Alpenländler Chor mit Jodler und Schuhplattler Gruppe – Grüsse aus den Bergen (60er Jahre)

FrontCover1Vielleicht sollte ich ja mal einen Antrag stellen, dass dieser blog als staatlich anerkannte Dokumentationsstelle für deutsches Liedgut aus unterschiedlichsten Dekaden und unterschiedlichsten Musikrichtungen anerkannt wird.

Als Beispiel für mein segensreiches Wirken könnte u.a. dann auch dieser Beitrag dienen.

Von dieser LP weiß ich erstmal nur, dass es sie gibt .. Und ich weiß dass ein „Dr. Magnus E. Bucher“ bei den Aufnahmen die musikalische Leitung inne hatte. Der stammte aus Kolbermoor/Oberbayern und war für viele volkstümliche Aufnahmen dieser Art verantwortlich.

Und erschienen ist diese LP (vermutlich Anfang/Mitte der 60er Jahre) auf dem Label „Florett“; dieser wiederum war ein Sublabel von Falcon Schallplatten aus – ausgerechnet – Hamburg.

Und wie hören, wie es dann oftmals so schön heißt „unverfälschte Volksmusik“ aus der bayerischen Alpenregion …

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Das Schlierachtal mit dem Schliersee/Obb.

Mein Prädikat: nett und angenehm … oder so.

Aber wenn da sich bei mir nicht immer wieder dieses Wissen meinerseits hochkommt, dass diese ländliche Musik schon auch für Regionen steht, deren Engstirnigkeit und zuweilen auch deren Borniertheit vielen Menschen das Leben zur Hölle gemacht hat (da denke ich nicht nur an die „Jagdszenen aus Niederbayern“).

Und so kündet diese Musik von angeblichen Zeiten, in denen alles noch harmonisch und in Ordnung war … die gute alte Zeit eben.

Ach ja, diese LP stammt aus dem Nachlass der Familie einer mir sehr liebgewordenen alten Freundin. Die Familie stammte ursprünglich aus dem Egerland, aber nach der Vertreibung war es dieser Familie wohl auch wichtig, sich auch den Klängen der neuen Heimat zuzuwenden.

Postkarte

Schaut ja schon schön aus … 

Besetzung:
Alpenländler Chor mit Jodler und Schuhplattler Gruppe

Musikalische Leitung: Dr. Magnus E. Bucher

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Titel:
01. Schnell-Polka 1.34
02. Singvogel Zeisei 2.09
03. Bayerisches Potpourri 2.26
04. Schlierachtaler Dreigesang 1.40
05. Mühlbacher Holzmusikmarsch 2.01
06. S´zwiderne Dirndl 1.57
07. Harmonika-Landler 2.03
08. Hoch is´der Kirchturm 1.46
09. Reit im Winkel 2.03
10. Schnapseinbringer 2.30
11. D´Maien-Zeit 2.26
12. Auerhahn-Polka 1.19
13. Wenn i hoamgeh vom Dirndl 2.26
14. Mühlradl-Polka 1.10
15. He-Juche 1.28
16. Landlerfreuden 2.14
17. A viereckats Wieserl 1.29
18. Hackbrettlmusi 2.18

LabelB1

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TodesanzeigeBuchner

Bayrisch für Anfänger:

S´zwiderne Dirndl = Das griesgrämige Mädchen
Wenn i hoamgeh vom Dirndl= Wenn ich heimgehe vom Mädchen
A viereckats Wieserl = Eine viereckige Wiese

Hubert von Goisern & Die Alpinkatzen – Aufgeigen statt niederschiassen (1992)

FrontCover1.jpgHubert von Goisern (* 17. November 1952 in Goisern, Oberösterreich), eigentlich Hubert Achleitner, ist ein österreichischer Liedermacher und Weltmusiker. Seine Mischung von Rockmusik mit Elementen traditioneller Volksmusik macht ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der Neuen Volksmusik, genauer des Alpenrock. Der Künstlername „von Goisern“ spielt auf seinen Heimatort an.

Als Jugendlicher trat Achleitner der örtlichen Blasmusikkapelle bei, in der er Trompete spielte. Nach Konflikten über das Repertoire und weil dem Kapellmeister die langen Haare des jungen Musikers missfielen, verließ er die Kapelle. Dann lernte er, Gitarre und Klarinette zu spielen. Die Steirische Harmonika, auf die ihn sein Großvater aufmerksam gemacht hatte, erlernte er im Selbststudium erst Mitte seiner dreißiger Jahre.

Mit 20 Jahren wurde es ihm in Österreich kulturell und gesellschaftlich zu eng und er zog mit seiner Freundin nach Südafrika, wo er als Chemielaborant arbeitete. Er engagierte sich gegen die Apartheid, kehrte aber, nicht zuletzt wegen der Rassentrennung, nach etwas mehr als drei Jahren wieder nach Österreich zurück. Hier heiratete er seine aus Kanada stammende Frau und nahm ihren Familiennamen Sullivan an.

