Original Siebenbürger Blasmusik München – Melodien der Heimat (1977)

FrontCover1All diese Landmannschaften aus dem Osten des deutschen Reiches betrieben ja eifrig die kulturelle Pflege ihrer Gebräuche, Texte und natürlich ihrer Musik aus der verloren gegangenen Heimat.

Ein gutes Beispiel dafür ist die Kapelle „Original Siebenbürger Blasmusik München“:

Die älteste siebenbürgisch-sächsische Blaskapelle in Deutschland wurde 1949 gegründet und wird seit 1997 von Werner Schullerus dirigiert. Die 23 Musiker proben jeden Mittwochabend im Haus des Deutschen Ostens für ihre Auftritte im Großraum München sowie im Rahmen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen: Kronenfest, Umzüge, Trachtenfeste, Tanzabende, Starkbierfest, Oktoberfestumzug, usw. Das Repertoire reicht von klassischer Blasmusik über Schlager, Oldies bis hin zu Stücken im konzertanten Stil und Big-Band-Sound. Im Jahr 1977 wurde unter der Leitung von Franz Adam die Langspielplatte „Melodien der Heimat“ eingespielt. (Quelle: Siebenbuerger Portal)

Und um genau diese Aufnahmen geht es jetzt hier: Natürlich spielen die Bursche ordentlich auf (= sie verstehen ihr Handwerk) … aber beim Anhören dieser Lieder und Melodien wurde mir wieder mal der beschichtigende Charakter einer solchen Musik deutlich. Volksmusik die nun von der schönen Heimat und der schönen Liebe handelt, kann keine wirkliche Volksmusik sein, denn das Volk – vorallem in früheren Zeiten – hatte mit sovielen Widrigkeiten (oftmals ausgelöst von der Obrigkeit)  zu kämpfen, dass diese prägenden Elementen irgendwie auch in die Musik und vorallem in die Texte einfließen müsste ! Oder etwas nicht ?

Dennoch kann man sich natürlich an einer solchen raren LP erfreuen … und das wünsche ich allen, die sich mit jenen Siebenbürgern verbunden fühlen.

Ach ja … die Original Siebenbürger Blasmusik München gibt es immer noch: 2009 feierten sie in Garching bei München ihr 60jähriges Jubiläum! Und auch die beiden Komponisten dieser LP, Andreas Rastel und Martin Drotleff sind zumindest noch im letzten Jahr in Sachen „Musik aus Siebenbürgen“ unterwegs gewesen: wirklich erstaunlich !

Aufgenommen im Studio 70, München, 1977

OriginalSiebenbürger (um 1950)

Original Siebenbürger (um 1950)

 Besetzung:
Original Siebenbürger Blasmusik München unter der Leitung von Franz Adam
+
Das Siebenbürger Duo

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Titel:
01. Schatzerl-Polka (Rastel) 3.20
02. Hochzeitsfreude (Rastel) 2.46
03. Meine Liebste (Drotleff) 3.08
04. Dorfleben (Drotleff) 3.08
05. Siebenbürger Marsch (Traditional) 2.09
06. Im Rosengarten (Drotleff) 3.04
07. Lustig und fidel (Drotleff) 2.47
08. Im Mühlbachtal (Rastel) 2.50
09. Reich mir deine Hand (Drotleff) 3.11
10. Zur Maienzeit (Drotleff) 3.05
11. Jungsächsisch-Volkstanz (Traditional) 2.38
12. Ich bin ein Sachs, ich sags mit Stolz (Traditional) 2.39

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Oberstaufener Finken-Quartett -Spielt und singt für uns (ca. 1962)

FrontCover1Erstmal war es gar nicht so einfach, verwertbare Informationen über dieses Qunitett zusammenzutragen, dann aber hat sich doch allmählich das „Bild“ dieser Allgäuer Formation geschärft.

Gegründet wurde es 1961 und noch im gleichen Jahr gewannen sie auf Anhieb den 1. Preis beim „Schwäbischen Volksmusikwettbewerb“ und dann gings quasi Schlag auf Schlag: Auftritte in Berlin und diverse Aufnahmen für den Bayerischen Rundfunk (der damals natürlich noch viel Volksmusik im Porgramm hatte).

So ging das bis in das Jahr 1965, bis sich die Eheleute Jutta und Ferdinand Kerber entschlossen, ihr eigenes Ensemble aufzubauen.  Die beiden reisten mit ihrer Allgäuer Stubenmusik – meist im Auftrag des Deutschen Musikrates – in viele Länder, darunter Kanada, Japan und Iran.

