Die Travellers – Ich war der Putzer vom Kaiser + Det Korsett (1967)

FrontCover1Nun ja … die gab´s halt auch und … sie waren lange, lange Zeit ganz gut im Geschäft:

Die 3 Travellers war ein deutsches Trio, das von 1946 bis in die 1970er Jahre existierte (später auch bekannt unter dem verkürzten Namen Die Travellers). Es bestand aus den drei Musikern Fred Oldörp (Bandoneon, Gesang), Eddie Rothé (bürgerlich: Eduard Roth) (Gitarre, Gesang) und Mischa Andrejew (Kontrabass, Gesang), und wird als „das wohl erfolgreichste deutsche Bartrio“ bewertet (so Wölfer).

Die drei Musiker kamen 1946 im alten Funkhaus in Berlin zusammen, als das Radio Berlin Tanzorchester für Tango-Aufnahmen einen Bandoneonspieler suchte. Fred Oldörp war damals der einzige in Berlin. Er freundete sich mit dem Gitarristen Eddie Rothé und dem Bassisten Mischa Andrejew an. Zusammen hatten sie die Idee für Die 3 Travellers. Die Traveller02Sie studierten einige gängige Songs ein und schufen durch die einmalige Verbindung der drei Instrumente einen ganz neuen Klang. Die als Jazz-Trio gegründete Formation orientierte sich zunächst an der Akkordeongruppe von Joe Mooney oder dem Trio von Nat King Cole. Es wandte sich zunehmend dem Schlager zu, häufig mit komischen Elementen durchsetzt, präsentierte aber auch Hitparodien.

Ihre Top-Hits waren Zement-Mixer (eine deutsche Version von Cement Mixer von Slim Gaillard, aus dessen Repertoire sie einige Songs coverten) und Hallo kleines Fräulein (Gisela) (1947) sowie Kleiner Bär von Berlin. Die Titel Eine Tüte Luft aus Berlin, Fliege mit mir in die Heimat, Ich hab‘ noch einen Koffer in Berlin (1949), Heimweh nach dem Kurfürstendamm (1950) und Slip Tango gehörten ebenfalls zum bekannten Repertoire. 1971 hatten sie mit Der Pleitegeier, einer Parodie auf „El Cóndor Pasa“, noch einen letzten Erfolg.

Auch das Vereinslied des Fußballclubs Hertha BSC Blau-Weiße Hertha (B-Seite Noch ein Tor) stammt von ihnen. (Quelle: wikipedia)

Und ein weiteres „nun ja“ … hier halt mal ne Single aus dem Jahr 1967 und „Die Travellers waren ja bekannt dafür, auch internationale Hits zu „parodieren“: Hier hören wir ihre deutsche Fassung von der Pfeiff-Hymne „I Was Kaier Bill´s Batman“, im Original von der Eintagsfliege Whistling Jack Smith (der ja eigentlich John O’Neill hieß … in dr Öffentlichkeit jedoch präsentierte bzw. mimte ein gewisser Coby Wells (der ja eigentlich wiederum Billy Moeller hie0 … ach, lassen wir das)

Man kann sich an einer solchen Single durchaus mal erfreuen …. man beachte jedoch: Der Humorfaktor ist eher schlicht.

Die Traveller01

Besetzung:
Mischa Andrejew (bass, vocals)
Fred Oldörp (bandoneon, vocals)
Eddie Rothé (guitar, vocals)
+
eine kleine Schar unbekannter Studiomusiker

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Titel:
01. Ich war der Putzer vom Kaiser (Greenway/Cook/Oldörp) 2.17
02. Det Korsett (Dühn/Seefeld) 2.25

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Das Jochen Brauer Sextett – Blue Moon + Sombrero (1961)

FrontCover1.jpgTja … was wäre das Jochen Brauer Sextett ohne diesen Jochen Brauer gewesen:

Joachim „Jochen“ Brauer (* 25. Januar 1929 in Görlitz) ist ein deutscher Jazz- und Unterhaltungsmusiker (Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon, Flöte, Klarinette, Akkordeon), Arrangeur und Bandleiter.

Brauer wurde von 1943 bis 1948 an den Musikschulen in Braunschweig und Halle (Saale) in Komposition, Klarinette und Cello ausgebildet. Mit eigener Band spielte er bis Ende der 40er Jahre regelmäßig Jazz-Matinees in Görlitz. Er war dann Mitglied der Melodia-Rhythmiker beim Sender Halle und des Tanzorchesters von Kurt Henkels beim Sender Leipzig, bevor er nach Westdeutschland übersiedelte. Im Jahr 1954 gründete er eine Jazz-Combo; auf dem Deutschen Jazzfestival 1956 trat er mit seiner New Jazz Group auf und konnte anschließend erste Cool Jazz-Aufnahmen für Brunswik einspielen. Aufgrund der schlechten ökonomischen Situation für Jazzmusiker in Deutschland wendete er sich jedoch trotz der Erfolge auf der Jazzszene verstärkt der Unterhaltungsmusik zu. 1958 ermöglichte Willy Berking eine erste Rundfunkproduktion seines Quartetts.