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Mit 27 entschied er sich, fortan als Musiker zu arbeiten. In Toronto studierte er zwei Jahre lang Gitarre und lernte Flamenco zu spielen. Nach der Trennung von seiner Frau ging er erneut auf Reisen und blieb längere Zeit auf den Philippinen, wo er das Spielen der Nasenflöte erlernte und durch den Austausch der jeweiligen Volksmusiken langsam einen Zugang zu seinem eigenen musikalischen Stil fand – der Öffnung seiner traditionellen heimatlichen Musik für Einflüsse aus anderen, fremden Stilen und Richtungen.

1984 wieder in Österreich angekommen, arbeitete er als freier Musiker und Komponist und studierte an der Wiener Musikhochschule Elektroakustik und experimentelle Musik. 1986 gründete er mit Wolfgang Staribacher die Band „Original Alpinkatzen“ und nahm den Künstlernamen Hubert von Goisern an; Staribacher war Wolfgang von Wien. Zuerst spielten sie, mitunter vor einem Publikum von nur fünf Zuhörern, in Lokalen und Clubs. Die erste Veröffentlichung war das Album Alpine Lawine von „Alpinkatzen featuring Hubert von Goisern“ im Jahr 1988.

Goisern02.jpgZusammen mit Wolfgang Ambros, Joesi Prokopetz, Manfred Tauchen gingen die Alpinkatzen 1991 auf die Watzmann-Tournee, eine Bühnenadaption des Hörspiels Der Watzmann ruft. Im Anschluss kam es zur Trennung von Staribacher. Hubert von Goisern, den Künstlernamen behielt er bei, führte das Projekt Alpinkatzen mit neuen Musikern weiter: Stefan Engel an den Keyboards, Wolfgang Maier am Schlagzeug, Reinhard Stranzinger als Gitarrist und Sabine Kapfinger (Alpine Sabine, später Zabine) als Sängerin. Von Kapfinger, die anfangs nur im Studio mitwirkte und erst nach ihrem 18. Geburtstag auch auf der Bühne auftrat, lernte er das Jodeln.

Der Durchbruch gelang 1992 mit dem Album Aufgeigen stått niederschiassen, auf dem erstmals die Lieder Heast as nit (dialektal für Hörst du es nicht), Weit, weit weg und nicht zuletzt Koa Hiatamadl (dialektal für Kein Hirtenmädchen) zu hören waren. Koa Hiatamadl wurde vielfach im Radio gespielt und entwickelte sich zu einem Chart-Erfolg (14 Wochen in den Top Ten der österreichischen Single-Hitparade). Die Alpinkatzen tourten durch den gesamten deutschsprachigen Raum und wurden zu einer der erfolgreichsten Formationen des Alpenrocks. (‚Quelle: wikipedia)

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Und hier „Aufgeigen stått niederschiassen“ sein zweites Album  aus dem Jahr 1992.

Das Album entstand nach der Trennung von Wolfgang Staribacher, der beim ersten Album Alpine Lawine mitwirkte. Allerdings war er als Produzent für diesen Longplayer tätig.

Der Longplayer selbst erreichte die Spitzenposition in Österreich und konnte zudem 4-fach-Platin-Status erreichen. In Deutschland und in der Schweiz waren die jeweiligen Chartsplatzierungen 47 und 25 zu verbuchen.

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Die erste Auskoppelung des Albums war die Single Sepp bleib då, die sich ca. 1000 mal verkaufte.
Der große Durchbruch für die Band folgte schließlich mit der zweiten Singleauskoppelung Koa Hiatamadl, die es bis auf Platz 2 der österreichischen Charts schaffte und auch international Erfolge erzielen konnte. Das Lied sollte für lange Zeit, nämlich bis zum Erfolg von Brenna tuat’s guat im Jahr 2011, der einzige große Single-Hit Hubert von Goiserns bleiben.

Booklet01A.jpgDie dritte Singleauskoppelung Heast as nit schaffte ursprünglich zwar nicht den Einstieg in die Charts, entwickelte sich aber im Laufe der Jahre zu einem der populärsten Lieder Hubert von Goiserns. Als zum Beispiel im Rahmen der „Austro-Pop-Show“ im Jahr 2004 das beliebteste Austropop-Lied aller Zeiten gekürt werden sollte, schaffte es Heast as nit bis auf Platz 2 und wurde schlussendlich nur knapp von Rainhard Fendrichs Hit „I am from Austria“ geschlagen. Im Oktober 2011 erreichte das Lied fast 20 Jahre nach der Erstveröffentlichung im Zuge des Erfolgs von Brenna tuat’s guat Platz 43 der österreichischen Charts.
Wildschütz Räp war die vierte und letzte Singleauskoppelung dieses Albums.

Ich brauche keine $ wurde ebenso wie die beiden Instrumentalstücke Benni und Neu-Ausseer als Single-B-Seite verwendet. (Quelle: wikipedia)

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Diese Scheiblette war der Beginn der eigentlichen Revolution, von der allerersten Platte „Alpine Lawine“ (1988) einmal abgesehen, welche dieselbe so langsam ins Rollen brachte.

