Géza von Cziffra – Der Kriminaltango (TV rip) (1960)

TitelUnd jetzt wieder mal einen Blick in meine Videothek und ich präsentierte ne wahrlich olle Klamotte der deutschen Filmgeschichte.

Kriminaltango ist ein deutsch-österreichischer Schwarzweißfilm des Regisseurs Géza von Cziffra aus dem Jahr 1960 mit Peter Alexander und Vivi Bach in den Hauptrollen. Die Komödie ist eine Neuverfilmung von Gefährliche Gäste aus dem Jahr 1949 mit Wolf Albach-Retty und Käthe Haack, bei dem Von Cziffra ebenfalls Regie führte. Der Titel bezieht sich auf den im Jahr 1959 sehr erfolgreichen Schlager Kriminal-Tango des Hazy Osterwald Sextetts.

Der charmante Lebemann Peter verschleudert sein gesamtes Vermögen durch seinen vergnügungssüchtigen Lebensstil. Als er schließlich bis zum Hals in Schulden steckt, muss er seine Villa verkaufen. Fest dazu entschlossen begibt er sich dafür zu seiner Tante Agathe. Währenddessen versucht sein Diener Lorenz das Anwesen zu retten. Doch in Abwesenheit der beiden nistet sich ein Ganoven-Trio in dem vornehmen Haus ein, das durch dessen Verkauf den Erlös für sich kassieren will. Als Peter zurückkehrt, sieht die Bande in ihm einen Einbrecher-Kollegen, der für sie den vermeindlichen Hausbesitzer spielen soll. Die Verwirrung ist perfekt.

Beispiel08

Oder aber auch:

Peter, ein junger bankrotter Hauseigentümer, möchte sein Haus verkaufen und zu seiner Tante Agathe aufs Land ziehen. In der Zwischenzeit sollen sein Freund Albert und dessen Nichte Inge das Haus bewachen. Als er in Erfahrung bringt, dass dort bereits die drei Ganoven Boxer-Franz, Taschen-August und Klau-Maxe untergekommen sind, bricht er in sein eigenes Haus ein, wo er auf die drei Einbrecher trifft, die ihn für einen „Berufskollegen“ halten. Die Ganoven erwarten von ihm, den Hausbesitzer zu spielen, und wollen den Erlös selbst kassieren.

Bei der Kritik kam dieser Film so gar nicht gut weg:

TV Spielfilm kritisierte, Regisseur Géza von Cziffra habe seinen eigenen Film „fast gänzlich gag- und niveaulos“ inszeniert.
Und das Lexikon des internationalen Films stellte die „üblichen Gags und Verwicklungen“ fest, „die Geza von Cziffra in dieser Neuverfilmung seines eigenen Films „Gefährliche Gäste“ anspruchslos und langweilig aufbereitet hat.“

Sei´s drum, der Film blieb für viele im sog. kollektiven Gedächtnis wohl hauptsächlich wegen der Lieder:

  • Kriminaltango
  • Panoptikum
  • Straße meiner Lieder
  • Mille – Mille – Baci

Für die unvergessene Vivi Bach war dieser Film wohl der Durchbruch, um auch auf dem deutschen Unterhaltungmarkt Fuß zu fassen. Mit dabei auch der legendäre Fritz Muliar und auch ein Rudolf Vogel ist mir aus den 60er Jahren noch bekannt.

Und Boy Gobert spielte doch tatsächlich noch in einer Folge der TV-Serie „Kir Royal“ (1986) mit.

Betrachtete man sich den Film heute mal wieder, so kommt man natürlich nicht daran vorbei, das der Humor eher schlicht ist – aber dennoch: ganz so schlecht ist er nicht und der Peter Alexander hatte schin ein komödiantisches Talent.

Fast könnte man sagen: In diesen Zeiten war die Welt noch in Ordnung, keine langhaarigen Affen hopsten über die Bühne und die CSU hatte in Bayern schon fast die  absolute Mehrheit (Ergebnis für die CSU bei der Landtagswahl 1958: 45,6%).

Und heute hat die CSU ca. 35,2% erreicht – womit der Bogen zur Tagesakualität auch wieder hergestellt ist.

Beispiel02

Besetzung:
Peter Alexander (Peter Martens)
Vivi Bach (Inge)
Peter Carsten (Boxer-Franz)
C. W. Fernbach (Gutsverwalter Huber)
Boy Gobert (Taschen-August)
Margarete Haagen (Tante Agathe)
Sylvia Lydi (Kellnerin Gerti)
Fritz Muliar (Klau-Maxe)
Susi Nicoletti (Frau Schleinitz)
Rolf Olsen (Generaldirektor Schleinitz)
Raoul Retzer (Rechtsanwalt Dr. Roeder)
Emanuel Schmied (Ganove Jenny)
Frauke Sinjen (Elisa Schleinitz)
Sieglinde Thomas (Lina)
Rudolf Vogel (Diener Lorenz)
Günther Lüders (Onkel Albert)
+
Regie: Géza von Cziffra
Drehbuch: Géza von Cziffra (unter dem Pseudonym Richard Anden)
Musik: Heinz Gietz
Kamera: Sepp Ketterer
Schnitt: Arnfried Heyne (als Arnd Heyne)

 

Beispiel01

Beispiel03A

Beispiel05.jpg

Beispiel06.jpg

Beispiel09.jpg

Richard Vogler mit Peter Alexander

Beispiel10

Beispiel11

Ein Butler, wie er im Buche steht …

Beispiel12

Ein Haufen von Schmarotzern

Beispiel13

Rechtsanwalt Dr. Roeder verschafft sich tiefe Einblicke …

Beispiel14.jpg

Der Butler berichtet von dem leerstehendem Haus … und ein Ganove hört mit …

Beispiel15

Die Ganoven schmieden einen Plan

Beispiel16

Derweil plaudert Peter Alexander mit Tante Agathe

Beispiel17

Die Ganoven haben inzwischen das Haus besetzt

Beispiel18

Der junge Fritz Muliar als „Klau Maxe“

Beispiel19

Noch so ein zwielichtiger Geselle

Beispiel20

Beispiel21

Tanta Agathe

Beispiel22A

Peter Alexander versucht sich als Reiter

 

Beispiel24A

Beispiel26

Beispiel27

Ein Inserat mit Folgen

Beispiel28.jpg

In der alten Villa geht es ganz schön turbulent zu

Beispiel29

Auf dem Land ist das Leben noch in Ordnung …

Beispiel30

… das Lotterleben der Ganoven ist hingegen sehr bedenklich

Beispiel31

Peter Alexander bricht im eigenen Haus ein, wird dabei aber auf frischer Tat ertappt

Beispiel32

Man kommt sich näher

Beispiel33

Die fesche Vivi Bach

Beispiel34.jpg

Da bandelt man dann gerne an

Beispiel35

Und jetzt wird es hochgradig erotisch

Beispiel36

Und jetzt wird sie auch noch keck

Beispiel37

Und jetzt ein Liedchen

Beispiel38

Ha ! Whisky from good ol´ Scotland

Beispiel39

Beispiel40.jpg

Die klassische Pose zum Ende eines Liedes

Beispiel41

Die Ganoven sollen nun aber das Haus renovieren

Beispiel42

Ein neuer Einbruch wird geplant („Unternehmen Klumpfuß“)

Beispiel43

Ein echter Musikus halt

Beispiel44

Und der Fritz Muliar greift auch in die Tasten, sehr zum Leidwesen von Onkel Albert