Jutta und Ferdl Kerber bauten dann auch noch Musikschulen in Krumbach, Oberstdorf und Immenstadt auf. Letztere erhielt noch eine Zweigstelle in Oberstaufen. Darüber hinaus leitete Ferdl Kerber von 1981 bis 1997 die Stadtkapelle Immenstadt. Und er war Dirigent der Musikkapelle Stein bei Immenstadt. Und Jutta Kerber veröffentlichte noch etliche Aufnahmen mit ihrer Harfen-Musik.

Die anderen machten – sicherlich in wechselnder Besetzung – unverdrossen weiter und so feierte man dann 2013 das 50jährige Bühnenjubiläum, bei der dann auch Jutta Kerber teilnahm (siehe beiliegender Artikel). Ferdinand Kerber starb dann noch im gleichen Jahr.

Und hier ihre allerersten Aufnahmen, die als Single veröffentlicht wurden. Und nachdem das Quintett damals auch aktiv in der „Katholischen Landjugend Bayern“ tätig waren, wurde es von derem Label, der „KLJB Schallplattenreihe“ veröffentlicht.

Ich sag´s mal so: wer sich für handgemachte und unverfälschte bayerische Volksmusik interessiert, kann hier durchaus fündig werden.

OberstaufenerFinkenQuintett

Oberstaufener Finken Quintett (1962)

Besetzung:
Hans Fink (dulcimer)
Michael Fink (zither)
Ferdinand Kerber (bass)
Jutta Kerber (harp)
Josef Wagner (guitar)

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Titel:
01. Strohschneider 2.19
02. Hütebüa 2.14
03. s´Baureweible 2.38
04. Frisch-auf-Polka 2.00
05. Der Schwarzerdner 1.50
06. Hinterm Holderbosche 2.22

Alle Titel: Traditionals

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NachrufFerdlKerber

Ein kleiner Nachruf auf den Ferdl Kerber (liegt dieser Präsentation bei)

Herbert Pixner Projekt – Blus’n auf! (2006)

FrontCover1.jpgVon dem war erstlich neulich schon die Rede und zwar hier:

Hier ein Blick zurück zu seinen Anfängen:

Im Jahre 1975 geboren, wuchs Pixner auf einem Bergbauernhof in Walten im Passeiertal (Südtirol) auf. Er lernte 1986 Klarinette bei Sigmund Hofer und 5 Jahre später als Autodidakt Diatonische Harmonika. Im Laufe der Zeit folgten weitere Holz- und Blechblasinstrumente (u.a. Flügelhorn und Tuba). Von 1989 bis 1992 absolvierte er eine Lehre als Tischler und war nebenbei Referent bei verschiedenen Volksmusikseminaren im gesamten Alpenraum. 1995 begann er ein Studium am Kärntner Landeskonservatorium – Studienrichtung IGP Steirische Harmonika und Klarinette, das er jedoch 2001 zum vorletzten Semester abbrach. Bis 2006 arbeitete er zeitweise als Musiklehrer für Steirische Harmonika am Institut für Musikerziehung in verschiedenen Südtiroler Orten (Latsch, Naturns, Lana, Ulten, Ritten, Klausen, Deutschnofen, Passeier).

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Von 1998 bis 2010 war er freier Mitarbeiter beim RAI Sender Bozen und arbeitete dort als Rundfunk- und Fernsehmoderator. In den Jahren von 1995 bis 2010 verbrachte er die Sommermonate als Senner auf einer Schweizer Alm und in Südtirol und lebt seit 2011 mit seiner Familie in Innsbruck.

Im Jahr 2000 ging er für drei Monate als Musiker nach Vail/Colorado. Er gründete diverse Musikgruppen, bei denen er auch mitspielte, wie zum Beispiel: die Hoamstanzer, Lechner-Kerer-Pixner Trio, legendary St. Pauls Tschässbänd, Südtiroler Tanzlmusig, Mei liabste Weis Partie mit Franz Posch, Herbert Pixner Trio und Herbert Pixner Projekt. Es kam zu verschiedenen Konzerten und Einspielung diverser CD- und Rundfunkaufnahmen, bei denen er sowohl als Solist als auch mit verschiedenen anderen Gruppen und Vertretern diverser Stilrichtungen im In- und Ausland agierte.

Ausverkauft

Sowas liest man öfters …

Davon zeugen z.B. Aufnahmen mit „Kurt Ostbahn“, „Manou Manouche“, „Symphonic Winds“ „Joe Smith Band“, „Maximilian Geller“ und anderen. Eine musikalische Zusammenarbeit kam auch mit zeitgenössischen Komponisten zustande, wie beispielsweise Manuela Kerer und Eduard Demetz. Von 2007 bis 2010 ergaben sich verschiedene volksmusikalische Projekte mit dem Vokalensemble „Schnittpunktvokal“ aus Kärnten. Hauptaugenmerk lag aber seit 2007 auf der Arbeit mit dem „Herbert Pixner Projekt“, mit dem es intensive Konzerttourneen gab. (Quelle: europaregion.info)

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Hier nun sein 3. Album, hier hat er für mich bereits sein Gesellenstück abgeliefert.

