Gustl Bayrhammer + Blasorchester Ambros Seelos – Saufst´na stirbst + 30 Knödel (1971)

FrontCover1Viele werden ihn wohl noch kennen aus der TV-Kultserie „Meister Eder und sein Pumuckel“, wo er eben auf geniale Weise jenen gutmütigen Schreinermeister Eder verkörperte:

Adolf Gustav Rupprecht Maximilian „Gustl“ Bayrhammer (* 12. Februar 1922 in München; † 24. April 1993 in Krailling) war ein deutscher Schauspieler. Besondere Beliebtheit erlangte er durch seine Rollen als bayerischer Volksschauspieler.

Gustl Bayrhammer wollte gegen den Willen seines Vaters, des bekannten Theater-Schauspielers Max Bayrhammer, von Jugend an Schauspieler werden. Er absolvierte zunächst die Kaufmannsschule in München. Während des Krieges war er Nachrichtenfunker bei der Luftwaffe. Den Großteil seines Soldes verwendete er für den Schauspielunterricht bei Heinrich George am Schillertheater in Berlin, wo er schließlich vor der Reichstheaterkammer mit Erfolg abschloss. Als das Schauspielhaus 1944 schließen musste, wurde er zusammen mit seinem Kollegen Toni Berger von Robert Marencke für das Hoftheater Sigmaringen engagiert. 1945 standen Bayrhammer und Berger zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne.

In Sigmaringen lernte Bayrhammer seine spätere Ehefrau, Irmgard Henning, kennen. Es folgten zahlreiche Theaterengagements in München, Tübingen, Augsburg, Karlsruhe und Salzburg. Der Durchbruch gelang dem Schauspieler 1966 mit der Hauptrolle in der Fernsehsatire Bohrloch oder Bayern ist nicht Texas, wo er an der Seite von Fritz Straßner und Ludwig GustlBayrhammer01Schmid-Wildy spielte. Der Erfolg des Films sicherte Bayrhammer Rollenangebote am Münchner Volkstheater und an den Münchner Kammerspielen. Bundesweit bekannt wurde Gustl Bayrhammer durch die Rolle des Tatort-Kommissars „Melchior Veigl“, den er von 1972 bis 1981 spielte. Hierbei gab es auch für seinen Dackel „Oswald“ eine Nebenrolle. In den 1980er- und 1990er-Jahren fungierte er als Sprecher und Darsteller in den Weißblauen Geschichten. Außerdem hatte er zahlreiche Gastauftritte in bekannten Fernsehserien des Bayerischen Rundfunks, darunter Münchner Geschichten, Polizeiinspektion 1 und Königlich Bayerisches Amtsgericht. Bayrhammer blieb neben seinen Fernseh-Engagements auch dem Münchner Theater treu. Eine seiner bekanntesten Bühnenrollen war die des „Petrus“ in dem Stück Der Brandner Kaspar und das ewig‘ Leben. Bayrhammer starb am 24. April 1993 im Alter von 71 Jahren während eines Mittagsschlafes in seinem Haus in Krailling an einem Herzinfarkt. Beigesetzt wurde er auf dem Friedhof in Krailling bei München.

Bayrhammer war Mitglied der Vereinigung Schlaraffia. (Quelle: wikipedia)

Und ein Sänger wollte er wohl auch mal sein. Und so kam es zu dieser – vermutlich – ersten Single. Um es gleich mal vorwegzunehmen: Der große Wurf sind diese beide Lieder nicht (Prädikat: albern), vielleicht hätten sie eine Chance als „Wiesn-Hit“ gehabt, aber damals war dieses Thema noch gar in den Bierzelten angekommen. Die Musik stammt von Walter Fitz (den hatten wir hier schon mal und zwar im Zusammenhang mit seiner Tocher Lisa Fitz). Muss man nicht haben, aber für manche Sammler bayerischer Kuriositäten ist diese Single wohl ein kleines Schmankerl.

GustlBayrhammer02

Besetzung:
Gustl Bayrhammer  (vocals)
+
Blasorchester Ambros Seelos

BackCover1
Titel:
01. Sauffst´ne stirbst´(Saufst´net, stirbst´ aa) (Wolperting/Fitz) 2.08
02. 30 Knödel  (Fitz) 2.19

LabeB1

*
**

Ambros Seelos – Fire (1968)

FrontCover1Ja, ja, der gute alte Ambros Seelos mit seinen vielen musikalischen Facetten:

Ambros Seelos (* 30. Januar 1935 in Töging am Inn) ist ein deutscher Saxophonist, Klarinettist, Bandleader und Arrangeur.

