Verschiedene Interpreten – Frohe Alpenwanderung mit Alfons Bauer (1966)

FrontCover1Und da ist er mal wieder, der ungekrönte König der Zither, der ein beachtliches Maß an Musikaufnahmen hinterlassen hat.

Alfons Bauer (* 13. Mai 1920 in München-Freundorf; † 3. Februar 1997) war ein deutscher Komponist und Zitherspieler.

Alfons Bauer erlernte als 8-Jähriger das Zitherspiel und nahm als 15-Jähriger seine erste Schallplatte auf. Nach der Schule erlernte er zunächst den Beruf des Hutmachers, da seine Eltern ein Hutmachergeschäft betrieben. Anschließend studierte er am Konservatorium in München Klavier und Tonsatz. Alfons Bauer arbeitete hauptsächlich im Studio und trat weniger live auf. Für seine innovativen Rundfunk- und Schallplattenproduktionen stellte er verschiedene Besetzungen zusammen, bestehend aus professionellen Orchestermusikern. Eine langjährige Zusammenarbeit verband Alfons Bauer mit dem Akkordeonvirtuosen Georg Schwenk, der auch zahlreiche Titel für ihn arrangierte. Bis in die 1950er Jahre hatte er schon mehr als 1 Million Schallplatten mit seiner Zither verkauft. Dann gründete er eine eigene Schallplattenfirma und war auf dem Sektor der volkstümlichen Musik tätig. Er schrieb auch Titel für andere Künstler, zum Beispiel für Maria und Margot Hellwig, Hansl Krönauer und Esther Egli. Er komponierte über 200 Titel. Auch in der DDR war Alfons Bauer sehr populär, seine Titel wurden dort vor allem in den 1950er und 1960er Jahren oft im Rundfunk gespielt. Viele davon erschienen auch auf Schallplatte. 1972 veröffentlichte er in der Bundesrepublik Deutschland eine Schallplatte des bekannten DDR-Volksmusikers Herbert Roth.

Alfons Bauer02

Bauer spielte auch zusammen mit dem Orchester James Last und dem Berliner Rundfunkorchester Melodien von Johann Strauss bis Robert Stolz und Ralph Benatzky ein. Er gehörte zusammen mit Rudi Knabl zu den erfolgreichsten Zitherspielern des 20. Jahrhunderts.

Er war seit 1968 verheiratet mit der Sängerin und Folklore-Tänzerin Rita geb. Fendt. Aus seiner ersten Ehe hat er eine Tochter.

Sein Grab befindet sich auf dem Waldfriedhof in Gauting.

Alfons Bauer erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 1975 die Hermann-Löns-Medaille (*). (Quelle: wikipedia)

Alfons Bauer01

Hier eine seiner zahlreichen LP´s … diesmal geht´s um eine „frohe Alpenwanderung… “ Nun gut … einerseits die übliche alpenländische Volksmusik, andererseits sind aber  wieder mal ein paar musikalische Schmankerl vorbei.

Der regionale Schwerpunkt dieser LP liegt im Salzburger Land (wie man unschwer der List der mitwirkenden Musikanten entnehmen kann).

Da ist insbesondere „Ein Abend am Traunsee“ zu erwähnen, ein Kleinod instrumentaler Volksmusik.

Und dann der „Wehmutsjodler“ … viel inniger kann man Wehmut nicht gesanglich ausdrücken.

Na ja … und gejodelt wird dann natürlich auch noch ….

Und, ach ja, dass Label „Die Volksplatte“ war ein Sub-Label von EMI -Electrola

BackCover1

Besetzung:
Alfons Bauer (zither)
+
Salzburger Vierklang – Die Schönauer Musikanten – Duo Merhaut-Delacher – Tanzgruppe der Alpinia – Michl Berger – Duo Frei- Ellersdorfer – Die Lohmayer-Dirndl´n – Die Salzburger Musikanten – Der Volksliedchor von Radio Salzburg – Sepp Kufner und seine Salzburger Spitzbuben

Traunsee

Der Traunsee

Titel:
01. Original Salzburger Glockenspiel 0.21
02. Mühlbacher Volksmusikmarsch (Traditional) 2.47
03. Knappentanz (Traditional) + Salzburger Bauerntanz (Peth) 1.18
04. Ja, weil du so schön tanzen kannst (Traditional) 1.31
05. Stoaröserl Landler (Traditional) 1.19
06. Binderlied (Traditional) 1.33
07. Tiroler Landler (Ellersdorfer) 0.52
08. I bin a jungs Bürscherl (Berger) 1.31
09. Bankerl Tanz (Traditional) 0.48
10. Almerisch (Ellersdorfer) 1.17
12. Ein Abend am Traunsee (Frank) 2.39
13. Frisch von der Leber (Tanzer) 0.52
14. Hops, drah di (Traditional) 0.39
15. Auf der Köpplschneid (Traditional) 1.07
16. Gestern auf d’Nacht (Traditional) 0.52
17. Salzburger Glockenspiel (Traditional) 1.35
18. Salzburger Bauernschottisch (Frei) 0.39
19. Wehmutsjodler (Traditional) 1.40
20. Jagerwalzer (Traditional) 2.06
21. Faschingspolka (Traditional) 1.04
22. Und s’Dirndl steht beim Bacherl (Traditional) 0.59
23. Pinzgauer Plattler (Traditional) 1.00
24. Immer fröhlich (Traditional) 1.24
25. Dui-Jodler (Peth) 0.44
26. Wilde Jagd (Stelzer/Rieser) 0.55

