Udo Jürgens – Seine 40 größten Erfolge (1976)

FrontCover1Über den Udo Jürgens bin ich heute eigentlich nur durch Zufall gestolpert. Ich war gerade dabei mich mit dem dem längst verstorbenen Joachim Fuchsberger zu beschäftigen, da ist mir wieder eingefallen, dass dieser Fuchsberger hat auch so einige Texte für Udo Jürgens Kompositionen verfasst hat. Und dann habe ich mich an diesen raren Sampler aus dem Jahr 1976 erinnert, der von K-Tel Records veröffentlicht wurde.

Die Udo Jürgens Fan-Seite schreibt dazu:

„Mit insgesamt drei verschiedenen Covers, wovon bei den „roten“ nur die Backcovers unterschiedlich sind, hatte K-Tel 1976 versucht, die 40 größten Erfolgen von Udo Jürgens „an den Mann zu bringen“. Eine an und für sich gute Zusammenstellung der populären Songs – es fehlt kaum ein Hit darauf und es wurden auch Lieder einbezogen, die erst wenige Monate zuvor erschienen sind (z.B. „Ein neuer Morgen“).
Das blaue Cover ist das in der Erstauflage erschienene und ist etwas rarer, da es nach kurzer Zeit durch das rote ersetzt wurde.“

Udo Jürgens + Joachim Fuchsberger (2004)

Für absolute Udo Jürgens Sammler ist vielleicht noch die Information von Interesse, dass auf diesem Album der Titel „Rot blüht der Mohn“ in der Maxi-Version vorliegt, und dass der Titel „Die Sonne und Du“ in der (längeren) CD-Fassung gepresst wurde.

Aber das nur am Rande …

In meiner letzten Präsentation von Udo Jürgens (eine seltene italienische Single: hier) schrieb ich ja:

„Ich mache gar keinen Hehl daraus, dass ich Udo Jürgens für den bedeutendsten Schlager-Sänger aus deutschen Landen halte. Nicht nur, weil er als einer der wenigen die Kunst der Komposition wie kaum ein zweiter beherrscht, nein auch hat er immer wieder mit seinen Texten mehr zu sagen gehabt, als nur die üblichen “Herz-Schmerz” Themen.“

Und auf diesem Doppel-Album kann man etliche seine Lieder finden, die mehr als bemerkenswert sind. Da sind zum einen seine „sozialkritischen“ Beitzräge zum Zeitgeschehen (ich nenne da nur „Ein ehrenwertes Haus“, „Griechischer Wein“, „Matador“ „Lieb Vaterland“, aber auch das bissige „Aber bitte mit Sahne“), dann sind dann desweiteren seine „philosophischen“ Beiträge wie „Was wirklich zählt auf dieser Welt“ oder „Ich glaube“ und „Mein Freund der Clown“.

Und ja, auch seine romantischen Schmachtfetzen haben es mir angetan („Mercie Cherie“, „Was ich dir sagen will“, „Warum nur warum“) und dann auch seine „anzüglichen“ Lieder („Es wird Nacht, Senorita“ oder auch das köstliche „Anuschka“).

Kurz und gut: Udo Jürgens ist weitaus mehr als Schlagersänger …

Davon kann man sich hier überzeugen und wer die volle Dröhnung Udo Jürgens will … ist hier mehr als gut bedient! (Wenngleich auch der Knaller „Siebzehn Jahr, blondes Haar“ irgendso ein Remake und eben nicht die Originalfassung ist!)

Und irgendwie habe ich heute mit diesen Lieder Abschied von Joachim Fuchsberger genommen … und von diesem Joachim Fuchsberger wird hier demnächst noch mehr zu lesen sein.