Beispiel45

Der Einbruch beginnt …

Beispiel46

… und endet mit einem Fehlalarm

Beispiel47

Dafür schreitet die Renovierung der Villa erfolgreich voran

Beispiel48.jpg

Erste Kaufinteressenten interessieren sich für die Villa

Beispiel49

Peter Alexander zelebriert den Kriminaltango

Beispiel50

… und sie tanzen einen Tango …

Beispiel51

Beispiel52

Beispiel53

… und in der Stille fällt ein Schuß

Beispiel54

Vivi Bach und Peter Alexander bei der Hausarbeit

Beispiel55

Da beginnt wohl ein Techetl-Mechtel

 

Beispiel56

Und schon trällert man gemeinsam ein Liedchen („Mille – Mille – Baci“ 1000 Küsse …)

Beispiel58

Und jetzt ist das Glück perfekt

Beispiel59

Peter Alexander kann auch austeilen

Beispiel60

Auch Tante Agathe kann rabiat werden

Beispiel61

Und tatkräftig wie sie ist, nimmt sie nun die Sache in die Hand

Beispiel62

Und so haben die Hüter des Gesetzes die Sache bald im Griff

Beispiel63

Und so kann nur eine glückliche Braut strahlen

Beispiel64

Na also …

Beispiel65.jpg

Und es beginnt die Fahrt ins Glück

Beispiel66

Und die Halunken bekommen ihre verdiente Strafe

Beispiel67

*
**

Géza von Cziffra

„Ich bin ein überzeugter Unterhalter und habe auch jederzeit abgelehnt, in einem Film irgendwelche Aussagen, geschweige denn politische Aussagen zu machen“ – Géza von Cziffra über sein filmisches Schaffen

Yves Robert – Der grosse Blonde mit dem schwarzen Schuh (VHS rip) (1972)

DerBlonde47Neulich hatte ich mal wieder ein Schwätzchen mit der Graugans und dabei kamen wir auch auf das Thema Kino. Sie erwies sich dabei als ausgesprochene Cineastin, die auch dem Genre „Film-Komödie“ etwas abtgewinnen kann. Und so zählten wir lachend ein paar Klassiker aus diesem Bereich auf … z.B. auch diesen:

Der Geheimdienstchef Toulouse (Jean Rochefort) vermutet eine Intrige in den eigenen Reihen und stellt daher seinem Stellvertreter Milan eine Falle. Lockvogel soll ein zufällig ausgewählte Mann auf dem Flughafen sein. Milan beißt an und so gerät der gerade aus München heimgekehrte Geigenspieler François Perrin (Pierre Richard) in die Mitte von geheimdienstlichen Aktivitäten. Agenten und Spione sind hinter ihm her und wollen ihm, nicht zuletzt mit Hilfe der attraktiven Agentin Christine (Mireille Darc), Geheimnisse entlocken, von denen er gar nichts weiß. Denn ausser einer Affäre mit der Frau seines Freundes hat der chaotische Musiker nicht viele geheime Informationen zu bieten.

Der Film ist noch immer sehr lustig, aber natürlich nicht mit dem Tempo aktueller Komödie vergleichbar. 1972 hatte man in den Filmen noch Zeit und nahm sich diese auch. Da musst nicht alle 30 Sekunden ein Gag abgefeuert werden und der Film sorgte trotzdem für gute Unterhaltung. Allein der liebevoll gestaltet Vorspann mit Spielkarten dauert über zwei Minuten. Soviel Zeit nimmt sich heute kaum ein Film mehr, um eine Stimmung aufzubauen. Da kann es heutzutage fast gar nicht schnell genug gehen. Zum „Barry Seal“, den ich vorgestern sah, zeigte nicht einmal den Filmtitel vor dem Film.

Aber zurück zum großen Blonden. Pierre Richard überzeugt natürlich wie gewohnt als chaotischer Tollpatsch und Mireille Darc verdrehte mit ihrem mehr als rückenfreien Kleid nicht nur Pierre Richard sondern auch dem Kinopublikum die Augen. Eine so erinnerungswürdige Szene, dass das Outfit auch für das US-Remake mit Tom Hanks übernommen wurde. (Der Verrückte mit dem Geigenkasten, 1985).

DerBlonde04

Was fällt auf: Bei Komödie fließt ja zumeist wenig Blut. In diesem Film gibt es aber einige Tote und es wird gegen Ende reichlich geschossen. Dennoch landet nicht ein Tropfen Blut auf dem Boden und die Opfer haben meist nicht einmal ein Einschussloch in ihrem Körper, wenn sie sich fallen lassen.

Dagegen wird im Film eine andere unrealistische Sache, die in Filmen sehr oft vorkommt fast schon aufs Korn genommen. Jean Rochefort fährt mit seinem Angestellten im Auto und als dieser nur kurz beim Fahren die Augen von der Fahrbahn abwendet wird er zweimal ermahnt: „Schauen sie beim Fahren bitte nach vorne“. (Quelle: www.uncut.at)

„Vergnügliche Parodie auf Geheimdienstarbeit und Agentenfilm-Klischees. Mit Witz und Einfallsreichtum in die turbulenten Verwicklungen um einen angeblichen Top-Agenten verpackt, mit dem ein Geheimdienstchef seinen ehrgeizigen Stellvertreter erfolgreich narrt. Ein unbeschwertes Vergnügen mit Niveau, wenn auch nicht ganz ohne Längen.“ (Lexikon des Internationalen Films)

Wie gesagt: heute sicherlich ein wenig antiquiert, aber dennoch immer noch köstlich … eine Agentenparodie in den Zeiten des kalten Krieges … und ja, die Franzosen konnten solche Komödien mit einer Leichtigkeit drehen …

Ach ja …

Der rumänische Komponist Vladimir Cosma schrieb mit dem Titelthema auf der Panflöte für seinen Landsmann Gheorghe Zamfir einen seiner bekanntesten Filmmusiktitel.
Erst der große Erfolg des Films in Deutschland machte Pierre Richard in seinem Heimatland Frankreich populär und ermöglichte seine internationale Karriere. Erst daraufhin wurde auch die Fortsetzung Der große Blonde kehrt zurück (Le Retour du grand blond, 1974) gedreht, in der François Perrin und Christine weitere Abenteuer erleben (Quelle: wikipedia)

Besetzung:
Pierre Richard: François Perrin
Jean Rochefort: Toulouse
Bernard Blier: Milan
Paul Le Person: Perrache
Mireille Darc: Christine
Jean Carmet: Maurice
Colette Castel: Paulette

Regie Yves Robert
Drehbuch Yves Robert
Francis Veber
Produktion Alain Poiré
Yves Robert
Musik Vladimir Cosma
Kamera René Mathelin
Schnitt Francis Veber

DerBlonde02

DerBlonde05

DerBlonde06

DerBlonde01

DerBlonde03

Völlig ahnungslos … François Perrin

DerBlonde07

Das fiese Grinsen eines Intriganten

DerBlonde08

Drei Intriganten unter sich …

DerBlonde09

DerBlonde10jpg.jpg

Die Observation  beginnt …

DerBlonde11

DerBlonde12

Der ist´s nicht …

DerBlonde13

Im Geigenkasten ist ne … Geige

DerBlonde19

Der Chef des Geheimdienstes lebt bei seiner Mutter

DerBlonde20

DerBlonde21

Es wird abgehört … rund um die Uhr

DerBlonde22

So übt das Genie … mit den Sportnachrichten auf dem Notenständer

DerBlonde23

Paulette freut sich auf ein Schäferstündchen …

DerBlonde24

Und die Schlapphüte lauschen den Klängen des Liebesspiel fassungslos zu

DerBlonde25

DerBlonde26

Ratlos beobachten die Herren das harmlose Leben des François Perrin

DerBlonde27

Tarnung ist alles: Dieser Blumenlieferwagen dient als Zentrale dar Abhöraktionen

DerBlonde28

Milan hört seine Frau beim Liebesspiel („Mach mir den Hengst“ ….

