Connie Francis – Wenn du gehst + Gondola d´ amore (1962)

FrontCover1Jetzt mal wieder ein Griff in meine Single-Kiste und schwupp-di-wupp zaubere ich ne nette kleine Schmacht-Single von Connie Francis aus der Kategorie „putzig“ in diesen blog.

Als Connie Fancis Anfang der 60er Jahre auch in Deutschland für Furore sorgte, hatte sich bereits eine sehr bewegte musikalischen Entwicklung in den USA durchgemacht (Wer mehr wissen will kann sich ja via wikipedia informieren).

Auf jeden Fall hatte man sich bei dieser Single dazu entschieden, ihr „maßgeschneiderte“ deutsche Songs zur Verfügung zu stellen, also keine Adaption ihrer amerikanischen Songs.

Nun, wie gesagt, 2 Schmachtfetzen der drolligen Art und man kann angesichts dieser Texte schon ein wenig ins spekulieren kommen, ob all die Beziehungskrisen, von denen ja viele im Laufe ihres Lebens gebeutelt wurden/werden, nicht zumindest zu einem Teil daher rühren, dass wir in einer Welt verkitschter und damit unrealistischer Liebesideale aufgewachsen sind.

Wer sich von solchen Gedanken auch mal trennen kann, wird sich schmunzelnd an diesen Aufnahmen erfreuen können.

Die Rückseite der Single habe ich nicht eingesannt – sie ist identisch mit der Vorderseite ! Schade eigentlich.

ConnieFrancis

Besetzung:
Connie Francis (vocals)
+
unbekanntes Studiorchester

Titel:
01. Wenn du gehst (Scharfenberger/Busch) 2.39
02. Gondola D’amore (Niessen/Relin) 2.26

LabelA1

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Verschiedene Interpreten – Schlager – Hits mit Witz – Vol. 1 (2016)

FrontCover1Jetzt mache ich es mir mal ganz einfach … ich starte mit der Edition „Schlager – Hits mit Witz“:

Jawohl – es gab nicht nur Schlager bei den sich „Herz auf Schmerz“ und „Liebe auf Triebe“ reimte. In dieser 10 CD Box haben wir 200 der witzigsten Schlager zusammengetragen. „Mein Papagei frisst keine harten Eier“ . „Mein kleiner grüner Kaktus“ – „An der Nordseeküste“ oder auch „Polonäse Blankenese“ – alle diese Titel sind dem gewogenen Hörer deutscher Schlagermusik bestens im Ohr. Alle in dieser Box versammelten Titel sind entweder zum Mitgrölen oder mindestens zum Schmunzeln geeignet. Diese humoristische Schlagerreise führt den Hörer durch zehn Jahrzehnte musikalischer Humorhöhepunkte. 

Von den Comedian Harmonists, Max Kuttner und Willi Rose bis hin zu Klaus & Klaus, Gottlieb Wendehals oder auch Torfrock ist hier fast alles vertreten was Rang und Namen hat oder hatte. (Hüllentext)

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Was macht der Maier am Himalaja? Die humorvolle Antwort auf diese und viele andere Fragen des Lebens findet man in dieser Box mit 200 ganz speziellen Schlagern. Denn hier geht es einmal nicht um Herz und Schmerz, sondern um Lieder mit doppeldeutigen, hintergründigen und witzigen Texten vom Jahr 1920 bis heute.

Schlager waren immer ein Spiegel der jeweiligen Zeit und so spannt sich der musikalische Bogen vom kabarettistischen Trizonesien-Song von 1949 über Peter Igelhoffs Nachtgespenst bis zur unbeschwerten Polonäse Blankenese. Künstler wie Peter Alexander, Evelyn Künnecke, Bill Ramsey, Trude Herr und viele andere sorgen auf einer Reise durch die Jahrzehnte für gute Laune.