BackCover

Titel:
01. Merci Cherie (Jürgens/Hörbiger) 3.15
02. Warum nur warum (Jürgens) 2.40
03. Mein Freund der Clown (Jürgens/Brandin) 3.03
04. Was ich dir sagen will (Jürgens/Fuchsberger) 3.31
05. Jenny (Jürgens) (Version 1973) 3.14
06. Sag ihr, ich laß sie grüßen (Jürgens/Bohlen) 3.04
07. Dein letzter Brief (Jürgens/Brandin) 2.28
08. Ich glaube (Jürgens/Brandin) 3.45
09. Sag mir wie (Jürgens/Relin) 2.52
10. Immer wieder geht die Sonne auf (Jürgens/Hörbiger) 3.06
11. Ein ehrenwertes Haus (Jürgens/Kunze) 3.30
12. Aber bitte mit Sahne (Jürgens/Hachfeld/Spahr) 3.38
13. Do Swidanja (Jürgens/Brandin) 4.03
14. Spiel Zigan, spiel (Jürgens/Brandin) 3.34
15. Anuschka (Jürgens/Brandin) 2.53
16. Der Teufel hat den Schnaps gemacht (Jürgens/Kunze) 2.45
17. Ich bin wieder da (Jürgens) 2.39
18. Mathilda (Span) 3.03
19. Cottonfields (Ledbetter) 3.05
20. Es wird Nacht, Señorita (Aufray/Brandin) 2.13
21. Wahre Liebe ist ganz leise (Jürgens/Relin) 2.53
22. Lieb Vaterland (Jürgens/Hachfeld) 4.13
23. Deine Einsamkeit (Jürgens/Brandin) 4.00
24. Matador (Jürgens/Brandin) 3.39
25. Der große Abschied (Jürgens/Fuchsberger) 3.39
26. Was wirklich zählt auf dieser Welt (Jürgens/Brandin) 2.28
27. Eine Art von Serenade (Jürgens/Mey) 2.45
28. Dann kann es sein, daß ein Mann auch einmal weint (Jürgens/Fuchsberger) 3.00
29. Ich glaube an die Liebe (Jürgens/Loose) 3.38
30. 17 Jahr, Blondes Haar (Jürgens/Hörbiger) 2.33
31. Griechischer Wein (Jürgens/Kunze) 4.06
32. Und dabei könnt‘ sie meine Tochter sein (Jürgens/Kunze) 3.50
33. Zeig mir den Platz an der Sonne (Jürgens/Hachfeld) 3.54
34. Es war einmal ein Luftballon (Jürgens/Krüss) 2.34
35. Es wär so schön, die ganze Nacht bei dir zu bleiben (Jürgens) 3.25
36. Geschieden (Hachfeld/Delpech/Vincent) 3.57
37. Ein neuer Morgen (Jürgens/Kunze) 5.18
38. Vier Stunden in der Woche (Jürgens/Kunze) 4.31
39. Illusionen (Jürgens/Alexandra) 3.29
40. Auf der Straße der Vergessenheit (Jürgens/Hachfeld) 4.50

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Booklet

Christian Anders – Ich kann dich nicht vergessen (1978)

frontcover1Der Christian Anders war ganz sicher eine der schrägsten und durchgeknalltesten Schlagersänger in unseren Breitengraden.

Christian Anders (* 15. Januar 1945 in Bruck an der Mur, Steiermark, als Antonio Augusto Schinzel-Tenicolo) ist ein österreichischer Schlagersänger, Musiker und Komponist. Er ist auch im Filmgeschäft und als Autor esoterischer und verschwörungstheoretischer Bücher tätig.

Ende des Zweiten Weltkrieges wanderten seine Eltern mit ihm nach Italien, der Heimat seines Vaters, aus. Die ersten neun Jahre seines Lebens verbrachte er auf der Mittelmeerinsel Sardinien, wo er in Cagliari eine italienische Klosterschule besuchte. Als er zehn Jahre alt war, zog seine Familie mit ihm nach Deutschland und lebte in einem Asylheim in Offenbach am Main. Anders schloss die mittlere Reife ab und begann eine Ausbildung zum Elektroinstallateur.

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Christian Anders als Gitarrist der Band The Tonics, ca. 1965

In seiner ersten Band Christian Anders and the Tonics spielte er Gitarre, sang in einem amerikanischen Klub und schloss sich einer Band an, mit der er umherreiste und sein erstes Geld verdiente. 1966 nahm er ein Tonband auf, schickte es an eine Plattenfirma und erhielt einen ersten Schallplattenvertrag.

Anders erlernte die asiatischen Kampfsportarten Karate, Taekwondo und Aikidō, errang den Schwarzen Gürtel in ersterem, wurde Lehrer in diesem Sport und leitete in München eine eigene Karateschule.

1968 erhielt er für den Titel Als wir uns trafen einen neuen Plattenvertrag. 1969 war Anders mit dem Schlager Geh’ nicht vorbei der erfolgreichste deutsche Nachwuchssänger. In nur fünf Monaten wurden mehr als eine Million Schallplatten verkauft. 1971 gründete er seinen ersten eigenen Musikverlag in Berlin, Chranders Records.

Seinen ersten Fernsehauftritt hatte er in der ZDF-Sendung drehscheibe. Er war oft zu Gast in der ZDF-Hitparade und in den Hitlisten von Radio Luxemburg, wo er auch als Diskjockey tätig war. Es folgten rund 25 Hits; der bekannteste ist Es fährt ein Zug nach Nirgendwo aus dem Jahre 1972.

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Single, 1968

Anders spielte nicht nur Gitarre, sondern schrieb auch eine Beatgitarre-Schule; er sang nicht nur, sondern textete, komponierte und arrangierte seine Lieder selbst.

Insgesamt schrieb Anders etwa 1.100 Lieder und Gedichte. Weiterhin schrieb er Romane, vor allem Krimis, die in Zeitschriften und als Bücher veröffentlicht wurden.

Als Darsteller, Drehbuchautor, Regisseur, Produzent oder Komponist wirkte er in mehreren Filmen mit. Dabei spielte er unter anderem neben Uschi Glas, Peter Weck und Peggy March. Seine beiden Regiearbeiten – der Actionfilm Die Brut des Bösen und der Erotikfilm Die Todesgöttin des Liebescamps – wurden von der Kritik verrissen und waren auch kommerziell nur mäßig erfolgreich.

