immer wieder (fälschlicherweise) vorgeworfen wurde, dass er Heines Ironie nicht verstanden und deshalb auch nicht vertont habe.

Heinrich Heine

Heinrich Heine

Begegnet sind sich Heine und Schumann nur ein einziges Mal, 1828 in München. Da war Schumann gerade 17 Jahre alt und, im Gegensatz zu Heine, noch nicht berühmt. Sie sprachen nicht nur über Kunst, sondern auch über Politik, zum Beispiel über Napoleon, von dem Schumann anschließend notiert, dass er begonnen habe, „unsern europäischen Augiasstall von dem obskuranten Pfaffen und Papstthum zu reinigen“.

RobertSchumann

Robert Schumann

Sie haben sich danach nicht wieder getroffen, aber geschätzt, bis zum Bruch 1836, als sie sich über ein Werk von Giacomo Meyerbeer in die Haare gerieten. Heines Musikverständnis, so beschreibt es das vorliegende Buch, war „hauptsächlich politisch motiviert“, während Schumann eher musikorientiert argumentierte und der Musik größere Autonomie zuwies. Es lag wohl an diesen Differenzen, die die beiden Journalisten öffentlich austrugen, dass Heine sich für die schönsten aller Vertonungen seiner Gedichte nie bei dessen Urheber bedankte“ (Quelle: Deutschland-Radio)

Romantische Lieder voller Weltschmerz und Sehnsucht erwarten uns also (dies kann durchaus auch als Warnung verstanden werden; ich übernehme keinerlei Haftung für schwerwiegende seelische Erschütterungen !).

Bemerkenswert ist die Interpretation des Liedes „Auf ihrem Grab“: hier spricht Pasetti den Text und Gerda Prohaska singt sie ihn ein wenig zeitversetzt … und schwupp-di-wupp wird eine ganz besondere Intensität erreicht. Davon hätte ich mir mehr gewünscht.

Seite 2 bringt dann „Weihnachtslieder“ von Peter Cornelius (* 24. Dezember 1824 in Mainz; † 26. Oktober 1874 ebenda), verziert durch Zwischentexte eines Arthur Miller … und dann noch Auszüge aus den „Geistlichen Liedern“ von Ludwig von Beethoven. Die Texte schuf – und den Namen lasse man sich mal über die Zunge gehen – ein Christian Fürchtegott Gellen *ggg*.

Auch hier, wenn man es bös´ meinen will eine Ansammlung schwülstiger Lieder …

Besetzung:
Peter Pasetti (Sprecher)
Gerad Prohaska (vocals)
Erik Werba (piano)

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Titel:

Zyklus: Lied und Dichtung
01. Die Lotusblume ängstigt (Schumann/Heine) 1.39
02. Was will die einsame Träne (Schumann/Heine) 0.49
03. Mir träumte, traurig schaute der Mond (Heine) 0.43
04. Du bist wie eine Blume (Schumann/Heine) 1.39
05. Man glaubte, daß ich mich gräme (Heine) 0.49
06. Der Hans und die Grete (Schumann/Heine) 1.17
07. In meiner Brust (Heine) 1.19
08. Der arme Peter (Schumann/Heine) 1.56
09. Lehn deine Wang an meine Wang (Heine) 0.30
10. Dein Angesicht so lieb und schön (Schumann/Heine) 1.59
11. Auf Flügeln des Gesanges (Heine) 1.01
12. Anfangs wollt´ ich fast verzagen (Schumann/Heine) 0.47
13. Entflieh mit mir (Heine) 0.30
14. Es fiel ein Reif + Auf ihrem Grab (Schumann/Heine) 3.43
15. Wie kannst du ruhig schlafen (Heine) 0.35
16. Mit Myrten und Rosen (Schumann/Heine) 3.34

Peter Cornelius: Weihnachtslieder op. 8:
17. Christbaum 1.53
18. Unsterblich ist das Samenkorn 0.55
19. Alma Ater 0.43
20. Die Hirten 2.41
21. Sterne 0.38
22. Simeon 2.05
23. Die holde Mär 0.27
24. Christus der Kinderfreund 2.43
25. Wer uns gelehrt hat (Das ewige Kind) 1.07
26. Christkind 1.59
Verbindende Dichtung von Arthur Miller

Ludwig van Beethoven: Geistliche Lieder op. 48:
27. Bitten 1.36
28. Die Liebe des Nächsten 1.55
29. Vom Tode 2.12
30. Gottes Macht und Vorsehung 1.29
31. Bußlied 4.43
Texte: Christian Fürchtegott Gellen

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Im Studio

Im Studio: Erik Werba – Peter Pasetti – Gerda Prohaska

André Hartmann – Millionen für Melodien (1997)

FrontCover1Da macht einer im Jahre 1995 sein Abitur im Gymnasium Starnberg, um dann 2 Jahre später quasi im Alleingang diese Benefiz-CD aufzunehmen.