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Außerdem bieten die zehn CDs etliche Raritäten zum Schmunzeln wie Curd Jürgens Hühner-Boogie oder einen Twist, in dem Frankreichs Rockstar Johnny Hallyday in schwer verständlichem Deutsch einen Elefanten besingt. (jpc.de)

Mir gefallen natürlich insbesondere (oder fast ausschließlich) all die alten ulkigen Singles aus den 60er Jahren. Wobei die Sammlung nicht so ganz stringent ist, denn was der Dorte Hit „Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben“ in dieser Sammlung zu suchen hat, erschließt sic nicht auf den ersten Blick (außer man hält alle Schlager der 60er Jahre für unfreiwillig komisch … )

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Sei´s drum … net nette Sammlung, die nehm ich vielleicht mal zum nächsten Seniorentanz-Cafe mit … vielleicht kann ich dann mit einer rüstigen Senioren ne kesse Sohle auf dem Tanzparkett hinlegen …

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Titel:
01. Klaus & Klaus: An der Nordseeküste (1985) (deReede/Ortel/v.Hill/Büchner) 3.39
02. Bill Ramsey: Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett (1962) (Gietz/Bradtke) 3.02
03. Gus Backus: Da sprach der alte Häuptling der Indianer (1960) (Scharfenberger/ Wehle) 2.50
04. Muskelkater: Mich kennt keine Sau (1990) (Bruhn) 3.20
05. Tennessee: Tote Hose im Wilden Westen (1997) (Walendowski/David-Ohlmeier/ Heinrichs/Meifert) 3.08
06. Billy Mo: Ich kauf mir lieber einen Tirolerhut (1962) (Niessen/Rüger) 2.26
07. Paul Kuhn: Es gibt kein Bier auf Hawaii (1963) (Rolle/Röckelein) 2.54
08. Die Regento Stars: Leila (1959) (Dauber/v.Breda) 2.35
09. Torfrock: Volle Granate Renate (1979) (Büchner/Voß/Rieckmann) 4.02
10. Dorthe: Wärst Du doch in Düsseldorf geblieben (1968) (Bruhn/Buschor/Förster) 2.39
11. Trude Herr: Ich will keine Schokolade (1960) (Morrow/Blecher) 2.26
12. Vico Torriani: Cafe Oriental (1960) (Alstone/Tabet) 2.18
13. Billy Sanders: Gartenzwerg-Marsch (1962) (Bruhn/Bradtke) 2.56
14. Die Jokies: Unser Stammlokal (1983) (Floppkopp/David-Ohlmeier/Heinrichs/ Waleridowski) 3.14
15. Ralf Bendix: Babysitter Boogie (1961) (Parker/Relin) 2.07
16. Hazy Osterwald Sextett: Der Fahrstuhl nach oben ist besetzt (1966) (Feltz/Peeters) 3.30
17. Rex Gildo: Speedy Gonzales (1962) (Kaye/Hill/Lee/Charles/Gerard/Gordan) 2.37
18. Chris Howland: Die Mutter ist immer dabei (1960) (Jagert/Schwabach) 2.30
19. Bill Ramsey: Maskenball bei Scotland Yard (1962) (Gietz/Bradtke) 2.35
20. Gottlieb Wendehals: Polonäse Blankenese (Neuaufnahme) (1981) (Böhm-Thorn/Jud) 4.02

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Die Rückseite der 10 CD Box

Connie Francis – Nino + Jedes Boot hat seinen Hafen (1964)

FrontCover1Jetzt mal wieder ein Griff in meine Single-Kiste und schwupp-di-wupp zaubere ich ne nette kleine Schmacht-Single von Connie Francis aus der Kategorie „putzig“ in diesen blog.

Als Connie Fancis Anfang der 60er Jahre auch in Deutschland für Furore sorgte, hatte sich bereits eine sehr bewegte musikalischen Entwicklung in den USA durchgemacht (Wer mehr wissen will kann sich ja via wikipedia informieren).

Auf jeden Fall hatte man sich bei dieser Single dazu entschieden, ihr „maßgeschneiderte“ deutsche Songs zur Verfügung zu stellen, also keine Adaption ihrer amerikanischen Songs.

Nun, wie gesagt, 2 Schmachtfetzen der drolligen Art …

Und dann mal freiweg von der Leber: In den 60er Jahren war ich als ca. 10jähriger Steppke von diversen Schlagersängerinnen hellauf begeistert, ich schmachtete sie geradezu an … dazu zählte dann auch die Connie Francis.

