Richard Oesterreicher Quartett – Swing im Night Club (1965)

FrontCover1Von Richard Oesterreicher war hier schon mal die Rede und zwar im Zusammenhang mit seiner Single aus dem Jahr 1977, auf der er Klassiker wie „An der schönen blauen Donau“ im Discoi-Gewand präsentierte. Damals schreib ich angesichts seiner Biographie, dass man da eigentlich nur staunen könne.Und ich zitiere mal wieter:

„Richard Oesterreicher (fälschlich oft Österreicher; * 10. November 1932 in Wien) ist ein österreichischer Dirigent und Jazzmusiker.

Richard Oesterreicher ist der Sohn eines Musiklehrers. Er studierte zunächst beim Vater und begann ab 1947 eine Lehre als Schriftsetzer, neben der er am Konservatorium der Stadt Wien Gitarre und Klavier studierte. Er absolvierte ein Studium bei Walter Heidrich in Wien. Von 1958 bis 1967 war er als Berufsmusiker mit eigener Combo tätig, danach als Studio-Gitarrist, Arrangeur und Musiker im ORF-Unterhaltungsorchester.“

Hier eines seiner Frühwerke; mit seinem Quartett zelebriert er „Swing im Night Club“ und macht dabei eine fast durchgehend gute Figur, zumindest wenn man jazzige Unterhaltungsmusik jener Tage mag. So ist z.B. ihr „If I Had A Hammer“ wirklich pfiffig arrangiert (sie orientieren sich freilich am Arrangement von Trini Lopez). Leider sind die Stücke für meinen Geschmack zu kurz geraten.

Das besondere an dieser LP ist allerdings, dass wir hier die ganz frühe, junge Marianne Mendt als Sängerin zu hören bekommen. Mendt war damals mit ihrer eigenen Combo „The Internationals“ als Sängerin und Bassistin aktiv. Hier also „nur“ als Sängerin, möglichweise handelt es sich bei diesen Aufnahmen um ihr Schallplattendebüt. Jedenfalls macht auch sie ne gute Figur und von daher ist diese LP einfach ein akustischer Ohrenschmaus …

(Die akustischen Beeinträchtigungen bei „April In Paris“ bitte ich zu entschuldigen … ist halt so)

 

BackCover1

Besetzung:
Richard Oesterreicher Quartett
+
Marianna Mendt (vocals bei 09. – 11.)

Titel:
01. Dancing In The Dark (Schwartz/Dietz) 2.03
02. Frauen sind keine Engel (Mackeben/Beckmann) 1.58
03. Si Yote Quiero (Oesterreicher/Weizmann) 2.24
04. Casino (Oesterreicher) 2.43
05. Signorina (Kruntorad/Weizmann) 2.56
06. Ay Merenge (Oesterreicher/Weizmann) 2.46
07. Twist On The Blues (Oesterreicher/Weizmann) 1.58
08. If I Had A Hammer (Seeger/Hays) 2.57
09. Mackie Messer (Weill/Brecht) 2.55
10. Non Ho L´eta (Nisa/Panzeri) 1.49
11. Danke schön (Kaempfert/Schwabach/Gabler) 4.07
12. A Foggy Day In Londontown (Gershwin) 2.30
13. I Left My Heart In San Francisco (Cory/Cross) 3.02
14. April In Paris (Duke/Harburg) 2.04
15. All Right, OK, You Win (Wyche/Mayme) 3.06
16. So schön wie damals (Oesterreicher/Weizmann) 2.27

LabelA1

 

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James Last Band – Beat In Sweet (1965)

FrontCover1Hier ein Frühwerk des damals noch in den Startlöchern stehenden kommenden Großmeisters der deutschen Unterhaltunsmusik. Das James Last Orchester war damals noch die „James Last Band“.

Bei der bereits  Jahr später erneuten Veröffentlichung dieses Albums stand auf der neuen Rückseite allerdings bereits „James Laster Orchester“ … Die Marktstrategen von Polydor basteln also schon eifrig am Gesamtkunstwerk James Last und dessen Vermarktung.

