Hot Dogs – Bierzelt Party (1973)

FrontCover1.JPGVermutlich waren sie die erste bayerische (Dixie) Kapelle, die sich bundesweit einen Namen machte …

Die Hot Dogs waren eine Münchener Dixieland-Jazzband, die seit Ende der 1950er-Jahre durch deutsche bzw. bayerische Volkslieder im New-Orleans- bzw. Dixieland-Stil populär wurde.

Die Hot Dogs waren ursprünglich eine Münchener Dixieland-Jazzband, die vor allem durch verjazzte bayerische Lieder und andere volkstümliche Musik in ganz Deutschland bekannt wurde. Sie wurden 1955 von Studenten der Technischen Universität (damals Technische Hochschule, abgekürzt „TH“) und Schülern des Maximilians-Gymnasiums als „TH Hot Dogs“ gegründet. Der Name wurde bald in „New Orleans Hot Dogs“ geändert, um den bevorzugten Jazzstil der Band deutlich zu machen. (Quelle: wikipedia)

Die ganze Geschichte kann man dann hier lesen.

Auf jeden Fall standen die Burschen der Hot Dogs damals voll im Saft … und so zelebrierten sie Medley aus sage und schreibe 41 Hits aus dem deutschen Liederut (na gut, ein paar alte Dixie Nummern sind auch dabei).

Muss man nicht haben (wenngleich selbst bei diesenAufnahmen immer wieder die Professionalität der Musiker durchblitzt), aber meine Gedanken wanderten bei dieser Musik doch glatt in die Zeit der Gartenparties … mit den Männern, die am grill herumstehen und dann all den feschen Mädchen … und dann diese Musik … so war das halt damals …  in bestimmten Kreisen.

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Alternatives Front + Back Cover

Besetzung:
Bernhard Etzel (trombone)
Herbert Liedl (bass)
Michael Meister (banjo)
Hermann (Miltz)
Franz Müller (trumpet)
Ludwig Niedermeyer (clarinet, vocals)
Gerhard Sterr (piano)

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Titel:

01. Bierzelt Party (Teil 1) (15.44)
01.01. Grüß euch Gott (aus „Der Vogelhändler“) (Zeller) 0.10
01.02. Das Wandern ist des Müllers Lust (Zöllner/Müller) 1.02
01.03. Mädel Ruck, Ruck, Ruck (Traditional) 1.12
01.04. O du wunderschöner deutscher Rhein (Traditional) 1.10
01.05. Horch, was kommt von draußen rein (Traditional) 1.10
01.06. Üb immer treu und Redlichkeit (Hölty) 0.35
01.07. Der Mai ist gekommen (Geibel/Lyra) 1.10
01.08. Heute geht es an Bord (Traditional) 0.34
01.09. Gaudeamus Igitur (Traditional) 0.14
01.10. Bier her (Traditional) 0.17
01.11. Drei Lilien (Traditional) 0.39
01.12. Lang, lang ist’s her (Traditional) 0:34
01.13. Lore (Traditional) 0.44
01.14. Glory Hallelujah (Traditional) 0.53
01.15. Jetzt trink ma no a Flascherl Wein (Lorenz) 1.07
01.16. Der treue Husar (Traditional) 1.05
01.17. Mus i denn (Traditional) 1.28
01.18. Ein Prosit (Traditional) 1.10

02. Bierzelt Party (Teil 2) (15.16.)
02.01. Te Deum (Charpentier) 0.19
02.02. Ein Jäger aus Kurpfalz (Traditional) 1.01
02.03. Es steht ein Wirtshaus an der Lahn (Traditional) 0.17
02.04. In einem Polenstädtchen (Traditional) 0.31
02.05. Ein Vogel wollte Hochzeit feiern (Traditional) 0.18
02.06. Alle Vögel sind schon da (Traditional) 0.25
02.07. Im Wald und auf der Heide (Gehricke/Bornemann) 0.53
02.08. Die Lorelei (Silcher/Heine) 1.37
02.09. Du, du liegst mir im Herzen (Traditional) 0.37
02.10. Eine Seefahrt, die ist lustig  (Traditional) 0.27
02.11. Heideröslein (Traditional) 0.41
02.12. Gloryland  0.30
02.13. Oh, du lieber Augustin (Traditional) 0.18
02.14. Waldeslust (Traditional) 0.41
02.15. Ähnchen von Tharau (Silcher) 0.17
02.16. Wem Gott will rechte Gunst erweisen (Traditional) 0.35
02.17. Geh’n wir mal rüber (Traditional) 0.37
02.18. Im Wald, da sind die Räuber (Traditional) 0.27
02.19. Am Brunnen vor dem Tore (Schubert) 0.40
02.20. Ein Heller und ein Batzen (v.Schlippenbach) 0.50
02.21. When The Saints Go Marching In (Traditional) 0.53
02.22. Bierjazz-Stomp (Etzel/Sterr) 1.40
02.23. Blues-Coda (Etzel/Sterr) 0.25

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Hot Dogs – Königlich Bayerischer Bierjazz (1972)

frontcover1Und weiter geht´s mit dem närrischen Treiben.