DerBlonde29

Dies muss er auf der Stelle seinem Freund berichten …

DerBlonde30

Die Agentin Christine spricht eine Einladung aus …

DerBlonde31

Da macht sich Sprachlosigkeit breit …

DerBlonde32

… die dann  …

DerBlonde33

… noch größer wird …

DerBlonde34.jpg

DerBlonde35

DerBlonde36

Da freut sich einer auf eine aufregende Nacht …

DerBlonde37

Man kommt sich näher …

DerBlonde39

Natürlich wird auch dieses Ereignis beobachtet …

DerBlonde38

Nein, das ist keine sexuelle Spielart, sondern ein übles Missgeschick

DerBlonde40

DerBlonde42

Beflügelt von der Liebesnacht …. wird eifrig komponiert …

DerBlonde43

Jetzt haben die Agenten aber die Faxen dicke … nun soll es ihm an den Kragen gehen …

DerBlonde44

Dabei wird diese Zigarre zum Verhängnis ….

DerBlonde45

DerBlonde46

François Perrin tröstet den mittlerweile nervlich völlig zerrütteten Milan

DerBlonde48

… und macht sich dann mit einer süßen Fracht auf den Weg nach Rio …

 

*
**

Die Nachrichten am 24.07.1994 (WDR/ARD)

beispiel26Weiss der Teufel, warum ich damals im Jahre 1994 auch diese drei kleinen Sendungen aufgenommen habe.

Auf jedenfalls habe ich sie neulich entdeckt und bevor auch dieses VHS-Tape umweltgerecht entsorgt wird … hier noch einmaL zu sehen.

Es beginnt mit den Nachrichten des WDR … aus heutiger Sicht ein wenig verblüffend, dass da nur einer (Wolfgang Gabriel) sitzt und Nachrichten verliest … ohne jeden Bildbeitrag ….

Dann zum Auftakt des WDR Nachtprogramms die Tagesschau vor 20 Jahren (also vom xxx).

Zentrales Thema war die Griechenland/Zypern Krise …

Und dann die aktuellen Tagesthemen mit Ulrich Wickert und Eva Herrmann … Schwerpunkt dieser Sendung die humanitäre Katastrophe in Burma/Ruanda … und die Welt schaut zu ….

Ich mag solche Zeitreisen … und plötzlich wurde mir bewußt, dass ich 1974 meiner erste Frau kennengelernt habe und dann … 1994 mich von ihr getrennt habe … und plötzlich habe ich so einen Kloß im Hals, nicht nur wegen all der schaurigen Nachrichten jener Tage …

beispiel01

beispiel02

beispiel03

beispiel04

Den kennt man noch: Werner Veigel

beispiel05

Den kennt man nicht mehr

beispiel06

beispiel07

Werner Sonne, noch ohne Bart

beispiel08

Hier geht es um das Schicksal von Adolf Marx (demnächt mehr davon)

beispiel09

So sahen die Lehrlinge im Jahr 1974 aus

beispiel10

Armin Rohde will überbetriebliche Lehrstätten

beispiel11

beispiel12

Heinemann hat Geburtstag

beispiel13

Die Wetterkarte im Jahr 1974

beispiel14

beispiel15

Den kennt man heute noch

beispiel16

Die humanitäre Katastrophe in Burma/Ruanda … und die Welt schaut wieder mal zu

beispiel17

beispiel18

Das Greenpeace Schiff „Solo“ wird von den Norwegern gejagt … der Walfang hat Vorrang !

beispiel19

beispiel20

Noch ganz harmlos: Nachrichtensprecherin Eva Herrmann

beispiel21

Koschnik in Mostar

beispiel22

beispiel23

Die Wetterkarte im Jahr 1994

beispiel24

Damals war´s ganz schön heiß

beispiel25

Der letzte Schrei: Teletext !

 

*
**

Wer an weiterführenden Informationen, die zur Vertiefung
der einzelnen blog-Beiträgen dienen, interessiert ist,  benötigt ein Passwort.
Dazu schreibe man an

post-fuer-sammelsurium@gmx.net

 

 

Christoph Dreher – Youthquake 65 – The London Pop Explosion (ARTE 2005) (VHS rip)

titelAm Freitag 1. Juli 2005 gabs bei  Arte TV einen der beliebten Themenabende mit dem Titel „“Swinging London “ – Die Wiege des Pop“:

„Bands wie die Kinks, die Who und die Rolling Stones veränderten in nur wenigen Jahren die Jugendkultur – von den vier Pilzköpfen ganz abgesehen. 40 Jahre ist dies nun her, doch die Rebellion der 60er ist neben dem mitunter wieder viel zu braven Pop auch die Grundlage von Hardrock, Punk, Heavy Metal und heutiger experimenteller Bands. Ein Arte-Themenabend begibt sich auf eine bunte und lautstarke Zeitreise.

In England, Deutschland, Frankreich und auch in den USA wuchs in den 60er Jahren eine Jugend heran, die unzufrieden war mit der als öde und repressiv empfundenen Nachkriegsatmosphäre. Sie hatte genug vom überkommenen Wissen, den unveränderlichen Gesetzmäßigkeiten und standardisierten Lebensentwürfen des „Spießertums“ und holte zum Rundumschlag in Richtung „Freiheit“ aus.

Die im Jahre 1965 kulminierende Entwicklung hin zum „Youthquake“ – der Geburt der Jugend- und Popkultur – war Anfang der 60er durch eine Garde junger Modeschöpfer und Modeschöpferinnen eingeleitet worden, allen voran Mary Quant. Sie waren angetreten, Schluss zu machen mit dem sexualfeindlichen, autoritären und generell freudlosen Lebensstil der Kriegsgeneration. Mary Quants Erfindung des Minirocks symbolisierte diese Absicht in herausragender Weise und lieferte den Prototyp einer Kleidung für die sexuell unabhängige und selbstbewusste junge Frau. Die Verbreitung der Pille in der ersten Hälfte der 60er tat ein Übriges, um die Voraussetzungen für einen neuartigen Lebensstil besonders der jungen Frauen herzustellen.

Dann ging es plötzlich im Äther rund: Piratensender wie Radio Caroline () strahlten ab 1964 in England statt steifer BBC-Ansagen („…und nun hören Sie eine Schallplattenaufnahme…“) plötzlich soviel Musik aus, wie sie wollten. Gerade rechtzeitig, um eine neue Art von Bands bekannt zu machen, die sich deutlich von den angepassten Schlagersängern unterschieden. Neben den Beatles waren das zunächst vor allem die Rolling Stones und die Who, die mit ihrem rohen Sound und ihrem scheinbar ungepflegten Äußeren die Aufmerksamkeit einer zunächst noch kleinen Gruppe von Fans, aber besonders einiger junger Managementtalente, auf sich zogen.

christoph-dreher

Christoph Dreher

Andrew Loog Oldham, Kit Lambert und Chris Stamp sahen in den Bands das Potenzial, die bisherigen Gepflogenheiten des Musik- und Unterhaltungsbusiness umzukrempeln und den bestehenden Sound zu revolutionieren. Im Herbst 1964 und im Laufe des Jahres 1965 kamen zunächst Singles, dann auch Alben von zahlreichen jungen britischen Bands auf den Markt, die revolutionäre, wilde, aufmüpfige und originelle Sounds präsentierten, die in der Folge Generationen von Bands bis heute beeinflussen sollten. Neben den bereits erwähnten Beatles, Rolling Stones und Who waren dies vor allem die Kinks, die Yardbirds, die Animals und die Hollies.