Musikalisch war James Last voll auf der Höhe der Zeit und sop gab es etliche Hits der damaligen „Beat“ Szene im Weichspülprogramm und da kann einem schon ein wenig das Herz bluten, hört man Klassiker wie „Like A Rolling Stone“, „Mr. Tambourine Man“ oder „Eve Of Destruction“ in diesem „Happy Sound“. Und natürlich war es kein Problem, dann auch noch Roy Black´s „Du bist nicht allein“ ebenfalls in das Programm mitaufzunehmen.

JamesLast1964

James Last, 1964

Irgendwie ging diese LP damals unter, denn im gleichen Jahr erschien die erste Ausgabe von „Non Stop Dancing“, die sich dann 60 Wochen in den Charts tummelte und wohl der Start dieser unvergleichlichen Karriere war. Und diese LP findet nicht mal eine Erwähnung auf der website des James Last Fanclubs „Jams Last Info Club“ (was schon sehr erstaunlich ist).

Und wenn man sich mit der Discographie des James Last beschäftigt, wird einem eh schwindelig, swo kann man z.B. auf wikipedia lesen: „Last veröffentlichte bis zu zwölf Alben pro Jahr. Gewöhnlich dirigierte er tagsüber im Studio Rahlstedt und arbeitete abends zu Hause in seinem Arbeitsraum die Partituren aus, im Schnitt einen Titel pro Tag. Mitunter mussten mehrere Alben parallel produziert werden. Dann kam es vor, dass das Einspielen schon begann, obwohl noch gar nicht alle Instrumente arrangiert waren oder dass der Chor für die eine LP sang und zur selben Zeit die Streicher für die nächste spielten.“

Von daher ist schon mal klar, dass er hier immer wieder auftauchen wird.

BackCover

Besetzung:
James Last Band

AlternateBackCover

Titel:
01. I Got You Babe (Bono) 3.10
02. Frag den Abendwind (Gordoni) 3.32
03. Baby Don’t Go (Bono) 3.09
04. You’ve Lost That Lovin’Feelin‘ (Spector) 2.59
05. Eve Of Destruction (Sloane) 2.31
06. Teenage Love (Stahl) 3-22
07. Mr. Tambourin Man (Dylan) 2.28
08. Du bist nicht allein (Arland) 3.20
09. For Somebody (Last) 3.02
10. Like A Rollin’Stone (Dylan) 3.15
11. Du bist meine Liebe (Last) 3.18
12. Yesterday (Lennon/McCartney) 2.13

LabelB1

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Max Greger – Trimm und tanz dich fit mit Max Greger (1973)

FrontCover1Irgendwie finde ich solche Scheiben ganz schön amüsant … spiegeln sie doch immer wieder gesellschaftliche Entwicklungen in deutschen Landen.

Hier geht´s um die „Trimm dich“‚ Bewegung in den 70er Jahren:

Die Trimm-dich-Bewegung geht auf eine durch den Deutschen Sportbund am 16. März 1970 gestartete Krankheitsprävention zurück. Unter dem Motto „Trimm Dich – durch Sport“ wurde mit Unterstützung der Politik, von Krankenkassen und der Wirtschaft dem Übergewicht und den zunehmenden Kreislauferkrankungen der Kampf angesagt. Zudem sollte die in der bundesdeutschen Wohlstandsgesellschaft durch das „Wirtschaftswunder“ stark gestiegene Zahl Herzinfarktgefährdeter durch sportliche Betätigung verringert werden. Auch medial wurde auf die Initiative aufmerksam gemacht. Werbespots mit dem Slogan „Ein Schlauer trimmt die Ausdauer“ wurden im Fernsehen geschaltet.

Mit den Olympischen Spielen 1972 erlebte die Trimm-dich-Bewegung einen Boom. 94 Prozent der Bevölkerung und sogar 99 Prozent aller Jugendlichen kannten die Trimm-dich-Aktion. Das Maskottchen der Aktion und damit vieler Trimm-dich-Pfade ist „Trimmy“, ein freundliches Männchen mit Turnhose und hochgerecktem Daumen.