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Diese Single wurde doch glatt auch in den USA veröffentlicht

Im nächsten Jahr wurde er für die musikalische Untermalung der Fernseh-Quizsendung Der große Wurf von Hans-Joachim Kulenkampff engagiert. Seit 1961 wurde die Band auch zu Einsätzen in deutschen und österreichischen Spielfilmen engagiert, so in den Filmen Ramona (1961), Schlagerparade 1961 und Sing, aber spiel nicht mit mir (1963). Andere Fernsehsendungen wie Showbusiness, Show Hin-Show Her und vor allem Dalli Dalli und Die Montagsmaler folgten, in denen Brauer regelmäßig mit seinem Sextett auftrat. Daneben war er an zahlreichen Schlagerproduktionen beteiligt und spielte 1977 Dieter Reiths Musik des Durbridge-Fernsehfilms Die Kette ein; 1980 begleitete er mit seinem Sextett Joy Fleming bei deren Tournee durch die DDR.

JochenBrauerSextett02

In den 1990er-Jahren konzentrierte der in Mannheim lebende Brauer sich wieder auf die Jazzmusik. Er nahm mit dem Hammondorgel-Trio The Organizers ein von der Kritik lobend erwähntes Album auf. Aktuell tritt er mit dem Swing-Quartett The Big Easy oder der RhineStream JazzBand auf. Mit der RhineStream JazzBand trat Brauer 2012 auch in der Bühnenproduktion Salto Postmortale nach Werken von Peter Wilhelm auf.

Brauer veröffentlichte 15 Alben und etwa 70 Singles. Er spielte mit Chet Baker und Gerry Mulligan ebenso wie mit Kenny Rogers, Tony Christie, Harald Juhnke, Peter Alexander, Katja Ebstein und Udo Jürgens. (Quelle: wikipedia)

Tja, und hier eine kleine aber feine Single aus dem Jahr 1961 … und es zeigt sich mal ieder, dass die Jazzer ein feines Händchen auch für die Unterhaltugsmusik hatten … das hört man dann insbesondere bei „Sombrero“, instrumental eingespielt. Könnte man doch glatt auch auf einer Party spielen …

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Besetzung:
Jochen Brauer Sextett

BackCover1

Titel:
01. Blue Moon (Rodgers/Hart) 2.03
02. Sombrero (Maduri/Kohler) 2.41

LabelB1

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Etikett

Dieses Etikett konnte und sollte man wohl auch ausschneiden, um es in der Juke-Box zu präsentieren … tja, so was das halt damals …

Peter Alexander – Peter Alexander (1964)

FrontCover1.JPGEinerseits so ein Billig-Sampler aus den 60er Jahren, andererseits dennoch ganz interessant:

Peter Alexander, eigentlich Peter Alexander Ferdinand Maximilian Neumayer, seit Mitte der 1970er Jahre auch Peter der Große genannt, (* 30. Juni 1926 in Wien; † 12. Februar 2011 ebenda) war ein österreichischer Sänger, Schauspieler und Entertainer. Von Mitte der 1950er bis Mitte der 1990er-Jahre gehörte er zu den populärsten Unterhaltungskünstlern im deutschsprachigen Raum.

Peter Alexander war Sohn des Bankrates Anton Neumayer (1900–1947) und dessen Ehefrau Bertha, geb. Wenzlick (1896–1987), Tochter eines Musikalienhändlers aus Pilsen; die Eltern wohnten 1926 in Wien 9., Sechsschimmelgasse 4.[2] Bereits während seiner Schulzeit zeigte sich Alexanders Hang zum Parodieren. Nach dem Besuch der Volksschule wechselte er auf das humanistische Gymnasium in Döbling (19. Bezirk), das er jedoch wegen diverser Streiche per Schulverweis vorzeitig verlassen musste. Daraufhin schickte ihn sein Vater nach Znaim, wo Alexander 1944 kriegsbedingt per Notabitur die Matura ablegte. Peter Alexander widmete der Zeit, als sein Vater seine Mutter kennenlernte, das Lied „Wie Böhmen noch bei Österreich war“. Im selben Jahr wurde er Flakhelfer, kam danach zum Arbeitsdienst nach Breslau und meldete sich auf seine Einberufung hin schließlich zur Kriegsmarine. 1945 geriet er in britische Kriegsgefangenschaft. Die Monate in nach seiner eigenen Aussage „vier oder fünf Gefangenenlagern in Ostfriesland“[3] nutzte er, um seine Talente in Form von Theaterabenden (unter anderem Aufführungen des Dramas Jedermann von Hugo von Hofmannsthal) oder musikalischen Improvisationen zu erproben.