1987 verkaufte er seinen Musikverlag und siedelte in die USA über. 1991 kam seine erste amerikanische CD Lanoo – Alive in America heraus.

1993 kehrte er nach Deutschland zurück und feierte gleichzeitig sein 25-jähriges Schallplattenjubiläum. Sein Musical Der Untergang des Taro Torsay wurde in Hamburg, Köln und München aufgeführt.

Anders, der zu Zeiten seiner Erfolge einen vergoldeten Rolls-Royce fuhr, brachte ein Vermögen von 25 Millionen Euro durch und war am Tiefpunkt seiner Karriere obdachlos, mit Millionenschulden. Erst seine zweite Ehe lenkte sein Leben ab 2004 wieder in geordnete Bahnen.

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Eine Best Of aus dem Jahr 1994

Anfang 2013 gab er zahlreiche Konzerte in SB-Warenhäusern, unter anderem in Göttingen, Duisburg, Leißling, Erfurt, Schwedt und Sankt Augustin. Im Herbst 2013 tourte er durch die Berliner Vitanas-Seniorenresidenzen.

Anders spricht nach eigener Darstellung Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und etwas Japanisch.

Unter dem Pseudonym Lanoo veröffentlichte Anders mehrere Bücher zu Esoterikthemen und Verschwörungstheorien. In The Man W.H.O. Created AIDS spekulierte er darüber, dass HIV unter Beteiligung der Weltgesundheitsorganisation WHO künstlich geschaffen und gezielt auf Homosexuelle und Schwarze angesetzt worden sei.

Darüber hinaus verfasst er Lieder mit politischen Bezügen, z. B. Der Hai, dessen ursprünglicher Text folgende Passage enthielt:

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Eines seiner zahlreichen Bücher

„Ich hab die Macht, ich hab das Geld, ich bin der Herrscher dieser Welt. / Ich schick euch täglich auf die Rolle, ihr kennt sie nicht, ‚die Protokolle‘. […] Auf sieben Säulen ruht die Welt, sieben Familien haben das Geld / Ob Rothschild, Cohn oder Donati, man nennt uns auch Illuminati / Mit Aids verseuchen wir die Welt, und machen mit der ‚Heilung‘ Geld.“

Da von verschiedener Seite der Liedtext als Propagierung antisemitischer Stereotype (z. B. Protokolle der Weisen von Zion oder Jüdische Weltverschwörung) betrachtet wurde und Anders zudem George W. Bush mit Adolf Hitler verglichen hatte, wurde er – nach eigener Aussage angeblich selbst „jüdischer Abstammung“ – kritisiert. In einer später verbreiteten Version enthält der Text nicht mehr die jüdischen Namen Rothschild, Cohn und Donati.

Anders ist Impfgegner und bezeichnete in einem Interview „Kinder-Impfer“ als „Kinderschänder“, da ausnahmslos alle Impfungen völlig wirkungslos seien und erst die Krankheit auslösen und verbreiten würden, die sie eigentlich verhindern sollten. Wirtschaftlich bezieht er für die Freiwirtschaftslehre Silvio Gesells Position.

2009 griff Anders Bundeskanzlerin Angela Merkel auf YouTube mit den Worten an: „… für mich sind Sie eine Lügnerin, Betrügerin und haben sogar hohe kriminelle Energie … Ihre Unattraktivität, Frau Merkel, wird nur noch übertroffen von Ihrer Inkompetenz.“ Die Kanzlerin könne ihn „auch gerne anzeigen deswegen“. An anderer Stelle behauptete Anders „Angelika Merkel und der Rest“ seien „Bilderbergerpuppen, die überhaupt nichts zu sagen haben“; die Welt werde „regiert von sieben Familien“, die er in seinem Buch des Lichts benenne.

Auf seinem Youtube-Kanal verbreitete Anders auch 2015 Verschwörungstheorien, so zum Beispiel, dass Michelle Obama ein Mann sei, Adolf Hitler Kommunist und Albert Einstein geistig behindert gewesen sei, oder die Behauptung, dass der ertrunkene zweijährige Alan Kurdi in Wahrheit kein Flüchtlingskind sei. Einige seiner entsprechenden Videos löschte er nach einer Medienanfrage. Ein Clip, in dem er die Behauptung aufstellte, dass die Seuche Ebola nur erfunden sei, blieb unter anderem jedoch im Netz.

Zum durch erweiterten Suizid des Piloten verursachten Absturz von Germanwings-Flug 9525 vertrat Anders die These, dass die Passagiere bereits vor Flugantritt durch Organentnahme getötet worden seien.

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Christian Anders kämpft für seinen Bruder Dieter Schinzel

Anders ist Bruder des SPD-Politikers Dieter Schinzel. Als gegen diesen 1994 ein Verfahren wegen versuchter Hehlerei anhängig war, demonstrierte Anders nackt und angekettet für seinen Bruder vor dem Aschaffenburger Gefängnis. Das Verfahren wurde eingestellt.