In zahlreichen Städten und Gemeinden wurden so genannte Trimm-dich-Pfade (Schweiz: Vita-Parcours) eingerichtet. Von den in den 1980er-Jahren einst ca. 1500 Anlagen in Deutschland verfielen im Laufe der Zeit zahlreiche, da die Trimm-dich-Pfade aus der Mode kamen und stattdessen das Joggen als Breitensport modern wurde. Im Zuge neuer Modesportarten geriet die Trimm-dich-Bewegung allmählich in Vergessenheit. Dazu kam, dass viele Kommunen auf Dauer kein Geld hatten, um ihre Trimm-dich-Pfade instand zu halten. Bestehende Trimm-dich-Pfade wurden von den unter Finanzschwierigkeiten leidenden Kommunen oftmals dem Verfall preisgegeben. Einige Trimm-dich-Pfade überlebten und können heute noch genutzt werden. (Quelle: wikipedia)

Booklet1

Als Teil der Kampgne wurde dann 1973 diese LP veröffentlicht, bei denen Bandleader Max Greger als Sprecher mit diversen Gymnastikübungen die Volksgesundheit fördern wollte. Die Texte stammten übrigens von Hans Mohl, vielleicht noch dem einen oder anderen als Moderator des ZDF-Gesundheitsmagazins bekannt. Musikalisch gab´s halt den typischen Max-Greger Sound … ganz nett und amüsant anzuhören.

Um das Bild jener damaligen Trimm dich Bewegung abzurunden, habe ich 2 pdf Dateien beigefügt, die sich mit diesem damaligen Trend beschäftigen. Und jetzt darf man sich natüprlich auf zur körperlichen Ertüchtungen inspierien lassen, wenn´s der Maxl Greger schon so fein vorführt ! Und beim „Beat-Medley“ wird dann z.T. wirklich nett gerockt und selbst Chuck Berry kommt zu Ehren … wenn das keine Motivationshilfe ist !

TrimmDichMännchen

 

Besetzung:
Max Greger und sein Orchester

BackCover1

Titel:

Seite 1: Trimm dich fit:
01. Das 600-Sekunden-Fitness-Programm: Fitness I (Drexler/Schmidt) 9.57
02. Das 300-Sekunden-Herz-Programm: 5.23
– In The Mood (Razaf/Garland)
– Raindrops Keep Fallin‘ On My Head (Bacharach/David)
– Chattanooga Choo Choo (Warren/Gordon)
–  I’ll Never Fall In Love Again (Bacharach/David)
–  Freedom Come, Freedom Go (Hammond/Hazlewood/Cook/Greenaway)
–  Memphis Tennessee (Berry)
03. Das 500-Sekunden-Ausgleichsprogramm: Fitness II ((Drexler/Schmidt) 8.50

Seite 2: Tanz dich fit:
04. La Bostella (Gustin/Pilar) 2.54
05. Rucki-Zucki (Traditional) 2.16
06. Casatschok (Rubaschkin) 2.38
07. La Bamba (Traditional) 2.41
08. Letkiss (Lehtinen) 2.18
09. Beat-Medley: 8.34
– Little Willy
– Good Grief Christina
– (This Is The Way To) Amarillo

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Berry Lipman And His Orchestra – From Germany With Love (1975)

FrontCover1.jpgJetzt mal ein wenig ausführlicheres zu Berry Lippman, der ja eigentlich Friedel Berlipp hieß und die deutsche Unterhaltsungsmusik über Jahrzehnte hinweg entscheidend prägte.

Berry Lipman, mit richtigem Namen Friedel Berlipp, wurde am 11. Januar 1921 in Burgdorf bei Hannover geboren. Bereits mit sieben Jahren begann er seine musikalische Karriere mit klassischem Violinenunterricht.
Später schloss er ein klassisches Musikstudium am Konservatorium Hannover mit Kompositionslehre ab. 1940 war Lipmann Mitglied des Luftwaffen-Musik-Korps Celle und Oldenburg.Trotz des Verlustes zweier Finger der rechten Hand im Zweiten Weltkrieg, der ihn zum Umsatteln auf die Gitarre zwang, erhielt Berlipp 1945 sein erstes Engagement als Musiker.
Erste Station seiner Laufbahn war ein Engagement am Staatstheater Oldenburg, wo er auch seine ersten Kompositionen und Bühnenarrangements schrieb.