Es war eine friedliche, aber lautstarke Revolution. Und es war eine verbale Revolution, was allein der Titel „Aufgeigen statt niederschiassen“ ausdrückte. Die Revolution war sehr laut, aber sie war auch sehr leise zugleich. Denn zwischen dem Gaudi-Hit „Koa Hiatamadl“ und dem abgründigen „Heast as nit“ liegen Welten. Ebenso zwischen dem satirischen „Wildschütz Räp“ und einem der besten Songs dieser Erde „Weit, weit weg“. Welches Lied kann wohl unendliche Sehnsucht besser ausdrücken und definieren…?
Spätestens in „Sepp bleib do“ wird’s auch noch politsch… und „iawaramoi“ bringt es auf den Punkt …“ob krawaten (Hochdeutsch: Kroaten?) oder serbn, alle müaßen sterben, ob serb oder krawat, um an jeden is schad.“

Ich hab‘ ja noch gar nix über die Musik geschrieben, fällt mir auf. Tja, ist auch schwierig, denn wie soll ich beispielsweise meinen Kindern ein Mittelding zwischen Lawine und Wundstarrkrampf erklären!? Der Waaahnsinn!
Wirbelsturm in der Bauernstube. Volksmusik trifft Granatwerfer, oder so ähnlich. Alpe’n’Roll eben!!! (Thomas und Maria Lawall)

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Oder in meinen Worten: Prädikat furios … Da geht´s mit alpinen Gesängen los … damit dann eine Schwermetall-Gitarre den Blues-Rock zelebriert, und gejodelt wird dann auch, nur um dann wieder mit einer ekstatisch aufspielender Orgel zu zeigen, wo der „Bartl a Mot holt“ wie wir hier in Bayern sagen.

In weiteren Stücken kommt dann auch ne süffige Slide-Guitar zum Einsatz und dass er es auch zärtölich kann, zeigt sich in Liedern wie „Heast as nit“ odem vorhin bereits erwähnten „Weit, weit weg“.

Und dann lässt er wieder krachen und zwar so, dass die Schwarte kracht“) … das ist der Wahnsinn pur ! Und witzig kann er dann auch noch sein.

Eine musikalische Mischung die wirklich seinesgleichen sucht …

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Besetzung:
Stefan Engel (keyboards)
Hubert von Goisern (vocals, accordeon, guitar)
Wolfgang Maier (drums)
Reinhard Stranzinger (guitar)
+
Sabine Kapfinger (jodler)

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Titel:
01. Koa Hiatamadl (Staribacher/v.Goisern) 5.20
02. Wildschütz Räp (v.Goisern) 4.01
03. Heast as nit (Staribacher/v.Goisern) 4.29
04. Benni (Staribacher/v.Goisern) 3.28
05. Ich brauche keine $ (Staribacher/v.Goisern) 4.41
06. Kurt gib nicht auf (Staribacher/v.Goisern) 3.37
07. Neu-Ausseer (Staribacher/v.Goisern) 3.40
08. Sepp bleib da (Staribacher/v.Goisern) 3.24
09. Weit, weit weg (v.Goisern) 5.16

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Hans Last – Ännchen von Tharau bittet zum Tanz (1966)

FrontCover1Diesmal widmet sich unser Gold-Hansi dem deutschen Liedgut: 28 swingende Volkslieder mit Chor und Orchester Hans Last“ ist auf der Hülle zu lesen.

„Dieses Album widmete sich auf Wunsch von Polydor den Volksliedern. Mit Ännchen von Tharau bittet zum Tanz wurden die Last-Aktivitäten in der Marketing-Abteilung aufgeteilt: Es gab nun den „Party-Last“ und den „volkstümlichen Last“, den „eleganten Last“ und den „internationalen Last“. Ännchen von Tharau bittet zum Tanz wurde unter dem Namen Chor Und Orchester Hans Last veröffentlicht, es trug infolgedessen auch nicht die Schattenschrift, dies war erst bei Ännchen von Tharau bittet zum Tanz 2 der Fall.“ (Quelle: wikipedia)

Die Marketingstrategen bei Polydor hatten wohl erkannt, dass „ihr“ James Last in allen nur erdenklichen Genres abräumen können. Und für die volkstümliche Musik war dann der eigentliche Vorname Hans auch passender als James.

Und so war es dann auch. Denn auch hier überzeigt er mit cleveren Arrangement und gelungenen Sounds, bei denen man fast geneigt ist, mit den Füßen mitzuwippen …

Von daher: viel Vergnügen und im Laufe der Monate werden wir hier wohl immer wieder von diesem Hans-Dampf hören und lesen.

