Peter Kaiser – Das große Sterben für die Freiheit (Deutschlandradio) (2019)

TitelEin wahrlich bedeutsames Datum, der 05.06.1944 … Der sog. „D-Day“:

In der Nacht vom 5. auf den 6. Juni 1944 begann im Zweiten Weltkrieg die Landung der Alliierten in der Normandie: Um den sogenannten „Atlantikwall“ des Deutschen Reiches zu erstürmen. Keine 24 Stunden hielt das Bollwerk dem Angriff stand.

Ziel dieser noch heute in der Weltgeschichte größten Streitmacht war der sogenannte Atlantikwall der deutschen Wehrmacht. Über eine Länge von 2685 Kilometern sollte dieser „Gürtel aus Bollwerken“ (Adolf Hitler), bestehend aus insgesamt 8119 Bunkern, das Deutsche Reich an der Atlantikküste vor Angreifern schützen. Mehr als 1000 Kriegsschiffe, 3100 Landungsboote, unterstützt von 7500 Flugzeugen, mit insgesamt mehr als 150.000 US-amerikanischen, britischen und kanadischen Soldaten setzten vom Ärmelkanal zur Küste der Normandie über.

Die Nazi-Bollwerke hielten dem Angriff der alliierten Streitkräfte keine 24 Stunden stand.

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Britische Truppen landen während der Invasion in Nordfrankreich mit ihren Pontons an der französischen Küste.

Mit einem blutigen Preis. Auf beiden Seiten fielen an diesem Tag mehr als 20.000 Männer, manche noch fast Kinder. Der D-Day, wie der Tag in den Geschichtsbüchern später bezeichnet werden sollte, eröffnete zur Ostfront eine zweite Front, die Westfront. Das Ende des Nazireiches zwischen diesen zwei Fronten hatte am 6. Juni 1944 begonnen.

Heute wird dieser gewaltigen Schlacht an der normannischen Küste in den Museen an den Landungsstränden wie etwa Utah Beach, Omaha Beach oder Juno Beach unterschiedlich gedacht. Stehen im Landungsmuseum der Juno Beach die Frauen inmitten der Kampfhandlungen, im sogenannten Frauen-D-Day, im Mittelpunkt einer Ausstellung, so sind andere Museen etwa um die Wehrmachtsbunker gebaut worden, zum Teil noch mit den originalen Geschützen. Und es gibt überall geführte Battlefield-Touren, Schlachtfeldtouren an der HKL, der Hauptkampflinie.

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Foto von der Landung aliierter Soldaten in der Normandie

Dazu kommen noch das Merchandising mit T-Shirts, Sweatshirts, Baseballcaps, Tassen, Tellern, Regenschirmen und vielem mehr. Es scheint, als sei das große Sterben für die Freiheit Europas vor 75 Jahren eher ein Geschäft geworden.

Anlässlich des 75. Jahrestag des D-Day hat das Deutschlandradio am 1.Juni im Rahmen einer „langen Nacht“ ein imponierendes Radio-Feature ausgestrahlt (knapp 3 Stunden !) ausgestrahlt.

Neben historischen Aufnahmen hören wir eine umfassende Dokumentation der damaligen Ereignisse einschließlich aktueller Beiträge zum Thema „Geschichtsvermittlung“.

Eine großartige Leistung des Autors Peter Kaiser:

Peter Kaiser

Peter Kaiser

Peter Kaiser, geboren 1957 in Berlin, Abendstudium Industriefachwirt, war in der Industrie tätig, bis er anfing, für den Rundfunk zu arbeiten. Seitdem Feature, Reportagen, Kritiken, Beiträge und Reiseberichte in allen ARD-Sendern, sowie im SPIEGEL. Verschiedene Texte haben inzwischen Eingang in Abitur-Schulbücher gefunden. Dazu kommen etliche Buchpublikationen, zuletzt: „Element 17“ und „Tief unten. Tief im Flughafen. Tief im BER“.

Was er da in Szene gesetzt hat, ist starker Tobak (nicht nur wegen der Länge) … es ist wieder ein Rückblick in die deutsche Geschichte … die einen wie mich gruseln lässt, schaudern lässt.

Übrigens: Mein Vater, ganz sicher kein überzeugter Nationalsozialist (er war eher eine strammer Anhänger der damaligen Zentrumspartei) brachte es Zeit seines Lebens nicht über sich, diesen Tag als Beginn der Befreiung zu definieren. Für ihn blieb es der Beginn der Niederlage Deutschlands.

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Denkmal am Omaha Beach zur Erinnerung an den D-Day.