The Who führten die später von Jimi Hendix berühmt gemachte E-Gitarren-Rückkopplung ein. Die Plattenfirma schickte allerdings das erste Masterband mit solchen Aufnahmen aus Amerika zurück, weil sie dachte, es sei defekt. Auch die Skandalschlagzeilen der Popstars wurden in dieser Zeit erfunden, wie der Co-Manager der Rolling Stones, Tony Calder, berichtet: Bill Wyman war festgenommen worden, weil er sich mitten in einer Tankstelle erleichtert hatte. Als der Bandmanager hiervon erfuhr, entschied er, dies könnte der Band endlich die notwendige Publicity geben – allerdings nicht mit Bill Wyman, den kannte keiner. Also riefen die Manager mit Taschentüchern über dem Telefon, verstellter Stimme und unter falschem Namen – aber mit der echten Adresse – die Nachrichtenagenturen an und erzählte, dass der böse, hässliche Mick Jagger der verhaftete wilde Pinkler sei. Und schon war die Band auf der Titelseite der Zeitungen.

Viele der Musiker kamen von Kunstschulen, auch Freddy Mercury, wo sie aber in den Pausen lieber Gitarre spielten. Das Swinging London zog 1965 auch viele ausländische Regisseure nach London, neben Michelangelo Antonioni auch den amerikanischen Regisseur Richard Lester.

Der hatte 1964 den ersten Beatles Film „A Hard Day’s Night“ gedreht und für die neuartige Musik adäquate und ihrerseits revolutionäre Ausdrucksmittel gefunden. 1965 realisierte Lester „The Knack“, der in der Londoner Modszene spielte, und kultivierte mit diesem Film einen Youthquake-typischen neuartigen Humor. Mit dieser Verbindung ästhetisch revolutionärer Entwicklungen im Bereich Mode, Musik und Film wurde ein neuer Lifestyle für eine explosionsartig anwachsende Zahl junger Leute in London und sehr schnell überall auf der Welt geschaffen und die Geburt des Teenagers und der Popkultur überhaupt eingeleitet. Zuvor waren Jugendliche arme Lehrlinge gewesen, nun hatten sie Taschengeld. Auch der Auftritt Ernst Jandls in der Royal Albert Hall, festgehalten im Film „Wholly Communion“ von Peter Whitehead, machte 1965 Geschichte

Christoph Dreher hat zum 40-jährigen Jubiläum der „Youth Explosion“ einen keinesfalls steifen Dokumentarfilm über diese Zeit gedreht mit vielen Originalkonzertausschnitten und Interviews. Er lebt als Musiker und Filmemacher in Berlin, seine Dokumentationen zu Themen der Popkultur wurden auf vielen Festivals gezeigt und mehrfach ausgezeichnet. Von 1993 bis 1998 realisierte er das Musikmagazin „Lost in Music“, von 1995-1998 das Musikmagazin „Freestyle“, 1996 schuf er „Punk rule ok“ als Beitrag für den Themenabend „Streetfashion“, 1997 inszenierte er „Pop Odyssee – Die Beach Boys und der Satan“ und „Digital Spirit“, 1998 entstand „Pop Odyssee – House of Rising Punk“, 2000 drehte er „Fantastic Voyages – Eine Kosmologie des Musikvideos“ und „Silver Rockets / Kool Things – 20 Years of Sonic Youth“ sowie 2001 „Beck – Permanent Mutations“.(Wolf-Dieter Roth)

Sehr fein, wie in diesem Film dikumentiert wird, die die damalige Musik eingebettet war in der gesamten Kunstszene London´s … die einfach im Aufbruch war.

(Youthquake 65 – The London Pop Explosion, Dokumentation von Christoph Dreher, Deutschland 2005, 65 Min., Erstausstrahlung 22.15 Uhr)

Und wie gewohnt die Vorschaubilder (die diesmal etwas üppig geraten sind … aber ich konnte nicht anders …)

beispiel01

beispiel02

beispiel03

beispiel06

beispiel07

 

beispiel08

beispiel09

beispiel10

beispiel12

beispiel11

beispiel13

beispiel14

beispiel15

beispiel16

beispiel17

Fassungslosigkeit ob des Minirocks

beispiel18

beispiel20

beispiel22

Auch der Ernst Jandl war Teil von „Swinging London“ … damals, 1965

*
**

Wer an weiterführenden Hinweisen, die zur Vertiefung
der einzelnen blog-Beiträgen dienen, interessiert ist,  benötigt ein Passwort.
Dazu schreibe man an

post-fuer-sammelsurium@gmx.net

 

beispiel21

Das waren Zeiten:
I never see
The people I know
In the bright light of day
So how can I say

That you’re any friend of mine
(See you anytime)
I’m feelin‘ fine
(Midnight ‚til six)
That’s my time
(That’s your time)

Midnight, midnight ‚til six…

I sleep through the day
I wake around four
But I always feel down
Never get off the floor

‚Til the night comes around
(See you downtown)
Take in some sounds
(Maybe we’ll score)
Tell me some more
(Tell him some more)

(See you down town)
Take in some sounds
(Maybe we’ll score)
Tell me some more
(Tell him some more)

Midnight, midnight ‚til six…

Easy Rider – Deutsche Fassung (1969)

frontcoverFür mich wohl einer der wichtigesten Stellvertrater-Filme … damit meine Filme, in der man wie gebannt auf die Leinwand starrt … und – in diesem Fall zwei Männer – all jene Teile ausleben, die sehr wohl auch Teil der eigenen Persönlichkeit sind, man diese Teile jedoch gefälligst bei sich behält, geschweige nur daran zu denken, diese zu leben:

Easy Rider ist ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1969, der als Kultfilm und Road Movie das Lebensgefühl der Biker der späten 1960er Jahre beschreibt. Am 8. Mai 1969 war Easy Rider der offizielle Beitrag der Vereinigten Staaten zum Filmfestival von Cannes. Die Erstaufführung fand am 14. Juli 1969 in den Vereinigten Staaten statt, und am 19. Dezember 1969 kam der Film in die Kinos der Bundesrepublik Deutschland.

Zum Inhalt:
Nachdem Wyatt und Billy Kokain erworben und in den Batterien ihrer Scrambler-Motorräder von Mexiko in die Vereinigten Staaten eingeschmuggelt haben, verkaufen sie die Droge an einen Verbindungsmann. Wyatt versteckt die Dollarnoten zusammengerollt in einem Schlauch im Kraftstofftank seines neu erworbenen Choppers, der mit der Flagge der Vereinigten Staaten lackiert ist. Mit ihren umgebauten Harley-Davidson-Motorrädern aus den 1950er Jahren reisen die beiden nach Arizona. Abends werden sie von einem Motel-Besitzer abgewiesen und müssen am Lagerfeuer kampieren.