Bis zum Erfolg war es jedoch ein langer Weg.

Nach dem Zweiten Weltkrieg schlug sich der studierte Komponist, Geiger und Posaunist mitGelegenheitsauftritten in kanadischen und amerikanischen Clubs durch und besserte sich so sein Taschengeld auf. Oftmals gab es als Gage US-Zigaretten, die Lipman für Lipmann02Lebensmittel eintauschte. 1947 ging er als Komponist an die Wuppertaler Bühnen und kam mit Rhythm & Blues als Arrangeur, Komponist und Instrumentalist beim NWDR und SWF Koblenz in Kontakt. Als Gast bei mehreren Rundfunkanstalten erhielt er Angebote aus der Schallplattenindustrie, die ihm die Möglichkeit gaben, international zu arbeiten. Schnell sammelte er auch erste Erfahrungen als Arrangeur für verschiedene Radiosender, bis ihn 1951 der Ruf der Schallplattenindustrie (Decca) ereilte. 1952 wird Friedel Berlipp Mitbegründer des Harald-Banter-Orchesters beim Westdeutschen Rundfunk Köln.

Drei Jahre später wurde er Orchester-Chef und Komponist bei der EMI, wo er u.a. Hits für Gitte, Conny Froboess, Chris Howland, Lale Andersen und Cliff Richard schrieb und arrangierte. Später kamen weitere internationale Künstler hinzu, z.B. Charles Aznavour, Dalida und Zarah Leander. Unter der Regie von Heinz Paul schrieb Friedel Berlipp 1959 Musikarrangements für den Musikfilm „Hula-Hopp Conny“. Im gleichen Jahr folgte die Musik zum Film „Das blaue Meer und Du“.

Die Deutsche Vogue berief ihn 1964 zum Chefproduzenten, wo er u.a. Petula Clark, Pat Boone, Billy Vaughn, Dionne Warwick und Jonny Teupen produzierte. Damals legte ihm sein Musikverlag nahe, sich einen internationaleren Namen zuzulegen: Berry Lipman war geboren. Noch im selben Jahr gründete er das Berry Lipman Orchester, für das er mit seinem prägnanten „Berry Lipman Sound“ einen Evergreen nach dem anderen schrieb. So brachte er nicht nur deutsche Partys auf Hochtouren, sondern wurde auch zum festen Bestandteil vieler Radiosender.

Es entstanden Klassiker, die auch heute im Zeitalter des Easy Listening-Revivals, nichts an

Lipmann04Charme verloren haben. Sein erster großer Erfolg erschien 1969 mit dem von James Lloyd gesungene Song „Keep on Smiling“. Es sollte ein Welterfolg werden. „Ich wusste, dass es ein Hit wird“, sagte Lipman über den wohlklingenden Popsong. Seine Lieblingswerke und größten Erfolge waren in den 70er Jahren „The Girls from Paramaribo“ und „La Parranda“, zwei Instrumentalstücke mit Gute-Laune-Garantie und internationale Bestseller. Mit dessen typischem Easy-Listening-Sound traf Lipman den Nerv der Zeit. Er komponierte ganz untypisch für ihn 1974 „“ für einen Kirchenchor. „Der Erlös dieser Platte war für einen guten Zweck, damit wollte ich mich bei Gott bedanken für mein tolles Leben.“

Seine Frau Trine von Stolzenau, eine Pastorentochter, schrieb den Text dazu. Mitgewirkt an der Langspielplatte hatten u.a. Graham Bonney, Die Jay Five, Chor der evangelisch freikirchlichen Gemeinde Wetter-Volmarstein, Joe & Erik und Bill Ramsey. Die Uraufführung fand 1980 im Staatstheater Oldenburg statt. 1978 produzierte er die Musik zum Kindermusical „Mr. Mock“, welches seine Frau Trine von Stolzenau und Gabriele Fritsch schrieben. Später wurde das Musical auch als Hörspiel bei de- Label EMI-Elektrola veröffentlicht. Jahrelang feierten der Orchesterleiter und sein 28-Mann-Ensemble in den Partykellern dieser Welt große Triumphe. Ähnlichkeiten mit dem „Happy Party Sound“ von James Last sind nicht von der Hand zu weisen, der Musiker aus Bergheim-Glessen allerdings bezeichnet seine Klangwelt als „eleganter“.