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Besetzung:
Connie Francis (vocals)
+
Orchester Werner Scharfenberger (bei 01.)
Orchester Erwin Halletz (bei 02.)

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Titel:
01. Nino (Scharfenberger/Busch) 2.31
02. Jedes Boot hat seinen Hafen (Halletz/Bradtke) 2.17

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Katja Ebstein – Was ich noch singen wollte (1974)

FrontCover1.JPGIch gestehe, ich bin in diese FRau ein wenig vernarrt:

Katja Ebstein, bürgerlicher Name Karin Ilse Überall (* 9. März 1945 als Karin Ilse Witkiewicz in Girlachsdorf), ist eine deutsche Sängerin und Schauspielerin. International bekannt wurde sie mit dem dritten Platz beim Eurovision Song Contest 1970, dem 1971 ein weiterer dritter und 1980 ein zweiter Platz folgten, was sie zur damals erfolgreichsten deutschen ESC-Teilnehmerin machte. Sie veröffentlichte bisher über 30 Alben in den Bereichen Schlager, Popmusik, Chanson, Kabarett und Musical.

Ebstein kam im niederschlesischen Girlachsdorf (heute Gilów, Gmina Niemcza, Polen) zur Welt. Sie wuchs im West-Berliner Bezirk Reinickendorf in der Epensteinstraße auf,

KatjaEbstein1965

Katja Ebstein, 1966

Noch durch Gaze lernte sie um 1967 den Komponisten und Produzenten, ihren späteren Lebensgefährten und ersten Ehemann Christian Bruhn kennen, der von nun an ihre Produktionen begleitete. Auf dem Festival Chanson Folklore International auf Burg Waldeck im Hunsrück traf sie auf Siegfried Loch, den damaligen Deutschlandchef der US-amerikanischen Schallplattenfirma Liberty/United Artists, der nach neuen Talenten für den internationalen Markt suchte. Er verhalf ihr zu einem festen Vertrag bei Liberty/United Artists Records mit Sitz in München.

Nach Achtungserfolgen mit den beiden ersten Singles, Der Draht in der Sonne und … und wenn der Regen fällt, sowie ihrem ersten Fernsehauftritt als „Katja Ebstein“ im April 1969 in der Sendung Sing and swing – Ein Abend mit internationalen Gaststars erschien im Herbst 1969 die erste LP Katja, insbesondere promotet durch die Jugendzeitschrift Twen und das von Truck Branss, dem Macher der ZDF-Hitparade, produzierte Fernsehporträt Katja – Die Stimme, das allerdings erst 1970 nach ihrer erfolgreichen Teilnahme an der Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision de la Chanson ausgestrahlt wurde. Im Spätherbst 1969 sang sie mit Wovon träumt ein Weihnachtsbaum im Mai den deutschen Original-Soundtrack des Titels Do You Know How Christmas Trees

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Katja Ebstein, 1974

Are Grown? der Sängerin Nina aus dem James-Bond-Film Im Geheimdienst Ihrer Majestät und war mit der zugehörigen Single-A-Seite Warum ist die Welt so schön erstmals häufiger im deutschen Fernsehen präsent.

Am 16. Februar 1970 gewann Ebstein die deutsche Vorentscheidung mit dem von Christian Bruhn komponierten und von Günter Loose getexteten Wunder gibt es immer wieder und erreichte damit beim Eurovisionsfestival in Amsterdam den dritten Platz. Dies war der Start in ihre internationale Karriere. Ihre Lieder erschienen weltweit auf Englisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch und Japanisch. Noch zweimal nahm Ebstein am Grand Prix Eurovision de la Chanson teil. Den Titel für den Wettbewerb 1971 in Dublin, Diese Welt, komponierte Dieter Zimmermann, der Text stammte von Fred Jay. Mit dem Umweltsong erreichte sie erneut den dritten Platz. Bei ihrer dritten und letzten Teilnahme im Jahr 1980 mit Theater, geschrieben von Ralph Siegel und Bernd Meinunger, belegte sie den zweiten Platz. Auch diese beiden Titel wurden Evergreens in Deutschland und kamen weltweit in verschiedenen Sprachen auf den Markt. Aufgrund ihrer Verdienste um den Grand Prix moderierte sie die Vorentscheidung 1981 und war gern gesehener musikalischer und Gesprächsgast in diversen diesbezüglichen Sendungen.