Sie fahren weiter ostwärts, nach New Orleans zum Mardi-Gras-Karneval. Wyatt nimmt einen Hippie als Anhalter mit, von dem Billy befürchtet, dass er beim Tanken das Geld im Tank entdecken könnte. Stattdessen sorgt der Fremde für eine kostenlose Tankfüllung, zudem führt die Fahrt zu einer Hippie-Kommune samt Ausflug zu einem idyllischen Bad in heißen Quellen.

kinoplakat1

Deutsches Kinoplakat, 1969

Als die beiden die Hippie-Kommune verlassen, treffen sie auf eine Parade, der sie hinterherfahren. Daher werden die beiden unterwegs von der Polizei wegen „unerlaubter Teilnahme an einer Parade“ verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Dort schläft der alkoholsüchtige junge Anwalt George Hanson seinen Rausch aus. Dank seiner Beziehungen kann Hanson sie aus dem Gefängnis herausholen, woraufhin sie ihn mitnehmen.

Auf der Weiterfahrt erreichen Wyatt, Billy und Hanson einen ländlichen Ort in Louisiana, in dem sie in einem Restaurant essen wollen. Dabei flirten die örtlichen Mädchen mit dem Trio. Doch die männlichen Bewohner und selbst der Sheriff diffamieren die drei, wobei angedeutet wird, dass die drei die Gemeindegrenze nicht erreichen werden. Daher verlassen sie die Gaststätte, ohne bedient worden zu sein, und kampieren in der Natur. Als sie in Schlafsäcken schlafen, werden sie von den Dorfbewohnern überfallen und mit Baseball-Schlägern verprügelt. Dabei stirbt George Hanson.

Am nächsten Morgen fahren Wyatt und Billy leicht verletzt nach New Orleans in ein von Hanson empfohlenes Bordell. Dort hat Wyatt angesichts eines Sinnspruches eine Todesvorahnung, während derer bereits die Schlussszene des Films, der gewaltsame Tod der beiden Easy Rider, eingeblendet wird. Sie nehmen zwei Prostituierte auf einen Friedhof mit, wo die Einnahme von LSD zu einem psychedelischen Trip führt. Auf dem Rückweg sagt Wyatt resigniert am Lagerfeuer, dass sie „Blindgänger“ seien, was bei Billy auf Unverständnis stößt. Am nächsten Tag fahren die beiden auf einer Landstraße weiter, wobei sie von einem Pickup überholt werden, in dem zwei „Rednecks“ sitzen. Der Beifahrer bedroht Billy mit einem Gewehr und fordert den „langhaarigen Hippie“ auf, sich die Haare schneiden zu lassen. Billy reagiert mit einem ausgestreckten Mittelfinger. Daraufhin schießt der Beifahrer, Billy stürzt getroffen zu Boden. Wyatt bremst ab und kehrt zu Billy zurück. Er bedeckt ihn mit seiner Lederjacke und fährt los, um Hilfe zu holen. Der Pickup hat inzwischen gewendet und steuert auf Wyatt zu. Auch auf ihn wird geschossen, das Motorrad fällt und explodiert anschließend am Straßenrand. Die Kamera wendet sich ab und dreht in den Himmel.

easyrider1
Die Idee zu Easy Rider kam Fonda und Hopper nach deren gemeinsamer Arbeit in Der Trip von Roger Corman. Ursprünglich bereitete Corman sogar Easy Rider den Weg auf die Leinwand, wurde aber vom produzierenden Studio ausgebootet.

Beide (auch Nicholson und andere Akteure) hatten zuvor schon in verschiedenen „Motorradrocker“-Filmen mitgewirkt und wollten die Popularität der simpel gestrickten Actionfilme für ein ganz anderes, persönlicheres Werk nutzen. So entstand mit „Easy Rider“ ein Film mit relativ wenigen Dialogen, mit viel Untermalung durch zeitgenössische Rockmusik und im weiteren Sinne ein bildhaftes Szenenspiel aus nonverbalen Kommunikationsversuchen.

Es werden kaum Fakten und Hintergründe mitgeliefert, vieles bleibt Spekulation. Die Vornamen der beiden Hauptfiguren werden nur nebenbei erwähnt, zur Mitte oder am Ende des Filmes. Eine ursprünglich geplante Einführung der Protagonisten als Sensationsdarsteller auf Jahrmärkten, die in Kostümen der Western-Legende Billy the Kid und der Comic-Figur Captain America Kunststücke mit den Motorrädern vorführen, wurde laut Interview-Aussagen samt Hubschrauber-Verfolgungsjagd mit der Grenzpolizei weggelassen, da sie zu konventionell erschien.

easyrider2
Die Aussage des Films ist bewusst offen gehalten. Nur das Motto „Ein Mann suchte Amerika, doch er konnte es nirgends mehr finden“ wird dem Zuschauer auf dem Filmplakat mitgegeben. Selbst im englischsprachigen Raum sind die Bedeutungen des Südstaaten-Slang-Ausdruckes Easy Rider nicht allgemein bekannt – ein „entspannter Motorradfahrer“ ist jedenfalls im Film zu sehen; Easy Rider bezeichnet allerdings auch jemanden, der einen unmoralischen Lebenswandel unter Ausnutzung einer Prostituierten führt, ohne für deren Dienste zu bezahlen. So werden die Vereinigten Staaten und die Freiheit als Hure dargestellt, die von allen ausgenutzt wird.

Zu Drehbeginn stand nur der zu Demozwecken für das geldgebende Filmstudio vorab während des Karnevals in New Orleans auf unscharfem 16-mm-Film gedrehte Teil zur Verfügung. Daraufhin wurde tatsächlich das nötige Budget bewilligt, allerdings mit neuem Team, da das bisherige entnervt aufgab. Die Handlung und das Drehbuch wurden erst während des Drehs erstellt, unter anderem vom renommierten Drehbuchautor Terry Southern, der nicht mit dem unter Drogeneinfluss paranoiden Dennis Hopper zurechtkam. Die Rolle von Jack Nicholson unterscheidet sich deutlich von den fast sprachlosen anderen, durch seine Familiengeschichten und längeren Monologe.

Für Nebenrollen wurden vielfach örtliche Laiendarsteller engagiert, die den Film durch ihr Spiel authentischer machen sollten. So sollten im Film zunächst Angehörige der Hippie-Kommune von Taos mitwirken. Diese gestatteten die geplanten Aufnahmen allerdings nicht, so dass die Sequenz letztlich in der Nähe von Hollywood nachgestellt wurde.