LabelB1
*
**

Inlets

 

(*) zu Hermann Löns sollte man folgendes wissen:

Zur Person Hermann Löns gibt es Anwürfe, die ihn als Trinker und Frauenfeind beschreiben:

„Weiber sind keine Vollmenschen, denn sie haben keine Seele, sondern nur einen Uterus.“
„Ein Mann wie ich braucht jede sieben Wochen eine andere Geliebte.“

Der Bückeburger Mediziner Kantorowisz erklärte in einem gerichtlichen Attest, er habe Löns wegen „schwerer nervöser Störungen“ und eines „krankhaften Wandertriebs“ behandelt. Der Patient leide zudem an „periodischer Trunksucht“ (Quartalstrinker).

Seine nationalistische Einstellung mit antisemitischen Anflügen bekundete er freimütig:

„Ich bin Teutone hoch vier. Wir haben genug mit Humanistik, National-Altruismus und Internationalismus uns kaputt gemacht, so sehr, daß ich eine ganz gehörige Portion Chauvinismus sogar für unbedingt nötig halte. Natürlich paßt das den Juden nicht …“

Der Löns-Kritiker Thomas Dupke  ist der Auffassung, dass Löns’ spätere Vereinnahmung durch die Nationalsozialisten nicht ohne sein eigenes Zutun zu Lebzeiten kam, da er sich häufig sozialdarwinistisch und rassisch-völkisch äußerte. (Quelle: wikipedia)

Max Greger – Olympia Party `72 (1972)

FrontCover1Ich kann mich natürlich noch gut an jene Zeit erinnern … die Vorfreude in der Stadt war groß, das Olympiastadion imponierte uns schon mächtig, war es doch auch ein archetektonisches Zeugnis einer weltoffenen Stadt und die Hippies hatten längst den Englischen Garten erobert.

Und natürlich wollten alles von diesem Hype profitieren, so auch die Polydor und der Max Greger der als waschechter Münchner Musiker natürlich auch mitmischen wollte.

Und so wurde dann diese Box veröffentlicht, die sich musikalisch in 2 Teilen präsentierte.

Zum einen die „Olympic Dancing“ LP, die bedauerlicherweise gleich mal mit „My Sweet Lord“ von Geore Harrison losgeht (und ich konnte diese süßlich-kitschige Nummer noch nie leiden).

Dann wird´s eigentlich ganz passable: Bei Greensleeves“ musste ich schmunzeln, weil ich plötzlich an die Version von Ritchie Blackmore´s Rainbow dachten musste. Rhythmisch spannend dann „Felicidades“ und dass der Max Greger mit seinen Arrangements dann auch mal daneben liegen kann, hört man bei „Wandering Star“. Diese Nummer, geradezu genial von Lee Marvin gesungen, wird hier sowas von unter Wert verkauft … entschädigt wird man dann durch den fetzigen „Trumpet Blues“.

Briefmarkenblock1972Die zweite LP nennt sich dann „Hofbräuhaus Non Stop“ und man ahnt, was einem da blüht. All jene Gassenhauer der bayerischen, aber auch österreichischen Volksmusik werden da routiniert zelebriert und mehr als einmal bemüht man sich musikalisch darum, dem Image der krachledernen Holzhackerbuam gerecht zu werden.

Nun denn, mir soll´s recht sein, wenn sich Menschen daran erfreuen können.

Aber dann: immer wieder blitzt dann fast augenzwinkernd Max Greger´s Jazzvergangenheit auf … und plötzlich röhrt dann bei „Ein Prosit der Gemütlichkeit“ ein knackiges Saxophon auf … und auch beim „Bayrischen Difiliermarsch“ wird die Melodie mit Disxie-Klängen garniert … usw. usw …

Waldi.jpg

Das damalige Olympia Maskottchen: Waldi, der Dackel

Aber natürlich gehen meine Gedanken natürlich auch zurück an jene Terror-Aktion der Palästineser, die nicht nur München, sondern wohl auch die ganze Welt erstmal den Atem raubte. Und erstmal passierte ein solcher Terror quasi direkt vor meiner Haustüre …  jene Schockstarre werde ich wohl nie vergessen.