Besetzung:
Frank Arnold (Sprecher)
Gilles Chevalier (Voice Over männlich)
Christiane Guth (Voice Over weiblich)
Birgit Paul (Zitatorin)
Jan Uplegger (Zitator)

Autor: Peter Kaiser
Redaktion: Dr. Monika Künzel
Regie: Beate Ziegs:

Sendetermin: 1. Juni 2019 DeutschlandfunkKultur (1./2. Juni 2019) Deutschlandfunk

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Tischset mit Motiven der Landung der Allierten in der Normandie

Titel:
01. Das große Sterben für die Freiheit 2.50.39

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Vier Veteranen des D-Day im Jahr 2019

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Neben der eigentlichen Radiosendung habe ich noch das dazu passende Manuskript wie weitere Informationen zum D-Day beigelegt,.

 

Zur Geschichte des 1. Mai in Deutschland – Ein kleiner Bildergalerie

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Der Erste Mai wird als Tag der Arbeit, Tag der Arbeiterbewegung, Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse oder auch als Maifeiertag bezeichnet. Er ist in Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Belgien, Teilen der Schweiz und in vielen anderen Staaten ein gesetzlicher Feiertag.

Und passend zu diesem nun wirklich nicht unwichtigem Feiertag (einer der wenigen in Deutschland, der keinen christlichen Ursprung hat.) eine kleine Bildergalerie mit historischen 1. Mai Plakaten … Und natürlich darf ob der zuweilen putzigen Plakatmotive geschmunzelt werden:

1897

1897

1899

1899

1900

1900

1919

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1948 und 1951

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2003 + 2006

Man muss natürlich nicht mit allen Themen mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund übereinstimmen (bei der „Kohle-Frage“ würde ich mir z.B. etwas mehr Flexibilität wünschen), aber vieles was für uns heute selbstverständlich ist … kam erst zustande, nachdem die Gewerkschaften auf den Putz gehauen hatten.

Bei der nun folgenden Plakatserie ist auch die Vielfalt der gesellschaftlichen Themen beeindruckend:

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DGB2

DGB

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DGB5

DGB6

DGB7

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DGB9

DGB10

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Wer sich über die Erfolgbilanz des DGB informieren will, kann das hier tun.

Und dann mag ich noch auf das Buch „Zur Geschichte des 1. Mai in Deutschland (1991)“ von Dieter Schuster hinweisen.

Kann man sich hier anschauen.

Dieser alte Beiträge wurde von mir aktualisiert, da der Autor Dieter Schuster am 14. Januar 2019 verstorben ist.

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Michaela Melián – Föhrenwald (2005)

FrontCover1Ich habe in diesem blog schon mal über die Siedlung Föhrenwald berichtet und zwar hier.

Und das ist die Geschichte der Siedlung Föhrenwald:

Das Displaced Person (DP)-Lager “Föhrenwald” bei Wolfratshausen wurde im Frühjahr 1945 von den Amerikanern in den Arbeiterheimen der ehemaligen IG-Farben Munitionsfabrik eingerichtet. Dort waren bereits kurz zuvor die wenigen Überlebenden des Dachauer Todesmarsches untergebracht worden.

In Bayern existierten kurz nach Kriegsende fast 60 solcher Auffanglager für so genannte Displaced Persons. Als DPs bezeichneten die Alliierten Menschen, die infolge des Krieges aus ihren Heimatländern verschleppt, geflüchtet oder vertrieben worden waren. Deutsche Heimatvertriebene zählten nicht dazu.

Die DPs sollten auf die Auswanderung nach Palästina oder in andere Staaten wie USA, Kanada oder Südamerika vorbereitet werden. Die Mehrheit der anfänglich sechseinhalb bis sieben Millionen DPs in Deutschland verließ diese Lager noch bis September 1945. Eine Million Flüchtlinge und Zwangsarbeiter aus Osteuropa, aber auch rund 150.000 jüdische Überlebende blieben. Diese heimatlos gewordenen Opfer des nationalsozialistischen Regimes hatten zum großen Teil ihre übrige Familie in den Konzentrationslagern verloren. Viele konnten wegen des in Polen weiterhin bestehenden Antisemitismus nicht in ihre Heimatorte zurückkehren, die auch größtenteils durch den Krieg zerstört worden waren.

Karte

Das Lager Föhrenwald wurde von den Alliierten ausschließlich für Juden bestimmt. Anfang 1946 lebten dort bis zu 4.000 DPs, im Winter 1951/52 noch immer 2.000. Föhrenwald wurde 1957 als letztes DP-Lager in Deutschland geschlossen. Heute ist es als Ortsteil Waldram der Stadt Wolfratshausen angegliedert. (Quelle: badehauswaldram.de)

Und diese Siedlung für diese geschundenen Opfern des Nazi-Terrors war dann auch für die Künstlerin Michaela Melián Anlass genug,

Michaela Melián (* 15. Juni 1956 in München) ist eine deutsche Künstlerin und Musikerin. Sie ist Mitgründerin der Band F.S.K. und seit 2010 Professorin für zeitbezogene Medien an der Hochschule für bildende Künste (HfbK) in Hamburg.

