Verschiedene Interpreten – Lieder sind die besten Freunde – Die schönsten Melodien von Ralph Siegel (1983)

FrontCover1Tja, der Ralph Siegel:

Ralph Siegel (* 30. September 1945 in München) ist ein deutscher Musiker, Schlagerkomponist und Musikproduzent.

Ralph Siegel ist eine der prägenden Figuren des Eurovision Song Contest („Grand Prix“) und nahm bisher mit 25 Kompositionen am internationalen Musikwettbewerb teil. Er ist mit über 2000 Titeln bei der GEMA registriert. Er ist Inhaber der Plattenfirma Jupiter Records und der Siegel-Musikverlage.

Ralph Siegel kam als Sohn des Schlagerkomponisten Ralph Maria Siegel und der Operetten-Sängerin Ingeborg Döderlein auf die Welt. Sein Großvater Rudolf Siegel war als Opernkomponist, Dirigent und Generalmusikdirektor in Krefeld tätig.

Schon in frühester Kindheit lernte Siegel verschiedene Instrumente zu spielen, darunter Schlagzeug, Gitarre, Akkordeon und Klavier. Nachdem er in Harmonie- und Kompositionslehre unterrichtet wurde, schrieb er im Alter von zwölf Jahren seine ersten Musiktitel unter dem Pseudonym Peter Elversen.

Ralph Siegel

Ralph Siegel als Knirps

Mit 19 Jahren schrieb er den von Don Gibson gesungenen Hit It’s a Long Long Way to Georgia, der in den amerikanischen Country-Charts bis auf Platz 8 kletterte. Ralph Siegel machte sich ab 1966 einen Namen in der deutschen Schlager-Szene, indem er Titel für bekannte Sänger wie Mary Roos, Heino, Angela Wiedl, Rex Gildo, Michael Holm, Chris Roberts, Costa Cordalis, Mireille Mathieu, Udo Jürgens, Peter Alexander, Roy Black und Marianne Rosenberg schrieb.

1974 gründete er seine eigene Plattenfirma Jupiter-Records. Im selben Jahr nahm Ralph Siegel zum ersten Mal am Finale des Eurovision Song Contest teil. Ireen Sheer sang seinen Titel Bye Bye I Love You und belegte für Luxemburg den vierten Platz. Es folgten weitere Teilnahmen an dem internationalen Musikwettbewerb – bis heute nahm er mit 23 Kompositionen teil.

Besonders erfolgreich war er im Jahr 1975, als er zusammen mit Udo Jürgens die Hits Der Teufel hat den Schnaps gemacht, Geschieden, Ein ehrenwertes Haus und Griechischer Wein produzierte.

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Erfolgreich war Ralph Siegel in den 1970er-Jahren als Produzent der Gruppe Dschinghis Khan, die unter anderem an einem Eurovision Song Contest teilnahm und dabei den vierten Platz erreichte. Es folgten mehrere vordere Platzierungen in den deutschen Musikcharts.

Seinen größten Erfolg feierte Ralph Siegel beim Eurovision Song Contest 1982 in Harrogate, als die Sängerin Nicole mit dem von Siegel komponierten Lied Ein bißchen Frieden den Grand Prix gewinnen konnte. Damit war Siegel nach Klaus Munro, der 1972 mit dem Lied Après toi für Luxemburg siegte, der zweite deutsche Komponist, der bei dem Wettbewerb einen ersten Platz belegen konnte. Zudem erreichte er 1980 (Theater, gesungen von Katja Ebstein), 1981 (Johnny Blue, gesungen von Lena Valaitis) und 1987 (Laß die Sonne in dein Herz, gesungen von Wind) einen zweiten Platz, sowie 1994 (Wir geben ’ne Party, gesungen von Mekado) und 1999 (Reise nach Jerusalem, gesungen von Sürpriz) einen dritten Rang.

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Mit Katja Ebstein & Co. …

Bei seinen letzten Grand-Prix-Teilnahmen für Deutschland im Jahr 2002 mit I Can’t Live Without Music (Corinna May) (Platz 21 von 24) und 2003 mit Let’s Get Happy (Lou) (Platz 11 von 26) war Ralph Siegel weniger erfolgreich. Seitdem schreibt Ralph Siegel auch Titel für Künstler aus anderen Ländern. Im Jahr 2004 nahm er mit It’s a Wonderful Life, gesungen von den Schwestern Ali & Lis, an der maltesischen Vorentscheidung teil, nach einer Niederlage produzierte er aber stattdessen den Beitrag On Again … Off Again, interpretiert vom Duo Julie & Ludwig. 2005 war Siegel mit sechs Liedern beim Malta Song for Europe vertreten, von denen fünf die Top 10 erreichten. Auch in Bosnien und Herzegowina versuchte er sein Glück mit dem von der Sängerin Tinka gesungenen Titel Sometimes I Wish I Were a Child Again.