Ambros Seelos wurde in Töging im Landkreis Altötting (Oberbayern) als fünftes von sieben Kindern geboren. Er absolvierte eine Ausbildung als Installateur, lernte jedoch zusätzlich Klarinette. Nach seiner Lehre studierte er Klassische Klarinette an der Hochschule für klassische Musik in München. Seelos finanzierte sein Studium, indem er ab 1956 mit Paul Würges in einer Rock’n Roll Band im Northern Band Style zusammenspielte.

1958 gründete er zusammen mit Hansl Bauer das Septett Jokers. Daraus ging 1960, zunächst als Septett mit gemischtem Bläsersatz (Trompete, Posaune und zwei Saxophone sowie Piano, Bass und Schlagzeug), später mit 10 Musikern und Sängerin, das Ambros Seelos Orchester hervor. Das erste Konzert fand in Luxemburg statt, wo man die Band aufgrund der vielen Offerten, die Ambros Seelos selbst auf einer Reiseschreibmaschine schrieb, engagierte.

Es folgten Engagements in Tanz- und Unterhaltungslokalen in ganz Europa, dazu Tourneen mit Freddy Quinn, Chubby Checker und Lou van Burg. In Neapel gab es ein dreimonatiges Gastspiel im Offiziers-Club des NATO-Hauptquartiers sowie auf zwei US-Flugzeugträgern. Bei Tourneen in Schweden stand Seelos mit Count Basie und Louie Bellson auf der Bühne und trat dort oftmals in TV-Shows auf. Zudem nahm er mehrere Groove Jazz-Platten für das Label MPS auf, u. a. 1968 das Album ‚Fire‘ mit dem bekannten Song ‚Swingle Beat‘.

Die Ambros Seelos Show Band war im Hotel Bayerischer Hof in München das Ballorchester. Beim Madame-Ball trat er mit Ella Fitzgerald auf.

In den 1970er und 1980er Jahren tourte Seelos durch Asien. Manila, Hongkong, Bangkok, Bombay, Djakarta, Singapur und die Vereinigten Arabischen Emirate waren Stationen während dieser Zeit. Anfang der 1980er war er an Vertonungen der Gedichte Helmut Zöpfls beteiligt. Ab dem Ende der 1980er gab es auch Engagements auf Kreuzfahrtschiffen (u. a. mit Karel Gott, Roberto Blanco, Margot Werner, Andreas Hauff und Edith Prock), im März 1996 stach man mit der Europa bereits zum siebten Mal in See. Begleitet wurden auf dieser Fahrt Kristina Bach, Billy Mo und Henry Arland.

Heute lebt Ambros Seelos mit seiner Frau Margit, mit der er zwei Söhne hat, in Mettenheim/Hart (Oberbayern). (Quelle: wikipedia)

Hier also mal zum Einstieg die oben bereits erwähnte „Groove-Jazz“ LP „Fire“, die auf dem legendären MPS Label erschien … und im Prinzip gibt es hier feinsten und schmetternden Big-Band-Sound, garniert mit musikalischen Finessen, wie z.B. die Verquickung von eigentlich völlig unterschiedlichen Musikstilen, nachzuhören bei „The Swinging Shepherd Meets Lady Madonna“ und „It’s A Pata Pata A Satisfaction“ … man lasse sich überraschen !

Hört man sich diese „high-class“ Unterhaltungsmusik an, so drängt sich geradezu das Gefühl auf, dass sich Ambors Seelos all die Jahre in seinen Kreuzfahrtschiff-Zeiten unter Wert verkauf hat … eigentlich sehr schade … denn hier auf dieser LP spielt ein Vollblut-Musiker auf !