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Das Gelände von Föhrenwald, ca. 1956

Michaela Melián wuchs in München auf. Sie studierte Bildende Kunst und Musik (Cello) in München und London. Über die Zeitschrift Mode und Verzweiflung lernte sie Ende der 1970er Jahre Thomas Meinecke, Justin Hoffmann und Wilfried Petzi kennen, mit denen sie die Zeitschrift herausgab. 1980 gründeten die vier ihre Band F.S.K., mit der Melián als Sängerin und Bassistin durch Europa und in die USA tourte. Seit Mitte der 1980er Jahre arbeitet sie als Künstlerin, Musikerin und lehrte zuvor an verschiedenen Universitäten: Akademie der Bildenden Künste, München (1998–1999), der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (HfbK, 2006–2008) und an der ETH Zürich (2008–2009).

Michaela Melián 2015

Michaela Melián, 2015

Ihre Produktion, das Hörspiel Föhrenwald, das sich mit dem ehemaligen Lager Föhrenwald beschäftigt, wurde Hörspiel des Monats Juli 2005, gewann im November 2005 den Publikumspreis ARD-Online-Award der ARD-Hörspieltage und wurde mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden 2005 ausgezeichnet. Das Hörspiel wurde Hörspiel des Jahres 2008. 2009 sang sie auf dem Album „Die Entstehung der Nacht“ von der Hamburger Punkband Die Goldenen Zitronen.

Mit ihrem Konzept Memory Loops gewann Michaela Melián 2008 den Kunstwettbewerb der Landeshauptstadt München „Opfer des Nationalsozialismus – Neue Formen des Erinnerns und Gedenkens“. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk/Hörspiel und Medienkunst verwirklicht und als Hörspiel des Jahres 2010 ausgezeichnet. 2012 erhielt Memory Loops den Grimme Online Award SPEZIAL. „Memory Loops – 300 Tonspuren zu Orten des NS-Terrors in München 1933–1945“ basiert auf Transkriptionen historischer und aktueller Originaltöne von NS-Opfern und Zeitzeugen. Michaela Melián entwickelt daraus Collagen aus Stimmen und Musik, die mit der Topographie des Nationalsozialismus in München verknüpft sind. Sie können entweder einzeln mit Standortbezug gehört werden oder in einer Einheit als gestaltetes Hörspiel. Neben den deutschen Tonspuren sind auch 175 Zeitdokumente in Englisch abrufbar.

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Melián lebt mit Ehemann Thomas Meinecke in Oberbayern.

Typisch für Meliáns Arbeiten sind Verbindung von Kunstobjekten und Klang. Ähnlich wie in der Musik von F.S.K. greift sie historische Geschichten, die oft auf eine bestimmte örtliche Gegebenheit bezogen oder mit einer bestimmten musikalischen Assoziation verbunden sind, auf und verfremdet sie, so dass von der ursprünglichen Assoziation nur überlagerte Spuren übrig bleiben. (Quelle: wikipedia)

Booklet06ASo eine Hörbuch nennt man heutzutage wohl „oral history“ und viel eindringlicher geht es nicht mehr:

Es klingt wie Hohn: Eine von Nationalsozialisten Ende der 30er Jahre erbauten Musterwohnsiedlung namens „Föhrenwald“, etwa dreißig Kilometer südlich von München gelegen und für Zwangsarbeiter der nahen Munitionsfabrik gedacht, diente nach dem Zweiten Weltkrieg als exterritoriale Siedlung für „Displaced Persons“ jüdischer Abstammung. Menschen am falschen Ort – Verschleppte oder Zwangsumgesiedelte, Überlebende des Holocaust, die auch in Nachkriegsdeutschland eigentlich nicht erwünscht waren und darauf warteten, endlich in einen neu zu gründenden jüdischen Staat auswandern zu können. Sie „durften“ mit einer geringfügigen Veränderung ihres Status´ hinter genau dem Stacheldraht verbleiben, den die Zwangsarbeiter der Rüstungsindustrie während der Naziherrschaft täglich vor Augen hatten.

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In dieser Siedlung wurden die Straßen und Plätze mehrmals umbenannt. Der einstmalige „Adolf-Hitler-Platz“ hieß beispielsweise später „Roosevelt Straße“ und schließlich „Seminarplatz“. Das Camp existierte bis 1957.Die wechselhafte Realität animierte die Künstlerin und Musikerin Michaela Melián zu dem multimedialen Projekt „Föhrenwald“, dessen Hörspielpart 2005 vom Bayerischen Rundfunk produziert wurde. Melián erhielt dafür den „Online Award 2005“ der ARD-Hörspieltage. Darüber hinaus wurde es von der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste in Frankfurt im Juli 2005 als Hörspiel des Monats ausgezeichnet. Im Mai 2006 erhielt die Arbeit den „Hörspielpreis der Kriegsblinden“.Individuelle, professionelle Sprecherinnen und Sprecher erzählen vom Lagerleben: Erinnerungen von Zwangsarbeiterinnen und -arbeitern sowie Berichte aus der Entstehungszeit der Siedlung. Das Ganze sachlich und ohne große Emotionen. Der ständige Fluss der Musik lässt kontinuierlich die Lebenslinien einzelner namenloser Schicksale im Hintergrund vorbeiströmen. Fragmente aus den Werken von Bach, Schubert, Mendelssohn-Bartholdy und Beethoven werden kollagiert zu einem Ambient-Soundtrack, der beinahe tranceartige Stimmung erzeugt. (Klaus Hübner)

Kurz und bündig: Ein kleines und zugleich großes Meisterwerk !

