Verschiedene Interpreten – Olympia Gold Platte 1 (1971)

FrontCover1Also, ich weiß wirklich nicht, wieviele Alben damals Ende der 60er/Anfang der 70er Jahre erschienen sind, um die Olympiade in München vorzubereiten und mit Verkaufserlösen für wen auch immer zu sponsern.

Ich kann mich natürlich noch gut an jene Zeit erinnern … die Vorfreude in der Stadt war groß, das Olympiastadion imponierte uns schon mächtig, war es doch auch ein architektonisches Zeugnis einer weltoffenen Stadt und die Hippies hatten längst den Englischen Garten erobert.

Und eine Mark des Verkaufspreises ging an „deutsche Olympia-Mannschaft“:

Hüllentext1

Nun ja, musikalisch ist dieses Album nicht sonderlich ergiebig. Auf Seite hören wir Musik aus der Welt der Operette und Seite 2 bietet irgendwie eine krude Mischung aus abgehalterten Schlagern und wenn der Helmut Zacharias (der ja eigentlich weitaus mehr konnte) sein „Mexico Calling “ fiedelt, hören wir ja eigentlich „La Bamba“ …

Aber der Der Botho Lucas Chor konnte wirklich gut singen … und auch die Lale Andersen kann man sich gut anhören … Und wenn Gitte ihr „Aber heimlich“ trällert, dann grinsen die Bee Gees mit ihrem „Spicks & Specks“ um die Ecke.

Und Heino reitet zur Ponderosa Ranch (eigentlich „Von der blauen Bergen kommen wir“) … was will man mehr ?

Viel Vergnügen !

BackCover1

Titel:
01. Das Philharmonia Orchester London/Herbert von Karajan: Tritsch-Tratsch-Polka (Strauß) 2.40
02. Das Symphonie-Orch. Graunke/Carl Michalski: Dunkelrote Rosen (Millöcker) 2.12
03. Das Symphonie-Orch. Graunke/Carl Michalski: Hör‘ ich Cymbalklänge (Lehár) 4.33
04. Die Berliner Sinfoniker/W. Schmidt-Boelcke: Ich setz‘ den Fall (Millöcker) 4.58
05. Anneliese Rothenberger/Das FFB-Orchester/W. Schmidt-Boelcke: In mir klingt ein Lied (Chopin Melichar) 4.02
06. Fritz Wunderlich, Das FFB-Orchester/Werner Kraus Der Rattenfänger (Neuendorff) 3.36

07. Medley 1: (2.25)
07.1. Helmut Zacharias und sein Orchester: Mexico Calling (Zacharias)
07.2. Peter Kraus: In einer spanischen Nacht (Scharfenberger/Feltz)

08. Medley 02: (3.15)
08.1. Der Botho Lucas Chor: Als die Sonne kam (Shuman/Bader)
08.2. Lale Andersen: Sommerwind (Blum)

08. Medley 03: (3.14)
08.1. Hugo Strasser und sein Tanzorchester: Istanbul (Simon)
08.2. Thomas Fritsch: Mädchen wie Samt und Seide (Raschek)
08.3. Gitte: Aber Heimlich (Feltz/Peeters)
08.4. Graham Bonney: Im Varieté (Blum/Bonney)

09. Medley 04: (3.47)
09.1. Fred Silver Band: Das Lieben bringt groß´Freud´(Traditional)
09.2. Fred Silver Band: Muß i denn zum Städtle hinaus (Traditional)
09.3.Heino:  Zu der Ponderosa reiten wir (Jung/Mahr/Schatz)

10. Das Hellberg-Duo: Gold und Silber (Lehár/Raschek) 2.00
11. Peter Beil: Eine Welt aus Sonnenschein (Massara/Lohse) 1.58
12. Milo Pavlovic: Guten Abend, gut´ Nacht (Brahms) 0.49

FFB-Orchester = ‚Radio Forces Françaises de Berlin‘.

LabelB1

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DasPräsidium

Das Flammenpfennig Präsidium … u.a., mit dem Frauenheld Günter Sachs und Gabriele Henkel (was die wieder mit der Hand macht ….)

Willem – Wat + Mein Aufbaupräperat (1983)

FrontCover1Ähm, muss das jetzt auch noch sein ? Der olle Willem hier in diesem blog ?