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Front + Back Cover einer sog. „Club-Edition“

 

Besetzung:
Chor und Orchester Hans Last

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Titel:

Foxtrot  3.28
01.1  Wem Gott will rechte Gunst erweisen (Fröhlich)
01.2. Üb’ immer Treu und Redlichkeit (Mozart)
01.3. Ein Männlein steht im Walde (Traditional)

Slowfox 5.14
02.1. Sah ein Knab’ win Röslein steh’n (Werner)
02.2. In einem kühlen Grunde (Glück)
02.3. Wenn alle Brünnlein fließen (Silcher)

Foxtrot 3.26
03.1. Du, du liegst mir im Herzen (Traditional)
03.2.Der Mai ist gekommen (Traditional)
03.3. Das Wandern ist des Müllers Lust (Zöllner)

Langsamer  Walzer 3.10
04.1. Ännchen von Tharau (Silcher)
04.2. Es zogen drei Burschen (Traditional)

Foxtrot 3.26
05.1. Lang, lang ist’s her (Bayly)
05.2. Muß ’ denn (Traditional)
05.3. Mädele, ruck, ruck, ruck (Traditional)

Foxtrot 4.17
06.1. Horch, was kommt von draußen rein (Traditional)
06.2. Der Jäger aus Kurpfalz (Traditional)
06.3. Freut euch des Lebens (Nägeli)

Langsamer Walzer 4.48
07.1. Gold und Silber lieb’ ich sehr (Traditional)
07.2. Wenn ich ein Vöglein wär’ (Traditional)
07.3. Am Brunnen vor dem Tore (Schubert)

Foxtrot 4.08
08.1. Steh’ ich in finst’rer Mitternacht (Traditional)
08.2. Weißt du, wieviel Sternlein stehen (Traditional)
08.3. Nun ade, du mein lieb’ Heimatland (Traditional)

Slowfox 4.12
09.1. Guter Mond, du gehst so stille (Traditional)
09.2. Ich weiß nicht, was soll es bedeuten (Silcher)

Foxtrot 4.52
10.1. Das lieben bringt groß’ Freud (Traditional)
10.2. Im Krug zum grünen Kranze (Traditional)
10.3. Es klappert die Mühle am rauschenden Bach (Traditional)

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Fiedel Michel – No.4 (1975)

FrontCover1.jpgJetzt kommt wieder mal aus meiner Sicht ein Leckerbissen:

Fiedel Michel ist eine Folkband, die vor allem in den 1970er Jahren zu den stilprägenden deutschen Folkbands gehörte.

Fiedel Michel wurde 1973 von Martin Hannemann (Gitarre), Michael Thaut (Geige) und Thomas Kagermann (Fiddle) in Münster gegründet. Zuvor hatten Hannemann und Thaut als Duo Ramblin Pitchforkers Irish-Folk-Stücke im Stil der Dubliners gespielt.

Beim Folk Festival in Erlangen im Sommer 1973 hatte die Band ihren ersten gemeinsamen Auftritt als Fiedel Michel. Seit 1973 veröffentlichte Fiedel Michel zahlreiche Langspielplatten und trat oft vor Publikum auf. Die Band gehörte in dieser Zeit, in der deutschsprachige Folkmusik ihre Blütezeit hatte, zu den wichtigsten Deutschfolkbands in der BRD. Zwischenzeitlich gehörten Elke Herold und Monika Domin zur Band. 1978 gründete Kagermann parallel zu Fiedel Michel die Folkrock-Band Falckenstein.

1981 löste sich Fiedel Michel auf. Thaut machte als promovierter Musiktherapeut Karriere. Heute arbeitet er als Neuromusikwissenschaftler im Zentrum für biomedizinische Musikforschung der Colorado State University in den USA. Hannemann trat 1982 der 1979 gegründeten Folk-Rock-Band Celtic Brew bei, bei der er heute noch neben seinem Engagement bei Fiedel Michel aktiv ist.

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Seit 1999 tritt Fiedel Michel gelegentlich wieder auf. Neben Martin Hannemann und Thomas Kagermann spielte Michael Mick Franke in der Band. Die CD Retrospective mit alten Stücken wurde 1994 mit ausschließlich historischem Material wieder aufgelegt. Michael Franke starb 2001. Fortan traten Hannemann und Kagermann als Duo auf. Seit 2015 gehört die Hackbrett-Spielerin Monika Domin zur Band.

Fiedel Michel spielen überwiegend deutschsprachige Volkslieder und Volkstänze in modernem Arrangement. Die Instrumente sind ausschließlich akustisch. Zu ihrem Repertoire gehörten auch Vertonungen von Gedichten aus dem 20. Jahrhundert, beispielsweise von Bertolt Brecht und Erich Kästner. (Quelle; wikipedia)

Und so stellt sich die Band (die es immer noch gibt, was für ein Glück !) selbst vor:

Gegründet wurde Fiedel Michel von Martin Hannemann und Michael Thaut 1973 in Münster, kurze Zeit später stieß Thomas Kagermann dazu.

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Thomas Kagermann

In den folgenden Jahren entwickelte sich Fiedel Michel neben Zupfgeigenhansel und Liederjan zu einer der gefragtesten Bands im wieder populären Volkslied.

Die Besetzung variierte, aber das zu Grunde liegende Konzept hat sich bis heute nie verändert: virtuos gespielte Tänze, sehr modern arrangiert, wechseln sich ab mit Liedern „aus dem Volk“ und mit Texten von Brecht, Kästner, Schobert und Black und anderen Dichtern und Denkern aus dem 20. Jahrhundert.