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Christian Anders mit Heather Thomas

Als er in Amerika lebte, war er mit der Schauspielerin Heather Thomas liiert, die durch ihre Rolle als Jody in der Serie Ein Colt für alle Fälle in den 1980er Jahren bekannt wurde. Beide kannten einander bereits von den Dreharbeiten zum Film Der Stein des Todes (Death Stone) aus dem Jahr 1986. Um 1999 war Anders mit der Schlagersängerin Jennah Karthes verlobt und trat mit ihr in diversen Boulevard-Sendungen auf. Im Jahr 2006 heiratete er Birgit Diehn. (Quelle: wikipedia)

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Hört man sich diese LP mal an, da keinem schon die Spucke wegbleiben. Er setzt einerseits geschickt seine Fähigkeit ein, im Falsett zu singen:

Im weiteren Sinne wird der Begriff als das verstanden, was landläufig Kopfstimme oder auch manchmal (fälschlich) „Fistelstimme“ genannt wird, also die um eine Oktave hochgestellte männliche Sprech- oder Gesangsstimme, bei der die Stimmbänder nicht vollständig, sondern nur an ihren Rändern schwingen, wodurch ein weicher und grundtöniger Klang zustande kommt. Im engeren (musikalischen) Sinne schließt der Begriff Falsett die Verstärkung dieser Randschwingungsstimme in der Tiefe durch die klangliche Beimischung der Brust- und Kopfstimme ein. Diese Technik ermöglicht es Countertenören, den Übergang zu tieferen Lagen dynamisch auszugleichen. Beim Jodeln ist der ständige Wechsel zwischen Normalstimme und Falsett kennzeichnend. (Quelle: wikipedia)

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Christian Anders mit Birgit Diehn

Er jodelt aber nicht, sondern singt und was er da singt, spottet eigentlich jeder Beschreibung.

Aber er hat es ja selbst auf den Punkt gebracht:

Bunte Seifenblasen voller Illusionen … eigentliche müsste man prüfen, ob für so eine Musik nicht das Strafgesetzbuch angepasst werden müsste.

Und seine vermutlich überwiegenden weiblichen Fans .. Gott bewahre, wenn sie auf diese Illusionen reingefallen sind …

Warnhinweis: Für Risiken und Nebenwirkungen gleichgültig welcher Art, übernehme ich keine Haftung.

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Besetzung:
Christian Anders (vocals)
+
ein Haufen unbekannter Studiomusiker

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Titel:
01. Verliebt in den Lehrer (Anders) 2.54
02. Endstation für uns’re Liebe (Anders/Power-Team) 4.10
03. Bunte Seifenblasen voller Illusionen (Anders/Power-Team) 3.15
04. Am Strand von Las Chapas (Anders/Holm) 3.11
05. If I Could Choose Again (Anders/Power/Jonas) 3.32
06. Wir tanzten einen Sommer lang (Anders/Power-Team) 4.16
07. Die Gitarren von Bali (Anders/Power-Team) 4.20
08. Ich kann dich nicht vergessen (Anders/Power/Jonas) 3.23
09. Weisst du noch, als wir noch Kinder waren? (Anders/Power-Team) 4.07
10. Johnny Johnny (Anders/Power-Team) 3.32
11. Wie wird die nächste Liebe sein? (Anders/Power-Team) 4.05
12. Spanish Discoteque (Anders/Holm) 3.11

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Seine erste LP: eine Beat-Gitarren-Schule (1965) !

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Connie Francis – Melodien die die Welt erobern (1966)

frontcover1Freiweg von der Leber: In den 60er Jahren war als 10jähriger Steppke von diversen Schlagersängerinnen hellauf begeistert, ich schmachtete sie geradezu an … dazu zählte dann auch die Connie Francis. Und so ging der Connie Francis Hype in Deutschland los:

In den USA war sie schon ein Star, in Deutschland sollte sie es werden: Connie Francis flog ein, nahm „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ in deutscher Sprache auf und flog wieder ab. Und hinterließ der Plattenfirma ein großes Problem, dass nur dank einer Schere gelöst werden konnte.

Während sich Connie Francis in den USA innerhalb kurzer Zeit zum Superstar entwickelte, verliefen in Deutschland die Verkäufe ihrer Schallplatten etwas schleppend. Man wusste mit der englischen Sprache noch nicht viel anzufangen, daher war die Nachfrage nach ausländischen Produktionen eher mäßig. Auch im Rundfunk – abgesehen von Radio Luxemburg – wurde kaum fremdsprachige Musik gesendet. Doch der Plattenproduzent Gerhard Mendelson erkannte mit seinem Gespür für Trends und Talente das Potential der jungen Sängerin, holte sie über den großen Teich und ließ sie auf deutsch singen.