„André Hasrtmann, geboren 1976 in Starnberg, erhielt seit seinem 5. Lebensjahr Klavierunerricht bei seiner Schwester Astrid Hofmann, bis er 1995 sein Studium an der Hochschule für Musik begann.

Sein Mitwirken an Konzerten und Soloabende führten ihn bisher unter anderem nach Estland und in die Ukraine.“ (Kurzvita aus dem booklet).

Und diese CD hatte seine ganz besondere Bewandtnis:

„Diese CD wurde im Sommer 1997 zugunsten der Hilfskation für krebkranke Kinder „Millionen für Melodien“ produziert und wird bundesweit verteilt. Ab Dezember 1997 sind Informationen über das Spendenergebnis bei André Hartmann erhältlich“.

nun dnn, bis zum Jahr 2002 kamen so 50.000 € zusammen … da kann man nur sagen: Respekt !

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Aber das ist bei weitem nicht alles, was über diesen André Hartmann zu berichten ist. Denn so ging´s mit ihm dann weiter (man lese und staune):

2012: 2. Preis Goldene Weißwurst (München)

2010: Debüt als Singspiel-Darsteller von Münchens OB Christian Ude beim Starkbieranstich
auf dem Nockherberg in München (bis 2012)

2009: Übernahme des Zepters als Herzog Kasimir III bei den Damischen Rittern

2006: Förderpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft

2005: Moderation German Ball der Deutschen Handelskammer in Beijing / China

MichaelHartmann012005: Debüt als Singspiel-Darsteller von Bundeskanzler Gerhard Schröder beim Starkbieranstich
auf dem Nockherberg in München (bis 2008)

2003: 2. Staatsexamen als Musiklehrer an Gymnasien in Bayern

2003: 2. Preis Kabarett Kaktus (München)

2001: Mit 25 Jahren bereits Solo-Konzerte und Kabarettshows auf allen 6 Kontinenten

2001: Moderation mehrerer Faschingskonzerte an der Hochschule für Musik und Theater
in München (bis 2008)

2000: Abschluss an der Hochschule für Musik und Theater in München

1999: Pianist der Entertainerin und Sängerin Veronika von Quast (bis 2003)

1998: Gründung des gemeinnützigen Vereines Nepalhilfe Starnberg e.V. und der dadurch
vollfinanzierten Grundschule für ärmste Kinder in Lalitpur/Nepal

1997: Pianist des Verwandlungskünstlers Frank Astor (bis 2004)

1997: Sammlung von über 50.000 € für krebskranke Kinder in München mit der Benefiz-CD
“Millionen für Melodien” (bis 2002)

1995: Abitur am Gymnasium Starnberg

Diese Aufzählung ist alles andere als abschließend … 2019 erhielt er den Schwabinger Kunstpreis.

Also, wenn da einer sein musikalisches Talent mit seiner kabarettistischen Ader verknüpft, dann ist das schon mal eine besondere Erwähnung wert … Und demnächst tritt er in der Lach- und Schießgesellschaft in München auf … ich denke mal, das Vergnügen gönn´ ich mir.

Hier aber der klassische Pianist in Reinkultur … und auch da macht er wahrlich keine schlechte Figur !

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André Hartmann mit Christian Ude (dem damaligen Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München und einer Lokalpolitikerin namens Annette Ganssmüller-Maluche (SPD)

Besetzung:
André Hartmann (piano)

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Titel:

Johann Sebastian Bach:
01. Präludium c-Moll 1.56

Ludwig van Beethoven:
02. Mondscheinsonate op. 27 Nr. 2 Adagio sostenuto 5.23

Robert Schumann:
03. Träumerei 1.54
04. Wichtige Begebenheit 1.24

Felix Mendelssohn-Bartholdy:
05. Lieder ohne Worte op. 19 Nr. 1 2.26

Frederic Chopin:
06. Fantasie-Impromptu op. 66 4.47
07. Mazurka op. 7 Nr. 2 3.35
08. Mazurka op. 68 Nr. 3 1.40
09. Walzer cis-Moll op. 64 Nr. 2 2.256

Sergej Rachmaninow:
10. Prélude cis-Moll 4.41

George Gershwin:
11. Prélude No. 1 2.34
12. Oh Lady Be Good 1.13

Ernst Toch:
13. Der Jongleur op. 31 Nr. 3 1.57

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Und hier die Startseite seiner Homepage im Jahr 2019:

Website

Ferry Taby Orchester + Walter Günther Orchester – Unser Sonntags-Konzert (1966)

FrontCover1Passend zum heutigen Tage … ein musikalisches Ständchen aus dem Bereich der klassischen Musik, Abteilung „leichte Muse“.