Booklet04ABesetzung (Sprecher):

Philip Götz – Leonie Hofmann – Gabriel Hecker – Marion Breckwoldt – Peter Brombacher – Eva Gosciejewicz – Hans Kremer – Anna Barbara Kurek – Stefan Merki – Stefan Zinner

Musik: Michaela Melián + Carl Oesterhelt

Realisation: Michaela Melián

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Hauptgebäude Föhrenwald, ca. 1956

Titel:
01. Föhrenwald 50.40

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Nach Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das ehemalige Zwangsarbeiterlager Föhrenwald von den Amerikanern in ein DP-Lager umgewandelt. Diejenigen, die den Holocaust überlebt hatten und zu schwach, zu krank oder zu arm waren, um Deutschland, das Land der Täter, sofort zu verlassen, fanden hier eine Unterkunft. Föhrenwald wurde erst 1957 geschlossen, es existierte länger als die anderen DP-Lager in Bayern.

Die Umbenennung von Straßen und Plätzen bei wechselnden politischen oder hierarchischen Veränderungen dient ganz vorneweg einer auch optisch favorisierten Hegemonie neuer Machtverhältnisse. Man kann das in Diktaturen genauso beobachten wie in Volksdemokratien oder adliger Herrschaftsmacht. Sehr deutlich wird diese Praxis im Hörspiel „Föhrenwald“ von Michaela Melián herausgestellt.

DeepThought – Asterix und der Kampf um´s Kanzleramt (2005)

TitelEs gibt ja diverse „Asterix“ Raubbdrucke und für heute habe ich mal einen „neueren“ herausgesucht, nämlichen einen Raubdruck aus dem Jahr 2005.

Und dieser Raubdruck fand dann auch das Interesse der Spiegel-Redaktion:

Vor fast drei Jahrzehnten, als sich die frei marodierenden Späthippie-Haufen mit Anti-AKW-lern, Früh-Autonomen, Öko-Punks, Friedensbewegten und stockkonservativen Ackerschützern und Feldhamsterumsetzern langsam und basisdemokratisch Richtung Partei diskutierten, da war die Copyright-Verletzung im Dienste der „politischen Arbeit“ noch eine fest etablierte Sitte und Tradition. Verballhornte Seyfried- und verfremdete Asterix-Comics gab es eigentlich zu jeder Gelegenheit. „Asterix und das Atomkraftwerk“ gehört bis heute zu den begehrtesten Sammlerstücken für Comic-Fans.

Das Rezept ist immer dasselbe: Man nehme Stückchen aus den Originalcomics, montiere und betexte sie neu und bringe sie in Umlauf. Früher ging das per Fotokopie (gegen Unkostenbeitrag), doch nie war das einfacher als heute: Per PDF reist gerade „Asterix und der Kampf ums Kanzleramt“ durchs Land – natürlich ohne echtes Impressum, Verfasserhinweis oder ähnliches.

„DeepThought“ nennt sich der Missetäter, der diese 44-Seiten-Polit-Veräppelung in Umlauf gebracht hat, und wer das ist, weiß auch unsere Redaktion nicht. Kein Wunder, hat der Verfasser doch dafür gesorgt, dass diese kreative Urheberrechtsverletzung von einem zum anderen unbescholtenen Bürger weiter gegeben wird: „Diese Asterixausgabe“, gab er seinem Werk mit auf den Weg, „darf im Internet per ftp oder mail beliebig oft verteilt werden.“

Das stimmt natürlich nicht. Sollten auch Sie in den nächsten Tagen in Web, Mail, P2P-Börse oder Newsgroup noch über die Abenteuer von Schrödix, Angela Merktnix und dem grässlichen Guidefix stolpern, tun Sie nichts, was Sie bereuen würden. Denn unwahrscheinlich ist es nicht, dass Ihnen dieser falsche Asterix unterkommt: Allein ein Check bei Google zeigt, wie weit verbreitet das Ding schon ist. (Frank Patalong; Spiegel, September 2005)

Und das abschließende Spiegel Urteil lautet dann: Schick gemacht: Die Polit-Parodie hat sogar Asterix-typischen Wortwitz !

Beispiel01
Beispiel02

Beispiel05

Beispiel07
Beispiel08
Beispiel09
Beispiel10Wie die Wahl dann letztendlich ausgegangen ist, ist hinlänglich bekannt:

Bundestagswahl 2005

Von diesen Werten können CDU und SPD heute nur noch träumen … und die Grünen grinsen sich eins … zumindest zur Zeit !