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Peter Alexander mit Erni Bieler (1952)

Zurück in Wien, 1946, sollte Alexander nach dem Willen seiner Eltern ein Studium der Medizin beginnen und immatrikulierte an der Universität Wien, besuchte aber nur eine Vorlesung. Er wollte Schauspieler werden, strebte ein Engagement am Burgtheater in Wien an und absolvierte daher eine Schauspiel-Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien, die er 1948 mit Auszeichnung abschloss. (1947 war sein Vater gestorben.) Dabei nannte er sich erstmals unter Weglassung aller weiteren Namen (Maximilian Ferdinand Neumayer) nur noch „Peter Alexander“. Zu seiner Klasse gehörten unter anderem Ernst Stankovski, Erwin Strahl und Gerhard Riedmann. Schon hier zeichnete sich ab, dass Alexander eher für das komödiantische Fach bestimmt war. Er brachte sich Gesang und Klavierspiel autodidaktisch bei. So trat er etwa 1949 gemeinsam mit Waltraut Haas in Ludwig Schmidseders Operette Abschiedswalzer im Wiener Bürgertheater auf.[4] Seit den Nachkriegsjahren verehrte er Frank Sinatra, den er 1950in London zum ersten Mal sah. Sodann wandte er sich von seiner Idee, ein Engagement am Burgtheater zu erreichen, ab und strebte Entertainment, Gesang, Orchester und Jazz an.

Peter Alexander50erJahre

Bereits 1951 erschien bei der Plattenfirma Austrophon Alexanders erste Schallplatte („Das machen nur die Beine von Dolores“). 1953 wechselte er zu Polydor, wo das Erfolgsduo Kurt Feltz und Heinz Gietz viele Lieder für ihn schrieb. Für Polydor nahm Alexander nicht nur Schlager, sondern auch mit großem Erfolg Operettenquerschnitte, jeweils dirigiert von Franz Marszalek, auf. Hier waren Sängerinnen wie Herta Talmar, Renate Holm und Rita Bartos seine Partnerinnen. Im selben Jahr gewann er auch den Münchner Schlagerwettbewerb. Ende 1965 schließlich ging er zu Ariola. (Quelle: wikipedia)

Peter Alexander50erJahre2Soweit ein paar Infors zu seinen Anfängen. Und genau davon handelt diese LP. Sie enthält nämlich Lieder vom Peter Alexander aus den 50er Jahren …

Un deshalb heißt dieses Album in einer Pressung des Schallplattengilde Gutenberg auch „Seine ersten Erfolge“.

Und das geht schon mit „La Bella Musica“, einer ersten Single aus dem Jahr 1951.

Und dann geht´s quasi Schlag auf Schlag … heitere, kitschige und mit viel Fernweh garnierte Schlager … wobei da der Pter Alexander eigentlich an diese Schlagertradtion der 20er und 30er Jahre anknüpfen möchte und auch anknüpfen kann. Begleitet wird er dabei von diversen Orchestern und Gesangs-Ensembles mit so feinen Namen wie „Die Shunshines“ oder „Das Cornel Trio“.

Und nachdem mir diese Dekaden musikalische gelegentlich ganz gelegen kommen, so gilt dies dann daher auch für diesen billigen Sampler … erschienen auf dem Elite Label aus der Schweiz.

Sehnsuchtsmelodien … denn auch diese gehören zu unserem Leben … Und natüröoch ist der Peter Alexander schon damals ein Schmeichler und Charmeur gewesen …. und wenn er dann singt:

Ein Musikus, ein Musikus
Weis immer was er spielen muss
Und wenn er schöne Frauen sieht
Spielt er ein Liebeslied

Mal spielt er laut, mal spielt er zart
Er spielt auf ganz verschied?ne Art
Und wenn er schöne Frauen sieht
Spielt er ein Liebeslied

Er träumt, dass ihm die Schönen
Mit Küssen verwöhnen
Doch schenken sie statt Küsse
Doch leider nur ihr Ohr

hach … dann wird er mir fast sympathisch …

Peter Alexander50erJahre3.jpg

Besetzung:
Peter Alexander (vocals)
+
Peter Cramer Orchester bei 06.)
Orchester Karl Loubé (bei 01., 02., 04.)
Comedien-Quartett (bei 03. + 11.)
Metropol-Tanzorchester (bei 03.. 07., 09. – 11.)
Österreichische Rundfunk-Tanzorchester unter der Leitung von E. Halletz (bei 05.
Die Sunshines (bei o8.)
Kölner Tanz- und Unterhaltungsorchester unter der Leitung von A. Luczkowski (bei 08.
Das Cornel-Trio (bei 09.)

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Titel:
01. La Bella Musica (Werner/Fontenoy) 2.56
02. Ich küsse ihre Hand, Madame (Rotter/Erwin) 2.55
03. Die Frau kommt direkt aus Spanien (Hoff/Zeisner) 2.45
04. Das machen nur die Beine von Dolores (Balz/Hary) 3.02
05, Jede Frau in Bogotá (Meder/Lang) 3.01
06. Ein Italiano (Werner/Maluck) 2.55
07. Ein Musikus, ein Musikus (Gaze/Feltz) 2.50
08. In Sorrent (Hiller/Scharfenberger) 3.24
09. Wo am Weg die Äpfel reifen (Hoff/Fiedler/Petrak/Harden) 2.49
10. Isabella (Hoff/Halletz) 3.03
11. Ich lieb dich so, wie du bist (Hoff/Heisterkamp) 3.04

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Roberto Blanco – Roberto Live (1980)

FrontCover1Auch der muss mal an die Reihe kommen …

Roberto Zerquera Blanco (* 7. Juni 1937 in Tunis, Tunesien) ist ein deutscher Schlagersänger, Schauspieler und Unterhaltungskünstler afrokubanischer Eltern.