Bei der deutschen Vorentscheidung im Jahr 2005 wollte Siegel unter dem Pseudonym Mario Mathias auftreten, um ein wertfreies Urteil auf sein Lied zu ermöglichen. Jedoch wurde bereits vor der Sendung bekannt, dass das Lied, das von Nicole Süßmilch und Marco Matias interpretierte A Miracle of Love, von Siegel stammt. Er erreichte den zweiten Platz.

Ralph Siegel

Mit „Dschinghis Khan“

1987 gewann er unter dem Pseudonym „Peter Elversen“ die deutsche Vorentscheidung, ein Pseudonym, das er seit Jugendtagen nutzt. Weitere bekannte Pseudonyme sind Werner Zylka, Peter Match und Serge Bonheur.

2006 komponierte er das von Christian Berg geschriebene Musical Lachen! – Die Zeit der Clowns, das am 12. Juli in Cuxhaven uraufgeführt wurde.

2010 machte Ralph Siegel eine Prostata-Krebserkrankung öffentlich, nachdem er seit 2007 daran erkrankt war.[1] In dieser Zeit entzog sich Ralph Siegel den Medien sehr, trat aber 2010 pünktlich zu seinem 50-jährigen Komponistenjubiläum[2] unter anderem auch mit seinem neuen Künstler Marcus Kuno wieder öffentlich in Erscheinung[3] und produzierte für ihn im hauseigenen Tonstudio den Titel Flieg mit mir zum siebten Himmel[4] mit seinem Texter-Freund Bernd Meinunger.

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Mit Lena Valaitis

Die meisten seiner Titel schrieb Ralph Siegel mit dem Texter Bernd Meinunger. Unter dem Pseudonym John O’Flynn schrieb dieser auch erfolgreich englischsprachige Texte, unter anderem für die estnische Gruppe Vanilla Ninja, aber auch für Chris Norman, die Bellamy Brothers oder das Projekt E-Rotic.

Im Mai 2014 trat er erstmals nach 1982 wieder auf einer Eurovision-Song-Contest-Bühne auf und begleitete seine Protagonistin Valentina Monetta am Klavier.[5] Für den Eurovision Song Contest 2015 schrieb und komponierte er den Song für San Marino. Bei dem Wettbewerb „Die Stimme von Morgen“ suchte Siegel 2015 neue Künstler und entdeckte dabei Julia Kollat (Schlaflos wegen dir), die Siegerin, sowie den zweitplatzierten Maurice Zappe (Willkommen im Kopf).[6] Beim deutschen Vorentscheid Unser Lied für Stockholm für den Eurovision Song Contest 2016 trat Laura Pinski mit Siegels Komposition Under the Sun We Are One an und wurde Vierte.

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Mit Nicole und dem Texter Bernd Meinunger

In erster Ehe war Ralph Siegel 1975 mit der Slowakin Dunja Siegel verheiratet, woraus die zwei Töchter Giulia Siegel (* 1974) und Marcella Siegel (* 1976) entstammen. Die Ehe wurde 1989 geschieden.

1992 erfolgte mit Dagmar Kögel, geb. Weber die zweite Hochzeit. Aus dieser Ehe entstammt seine dritte Tochter Alana Siegel (* 1996). Das Paar trennte sich 2002.

Seine dritte Ehe mit der Sopranistin Kriemhild Siegel, geb. Jahn, dauerte von 2006 bis zur offiziellen Trennung im August 2014. Die gerichtliche Scheidung erfolgte dann im Jahr 2016.

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Ralph Siegel nach einem Gespräch mit seinem Vermögensverwalter …

Auf dem Münchner Oktoberfest lernte er 2015 die Schweizer Musikmanagerin Laura Käfer kennen. Die 4. Hochzeit erfolgte im September 2018. Nach 3-jähriger Beziehung heirateten sie in der Kirche Grünwald bei München. In die Ehe bringt Laura Siegel Stieftochter Ruby Siegel (* 2000) geb. Käfer.

Wegen der stetigen Teilnahme der von Ralph Siegel geschriebenen Songs am Eurovision Song Contest wurde auch Kritik an ihm laut. Bemängelt wurde, dass die Musik von Siegel eine Bevorzugung erfahre, die zu einer Verarmung und Verflachung des Wettbewerbs führe. Seit dem Gewinn eines parodistischen Titels von Guildo Horn im deutschen Vorentscheid des Jahres 1998 scheint diese Kritik jedoch entkräftet zu sein.