AmbrosSeelosBand

Ambros Seelos Orchester, 1970

Besetzung:
Huub Dackus (drums)
Georges Delagaye (trombone)
Dieter Grünewald (trumpet)
Horst Michalke (bass)
Sylvester „Lysy“ Levai (organ)
Roland Oberbacher (saxophone)
Ambros Seelos (clarinet, saxophone)

BackCover1

Titel:
01. Fire (Brown/Crane) 2.45
02. Beware Of The Dog (Powell) 3.01
03. Ole, Ole, Amigo (Seelos/Lysy) 2.50
04. Hey Jude (Lennon/McCartney) 2.38
05. Midnight Dance (Michalke/Lysy) 2.31
06. The Swinging Shepherd Meets Lady Madonna (Jacobsen/Lennon/McCartney/Koffmann/Roberts) 2.19
07. Peter Gunn (Mancini) 2.10
08. It’s A Pata Pata A Satisfaction (Jagger/Richards/Ragovay/Makeba) 1.50
09. Jeden Tag, jede Nacht (Seelos/Bokler) 2.19
10. Swingle Beat (Seelos/Kokerle) 2.57
11. Du bist wie ein Märchen (Seelos/Tromm/Lysy) 2.51
12. Don’t Fight It (Cropper/Picket) 2.22

LabelB1

*
**

Ambros Seelos – International (1974)

FrontCover1Ja, ja, der gute alte Ambros Seelos mit seinen vielen musikalischen Gesichtern:

Ambros Seelos (* 30. Januar 1935 in Töging am Inn – † 3. August 2015 in Mühldorf am Inn) ist ein deutscher Saxophonist, Klarinettist, Bandleader und Arrangeur.

Ambros Seelos wurde in Töging im Landkreis Altötting (Oberbayern) als fünftes von sieben Kindern geboren. Er absolvierte eine Ausbildung als Installateur, lernte jedoch zusätzlich Klarinette. Nach seiner Lehre studierte er Klassische Klarinette an der Hochschule für klassische Musik in München. Seelos finanzierte sein Studium, indem er ab 1956 mit Paul Würges in einer Rock’n Roll Band im Northern Band Style zusammenspielte.

1958 gründete er zusammen mit Hansl Bauer das Septett Jokers. Daraus ging 1960, zunächst als Septett mit gemischtem Bläsersatz (Trompete, Posaune und zwei Saxophone sowie Piano, Bass und Schlagzeug), später mit 10 Musikern und Sängerin, das Ambros Seelos Orchester hervor. Das erste Konzert fand in Luxemburg statt, wo man die Band aufgrund der vielen Offerten, die Ambros Seelos selbst auf einer Reiseschreibmaschine schrieb, engagierte.

Es folgten Engagements in Tanz- und Unterhaltungslokalen in ganz Europa, dazu Tourneen mit Freddy Quinn, Chubby Checker und Lou van Burg. In Neapel gab es ein dreimonatiges Gastspiel im Offiziers-Club des NATO-Hauptquartiers sowie auf zwei US-Flugzeugträgern. Bei Tourneen in Schweden stand Seelos mit Count Basie und Louie Bellson auf der Bühne und trat dort oftmals in TV-Shows auf. Zudem nahm er mehrere Groove Jazz-Platten für das Label MPS auf, u. a. 1968 das Album ‚Fire‘ mit dem bekannten Song ‚Swingle Beat‘.

AmbrosSeelosBand

Die Ambros Seelos Show Band war im Hotel Bayerischer Hof in München das Ballorchester. Beim Madame-Ball trat er mit Ella Fitzgerald auf.

In den 1970er und 1980er Jahren tourte Seelos durch Asien. Manila, Hongkong, Bangkok, Bombay, Djakarta, Singapur und die Vereinigten Arabischen Emirate waren Stationen während dieser Zeit. Anfang der 1980er war er an Vertonungen der Gedichte Helmut Zöpfls beteiligt. Ab dem Ende der 1980er gab es auch Engagements auf Kreuzfahrtschiffen (u. a. mit Karel Gott, Roberto Blanco, Margot Werner, Andreas Hauff und Edith Prock), im März 1996 stach man mit der Europa bereits zum siebten Mal in See. Begleitet wurden auf dieser Fahrt Kristina Bach, Billy Mo und Henry Arland.

Zuletzt lebte Ambros Seelos mit seiner Frau in Mettenheim (Oberbayern). 2011 zog sich Seelos bei einem Sturz einen mehrfachen Ellenbogenbruch zu und war daraufhin nicht mehr in der Lage, ein Instrument zu spielen. Die letzten Tage vor seinem Tod verbrachte er im Haus der Caritas in Mühldorf am Inn. Er hinterließ neben seiner Ehefrau drei Söhne. (wikipedia)

AmbrosSeelos3

Ambros Seelos an seinem 75. Geburtstag

Hier nun als zweites Beispiel seines Schaffens eine Aufnahme aus dem Jahr 1974, veröffentlicht auf dem kleinen Schweizer Label „CH Record“  … und wir hören den routinierten Arrangeur für gepflegte Unterhaltungsmusik.