1970 wurde sie beim Internationalen Songfestival in Rio de Janeiro zur besten Sängerin gewählt. Eine Tournee mit dem Orchester James Last schloss sich von September bis November 1970 an, weitere Tourneen – unter anderem auch mit dem Orchester Paul Kuhn durch die Sowjetunion – folgten in den Jahren darauf, in denen Ebstein mit Titeln wie Und wenn ein neuer Tag erwacht, Ein kleines Lied vom Frieden, Der Stern von Mykonos oder Ein Indiojunge aus Peru zu einer der erfolgreichsten deutschen Schlagersängerinnen avancierte. 1972 trat sie in der Sendung Ein Kessel Buntes erstmals in der DDR auf. (Quelle: wikipedia)

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Und zwei Jahre später erschien dann diese LP und natürlich hatte auch ihr ihr damaliger Ehmann Christian Bruhn gewaltig mitgemischt.

Und so ist ein Album entstanden, das ein wenig zerrissen wirkt … da sind natürlich jede Menge betrörrender Melodien, jede Menge Texte, die auch heute noch ihre Wirkung haben können („Und dein Zug, der geht in 5 Minuten“), ein Album, das zwischen ambitioniertem Schlager und Chanson pendelt … und das auenzwinkernde „Nostalgie“ könnte auch als kleines Motto über diesem blog schweben.

Und bei „Aranjuez“ versucht man etwas ganz ambitioniertes: Auf den weltbekannten Melodien von Joaquín Rodrigo versuchte sich Walter Brandin als Texter … nun ja … der Versuch hat mich nun nicht überzeugt.

Und dass die Ebstein auch mal „Sag mir, wo die Blumen sind“ singen wollte, versteht sich chon fast von selber, wenn man ihr durchaus politischen Wurzeln kennt … im Berlin der 60er Jahre kannte sie u.a. auch den Benno Ohnsorg …

Aber auch eine zuweilen arg heftige Prise Sozialkitsch (z.B. bei“Ein Indiojunge aus Peru“)

Aber über allem schwebt dann diese wunderbare Stimme der Katja Ebstein … und das versöhnt dann auch ein wenig für dieses „zerrissen“ wirkendes Album.

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Besetzung:
Katja Ebstein (vocals)
+
eine kleine Schar unbekannter Studiomusiker

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Titel:
01. Athena (Hadjidakis/Bradtke) 3.34
02. Und dann fühlen sie sich nicht mehr so alleine (Bruhn/Colpet) 3.18
03. Nostalgie (Bruhn/Kunze) 2.46
04. Aranjuez (Rodrigo/Brandin) 4:44
05. Wölfe und Schafe (Daniel/Kunze) 2.59
06. Wie ein Vogel fliegen (Bruhn/Kunze) 3.47
07. Mississippi Jane (Heider/Kunze) 2.50
08. Sag mir, wo die Blumen sind (Seeger/Colpet) 4.18
09. Schreib an Dr. Klugmann (Bruhn/Kunze) 3.19
10. Ein Indiojunge aus Peru (Bruhn/Buschor) 3.13
11. Jedes Lied ist einmal zu Ende (Sedaka/Kunze) 3.58
12. Und dein Zug, der geht in 5 Minuten (Bruhn/Brandin) 3.36

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Mehr von Katja Ebstein:

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Medium Terzett – Viel Spass mit dem Medium Terzett (1975)

FrontCover1Irgendwie wurde das mit dem Medium Terzett spätestens in den 70er Jahren immer trauriger. Dabei hatte es durchaus vielversprechend begonnen:

Das Medium-Terzett war eine deutsche Musikgruppe auf dem Gebiet des Schlagers und der volkstümlichen Musik aus Osnabrück.