Olympia1972Besetzung:
Max Greger und sein Orchester

BackCover1Titel:

Olympia Dancing:
01. My Sweet Lord (Harrison) 2.09
02. Cherry Pink And Apple Blossom White (Leonardi/Louiguy/David) 2.38
03. Love Story (Lai) 2.27
04. Un Poco Rio (Ogerman) 2.08
05. Sambuca (Covent) 2.01
06. Felicidades (Erivan) 2.02
07. So What’s New? (Pisano) 1.59
08. Long Sam (Erivan) 1.57
09. Greensleeves (Traditional) 2.30
10. Danny Boy (Traditional) 2.23
11. Wandering Star (Loewe) 2.23
12. Trumpet Blues (James/Matthias) 2.21

Hofbräuhaus Non Stop (Potpourri):
13.1. Gruezi wohl Frau Stirnimaa (Traditional/Feurer)
13.2. Ja so san’s die alten Rittersleut‘ (Traditional)
13.3. Drunt‘ in der grünen Au steht ein Birnbaum (Traditional) 4.11
14.1. In München steht ein Hofbräuhaus (Gabriel)
14.2. Zwoa Brettl’n a g’führiger Schnee (Traditional)
14.3. G’stanzeln (Traditional)
14.4. Münchner Kindl (Komzak)  5.08
15.1. Haushamer Ländler (Traditional)
15.2. Watschentanz (Traditional)
15.3. Heidauer Schäfflertanz (Traditional) 5.02
16.1. Schützenliesl-Polka (Bern/Haselbach)
16.2. Ich möcht‘ gern an Biersee (Hertha)
16.3. Ein Tiroler wollt jagen (Traditional) 4.00
17.1. Klarinetten-Muckl (Traditional)
17.2. Bayrische Polka (Lohmann)
17.3. Tiroler Holzhackerbuam (Wagner)
17.4. Ich Kauf‘ mir lieber einen Tirolerhut (Niessen) 5.30
18.1. Geh mach dei Fensterl auf (Turek)
18.2. Tirol du bist mein Heimatland (Traditional)
18.3. Erzherzog Johann Jodler (Traditional) 4.03
19.1. Ein Prosit der Gemütlichkeit (Traditional)
19.2. Tölzer Schützenmarsch (Krettner)
19.3. Gaudi In Bavaria (Philipp)
19.4. Bayrischer Difiliermarsch (Scherzer) 5.08
20.1. Auf der Alm da gibt’s koa Sünd‘ (Traditional)
20.2. Der Umgang (Traditional)
20.3. Die Tiroler sind lustig (Traditional) 4.05

Labels.jpg

*
**

Terror.jpg

Das Ende der fröhlichen Spiele: Am 5. September 1972, nehmen palästinensische Terroristen bei den olympischen Spielen in München elf israelische Athleten als Geiseln. Der Befreiungsversuch der deutschen Behörden scheitert.

Ernst Jäger Orchester + Isartaler Blasmusik – Heute hau´n wir auf die Pauke (1971)

FrontCover1Stimmungsmusik wie man sie auf dieser LP in Reinkultur hören kann, war wohl eines der ganz wichtigen Standbeine für Tempo Schallplatten (beheimatet in „8023 Pullach-Grosshesselohe“ bei München).

Die Geschichte des Labels, bzw. das Ende dieses Labels scheint irgendwie im dunkeln zu liegen. Der wikipedia-Eintrag spekuliert da ein wenig:

“ Das Aufkommen der Beatmusik verringerte die Verkaufszahlen des Billiglabels ab Mitte der 1960er Jahre erheblich. Die Produktion wurde wahrscheinlich um 1980 eingestellt. Die Lizenzen der Aufnahmen lagen bis etwa 2000 bei Heloton Multimedia mit Sitz in Prüm, die inzwischen nicht mehr dort existiert.“

Ein wenig mehr ist über Ernst Jäger und sein Orchester bekannt:

Wenn Ernst Jäger der Ältere (1869 – 1942) in und um Roßbach mit seiner großen Blaskapelle aufspielte, war alles auf den Beinen. Bei Festzügen, Bällen, Schützenfesten war er gesucht und beliebt. Sein Bruder Franz spielte ebenfalls in dieser Kapelle und bei der k.u.k. Militärmusik in Wien. Später ging er nach Aussig. Dort wurde sein Sohn Ernst Jäger der Jüngere (1913 – 1975) geboren. Er studierte Komposition und Kirchenmusik. Nach seiner Militärzeit gründete er in Karlsbad seine erste Combo. Außerhalb der Saison spielte er mit einem größeren Orchester in Prag und Reichenberg. Nach 1938 startete er eine große Deutschlandtournee. Der Zweite Weltkrieg unterbrach seine Karriere. Zu einer Zeit, in der es in Deutschland noch am Notwendigsten fehlte, konnte Ernst Jäger bereits im April 1946 mit seinem neu aufgestellten Tanzorchester über den Äther gehen. Ausgestrahlt wurde damals über Radio München, einem Sender der amerikanischen Militärregierung. Ernst Jäger wurde bald ein geschätzter Orchesterleiter und Komponist.