Blanco wurde als Sohn des kubanischen Folklore- und Varieté-Künstlers Alfonso Zerquera und dessen Ehefrau, einer kubanischen Tänzerin und Sängerin, Mercedes Blanco in Tunis geboren. Er wuchs in Beirut und Madrid auf. Seine Mutter starb, als er zwei Jahre alt war. Nach der Schulzeit begann er in Madrid ein Medizinstudium, das er aber nach zwei Semestern abbrach.

Blanco kam 1956 nach Deutschland. 1957 spielte er in dem Film Der Stern von Afrika mit. Seine Gesangskarriere begann er bei Josephine Baker. Im Jahr 1958 sang er einen Schlager in dem deutschen Farbfilm Bühne frei für Marika. In den 1960er-Jahren wurde er Schlagerstar und trat in verschiedenen Filmen (Alle Menschen werden Brüder nach Johannes Mario Simmel und Drei Männer im Schnee nach Erich Kästner) auf. 1969 gewann er die Deutschen Schlager-Festspiele mit dem Titel Heute so, morgen so. Im Jahr 1971 erhielt Blanco die deutsche Staatsbürgerschaft. In der Folgezeit nahm er einige Schlagerschallplatten auf und hatte 1972 mit Ein bißchen Spaß muß sein des Komponisten Christian Bruhn und Der Puppenspieler von Mexiko seine größten Erfolge. Blanco war Gast in Musiksendungen des Fernsehens, darunter mehrmals in der ZDF-Hitparade.

Singles

Seine ganz frühen Singles (195´63 – 1965), alle für das Label „Golden 12“

Blanco bekam 1973 seine eigene Fernsehshow Heute so, morgen so. Mehrmals bewarb sich Blanco beim Eurovision Song Contest: 1970 wurde er Fünfter der deutschen Vorentscheidung mit Auf dem Kurfürstendamm sagt man Liebe, 1973 belegten seine Titel Ich bin ein glücklicher Mann und Au revoir, auf Wiedersehen die Plätze 4 und 11; 1979 schließlich wurde er Vierter mit Samba si! Arbeit no!. 1976 gab es zudem die Roberto Blanco Show, die am 21. Dezember 1976 eine Einschaltquote von 49 Prozent erreichte.

Im Jahre 1980 wurde Roberto Blanco mit der Spielshow Noten für zwei Nachfolger von Rudi Carrells Am laufenden Band, doch wurde die Sendung 1982 nach vier Folgen auf seinen eigenen Wunsch abgesetzt. Weitere Sendungen mit Blanco waren Roberto – Ein Abend mit Roberto Blanco und Musik ist meine Welt (beide im Ersten Deutschen Fernsehen). Im Jahr 1986 ging er erstmals nach Kuba, wo er 1987 als erster ausländischer Künstler einen eigenen Show-Block in der „Tropicana“-Revue in Havanna erhielt.

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Mit Franz.-Josef, Strauß, ca. 1980

In den 1990er Jahren trat er zusammen mit Tony Marshall mit Stimmungsliedern auf. Einer ihrer größten gemeinsamen Hits war Resi bring Bier, eine deutsche Version des Titels Crazy for you von David Hasselhoff. Das deutsche Fernsehen (MDR) widmete ihm 1997 eine Jubiläumssendung, in welcher die ihn im Mambotanz bezwingende Startänzerin Marlène Charell, aber auch ihr Ehemann Roger Pappini, Peter Kraus und andere Prominente auftraten. 1994 war er auch als Produzent tätig. Es erschien das Album Por tu amor mit Liedern in seiner spanischen Muttersprache und mit Musikern aus Südamerika. 1996 gastierte er auf Lotto King Karls Single Da ist die Tür. Er ist auch Dauergast bei Schlager-Oldie-Veranstaltungen, so etwa beim jährlichen Schlager-Festival von Radio Bremen, bei dem er seine eigenen Hits darbringt und auch Kollegen begrüßt.

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Roberto Blanco in dem Film „1 1/2 Ritter“

2008 spielte er in dem Film 1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde einen Kleinkriminellen im Mittelalter, der auch seinen Namen hat.

2011 sprach er in dem Film Rio den Riesentukan Rafael und veröffentlichte mit Du lebst besser, wenn Du lachst ein neues Album. Am 4. August 2011 trat Blanco als Gast zusammen mit der Thrash-Metal-Band Sodom auf dem Wacken Open Air 2011 auf und sang Metal-Versionen von Ein bißchen Spaß muß sein und Amarillo. Der Auftritt war Teil einer Kampagne gegen Alzheimer.

Von Oktober bis Dezember 2012 spielte Blanco die Rolle des selbstverliebten Fernsehmoderators Heinz Wäscher in Hape Kerkelings Musical Kein Pardon im Capitol-Theater Düsseldorf.