Ihren ersten Auftritt hatten Helmut Niekamp (* 7. Mai 1933 in Voxtrup), Wilfried Witte (* 1. März 1935 in Voxtrup) und Lothar Nitschke (* 26. Mai 1932 in Breslau, † 2. Oktober 1999 in Osnabrück) 1954 beim Feuerwehrfest in Melle. 1960 wurde das Trio von Peter Frankenfeld für das Fernsehen entdeckt.

1961 nahmen die Schlager-Musiker bei den ersten Deutschen Schlager-Festspielen in Baden-Baden teil. Ihr Titel Südsee-Ballade erreichte den 6. Platz. Im selben Jahr hatten sie einen ihrer größten Hits: Der ganze Kahn ist voller Heimweh. Es folgten weitere Hits, die sich meist den Themen der damals erfolgreichen Winnetou-Filme widmeten (Der Schatz im Silbersee, Winnetou, Buffalo Bill). Bei den Schlager-Festspielen 1965 erreichte ihr Titel Lebewohl Winnetou nur den letzten Platz. Ein weiterer ihrer Titel Am fernen Strand der bunten Träume kam nicht in die Endrunde.

Ende der 1960er-Jahre hatte das Medium-Terzett seine größten Erfolge mit den Liedern Ein Loch ist im Eimer und Drei Chinesen mit dem Kontrabass. Das Lied wurde in zahlreichen Variationen gesungen, es gibt davon etliche verschiedene Live-Aufnahmen.

Bis in die 1980er Jahre war das Trio immer wieder Gast in zahlreichen Fernseh- und Rundfunksendungen, unter anderem bei Dalli Dalli. In der Sendung Zum Blauen Bock hielt es mit 30 Auftritten den Rekord als häufigster Gast. (Quelle: wikipedia)

Hier eine Live-Aufnahme: Routiniert präsentieren sie ihre Schunkel-Lieder, der Humor hält sich zumindest für meinen Geschmack in Grenzen und das Lied „Drei kleine Urlaubsgeschichten“ ist unterste Schubalde (grenzt schon fast an rassisistischem Gedankengut; vielleicht bin ich aber auch bloß zu empfindlich). Klar das berühmte „Ein Loch ist im Eimer“ ist auch mit von der Partie und wenn die drei dann doch tatsächlich „Macky Messer“ vorgetragen, ich könnte schwören, die Urheber dieses Liedes haben sich dabei im Garbe umgedreht.

Aber: den Chronisten in mir hat es gedrängt, auch diese Scheibe hier mal zu präsentieren.

MediumTerzett1975Besetzung:
Helmut Niekamp (vocals)
Lothar Nitschke (vocals, guitar, accordion)
Wilfried Witte (vocals, guitar, mandolin)
+
eine kleiner Schar von Studiomusikern

Back'Cover1Titel:
01. Begrüßung (Herzlich willkommen) (Schell/Hothenburg) 0.38
02. Ein bißchen Mut (Kartner/Weyrich) 2.09
03. Drei Chinesen mit dem Kontrabass (Traditional/Witte/Nitschke/Niekamp) 2.50
04. Paloma Blanca (Bouwens) 2.55
05. Drei kleine Urlaubsgeschichten (Bronner) 2.48
06. Von den blauen Bergen kommen wir (Traditional/Woezel) 2.04
07. Kriminuett (frei nach Boccerini) (Boccherini/Schmidt/v.Werff) 2.16
08. Macky Messer (Weill/Brecht) 3.04
09. Medley:
09.1. Der Harmonika Hansl (Lang/Nitschke/Meder) 1.00
09.2. Ich hab‘ kein Geld (Weltenbummler Polka) (Huber/Mastens) 2.45
10. Wer hat die Kokosnuss geklaut? (Traditional/Witte/Nitschke/Niekamp) 2.30
11. Gedicht für alle Jahreszeiten (Strandt) 1.29
12. He Leidi Lei (Witte/Nitschke/Niekamp) 3.07
13. Ein Loch ist im Eimer (Witte/Nitschke/Niekamp) 4.35
14. Ay Ay Maria (Ringle/Schel/Glocke/Graber) 2.26
15. Das war der schönste Tag (Buschor/Arland) 2.23

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Verschiedene Interpreten – Fussball-Party (2014)

Fussballerisch steht mein Lieblingsverein, der TSV 1860 seit Jahren eher auf verlorenem Posten.