„Mit dieser Aufnahme erfüllt sich der Südtiroler Harmonikaspieler und Multiinstrumentalist Herbert Pixner einen lang ersehnten Wunsch, seine bisweilen eher eigenwilligen (ich würde sagen: genialen) Kompositionen für Diatonische Harmonika zu verewigen. Dabei versucht er ganz bewusst das Heimatabend-Image dieses Instrumentes einmal mehr beiseite zu legen, ohne jedoch auf dessen alpenländische Wurzeln zu vergessen.“ (Hüllentext)

Dieses Album ist „traditioneller gehalten als die anderen, sprich der volkstümliche Touch ist hier ausgeprägter, sie fügt sich grandios in die Schaffens- und Entwicklungsphase der Band ein.“.

Wobei man sich da nicht täuschen sollte: Der Titelsong ist naürlich ein Blues, wobei der Begriff „Blus’n auf “ sich nicht auf den Blues bezieht, sondern auf das Kleidungsstück. Und dass der Herbert Pixner da bei den Damen gerne mehrere geöffnete Knöpfe mag,kann man der dezent erotischen Hülle entnehmen.

Aber viel wichtiger … wenn mich nicht alles täuscht, werde´ ich ihn mir heuer gleich zweimal anhören können …

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Besetzung:
Heidi Pixner (harp)
Herber Pixner (acordeon)
Werner Unterlercher (bass)

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Titel:
01. Leckmicha Marsch (Pixner) 2.11
02. Der Russische (Pixner) 3.16
03. Blondinen Walzer (Pixner) 1.39
04. Sommerwind (Traditional) 3.24
05. Süd-Ost (Pixner) 4.16
06. Emanzen-Walzer (Pixner) 2.18
07. Blus’n auf (Pixner) 2.10
08. Diplomlandler (Pixner) 3.23
09. Gneatig, ha? (Pixner) 2.20
10. French Kiss (Pixner) 2.27
11 Schwarz-Weis‘ (Pixner) 1.32
12. Vierteljahrhundert Dreiviertler (Pixner) 2.30

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Die Frühjahrtour 2019:

Live2010A

Die Herbstour 2019:

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Max Greger – Bayerisches Bilderbuch + Münchner Bilderbogen (1955)

FrontCover1Von Hamburg nach München:

Hm, der Max Greger … hat eine wahrlich bewegte Biographie … hier ein paar Daten bis zum Jahr 1955:

Max Greger ist ein deutscher Unterhaltungsmusiker, Big-Band Leader und Dirigent. Nach Kriegsende spielt der Saxophonist mit seinem Max-Greger-Sextett in amerikanischen Clubs sowie im Bayerischen Rundfunk. 1959 hat Greger mit seinem Orchester den Durchbruch, als er 36 ausverkaufte Konzerte in der Sowjetunion gibt. Es folgt ein langjähriger Vertrag mit dem Zweiten Deutschen Fernsehen, wo Greger mit seiner Band ständiger Gast bei Live-Shows ist.

1926:
2. April: Max Greger wird in München-Giesing als Sohn eines Metzgermeisters geboren.

1936:
Sein Großvater schenkt ihm ein Akkordeon und legt damit den Grundstein für Gregers musikalische Entwicklung. Neben der Aufbau-Schule Studium der Klarinette und des Saxophons am Münchner Konservatorium.

1944/45:
Gegen Ende des Zweiten Weltkrieg wird Greger noch zum Kriegsdienst eingezogen.

1945:
Nach Kriegsende spielt Greger in kleinen Jazz-Orchestern vor allem in amerikanischen Offzierscasinos.

1948 – 1955:
Gründung seines ersten Jazzorchesters unter dem Namen „Max-Greger- Sextett“. Greger spielt für den Bayerischen Rundfunk und in amerikanischen Clubs. Es folgen erste Schallplattenaufnahmen mit eigenen Tanz- und Schlagerkompositionen wie „Auf Bergeshöhen“, „Rock ’n‘ Roll Boogie“, „Verliebte Trompeten“, „Max & Sax“, „Looping Blues“, „Keiner küßt wie Du“, „Teenager Cha Cha“ und „Rock Twist“. (Quelle:

Und der Maxl Greger hat wohl einen gewaltigen Spaghat hingelegt, als er in diesen Jahren (und auch später) immer wieder zwischen versierter Jazzmusik und volkstümlichen Klängen hin- und her geschwankt ist.