 

Und hier geht´s zur Präsentation:

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Andrea Schmidt-Niemeyer – Frauen zwischen Petticoat und Werkbank (2001)

TitelDass Dissertationen (diese hat 340 Seiten !) immer so sperrige Titel haben müssen ! Denn eigentlich heißt diese Dissertation: „Frauen zwischen Petticoat und Werkbank – Geschlechterverhältnisse in der deutschen Nachkriegsgesellschaft – Eine Analyse anhand exemplarischer Paardarstellungen (Schwerpunkt 1945-1960).“ Aber das ist auch nur eine Marginalie im Vergleich zu dem, was diese Dissertation aus dem Jahr 2001 zu bieten hat:

„Die vorliegende Arbeit versucht anhand des Motivs der Paardarstellungen in der Bildenden Kunst die Frage zu beantworten, ob und inwieweit sich die Sozialisation der Frauen in der Nachkriegszeit in den beiden deutschen Staaten unterscheidet. Bildanalysen und Exkurse, die z.B. die rechtliche Stellung der Frauen in der DDR und der BRD genauer untersuchen, wechseln dabei einander ab, sollen sich gegenseitig ergänzen und erweitern. Da in den frühen bundesrepublikanischen Jahren die ungegenständliche Kunst vorherrschend war, sind in manchen Zeitbereichen die DDR-Beispiele quantitativ überlegen – das wird u.a. dadurch etwas ausgeglichen, dass bei der „West-Kunst“ noch Bildmaterial aus dem Film- und Werbebereich hinzugezogen wird. Im Gesamten ist die Arbeit chronologisch gegliedert und dann nochmals in verschiedenen Themenschwerpunkten (Trümmerfrauen, Liebespaare, Artistendarstellungen o.ä.) unterteilt.“

Andrea Schmidt-Niemeyer leistet sich am Anfang ihrer Arbeit den notwendigen Luxus, auf die „Geschlechterkonstellationen in den dunklen Jahren des Nationalsozialismus“ hinzuweisen und bereits da springt einen geradezu diese großartige Liebe zum Detail an.

Beispiel01Und so geht es dann weiter. Mit Akribie studiert sie die Geschlechterverhältnisse jener Jahre anhand der darstellender Kunst und es ist einfach nur ein Genuss, dieses Werk zu lesen .. das kann man auf einmal kaum bewältigen, aber in Häppchen ist das möglich und mehr als gewinnbringend für jemanden, der sich für geschichtliche Entwicklungen – die ja auch ihren Bedeutung für private Beziehungen hat – interessiert.

Und ganz besonders imponiert hat mir ihr Schluss-Plädoyer:

Beispiel02

Und nun noch ein paar Illustrationen (insgesamt sind es 166 Illustrationen) aus dieser mehr als wertvollen Dissertation (leider in eher geringer graphischer Qualität, das ist aber auch der einzige Schwachpunkt dieser Dissertation):

Beispiel03
Beispiel04
Beispiel05
Beispiel06
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Beispiel08
Beispiel09
Beispiel10
Beispiel11
Beispiel12

Nun aber zur Präsentation:

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Sabine Ferenschild – Am Anfang war es schwer – Migrantinnen erzählen aus ihrem Leben (2013)

Titel„Die im dunklen sieht man nicht“ … jene berühmte Brecht-Zeile ist ja nicht nur allseits bekannt, sondern auch weiterhin gültig, gerade in dieser Zeit. Von daher schadet es ganz sicher nicht, sich immer wieder mal mit den Realitäten jener Menschen zu beschäftigen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Das hilft auch, eigene Themen ein wenig zu relativieren, wobei ich damit keinesfalls eine unkritische Haltung gegenüber der eigenen Biographie noch gegenüber den z.T. skandalösen Zuständen in unserem Land das Wort reden möchte.

Und deshalb lege ich allen diese Broschüre ans Herz:

In der neu erschienenen Studie “´Am Anfang war es schwer.´ Migrantinnen erzählen aus ihrem Leben” richtet SÜDWIND den Blick auf das Leben und die Erfahrungen von Migrantinnen in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland. Es berichten 20 Frauen aus Nicht-EU-Staaten von ihrer Migrationserfahrung, aber auch von ihrem Leben im Herkunftsland und den Beweggründen für ihren Aufbruch.

 “Am Anfang war es schwer.” So lautete eine häufig formulierte Aussage der Frauen aus Afrika, Amerika, Asien und Europa, die sich vornehmlich auf das Ankommen in Deutschland bezog. Eine zum Teil fremde Sprache und weitere Herausforderungen, wie der Einstieg in die Arbeitswelt und kulturelle Unterschiede, prägten die Anfangszeit der Frauen in Deutschland.