Auf europäischer Ebene arbeitete er für Künstler wie Petula Clark, Sandy Shaw oder Pat Boone.

Lipmann05Das Gesangsduo Cindy und Bert hatte er entdeckt. Ihre größten Erfolge haben sie Berry Lipman zu verdanken. „Die Mädchen aus dem Weltraum“ (Star Maidens), eine britisch-deutsche Science-Fiction-TV-Serie des britischen Regisseurs Eric Paice gab Berry Lipman 1976 den unverkennbaren Sound. Berry Lipmans Soundvielfalt für die „Star Maidens“ braucht wie die TV-Serie selbst den Vergleich mit den Sounds & Bildern der legendären Raumpatrouille Orion nicht zu scheuen. Im Jahre 1978 vertonte er den Film des Regisseurs Anthony Spinelli „SexWorld“ und schreibt für Toni McVey den Filmtitel. Für den Zeichentrickfilm „The Ren & Stimpy Show“ von John Kricfalusi verfasst er den Titel „Hawaii In Beat“, den er bereits als Peter Poll 1988 auf den Sampler „Hawaii & South Pacific“ erfolgreich veröffentlichte.

Bis in die 80er Jahre komponierte er die Musik vieler Werbespots, wie zum Beispiel für „Bonduelle“, „Sparkasse“, „Boeing 747“. Unter Friedel Berlipps Pseudonymen Berry Lipman & His Orchestra, Berry Lipman Band, Rex Brown Company oder auch Peter Poll sind im Laufe der Jahre weltweit über 5.000 Produktionen von ihm komponiert und arrangiert worden. Zu seinen vielen Auszeichnungen gehörte 1965 die „Ehrenurkunde Deutsche Schlagerfestspiele“ und 1975 der „Awards Record World“ USA. Mit Fug und Recht kann Friedel Berlipp von sich behaupten, die Populärmusik der 50er, 60er und 70er Jahre entscheidend beeinflusst zu haben – als Produzent, Arrangeur und Komponist. Gepflegte Unterhaltung produzieren, das war immer der Anspruch des Wahl-Bergheimers. (Quelle: Phono Media Group)

Wahrlich ein reiches musikalisches Leben !

Lipmann03

Nun zur Illustration seines Schaffens eine LP aus dem Jahr 1975. Ein wenig rätselhaft der englische Titel, die Platte war für den deutschen Markt produziert. Aber ansonsten kann man auf der einen Seite feststellen, dass es routinierte Unterhaltungsmusik im typischen „Party-Sound“ jender Zeit, dass aber gelegentlich ein schon fast spitzbübischer Spielwitz auftaucht, wenn r z.B. mit skurillen Soundideen kokettiert oder ganz in den Jazz-Bereich zumindest kurzfristig abdriftet (so z.B. bei „Farmers Walking“).

Ansonsten gilt: man mag sich an dieser Musik erfreuen oder auch nicht … sie ist Teil unseres kollektiven musikalischen Gedächtnisses aus jener Zeit.

Lipmann06

Besetzung:
Berry Lipman And His Orchestra

Lipmann01

Titel:
01. Rosamunde (Vejvoda/Ebner) 2.45
02. The Happy Husar (Traditional) 2.27
03. Du, Du, Du (Olias) 2.46
04. Blinky (Lipman/v.Stolzenau)) 3.08
05. Bavarian Special (Lipman) 3.18
06. Danke schön (Kaempfert) 2.30
07. Wa-Wa-Song (Lipman) 2.28
08. Liechtensteiner Polka (Lindt/Kotscher) 2.36
09. In Hamburg sind die Nächte lang (Bertelsmann/Blum) 2.27
10. Farmer’s Walking (Lipman) 2.40
11. Sailor Boy (Jussenhoven) 3.06
12. Muss i denn (Traditional) 3.23

LabelA1

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