Hier eine seiner Singles, in denen er das bayerische-volkstümliche Element geradezu zelebriert: „Bayerisches Bilderbuch + Münchner Bilderbogen“ heißen die Potpourri´s, die hier auf dieser Telefunken Single aus dem Jahr 1955 erklingen.

Geboten werden bekanntere („) und unbekanntere Lieder aus den bayerischen Breitengraden … und wie so oft bei solchen Klängen, denke ich mir … die Touristen werden sich erfreuen …

Und weil mir der Max Greger als Jazzmusiker viel sympathischer ist, habe ich noch eine kurze, aber heiße Session mit Max Greger und Louis Armstrong aus den 60er Jahren dazugepackt.

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Louis Armstrong + Max Greger (irgendwann in den 60er Jahren)

Irgendwie waren diese Klängen zumindest so erfolgreich, dass es nicht nur eine spanische Ausgabe im Jahre 1958 erschienen, sondern, dass man dann noch im Jahre 1963 eine weitere Veröffentlichung dieser Aufnahmen in die Tat umsetzte.

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Besetzung:
Max Greger und seine Münchner Musikanten
+
Otto Storr und die kleine Terz (vocals)

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Titel:
01. Bayerisches Bilderbuch (Teil 1) (3.37)
01.1. Haushammer Plattler (Traditional)
01.2. Weg zum Herzen (Freundorfer)
01.3. Klarinetten-Ländler (Traditonal)
01.4. Geh mach dei Fensterl auf (Jurek)
01.5. Berchtesgadener (Traditional)

02. Bayerisches Bilderbuch (Teil 2) (3.19)
02. 1. Bandl Tanz (Traditional)
02.2. Holzhacker-Buam (Wagner)
02.3. Gamsgebirg (Traditional)
02.4. Tölzer Schützenmarsch ( Krettner)
02.5. Bier her, Bier her (Traditional)
02.6. Ein Prosit (Traditional)

03. Münchner Bilderbogen (Teil 1) (3.10)
03.1. In München steht ein Hofbräuhaus (Gabriel)
03.2. Trink, trink, trink Brüderlein, trink (Lindemann)
03.3. Heut´ hab ich schon mein Fahnderl (Siely)
03.4. Geh ma´ mal nüber (Kreutzer)

04. Münchner Bilderbogen (Teil 2) (3.23)
04.1. So wie du … Schunkelwalzer (Waldmann)
04.2. Münchner Schäffler Tanz (Traditional)
04.3. A Maß Bier (Traditional)
04.4. So lang der alte Peter (Traditional)
04.5. Watschentanz (Traditional)
+
05. Darling Nelly Gray (max Greger + Louis Armstrong-live) (Handby) 2.29

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Wiederveröffentlichung1963

Vorder + Rückseite der Wiederveröffentlichung im Jahre 1963

Hippacher Trio – Jedes Jahr einmal … (1973)

FrontCover1Und jetzt wird gejodelt, dass es eine wahre Freude ist.

Und das „Hippacher Trio“ wird einerseits auf diversen Zillertaler Heimatseiten als „legendär“ bezeichnet, andererseits findet man keine zusammenfassende Darstellung des musikalischen Wirkens dieses Trios.

Von daher hieß es wiedermal auf mühsame Spurensuche zu gehen.

Da findet man dann z.B. einen Hinweis, dass der Gründer des Trios, Alfred Mader sich den Namen des Trios rechtlich schützen ließ (allerdings erst im Jahre 1988).

Von Mader erfährt man dann auch noch, dass er Volksschuldirektor war. Und weiter heißt es in einem kleinen Artikel der Mitgliederzeitung der Raiffeisenbank (Oktober 2012):

„Mader war als Bandleader des legendären „Hippacher Trio“ auch Vorreiter als musikalischer Botschafter für die heute touristisch unverzichtbaren Zillertaler Musikgruppen.“

Markenname

Und von dem Gitarristen und Jodler Sepp Wildauer erfährt man über seine Todesanzeige, dass er eben nicht nur ein Jodler war, sondern in seiner aktiven Berufsphase Angestellter der Zillertaler Verkehrsbetriebe AG war.

Und Richard Neuner ist immer noch aktiv. Über ihn ist z.B. in einem Bericht über das Skigebiet „am Hintertuxer Gletscher“ zu lesen:

Doch Vorsicht: Wenn Richard Neuner gerade mit dem Akkordeon die Hütte besucht und den „Zillertaler Hochzeitsmarsch“ anstimmt, gibt sich auch der aktivste Skifahrer der Gemütlichkeit hin. Neuner war Gründungsmitglied des „Hippacher Trio“, der ersten erfolgreichen Volksmusikgruppe des Zillertals, und versteht es, musikalisch mitzureißen.