1981 war dann zunächst mal Schluss, bis man sich 1999 zu dritt (Martin Hannemann, Thomas Kagermann und Michael Franke) wieder zusammenfand, eine CD aus alten und neuen Aufnahmen zusammenstellte und gelegentlich auftrat.

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Michael Thaut

Konzerte von Fiedel Michel heute sind natürlich nicht mehr von jugendlichem Ungestüm geprägt, sondern vereinen die musikalische Erfahrungen aller Musiker, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, ohne allerdings jemals die gemeinsamen Wurzeln zu vergessen.

Seit 2015 ist auch zu unser großen Freude Monika Domin wieder dabei, die mit ihrem Cimbalon (Hackbrett) einen Klangkörper erzeugt, der unverwechselbar den Sound von Fiedel Michel prägt.

Und hier Album „No. 4“ … die Platten No. 2 und No.3. waren Singles, von daher ist dies die zweite LP des Trios.

Als erstes kann man da nur staunen, welche Perlen deutscher Volksmusik die drei da wieder mal ausgegraben haben … da würde mich schon sehr interessieren, wie sie ihre Quellenforschung gestaltet haben. Krieg ich vielleicht ja noch raus.

Und da ja … exzellent arrangierte Lieder aus deutschen Landen. mehr als einmal fällt da so ne Querverbindung zum Irish Folk auf.

Zauberhafte Lieder, zauberhafte Melodien, da haben sie die drei nun wirklich verdient gemacht um die „Heimatpflege“ allerdings ganz anders als das braune Gesocks sich überhaupt nur vorstellen könnte.

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Besetzung:
Elke Herold (violin, dulcimer, recorder, vocals)
Thomas Kagermann (violin, guitar, banjo)
Michael Thaut (violin, mandola, mandolin, vocals)
+
Karl Bellmann (bass)
Martin Hannemann (guitar)
Moni Hawel (guitar)

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Titel:
01. Trotz alledem (Traditional) 4.10
02. Schneidermenuett (Traditional) 2.02
03. Halt die Kanne feste (Traditional) 3.14
04. Lauenburger Kontratanz (Traditional) 1.41
05. Altdeutscher Tanz/Reveille/Schabab (Traditional) 3.28
06. Es führt über den Main (Traditional/Herold/Kagermann/Thaut) 4.46
07. Im Herbst (Traditional) 2.54
08. Klein wild Vögelein (Traditional) 4.02
09. Farewell To Irvine (Herold/Kagermann/Thaut) 2.02
10. Kegelquadrille (Traditional) 3.30
11. Der arme Kunrad (Traditional) 1.32
12. Der Reiche und der Arme (Traditional) 3.41
13. Lauf, Müller auf (Traditional) 3.29

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Und auch die Elke Herold musizierte weiter. Hier mit der Gruppe „Modder Witsch“ (mit Rudi Franke-Herold (Gitarre) und Hannes Herold (Violocello), 2014

Tobi Reiser Ensemble – Salzburger Tanzmusik (1972)

FrontCover1Es ist wohl einer der bescheursten Sprüche, die ich jemals gehört habe:

„Wo man singt, da lass dich nieder, den böse Menschen haben keine Lieder“.

Nun, wenn dem so wäre, dann wäre der Tobi Reiser ein braver Kerl gewesen, denn hier hören wir instrumentale Volksmusik, die einen – ob ihrer überzeugenden Versionen alter Weisen – wirklich überzeugend kann

Weit gefehlt, denn der Tobi Reiser war hinsichtlich seiner Aktivitäten in den Zeiten des Nationalsozialismus ein mehr als dubiose Person.

Der Metzgermeister Tobias Reiser ist als Volksmusikant, Gründer von Gesangs- und Musikgruppen sowie als Erfinder der Stubenmusik bekannt geworden. In seinem Wirken wurde er durch den bayerischen Volksliedsammler Wastl Fanderl und dessen österreichische Kollegen Otto Eberhard und Curt Rotter angeregt und beeinflusst.

1932 begründete Reiser zusammen mit Eberhard das erste öffentliche Volksliedsingen in St. Johann im Pongau sowie in den folgenden Jahren viele weitere Wettbewerbe. Mit den Flachgauer Musikanten schuf er 1934 eine heute noch bestehende Musikgruppe. Im selben Jahr entwickelte der Salzburger Instrumentenbauer Heinrich Bandzauner nach Reisers Vorstellungen das chromatische Hackbrett, eine Neuheit, die das bis dahin fast ausschließlich als Begleitinstrument verwendete diatonische Hackbrett ersetzte.

Reiser polemisierte schon vor 1938 mit antisemitischem Unterton öffentlich gegen jüdische Tänze und propagierte ein Trachtenverbot für Juden. Im Jahr 1941 lobte er das Heimatbrauchtum als die „beste Waffe gegen das jüdische Gift“. Er moderierte eine monatliche Radiosendung im Reichssender Wien.