OrchesterErnstJägerAn die hundert Schallplattentitel stammen aus seiner Feder. Vollblutmusiker wie Max Greger und Helmut Brandenburg gingen aus seinem Orchester hervor. Namhafte Künstler wurden vom Orchester Ernst Jäger begleitet. Er galt als König des Münchner Faschings. Für sein Schaffen wurde er mit der „Goldenen Posaune“ und dem „Goldenen Dirigentenstab“ ausgezeichnet. (Quelle: rossbach-boehmen.de)

Und auch die „Isartaler Blasmusik“ sind in der Szene keine unbekannen und gegründet wurden sie bereits im Jahr

Adi Stahuber und seine ISARTALER BLASMUSIK stehen für weiß-blaue Lebensfreude, bayerische Kultur und Musik. Mit einem mitreißenden Repertoire – authentisch, vielseitig und spritzig – stimmungsvoller Bühnenpräsenz und Ideenreichtum gestalten wir Bayerische Feste, eigene Konzerte und Events. (Selbstdarstellung)

Aber es darf auch erwähnt werden, dass die Isartaler Blasmusik auch Aufnahmen wie „Blasmusik trifft Blue Notes“ veröffentlichte … also eine gewisse Lebendigkeit kann man dem Ensemble, das bis heute aktiv (!) ist (ich wundere mich immer wieder, wie ein solches Ensemble den Nachwuchs aquiriert), nicht absprechen.

Hier aber lassen sie es so richtig krachen .. wie man sich das halt so vorstellt .. wenn man in das Land der Bajuwaren reist *ggg*

IsartalerBlasmusikBesetzung:

Orchester Ernst Jäger (Seite 1)
Isartaler Blasmusik unter der Leitung von Adi Stahuber (Seite 2)

BackCover1Titel:

Ernst Jäger Orchester: (18.27)
01.01. Heute hau´n wir auf die Pauke (White/Young)
01.02. Quatschwalzer (Steingass)
01.03. Bubi, Bubi noch einmal (Niedermeier/Arena)
01.04. Die Zillertaler Blasmusik (Jäger/Reil)
01.05. Die schönsten Überstunden (Berbuer/Hansen)
01.06. Das is a Gefühl (Blum)
01.07. Ja, mir san mit´m Radl da (Züger/Traditional)
01.08. Auf und nieder (Ludwig)
01.09. Die abolute Mehrheit (Götz/Rüger)
01.10. Ei, ei, die Geiß is weg (Traditional)
01.11. Wiener Praterleben (6-Tage-Rennen)
01.12. Frau Stirnimaa (Traditional)
01.13. Es gibt kein Bier auf Hawaii (Türk)
01.14. Kasatschock (Rubaschkin)

Isartaler Blasmusik: (11.27)
02.1 Kaiserjäger-Marsch (Mühlberger/Depolo)
02.2. Du kannst nicht treu sein (Hen)
02.3. Wer soll das bezahlen (Schmitz)
02.4. Schützenliesel (Bero/Sixt/Haselbach)
02.5. Jetzt trink´ ma no a Flascherl Wein (Lorenz)
02.6. Geh´n mal  n´über (Traditional)
02.7. Auf und nieder (Ludwig)
02.8. Der treue Husar (Frantzen)
02.09. In München steht ein Hofbräuhaus (Gabriel/Reiter/Richter)
02.10. Ein Prosit der Gemütlichkeit (Traditional)
02.11. Alte, geh´ ziag ma die Schuah aus (Traditional)
02.12. Trink, Brüderlein trink (Lindemann)
02.13. Wir kommen alle in den Himmel (Schmitz)
02.14. Nach Hause geh´n wir nicht (Reckmann)

LabelA1.JPG

*
**

Inlets.jpg

Mein Exemplar dieser LP steckt in einer „artfremden“ Hülle; Polydor macht Werbung für Aufnahmen aus dem Jahr 1969

Die Münchner Bläserbuben – Kleine Leute – Großer Klang (1969)

FrontCover1Jetzt wird´s wieder mal zünftig: Das Debütalbum der „Münchner Bläserbuben“:

Das Jahr 1960 ist die Geburtsstunde der Münchner Bläserbuben. Am 16.11.1960 gründete Musikdirektor Gerhard Becker diesen Jugendmusikverein und übernahm die Leitung des Orchesters.

Unter dem Namen „Jugendmusikverein München e.V. Die Münchner Bläserbuben“ traten ca. 40 junge Musiker auf. Als echte Münchner Kindl – natürlich in Münchner Kindl Tracht – wurden die Münchner Bläserbuben weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt.

Sie gastierten unter anderem in Südtirol, in der Schweiz, in der CSSR, in den USA, als Mitwirkende bei der Steubenparade, in Frankreich, Österreich, Kanada, Ungarn und Dänemark. Nicht zu vergessen sind die unzähligen Kurkonzerte unter anderem in Mittenwald, Bad Wiessee, Bad Füssing, Bad Wörishofen und Schliersee.