Michael Hanfeld, Medienjournalist der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, schrieb 2009 über Siegel:

„Stefan Raab hat für Deutschland auf der internationalen Fernsehmusikbühne mehr geleistet als Ralph Siegel mit seinen geschätzt 102 Retortenliedern, die stets so klangen, als habe er das Melodienblatt bei Dieter Bohlen aus dem Papierkorb gefischt.“ (Quelle: wikipedia)

Und 1983 spendierte das ZDF dem Ralph Siegel einen Gala-Abend mit seinen „schönsten Melodien“ … ausgestrahlt am 29. September 1983.

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Nun gut … fangen wir mit den positiven Aspekten dieses Doppelalbums an: Ein Teil der Verkaufserlöse soll der Deutschen Krebshilfe zugeflossen sein, jene Organisation, die damals von Mildred Scheel populär gemacht wurde …

Ansonsten hören wir 28 Lieder aus der Feder des Ralph Siegel … und die Creme de la Creme der damaligen deutschen Schlagerszene gaben sich dabei die Türklinke in die Hand.

Und um mal ehrlich zu sein, gäbe es da nicht drei Lieder von der Katja Ebstein (ich weiß, ich hab einen Narren an ihr gefressen) wäre dieses Album wirklich extrem harteKost … ich sag da nur Nicole und Dschinghis Khan.

Andererseits haben wir ja die Karwoche und da tut Buße gut … wer also einiger seiner Sünden abbüssen will … kann sich dieses Album anhören.

Ich für meinen Teil hab meinen Teil dazu beigetragen … Aber weitere Bußaktionen mit Ralph Siegel sind erstmal gestrichen.

Aber natürlich kommt man nicht umhin, festzustellen und zu akzeptieren, dass der Ralph Siegel eine der zentralen Figuren der deutschen Schlagerwelt in all den vergangenen Jahrzehnten war.

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Titel:
01. Ralph Siegel und Chor: Lieder sind die besten Freunde (Siegel/Kunze) 1.14
02. Nicole: Ein bißchen Frieden (Siegel/Meinunger) 3.04
03. Katja Ebstein: Theater (Siegel/Meinunger) 2.48
04. Dschinghis Khan: Rom (Siegel/Meinunger) 5.51
05. Lena Valaitis: Johnny Blue (Siegel/Meinunger) 3.02
06. Peggy March: La Provence (Siegel/v.Schneckendorff) 4.19
07. Peter Alexander: Feierabend (Siegel/Meinunger) 3.28
08. Karel Gott: Babička (Siegel/Meinunger) 3.49
09. The Hornettes: Mannequin (Siegel/Meinunger) 2.56
10. Peter Alexander: Und manchmal weinst du sicher ein Paar Tränen (Siegel/Behrle) 3.56
11. Katja Ebstein: Was hat sie, das ich nicht habe (Siegel/Meinunger) 2.56
12. Roy Black: Sand in deinen Augen (Siegel/Hertha) 3.58
13. Ireen Sheer: Goodbye Mama (Siegel/Loose) 3.01
14. Dschinghis Khan: Dschinghis Khan (Siegel/Meinunger) 3.02
15. Michael Schanze und die Fußball-Nationalmannschaft: Ole Espana (Siegel/ Meinunger) 3.36
16. Dschinghis Khan: Moskau (Siegel/Meinunger) 5.26
17. Rex Gildo: Fiesta Mexicana (Siegel/Holm) 3.06
18. Peggy March: Einmal verliebt – immer verliebt (Siegel/Bauer/Jung) 2.51
19. Chris Roberts: Ich mach ein glückliches Mädchen aus dir (Siegel/Hertha) 2.40
20. Peter Alexander: Steck dir deine Sorgen an den Hut (Siegel/Kunze) 3.12
21. Katja Ebstein: Abschied ist ein bißchen wie sterben (Siegel/Meinunger) 3.58
22. Nicole: Ich hab‘ dich doch lieb (Siegel/Meinunger) 3.48
23. Chris Roberts: Du kannst nicht immer 17 sein (Siegel/Hertha) 3.44
24. Rex Gildo: Marie, der letzte Tanz ist nur für dich (Siegel/Holm) 3.12
25. Ulli Martin: Ich träume mit offenen Augen von dir (Siegel/Jung) 3.37
26. Martin Mann: Meilenweit (Siegel/Holm) 2.36
27. Peter Alexander: Schwarzes Gold (Siegel/Meinunger/Schüler) 3-54
28. Dschinghis Khan: Loreley (Siegel/Meinunger) 3.59

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Und wem das noch nicht reichen sollte: Da gibt´s dann noch z.B. diese Box mit 14 CD´s + einer DVD…

Heidi Brühl – Ich liebe den Mondschein + Geh nicht vorbei (1960)

FrontCover1Heidi Rosemarie Brühl (* 30. Januar 1942 in München; † 8. Juni 1991 in Starnberg) war eine deutsche Schlagersängerin und Schauspielerin.