Nun, ja, das muss auch mal sein (und vorsorglich drohe ich schon mal mit Heintje, wobei der natürlich ein ganz anderes Kaliber war).

Wilken F. Dincklage (* 21. August 1942 in Hamburg; † 18. Oktober 1994 ebenda) war ein deutscher Musiker, Radiomoderator und Schauspieler. Bekannt war er unter dem Künstlernamen Willem oder auch Der dicke Willem.

Sein Geburtsname war Wilken F. Müller. Bei seiner Heirat 1973 nahm er jedoch den Mädchennamen seiner Mutter als Familiennamen an und hieß fortan Wilken F. Dincklage. Bevor Dincklage seine Karriere als Musiker begann, jobbte er als Kaufmann und Teekoster. Später arbeitete er in Hamburg als Ostblock-Experte eines Industriekonzerns. Anfang der 1970er Jahre wohnte Dincklage in der Künstler-WG Villa Kunterbunt in Hamburg-Winterhude. Dort lebte er unter anderem mit Otto Waalkes, Udo Lindenberg und Marius Müller-Westernhagen zusammen.

Am 18. Oktober 1994 starb Wilken F. Dincklage im Alter von 52 Jahren an einer Lungenembolie.
Musik

Willem01Als 15-Jähriger kaufte sich Dincklage ein Banjo, und spielte damals in einigen Jazzclubs in Hamburg. Anfang der 1960er Jahre legte er sich dann eine Gitarre zu. 1972 gründete er, unter anderem zusammen mit Peter Petrel, die Rentnerband, die damals aus der Hamburger Szene entstanden ist. Im Jahr 1977 verließ Dincklage schließlich die Rentnerband, um als Solokünstler Willem weiter zu arbeiten. Seine größten kommerziellen Erfolge erzielte er vor allem mit Coverversionen, wobei er die jeweilige Originalversion verulkte; beispielsweise enthält Tarzan ist wieder da ein Zitat aus Disco Duck von Rick Dees. Im Frühjahr 1977 konnte Tarzan ist wieder da Platz fünf der deutschen Singlehitparade erreichen. Im Jahr 1983 gelang ihm eine weitere Chartplatzierung mit Wat?, einer deutschen Fassung von Captain Sensibles Wot. Sein letzter kommerzieller Hit war im Jahr 1986 eine Coverversion von Geil, deren Original von Bruce & Bongo gesungen wurde. Ferner nahm Willem im Jahr 1975 den Song Bist Du einsam heut Nacht, eine Coverversion von Are You Lonesome Tonight?, im Duett mit Helga Feddersen auf.

Ab dem Jahr 1972 verlagerte Dincklage seinen beruflichen Schwerpunkt auf die Moderation und begann seine Rundfunk-Karriere zunächst beim Saarländischen Rundfunk, wo er für die Sendung Pop Corner auf SR2 Studiowelle Saar regelmäßig Beiträge verfasste und sprach. Mit der Einführung eines neuen Jugendmagazins Drugstore 1421 auf SR1 Europawelle Saar des Saarländischen Rundfunks wurde er dort ständiger Moderator. Daneben moderierte er später auch die Sendungen Pop non Stopp und die Hitparade Europa-Elf. Ab 1979 beendete Willem seine Tätigkeit beim Saarländischen Rundfunk und arbeitete nun für den Norddeutschen Rundfunk (NDR 2, NDR 1 Welle Nord), Radio Bremen, Südfunk Stuttgart und den Westdeutschen Rundfunk. Regelmäßige Sendungen waren von ihm beispielsweise Espresso (Musik raten und singen, Das Dingsbumsspiel), Hits mit Willem und Die Norddeutschen Top Fofftein. Nach der Wende brachte Dincklage seine Medienerfahrung bei Antenne MV, dem ersten Privatsender Mecklenburg-Vorpommerns, ein. (Quelle: wikipedia)

Am 18. Oktober 1994 starb Wilken F. Dincklage im Alter von 52 Jahren an einer Lungenembolie.