Standkonzert1962Auch im Fernsehen präsentierten sich die Münchner Bläserbuben unter anderem bei Peter Frankenfelds “ und ihr Steckenpferd“, Lustige Musikanten, ZDF-Teleillustrierten ………

Besondere Highlights waren sicherlich Auftritte bei der Eröffnungs- und Schlußfeier der Olympischen Spiele in München 1972, der Papst-Empfang 1987, die Eröffnung des neuen Münchner Flughafen in Erding 1992, Konzerte auf der Bundes-Gartenschau 2005 und zur 850-Jahresfeier in München.

Noch erwähnenswert sind die zahlreichen Konzerte in und um München sowie die jährlichen Konzerttourneen in Deutschland und unseren Nachbarländern.

Oktoberfest1968Die musikalische Leitung und Ausbildung lag über 10 Jahre in den Händen des 1978 verstorbenen Kapellmeisters Walter Schacht. In diesem Zeitraum wurde Herr Schacht unterstützt vom 2. Dirigenten Franz-Josef Kinlinger.
Danach übernahm Kapellmeister Karl Barthel die musikalische Leitung der Münchner Bläserbuben.
Von 1979 bis zu seinem Tode 1985 war Fritz Hirsch 2. Dirigent des Orchesters. 1991 dirigierte dann Max Kappelmeier bis Anfang des Jahres 1995.
Seit dieser Zeit spielten die Münchner Bläserbuben unter der charmanten Leitung von Bärbel Mörtl.
Im Sommer 2007 wechselte der Dirigentenstab in die Hände von Dirk Benkwitz.
Seit November 2008 hat Markus Fees, 2. Musikoffizier des Luftwaffenmusikkorps 1 in Neubiberg und seit 2014 beim Gebirgsmusikkorp in Garmisch, das Orchester übernommen.

NewYork1969
Für eine reibungslose Organisation (Konzert-Terminabsprachen, Schriftverkehr, Kasse, Trachtenverwaltung sowie Notenmaterialbeschaffung) sorgt eine aus Idealisten bestehende Vorstandschaft, welche sich mit der musikalischen Leitung bestens ergänzt.

Abschließend sei noch bemerkt: die Münchner Bläserbuben sind reine Amateure, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, anderen Menschen durch ihr Musizieren Freude zu bereiten. Ausserdem wollen sie weiteren Jugendlichen ein Beispiel geben und sie für die Musik gewinnen. (offizielle Darstellung).

website2

Die offizielle Website

Und dieses Debütalbum ist einerseits ganz schön pfiffig. Zum einen bietet es eben Klassiker der Blasmusik wie den „Bayrischen Defiliiermarsch oder den „Fehrberliner Reitermarsch“. Zum anderen werden bei diversen anderen Titeln einfach bekannte Volkslieder reingeschmuggelt wie z.B bei „Die weite Welt“ „Wem Gott will rechte Gunst erweisen“ und das unverwüstliche „Muss I denn“ oder bei „Fuchs und Gans“ das beliebte „Fuchs Du hast die Gans gestohlen“.

Und dann dise Version von „House Of The Rising Sun“ (man wollte vermutlich auch ein wenig modern sein) … Da wollte ich beinahe schreiben „klingt so, als ob es auch als Soundtrack für einen Winnetou-Film herhalten könnte … also, wenn das keine Empfehlung ist !“, da viel mir ein, dass ist diese Zeilen erst neulich geschrieben habe und zwar zu der LP „Il Silencion“ von Kay Webb … die klingt ganz ähnlich …. wurde aber deutlich später produziert … die Ähnlichkeit ist frapant (ein Schelm wer sich hier böses denkt). Allerdings ist dann die Kay Webb Version nochmals deutlich geschmeidiger !

Und dieses Debütalbum ist einerseits ganz schön dreist. Da scheute sich der Kapellmeister Walter Schacht in keinster Weise, sich selbst als Mitkomponist aller Kompositionen auszugeben, was einem Ettikettenschwinderl sondersgleichen ist. Spätestens bei dem bereits erwähnten „House Of The Rising Sun“ dürfe jedem klar sein, dass es sich hier nich um eine Melodie der bayerischen Südstaaten handelt. Und der „Bayrische Defiliiermarsch“ wurde von Jacob Philipp Adolph Scherzer bereits im Jahre 1850 komponiert, basta !

Nur bei „In München steht ein Hofbräuhaus“ traute er sich nicht an den Ettikettenschwindel heran.

Mich ärgern solche Dreistigkeiten … dennoch kann man sich ja an diesen frischen Varianten dieser Musik ja erfreuen.