Die Studie präsentiert die Geschichten der Migrantinnen in Porträtform. Die Porträts zeigen, dass eine Entscheidung zur Migration oft über viele Jahre reift, bis in Kindheitserfahrungen zurückreichen kann und in der Regel vielfältige Ursachen hat. Die Problematik zurückgelassener Kinder, die Schwierigkeiten, in Deutschland den Aufenthaltsstatus zu sichern, die andauernde Frage “Wo ist meine Heimat?” und die große Verantwortung für die Zukunft der Kinder sind weitere Aspekte, die aus den Porträts aufscheinen.

Dr. Sabine Ferenschild

Dr. Sabine Ferenschild

“Die persönlichen Erzählungen der Frauen sind zwar nicht repräsentativ, doch stellen die geschilderten Lebenswege gängige Kategorien und Annahmen zu Migration und Entwicklung, Zuwanderung sowie Integration in Frage”, so die Autorin der Studie, Dr. Sabine Ferenschild. “Ein erleichterter Zugang zum Arbeitsmarkt und vor allem die Anerkennung von Abschlüssen von MigrantInnen, stellen ein hohes nicht genutztes Potenzial dar. Beides würde gleichzeitig die Wertschätzung und Anerkennung der zugewanderten Menschen erhöhen.”

Ein Serviceteil mit Kontaktdaten von Organisationen und Netzwerken von und mit MigrantInnen in Deutschland, die sich in unterschiedlichen Bereichen, wie Beratung, Bildung, Arbeitsrechten, Frauen und Gesundheit engagieren, rundet die Studie ab. So bietet die Publikation die Möglichkeit sich weiter über die in der Studie angesprochenen Themen zu informieren, AnsprechpartnerInnen zu finden oder einfach Orte zu entdecken, an denen man sich austauschen kann.

„Eine Studie wie die hier vorliegende hilft Lesenden, den Gesichtern aus den Nachrichten eine Hintergrundgeschichte zu geben. Es sind nur 20 Geschichten, verschwindend wenig, betrachtet man die Zahlen der Migrantinnen und Migranten, die nach Deutschland kamen und kommen. Jedoch kann man sich beispielhaft in Situationen versetzen – lässt man sich darauf ein – die vielleicht ein leises Gefühl dafür entwickeln lassen, warum und wie Migrantinnen ihre Heimat verlassen um in Deutschland ein anderes, vielleicht besseres Leben führen zu können.“ (Juliana Hilf)

Und es kann darüber hinaus nicht schaden, sich auch mit dieser engagiertem Südwind Stiftung für Ökomonie und Ökumene, Siegburg zu beschäftigen …

Und wie immer hier ein paar Beispiele aus der Broschüre (64 Seiten):

 

Beispiel03

 

Beispiel01
Beispiel02
Beispiel04
Beispiel07
Beispiel05
Beispiel08
Beispiel06
Beispiel09
Beispiel10

 

Und hier geht´s zur Präsentation:

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Beispiel11

Bernt Engelmann – Trotz alledem – Deutsche Radikale 1777 – 1977 (1977)

Und jetzt wird es mal wieder höchste Zeit eine Lanze zu brechen, diesmal für Bernt TitelEngelmann:

Bernt Engelmann (* 20. Januar 1921 in Berlin; † 14. April 1994 in München), ein Urenkel Leopold Ullsteins, war ein deutscher Schriftsteller und Journalist.
Engelmann 1987 (rechts), zusammen mit Hermann Kant

Engelmann schloss sich gegen Ende der Diktatur des Nationalsozialismus einer Widerstandsgruppe an, wurde zweimal von der Gestapo verhaftet und 1944/45 wegen „Judenbegünstigung“ in den Konzentrationslagern Flossenbürg und Dachau inhaftiert.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann er ein Journalismus-Studium. Während dieser Zeit schrieb er für Gewerkschaftszeitungen. Danach war er als Reporter und Redakteur zunächst beim Spiegel, später beim NDR-Magazin Panorama tätig. In der Zeit von 1966 bis 1967 publizierte er, gemeinsam mit Gert von Paczensky, die Zeitschrift Deutsches Panorama.

Ab 1962 arbeitete Engelmann als freier Schriftsteller. Er verfasste hauptsächlich Sachbücher. In seinen „Anti-Geschichtsbüchern“ verwendete er ein Geschichtsbild „von unten“; nicht die Herrschenden standen im Fokus seiner Geschichte(n), sondern die Beherrschten. Daneben schrieb Engelmann auch zwei Romane mit realem Hintergrund: In Großes Bundesverdienstkreuz beschäftigte er sich mit dem wirtschaftlichen Aufstieg des Industriellen Fritz Ries und dessen Einfluss auf ranghohe Politiker. In seinem Buch Hotel Bilderberg beschrieb er die Entstehung der westlichen Nachkriegseliten am Beispiel der Bilderberg-Konferenz, organisiert von Bernhard zur Lippe-Biesterfeld (der „Prinz der Niederlande“). Insgesamt verfasste er rund 50 Bücher mit einer Gesamtauflage von über 15 Millionen Exemplaren weltweit.