WillemKarikatur

Willem Karikatur vom Brösel

 

Nun, er war halt ein witziger Blödel-Barde und bei dieser Single (klatterte auf Rang 19 der deutschen Charts) nimmt er sich des Films E.T (damals ein Kassenschlager) und so einige Figure der NDW Welle an … Nicht wirklich wichtig, aber andererseits schon auch pfiffig.

Willem02

Willem (mit wem auch immer)

 

Besetzung:
Willem (vocals)
+
eine kleine Schar unbekannter Studiomusiker

BackCover1Titel:
01. Wat ? (Canibol/Dincklage/Captain Sensible) 3.19
02. Mein Aufbaupräparat (Spohr/Petersen/Dincklage) 2.53

LabelB1

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Rudi Schurike – Ein Leben lang an deiner Seite – Originalaufnahmen 1936 – 1943 (1993)

FrontCover1Tja, der Rudi Schurike, auch so ein gnadenlos guter Schnulzen-Sänger von längst vergangenen Zeite:

Rudi Schuricke (Geburtsname Erhard Rudolf Hans Schuricke; * 16. März 1913 in Brandenburg an der Havel; † 28. Dezember 1973 in München) war ein deutscher Sänger und Schauspieler. Er trat zeitweise auch unter den Pseudonymen Michael Hofer und Rudolf Erhard auf. Von Freunden und Kollegen wurde er später, als er bereits erfolgreich war, oft Rudicke gerufen.

Aus beruflichen Gründen (sein Vater wurde Militärkapellmeister) zog die Familie Schuricke nach Königsberg. Dort besuchte Rudi Schuricke auch die Schule. Danach machte er eine Ausbildung zum Drogisten und arbeitete nebenbei als Zeitungsverkäufer und Chauffeur. Zudem studierte er Gesang und nahm Schauspielunterricht.
Kardosch-Sänger

Durch Zufall kam er zu einem Gesangsengagement. Als bei einer Live-Radiosendung ein Mitglied der Kardosch-Sänger (einer Gruppe seines Gesangslehrers Istvan Kardos) ausfiel, sprang er ein und blieb von da an bis zur Emigration von Istvan Kardos bei der Gruppe. Die Besetzung bestand aus Zeno Costa (1. Tenor), Rudi Schuricke (2. Tenor), Fritz Angermann (Bariton), Paul von Nyiri (Bass) und Istvan Kardos (Piano).

RudiSchurike1931 erhielt Schuricke das Angebot, bei den Comedian Harmonists mitzusingen. Doch da der 18-jährige gerade selbst eine eigene Gesangsgruppe gegründet hatte, lehnte er ab. Nachdem er zuvor einige Zeit bei den Spree Revellers gesungen hatte, bildete er 1936 das Schuricke-Terzett. Rudi Schuricke sang auch allein als Refrainsänger bei zahlreichen Orchestern (etwa dem von Max Rumpf) und lieh seine Stimme Schauspielern, die in Revuefilmen auftraten.

1949 schließlich hatte er mit dem von Gerhard Winkler komponierten Tangolied Capri-Fischer einen seiner größten Erfolge. Mit diesem Titel erhielt er als einer der ersten Interpreten Deutschlands nach dem Krieg eine Goldene Schallplatte. Mit weiteren Titeln wie „O mia bella Napoli“, „Frauen und Wein“, „Frühling in Sorrent“, „Florentinische Nächte“ und dem selbstkomponierten „Tarantella“ errang er in den 1950er Jahren Spitzenplätze in den Hitparaden.

Mit der aufkommenden Rockmusik und dem Verschwinden der Schellackplatten verschwand Rudolf Schuricke allmählich von der Schlagerbühne. Er arbeitete nun als Hotelier und betrieb einen Waschsalon in München. Nur kurz, aber sehr erfolgreich war ein versuchtes Comeback im Jahre 1970. Mit zwei Melodien von James Last „So eine Liebe gibt es einmal nur“ und „Wenn der Schnee fällt auf die Rosen“ erklomm er noch einmal die Hitparade. Er starb 1973 in München im Alter von 60 Jahren und wurde auf dem Friedhof in Herrsching am Ammersee beigesetzt. (Quelle: wikipedia)

Diese CD ist alles andere als ein lieblos zusammengestellter Sampler, sondern man gab sich die Mühe, sein Frühwerk entsprechend zu präsentieren:

Booklet01AABooklet01ABUnd natürlich gruselt es einen, wenn man sich die Aufnahmejahre dieser Lieder anschaut … und dann kann man doch ein wenig schmunzeln, wenn man Titel wie „Weil der D-Zugführer heute Hochzeit macht“, „Ich kauf´ mir ein kleines Auto“ oder „Woran liegt´s, daß ich dir nicht gefalle ?“ liest und hört.