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Roberto Blanco und seine Frau Luzandra Blanco, die 40 Jahre jünger ist als der Schlagerstar

2013 veröffentlichte Blanco zusammen mit dem DJ- und Rapper-Duo Finger & Kadel die Single Ein bisschen Spaß muss sein, eine Neuinterpretation seines Schlagers mit Merkmalen von Electronic Dance und Hip-Hop.

2014 nahm er, ähnlich wie Matthias Reim vor ihm, seine eigene finanzielle Situation aufs Korn und produzierte aus seinem bekanntesten Hit zusammen mit der Werbeagentur Jung von Matt für die Autovermietung Sixt ein Video mit dem Titel „Ein bisschen spar’n muss sein“.

2014 sprach er in dem Film Rio 2 – Dschungelfieber erneut den Riesentukan Rafael.

2016 veröffentlichte er gemeinsam mit Waterloo eine Neuaufnahme des Oldies Brauner Bär und Weiße Taube von Gus Backus, unter anderem in einer Dance-Version.

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Damals war die Welt noch in Ordnung, bei der Scheidung gab es dann einen furtchbaren Rosenkrieg

Blanco ist Ehrenmitglied der CSU. Die Partei ehrte damit sein künstlerisches Werk. Er engagiert sich für Obdachlose und Kinder, beispielsweise durch Patenschaften bei World Vision Deutschland oder Unterstützung des Projektes Ärzte ohne Grenzen.

Roberto Blanco hat zwei eheliche Töchter und einen Sohn (* 2001) aus einer außerehelichen Affäre. Seine Tochter Patricia Blanco nahm 2009 an Big Brother und 2015 an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus! teil.

Die Scheidung von seiner Schweizer Ehefrau Mireille wurde nach fast 50 Ehejahren im Dezember 2012 rechtskräftig. Im Jahr darauf heiratete er die Kubanerin Luzandra Straßburg. Blanco wohnte ab 2015 für kurze Zeit in Mondsee im Salzkammergut in Oberösterreich und ist Ende 2016 nach Ermatingen in die Schweiz umgezogen. (Quelle; wikipedia)

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Hier mit dem Münchner Oberbürgermeister Reiter auf der „Wies´n“

Nun ist es ja nicht so, dass ich ein glühender Blanco-Vereherer wäre, dennoch bitete dieses Live-Doppelalbum ein paar überraschende Momente.

Er fängt es erstmal ganz geschickt an, verpackt seine „größen Hits“ gleich zu Beginn des Konzertes (live aufgenommen im Rosenpalast, Mannheim). Und dann setzt er auf eine Reihe von thematischen Medleys mit einem internationalem Zuschnitt (von den Beatles zu Harry Belafonte) … daei kommt ihm zu gute, dass in seinem Orchester versierte Jazz- und Studiomusiker sitzen, zu nennen wären da z.B. der Jazzgitarrist Stefan Dietz und der US Bassist Garry Todd.

Und so kommt es vor, dass das Orchester hin und wieder seine ganz Güte aufblitzen lässt (z.B. bei dem Saxophon Solo bei „My Sweet Lord“), viel zu wenig natürlich für meinen Geschmack, denn so etliche der Liedchen, sind halt Liedchen, deren Erfolg ich nie verstehen werde, aber mitklatschen kann man halt ziemlich gut.

Auch die Witchen von Roberto Blanco sind nun nicht unbedingt der Knaller, außer, ja außer, wenn er Franz-Josef Strauss und Willy Brandz parodiert („Mathilda) … da staunt man dann schon ein bisschen. Auch die Eröffnung von „Day-O“ ist augenzwinkernd gelungen.

Sehr überraschend der Song““. Es ist eine Single aus dem Jahr 1965 und ist extlich shon fast als eine Anklage gegen den Rassismus zu verstehen … mir scheint, dem Roberto Blanco war es wohl wichtig, dieses so ganz alte Lied am Leben zu erhalten.

Und dann ein staubtrockener Blues namens „Die Antwort bist du“

Im Rahmen seines Metiers hören wir hier also einen souveränen Entertainer namens Roberto Blanco, der zumindest gelegentlich musikalisch überraschen kann.

… weniger souverän verlief dann letztlich sein Leben … vielleicht war es dann halt doch zuviel aufgesetzte Fröhlichkeit …

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Besetzung:
Roberto Blanco (vocals)
+
Orchester des Südwestfunks Baden Baden unter der Leitung von Jürgen Franke
Fritz Blumenhofen (drums)
Stevan Bodjo (flute)
Charly Campbell (percussion)
Stefan Diez (guitar)
Josef Güntner (trombone)
Dieter Mäder (trumpet)
Bernhard Prock (percussion)
Armin Rusch (piano)
Garry Todd (bass)