Da hat es meine missratene Tochter besser: Sie ist Mitglied beim FC Bayern München und eilt von einem Freudentaumel zum nächsten (auch wenn es gegenwärtig mal kriselt)

Aber natürlich können wir uns beide für guten Fußball begeistern (früher mehr als heute) und dann sind so Veranstaltungen wie z.B. die WM im Jahr 2014 (trotz des sehr unbehaglichen Gefühls bezüglich der Zustände in Brasilien) natürlich auch Stoff für gemeinsame Stunden. Hinzu kommt dann auch immer mein Schwiergersohn der  dann als Süditaliener für Abwechslung sorgt.

Und natürlich werden bei solchen „Events“ dann auch der Vermarktungsmaschinerie angeworfen. Und Tchibo wäre nicht Tchibo, wenn sie nicht auch davon profitieren möchten.

Fußballhymnen, Brasilienhits und Gute-Laune-Songs. 18 Hits interpretiert von bekannten Künstlern: »You’ll Never Walk Alone« von The BossHoss, »Schland O Schland« von Uwu Lena, »Mas Que Nada« von Sergio Mendes feat. Black Eyed Peas und »Samba de Janeiro« von Bellini. Gesamtspielzeit ca. 60:13 Min. (Quelle: Werbetext)

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Zuhören ist auf dieser Zeit jede Menge neumodisches Zeug (vielleicht gelingt es mir ja mit dieser Präsentation das Durchschnittsalter meiner Leserschaft zu senken *g“)

Von besonderem Interesse sind natürlich die deutschen Beiträge von Künstlern wie Uwu Lena, Oliver Pocher, Markus Becker und Jürgen Drews … und natürlich sind da etliche knackige Mitgröhl-Nummern dabei … bestens geeignete die nächste Grill-Party zu begleiten.

Nicht wirklich wichtig, aber dennoch …

BackCover1Titel:
01. Sergio Mendes feat. The Black Eyed Peas: Mas Que Nada (Ben) 4.24
02. Michel Teló: Ai Se Eu Te Pego (Nossa Nossa) (Moi/Dyggs) 2.47
03. Ben L’Oncle Soul: Seven Nation Army (White) 2.58
04. Amy Winehouse: The Girl From Ipanema (Gimbel/Jobim/de Moraes) 2.47
05. Juanes: La Camisa Negra (Aristizabal) 3.35
06. Uwu Lena: Schland O Schland (Frost/Gordon) 3.04
07. Oliver Pocher: Schwarz und Weiss (Bedersdorfer/Weber/Oechsel/Hüsch/Höhner) 3.56
08. Markus Becker: – ‘54, ‘74, ‘90, 2010 (Linhof/Brugger/Weber) 2.47
09. The Fratellis: Chelsea Dagger (The Fratellis) 3.35
10. Hermes House Band: – Football’s Coming Home (Three Lions) (Broudie/Skinner/Baddiel) 3.33
11. Jürgen Drews: FC Deutschland (Drews/Öchsler) 3.36
12. Culcha Candela: Union Verdadera (Krutsch/Reedoo/Lafrotino/Cali/Itchyban/Strange/Larsito) 4.01
13. Velile & Safri – Duo: Helele (Kluger/Vangarde/Mchunu) 3.08
14. Tacabro: Tacatà (Martinez/Romano/Sapienza) 3.31
15. Gusttavo Lima: Balada (Tchê Tcherere Tchê Tchê) (Sampaio) 3.23
16. Bellini: Samba De Janeiro (Engels/Moreira//Zenker) 2.49
17. The BossHoss: You’ll Never Walk Alone (Rodgers/Hammerstein) 3.27
18. Tony Vincent: We Are The Champions (Mercury) 3.02

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Die Viel-Harmoniker – Das vierte As (1979)

FrontCover1.JPGImmer wieder gab es so Vokal-Ensembles, die an die große Zeit dieser Musikrichtung und zwar in den 20er und 30er Jahre erinnern oder gar anknüpfen wollten.