Vermutlich waren sie die erste bayerische (Dixie) Kapelle, die sich bundesweit einen Namen machte …

Die Hot Dogs waren eine Münchener Dixieland-Jazzband, die seit Ende der 1950er-Jahre durch deutsche bzw. bayerische Volkslieder im New-Orleans- bzw. Dixieland-Stil populär wurde.

Die Hot Dogs waren ursprünglich eine Münchener Dixieland-Jazzband, die vor allem durch verjazzte bayerische Lieder und andere volkstümliche Musik in ganz Deutschland bekannt wurde. Sie wurden 1955 von Studenten der Technischen Universität (damals Technische Hochschule, abgekürzt „TH“) und Schülern des Maximilians-Gymnasiums als „TH Hot Dogs“ gegründet. Der Name wurde bald in „New Orleans Hot Dogs“ geändert, um den bevorzugten Jazzstil der Band deutlich zu machen. 1966 hatte die Band ihren ersten großen Erfolg mit Ja, so warn´s, die alten Rittersleut. Dieses von Karl Valentin geschriebene Lied wurde immer wieder um neue, oft unmoralische Strophen erweitert, die von Auftritt zu Auftritt variiert wurden. Als die Band ab etwa 1970 zur Profiband wurde, bürgerte sich als Bandname die Kurzform „Hot Dogs“ ein. Im Jahre 2004, nach fast 50 Jahren, lösten sich die Hot Dogs auf. Sie waren damit die erfolgreichste deutsche Dixielandband, und ihre Musiker gehören zu den ganz wenigen Jazzmusikern, die von ihrer Musik bis ins Rentenalter leben konnten.

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Hauptmotor der Band war von Anfang an der Pianist Dr.-Ing. Gerhard Sterr (verstorben Oktober 2011 in München) mit Arrangements und eigenen Kompositionen sowie in den geschäftlichen Angelegenheiten. Er war es auch, der früh anfing, bayerische Stücke (Tölzer Schützenmarsch, Wildschütz Jennerwein) in das Repertoire der Band einzubringen, weil viele berühmte New-Orleans-Jazz-Stücke, und nicht nur die, einen ähnlichen Ursprung hatten, und legte damit den Grundstein für den späteren Erfolg über die Grenzen Münchens hinaus. Mit der Professionalisierung der Band wurde er dann auch formal der Bandleader.

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Die New Orleans Hot Dogs im „Jazzkeller“ (v.l.n.r.): Malte Sund (tb), P.G. Dotzert (bj), Rolf Maurer (dr), Chico Smazoni (b), Fritz Dünckelmayer (co), Gerhard Sterr (p), „Wiggerl“ Niedermeier (cl)

Nach der Auflösung der Band führte ihr Klarinettist und Sänger, Ludwig Niedermeier (verstorben November 2010 auf Teneriffa), mit einigen Ehemaligen die Band als Münchener Amateurjazzband weiter, unter verschiedenen Bandnamen, in denen aber das „hot“ nie fehlte.(Quelle: Wikipedia)

 

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Als dieses Album 1972 erschien waren die Hots Dogs vermutlich auf dem Zenit ihres Erfolges. Denn Anfang der 70er Jahre veröffentlichten die Hot Dogs quasi ein Album nach dem anderen …

Und auch hier begegnen wir alle Zutaten … die die Hot Dogs so populär gemacht haben: bayerische Hinterfotzigkeiten, schaurige Moritaten und Geschichten, viel derb-unzüchtiges Zeug. Und man bediente sich dabei nicht nur aus dem Fundus traditionell-bayerischer Melodien, sondern auch Komponisten wie Strauß, Silcher („Lorelei“) oder Komzak („Erzherzog Albrecht Marsch“) mussten für den so ganz speziellen Sound der Hot Dogs herhalten.

Sie wurden quasi musikalisch verballhornt und das klingt einfach nur gut, denn neben all dem Blödsinn, den die Hot Dogs veranstalteten, waren sie darüber hinaus auch noch ziemlich gute Musiker !

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Besetzung:

Bernhard Etzel (trombone)
Herbert Liedl (bass)
Michael Meister (banjo)
Hermann (Miltz)
Franz Müller (trumpet)
Ludwig Niedermeyer (clarinet, vocals)
Gerhard Sterr (piano)

booklet

Titel:
01. Spanisches Abenteuer (Traditional/Costa) 3.36
02. Radetzky Rag (Strauß) 3.44
03. Ja, mia san mit’m Radl da (Traditional/Schambeck) 3.35
04. Die Lorelei (Silcher) 2.55
05. Schuld is‘ ganz alloane’s Bier (Sterr/Schambeck) 3.33
06. Der Stolz von der Au (Junker/Krebs) 3.16
07. Die Weißbierlilli (Sterr) 4.01
08. Erzherzog Albrecht Marsch (Komzak) 2.06
09. Jetz‘ trink‘ ma alle no‘ a Maß (Etzel/Lorenz) 3.28
10. Der schöne Arthur (Sterr)
11. Räuber-Rhapsodie (Traditional) 3.10
12. Der Fensterputzerkare (Hönle/Krebs) 4,23

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