Der Zeitgeschichtler Oliver Rathkolb schließt 2016 in seinem Buch über Reiser: „Es ist keine Frage mehr, dass die Volkskultur- und Volksmusikarbeit Tobi Reisers system- und herrschaftsstabilisierend gewirkt hat.“ Nach Ende des NS-Regimes habe Reiser seine politische Rolle in Erinnerungsbausteinen völlig umgedeutet und habe versucht, jeden Hinweis auf eine Nähe zur damals illegalen NSDAP in den beginnenden 1930er Jahren abzuwehren.[1] Kultur­landes­rat Heinrich Schellhorn (Grüne) betonte im Jahr 2016, das Land Salzburg gehe auf Distanz zur national­sozialistischen Vergangenheit Reisers, würdige jedoch seine Leistungen für die Salzburger Volkskultur.

1945 wurde Reiser aller Ämter enthoben.

Mit dem Salzburger Adventsingen gelang es Reiser 1946 – gemeinsam mit Karl Heinrich Waggerl – eine Veranstaltung zu etablieren, die bald im gesamten Alpenraum nachgeahmt wurde und wird.

1946 gründete Tobi Reiser das Salzburger Heimatwerk, Heimatverein und Verkaufsgeschäft bodenständiger handwerklicher Erzeugnisse.

Das Tobi Reiser Quintett (später als Ensemble Tobias Reiser vom Sohn weitergeführt), 1953 gegründet, wurde zum Vorbild vieler Volksmusikgruppen in Österreich und Bayern. Durch die Einführung einer damals völlig neuen Spielart hat Tobi Reiser den alpenländischen Raum musikalisch revolutioniert. Die Stubenmusik, das Zusammenspiel von Zither, Gitarre, Harfe, Hackbrett und Kontrabass, entspricht seinen Vorstellungen aus den 1950er Jahren. Dieser Stil wird heute, keine sechzig Jahre nach seiner Entstehung, oft für die ursprünglichste Art der Volksmusik gehalten.

Sein Sohn Tobias Reiser (* 2. Dezember 1946; † 18. Dezember 1999) übernahm vom Vater sowohl das Ensemble wie auch die Leitung des Adventsingens und später auch die des Heimatwerks. Der Metzgermeister Tobias Reiser ist als Volksmusikant, Gründer von Gesangs- und Musikgruppen sowie als Erfinder der Stubenmusik bekannt geworden. In seinem Wirken wurde er durch den bayerischen Volksliedsammler Wastl Fanderl und dessen österreichische Kollegen Otto Eberhard und Curt Rotter angeregt und beeinflusst. (Quelle: wikipedia)

Bei so einer Biographie kann einem schon die Freude an dieser Musik vergehen. Aber: all die alten Volksweisen können ja nichts dafür, dass sie von einem überzeugtem Nationslsozialisten gespielt wurden.

Und nur unter dieser Prämisse erscheint dieses Album (eine Sonderausgabe des „Musikhaus Fackler“, Traunstein: gegründet 1875 von Josef Fackler und seinem Sohn und das Geschäft gibt es heute noch)) in diesem blog.

Aufgenommen am 26-27.06.1972 im kleinen Festsaal des Pallotinerklosters „Auf dem Mönchsberg“, Salzburg

Musikhaus Fackler

Besetzung:
Sepp Baier (bass)
Werner Christof (violin)
Herbert Heimstreit (violin)
Maria Müller-Willroider (harp)
Irmtraud Nußdorfer (flute)
Tobis Reiser jun. (guitar)
Tobis Reiser sen. (guitar)
Sepp Wimmer (zither)

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Titel:
01. Untersberg Polka
02. Bischofshofner Schlag
03. Hellbrunner Galopp
04. Bei Da Nacht Wann’s Finsta Is
05. Embacher Bayrischer
06. Langsamer Dreher
07. Pongauer Schneid
08. Grafenberg Bayrischer
09. Tiefer Ländler
10. Beim Winklwirt
11. Nachbarschafts Walzer
12. Salzburger Zweischrittpolka

Musik: Traditionals

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Egerländer Heimat-Orchester – Egerländer Blasmusik (1972)

FrontCover1Tja, über dieses Album gibt es eigentlich kaum was zu berichten … Es ist halt Blasmusik aus dem Egerland …

Interessanter erscheint vordergründig, dass das Label „Diamant“  Teil des „Jahreszeiten-Verlag“ war, und dieser Verlag publizierte damals Zeitschriften wie FürSie – petra – Merian (!) – zuhause – architektur & wohnen – vital …

Und dieser Jahreszeiten-Verlag, Hamburg ist bis heute aktiv, d.h. im Geschäft, mittlerweile allerdings Teil der Ganske-Verlagsgruppe:

Die Ganske-Verlagsgruppe ist die Holding einer mittelständischen Unternehmensgruppe, die 18 Unternehmen mit rund 1.500 Beschäftigten zusammenfasst. Schwerpunkt der Unternehmenstätigkeit sind Bücher, Zeitschriften, elektronische Medien und der Handel. Hauptstandorte sind Hamburg und München.