Aber dennoch: Schade, dass es hier nicht mehr gibt, denn einerseits waren die Burschen wohl ne zeitlang sehr beliebt, andererseits macht sich aus dieser Gegend/Szene keiner die Mühe, hier etwas mit subastanz zu dokumentieren.

Es bleibt also die Musik: Ich vermute, sie fand bei Heimatabenden insbesondere bei Touristen großen Anklang … und ob dieses Trio auch seine Groupies hatte … nicht mal das ist bekannt.

Das schöne Zillertal

Das schöne Zillertal

Besetzung:
Alfred Mader (accordeon, vocals)
Richard Neuner (accordeon, vocals)
Sepp Wildauer (guitar, vocals)

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Titel:
01. Jedes Jahr einmal… (Mader) 2.25
02. Blauer Himmel, Sonnenschein (Mader) 3.20
03. Zillertalbahn-Lied (Klier) 4.16
04. Jodelpolka (Traditional)
05. Mei liab’s Diandl (Mader) 2.38
06. Wer an Jodler machen will (Meder/Bestgen) 2.49
07. Komm und tanz mit mir (Mader) 2.19
08. ‚S Hippacher Trio (Mader/Neuner/Wildauer) 3.15
09. Am Schwendberg (Traditional) 2.48
10. Schiliederpotpourri:
10.1. Wenn es schneit im Zillertal (Geismann)
10.2. Zwei Spuren im Schnee (Geismann)
10.3. In der Schweiz (Geismann) 3.25
11. Wenn Heimatlieder klingen (Mader) 3.29
12. Jodlergruss (Erhardt/Hermann/Buchner) 2.41

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Todesanzeige

Verschiedene Interpreten – So klingt´s in Ruhpolding (1974)

FrontCover1.JPGTja, liebe Leut´… so klingt´s halt in Ruhpolding, zumindest wenn man dieser Scheibe aus dem Jahr 1974 Glauben schenken darf:

Ruhpolding ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis Traunstein in den Chiemgauer Alpen. Der Hauptort liegt im Ruhpoldinger Talkessel, der auch „Miesenbacher Tal“ genannt wird. Ruhpolding ist ein überregional bekannter Kur- und Fremdenverkehrsort. Der Name Ruhpolding leitet sich aus dem bajuwarischen „Rupoltingin“ ab und bedeutet „bei den Leuten des berühmten Starken“ (pold = stark bzw. kräftig, Ru(d) = berühmt). Der Aussprache des Bairischen gemäß wird der Ortsname korrekterweise auf der ersten Silbe betont (Rùhpolding) und nicht auf der zweiten Silbe (Ruhpòlding).

Das Klima in Ruhpolding ist gemäßigt, aber warm. Es gibt das ganze Jahr über erhebliche Niederschläge in Ruhpolding. In Ruhpolding herrscht im Jahresdurchschnitt eine Temperatur von 7,6 °C. Innerhalb eines Jahres gibt es durchschnittlich 1840 mm Niederschlag.

Karte

Im Jahr 2009 war Ruhpolding-Seehaus gemäß der Wetterbilanz des Deutschen Wetterdienstes mit einer Niederschlagsmenge von 2456 Millimeter (entspricht 2456 Liter/m²) im Jahr der nasseste Ort Deutschlands.[3] Der langjährige Durchschnitt liegt bei 2230 mm. Dieser Ortsteil liegt fünf Kilometer außerhalb des Zentrums in einem engen schattigen Talkessel, weshalb es dort mehr Stauregen und Schneefall gibt.
Gemeindegliederung

Es sind insgesamt 73 Ortsteile (!)

Die erste urkundliche Erwähnung des heutigen Ortsteils Buchschachen stammt aus dem Jahr 924. Das Gut Ruhpoldingen wurde um 1193 zum ersten Mal erwähnt. Seit 1585 wurde im Gemeindegebiet Erz abgebaut. Im Jahre 1882 wurden die 1818 gegründeten Gemeinden Ruhpolding, Vachenau und Zell zu einer politischen Gemeinde vereinigt. Im Jahre 1895 wurde die Eisenbahnlinie nach Traunstein eröffnet. Bis zum 31. Dezember 1881 gab es im Tal der Bayerischen Traun, auch Miesenbachertal genannt, drei Ortschaften. Diese schlossen sich zum 1. Januar 1882 zur Großgemeinde Ruhpolding zusammen.[6] Die Namensfindung war nicht einfach, da keine der drei selbstständigen Gemeinden Ruhpolding, Vachenau und Zell ihren Namen aufgeben wollte – so gab es damals drei Bürgermeister und drei Freiwillige Feuerwehren. Letztendlich einigte man sich jedoch auf Ruhpolding; hier befanden sich die Pfarrkirche und der Friedhof, das 1821 entstandene erste Schulhaus und die Posthalterei (im jetzigen Hotel Zur Post).