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Das Repertoire der MGM wurde in Deutschland unter dem Dach der Polydor veröffentlicht. Die Original-Single von 1960 mit der „gekürzten“ Fassung – Connie Francis wurde von einem Orchester unter der Leitung von Joe Sherman begleitet.

Aufhänger für ihren Besuch war die erste Fernsehshow, die Peter Kraus selbst produzierte: „Herzlichst, Ihr Peter Kraus – Ein musikalisches Autogramm“. Im Mai 1960 wurde die Sendung mit Connie Francis als Stargast aufgezeichnet – ein eindrucksvoller Auftritt, wie in der „Bravo“ stand: „Es war nur ein Trick. Aber was für einer: da standen am oberen Ende einer schlichten Treppe mehrere hohe Spiegel. In den Spiegeln erschien die Gestalt der singenden Connie Francis. Zweifach, dreifach…. Sie sang über Playback „My Happiness“ mehrstimmig und bewegte sich so zwischen den Spiegeln, dass es dem Zuschauer nicht möglich war, zu erraten, was Spiegelbild und was die wirkliche Connie war“.

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Peter Kraus mit Connie Francis

Bei dieser Gelegenheit entstand auch Connie Francis’ deutschsprachiges Plattendebüt. Ihr Hit „Everybody’s somebody’s fool“ wurde mit einem deutschen Text versehen. Ralph Maria Siegel, der Vater von Ralph Siegel, dichtete „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“. Gerhard Mendelson ließ Connie Francis im Plattenstudio den deutschen Text auf das bestehende Playback singen. Dass sie der deutschen Sprache nicht mächtig war und ihr die Aussprache des Textes Schwierigkeiten bereitete, fiel zunächst nicht ins Gewicht. Schließlich waren deutsch singende Ausländer en vogue und und ein Akzent hatte ja auch einen gewissen Charme.

Als Mendelson das fertige Band abhörte, schlug die anfängliche Begeisterung jedoch um und er wollte den Titel nicht mehr veröffentlichen. Der Grund war Francis’ deutsche Aussprache, die größtenteils unverständlich war. Was läge in solch einem Fall näher, als die Aufnahme einfach zu wiederholen? Dies war allerdings unmöglich, da bestehender Termindruck dafür sorgte, dass Connie Francis unmittelbar nach dem Einsingen bereits wieder im Flieger saß. Ein Rückruf der Künstlerin wäre viel zu teuer geworden, so dass ein Aufnahmeband zurückblieb, welches nicht verwendbar war.

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Der Anfang: Ihre frühen Singles

 

„Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ wäre somit in den Archiven verstaubt, hätte das Band nicht ebenfalls eine Reise angetreten. Ziel war der Sitz der Polydor in Hamburg, wo sich der Produzent Bobby Schmidt der Sache annehmen sollte, um zu retten, was zu retten ist. Über seine Aufgabe erzählte er in einem Interview: „Ich hörte mir das Ganze noch ein paar Mal an, ging dann ins Studio, stellte mich selbst vors Mikrofon und synchronisierte Francis nach. Allerdings nur einzelne Laute, vor allem die „s-Laute“, wie „sp“ oder „st“. Dann haben wir diese „s-Spur“ zum Rest gemischt. Es hatte geklappt, man konnte nun dem Text bestens folgen“.

Die erste Strophe des Liedes war allerdings nicht zu restaurieren. Diese fiel rigoros der Schere zum Opfer. Dies erklärt, dass „Die Liebe ist ein seltsames Spiel“ zu den wenigen Titeln gehört, die mit dem Refrain und einem Tonartwechsel beginnen. Dass sich die Mühe gelohnt hatte, belegten die Verkäufe bald nach der Veröffentlichung. Das Stück wurde ein Superhit , belegte im Oktober 1960 für zwei Wochen den 1. Platz und fand sich auch in der Jahresauswertung unter den zehn meistverkauften Singles. (Quelle: swr.de)

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Na ja … und dann ging´s Schlag auf Schlag und dass sie in Deutschland in der ersten Hälfte der 60er Jahre sehr erfolgreich wurde, zeigt auch die Tatsache, dass man ihr dann 1966 einen Sampler  spendierte.

Es handelte sich dabei um eine Zusammenstellung bereits früher erschienenen Titel. Meist wurden dafür die Originalaufnahmen aus den USA genommen und die deutsche Gesangsspur im overdub Verfahren addiert.

Ein Blick auf die Titelliste lohnt sich … da hören wir nicht nur „O mein Papa“ sondern auch „Over The Rainbow“ und selbst die Titelmusik des Filmes „Alexis Sorbas“ gibt es hier als „Zorbas Tanz“.

Und abseits meiner damaligen kindlichen Schwärmereien … ein nettes Stückchen Zeitgeschichte aus dem Bereich des deutschen Schlagers der 60er Jahre.