Bereits als Fünfjährige nahm Heidi Brühl Tanzunterricht. Der Produzent und Regisseur Harald Braun erkannte ihr Talent und gab ihr eine kleine Rolle in dem 1954 erschienenen Film Der letzte Sommer als kleine Schwester der Hauptdarstellerin (gespielt von Liselotte Pulver). Doch erst die Immenhof-Filme machten sie in Deutschland bekannt.

Sie spielte dort die junge und lebenslustige Dalli und sang mit den Kindern aus Malente (in der Holsteinischen Schweiz zwischen Lübeck und Kiel gelegen) das „Ponylied“ (eigentlich gesungen von den Schöneberger Sängerknaben). Die drei Filme Die Mädels vom Immenhof (1955), Hochzeit auf Immenhof (1956) und Ferien auf Immenhof (1957) wurden ein kommerzieller Erfolg. Danach beschloss Brühl, eine Ausbildung zu absolvieren. Sie studierte fünf Jahre Gesang, Tanz, nahm Schauspielunterricht und ließ sich in Englisch und Französisch ausbilden.

HeideBrühl19591959 schickte Brühls Vater ein Demoband seiner Tochter zur Plattenfirma Philips, die nach weiteren Probeaufnahmen einen Plattenvertrag mit ihr abschloss. Zuerst wurde sie zusammen mit Corina Corten als die Dolly Sisters vermarktet. Bereits im August 1959 kam Brühls erste Soloplatte Chico Chico Charlie in die deutschen Hitparaden, wo sie bis zum fünften Platz aufstieg.

Bis 1967 konnte sie zwölf weitere Titel in den deutschen Hitlisten platzieren. Den größten Erfolg erreichte Heidi Brühl mit dem Titel Wir wollen niemals auseinandergehn von Michael Jary. Mit diesem Lied trat sie in der Schlagerparade , der deutschen Vorentscheidung zum Grand Prix Eurovision 1960 an, landete aber hinter Wyn Hoop nur auf Platz zwei. Beim Grand Prix Eurovision 1963 vertrat sie Deutschland und belegte mit dem Titel Marcel von Charly Niessen den 9. Platz.

In der Folgezeit widmete sie sich dem Musical. Sie spielte und sang vor allem in Annie Get Your Gun von Irving Berlin. (Quelle: wikipedia)

Hier ein Beispiel aus ihren frühen Jahren, ich nenne sie mal die „naiven Jahre“. eben mit jenen Texten, die damals (und heute ?) die deutsche Schlagerszene prägten.

Dass sie dann später auch noch ganz anders konnte, belegt dieses Bild:

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Heidi Brühl, lasziv

Besetzung:
Heidi Brühl (vocals)
+
Orchester Heinz Alisch + Chor

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Die drei Erstplatzierten beim deutschen Vorentscheid für den Grand Prix 1960: Gerhard Wendland, Heidi Brühl und Wyn Hoop (v.l.)

Titel:
01. Ich liebe den Mondschein (Niessen) 2.18
02. Geh nicht vorbei (Lonely Guitar) (Dodd/Blecher) 2.40

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Friedel Hensch – Mein Ideal + Mein Hannes (1962)

FrontCover1Um diese Single, bzw. die A-Seite dieser Single zu verstehen, muss man den Charles Aznavour Song „Du lässt Dich gehen“ kennen. Aber davon später mehr. Jetzt erstmal wieder biographisches:

Friedel Hensch (* 7. Juli 1906 in Landsberg an der Warthe; † 31. Dezember 1990 in Hamburg), die bereits vor dem Zweiten Weltkrieg Erfolge als Sängerin feierte und in Berlin unter anderem bei Eric Charell engagiert war, Werner Cyprys (* 19. April 1922; † 30. Juli 2000) und Karl Geithner (* 11. Oktober 1922 in Chemnitz-Markersdorf; † 1976) bewarben sich 1945 unabhängig voneinander bei einem Varieté in Flensburg. Weil der Bühnendirektor keine Theaterlizenz der Alliierten Militärregierung vorweisen konnte, gründeten die drei im Oktober des gleichen Jahres eine eigene Band. Am 1. November 1945 reisten sie in Begleitung ihres neuen Mitgliedes Heinz Bartels nach Hamburg, wo sie auf ein dauerhaftes Engagement hofften. Im Januar 1946 traten sie im Ballhaus „Trichter“ auf der Reeperbahn erstmals als Friedel Hensch und die Cyprys auf. Es folgten Gastspiele in zahlreichen Städten Westdeutschlands. Anfang 1947 verließ Bartels die Gruppe, um eine Stelle als Kapellmeister in Bremen anzutreten. Ende 1947 heirateten Friedel Hensch und Werner Cyprys in Bielefeld. 1948 stieß Kurt Grysok (* 5. Oktober 1922 in Hindenburg O.S.) auf die Band und wurde deren vierter Mann.