DieBläserbuben2019

Die Münchner Bläserbuben, 2019

Besetzung:
Die Münchner Bläserbuben unter der Leitung von

BackCover1Titel:
01. Bayrischer Defiliiermarsch (Schacht) 1.50
02. Die weite Welt (Schacht/Monder) 2.16
03. Holzhacker-Dixie (Schacht/Barthel) 2.33
04. Fuchs und Gans (Schacht/Monder) 2.10
05. In München steht ein Hofbräuhaus (live) (Gabriel)
06. Abschiedsmarsch (Schacht/Monder)
07. Fehrberliner Reitermarsch (Schacht/Barthel)
08. Junge Burschen (Schacht/Monder)
09. In Freuden wandern (Schacht/Monder)
10. Dixie aus Tirol (Schacht/Monder)
11. House Of The Rising Sun (Schacht/Barthel)
12. Gruezu wohl, Frau Stirnimaa (Schacht/Barthel)

LabelB1

*
**

Original Oberkrainer Quintett Avsenik – Goldene Schallplatte (1964)

FrontCover1.JPGDamals war er das Kontrastprogramm meiner Kindheuit und Jugend:

Slavko Avsenik (* 26. November 1929 in Begunje, Königreich Jugoslawien; † 2. Juli 2015 ebenda, jetzt Slowenien) war ein slowenischer Komponist und Akkordeonist.

Slavko Avsenik war zunächst Skispringer und als solcher Mitglied der damaligen Nationalmannschaft Jugoslawiens. Das Spielen auf dem Pianoakkordeon und der Steirischen Harmonika brachte er sich während seiner Militärzeit selbst bei. 1953 begann er im Trio Avsenik mit einem Gitarristen (Mitja Butara) und Bassisten (Borut Finzgar).

Slavko Avsenik gründete zusammen mit seinem Bruder Vilko Ovsenik die Musikgruppe Gorenjski Kvintet, die als Slavko Avsenik und seine Original Oberkrainer („Original Oberkrainer Quintett“) international bekannt wurde und mehr als 36 Millionen Tonträger verkaufte. Auch sind sie die Erfinder des „Oberkrainer Sounds“, der auch heute noch von einer Vielzahl von Musikgruppen gespielt wird.

Slavko + Vilko Avsenik

Die Brüder Slavko und Vilko

In der Regel besteht eine Oberkrainer Besetzung aus Akkordeon, Baritonhorn oder Kontrabass (Bass), Gitarre (Rhythmus), Klarinette, Trompete und natürlich aus ein- oder mehrstimmigem Gesang. Für einige Aufnahmen wurden auch Mundharmonika oder eine zweite oder sogar dritte Klarinette verwendet. Zusätzlich gibt es Alben mit Streichorchester und auch Blasmusik.

Obwohl der Oberkrainerstil Ähnlichkeiten mit der Ländlermusik aufweist, wurde er anfänglich keineswegs dieser zugeordnet. Er entspricht auch nicht der slowenischen Volksmusik. Vorwiegend werden 4/8-Polkas, Walzer sowie Märsche gespielt und natürlich auch Ländler mit typischer 4-Takt-Einleitung, wie z. B. der Bauern-Ländler. Eine Neuerung brachte dieser Stil jedoch auch damit, dass die Harmonik vieler Lieder sehr modern war und in die Jazzharmonik geht.

In fast jedem der Lieder sind Jazzelemente, wie Sextakkorde oder Sekundärdominanten (zumeist von der zweiten Stufe) zu finden. Diese Neuerung, vor allem in der Begleitung, ist wohl dem Gitarristen des Ensembles Leo Ponikvar zuzuschreiben, der vor seiner Zeit bei Avsenik als Jazzmusiker aktiv war und somit über das erforderliche Wissen verfügte.

OriginalOberkrainer01

Der größte Erfolgstitel von Slavko Avsenik ist das Trompeten-Echo (1954), das in der populären Aufnahme (veröffentlicht 1955) von einem Quartett (ohne Gitarre) eingespielt wurde und das sich zum Evergreen der volkstümlichen Musik entwickelte, sowie seither in zahlreichen Versionen (Blasorchester, a cappella etc.) aufgenommen wurde. Einem breiten Publikum wurde diese Komposition erst mit Hilfe von Fred Rauch bekannt, der zufällig den Titel in Radio Klagenfurt gehört hatte. In den 1970er Jahren war es die Erkennungsmelodie der ZDF-Sendung Lustige Musikanten und der monatlichen Hörfunksendung Wettstreit nach Noten des Deutschlandfunks. Auch für die ORF-Sendung Musikantenstadl wurde das Trompetenecho das Titellied. Weitere Erfolgstitel sind Auf der Autobahn, Slowenischer Bauerntanz und Es ist so schön, ein Musikant zu sein, sowie Planica, Planica, ein Song, der jedes Jahr wieder zu den Skiflug-Wettbewerben an der Letalnica-Schanze gespielt wird.

1992 übergab Avsenik seine Lieder vor allem an das Ensemble Gašperji (im Oktober 2009 in Kranjci umbenannt), welches er unter der Bezeichnung „Die Jungen Original Oberkrainer“ offiziell zum Nachfolge-Ensemble seiner Original Oberkrainer ernannte. Die meisten der langjährigen Mitglieder sind inzwischen verstorben: Der Trompeter Franc Košir (1930–1991), der Gitarrist Leo Ponikvar (1917–1992), der Klarinettist Albin Rudan (1933–2009) und der Baritonist und Bassist Mik Soss (1929–2004) leben nicht mehr.