Booklet1

Titel:
01. Opening und Medley ‚Blanco-Hits‘ (7.45)
01.1. Der Puppenspieler von Mexico (Carr/Shuman/Siegel)
01.2. Heute so – morgen so (Schmidt/Loose)
01.3. Oh, Las Vegas (Callander/Murray/Zimber)
01.4. Lady Laura (Elias/Danova/Loose)
01.5. Pappi, lauf doch nicht so schnell (Callander/Stephens/Dahmen)
01.6. Amarillo (Greenfield/Sedaka/Thumser)
01.7. Dieses Jahr (Hirsh/Manor/Busch)
02. Begrüßung 1.00
03. Love Is In The Air (Young/Paul) 3.40
04. Schwarze Engel (Maciste/Siegel/Blanco) 3.33
05. . Beatles-Medley (4.28)
05.1.Can’t Buy Me Love (Lennon/McCartney)
05.2. Yesterday (Lennon/McCartney)
05.3. Obladi-Oblada (Lennon/McCartney)
06. Italien-Medley (4.01)
06.1. Piove (Modugno/Glando)
06.2. Come prima (Taccani/Di Paola)
07. My Sweet Lord (Harrison) 3.31
08. Wer trinkt schon gern den Wein allein (Hornung/Siegel/Meinunger) 4.25
09. Belafonte-Medley (11.16)
09.1. Day-O (Belafonte/Burges/Attaway)
09.2. Angelina (Burgie)
09.3. Island In The Sun (Belafonte/Burges/Feltz)
09.4. Coconut Woman (Belafonte/Burges)
09.5. Mathilda (Belafonte)
10. Cabaret (Kander/Ebb) 2.43
11. Ol‘ Man River (Kern/Hammerstein) 3.30
12. Trinidad (Simon/Meinunger) 3.19
13. Westside Story Medley (2.59)
13.1. Maria (Bernstein)
13.2. Tonight (Bernstein)
14. Die Antwort bist du (Traditional/Strasser/Mondrian) 2.43
15. Dixie-Medley (3.20)
16.1. When The Saints Go Marching In (Traditional)
16.2. Down By The Riverside (Traditional)
17. Ein bißchen Spass muß sein (Bruhn/Loose) 2.53
17. Louis-Prima-Medley (3.05)
17.1. Buona Sera, Signorina (de Rose/Sigman)
17.2. Oh Marie (Capua/Mazzucchi/Russo)
18. Going My Way (v.Heusen/Burke) 4.56
19. Ansage 1.29
20. Südamerika-Medley (5.12)
20.1. El Cumbanchero (Hernandez)
20.2. El Porompompero (Solano/Ochaita/Valerio)
20.3. Guantanamera (Traditional)
20.4. La Bamba (Traditional)
21. Der Puppenspieler von Mexico (Carr/Shuman/Siegel) 3.15
+
und alle vier Seiten des Albums – ungeschnitten:
22. Roberto Live (Teil 1) 22.10
23. Roberto Live (Teil 2) 23.32
24. Roberto Live (Teil 3) 19.3621.51
25. Roberto Live (Teil 4)

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Freddy Quinn – Freddy auf hoher See (1961)

FrontCover1Bei der Vorstellung der Freddy Quinn LP „Freddy Live (1968)“ schrieb ich einleitend: „Also, ein bewegtes Leben hatte er schon, der Freddy Quinn“ …

Und ich hebe mir eben noch mal eine Biographie durchgelesen … mein lieber Herr Gesangsverein, da war was geboten, an abenteuerlichen Wendungen … die man dann auch erst mal verdauen/verkraften muss.

Nun ja … hier ist eine LP aus dem Jahr 1961 … und natürlich hören wir hier jene Musik, die ihn damals so populär gemacht hat.

Ih spreche hier ja öfters von dieser „Illussionsmusik“, meist im Zusammenhang mit den weiblichen Illusionen. Hier aber werden mit all derwohl notwendigen Rührseeligkeit männliche Illussionen bedient …

Und ich gestehe, das Fahrtenlied „Wir lagen vor Madagaskar“ habe ich damals inbrünstig geliebt und in meiner damaligen Ministranten Gruppe lautstarkt (und vermutlich ziemlich schräg) geschmettert.

Wir hören also etliche Klassiker des „frühen“ Freddy Quinn, und der Pathos trieft qusi aus den Rillen.

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Aber dann bin ich über ein Lied gestolpert, erst habe ich gedacht, ich höre nicht richtig und das Lied heißt „In Hamburg, da bin ich gewesen“:

Dieses Lied erlangte Ende des 19. Jahrhunderts eine große Bekanntheit und wurde häufig textlich abgewandelt. Aufgrund der Schlusszeile der ersten Strophe wurde es oft auch als „Dirnenlied“ bezeichnet. Und es gab  viele Textvarianten und warum, sich Freddy Quinn justament für diese Textvariante entschieden hat, ist mir ein Rätsel, denn dieser Text … ähm … hätte eigentlich einen handfesten Skandal auslösen müssen, damals, im Jahr 1961:

In Hamburg, da bin ich gewesen
Erzählte der Mann an der Bar
Er hing ziemlich müde am Tresen
Und fuhr sich durchs schüttere Haar.