Der Schwerpunkt der Themen liegt neben dem Literaturverlag in den Bereichen Reise, Gourmet, Lifestyle und Architektur. Lizenzierte Versionen der von der Verlagsgruppe herausgegebenen Publikumszeitschriften sowie Auftragsproduktionen wie beispielsweise das BMW-Magazin und das Evonik-Magazin erscheinen in vielen Ländern der Welt.

Im Mai 2011 übernahm die Ganske-Verlagsgruppe den Kunstbuchverlag Hatje Cantz sowie von Langenscheidt die Reiseführermarken Polyglott und APA, die in dem Unternehmen GVG TRAVEL MEDIA weitergeführt werden.

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Die Produkpalette des Jahreszeiten-Verlag im Jahre 1972

Im Jahre 1907 gründete Richard Ganske in Kiel den Lesezirkel „Leserkreis Daheim“, den später sein Sohn Kurt Ganske übernahm und ausbaute. Er gründete nach dem Zweiten Weltkrieg den Jahreszeiten Verlag für gehobene Zeitschriften (seit Juni 1948 z. B. die Zeitschrift Merian) und erwarb den Hamburger Traditionsbuchverlag Hoffmann und Campe, in dem einst die Bücher Heinrich Heines erschienen und der heute unter anderem Siegfried Lenz, Angela Merkel, José Saramago, Harald Martenstein, Loki Schmidt, Stephen Hawking, Patricia Cornwell, Doris Lessing und Matthias Politycki verlegt. Seit dem Tod von Kurt Ganske führt dessen Sohn Thomas Ganske an der Spitze eines dreiköpfigen Vorstandes die Unternehmensgruppe.

Die Verlagsgruppe brachte 1986 die damals neuartige Zeitschrift Tempo, inspiriert durch Vanity Fair und New York Magazine, den sogenannten New Journalism nach Deutschland. Auch die Wochenzeitung Die Woche, eingestellt 2002, wurde von der Ganske Verlagsgruppe verlegt. (Quelle: wikipedia)

JahreszeitenVerlagAktuellesAngebot

Das Angebot des Jahreszeiten-Verlag (2015)

Zurück zu diesem Album: Ich schrieb vorhin „über dieses Album gibt es eigentlich kaum was zu berichten … Es ist halt Blasmusik aus dem Egerland … “ und das ist auch richtig … und auch heute noch ist diese Musik wahrlich nicht Teil meiner musikalischen Leidenschaften und damals, ja damals, hatte ich nurSpott und Häme für diese Art von Musik übrig. Ich verband sie halt mit diesen „ewig gestrigen Heimatvertriebenen“, denen ich damals wie heute vorwerfe, dass sie bei all ihren Klagen über die verlorene Heimat, niemals ernsthaft über das Thema „Ursache und Wirkung“ reflektiert haben. Nicht wahrhaben, wahrnehmen konnte/wollte ich den Schmerz über die verlorene Heimat (weil sich mir das damals nicht erschloss) und als kleine Wiedergutmachung für die damals fehlende Empathie meinerseits … trage ich klein bisschen dazu bei, dass diese Musik aus vergangenen Zeiten nicht so ganz vergessen wird.

Egerländer Heimat-Orchester

Das Egerländer Heimat-Orchester

Besetzung:
Egerländer Heimat-Orchester

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Titel:
01. Zwei Tränen 2.44
02. Rote Rosen 2.47
03. Am Haselbaum 3.40
04. Ein kleines Dorf 2.56
05. Russel, Pussel 1.42
06. Rosenhänden 3.01
07. Tulpenpolka 3.17
08. Rauschende Birken 2.57
09. Heut‘ bist du mein 3.11
10. Egerländer-Marsch 2.12
11. Heute Abend 3.27

Alle Kompositionen: Traditionals (Bearbeitung: Holger Petersen)

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PrädikatSehrGut

Trotz dieses Prädikats darf man hier natürlich keine audiophile Kostbarkeit erwarten …

Verschiedene Interpreten – Der Wind gehört zum Wandern (1977)

FrontCover1.JPGJetzt wird´s zünftig und fidel … denn eine kleine Schar von DDR Musikgruppen singen das hohe Lied auf das Wandern !

Dabei verwenden sie nicht die klassischen deutschen Volkslieder zum Thema wandern („Das Wandern ist des Müllers Lust & Co.), sondern verwenden eigene Neukompositionen rund ums Wandern und bezieht dabei vermutlich wunderbare Fleckchen Erde in der DDR aus …

Viele Texte sind dabei eher schlicht und auch musikalisch betritt man kein Neuland … von daher eine LP die man getrost als durch und durch konservativ nennen kann.

Die Musikanten sind überwiegend unbekannt …  das trällert z.B. der „Eisenbahner-Kinderchor Berlin“ (die Nachtigallen der DDR), die Scherbelberger Musikanten oder die „Ilmtaler Musikanten“.

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Die Scherbelberger Musikanten

Ziemlich bekannt waren allerdings Waltraut Schulz & Herbert Roth, das waren wohl die unbestrittenen Stars der Volksmusik in der DDR:

Herbert Roth (* 14. Dezember 1926 in Suhl; † 17. Oktober 1983 ebenda) war ein deutscher Komponist und Interpret volkstümlicher Musik.