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Auszug aus dem Gästebuch der Pension „Borretsch“

Im Jahr 1933 für den Fremdenverkehr entdeckt.

Im Jahr 1933 wurde Ruhpolding durch Carl Degener (1900–1960), der ein Reisebüro in Berlin betrieb, für den Fremdenverkehr größeren Stils entdeckt. Die von ihm initiierten Pauschalreisen (damals in Sonderzügen) führten nach dem Zweiten Weltkrieg in Ruhpolding zu einem regelrechten Tourismusboom. Der Ort war in den 50er und 60er Jahren für den „kleinen Mann zu erschwinglichen Preisen“ eines der Top-Reiseziele. Daher wurde die Nebenstrecke von Traunstein her schon Ende 1955 elektrifiziert.[17] Mitte der 1950er Jahre lagen die Übernachtungszahlen bei 600.000. 1991 war der bisherige Rekord: 1.122.732 Übernachtungen.

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Ruhpolding – Blick zum Rauschberg und Sonntagshorn

Ruhpolding ist ein bekannter Austragungsort für Biathlon-Wettkämpfe. 1979 wurde die Biathlon-Weltmeisterschaft erstmals in Ruhpolding ausgetragen. In den Jahren 1985, 1996 und 2012 fanden weitere Biathlon-Weltmeisterschaften in Ruhpolding statt. Dazu finden in der Chiemgau-Arena, dem zweitgrößten Biathlon-Stadion Deutschlands, seit 1980 jährlich im Januar Wettkämpfe im Rahmen des IBU Biathlon Weltcups statt, die bis zu 66.000 Zuschauer anziehen. (Quelle: wikipedia)

Und wir hören hier ganz sicher „musikantenfreie“ Volksmusik jener Region und natürlich dar geschmunzelt werden … aber dabei sollte man nich vergessen, dass sich z.B. die „Biermösl Blosn“ just dieser traditionellen Elementen bedienten um ihre -zugegebenermaßen – rotzfrechen Texte unters Volk zu bringen.

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Die Jodler eignen sich übrigens auch gut als Soundtrack für einen Dia-Abend über prachtvolle Urlaubsabende in dieser Region … ach ja, Dia-Abende sind ja mittlerweile längst out … eventuelle eine Power-Point Präsentation ?

Und über all der Musik thront auch hier der Alfons Bauer … ungekrönter König jener Musik in diesen Tagen.

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Alfons Bauer

Titel:
01. Die Boyern Dirndln: Alperer-Jodler (Traditional) 0.38
02. Alphornruf (Traditional) 0.34
03. Anni Staller & Alfons Bauer: Ja das Bayernland is schee (Staller) 2.21
04. Alfons Bauer und seine Almdudler: Drunt am Stoana Grab´n (Traditional) 2.47
05. Die Boyern Dirndln & Alfons Bauer: Der Himmi glasl hoata (Traditional) 3.05
06. Alfons Bauer mit seiner Hackbrettmusik: Zünftige Einkehr (Schwenk) 2.15
07. Die Ruhpoldinger Dirndl & Alfons Bauer: Da Hochalm zua (Traditional) 2.35
08. Alfons Bauer und seine Musikanten: Im Brotzeit Stüberl (Schwenk) 2.02
09. Michl Berger & Alfons Bauer und seine Almdudler: Bergvagabunden (Traditional) 3.11
10. Falkenstoana Sänger: Inzeller Jodler (Traditional) 0.14
11. Alfons Bauer mit seiner Hackbrettmusik: Resche Madl´n, fesche Buam (Knerr) 2.12
12. Die Ruhpoldinger Dirndl & Alfons Bauer: `s Chiemgauer Lied (Traditional) 2.00
13. Die Ruhpoldinger Plattler: Heitauer Plattler (Traditional) 1.01
14. Die Ruhpoldinger Dirndl & Alfons Bauer: Was schlagt den d drob´m auf´m Tannabam (Traditional) 2.26
15. allge: Im Oberland (Schwenk) 2.10
16. Falkenstoana Sänger & Alfons Bauer: I bin a jungs Burschei (Traditional) 2.21
17. Alfons Bauer mit seiner Hackbrettmusik: Der lustige Jage (Traditional) 2.30

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Da kann man´s schon ne Weile aushalten

Südmährische Sing- und Spielschar Stuttgart – Wein- und Liebeslieder aus Südmähren (1986)

FrontCover1Diese Formation, gegründet als Erinnerung ans Sudetenland, kann auf eine bemerkenswerte lange Geschichte zurückblicken:

1952, zum Sudetendeutschen Tag in Stuttgart am Killesberg, schrieben Herbert Wessely, Rudl Bar, Walter Gstettner, Helmut Irblich, Walter Urban, Helmut Janku, auf einen Pappkarton „Südmährische Sing und Spielschar“ und postierten sich am Pfingstsonntag gegen Mittag an der Treppenanlage zur Sarotti Halle am Killesberg.
Und sie kamen.
Bis 16.00 Uhr waren es 20 junge Menschen, Studenten, Kaufmännische Angestellte, Lehrlinge, SdJ`ler, Gruppenleiter, Junglehrer.

