Musikalisches Unterholz (MUH) – Tollwood Programm 2013 (2013)

titelIn München gibt´s nicht nur das Hofbräuhaus, sondern auch das sog. „Tollwood Festival“ und das seit über 25 Jahren.

Allein die Geschichten, die sich alle um diese Festival drehen, könnten einen eigenen blog wert sein … hier aber nun eine ganz kleine Programmborschüre von einem wahrlich nicht unwesentlichen Teil des diesjährigen Festivals.

Denn ohne die führende Kleinkunstbühne der 70er Jahre hätte es das Tollwood-Festival nie gegeben.

Und so kam das:

Die Anfänge von Tollwood: voller Ideen, voller Gegenströmung zu den weit renommierteren kulturellen Veranstaltungen. Es war ein echtes Alternativ-Festival, mit Esoterik-Ständen aus Leidenschaft, das da vor genau 25 Jahren erstmals stattfand. Das ist lang passé. Mittlerweile ist Tollwood fest in professionellen Händen.

Rückblick: Die Gründer, Uwe Kleinschmidt und Rita Rottenwallner, betrieben das „Muh“ („Musikalisches Unterholz“), eine kultige Kleinkunst-Bühne, die längst geschlossen ist. Wer Talent hatte, konnte hier auftreten, egal, wie unbekannt er war. Aber weil das Muh nur 100 Plätze hatte, wollte man das Ganze größer aufziehen – und den Öko-Aspekt, in den 80ern im Schwang, aber vom Establishment belächelt, gleich integrieren.

Das MUH war damals in München eine feste Größe …

Und:
Geboren wurde die Tollwood-Idee in der Münchner Kleinkunstbühne »MUH«, dem sogenannten Musikalischen Unterholz. Viele der heute berühmten Bühnenkünstler hatten hier ihre ersten Auftritte. Auf dem Sommerfestival wird das MUH wieder entstehen mit Gästen wie Konstantin Wecker, Sissi Perlinger, Hannes Ringlstetter, u.v.m.

MUH-Zelt: Wo die Tollwood-Idee geboren wurde
Das Kürzel hieß »MUH«, und es stand für Musikalisches Unterholz. Zuhause war das MUH lange Zeit in der Hackenstraße in einem großen Raum mit schönem Tonnengewölbe. Hier trafen sich allabendlich die großen und kleinen Stars der Münchner Kleinkunstszene von Fredl Fesl über den Piano Paul bis zum Zither-Manä. Das MUH war damals typisch für die Kulturszene der Stadt: Man sang Bayerisches und Bellman, man dichtete Wildes und spielte Verrücktes. Viele der heute berühmten Bühnenkünstler hatten hier ihre ersten Auftritte. Bis das MUH, in dem die Tollwood-Idee geboren wurde, verschwand. Auf dem Jubiläumsfestival wird das MUH wieder entstehen, mit alten Recken und neuen Künstlern und zusammen mit den Autoren der famosen bayerischen Kulturzeitschrift MUH.

Hier nun kleine, ganz spezielle Programmbroschüre zum neu entstanden MUH-Zelt als Teil des  Tollwood-Festivals 2013.

Die Geschichte vom MUH wird erzählt, aber natürlich auch, wer in diesem Zelt auftritt und es liest sich wie das Who´s who der bayerischen Kleinkunst-Szene:

Sissi Perlinger – Lis aFitz – Sigi Zimmerschied – Josef Brustmann – Zwirbeldirn – Rudi Zapf – Zither Manä – Die Wellküren – Hans Well & Wellbappn – Konstantin Wecker – Willy Michl und, und und …

Weitere Infos eben in dieser kleinen Broschüre:

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