Schon früh nahm Herbert Roth Musikunterricht (Klavier, Akkordeon, Klarinette) und trat bereits als Jugendlicher öffentlich auf. 1948 legte er nach einer Friseurlehre seine Meisterprüfung ab und arbeitete zunächst im Salon seiner Eltern. Herbert Roth begann als Amateurmusiker und gründete 1950 die Suhler Volksmusik. Der erste öffentliche Auftritt des Ensembles fand am 15. April 1951 in Hirschbach statt, der letzte am 3. März 1983 in Oberhof.

Von 1951 bis 1983 stand er gemeinsam mit Gesangspartnerin Waltraut Schulz und seiner Instrumentalgruppe in etwa 10.000 Veranstaltungen auf der Bühne, ab 1980 auch mit Tochter Karin Roth. Als seine wichtigste und schönste Aufgabe betrachtete er laut eigener Aussage in diversen Interviews die musikalische Betreuung der Urlauber in den Ferienorten des Thüringer Waldes.

Waltraut Schulz & Herbert Roth1959

Waltraut Schulz & Herbert Roth

In den Herbst- und Wintermonaten ging die Gruppe meistens auf Tournee durch zahlreiche Bezirke der DDR. Herbert Roth war mit seiner Instrumentalgruppe oft in diversen Rundfunkveranstaltungen präsent und hatte bei Stimme der DDR eine eigene wöchentliche Sendung, in der ausschließlich seine Titel gespielt wurden. Ab 1974 war er Stammgast in der TV-Show Oberhofer Bauernmarkt. Kurz vor seinem frühen Tod produzierte er für Fernsehen („Von der Wartburg bis zur Saale“) und Schallplatte noch einige Gesangstitel gemeinsam mit seiner Frau Edelgard. (Quelle: wikipedia)

Nun denn: ich bin zwar kein ausgesprochener Wandervogel (allerdings war einer meiner schönsten Urlaube ein Wanderurlaub mit meinem bestem Freund auf dem sog. Whisky-Trail/Speyside in Schottland), ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass diese Musik die Bereitschaft zum Wandern fördern könnte.

Und diese Anmerkung muss ich auch noch los werden:

„Wir kennen keine Sorgen, wie schön ist doch unsere Welt“ …

Das nenn´ ich Beschwichtigungsmusik … eigentlich kaum erträglich. Und „Volkslieder im Marschrhythmus“ brauch´ ich auch nicht … aber das Cover ist nett.

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Titel:
01. Die fröhlichen Sänger mit den Pleißtaler Musikanten: Der Wind gehört zum Wandern (Röser/Wilhelm) 2.37
02. Ilmtaler Musikanten: Im Morgenwind (Röser) 2.00
03. Waltraut Schulz & Herbert Roth: So ziehn wir durch die Wälder (Traditional) 2.03
04. Ilmtaler Musikanten: Specht-Polka (Schier) 2.37
05. Eisenbahner-Kinderchor Berlin & Orchester Kurt Beyer: Wir laden euch zum Wandern ein (Roth/Müller) 2.23
06. Die fröhlichen Sänger mit den Scherbelberger Musikanten: Wenn hell die Sonne erwacht (Hugo/Schneider) 2.09
07. Waltraut Schulz & Herbert Roth: Weiße Wolken und Wind (Lutz/Müller) 2.05
08. Eisenbahner-Kinderchor Berlin & Orchester Kurt Beyer: Mit Der Mi- Mit der Ma-, mit der Mundharmonika (Schier/Harnisch) 2.11
09. Die Rosentaler: Wandern und Singen (Traditional) 2.05
09.1. Auf, du junger Wandersmann
09.2. Es zogen auf sonnigen Wegen
09.3. Heute wollen wir das Ränzlein schnüren
10. Waltraut Schulz & Herbert Roth: Vergiß das Wandern nicht (Roth) 2.21
11. Ilmtaler Musikanten: Gut zu Fuß (Röser) 2.26
12. Die fröhlichen Sänger mit den Pleißtaler Musikanten: Wie schön ist doch die Welt (Apfelmann/Herde) 2.03
13. Ilmtaler Musikanten: Der Kickelhahner (Herrmann) 1.57
14. Eisenbahner-Kinderchor Berlin & Orchester Kurt Beyer: Wenn am Himmel Schwalben ziehn (Schier/Bohlke) 2.12
15. Die fröhlichen Sänger mit den Scherbelberger Musikanten: Zittauer Wandermarsch (Löhnert/Bauer) 1.50
16. Ilmtaler Musikanten: Jodlergruß (Röser) 2.12
17. Waltraut Schulz & Herbert Roth: Rennsteiglied (Roth/Müller) 3.06
18. Die Rosentaler: Volkslieder im Marschrhythmus (Traditional) 2:05
18.1. Alle Vögel sind schon da
18.2. Horch, was kommt von draußen rein
18.3. Das Wandern ist des Müllers Lust
18.4. Die Vöglein im Walde

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Rennsteig

Das Rennsteig Gebiet in Thüringen