Drei betriebsbereite Maschinen wurden vor dem Ende der Dreharbeiten gestohlen und sind bis heute verschollen. Die vierte war für die Schlussszene zerlegt worden. Sie wurde von Dan Haggerty, der die Motorräder während der Filmarbeiten betreut hatte, später restauriert und im National Motorcycle Museum in Iowa ausgestellt. Im Herbst 2014 wurde die Captain America in Hollywood versteigert. Den Zuschlag erhielt ein anonymer Bieter bei 1,35 Millionen US-Dollar. Die letzte Szene am Lagerfeuer, in der Wyatt resigniert, wurde ganz zum Schluss gedreht, als die Motorräder schon gestohlen waren, so dass diese nicht im Hintergrund zu sehen sind.

easyrider3

Nachdem Easy Rider im Sommer 1968, zum Zeitpunkt des Attentates auf Robert F. Kennedy, abgedreht war, verzögerte sich die Fertigstellung bis 1969, da Hopper mit mehrstündigen Fassungen im Stil von 2001: Odyssee im Weltraum experimentierte, von denen noch die handwerklichen Experimente wie die flackernden Zwischenschnitte sowie die von Kameramann László Kovács inszenierten, poetischen Landschaftsaufnahmen zeugen. Auch der 360°-Schwenk im Kreise der Tischgebet-sprechenden Hippiekommune ist in seiner Bedächtigkeit für heutige hektische Sehgewohnheiten geradezu unerträglich langsam. Das Studio veranlasste letztlich einen Schnittentwurf, übernahm zur Auflockerung auch die etwas skurrileren Szenen und schnitt den Film passend zu Fondas Musikstücken, so dass ein zwar reichlich inkohärentes Werk mit harten Sprüngen entstand, das aber die ästhetische Wirkung der späteren Musikvideos vorwegnahm. Diese von vielen beteiligten „Köchen“ produzierte Version wurde dann für gut befunden und veröffentlicht. Easy Rider verdrängte bei seinem Kinostart den James-Bond-Film Im Geheimdienst Ihrer Majestät vom ersten Platz.

Easy Rider hatte eine zwiespältige Wirkung. Viele Zuschauer konnten sich damit identifizieren, noch mehr waren und sind jedoch irritiert oder reagierten gar aggressiv. Einerseits hielt der Film der amerikanischen Gesellschaft einen Spiegel vor, der ihr nicht gefallen konnte: Die USA sind kein Land der unendlichen Möglichkeiten, Toleranz und der freien Gesellschaft. Auch abseits der Großstädte ist das Land nicht mehr das unberührte Paradies, für das es die Hippies damals hielten. Je weiter man in den USA nach Süden kommt, desto mehr bekommt man den Hass jener zu spüren, die zwar ständig von Freiheit reden, aber aggressiv auf alle reagieren, die sie sich nehmen. Nach Meinung vieler Zuschauer ist Easy Rider trotz der unversöhnlich erscheinenden Gesellschaftskritik letztendlich ein Road-Movie, das den Glauben an Freiheit und Abenteuer aufrechterhält.

Gleichzeitig beschwor Easy Rider noch einmal den Pioniergeist der Menschen und die Freiheit des Einzelnen herauf von Leuten, die sich unabhängig von der Gesellschaft ihr Leben suchen wollen, mit selbständiger Landwirtschaft oder Drogen, Rockmusik und individuell gestalteten Motorrädern. Dies wird jedoch als zielloser Fluchtversuch entlarvt.

easyrider4Dieser Pioniergeist über Generationen hinweg lässt sich besonders in einer Szene wiederfinden: Während im Hintergrund der gastgebende Farmer sein Pferd beschlägt, repariert Billy den Reifenschaden an seinem Motorrad. Ein Aufeinandertreffen zweier Zeitalter in einer Szene, das Ziel beider ist jedoch identisch.

Insgesamt gilt Easy Rider als authentisches Abbild eines Amerikas abseits der damals vorherrschenden Lebensentwürfe. Eine Darstellung der abflauenden, schon in Gewalt und Drogenexzesse umgeschlagenen Hippiebewegung samt deren verlorenen Hoffnungen und Lebenszielen.

Easy Rider war ein epochaler und stilbildender Film. Ein experimenteller Autoren-Film solcher Art hatte in den USA bis dato keine vergleichbaren Gewinne eingefahren (Produktionskosten: 325 000,- Dollar; Einnahmen: über 16 Millionen Dollar). Das etablierte Hollywood, das damals meist noch veraltete Filmkonzeptionen ohne Realitätsbezug produzierte, wurde durch den Erfolg von Easy Rider aufgerüttelt. Nun bekamen auch dort junge Filmemacher wie Martin Scorsese, Steven Spielberg, George Lucas und Francis Ford Coppola ihre Chance, das so genannte New Hollywood.

Und kein geringerer als Wim Wenders schreibt übr den Film:

„Der Film handelt von zwei Hasch rauchenden Motorradfahrern, die als eine Art verspäteter ›Pioniere‹ in verkehrter Richtung durch die Vereinigten Staaten fahren, von Westen nach Osten, auf der Suche nach einem geistigen El ­Dorado. Nicht zum ersten Mal bediente sich der Film der Hippies und des Drogenkults, aber trotz einiger schmerzlicher Entgleisungen ist EASY RIDER der erste glaubwürdige Film über dieses Thema. Hopper schrieb mit Fonda und Terry Southern das Drehbuch; und, was am wichtigsten ist, Hopper führte auch Regie.« (Stanley Kauffmann) »Die Geschichte dieses Films ist auch die der Musik, die ihn begleitet: zehn vertraute Folk- und Rockstücke, alle schon vor dem Film auf Schallplatte erschienen. Sie illustrieren nicht einfach die Bilder des Films, die Bilder handeln vielmehr von ihnen.“

Und die „Zeit“ schreibt am 5. September 1969.

„Easy Rider“ ist aus drei Gründen wichtig. Erstens wegen seines Themas. Der Film handelt von zwei Hasch rauchenden Motorradfahrern, die als eine Art verspäteter „Pioniere“ in verkehrter Richtung durch die Vereinigten Staaten fahren, von Westen nach Osten, auf der Suche nach einem geistigen El Dorado. Nicht zum erstenmal bediente sich der Film der Hippies und des Drogenkults, aber trotz einiger schmerzlicher Entgleisungen ist „Easy Rider“ der erste glaubwürdige Film über dieses Thema. Zweitens ist der Film das Debüt von Jack Nicholson, der einen jungen, betrunkenen, kleinstädtischen Rechtsanwalt spielt, der sich für kurze Zeit dem Hippie-Paar anschließt in einem verzweifelten Versuch, sein Leben nochmals in die Hand zu bekommen. Nicholson gelingt dabei eine außergewöhnliche Darstellung der ungezwungenen Zärtlichkeit und Leidenschaftlichkeit. Zum dritten gibt Dennis Hopper gleich ein dreifaches Debüt. Er spielt einen der beiden Hippies (der andere ist der hölzerne Peter Fonda); Hopper schrieb mit Fonda und Terry Southern das Drehbuch; und, was am wichtigsten ist, Hopper fühlte auch Regie. Es war sein erster Film und wäre selbst dann, wenn es sein zehnter wäre, eine erstaunliche Leistung. Es besteht Hoffnung, daß Hopper am Beginn einer großen Karriere steht.“

easyrider5

Eine zeitlang fand ich den Film gar nicht mehr so beeindruckend, wie Anfang der 70er Jahre (als ich ihn das erstemal gesehen habe) …. nun aber, nach erneutem Ansehen findet sich doch vieles, was auch in mir verborgen schlummert und ungelebt bleibt und bleiben wird. Vermutlich weil mir der Mut für so ein konsquentes Leben fehlt.

Aber hinsichtlich des Endes des Filmes bin ich dann doch froh, dass er für mich nur ein Stellvertreter-Film war und ist.