Damals – Mitte der 60er Jahre gab es bei Polydor so ne Single-Serie, die nannte sich eben „Unser Sonntags-Konzert“. Und da wurden halt Klassiker der klassischen Musik feilgeboten … hier ein Beispiel aus dieser Serie.

Bei diesem Beispiel bedienten sich die Labelmanager bei Polydor einer Aufnahme, , die erstmalig bereits im Jahre 1954 als Single erschienen ist und zwar von den mehr oder weniger völlig unbekannten Orchestern eines Ferry Taby und eines Walter Günther.

Und auch wenn diese Orchester mehr als unbekannt waren, hatten man bei Polydor im Rahmen ihrer „Wiederveröffentlichungspolitik“ irgendwie einen Narren an diesen Aufnahmen gefressen, denn sie wurden mehrfach als Single veröffentlicht.

Uns soll´s recht sein … als leichte Kost zum sonntäglichen Frühstück sind diese Aufnahmen allemal geeignet (wobei das Largo von Händel da ne Ausnahme darstellt).

Und: Arrangiert wurden die Aufnahmen des Ferry Taby Orchesters von einem gewissen Zacharias, Helmut …

FrühereSingleAusgaben

Frühere Singleausgaben (50er Jahre)

Titel:

Ferry Taby und sein Orchester:
01. Ständchen (Heykens) 3.38
02. Menuett (Boccherini) 3.14

Walter Günther und sein Orchester:
03. Largo (Händel) 4.32
04. Träumerei (Schumann) 3.47

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Verschiedene Interpreten – Baby Klassik (2012)

frontcover1Da kann man jetzt eigentlich schreiben: „Aus gegebenen Anlass“ … :

Die positive Wirkung, die klassische Musik auf Babys hat, ist unumstritten. Die sanften Klänge beruhigen, es entstehen positive Gefühle, und Ängste werden abgebaut. Für „Baby Klassik“ wurde mit viel Liebe die Musik speziell auf die Bedürfnisse unserer Kleinen abgestimmt. Die wunderschön interpretierten Werke von Mozart, Bach, Brahms und vielen mehr tragen dazu bei, dass sich nicht nur die Babys, sondern auch deren Eltern rundum wohl fühlen und entspannen.
Das liebevoll gestaltete Booklet enthält kleine Tipps, Tricks und Kniffe, die helfen können, die Babys besser zu verstehen und das neue gemeinsame Leben spielend zu meistern. (Produkt-Info)

Mit Ausnahme des ersten Titels empfinde ich die Musik durchaus passend für diese kleine Zielgruppe … Klar das sind etliche Klassiker dabei, die einfach das Ohr schmeicheln („Für Elise“ oder der großartige „Pachelbel'“ von Pachelbel).

Sehr interessant fand ich dann das liebevoll gestaltete Begleitheft (die Texte verfasste Ruth Seiberts) , in dem auch wissenswertes über die beruhigende oder auch heilende Kraft der Musik zu finden sind

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Da freut sich der besorgte Großvater … 

Und dann hat – vermutlich ne Oma – folgenden Gedanken zu diesem Album formuliert:

Mithilfe der CD findet man für das Kleinkind einen schönen Übergang vom Tag zur Nacht. Bei regelmäßigem Abspielen vor dem Schlafengehen wird die CD nach kurzer Zeit zu einem festen Ritual: Wenn die beruhigende Musik erklingt, wird geschlafen – egal wie spät es ist. Vermutlich klappte das Ritual auch mit Kinderliedern, aber wir möchten unseren einjährigen Enkel damit (und mit anderer, kindgerechter Klassik) ein wenig prägen und seinen Geschmack entsprechend bilden.

Und da grinst der Bildungsbürger um die Ecke … aber ich kann ja meiner Enkeltochter nicht die Liveaufnahmen der MC 5 überreichen … aber gedanklich bin ich schon bei weiteren Musikzusammenstellungen abseits der Klassik … denn ich will ja mein Enkelkind auch ein wenig prägen *ggg*

Die Tipps für die ersten Monate mit einem Baby (50 an der Zahl) erscheinen mir recht hilfreich … und sie erinnern mich schmunzelnd an meine Zeiten als frischgebackenen Vater … heute hoffe ich, dass für meine Tochter eine interesssante Lektüre sind

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Und am Schluss des Albums erklingt dann die gute alte Spieluhr: „Guten Abend, gut Nacht“ !