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Besetzung:
Connie Francis (vocals)
+
diverse US Orchester

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Titel:
01. Wenn du in meinen Träumen bei mir bist (Somewhere Over The Rainbow) (Arlen/Harburg/Verch) 3.52
02. Malagueña (Lecuona) 3.10
03. Deine Liebe (True Love) (Porter/Glando) 3.13
04. Heißer Sand (Feltz/Scharfenberger) 3.02
05. Für immer (Moon River) (Mancini/Mercer/Relin) 2.44
06. Zorbas Tanz (Theodorakis/Bader) 3.23
07. Drei Münzen im Brunnen (Three Coins In The Fountain) (Styne/Cahn/Beckmann) 3.10
08. O Mein Papa (Burkhard) 3.32
09. Sag, weißt du denn was Liebe ist (Love Is A Many Splendored Thing) (Webster/Fain/ Verch) 2.49
10. Blaue Nacht am Hafen (Jealous Heart) (Carson/Wilke) 2.31
11. Vay Con Dios (Pepper/James/Russel/Feltz) 3.18
12. Romantica (Verde/Bonifay/Rascal/Berthier) 3.10
+
13, SWR Radio Portrait (anlässlich ihres 80. Geburtstag am 12.12.2018) 3.45

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Verschiedene Interpreten – Lieder die uns Brücken bauen (1971)

FrontCover1.JPGFrüher konnte ich solche Benefiz-Sampler eigentlich au den Tod nicht leiden. Heute sehe ich ihnen durchaus interessante Zeitdokumente … da sie etwas vom jeweiligen Zeitgeist verraten.

Und hier habe ich ein besonders schönes Beispiel … Ich nenn´das mal einen Sampler aus den glorreichen Tagen der Sozialdemokratie (und das nicht nur, weil Gustav Heinemann Bundespräsident war).

Und getreu dem Zeitgeist dieser Jahre gibt man sich in dem umfangreichen Booklet gesellschaftlich engagiert:

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Und bei diesem Album hat man sich dann auch noch die Mühe gemacht, jeden             einzelnen Song zu charakterisieren und so ist ein durchaus ansprechendes Album entstanden … mit viel Licht ..

Das geht schon los mit den beiden Sängerinnen Nana Mouskouri und Vicky Leandros (für beide empfinde ich ja immer wieder mal nne Portion Sympathie)

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Das Album bietet aber auch Künstler, die man nicht so unbedingt kennen kann, kennen muss … aber dennoch interessant sind.

So z.B. der Schweizer Bass Peter Lagger, der den Lee Marvin Hit „Wand’rin Star “ interpretiert.

Oder auch die Lee Patterson Singers, die mit ihrer Version von „Rock My Soul“ wie die Les Humphries Singers für arme klingen.

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Über Reinhard Mey und Hildegard Knef braucht man gar nicht diskutieren, hier hören wir zwei unbekanntere Lieder … sehr beeindruckend.

Na ja … und wenn der Louis Armstrong zu seinem „What A Wonderful World“ anhebt … da kann man wieder mal die tröstende und optimistische Kraft der Musik spüren und erleben … gerade für mich nach einer emotional sehr bewegenden Woche:

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Wo viel Licht, da ist natürlich auch Schatten. Auf Roger Whittaker hätte ich gerne verzichten können (wobei der Text ein wenig überrascht):

Now if you load your rifle right
And if you fix your bayonet so
And if you kill that man my friend
The one we call the foe
And if you do it often lad
And if you do it right
You’ll be a hero overnight
You’ll save your country from her plight
Remember God is always right
If you survive to see the sight
A friend now greeting foe
No you won’t believe in If anymore
It’s an illusion
It’s an illusion
No you won’t believe in If anymore
If is for children
If is for children
Building daydreams
If I knew then what I know now
(I thought I did you know somehow)
If I could have the time again
I’d take the sunshine leave the rain
If only time would trickle slow
Like rain that melts the fallen snow
If only Lord if only

Und  die Ramona (später dann aktiv bei Silver Convention) ist einfach nur albern …

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Gustave Heinemann (Mitte) mit den RK Funktionären Marcel A. Naville und Walter Bargatzky

Die Schirmherrschaft für dieses Album der bereits oben erwähnte Gustav Heinemann übernommen … der würde ja eigentlich mal einen eigenen Beitrag verdienen.

Nun gut …

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Titel:
01. Nana Mouskouri: Bridge Over Troubled Water (Simon) 4.14
02. Peter Lagger: Wand’rin Star (aus ,,Paint Your Wagon“) (Loewe/Lerner) 3.48
03. Vicky Leandros Singers: Wo ist er? (My Sweet Lord) (Harrison/Munro) 4.06
04. Roger Whittaker: I Don’t Believe In If Anymore (Whittaker) 3.18
05. Hildegard Knef: Insel meiner Angst (Hammerschmidt/Knef) 2.43
06. Louis Armstrong: What A Wonderful World (Weiss/Douglas) 3.19
07. The New Seekers: What Have They Done To My Song, Ma? (Safka) 3.18
08. Ramona: Alles, was wir woll’n auf Erden (Henning) 2.13
09. Lee Patterson Singers: Rock My Soul (Traditional) 1.56
10. Alexandra: Weißt du noch? (Oltra La Notte) (Vandor/Fishman/Alexandra) 2.45
11. Reinhard Mey: Heimkehr (Mey) 3.00
12. Oliver Franklin: A Song Of Joy (Beethoven/Rios/Orba/Parker/Lilibert) 3.19