Wer sich für den Sound der Comedian Harmonist begeistern kann, der sollte auch hier mal reinhören … Schlager, Kitsch & Co. (mit durchaus jazzigen Anklängen) findet man hier zu Hauf !

SchurikeTerzett

Das Schurike – Terzett in den 30er Jahren

Besetzung:
Rudi Schurike (vocals)
+
Orchester Hans Bund (13.)
Orchester Willi Glahè (14.)
Tanzorchester Gerhard Hoffmann (02.)
Waldo-Favre Chor + Orchester; Leitung von Hermann-Müller-Endenthum (01.)
Tanzorchester Hilden-Arnold (10.)
Tanzorchester Oskar Jost (06.)
Tanzorchester Juan Llpssad (12.)
Tanzorchester Corny Ostermann (19.)
Orchester des Plaza-Varietes Berlin ; Leitung Theo Knobel (05.)
Orchester des Plaza-Varietes Berlin + Waldo-Favre Chor; Leitung Theo Knobel 09.)
Mady Rahl (vocals bei 07.)
Tanzorchester Max Rumpf (11.)
Tanzorchester Hans Rehmstedt (20.)
Tanzorchester Ludwig Rüth; Leitung von Hans Carste (04.)
Tanzorchester Hans Georg Schütz (15.)
Schurike-Terzett (mit Klavierbegleitung (03. + 18.)
Franz Thon und seine Solisten (17.)

Booklet03A
Titel:

01. Ein Leben lang (Puttin/Schwalbe) 3.12
02. Du bist ein Engel mit kleinen Fehlern (Meisel/Amberg) 3.10
03. Liebe läßt sich nicht erzwingen (unbekannt) 2.49
04. Küß mich, bitte, bitte, küß mich (Carste/Richter) 2.55
05. Mit Musik geht alles besser (Bochmann/Knauf) 2.47
06. Senorita (Eisbrenner/Dehmel) 2.46
07. Dummes, kleines Ding (Perl) 2.47
08. Ich pfeif´ heut´nacht vor deinem Fenster (Huber/Weiß/Pfrötzschner/Schwenn) 2.41
09. Capri-Fischer (Winkler/Siegel) 3.23
10. Ich werde jede Nacht von Ihnen träumen (Kreuder/Backmann) 2.49
11. Wenn du lachst, schöne Frau (Winkler/Siegel) 3.11
12. Abends in der kleinen Bar (Kötscher) 2.50
13. Lili Marleen (Schultze/Leip) 3.02
14. Wenn es vom Schicksal bestimmt ist (Ernst)
15. Komm´zurück (Tornerai) (Olivieri/Richter) 3.33
16. Weil der D-Zugführer heute Hochzeit macht (Schröder/Beckmann) 3.01
17. Good-bye Jonny (unbekannt) 2.52
18. Marietta (Richartz/Feltz/Schaeffers) 2.38
19. Ich kauf´ mir ein kleines Auto (Jäger/Nebhut) 2.53
20. Woran liegt´s, daß ich dir nicht gefalle ? (Berking/Böttcher) 2.47

CD1

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BookletBackCover1

Caterina Valente – Valente Hits (1961)

FrontCover1Tja, die Caterina Valente … war ja nun wirklich in der ganzen Welt zu Hause  … und sie beglückte damals die bundesdeutschen Wohnzimmer in schöner Regelmässigkeit mit Liedern aus aller Welt.

Und ganz sicher trug sie so dazu bei, dass wir „steifen“ Deutschen einen Hauch von jener „Leichtigkeit des Seins“ musikalisch erleben konnten, die gerade die „Südländer“ auszeichneten … und damit ganz sicher auch einen Teil jener Lebensqualität, der „uns“ Deutschen damals damals eher fremd war …

Auf dieser EP hören wir auf Seite 1 das allseits beliebte Thema „Matrosen und die Frauen“ (und natürlich werden dabei alle nur denkbaren Klischees bedient !) und natürlich ist auch deshalb ein vergnügte schmunzeln erlaubt.