Und, schon ein wenig bemerkenswert. Seelos lässt weitaus experiementierfreudiger aufspielen als z.B. der James Last dieser Jahre. Man höre sich dazu mal „Serengeti“, „Mabusso“ oder „Brass Glitter“ an … das ist dann schon so ein richtig fetzender Bigband-Sound mit Prog-Rock Elementen …

Und natürlich ist „Salute To Mozart “ ein nette Verbeugung vor dem Großmeister aus Salzburg.

Großartiges Saxophon dann bei Piccola e Fragile

Also, ganz so bieder wie man bei dem Blick auf die LP-Hülle meinen könnte, ist dieses Album wahrlich nicht.

AmbrosSeelos2.jpg

Eine Altherren-Mannschaft, die es in sich hat …

Besetzung:
Jo Curtis (percussion)
Ian Fenby (trumpet, fluegelhorn)
Butch Kellern (trombone)
Horst Michalke (bass)
Alban Mosch (drums)
Ambros Seelos (saxophone, flute, clarinet)
Ed Sperber (saxophone, flute, clarinet)
Alan Veltin (keyboards, glockenspiel)

BackCover

Titel:
01. The Lord Will Show The Way (Seelos/Fenby) 2.25
02.  Soleado (Zakar) 3.46
03. El Picador (Seelos/Fenby) 3.20
04. Hollywood (Kolonovits) 3.30
05. Serengeti (Weiner) 2.14
06. Mabusso (Seelos/Michalke) 2.44
07. Salute To Mozart (Seelos/Michael) 3.22
08. Piccola e Fragile (Riccardi/Albertelli) 3.23
09. Flitzer (Seelos/Sperber) 2.47
10. Brass Glitter (Michalke/Brosi) 3.06
11. Manolito (Seelos/Jung) 2.18
12. Sylvester Party (Seelos/Lysy) 2.49

LabelB1

*
**

AmbrosSeelos.jpg

Ambros Seelos (* 30. Januar 1935  – † 3. August 2015)

Ambros Seelos – Around The World (1965)

FrontCover1Ja, ja, der gute alte Ambros Seelos mit seinen vielen musikalischen Gesichtern:

Ambros Seelos (* 30. Januar 1935 in Töging am Inn) ist ein deutscher Saxophonist, Klarinettist, Bandleader und Arrangeur.

Ambros Seelos wurde in Töging im Landkreis Altötting (Oberbayern) als fünftes von sieben Kindern geboren. Er absolvierte eine Ausbildung als Installateur, lernte jedoch zusätzlich Klarinette. Nach seiner Lehre studierte er Klassische Klarinette an der Hochschule für klassische Musik in München. Seelos finanzierte sein Studium, indem er ab 1956 mit Paul Würges in einer Rock’n Roll Band im Northern Band Style zusammenspielte.

1958 gründete er zusammen mit Hansl Bauer das Septett Jokers. Daraus ging 1960, zunächst als Septett mit gemischtem Bläsersatz (Trompete, Posaune und zwei Saxophone sowie Piano, Bass und Schlagzeug), später mit 10 Musikern und Sängerin, das Ambros Seelos Orchester hervor. Das erste Konzert fand in Luxemburg statt, wo man die Band aufgrund der vielen Offerten, die Ambros Seelos selbst auf einer Reiseschreibmaschine schrieb, engagierte.

Es folgten Engagements in Tanz- und Unterhaltungslokalen in ganz Europa, dazu Tourneen mit Freddy Quinn, Chubby Checker und Lou van Burg. In Neapel gab es ein dreimonatiges Gastspiel im Offiziers-Club des NATO-Hauptquartiers sowie auf zwei US-Flugzeugträgern. Bei Tourneen in Schweden stand Seelos mit Count Basie und Louie Bellson auf der Bühne und trat dort oftmals in TV-Shows auf. Zudem nahm er mehrere Groove Jazz-Platten für das Label MPS auf, u. a. 1968 das Album ‚Fire‘ mit dem bekannten Song ‚Swingle Beat‘.