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Werbung für weitere Benefiz-Schallplatten zugunsten des Roten Kreuz

Monika Herz – Komm, tanz mit mir (1978)

FrontCover1Auch in der DDR gab´s massenweise Illussionsmusik (warum auch nicht ?) und auch in der DDR gab´s es Cover, die durchaus einen Spitzenplatz bei dem allseits beliebten Wettbewerb „Was ist das gräuslichste Cover“ erreichen könnten.

Monika Herz (* 5. Dezember 1951 in Letschin, Brandenburg) ist eine deutsche Schlagersängerin.

Nach einer Lehre als Gebrauchsgrafikerin trat sie dem Volkskunstensemble des Eisenhüttenkombinats Ost bei. Ab 1970 produzierte sie regelmäßig für den Rundfunk der DDR, 1972 erschien ihre erste Single bei Amiga („Zärtlich sollst du bleiben“). Etwa ab dieser Zeit war sie auch im DDR-Fernsehen einer der am häufigsten auftretenden DDR-Stars und einer der Fernsehlieblinge.

AutogrammkarteSie trat z.B. in den Sendungen Da liegt Musike drin, Bong, Schlagerstudio, Klock 8, achtern Strom, Musikanten sind da, Oberhofer Bauernmarkt, Im Krug zum grünen Kranze, Ein Kessel Buntes, Mit Lutz und Liebe, Wennschon dennschon, Auf Schusters Rappen auf. Von 1972 bis 1989 erschienen vier LPs und mehr als ein Dutzend Singles. Große Erfolge feierte sie in den 1970er- und 1980er-Jahren mit Titeln wie Kleiner Vogel, Charly adé, Melodie Poesie, Hallo wie geht’s, Wir haben zusammen die Sterne gezählt, Heut‘ sah ich sie wieder, Bitte tanz mit mir oder Mingo. Außerdem hat sie 1985 zwei Titel für die Kinderschallplatte „In Dingsbumshausen ist was los“ eingesungen.

1989 kam ihr Sohn David zur Schule. Es folgte eine längere berufliche Pause. Seit 2002 steht Monika Herz, gemeinsam mit ihrem Sohn David, als „Monika Herz & David“ wieder auf der Bühne. Ein erstes gemeinsames Album Für die Seele² wurde im Dezember 2007 veröffentlicht. Monika Herz & David treten als Duett seit 2002 überwiegend in Deutschland und besonders in den neuen Bundesländern auf. (Quelle: wikipedia)

Die Aufnahmen auf diesem Album sind erkennbar von dem damals auch in der BRD grassierendem Disco-Sound geprägt … und natürlich hatten es die Musiker des Rundfunk-Tanzorchesters Berlin perfekt drauf, diesen Sound zu imitieren. Begeisterung lösen sie da bei mir eher weniger aus … aber dennoch verdient es natürlich auch diese Epoche deutscher Unterhaltungsmusik, hier präsentiert zu werden.

Singles

Single-Auskoppelungen

Besetzung:
Monika Herz (vocals)
+
Rundfunk-Tanzorchester Berlin unter der Leitung von Günter Gollasch
Rundfunk-Tanzorchester Berlin unter der Leitung von Jürgen Hermann (bei 10., 11. – 14.)
Orchester Jo Kurzweg (bei 03.)

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Titel:
01. Bitte, tanz mit mir (Bause/Schneider) 3,05
02. Kleiner Vogel (Bause/Schneider) 3.20
03. Das Meer singt sein Lied (Traditional/Kerstien) 3.00
04. So wie damals /Bause/Steineckert) 3.00
05. Der Mann gegenüber (Bause/Schneider) 3.02
06. Du bist einsam, wenn niemand dich liebt (Bause/Schneider) 3.05
07. Charly, adé (Bause/Schneider) 3.30
08. Beinah wie in alten Tagen (Brause/Schneider) 2.50
09.  So möcht ich tanzen (Bause/Schneider) 2.45
10. Dennie, sie kommt nicht mehr (Schulze-Gerlach/Schneider) 3.47
11. Mingo (Bause/Schneider) 3.33
12. Der Sommer mimmt Abschied (Schulze-Gerlach/Schneider) 4.45
13. He, du mit deiner Gitarre (Schulze-Gerlach/Schneider) 2.45
14.  Auf alle, die lieben (Schulze-Gerlach/Schneider) 3.45

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Immer noch aktiv, die Monika Herz

Verschiedene Interpreten – Deutsche Schlager Mädels (2002)