Das SPD-Mitglied Engelmann war von 1977 bis November 1983[1] Vorsitzender des Verbands deutscher Schriftsteller (VS). 50 Schriftsteller, darunter Heinrich Böll, Günter Grass, Sarah Kirsch und Siegfried Lenz unterzeichneten Ende 1983 eine Erklärung, in der sie seinen Rücktritt forderten. Anlass war ein Telegramm, das Engelmann als Vorsitzender des Verbandes deutscher Schriftsteller gemeinsam mit dem westdeutschen P.E.N.-Club an den polnischen General Wojciech Jaruzelski geschickt hatte. Darin hatte er gegen die Auflösung des polnischen Schriftstellerverbandes protestiert und „die umgehende Zulassung“ eines Verbandes gefordert, „der die Interessen der Autoren“ vertritt. Diese Forderung wurde später von Günter Grass als die Aufforderung gegeißelt, „einen Verband von Quislingen“ (Kollaborateuren) „ins Leben zu rufen“. Außerdem wurde Engelmann vorgeworfen, zu nachgiebig gegenüber der polnischen Diktatur gewesen zu sein. Nach Hubertus Knabe war der Kernsatz: „Bernt Engelmann hat von uns kein Mandat, als Vorsitzender des VS Kollegen Zensuren zu erteilen und Denkverbote auszuteilen.“ Von 1972 bis 1984 gehörte Engelmann dem Präsidium des westdeutschen PEN-Zentrums an, daneben war er langjähriges Mitglied der IG Metall. Er setzte sich für die soziale Absicherung freier Journalisten und Schriftsteller ein. Mit auf seine Initiative geht die Künstlersozialversicherung zurück.

Bernt Engelmann 1987 (rechts), zusammen mit Hermann Kant:

Bert Engelmann 1987 (rechts), zusammen mit Hermann Kant

1984 wurde er mit dem Heinrich-Heine-Preis des Ministeriums für Kultur der DDR ausgezeichnet. Wegen seiner Kontakte als VS-Funktionär zum Schriftstellerverband der DDR war er z. T. umstritten.

Als der von Engelmann vertretene Presseausschuß Demokratische Initiative 1978 in einer Broschüre auf die Tatsache verwies, Franz Josef Strauß sei während des Dritten Reiches Nationalsozialistischer Führungsoffizier gewesen, reagierte Strauß mit der Äußerung, er führe „gegen Ratten und Schmeißfliegen“ keine Prozesse, die insbesondere vor der Bundestagswahl 1980 für politische Kontroversen sorgte. Edmund Stoiber wiederholte den Vergleich 1980 als „ausschließlich“ gegen Engelmann gerichtet und seine „seit Jahrzehnte[n] geführten ‚Verleumdungs- und Denunziationskampagnen‘ gegen die CSU und ihren Vorsitzenden“. Gert Heidenreich verfasste 1981 eine Dokumentation unter dem Titel Die ungeliebten Dichter. Die Ratten-und-Schmeißfliegen-Affäre, zu der Engelmann das Nachwort beisteuerte.

Anfang der 90 Jahre stand er in der Kritik, da er aus der DDR vom Ministerium für Staatssicherheit zugespieltes Material für seine Bücher verwendet hatte. In der Diskussion wurde die Herkunft des Materials kritisiert und teilweise seine Richtigkeit in Frage gestellt. Die Welt berichtete am 19. Juni 2004 mit Dokumentenzitaten, dass er seit 1982 beim Ministerium für Staatssicherheit als Inoffizieller Mitarbeiter „Albers“ auf einem Statistikbogen der Rosenholz-Dateien registriert gewesen sei, und nach Günter Bohnsack von DDR-Drehbuchautor Karl Egel angeworben sein soll.

Engelmanns Grab befindet sich auf dem Friedhof in Rottach-Egern, wo er auch zuletzt lebte. (Quelle: wikipedia)

Reisepass

Nun aber zu diesem Buch, das zwar nicht so eingeschlagen hat, wie seine beiden „Anti-Geschichtsbücher“, dennoch aber ebenfalls seinen ganz speziellen Blick auf Gesichte mehr als eindrucksvoll demonstriert:

Trotz alledem. Deutsche Radikale 1777-1977 1977 ist ein Buch über jene, die durch ihre demokratische und freiheitliche Haltung von den Herrschenden als »Staatsfeinde« geächtet und verfolgt wurden – von dem Philosophen Johann Gottlieb Fichte bis zum Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky.