Avseniks Sohn Slavko Avsenik Jr. zeichnet für die Arrangements vieler Stücke der Band Laibach verantwortlich. Sein Enkel Saso Avsenik gründete 2009 in Begunje zusammen mit sechs weiteren Musikern eine eigene Gruppe im Stil der Original Oberkrainer und feiert damit ebenfalls Erfolge; unter anderem trat er auch im Musikantenstadl auf.

Am 2. Juli 2015 starb Slavko Avsenik im Alter von 85 Jahren nach einer kurzen und schweren Krankheit. (Quelle: wikipedia)

OriginalOberkrainer02

Nun, die Musik dieses Ensembles war in den 60er Jahren der Inbegriff von „veralteter“ Musik und von daher ist diese LP ein geradezu grandioses Kontrastprogramm zu all meinen Beat, Jazz und Schlagerproduktionen jener Zeit.

Und natürlich gibt es auch bei diesem Vinyl-Rip eine Geschichte … z.B., wie ich zu dieser LP kam: Nun, eine mir wirklich ans Herz gewachsene Freundin musste vor einiger Zeit den Tod ihrer Mutter verdauen … aber auch dafür sorgen, dass deren Wohnung geräumt wurde. Ich bat sie, die noch vorhandenen LP´s nicht auf der Müllkippe zu entsorgen, sondern mir zu geben … und jetzt erscheint sie halt noch einmal hier.

Und früher habe ich mich herzhaft amüsiert, über diese Musik. Heute schmunzel ich nur noch. Nicht weil ich nun ein glühender Verehrer von diesen Brüdern geworden bin, sondern weil mit bewusst wurde, dass sich nicht nur mein musikalisches Verständnis geändert hat.

Seit die Begrifflichkeit „World Music/Weltmusik“ sich zunehmender Beliebtheit erfreut, rückten plötzlich auch solche Polka-Klänge verstärkt in das Bewusstsein.

Und bei Licht betrachtet sind so etliche der Instrumentaltitel hier durchaus genießbar, habe gar ihren ganz eigenen Charme. Das klingt für meine Ohren aber bei den Gesangspassaen auch weiterhin nicht so.

Wie der Titel schon sagt, zelebrieren sie hier ihre erste Goldene Schallplatte (siehe Hüllentext am Ende des Beitrags)

BackCover1

Besetzung:
Original Oberkrainer Quintett Avsenik

Avsenik01

Titel:
01. Die Oberkrainer kommen! (V.Avsenik/S.Avsenik) 2.23
02. Trompeten-Echo (V.Avsenik/S.Avsenik/Rauch) 1.59
03. Unterm Regenschirm (V.Avsenik/S.Avsenik) 2.40
04. Im Föhnwind (V.Avsenik/S.Avsenik) 2.23
05. Wandern, o wandern (V.Avsenik/S.Avsenik/Souvan/Winterberger) 2.25
06. Trauntaler Bierpolka (V.Avsenik/S.Avsenik) 2.28
07. Das Katerlied (V.Avsenik/S.Avsenik/Souvan/Rauch) 2.42
08. Chiri-Biri-Bela-Mara-Moje (Traditional)
09. Tam Kjer Murke Cveto (V.Avsenik/S.Avsenik/Souvan) 2.57
10. Gruß aus Innsbruck (V.Avsenik/S.Avsenik) 2.01
11. Wenn hell die Sonne lacht (V.Avsenik/S.Avsenik/Souvan/Rauch) 2.28
12. Axamer Polka (V.Avsenik/S.Avsenik) 2.50
13. Tiroler Länderler (V.Avsenik/S.Avsenik) 2.31
14. Mein Schatz, leb wohl (V.Avsenik/S.Avsenik/Strnisa/Rauch) 2.23

LabelB1

*
**

Hüllentext.jpg

Franzl Lang – Singt und jodelt (1958)

FrontCover1Der Franz Lang konnte jodeln, dass einem ganz schwindelig werden kann:

Franzl Lang, bürgerlich: Franz Lang, (* 28. Dezember 1930 in Obersendling, München) ist ein deutscher Sänger, Jodler, Gitarrist und Akkordeonspieler. Er ist seit 1954 verheiratet mit Johanna und hat einen Sohn und eine Tochter.

Franz wuchs in München auf und erlernte nach der Schule den Beruf des Werkzeugmachers. Bereits als 9-Jähriger bekam er ein Akkordeon, das später zu einem seiner Markenzeichen wurde. Der Volksschauspieler Ludwig Schmid-Wildy holte ihn ins Münchner Platzl, wo er seine erste Bühnenerfahrung machte. Es folgten Probeaufnahmen und bald kam der erste Plattenvertrag. Seine Aufnahme Kuckucksjodler machte ihn berühmt. Zahlreiche Auftritte bei Rundfunk und Fernsehen folgten, in denen er sang und vor allem jodelte. Im Jahr 1956 trat er mit einem Titel im Film Salzburger Geschichten von Kurt Hoffmann auf; im Jahr 1961 übernahm er eine Nebenrolle im Heimatfilm Der Orgelbauer von St. Marien, in dem er unter anderem den Königsjodler sang. Im folgenden Jahr war er mit dem Lach-Jodler an der Seite von Kurt Großkurth im Schlagerfilm Tanze mit mir in den Morgen zu sehen und trat mit Franz noch a Gstanzl in Drei Liebesbriefe aus Tirol auf.