Ich bitte um Beachtung, dass es sich hier tatsächlich um einen VHS rip aus meinem Bestand an alten VHS Casetten handelt (von denen i, von daher die Qualität nicht dem neuesten Standard entspricht (ist auch nicht notwendig … )

vhs-kassette1
*
**

(Passwort wie bekannt)

Ab sofort werden alle weiterführende Verweise, die zur Vertiefung der einzelnen Blog-Beiträge dienen sollen, mit einem Passwort geschützt sein.
Wer an diesem Passwort interessiert ist, schreibe bitte an:

post-fuer-sammelsurium@gmx.net

Rudi Dolezal + Hannes Rossacher – Festivals + Open Air – Geschichte und Geschäfte (1992) (VHS rip)

titelEs gab da mal eine Firma, die nannte sich DoRo und diese Firma stammte aus Wien:

Die DoRo Produktion Ges.mbH ist eine Filmproduktionsgesellschaft mit Sitz in Wien, gegründet von Rudi Dolezal und Hannes Rossacher.

Dolezal und Rossacher, auch „Torpedo Twins“ genannt, produzierten seit 1976 zunächst verschiedene Sendungen bei ORF, ARD und ZDF, später mit eigenen Produktionsgesellschaften, wovon die DoRo-Produktion die wichtigste und bekannteste war. Sie haben neben Musikvideos auch die Formate Longform-Video und Dokumentarfilme über Musiker mit geprägt.

Arbeiten für internationale Künstler wie Scorpions, Queen, The Rolling Stones, David Bowie, Miles Davis, Michael Jackson, Bon Jovi, Whitney Houston, Bruce Springsteen oder Frank Zappa, aber auch für deutschsprachige Künstler wie Marius Müller-Westernhagen, BAP, Peter Maffay, Herbert Grönemeyer, Nina Hagen, Sandra, Trio, Udo Lindenberg, H-Blockx, Tic Tac Toe, Die Toten Hosen, Die Fantastischen Vier, Erste Allgemeine Verunsicherung, Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Rainhard Fendrich und Falco brachten ihnen teils weltweite Anerkennung.

Auch das Design, mit dem der Musiksender VIVA 1993 an den Start ging, stammte von DoRo, die zu den Gründern und Teilhabern des Senders gehörten. Nachdem MTV nicht die Musikvideos von Marius Müller-Westernhagen senden wollte, weil dieser eben auf deutsch singt, planten beide zusammen 3 Jahre lang den deutschen Musik-TV-Sender VIVA.

doro_01

Rudi Dolezal und Hannes Rossacher, 1985

Ende der 1990er Jahre entstand ein Firmengeflecht mit Ablegern in vielen Ländern (USA, Deutschland, Großbritannien, Italien, etc.), welches mit Zielsetzung auf einen Börsengang als DoRo Media AG firmierte. Ende 2002 haben die meisten dieser Gesellschaften, auch das Stammhaus in Wien, Konkurs angemeldet.

Keimzelle für den Neuanfang war ab 2003 der Münchner Ableger der DoRo Media AG, den die Filmemacher aus den Resten zurückkauften. Über eine neu gegründete Tochtergesellschaft ist DoRo auch wieder in Wien vertreten.

Zu den seitdem erfolgten Fernseh-Produktionen zählen u.a. eine sechsteilige ARTE-Dokumentation über politische Inhalte in der Popmusik (Get Up, Stand Up) sowie Künstlerporträts für den nichtkommerziellen US-Sender PBS (Sarah Brightman, Billy Joel und José Carreras).

Die Produktion von Video-Clips wird dabei nicht mehr betrieben. Für Rossacher ist das Video-Geschäft „ausgereizt – in kommerzieller und künstlerischer Hinsicht. Auf eine Produktion zu DJ Nerd featuring Miss Talentfrei habe ich einfach keine Lust.“[Quelle: wikipedia)

logo

Das Logo der ehemaligen Firma

Hier mal ein Beispiel ihrer damaligen Arbeiten, ich vermute mal, das war so eine Art Nebenprodukt, denn sie waren ja weltweit stets im backstage Bereich dabei und verfügten über hervorragende Kontakte zur Musikszene. So war es wohl nicht sinderlich schwer, all diese Musiker und Veranstalter (u.a. auch Fritz Rau) vor die Kamera zu zerren und sie über jenen Bereich des Musikbusiness zu befragen … der uns wohl allen auch bekannt ist: Festivals /meist als Open Air Veranstaltung).

Und ich bin ja dann immer auch sehr an den Hintergründen klutureller Ereignisse interessiert … und hier gibt es dann doch sehr viel interessante Aspekte, die beleuchtet werden. Es beginnt natürlich mit dem Woodstock Festival (eigentlich hätte man ja mit Monterey 1967 beginnen müssen) und endet bei dem großen Heavy Metal Festival 1992 in Moskau.

Die Qualität dieses VHS rips ist nicht vom feinsten … aber da muss man halt entsprechend komprommieren … um das Präsentationspäckchen auch lieferbar zu machen …  Wer bessere Ideen hat … darf sich ruhig an mich wenden.

beispiel01

beispiel02

beispiel03

beispiel04

beispiel05

beispiel06

beispiel07

beispiel08

beispiel09

beispiel10

beispiel11

in-eigener-sache

Das Passwort versende ich dann heute noch an ein paar Versuchskaninchen … um zu sehen, ob auch alles klappt.

*
**

beispiel12

Wer Interesse hat, diesen blog als Gast zu nutzen bzw. beizutreten,  schreibe bitte an

post-fuer-sammelsurium@gmx.net

Verschiedene Interpreten – 40 Jahre Beat Club (Radio Bremen/ARD 2005) (VHS rip)

titelHach, was wären wir „Westler“ ohne den damaligen „Beat-Club“ gewesen. Und wenn so eine Sendung derart erfolgreich, die Beatmusik und später dann die Rockmusk (mit all ihren Ablegern) bis in das Jahr 1972 präsentiert hat, dann bleibt einem eine solche Sendung im Gedächtnis zu mal der Beat-Club damals für uns jungen Leute ein Eldorado der guten Musik war …

Der Beat-Club war damals jedoch für etliche Erwachsene eine Provokation sondersgleich, wie folgende Lesezuschriften zeigen:

»Ich war erschüttert, was man sich da anhören und ansehen muß. Eine Bande
Irrinniger  und  Hysteriker  wird  da  auf  das  Publikum  losgelassen  —  mir
wurde wirklich übel von diesen Darbietungen. Und damit fristen diese üblen
Langhaarigen   und   Idioten   ihr   Leben   und   werden   dafür   noch   bezahlt«
(M. L./Stuttgart).

»Man  glaubt  sich  in  ein  Irrenhaus  des  Urwalds  versetzt.  Natürlich  wollen
diese Leute ihr Brot verdienen, sie sollen aber lieber beim U-Bahn-Bau helfen«
(W. Sch./ München).

»Nicht  mehr  zum  Ansehen,  pfui.  Nichts  für  ältere  Leute,  auch  nichts  für  die
Jugend.  Diese  Gesichter,  diese  Musik  —  nennt  man  das  schön?«  (D.  R./
Speyer).

beatclubdamals01

Ein früher Beat – Club mit dem Moderatorenteam Gerd Augustin und Uschi Nerke

»Das  schreit  zum  Himmel.  Arme,  arme  deutsche  Musikkultur.  Was  interes-
siert  uns  England  und  Amerika,  sind  wir  etwa  ein  Kolonialvolk  der  beiden
Staaten?« (G. R./Gelsenkirchen).
(Aus Briefen deutscher Fernsehzuschauer zu Beat-Sendungen in der ARD, die
der Spiegel in  der  Ausgabe  25/1970  unter  der  Überschrift  »Das  schreit  zum  Himmel« abdruckte)

Und der Beat-Club hatte seinen Kultstatus weg und dann bleibt es nicht aus, dass zu runden Gebrutstagen anständig gefeiert wird.