Ein ganz besonderes Ensemble dieser Art sind Die Viel-Harmoniker und das hat was mit ihrem Gründer zu tun:

Die Viel-Harmoniker waren eine deutsche Musikgruppe auf dem Gebiet des Schlagers.

Die Gruppe wurde 1976 von Gert Wilden als Vokalensemble mit Klavierbegleitung in München gegründet. Das Ensemble singt im Stil der Comedian Harmonists hauptsächlich Lieder der 1920er und 1930er Jahre, sowie Neukompositionen im Stil dieser Zeit.

Mitglieder waren zunächst Toni Rosner, Siegfried Hussner, Alo Schnurrer, Wolfgang Schultz und Walter Leykauf. Letzterer war bereits bei den Nilsen Brothers erfolgreich und ist seit 1984 ein erfolgreicher Sänger der volkstümlichen Musik. Nach seinem Austritt aus der Gruppe wurde Günther Graf sein Nachfolger, der bis zur Auflösung der Gruppe ein fester Bestandteil dieser als 2. Bariton blieb. Gründer und Komponist Gert Wilden begleitete die Sänger am Klavier.

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Die Viel-Harmoniker nahmen zahlreiche Titel der Comedian Harmonists, aber auch andere bekannte Hits, neu auf und waren bald über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Sie traten in Frack und Zylinder auf und waren in zahlreichen Musiksendungen des Rundfunks und Fernsehens zu Gast wie zum Beispiel in der Unterhaltungsshow Zum Blauen Bock. Darüber hinaus gaben sie zahlreiche Konzerte in ganz Europa, sogar in China und Südamerika. Insgesamt wurden 18 Langspielplatten gemacht.

1980 beteiligten sich die Vielharmoniker an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest. Ihr Lied In der Oper belegte Platz zehn. (Quelle: wikipedia)

Beschäftigt man sich näher mit diesem Ensembles, so kann man feststellen, dass die eine wahre Flut von Aufnahmen veröffentlicht haben. Die meisten sind in Vergessenheit geraten, so auch diese.

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Gert Wilden

Hier ihr viertes Album auch auch bei diesen Aufnahmen huldigen sie quasi ko-genial den Sangeskünsten früherer Dekaden.

Damit nicht genug, mit Titeln wie „Dschinghis Khan“ und „39’1 Disco Fever“ parodieren sie einen damaligen Musiktrend, der mir zutiefst zuwider war …

Aber diese Versionen reizen dann schon zum schmunzeln.

Wie überhaupt dieses Album etwas für alberne Gemüter (wie ich es auch gelegentlich bin) ist … man kann ja nicht immer nur musikalischen Tiefgang zelebrieren.

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Besetzung:
Siegfried Hussner (tenor)
Patrick Nielsen (bariton)
Toni Rosner (tenor)
Wolfgang Schultz (bass)
+
Gert Wilden (piano)

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Titel:
01. Susie (Löhner-Beda/DeSylva) 2.11
02. Dschinghis Khan (Siegel/Meinunger) 4.23
03. Am besten küßt der Mann am Klavier (Hofer/Wilden) 3.46
04. Tango-Medley 3.17
04.1.Oh Donna Clara (Petersburski/Beda)
04.2. Gnädige Frau, wo war’n Sie gestern? (Schröder/Beckmann)
04.3. Schöner Gigolo (Cassuci/Brammer)
05. Zement-Mixer (Hofmeister/Gallard/Ricks) 2.02
06. Ich bin nur ein armer Wandergesell‘ (Künneke/Rideamus/Haller) 2.29
07. Eselserenade (Baumann/Stothart/Frim) 2.50
08. 39’1 Disco Fever (Wilden/Hofmeister) 3.11
09. Immer, immer, immer wieder (Traditional) 2.51
10. Laß mich dein Badewasser schlürfen (Hofmeister/Scherzinger) 2.43
11. Tante Anna (Amberg/Sarony) 3.40
12. Sag‘ beim Abschied leise Servus (Kreuder/Hilm/Lengsfelder) 2.44

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Singles