FranzLang2
Im Jahr 1968 hatte er mit dem Kufsteinlied seinen größten Erfolg. Das mehrfach preisgekrönte volkstümliche Heimatlied über das kleine Tiroler Städtchen Kufstein wurde zu einem Evergreen der Volksmusik. Es wurde zwischenzeitlich von zahlreichen anderen Künstlern aufgenommen, so zum Beispiel von Heino, Maria und Margot Hellwig, Marianne und Michael.

In den 1970er-Jahren war er Dauergast bei den „Lustigen Musikanten“ im ZDF und bei anderen volkstümlichen Sendungen. Auch war er auf zahlreichen Konzertreisen zu hören und zu sehen. Mit über 500 eingesungenen Titeln, mehr als 10 Millionen verkaufter Tonträger, 20 Goldenen und einer Platin-Schallplatte gehört er zu den erfolgreichsten Sängern der Volksmusikbranche. (Quelle: wikipedia)

Hier seine vermutlich erste Single (ne Auskoppelung aus der gleichnamigen ersten LP) und wie gesagt, der jodelt einen schwindelig … aber wenn er meinte „Jodeln ist modern“, so haben das damals vermutlich etliche halbwüchsigen Jugendliche ganz anders gesehen … deren Motto war wohl eher „Roll Over Beethoven“ (oder so).

Aber amüsant sind diese Aufnahmen dennoch alleweil.

FranzLangBesetzung:
Franz Lang (vocals)
+
Kapelle Thomas Wendlinger

BackCover1Titel:
01. Wenn ich verliebt bin, muß ich jodeln (Altenbuchner/Sulzböck) 3.27
02. Die Jodlerbraut (Reindl/Sulzböck) 3.03
03. A sauber’s Dirndl und a fescher Bua (Reindl/Altenbuchner/Sulzböck) 3.02
04. Jodeln ist modern (Reindl(Sulzböck) 2.47

LabelB1.jpg

*
**

Verschiedene Interpreten – Ins Land der Franken fahren (1964)

FrontCover1Die Leute von Tempo Schallplatten in Pullach-Grosshesselohe (bei München) waren wohl so ab 1963 ganz beseelt, denn ihr Mundartkomiker Herbert Hisel  hatte doch einen beträchtlicher Erfolg.

Und so kam es wohl, dass man die „fränkische Note“ des Labels mit einer LP erweitern konnte.

Man produzierte „eine musikalische, höchst humoristische Frankenreise“, dabei handelte es sich um einen Live-Mitschnitt einer „öffentlichen Aufnahme“.

Und natürlich war der Herbert Hisel der Conférencier, der launing durch das musikalische Programm auf Seite 1 führte und hin und wieder mit seinen Kalauern das Publikum erfreute.

Zu hören sind dann Steff Lindemann und seine Nürnberger Stadtmusikanten, Das Dalheimer Trio und die Alfelder Moidla und diese Kapellen waren sicherlich sehr erfreut, dass sie im Dunstkreis von Herbert Hisel ihren Bekanntheitsgrad erhöhen konnten.

Auf Seite 2 ist er dann als Solist zu hören und zwar mit seiner allseits bekannten Nummer „Der Stammtischbruder“: Einerseits ein wirklich abstrus-abgedrehter Humor (und von daher wieder mal genau meine Kragenweite), andererseits – die Zeiten haben sich halt geändert – schon auch ganz schön heftig frauenfeindlich …

AlternativesFrontCover

Alternatives Frontcover

Titel:
01. Steff Lindemann + seine Nürnberger Stadtmusikanten: Frankenlied (Becker/v.Scheffel) 1.47
02. Steff Lindemann + seine Nürnberger Stadtmusikanten: Rothenburger Dreher (Traditional) 2.45
03. Herbert Hisel: Die goldene Maus (Hisel) 1.42
04. Das Dahlheimer Trio: Fränkische Volksweise (Traditional) 1.51
05. Die Alfelder Moidla: Wenn i glei net von Fieraboh bin (Traditional) 3.10
06. Herbert Hisel: Der Humor der Franken (Hisel) 2.34
07. Steff Lindemann + seine Nürnberger Stadtmusikanten: Wo ist denn as Gergla (Traditional) 3.01
08. Das Dahlheimer Trio: Fränkische Polka (Traditional) 2.37
09. Die Alfelder Moidla: Ansage + Draußen vor der Wirtshautür (Traditional) 3.03
10. Herbert Hisel: Der Stammtischbruder (Hisel) 13.08
11. Auf Wiedersehen im schönen Frankenland 0.14

LabelA1

*
**

BackCover1