Seite 2 präsentiert mit „Pepe“ den Titelsong zu dem gleichnamigen Film und das Lied „Sucu Sucu“ hat jede Menge Pfeffer …

So war sie halt, die Caterine Valente … die uns Deutschen so einiges beibrachte … und dafür gebührt ihr Dank !

ValenteBesetzung:
Caterina Valente (vocals)
+
Heinz Kiessling und sein Orchester (bei 02. + 04.)
Werner Müller und sein Orchester (bei 01.+ 03.)

BackCover

Titel:
01. Ein Seemannsherz (L’Amour Et La Mer) (Bradtke/Goodwin) 2.22
02. Matrosen aus Pyräus (Wenn Matrosen von Pyräus tanzen gehn) (Emirza/Bradtke/Hadjidakis) 2.44
03. Pepe (aus dem gleichnamigen Film) (Pinelli/Langdon/Wittstatt) 2.38
04. Sucu Sucu (Rojas) 2.10

LabelB1

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Willy Hagara – Der Tanz mit dir + Ich bin einsam (Save The Pieces) (1967)

FrontCover1Und jetzt mal wieder ein tiefer Griff in die Schmalzkiste:

Willy Hagara (* 4. Juni 1927 in Wien; † vor dem 18. Mai 2015) war ein österreichischer Schlagersänger und Schauspieler.

Willy Hagara machte zunächst eine Ausbildung als Postbeamter und übte diesen Beruf auch aus. Dann gewann er 1946 einen Schlagerwettbewerb im Wiener Konzerthaus. Nun richtete er seine Aktivitäten ganz auf die neue Karriere aus, indem er Gesangsstunden und Schauspielunterricht nahm. In dieser Zeit war er hauptsächlich mit Volksliedern und als Sänger der Band von Johannes Fehring, dem späteren Leiter des ORF Big Band Orchesters, erfolgreich. Es sollten noch zehn Jahre vergehen, bis der Durchbruch mit dem Lied Eine Kutsche voller Mädels und die Taschen voller Geld kam. Bis Mitte der 1960er-Jahre spielte er in zahlreichen Filmen mit und verkaufte viele Platten.

1969 machte er eine Millionenerbschaft: Sein Vater, der Kaufmann Franz Hagara, hinterließ ihm eine Villa und mehrere Mietgrundstücke in Wien. Er wirkte noch in einigen Fernsehproduktionen mit und trat als Gast in Sendungen auf. (Quelle: wikipedia)

Nun ja, ein wenig dürftig ist dieser wikipedia schon …und ich werde mich sicherlich noch darum bemühen, ein paar mehr Informationen zusammen zu tragen … aber ein Anfang ist gemacht.

Hier eine Single aus dem Jahr 1967 …  und beide Titel gehören für mch in die Kategorie „Illussionsmusik“ und ich behaupte einfach mal frech … diese Musik wurde speziell für die Damenwelt konzipiert …

BackCoverBesetzung:
Willy Hagar (vocals)
+
unbekanntes Orchester

WillyHagaraTitel:
01. Der Tanz mit dir (Gietz/Feltz) 2.36
02. Ich bin einsam (Save The Pieces) (Meshell/Weinstein/Relin/Baar) 2.20

LabelB1
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Udo Jürgens – Lieder, die im Schatten stehen (1 + 2) (1978)

FrontCover1Wenn ich ehrlich sein darf: Als Udo Jürgens am 21.12.2014 verstarb, hab ich mich -als ich die Nachricht vernahm – irgendwie in einer Art Schockstarre befunden. Zu wichtig war mir dieser Musiker in all den Jahrzehnten geworden, als dass ich schulterzuckend sagen konnte: Na ja, der Tod gehört halt zum Leben.

Und diese Schockstarre hat damals  wohl auch dazu geführt, dass ich um seine Musik all die letzten Monate einen Bogen gemacht habe … Aber immer wieder kehre ich zu diesem Musiker gedanklich und emotional zurück

Und es gab mal ne Serie von Alben, die sich „Lieder, die im Schatten stehen“ nannte und die erste Ausgabe diese famosen Serie erschien im Jahr 1978.