„Die Geschichte der deutschen „Radikalen“ ist von auffallenden Widersprüchen gekennzeichnet: Während man die einen verschwieg und vergaß, setzte man den anderen – unter Ignorierung ihrer Radikalität – später Denkmäler. Gemein ist ihnen lediglich, daß man sie zu Lebzeiten verfolgte, unterdrückte, einkerkerte oder zumindest „maßregelte“. So wurde der Dichter Christian Friedrich Daniel Schubert 1777 auf Befehl des Herzogs von Württemberg entführt und anschließend zehn Jahre auf der Festung Hohenasperg gefangen gehalten. Immanuel Kant legte die preußische Obrigkeit Zurückhaltung nahe – „widrigenfalls Ihr Euch bei fortgesetzter Renitenz unangenehmer Verfügungen zu gewärtigen habt“. Und Johann Gottlieb Fichte hatte vorsorglich auf das Titelblatt einer Veröffentlichung schreiben lassen: „Eine Schrift , die man erst zu lesen bittet, ehe man sie confiszirt“.

Im 19. Jahrhundert verfuhr man nicht zimperlicher mit denen, die demokratische Freiheiten und soziale Gerechtigkeit forderten: Georg Büchner mußte ins Ausland fliehen, Robert Blum wurde erschossen, die bevorzugte Strafe für andere Liberale und Linke war die Festungshaft . „Für einen Witz: ein Jahr Gefängnis, für ’ne Erzählung: dritthalb Jahr’ – so trüb stand niemals dein Verhängnis, so hoch flog, Deutschland, nie dein Aar“, dichtete der Dramatiker Oskar Panizza. In unserem Jahrhundert eskalierte dann vollends die Gewalt gegen den Geist: Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Gustav Landauer und Erich Mühsam wurden ermordet, Carl von Ossietzky zu Tode gequält und 1933 schließlich, was Rang und Namen in der deutschen Literatur und Kunst hatte, ins Exil getrieben. Indem Bernt Engelmann die Geschichte jener Männer und Frauen erzählt, die in den letzten 200 Jahren wegen ihrer freiheitlichen Gesinnung verfolgt wurden, zeigt er nicht nur die Geistlosigkeit, Intoleranz und Überheblichkeit der jeweiligen Obrigkeiten, er macht auch deutlich, wie vergeblich deren Anstrengungen letztlich waren. Denn – wie Goethe 1831 sagte – es geht „am Ende doch nur vorwärts“. (Quelle: Vorwort des Buches)

Es mag ja sein, dass Historiker über Engelmann´s Werke die Nase rümpften ob seiner „Partilichkeit“ … mich hat seine Sicht der Dinge „damals“ mehr als geprägt und bis heute bleibe ich dabei: Wertfreie Geschichtsdarstellung ist ein Ding der Unmöglichkeit … und von daher ist Bert Engelmann diesbezüglich einer meiner wichtigsten Prägungen diesbezüglich (ich habe allerdings keine Ahnung, ob er sich für den wilden Beat der 60er Jahre begeistern konnte *ggg). Und von daher will und werde ich seine Werke hier immer wieder mal würdigen und den Lesern dieses blogs dringend ans Herz legen. Beispiuelhaft nicht nur seine Haltung, sondern auch seine Akribie, mit der er Geschichte aufarbeitete.

Hier ein paar Illustrationen aus dem Buch:

Umschlagseite von J. G. Fichtes 1799 in der Cottaischen Buchhandlung erschienenen Schrift »Appellation gegen die Anklage des Atheismus«.

Umschlagseite von J. G. Fichtes 1799 in der Cottaischen Buchhandlung erschienen Schrift
»Appellation gegen die Anklage des Atheismus«.

»An meinen König« von Hoff mann von Fallersleben in der Handschrift des Dichters. (Umschrift im Anhang) (Kann heute auch keiner mehr lesen)

»An meinen König« von Hoff mann von Fallersleben in
der Handschrift des Dichters. (Umschrift im Anhang) (Kann heute auch keiner mehr lesen)

Heinrich Heine (Stich von E. Mandel nach einer Zeichnung)

Heinrich Heine (Stich von E. Mandel nach einer Zeichnung)

Auszug aus dem »Sozialistengesetz« vom 21. Oktober 1878

Auszug aus dem »Sozialistengesetz« vom 21. Oktober 1878

Faksimile einer Ansichtskarte von Karl Liebknecht aus der Festung Glatz

Faksimile einer Ansichtskarte von Karl Liebknecht aus der Festung Glatz

Kurt Tucholsky. (Lithographie von E. Stumpp, 1930)

Kurt Tucholsky. (Lithographie von E. Stumpp, 1930)

Karikatur von George Grosz: »Vertreter der herrschenden Klasse«

Karikatur von George Grosz: »Vertreter der herrschenden Klasse«

Interessant auch die damalige Rezeption dieses Buches:

"Spiegel - Besprechung" aus dem Jahr 1977 (Asuzug; der gesamte Artikel sowie ein Beitrag aus der "Zeit", ebenfalls 1977, liegt der Präsentation bei)

„Spiegel – Besprechung“ aus dem Jahr 1977 (Auszug; der gesamte Artikel sowie ein Beitrag aus der „Zeit“, ebenfalls 1977, liegt der Präsentation bei)

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