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Friedel Hensch und die Cyprys (50er Jahre)

Während eines Auftritts im Sommer 1949 in Hannover wurde Kurt Richter, der Chef der Plattenfirma Polydor, auf das Quartett aufmerksam. Noch im gleichen Jahr erschien mit dem Titel Mit der Zeit lernst auch du es die erste Schallplatte der Gruppe: Die Samba wurde als B-Seite des Schlagers Maria aus Bahia, der von René Carol und Danielle Mac gesungenen deutschen Version des Welterfolges Maria de Bahia von Ray Ventura, veröffentlicht. Auch die nächste Schallplatte, unter anderem mit Werner Cypris‘ Eigenkomposition Mein Kaugummi, verkaufte sich mehr als zufriedenstellend. 1950 erschienen zunächst einige Singles, auf denen Friedel Hensch und die Cyprys lediglich als Chor bei Aufnahmen des Sängers Heinz Woezel und anderer Interpreten zu hören sind. Im gleichen Jahr trat das Ensemble mit zwei von Michael Jary komponierten Schlagern in dem Film Mädchen mit Beziehungen auf. Dieser erste von insgesamt 11 Filmauftritten bedeutete einen weiteren Karriereschub für das Quartett. Unter dem Namen Tante Fröhlich und die Hutzelmännchen nahm die Gruppe im gleichen Zeitraum etwa 20 Kinderlieder für Gnom, die Kinderserie der Plattenfirma Polydor, auf.
Ihren bis dahin größten Erfolg verbuchten die vier Musiker Ende 1950 mit dem Titel Holdrio — liebes Echo. In den folgenden Jahren veröffentlichte die Gruppe immer wieder volkstümliche Schlager, die neben den modernen, oft leicht satirischen Liedern zu ihrem Markenzeichen wurden. Der Titel Heideröslein befand sich im Sommer 1954 drei Monate auf dem ersten Platz der deutschen Charts. 1955 erhielt das Ensemble eine Goldene Schallplatte für den Gesamtverkauf von über drei Millionen Schallplatten. Es folgten 15 Tourneen durch Deutschland und Europa sowie Auftritte in mehr als 60 Fernsehshows und bei über 200 Rundfunkveranstaltungen. Weitere Top-10-Hits waren Oh Jägersmann (1956) und Solang‘ die Sterne glüh’n (1957). Bis 1970 veröffentlichten Friedel Hensch und die Cyprys rund 15 Langspielplatten und fast 90 Singles.
FriedelHensch03Die Band war in den 1950er Jahren mit Liedern namhafter Komponisten und Texter wie Ernst Bader, Bruno Balz, Walter Brandin, Fini Busch, Kurt Feltz, Heino Gaze, Gerhard Jussenhoven, Kurt Schwabach, Günther Schwenn oder Gerhard Winkler erfolgreich. Daneben erschienen weiterhin eigene Titel von Werner Cyprys, der sich in den 1950er Jahren auch als Komponist und Musikproduzent für andere Interpreten einen Namen machte.
1957 wanderte Kurt Grysok nach Kanada aus und wurde durch Hans-Joachim Kipka ersetzt, der bis 1961 Mitglied der Gruppe blieb. Seither trat das Ensemble nur noch als Trio auf. 1961 nahm die Gruppe mit dem Titel Colombino am deutschen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest teil, den Lale Andersen gewann. 1962 landeten Friedel Hensch und die Cyprys mit Mein Ideal, der Antwort auf Charles Aznavours Du läßt dich geh’n, und Der Mond von Wanne-Eickel (Original: Un clair de lune à Maubeuge) ihre letzten Hits. 1963 traten Friedel Hensch und die Cyprys mit dem Titel Ja, beim Bossa-Nova-Ball bei den Deutschen Schlagerfestspielen in Baden-Baden auf und belegten damit den vorletzten von 12 Plätzen. Nachdem 1965 ihr letzter Vertrag bei der Polydor ausgelaufen war, veröffentlichten die drei ihre letzten Schallplatten unter dem Telefunken-Label.
Ihren letzten gemeinsamen Auftritt hatte die Gruppe im Oktober 1970 in Wim Thoelkes Fernsehshow Drei mal Neun.
Friedel Hensch wurde auf dem Neuen Niendorfer Friedhof in Hamburg bestattet. (Quelle: wikipedia)

Hier eben die auch im wikipedia Beitrag genannte Single „Mein Ideal“. Diese wurde allerdings nicht mit den Cyprys eingespielt, sondern Friedel Hensch agiert hier als Solistin, begleitet von dem Orchester Rüdiger Piesker.

