Unbekannter Autor – Der heilige Kreuzweg in 14 Stationen (1898)

TitelNein, das ist kein Cover eines ultrararen Black Sabbath Bootlegs …. nein !

Nein, das ist – passend zum heutigen Karfreitag – die Vorderseite eines Büchleins (34 Seiten) aus dem Jahr 1898 (oder so, zumindest der handschriftliche Eintrag in dem Büchlein verweist auf dieses Jahr).

Und dieses Büchlein ist ein weiterer Kellerfund meinerseits und ist ein beredtes Beispiel für den tief -katholischen Hintergrund meiner eigenen Familiengeschichte.

Das Büchlein stammt aus dem Familienbesitz mütterlicherseits.

Als ich dieses Büchlein neulich zum ersten Mal nach langer, lange Zeit durchblätterte, ergriff mich erstmal tiefe Ehrfurcht, nicht wegen dem religiösen Inhalt (Die 14 Stationen des traditionellen Kreuzwegs halt), sondern weil mir durch den Kopf ging, dass dieses Büchlein von meinem Großvater gekauft wurde (er muss ein z.T. übler Geselle gewesen sein, der alkoholbedingt seine Familie drangsalierte) und dann noch durch wieviele Hände dieses Büchleins seit 1898 wohl gegangen ist.

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Und: Gott sei´s getrommelt und gepfiffen, dass mich dieses Opium fürs Volk nicht mehr tangiert … Amen !

Und deshalb: Nein, dieses Büchlein wird nicht mehr länger im Familienbesitz bleiben.

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Ja, ja … der „arme sündige Mensch“ in „tiefster Demut“… so hatten es die Pfaffen wohl gerne … damals wie heute ….  

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Und diesem Büchlein lag ein vierseitiges Blättchen bei,das wohl verteilt wurde anlässlich der Aufführung der „Karfreitagskante“ eines Vincent Goller in der Münchner St. Rupertuskirche:

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Diese Aufführung muss allerdings deutlich später als im Jahre 1898 erfolgt sein, denn die St. Rupertuskirche wurde erst 1903 fertigestellt. Sie steht noch heute im Münchner Stadtteil Schwanthalerhöhe (Westend – und dieses Viertel war die Heimat meiner Mutter, bevor es sie dann 1954 in den Münchner Stadtteil Harlaching verschlagen hat):

Sie ist Sitz des Pfarrverbandes München-Westend.

Die neuromanische Kirche wurde 1901–1903 nach Entwurf des Münchner Architekten Gabriel von Seidl gebaut, am 23. Oktober 1903 benediziert und 1908 konsekriert. Sie ist ein Zentralbau auf dem Grundriss eines Griechischen Kreuzes mit einem laternenartigen runden Vierungsturm. Alle vier Kreuzarme schließen mit Konchen. Der besonders aufwendig gestaltete Nordarm mit dem Portalvorzeichen wird von zwei niedrigen Ecktürmen flankiert.

Rupertuskirche München

Ende 2017 wurde die Außensanierung der Kirche abgeschlossen; sie kostete rund drei Millionen Euro. Ende 2018 zog das Erzbischöfliche Ordinariat seine Zusage für die auf etwa zehn Millionen Euro veranschlagte Innenrenovierung zurück.

Im Innern beeindrucken besonders die 19 großen Bleiglasfenster, die um 1965 im Rahmen einer durchgreifenden Modernisierung des Innenraums von Georg Schönberger geschaffen wurden. Die ursprüngliche Ausmalung wurde bereits 1935 übertüncht. (wikipedia)

Unbekannter Autor – Koch- und Grillvergnügen mit dem Flächengrill (Ende 90er Jahre)

titelJetzt präsentiere ich mal ein kleines, obskures Kochbüchlein (Spiralheftung,  mit dem Titel „Koch- und Grillvergnügen mit dem Flächengrill“:

„Der japanische Edelstahl-Flächengrill passt besonders gut in die warme Jahreszeit, denn leichte, fettarme Gerichte lassen sich mit dem „heißen Tisch“ besonders gut zubereiten. Teppan Yaki ist aber mehr als eine Art der Nahrungszubereitung, Teppan Yaki steht für ein Stück asiatischer Kultur. Wir stellen den Koch-Hit aus Japan vor.
Gemüse, Fleisch, Fisch, Süßspeisen – grenzenlos ist die Zahl der Nahrungsmittel, die sich auf dem Teppan Yaki-Kochfeld zu köstlichen kulinarischen Highlights verwandeln lassen. Die Zubereitung erfolgt direkt auf einer groß angelegten, durch moderne Induktionstechnik beheizten Edelstahlfläche, ein Kinderspiel – nicht nur für Profi-Köche.
Teppan Yaki steht aber nicht nur für eine asiatische Gartechnik, sondern auch für eine besondere Art der Gästebewirtung. Denn diese sitzen in Japan im Kreis um das Gerät herum. Viele Restaurants rund um den Globus bieten mittlerweile diese gesellige Art des Kochens an – in den günstigeren werfen die Gäste selbst Berge von Gemüse, Fleisch oder Fisch auf die heiße Platte, in den teureren lehnt man sich entspannt zurück und genießt die Show eines Profi-Kochs“ (Quelle: chefkoch.de)
Ich vermute mal, dieses Büchlein war ne Zugabe für jene Kunden, die damals (und hier vermute ich mal: Ende der 90er Jahre; immerhin hatte die Firma schon eine E-Mail Adresse), die bei der Firma Lobner-Edelmann, Gerlinden (liegt im Landkreis Fürstenfeldbruck, nördlich von München) so einen Flächengrill für den privaten Hausgebrauch käuflich erworben haben.
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Ein japanische Edelstahl-Flächengrill im Echteinsatz

Die Rezepte sollen sich wohl besonders gut für den Flächengrill eignen (beurteilen kann ich das nicht, da ich ein solches Gerät nicht mein eigen nennen kann).
Aber unabhängig davon, ob man nun einen Flächengrill hat oder nicht. Die Rezepte eignen sich ganz sicher auch gut für Paffe oder normalen Grill … von daher eine kleine Wundertüte mit Rezeptideen …
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(diesmal kein Passwort)

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