AmbrosSeelosBand

Die Ambros Seelos Show Band war im Hotel Bayerischer Hof in München das Ballorchester. Beim Madame-Ball trat er mit Ella Fitzgerald auf.

In den 1970er und 1980er Jahren tourte Seelos durch Asien. Manila, Hongkong, Bangkok, Bombay, Djakarta, Singapur und die Vereinigten Arabischen Emirate waren Stationen während dieser Zeit. Anfang der 1980er war er an Vertonungen der Gedichte Helmut Zöpfls beteiligt. Ab dem Ende der 1980er gab es auch Engagements auf Kreuzfahrtschiffen (u. a. mit Karel Gott, Roberto Blanco, Margot Werner, Andreas Hauff und Edith Prock), im März 1996 stach man mit der Europa bereits zum siebten Mal in See. Begleitet wurden auf dieser Fahrt Kristina Bach, Billy Mo und Henry Arland.

Heute lebt Ambros Seelos mit seiner Frau Margit, mit der er zwei Söhne hat, in Mettenheim/Hart (Oberbayern). (Quelle: wikipedia)

Hier also mal zum Einstieg eine Aufnahme aus dem Jahr 1965, veröffentlicht auf Saba Records (später wurde dann daraus das legendäre MPS Label … und wir hören diverse Klassiker der US-Swing-Ära …und das mit dem nötigen Pfeffer und Esprit … es ist schlicht und ergreifend ein Genuss !

Hört man sich diese „high-class“ Unterhaltungsmusik an, so drängt sich geradezu das Gefühl auf, dass sich Ambors Seelos all die Jahre in seinen Kreuzfahrtschiff-Zeiten unter Wert verkauf hat … eigentlich sehr schade … denn hier auf dieser LP spielt ein Vollblut-Musiker auf !

AmbroSeelosBand02

Besetzung:
Huub Dackus (drums, harmonica)
Rolf Graf (keyboards, accordeon, vibraphone)
Dixi Grünewald (trumpet, vibraphone, bass, piano)
Horst Michalke (bass, tuba, accordeon)
Ambros Seelos (saxophone, clarinet, flute)
Roland Überbacher (saxophone, clarinet, violin, guitar)
Willy Uebelherr (trombone, vibraphone, bass, piano)

BackCover1

Titel:
01. Zing! Went The Strings Of My Heart (Hanley) 2.31
02. Shaker (Michalke/Conde) 4.09
03. Bolero Azul (Michalke/Conde) 3.38
04. Five Hundred Miles (West) 2.07
05. In Other Words (Fly Me To The Moon) (Howard) 2.39
06. Rendezvous (Seelos/Michalke) 3.12
07. Mini-Golf (Nakat) 2.20
08. Piano Medley 3.57
08.1. Perfidia (Dominguez)
08.2. Green Leaves Of Summer (Tiomkin)
08.3. Besame Mucho (Velazques)
09. Gunda (Michalke) 3.08
10. A Happy Sax (Kuchta) 2.05
11. Recado (Ferreira) 2.44
12. You Are Drivin‘ Me Crazy (Donaldson) 3.13

LabelB1

*
**

Wer an weiterführenden Informationen, die zur Vertiefung
der einzelnen blog-Beiträgen dienen, interessiert ist,  benötigt ein Passwort.
Dazu schreibe man an

post-fuer-sammelsurium@gmx.net

AmbroSeelosBand03

Der nächste Winter kommt bestimmt … auch wenn ich noch gar nicht daran denken will … aber, heute am 26.04.17 schneit es hier in München !

Verschiedene Interpreten – Achtung! German Grooves (2007)

frontcover1Ganz und gar außergewöhnliche Klänge aus „good old Germany“:

Zm was es bei diesem Sampler geht, hat ein Christoph Ulrich mit wohlfeilen Worten beschrieben:

„Ginge es mit rechten Dingen zu, müsste es einen Award für stylishe Cover geben. „Best Artist“ kann ja jeder… Und weil es ja dann mit rechten Dingen zuginge, müsste dieses Cover selbigen Award gewinnen. Fabelhaft! Dieses Orange! Diese Kopfhörer! Dieser Blick! Doch nicht nur Eye-Candy hat die Platte zu bieten…