Und es war eben die Antwort auf jenen Charles Aznavour-Song, der mit seiner unverblümten, biestig-giftigen Attacken auf die Frau damals wohl für Furore gesorgt hat. Nicht minder giftig der deutsche Text dieses Aznavour Chansons freilich mit der Wendung (so wie es sich für deutsche Frauen auch geziemt), dass man den Mann trotz all seiner „Mängel“ halt doch bedingungslos liebe *ggg*

Und die B-Seite mit „Mein Hannes“ ist ebenfalls ein adretter Chanson bei dem die körperlichen Mängel (bis hin zur Schuhgröße 60) des geliebten Mannes im Zentrum der Betrachtungen stehen.

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Friedel Hensch und die Cyrpys (1961)

Besetzung:
Friedel Hensch (vocals)
+
Orchester Rüdiger Piesker

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Leider bietet die Rückseite dieser Hülle keine Werbung für andere Platten

Titel:
01. Mein Ideal (Aznavour/Bader) 3.36
02. Mein Hannes (Arnie/Hee) 3.15

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Otto Bänkel – Schwupp, sagt der Otto + Mich haben die Weiber versaut (1965)

FrontCover1.jpgDen Otto Bänkel gab´s natürlich nicht … er war ein Pseudonym für den Karl-Heinz (Charlie) Goldbeck.

Über den ist nicht allzu viel bekannt. ABer … er war im Dunstkreis  mit der Ikone Wolfgang „Ronny“ Roloff, er soll mit ihm freundschaftlich verbunden gewesen sein.

Und er war einer dieser unzähligen Musikanten der 50er und 60er Jahre, die auf obskuren Labels vornehmlich „humorvolle“ Musik aufnahmen. Er soll u.a. bei folgenden Projekten beteiligt gewesen sein sollen

So sang er u.a. als Otto Bänkel, Toni Hofer, Opa Dreyer,
Claus und Charlie, Mit Horst Half, K.H.Goldbeck, Sigi Hoppe als The Lasers und The Rio Rangers .

The Rio Rangers bestand aus, Klaus Jacob – Pseudonym – Ken Jackson Horst Half – Pseudonym – Tom de Gruyther K. H. Goldbeck – Pseudonym – Charles Goldberg Sigi Hoppe – Pseudonym – H. H . Bullerman

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Er verstärkte unter anderem bei SNB-Studio-Produktionen den Chor und das Orchester.
Er war auch Musikredakteur bei Radio Bremen. Karl-Heinz Goldbeck verstarb im Alter von 70 Jahren am 24.09.2004 in Bremen. Wunschgemäß wurde er seebestattet (Quelle: ronny-fan-club.de)

Seine „Karriere“ ging übrigens weiter …  bis in die 80er Jahre und zwar auf weiteren obskuren Singles und LP´s.

Hier eine seiner zahlreichen „Otto Bänkel“ Aufnahmen aus den 60er Jahren (bei eine dieser Aufnahmen war allerdings dann tatsächlich DER Ronny am Mikrophon):

Auf der Single-Hülle prangt der Schriftzug „Für Jugendliche ungeeignet“

Nun denn, der „frivole“ Humor, der sich breit machen sollen, ist eher der ganz schlichten Art .. und letztlich ein beredtes Beispiel für die Verklemmtheit, jener Republik, der dann später der Oswald Kolle den Marsch zu blassen hatte. Der Titel der B-Seite darf durchaus als frauenfeindlich eingestuft werden.

Ach ja … kleine Labelkunde: … das Elite Special Label war Teil der Schweizerischen Turicaphon AG (gibt´s heute noch !)

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Weitere „Otto Bänkel“ Singles

Besetzung:
Karl-Heinz (Charlie) Goldbeck (vocals)
+
eine kleine Schar von Studiomusikern

Karl-Heinz (Charlie) Goldbeck

Karl-Heinz (Charlie) Goldbeck im Jahr 1980

Titel:
01. Schwupp, sagt der Otto
02. Mich haben die Weiber versaut

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Verschiedene Interpreten – Hits im Doppelpack (2013) (CD 2)

FrontCover1.jpgUnd weiter geht´s mit den „Hits im Doppelpack“:

Die Grundidee ist schon witzig:

Man nehme: Original-Schlager und Hits der 50er  vornehmlich aus den USA und stelle sie den dann später folgenden deutschen Cover-Versionen gegenüber und dann gibt es nicht nur ein buntes Stell-Dich-Ein mit Stars dieser Jahre (Ted Herold, Gerhard Wendland), sondern es laufen einem auch jede Menge unbekannte Musikanten über den Weg (Boy Berger, Bob & Eddy = Wolfgang „Ronny“ Roloff und Wolfgang Börner , Wolfgang Graf)

Und auch eine früher Udo Jürgens Polydor Single (1960) ist dabei (ist natürlich die beste Aufnahme bei dieser CD 2 der Edition !)

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Und wenn auch die meisten Original-Versionen geschmeidiger sind, so gibt es immer wieder deutsche Interpretationen, die zumindest amüsant sind.