Unser erster Chorleiter 1952 bis 1972 war der ab 1939 Leiter der Znaimer Musikschule und Professor der Znaimer Lehrerbildungsanstalt Hans Proksch (1914-1987). Ihm folgte sein Sohn Wolfgang (geb.1947), ab 1973 Widmar Hader, 1992 Judith Abele, 1996 Heidemarie Güller, und seit 1998 Dr.Wolfram Hader, Sohn des Widmar Haders.

Hans Proksch sorgte für heimatliche Chorsätze, lehrte auch moderne Musikliteratur und Madrigale. Mit ihm war es jedes Mal, schaurig schön!
Über drei Jahrzehnte und länger schöpfte diese Gruppe aus dem vom Lehrer Wenzel Max, der von 1929 – 1939 in abgelegenen Orten Südmährens deutsche Volksgesänge aufgezeichnet hat.
Er hatte 68 Volkslieder gesammelt und in der Schrift Deutsche Volkslieder Südmährens veröffentlicht. Hans Proksch und Widmar Hader formten dazu 3 – 4 stimmige Chorsätze, die dann mit der Gruppe einstudiert wurden.

Spielschar

Die Spielschar in den 70er Jahren

Herbert Wessely, der Marburger Kreis, Walter Gstettner, Widmar Hader, versorgten die Gruppe mit geistiger Nahrung. Widmars Kompositionen trug die unterdessen etablierte Instrumentalgruppe vor.Bald entwickelte sich ein Blockflötenensemble unter Else Lehle und Martin Rösler.
Walter Gstettner vertonte Mundartgedichte des Südmährers Karl Bacher, auch Gedichte des Marburger Kreises, und wusste diese im Duett mit seiner Schwester Hilde Gstettner mit sehr großem Erfolg in den 50iger und 60iger Jahren publikumswirksam vorzutragen.

Etwa ab 1982 entwickelte sich ein sehr gutes Posaunentrio, mit Willi Doffek, Wolfgang Znaimer und Bernhard Znaimer. Daneben besorgte Martin Rösler das Ensemble für Alte Musik, die für Widmars Aufführung Wassermann und auch für den Keltertanz gebraucht wurde.

Die Schneidermeisterin und Berufsschullehrerin, Spielscharmitglied, Liesl Leisner-Bühler wurde nach ihren langen Recherchen über das Südmährische Trachtenwesen, Trachtenreferentin im Südmährischen Landschaftsrat. Sie entwickelte und betreut fortan die Spielscharleute ob Buben oder Mädchen, mit den richtigen Trachtengewändern.

Ein Wochenende des Monats treffen sich die Mitglieder in den um Stuttgart gelegenen Jugendherbergen. Nun ist das Haus Südmähren in Ehningen, Domizil ihrer Arbeiten. (Quelle:)

Mittlerweile nennt sich das Ensemble „Moravia Cantat“ und die bieten durchaus ein sehr anspruchsvolles Programm (z.B. Musik von jüdischer Komponisten aus Böhmen und Mähren etc.), haben insgesamt 8 LP´s und 4 CD´s veröffentlicht. Und deshalb habe ich eine etwas ausführlichere Bio dieses Ensembles in das Päckchen noch dazugelegt.

Spielschar2

Moravia Cantat in Argentinien (2006)

Aber auch ihr damaliger musikalischer Leiter, Widmar Hader, hatte eine bemerkenswerte Vita:

Widmar Hader (* 22. Juni 1941 in Elbogen, Sudetenland) ist ein deutscher Komponist.

Hader kam als Kind 1946 nach Bad Reichenhall. Nach dem Abitur studierte er in den Jahren 1960 und 1961 am Mozarteum in Salzburg (u. a. Komposition und Tonsatz bei Cesar Bresgen und Friedrich Neumann) und von 1961 bis 1965 an der Staatlichen Musikhochschule in Stuttgart (u. a. Komposition bei Karl Marx (Komponist)).

HaderNach zwei weiteren Studienjahren (Politikwissenschaft u. a. bei Hans Maier und Philosophie u. a. bei Fritz Leist) an der Universität München zog er wieder nach Stuttgart, wo er bis 1990 als Komponist, Musikerzieher, Chor- und Orchesterleiter sowie als externer Lehrer für Tonsatz und Gehörbildung an der Kirchenmusikschule Rottenburg wirkte.