Das Hamburger Label „Bureau B.“ hat diese Compilation zusammengestellt und dabei mindestens ein so glückliches Händchen bewiesen wie bei der Cover-Auswahl. Worum es geht? Um Tanzmusik der 60er und 70er aus Deutschland. Und wer hätte gedacht, dass so gediegene Fernsehband-Leader wie James Last, so präzise Sound-Architekten wie Ambros Seelos oder der große Max Greger samt Orchester derart authentische, schwarz-funkig-dreckig-schleifende Club-Kracher liefern können wie etwa „Mabuso“, „U-Humbah“ oder „Soul Breeze“?

hanshaider

Hans Haider

Geht man nach dieser Compilation, ist getrost anzunehmen, dass Vattern und Muttern nicht nur brav zu eingedeutschten Glenn-Miller-Swing-Wolken geschwoft haben. Nix Blümchentapete und zahmes Foxtrott-Getanze im Nebenraum vom Wirtshaus. Wildes Gegroove, Hinterngeschwinge und Kopfgeschüttle in Clubs dürfte schon eher Realität gewesen sein. Den Soundtrack dazu spielten die selben Herren, die auch für unbedenkliche TV-Unterhaltungs-Untermalung und Anzugträgerbelustigung gesorgt haben. Henry Arland, Hans Haider, Robert Delgado oder Walter Kubiczek – dessen „Tigerauge“ die Platte übrigens abrundet und sie noch weiter in Richtung Isaac Hayes & Co. rückt. Womit wir beim Thema wären: Jeder, ausnahmslos jeder Song auf der Platte kann es mit „Shaft“, „New York Soul“ oder „Brown Sugar“ aufnehmen. Kaum zu glauben, dass auch die weniger salonfähige Musik der ehemaligen Besatzer den Weg in die Wohnzimmer gefunden hat.

Um das Ganze ein wenig zu erklären: Es handelt sich hierbei nicht etwa um Hits, die schon auf zigtausend Samplern zu Tode compiliert wurden, sondern eher um Musik, die in Radio-Jingles oder Filmmusik eingesetzt wurde. Um so wichtiger, dass sie zu Tage gefördert wurde. Denn sie funktioniert heute so gut wie vor 40 Jahren.“ (Quelle: http://www.dastextwerk.com)

Tja, hören und staunen … Ein feines Beispiel, wie der Zeitgeist jener Jahre selbst eher traditonelle Unterhaltungsorchester auf neue Pfage gelockt hat … Mehr als hörenswert !

pete-jacques

Aus der Schweiz: Pete Jacques

Titel:
01: Ambros Seelos: Mabusso (Seelos/Michalke) 2.46
02. Don Kelly Band: Guitar‘ Shower (Batanoff) 2.34
03. Gerhard Narholz: Ufo-Invasion (Narholz) 3.01
04. James Last: U-Humbah (Traditional) 2.30
05. Kai Warner And His Orchestra: On The Way To Philadelphia (Warner) 3.47
06. Theo Schumann Combo: Hackepeter (Schumann) 2.45
07. Henry Arland: Mamy Blue (Giraud/Trim) 3.36
08. Peter Thomas Sound Orchestra: Chariots Of The Gods (Francoupolus/Thomas) 2.50
09. Heinz Kiessling: Orbiter (Lanzerot) 3.39
10. Ady Zehnpfennig: Easter Afternoon (Zehnpfennig) 3.29
11. Max Greger And His Orchestra: Soul Breeze (Philipp) 2.50
12. Orchester Günter Gollasch: Es steht ein Haus in New Orleans (Traditional) 3.27
13. Pete Jacques: Hard Work (Ullrich) 3.07
14. Hans Ehrlinger And His Orchestra: One For You – One For Me (Kaltenbach) 3.05
15. Catch Up: Catch Up (Antolini/Greger jr./Pilar) 2.58
16. Helmut Zacharias: The House That Jack Built (Lance/Robbins) 2.27
17. Roberto Delgado: Mocoto (Ben) 3.08
18. Berry Lipman: „BL“-Special (Lipman) 2.59
19. Hans Haider: Sport Extra (Haider) 3.06
20. Orchester Walter Kubiczek: Tigerauge (Kubiczek) 3.29

cd1

*
**

Wer an weiterführenden Informationen, die zur Vertiefung
der einzelnen blog-Beiträgen dienen, interessiert ist,  benötigt ein Passwort.
Dazu schreibe man an

post-fuer-sammelsurium@gmx.net