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Und somit ist diese Präsentation durchaus vergnüglich … mehr als eine Prise Nostalgie wird frei Haus geliefert und das schönste ist, ja, dass weitere 8 Exemplare dieser Art folgen werden !

Und wenn man sich die amerikanischen Originalaufnahmen so anhört … ist man froh, dass es auch einen Chuck Berry gab !

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Titel:

01. Buddy Holly: Peggy Sue (Allison/Petty) 2.31
02. Bob & Eddy: Peggy Lu ((Allison/Petty/?) 2.51

03. Bobby Darin: Clementine (Harris) 313
04. Udo Jürgens: Clementine (Harris/Montrose) 3.01

05. Bob Wills: San Antonio Rose (Wills) 2.36
06. Bob & Eddy: San Antonio Rose (Wills/Siegel) 2.50

07. Adam Faith: Someone Else’s Baby (vanDyke) 2:04
08. Ted Herold: Sunshine Baby (vanDyke/Bradtke) 2.00

09. Baker Knight: High School Days (Knight) 3.00
10. Boy Berger: In unser’m Städtchen (Knight/Kristian 2.00

11. Wilbert Harrison: Kansas City (Leiber/Stoller) 2.29
12. Boy Berger: Kansas City (Leiber/Stoller/Oldörp) 2.22

13. Bobby Rydell: Wild One (Lowe/Mann) 2:26
14. Ted Herold: 1:0 (Lowe/Mann/Bradtke) 2.12

15. Elvis Presley: My Wish Came True (Hunter) 2:34
16. Wolfgang Graf: Mein Wunsch wird wahr (Hunter/Feltz)  2:16

17. Adam Faith: Poor Me (vanDyke) 1.47
18. Ted Herold: Nur sie (vanDyke/Bradtke) 1:49

19. Hank Williams: Jambalaya (Williams) 2.57
20. Gerhard Wendland: Jambalaya (Williams/Feltz) 2.29

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Verschiedene Interpreten – Hits im Doppelpack (2013) (CD 1)

FrontCover1Die Grundidee ist schon witzig:

Man nehme: Original-Schlager und Hits der 50er  vornehmlich aus den USA und stelle sie den dann später folgenden deutschen Cover-Versionen gegenüber und dann gibt es nicht nur ein buntes Stell-Dich-Ein mit Stars dieser Jahre (Willy Hagara, Bibi Johns etc.), sondern es laufen einem auch jede Menge unbekannte Musikanten über den Weg (Jörg Maria Berg, Bob & Eddy, Hula Hawaiian Quartett9

Und wenn auch die meisten Original-Versionen geschmeidiger sind, so gibt es immer wieder deutsche Interpretationen, die einen aufhorchen lassen, z.B. die von der Evelyn Künnecke und natürlich die famose Inge Brandenburg.

Und so manche Songs sind schon ein wenig keck, man ist fast geneigt zu vermerken, dass sich hier ein unsittliches Gedankengut breit gemacht hat, dass doch sehr bedenklich ist !

Und somit ist diese Präsentation durchaus vergnüglich … mehr als eine Prise Nostalgie wird frei Haus geliefert und das schönste ist, ja, dass weitere 9 Exemplare dieser Art folgen werden !

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Titel:
01 . Mcguire Sisters: Sugartime (Phillips/Echols) (1957) 2.32
02. Willy Hagara: Nur In Portofino (Phillips/Echols/?) (1957) 2.20

03. Glenn Miller: Chattanooga Choo Choo (Gordon/Warren) (1941) 3.16
04. Bully Buhlan: Kötschenbroda Express (Gordon/Warren(?) (1947) 5.14

05. Dean Martin: Bella Bimba (DeMejo) (1952) 2.47
06. Bibi Johns: Bella Bimba (DeMejo/Feltz) (1953) 3.07

07. Johnny Ray: Hernando’s Hideaway (Ross) (1954) 2.24
08. Evelyn Künneke: Hernando’s Hideaway (Ross/Adler/Neumann (1956) 3.01

09. Jimmie Rodgers: Woman From Liberia (Whiting/Rodgers) (1958) 2.07
10. Ted Herold: Isabell (Whiting/Rodgers/Bradtke) (1960) 2.01

11. Franky Lymon: Goody Goody (Vars/Dunham/Mercer) (1957) 2.12
12. Inge Brandenburg: Goody Goody (Vars/Dunham/Mercer/Holland) (1960) 2.08

13. Perez Prado: Patricia (Prado) (1958) 2.20
14. Jörg Maria Berg: Prado (Prado/Beckmann) (1958) 2.52

15. Kay Starr: Rock And Roll Waltz (Allen) (1955) 2.58
16. Evelyn Künneke: Boogie im Dreivierteltakt (Allen/Bradtke) (1956) 2.50

17. Ken Colyer´s Skiffle Group: Casey Jones (Traditional) (1954) 2.33
18. Bob & Eddy: Casey Jones (Traditional/Roda/Petersen) (1959) 2.42

19. Bing Crosby: Jim, Johnny & Jonas (Bond) (1954) 3.03
20. Hula Hawaiian Quartett: Jim, Johnny & Jonas (Bond/Heinzli) (1954) 3.09

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Chris Wolff – 1000 Nächte lang + Maribu (1986)

FrontCover1Bei so einer Single kann man schon ins grübeln kommen … und zwar ob der Frage, welche Funktion jene Schlagermusik hat, die ich auch gerne Illussuions-Musik nenne …

Chris Wolff ? Und so stellt er sich selbst da.