In Hamburg, da bin ich gewesen
Und traf dort die schönste der Frau’n
Ich machte gewaltige Spesen
Um ihr in die Augen zu schau’n

Ich hörte ihm zu und sah staunend
Wie er heimlich mein Whiskyglas nahm
Er leerte es, während ich lachte
Denn ich wusste genau was dann kam

(im Original von Freddy in bayrisch gesprochen):

Er sagte: „Sie, Herr Nachbar, sie haben keine Ahnung,
Der Wind der kam von Lee nicht von Luv
Aber ich hab, ich hab ganz schön zahlen müssen, ja
Aber dann, dann sah ich sie, so wie Gott sie erschuf
Es war kein Scherz

Ich musste noch reichlich bezahlen
Und ich sah sie, wie Gott sie erschuf.
In Hamburg, da bin ich gewesen
Erinnert mich bloß nicht daran
Ich dachte ich fress’ einen Besen
Die Schöne war leider ein Mann

 

Da bleibt einem doch die Spucke weg, da besingt der Freddy das Thema Transvestie …

Aber bei einem der als Österreicher , daer sich erfolgreich als waschechter Seebär aus St. Pauli verkaufen konnte, sollte einen das auch nicht mehr wundern.

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Besetzung;
Freddy Quinn (vocals)
+
in Haufen unbekannter Studiomusiker

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Titel:
01.  In Hamburg, da bin ich gewesen (Traditional) 3.16
02. Wo die Nordseewellen … (Friesenhausen/Müller-Grählert/Krannig) 2.32
03. Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise (Grasshoff/Schultze) 5.12
04. De Hamborger Veermaster (Traditional) 2.50
05. Heut geht’s an Bord (Traditional) 2.39
06. Rolling Home (Traditional) 3.37
07. Auch Matrosen haben eine Heimat (Büsing/Olias) 3.14
08. Wir lagen vor Madagaskar/Wenn das Schifferklavier (Scheu) 2.45
09. La Paloma (Yradier) 3.48
10. What Shall We Do With The Drunken Sailor (Traditional) 2.36
11. Wolken, Wind und Wogen (Olias/Rothenberg) 3.21
12. Die Gitarre und das Meer (v. Pinelli/Olias)
13. Heimweh nach St. Pauli (Schwabach/Olias) 4.49

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Singles

Singel-Hüllen aus dem Jahr 1961

Peter Maffay – Meine Freiheit (1975)

FrontCover1Eine schon erstaunliche Karriere legte dieser Peter Maffay hin:

Peter Maffay (* 30. August 1949 in Brașov, Siebenbürgen, Rumänien als Peter Alexander Makkay) ist ein deutscher Sänger, Komponist, Schauspieler, Gitarrist und Musikproduzent rumäniendeutscher Herkunft. Ursprünglich wurde er als Schlagersänger bekannt, wandelte sich dann aber zu einem der erfolgreichsten deutschsprachigen Rock- und Popmusiker. Mit 16 Nummer-eins-Alben ist er der mit Abstand erfolgreichste Künstler in den deutschen Charts. Darüber hinaus ist er als Miterfinder der Märchen- und Zeichentrickfigur Tabaluga bekannt.

Der Sohn einer siebenbürgisch-sächsischen Mutter und eines ungarndeutschen Vaters wanderte am 23. August 1963 mit seinen Eltern aus dem rumänischen Brașov (dt. Kronstadt) in Siebenbürgen in das deutsche Waldkraiburg bei Mühldorf am Inn aus. Als Kind lernte er Geige zu spielen. Er wechselte von der Realschule auf das Gymnasium, das er 1968 nach zweimaliger Nichtversetzung verlassen musste. Er begann im selben Jahr eine Lehre als Chemigraf. 1964 gründete er seine erste Beat-Rock-Band The Beat Boys, die später umbenannt wurde in The Dukes. Als Gitarrist spielte er damals erstmals im Lokal Weißen Hirsch in Waldkraiburg, wo sie auch ihren ersten Übungsraum hatten, Lieder von Bob Dylan, The Pretty Things, Small Faces, Herman’s Hermits, Cream, The Lovin’ Spoonful, Kinks und Donovan. Sie hatten Auftritte in Traunstein, Wasserburg, Ampfing, Grüntal, Jettenbach, Taufkirchen und Donauwörth und waren im Umkreis von 50 Kilometern eine lokale Berühmtheit. 1968 lernte er in München seine ehemalige Schulkameradin Margit Krauss kennen, und sie gründeten gemeinsam das Folk-Beat-Duo Peter & Margit, wo er das erste Mal auch sang. Sie spielten im Münchener Club Song Parnass Songs von Bob Dylan, Peter, Paul & Mary, Kinks, Rolling Stones, Pete Seeger, Tom Paxton und Paul Simon. Sie sangen die Lieder in Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Ungarisch, Rumänisch und Russisch – allesamt Sprachen, die Maffay auch beherrscht. Pro Auftritt bekamen sie damals 10 DM pro Person. Es wurde auch eine Single von den beiden veröffentlicht.