Und; man kann die Musik doch glatt auch genießen, wenn man kein Baby ist !

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Titel:
01. Phillippe Entremont: Variationen über Twinkle (Mozart) 2.18
02. Wolfgang Emamnuel Schmidt: Karneval der Tiere – Der Schwan (Saint-Saens) 2.59
03. Phillippe Entremont: Albumblatt „Für Elise“ (Beethoven) 3.02
04. Tafelmusik Baroque Orchestra: Eine kleine Nachtmusik – Romanze (Mozart) 4.39
05. Ekaterina Dershavina: Aria aus Goldberg-Variationen (Bach) 4.20
06. Shigenori Kudo & Naoko Yoshino: Greensleeves (Traditional) 3.33
07. Andreas Bach: Kinderszenen: Träumerei (Schumann) 2.23
08. Ralph Manno & Staaatskapelle Weimar: Klarinettenkonzert A-Dur: Adagio (Mozart) 7.43
09. Tchikovsky Chamber Orchestra: Streichquartett F-Dur: Serenade (Haydn) 5.46
10. London Festival Orchestra: In the Bleak Midwinter (Holst) 3.30
11. Philharmonia Virtuosis of New York: Canon in D (Pachelbel) 5.47
12. Fou Ts´ong: Nocturne Es-Dur (Chopin) 3.41
13. Philadelphia Orchestra: Notenbüchlein für Anna Magdalena: Bist du bei mir (Bach) 3.44
14. Jean-Pierre Pampal & Marielle Nodmann: Sicilienne op. 78 (Faure) 3.29
15. Philharmonia Virtuosis of New York: Air (Bach) 5.00
16. Peter Sorger: Guten Abend, gut Nacht (für Spieluhr) (Brahms)

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hände

Die Inspiration, mich mit dem Thema „Baby Musik“ zu beschäftigen, kam von der Graugans: dafür ein herzliches Dankeschön !

Münchner Symphoniker – Robert Schumann + Franz Schubert (2008)

FrontCover1Auch die klassische Musik kann sich gut als Werbeträger eignen, wie ich hier in diesem Blog schon mehrfach dokumentiert habe, siehe Rubrik „Werbeplatten“ „.

Hier nun ein weiteres Beispiel: Die Stadtsparkasse München produzierte in ihrer „Edition 6“ zwei Aufnahmen mit den Münchner Symphonikern (die beeits 1945 gegründet wurde und zu den vier Symphonieorchestern der bayerischen Landeshauptstadt zählt).

Und selbstredend ließ es sich der Vorstand der Stadtsparkasse München nicht nehmen, gleich selbst den Text für das Booklet zu schreiben:

„Die Interpretationen der Münchner Symphoniker von Robert Schumanns „Frühlingssymphonie“ spiegelt die ganze Leichtigkeit wider, die wir mit dem Erwachen der Natur, den ersten warmen Sonnenstrahlen und einem beschwingten Lebensgefühl verbinden.

Dem gegenüber steht Franz Schuberts „Unvollendete“, ein Werk von bemerkenswerter Eindringlichkeit und Dramatik. Genießen Sie die Spannung, die sich zwischen diesen beiden Kompüositionen der sechsten Edition der Stadtsparkasse München entfaltet.

Bereits seit 2004 sind wir Partner dieses hervorragenden Münchner Orchesters. Wir sind stolz darauf, die Symphoniker dabei zu unterstützen, vielen Musikliebhabern ein besonderes Konzerterlebnis zu bieten.

Wir wünschen Ihnen viel Freude mit dieser CD und viele Stunden Musikgenuss mit den Münchner Symphonikern.“

MünchnerSymphoniker

Na, diesen frommen Wünschen schließe ich mich dann nur zu gerne an … Mit hat´s insbesondere die „Unvollendete“ von Franz Schubert angetan…

GeorgSchmöhe

Georg Schmöhe

Besetzung:
Münchner Symphoniker unter der Leitung von Georg Schmöhe

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Titel:

Robert Schumann: Symphonie Nr. 1 B-Dur, op. 38 „Frühlingssymphonie“:
01. Andante un porco maestoso – Allegro molto vivace 11.12
02. Larghetto 6.33
03. Scherzo, Molto vivace 5.09
04. Allegro animato e grazioso 6.58

Franz Schubert: Symphonie Nr 7 in h-Moll, D 759 „Unvollendete“:
05. Alegro moderato 16.12
06. Andante con motzo 12.29

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