„Chris Wolff wurde am 02. Oktober 1954 unter dem bürgerlichen Namen Wolfgang Andreas Ebert im Sternzeichen Waage, als viertes Kind, in Karl-Marx-Stadt (heute Chemnitz) geboren. Er hat noch zwei Brüder und eine Schwester.

Er verlebte eine absolut glückliche Kindheit bei seinen Eltern. Schon als kleines Kind war die Musik für ihn extrem wichtig. Als er die Oberschule besuchte, leitete er schon seine eigene Band.

Nach der Schule absolvierte er die Ausbildung zum Rundfunk- und Fernsehtechniker. 1982 kam er nach einer gescheiterten Republikflucht von der damaligen DDR nach Nürnberg und startete 1984, zuerst noch nebenberuflich, seine Karriere als Sänger.

1987 schaffte Chris Wolff seinen Einstieg, in die ZDF-Hitparade, bei Viktor Worms, mit seiner Cover-Version „Marina“.

Im selben Jahr 1987 gab Chris Wolff nach seinem Superhit „Palma de Mallorca“ seinen Beruf auf.

Danach folgten viele Hits, wie „Das Land Romantica“, „Lady Sunshine“, „Am Strand von Maspalomas“, „Grüße aus Mexico“ u.v.m.

Nun hat er weit über 200 eigene Songs und besingt die halbe Welt.

ChrisWolff01Seine ersten Auftritte begannen 1984 in Kärnten, führten ihn dann durch Gesamtösterreich und Süddeutschland.

Ab 1987 weiteten sich seine Auftritte aus, auf:

Mallorca, Gran Canaria, Schweiz, Österreich, Italien, Frankreich, Niederlande, Luxemburg, Belgien, Dänemark, Kenya, Brasilien, ab 1989 natürlich auch auf die „neuen Bundesländer“.

Mit seiner vorletzten CD „Wenn die Sehnsucht brennt“ beweist Chris Wolff wieder einmal, daß er immer noch ein gern gesehener Interpret in der Schlagerszene ist. Zwei mal „Platz 2“ in der Deutschen Schlagerparade mit der Singleauskopplung „Hör mal zu“ unterstreichen seine Erfolge der letzten Jahre.

Neben seinen, nun schon weit über 200 Chris Wolff Titeln, von denen er sieben selbst geschrieben hat, versuchte er sich einmal unter dem Pseudonym „Erich Bleifuß“ und textete und komponierte einen Song über die gestressten Autofahrer und den Unzulänglichkeiten im Straßenverkehr. In diesem Lied geht es unter anderem auch um den „Grünen Pfeil“, der nach der Wende leider nicht in ganz Deutschland eingeführt wurde.

Mit seinem 16. Album „Augen zu und durch“ geht es weiter mit typischen Chris Wolff – Liedern.

2014 feiert Chris Wolff nun sein 30-jähriges Bühnenjubiläum und bietet Auftritte zu allen Anlässen mit Sondergagen an.“ (Selbstdarstellung)

Man mag diese Single belanglos nennen oder wie einer in dem schlagerorientiertem Forum hitparade.ch schreibt:

„Dieses Lied von anno 1987 ist ziemlich schlecht und unbedeutend, aber es gibt doch noch einige deutlich schlechtere Werke. Kennt keiner, hat schon damals wohl niemand bewusst gekauft – aber es sei zur Ehrenrettung gesagt, dass es schlechtere Lieder gibt, die erfolgreicher wurden als dieses.“ (Franz Panzer)

Es bleibt für mich die Frage: welcher Menschentyp … kann und wird sich an dieser Musik erfreuen ?

Und wenn ich dann lese „Republikflucht“, denn denke ich mir … hey, er hätte ja so einiges zu erzählen … und dann so eine Single …

Fragen über Fragen …

ChrisWolff02

Besetzung:
Chris Wolff (vocals)
+
ein Haufen unbekannter Studiomusiker

ChrisWolff03

Titel:
01. 1000 Nächte lang (Beier/Back/Zipper) 3.11
02. Maribu (Back/Beier/Leissle) 3.38

LabelB1

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