1969 wurde Michael Kunze auf ihn aufmerksam, als er auf der Suche nach Nachwuchsinterpreten für selbstgetextete Lieder war. Am 15. Januar 1970 veröffentlichte Maffay seine erste Single Du, die von Kunze produziert wurde. Am 21. März 1970 hatte Maffay seinen ersten Fernsehauftritt in der PeterMaffayZDF-Hitparade. Die Hitparade machte Maffay in Deutschland bekannt, und Du wurde der größte deutschsprachige Hit des Jahres 1970. Gleichzeitig platzierte sich der Song auch in den Hitparaden der Niederlande (Gold), Norwegens, Österreichs, Belgiens (Gold) und der Schweiz. Es wurden über eine Million Singles verkauft. Während der 1970er Jahre wurde Maffay durch konventionelle Rock’n’Roll-Nummern und Balladen zu einer Größe im Musikgeschäft. Dabei unternahm er zusammen mit dem deutschen Singer-Songwriter Johnny Tame als Tame & Maffay auch Ausflüge in den Country-Rock.

Ende der 1970er und Anfang der 1980er Jahre vollzog Maffay einen stilistischen Wandel vom Schlagersänger zum „Deutschrocker“. (Quelle: wikipedia)

Von diesem stilistischen Wandel ist auf dieser LP noch nicht viel zu spüren. Dabei hatte er ja schon damals eine durchaus hochkarätige Musiker-Mannschaft an Bord. Nachdem ich mit Maffay noch nie so richtig warm geworden bin, ist diese Präsentation dem Grundgedanken geschuldet, in diesem blog auch die gesamte Bandbreite deutscher Musik darzustellen … und da kann auf Peter Maffay ganz sicher nicht verzichtet werden … denn dass er zu den erfolgreichst en deutschen Musiker gehört, ist ja hinlänglich bekannt.

Singles

Single-Auskoppelungen

Besetzung:
Ingo Cramer (guitar)
Frank Diez (guitar)
Thor Bal Durson (piano)
Tiny Hagen (harmonica)
Martin Harrison (drums)
Thomas Horn Jr. (percussion)
Dave King (bass)
Peter Maffay (vocals, guitar, percussion)
Günter Moll (bass)
Mike Thatcher (piano)
Stefan Wissnet (bass)

BookletA

Titel:
01. Charly’s Leute (Maffay/Heider/Heilburg) 3.19
02. Von Mann zu Mann (Maffay/Heider/Heilburg) 4.15
03.  Meine Freiheit (Maffay/Heilburg) 3.10
04. Kleines Mädchen (Maffay/Heilburg) 2.58
05. Keiner kann was dafür (Maffay/Heider/Prost) 3.20
06. Wo steht das geschrieben? (Maffay/Heilburg)  3.24
07. Josie (Di Mucci/Fasce/Heilburg) 4.07
08. Auf der Straße nach Nimes (Weigel/Maffay) 2.52
09. Wilde Pferde (Maffay/Heilburg) 2.54
10. Wenn es falsch ist, dich zu lieben (Maffay/Heider/Heilburg) 4.03
11. Dann komm zu mir (Heider/Heilburg) 3.06
12. Mein Zuhause – die Straße (Maffay/Holm) 3.12

LabelB1

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Phil & John – Hello, Mary Lou + Hey, so ein Mädchen wie du (1973)

FrontCover1In der ZDF-Hitparade mit Dieter-Thomas Heck waren sie auch mal:

Phil & John waren ein deutsches Schlager-Duo, das in den 1970er Jahren erfolgreich war.

Phil (bürgerlicher Name: Klaus Hill, * 8. März 1948 in Bochum) und John (bürgerlicher Name: Hans Odenthal, * 19. Januar 1949 in Rheydt) wurden im Mai 1972 von Tony Hendrik als Gesangsduo entdeckt und bis 1976 produziert. Im selben Jahr erschien ihre erste Platte Hello Buddy. Bereits die zweite Single, eine Coverversion des Schlagers Hello Mary Lou aus den 1960er Jahren, schnitt im Juni 1972 mit Rang 20 in der deutschen Hitparade am besten ab. Das Schlager-Duo brachte bis 1976 insgesamt 11 Singles heraus. Sieben hiervon gelangten auf mittlere Positionen der deutschen Hitparade.

Das Duo war auch mehrmals Gast in der ZDF-Hitparade, wo sie beispielsweise am 5. August 1972 ihren Hit Hello Mary Lou präsentierten. Nach der Auflösung 1976 startete Phil unter seinem bürgerlichen Namen eine Solokarriere, die jedoch erfolglos war. John war als Musikproduzent tätig.

1979 tat sich das Duo nochmals für die Singles Ramona und Schlaf nicht in der U-Bahn zusammen, die jedoch nicht mehr an ihre Erfolge aus der ersten Hälfte des Jahrzehnts anknüpfen konnte.  (Quelle: wikipedia)

Der letzte Satz wundert mich irgendwie nicht, hört man sich diese Single an. Wundern kan man sich allerdings darüber, dass – glaubt man dem Hüllentext – beide damals – neben ihrer „Karriere“ – Jura studiert haben.

BackCover1

Besetzung:
Klaus „Phil“ Hill (vocals)
Hans „John“ Odenthal (vocals)
+
ein Haufen unbekannter Studiomusiker

PhilJohn

Titel:
01. Hello, Mary Lou (Pitney/Blecher) 2.19
02. Hey, so ein Mädchen wie du (Hendrik/Dahmen/Raschek) 2.29

LabelB1

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