Im November 1990 wurde er Direktor des neu gegründeten Sudetendeutschen Musikinstituts (Träger: Bezirk Oberpfalz) in Regensburg, das am 6. April 1991 offiziell eröffnet wurde und 1995 eine Partnerschaft mit dem Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Brünn schloss.

Als Komponist von Opern-, Orchester-, Ballett-, Kammer-, Klavier-, Orgel- und Vokalmusik hatte Hader Aufführungen in fast allen europäischen Ländern, Israel und USA. Mehrere Tourneen führten ihn in die USA als Komponist und Dirigent, darunter Konzerte mit ausschließlich eigenen Werken (u. a. in Washington DC) und mit Vorträgen über seine Kompositionen (u. a. im Curtis Institute of Music in Philadelphia).

Seine Kompositionen wurden aufgeführt vom Israelischen Kammerorchester (Philippe Entremont), dem Südwestdeutschen Kammerorchester (Paul Angerer und Ladislav Czarnecki), dem Münchner Kammerorchester (Hans Stadlmair), den Solistes de Marseille und dem Kurpfälzischen Kammerorchester (Klaus-Peter Hahn), dem Suk-Kammerorchester (Leoš Svárovský), dem Martinů-Kammerorchester (Lubomír Čermák), den Stuttgarter Philharmonikern (Hans Zanotelli und Heinz Finger), dem Baden-Badener Orchester (Werner Stiefel), den Regensburger Philharmonikern (Friedrich Sin), den Reichenhaller Philharmonikern (Willy Barth und Christian Simonis), dem Arcis Quintett, dem Stuttgarter Bläserquintett, dem Vokalsextett Singer Pur und renommierten Solisten wie Armin Rosin, Willy Freivogel, Rose Marie Zartner, Jaroslav Halíř, Bruce Abel.

1978 begründete er die alljährlich in der Woche nach Ostern stattfindenden Sudetendeutschen Musiktage und 1990 die Elbogener Orgelfeste. (Quelle: wikipedia)

Karte

Wer nun aufgrund des Titels der LP glaubt, volkstümlich-deftiges geboten zu bekommen, der irrt: All die kleinen Lieder, der Herkunft dann z.B. so beschrieben wird: „Volksweise aus Unter-Wisternitz bei Nikolsburg“ sind an Harmlosigkeit hinsichtlich moralischer Auschreitungen nicht zu unterbieten.

Und ich musste beim Hören dieser LP mehrfach schmunzeln: Zum einen finde ich es immer wieder erstaunlich, welch unterschiedlichen Mundarten es in deutschen Landen gibt und dann stellte ich nicht minder schmunzeln fest, dass dieser blog ja auch eine Art „musikalische Heimatpflege“ geworden ist …  Hätte ich mir in früheren Jahren so gar nicht zugetraut …

Besetzung:
Chor, Streicher- und Blockflötenensemble der Südmährischen Spielschar Stuttgart unter der Leitung von Widmar Hader
Franx Xaver Streitwieser (clarinhorn)

Booklet1

Titel:
01. Turmmusik (Volksweise aus Südmähren) 1.25
02. Johannissegen (Volksweise aus Unter-Wisternitz bei Nikolsburg) 1.11
03, Heint gemma nimma hoam (Volksweise aus Südmähren) 0.31
04. Borotitzer Ländler (Volksweise aus Hödnitz bei Znaim) 2.16
05. Oxn-Kanon (Weinkellerinschrift/Hader) 1.27
06. Wos der Weinstock für a Plog braucht (Waltner) 0,53
07. Allegro (Knauer) 0.47
08. Komm an, mein Brüderlein (Horn) 2.52
09. Suite Nr. 3 G-Dur (Horn) 4.01
10. Keltertanz (Wessely/Hader) 3.12
11. Ungarischer Tanz Nr. 1 B-Dur (Knauer) 1.45
12. Schworz san de Kerschtn (Volksweise aus Bratelsbrunn) 1.33
13. Au weh, wia follt der Tau (Volksweise aus Mödritz bei Brünn) 1.35
14. Treskowitzer Menuett  (Volksweise aus Südmähren) 1.35
15. Dort drenten an jenem Felsen (Volksweise aus Höflein a.d. Thaya) 2.25
16. Schweig nur still (Volksweise aus Moskowitz) 1.39
17. Feldsberger Menuett (Volksweise aus Südmähren) 1.35
18. In Mödritz steht ein hohes Haus (Volksweise aus Ober-Gerspitz bei Brünn) 1.07
19. Und ich ging einst bei der Nacht (Volksweise aus Mödritz) 1.23
20. Ballo (Horn) 0.48
21. Schönste, die der Himmel liebt (Horn) 3.14

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