FrontCover1So kann´s einem gehen … da kommt man doch ziemlich kaputt von der Arbeit nach Hause, sinkt in den Sessel, pfeffert die Schuhe in die Ecke und denkt sich: so, jetzt wäre leichte Schlagerkost erstmal ganz recht und dann schnappt man sich einen Sampler mit dem Titel „Deutsche Schlager Mädels“,läst sich von ein paar bekannten Namen wie Manuela, Hildegard Knef oder auch Daliah Lavi blenden … denn man denkt an eine kleine und nette Oldie-Zusammenstellung …

… und stellt dann fest, dass man einem Billig-Sampler auf den Leim gegangen ist … hinter steht dann auch noch ein wenig verschämt: „Mit Neuaufnahmen in verbesserter Klangqualität“. Aha … also mir ist der eigentliche Original-Sound (und sei er auch ein wenig knistern) dann immer noch deutlich lieber.

Aber, neben all den eher billigen Volksmusik-Schlagern gibt es ein paar rühmliche Ausnahmen, da braucht man allerdings nicht mal die Finger einer Hand:

Da sind z.B. Daliah Lavi mit ihrem „Wär‘ ich ein Buch im Leben“ (klingt ein wenig wie „If A Were A Carpenter“)  und insbesondere das Deutsche Fernsehballett mit dem piffigen „Berlin-Berlin. Ein wenig Abwechslung bringt auch „Kleiner Marcel“ und natürlich hebt sich auch Manuela wohltuend hervor, allerdings eher nur stimmlich … die Musik, na ja …

Und zum Abschluss gibt´s eine Live-Fassung von dem Hildegard Knef Klassiker „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ … na, dann hat sich ja diese CD doch zumindest ein wenig gelohnt. Vielleicht war ich heute dann doch eigentlich in einer anderen Stimmung.

BackCover1

Titel:
01. Daliah Lavi: Wär‘ ich ein Buch im Leben (If You Could Read My Mind) (Frances/Lightfoot) 4.03
02. Uta Bresan: Tausendundeine Nacht vorbei (Haselsteiner/Fransecky) 3.57
03. Das deutsche Fernsehballett: Berlin – Berlin (Olsen/Pockriss) 3.04
04. Irene Sheer: Amore, Amore (Niessen) 3.19
05. Ulla Norden: Ein bißchen Macho darf schon sein () 3.06
06. Severine: Olala l’amour (Jay/White) 3.31
07. Simone Christ: Wo eine Träne noch zählt () 3.04
08. Diana Leonhardt: Die Macht der Gefühle () 3.49
09. Mary Roos: Freunde für’s Leben (Berthold Kredinsky/Christiansen/Valbro/Tronhem) 3.15
10. Sandy Gold: Männer made in Germany () 3.34
11. Nadine Norelle: Kleiner Marcel () 3.25
12. Ute Freudenberg: Immer wieder (Freudenberg/Lach) 4.08
13. Elke Martens: Im Namen der Liebe (Martens/Peetz) 3.26
14. Britta Onnen: Insel der Liebe () 3.21
15. Manuela: Schwimmen lernt man im See (Buschor/Shayne/Segall) 2.22
16. Danielle: Du machst jede Frau verrückt () 3.31
17. Gaby Badinsky: Wer hat dir das Küssen beigebracht (Hammerschmidt/Bruletti) 3.35
18. Hildegard Knef: Für mich soll’s rote Rosen regnen (live) (Hammerschmidt/Knef) 6.57

CD1

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Vicky (Leandros) – Morgen sehen wir uns wieder + Gib mir die Hand (1967)

FrontCover1.jpgUnd hier ein weiteres „Frühwerk“ der Vicky (Leandros).

Wobei die Bezeichnung Frühwerk eigentlich gar nicht mehr so richtig stimmt, denn im Jahre 1967 hatte sie schon diverse Singleveröfentlichungen (auch in Deutschland) hinter sich und ihre erste deutsche Langspielplatte („A Taste Of Vicky“) gab es da auch schon.

Ich könnte jetzt nicht behaupten, dass diese Single zugleich ein frühes Meisterwerk von ihr sein, aber auch hier fällt auf, welch makellose aber auch kräftige Stimme sind damals hatte.

Und quasi als Ergänzung füge ich dann noch die griechische Originalfassung von „Gib mir die Hand“ sowie die englische Versin dieses Liedes und dann noch die niederländische Version von „Morgen sehen wir uns wieder“.

Die talentierte Vicky Leandros war also damals schon drauf und dran,ein internationaler Star zu werden.

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Besetzung:
Vicky Leandros (vocals)
+
Orchester Arno Flor

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Titel:
01. Morgen sehen wir uns wieder (Panas/Arnie/Munro) 2.43
02. Gib mir die Hand (Panas/Arnie/Munro) 3.04
+
03. Τονειρο μου (Gib mir die Hand) (griechische Originalfassung)  3.15
04. Give Me Your Hand (englische Version) 2.48
05. Morgen zal je weer bun zijn (Niederländische Version von „Morgen sehen wir uns wieder“) 2.45

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