So auch zum 40. Geburtstag … Da gab´s dann eine über 2stündige Live-Sendung zu dem Thema, gespickt mit überwiegend deutschen Stars, die sich musikalisch vor dem Beat-Club und seinen Machern verbeugten.

die-moderatoren

Die Moderatoren

Und so lautete dann die offizielle Ankündigung durch den Sender Radio bremen (die natürlich auch die Original Beat-Club Sendungen der damaligen Jahre produziert und ausgestrahlt haben):

„Eine der ersten Kultsendungen des Deutschen Fernsehens wird 40 Jahre alt: der Radio Bremen Beat-Club. Bremen Eins feiert diesen runden Geburtstag mit zwei großen Events im Bremer Musikclub Aladin.

Das Geburtstagsfest beginnt mit der Aufzeichnung einer Radio Bremen-TV-Show am Donnerstag, 1.9.2005. Die Show steht unter dem Motto „Stars von heute singen Beat-Songs von damals“. Moderation: Kim Fisher und Dirk Böhling. Mit dabei: Peter Maffay, Scorpions, Wolfgang Niedecken, Bell Book & Candle, Carl Carlton & The Song Dogs feat. Small Faces, Jan Fedder, Marshall und Alexander, Mushroams, Mayque, Lizz Wright, Global.Kryner, Kate Hall, The Rattles, Uschi Nerke, Thomas Weilbier, Kenny Jones (The Who), Die Beat-Club-Band u.a.“

uschi-nerke

Uschi Nerke

Diese Geburtstagssendung kam damals nicht so gut an ….

Klar, man konnte sich fragen, ob es glücklich war, mit den beiden Moderatoren Dirk Böhling und Kim Fisher die richtige Wahl getroffen zu haben, da sie halt als Jungspunde eigentlich so gar nicht genaz wussten, von was sie sprachen. Aber singen, ja singen das konnten sie (man höre sich ihre Fassung von „Produ Mary“ an …  inkl. Uschie Nerke: backgropund vocals !).

Na ja, und jene gänzlich unbekannen Combos namens „Bell Book & Candle“, „Marshall & Alexander“, die „Mushrooms“ oder auch Mayque können in der Tat kaum überzeugen.

Aber dann gibt´s halt auch Musiker, die eine ganz andere Nähe zu dieser damaligen Musik haben …

Erster Höhepunkt der Sendung ist danndeshalb  ganz sicher und definitiv der Auftritt von Carl Carlton und seiner Band … r zwei Small Faces Songs kongenial interpretiert und mit im Gepäck: Ian McLagan, der ex-Keyboarder der Small Faces… und der macht eine wirklich famose Figur … da können einem glatt die Tränen kommen … puuuh.

Die Rattles liefern ein Hit-Medley ab … und der Wolfgang Niedecken zelebriert seine Fassung von „Like A Rolling Stone“ … wow !

Knochentrocken und geil … Fools Garden mit „All Day And All Of The Night“ von den kinks … gewöhnungsbedürftig Jan Fedder´s Version von „Walk Of The Wild Side“.

Na ja und dann Peter Maffay mit „Wild Thing“ … irgendeiner meinte wohl, das geht gar nicht … und doch, das geht (kein Wunder bei seiner Band mit Jean-Jacques Kravetz und Bertram Engel)… man höre und staune …

Und dann die Scorpions: Ihr „I Can´t Explain“ von den Who ist einfach nur der Hammer !

nerkewieben

Uschi Nerke + Wilhelm Wieben

Aufgelockert wurde die Show durch sog. Jahresrückblicke und da bleibt natürlich ein wissendes Schmunzeln nicht aus … garniert wurden diese Rückblicke natürlich auch mit diversen Schnipseln aus den Beat-Club Sendungen (insgesamt waren es ja 83)

Und es ist schon ein wenig bewegend, in all die „alten Gesichter“ im Publikum zu blicken, die jene Zeit so ganz aktiv erlebt haben … und da schweben meine Gedanken zu all jenen Menschen … die … angetrieben von all jenen Hoffnungen jener Jahre … mittlerweile in die Jahre gekommen sind …oder: Where have all the good times gone ?

Und deshalb wiedermal ein Beitrag aus der Rubrik „Talkin´´ bout my generation … “ … wehmütige Nostalgie inbegriffen.

carlcarlton

Carl Carlton

ianmclagan

Ian McLagan

rattles

Rattles

wolfgangniedecken

Wolfgang Niedecken

fools-garden

Fools Garden

jan-fedder

Jan Fedder

lizz-wright

Lizz Wright

peter-maffay

Peter Maffay

scorpions

Scorpions

die-moderatoren

Die Moderatoren

Titel:
01. Einleitung
02.Bell Book & Candle: Hanky Panky (Barry Greenwich)
03. Interview Uschi Nerke + Wilhelm Wieben
03. Rückblick 1965
04. Marshall & Alexander: Ferry Cross The Mersey (Marsden)
05. Mushrooms: Halbstark (Bartelt/Adamowsky)
06. Mayque: You Keep Me Hanging On (Holland/Dozier/Holland)
07. Interview Carl Carlton
08. Carl Carlton & The Song Dogs (feat. Ian McLagan): All Or Nothing /Marriott/Lane)
09. Carl Carlton & The Song Dogs (feat. Ian McLagan): Tin Soldier (Marriott/Lane)
10. Rückblick 1966
11. Münchner Freiheit Irgendwann (Yesterday) (Lennon/McCartney)
12. Interview Michael Leckebusch
13. Rattles: Hit Medley
13.1 Mashed Potatoes
13.2. After Tea
13.3. Hot Wheels
13.4. The Witch
14. Interview Evelyn Friesinger (die Erfinderin des Mini-Rocks !!!) + Modeschau
15. Interview Wolfgang Niedecken
16. Rückblick 1967
17. Interview Wolfgang Niedecken
18. Wolfgang Niedekcne & Carl Carlton. Like A Rolling Stone (Dylan)
19. Dirk Böhling + Kim Fisher: Proud Mary (Fogerty)
20. Global Kryner: Oye Como Va (Puente)
21. Rückblick 1968
22. James Blunt: Rocky Racoon (Lennon/McCartney)
23. Rückblick 1969
24. Fools Garden: All Day And All Of The Night (Davies)
25. Rückblick: 1970
26. Jan Fedder: Schicksal (Walk On the Wild Side) (Reed/Fedder)
27. Dave Lee Travis
28. Kim Fisher: River Deep Mountain High (Spector/Barry/Greenwich)
29. Rückblick 1971
30. Lizz Wright: A Taste Of Honey (Scott)
31. Interview Peter Maffay
32. Wer damals so aufgetreten ist …
32. Peter Maffay Band: Wild Thing (Taylor)
33. Peter Maffay Band:  Halt dich an mir fest (Maffay/Hilbert)
34. Interview Scorpions + Thomas Freibier
35. Wer damals so aufgetreten ist …
36. Scorpions: I Can´t Explain (Townshend)
37. Scorpions: Rock You Like A Hurrican  (Schenke/Meine/Rarebell)
38. Beat Club Allstar Band: Instant Karma (Lennon)

*

beatclubdamals02

Das “Beat-Club”-Studio Mitte 1967 im Überblick.