Das Doppelalbum „Lieder, die im Schatten stehen“ enthält keine Hits, sondern 24 Titel aus der Feder des Komponisten und Sängers Udo Jürgens, die bis dahin stets im Schatten seiner Erfolgsnummern standen. Lieder wie „Auf meinem Tisch ein weißer Bogen“, „Ihr Lieben daheim“, „Kind einer Nacht“, „Mein Bruder ist ein Maler“, „Mein Freund der Clown“, „Deine besten Jahre“, „Ein Narr sagt dankeschön“ oder „Eine Hand ist keine Faust“ sind, wie Udo Jürgens selbst sagt, „in vielen Stunden der Besinnung entstanden und sollen dem Publikum ein paar Minuten der Besinnung geben“8Produktinfo)

Das 1979 mehr oder weniger gewagte Experiment, eine Compilation herauszubringen, ohne die großen Hits und Nr 1.-Titel der Schlagerparaden, hatte einen durchschlagenden Erfolg. Ruhige Songs – Lieder zum Träumen und Nachdenken.
Inzwischen ist diese Zusammenstellung auch als Doppel-CD erschienen. (udofan)

:Und beim mehrfachen hören dieser eher unbekannten Lieder wird mir wiedermal (auch schmerzhaft) bewußt, wie viel seine Lieder mit meinem eigenen Leben zu tun haben …  Bei „Vier Stunden in der Woche“ habe ich mich meiner Tränen stolz geschämt, denn dieser Text erzählt ganz einfach die Geschichte meiner größten Narbe, die ich mir im Laufe meines Lebens eingehandelt habe:

Samstagnachmittag um vier hol‘ ich sie ab,
da wartet sie schon an der Tür;
ihre Mutter sieht mir selten ins Gesicht,
wenn ich sie frag‘:“Wie geht es dir?“
Sie sagt nur:“Paß‘ auf die Kleine auf,
und bring‘ sie pünktlich heim.“
Und dann nehm‘ ich meine Tochter bei der Hand
und darf wieder Vater sein.

Vier Stunden in der Woche,
vier Stunden zählen kaum,
vier Stunden sind geblieben
von einem großen Traum.
Ich kann ihr nicht viel geben
in dieser Zeit – doch immerhin:
Vier Stunden in der Woche
hat mein Leben einen Sinn.

Wenn das Wetter schön ist, geh’n wir in den Zoo,
oder wir fahren an den See.
Wenn es regnet, sitzt sie bei Kakao und Kuchen
mit mir meistens im Cafe,
und ich frag‘ sie nach der Schule und den Freunden,
doch sie redet nicht sehr viel mit mir;
und ich will doch alles wissen über sie,
damit ich sie nicht ganz verlier‘.

Vier Stunden…

Manches Mal hab‘ ich versucht ihr zu erklären,
was ich selber nie verstand‘;
warum Menschen, die sich lieben, plötzlich tun,
als hätten sie sich nie gekannt.
Dann erzählt sie mir von ihrem neuen Vater,
der gesagt hat, er sei immer für sie da.
Und dann weiß‘ ich nicht, was ich sagen soll,
und streich‘ ihr nur über’s Haar.

Vier Stunden…

UdoJürgens01

Und bei „Der Schuft“ habe ich in den Spiegel schauen müssen … und bei „Auf meinem Tisch ein weißer Bogen“ dachte ich mir, das kommt mir sehr bekannt vor.

Und dann noch Lieder/Texte wie „Mein Freund, der Clown“, „Eine Hand ist keine Faust“, “ Mein Bruder ist ein Maler“ (einfach nur großartig).und da gibt es noch so etliches, was auf eine Entdeckung wartet.

Klar, der Udo Jürgens zelebriert seine Kompostionen mit dem ihm eigenen Pathos

BookletBackCover1

Besetzung:
Udo Jürgens (vocals, piano)
+
Orchester Johnny Harris (bei 02., 04.
Orchester Hans Hammerschmid (bei 10.
Orchester Boris Jojic (bei 03.
Orchester Robert Opratko
Orchester Mike Vickers (bei 09.
+
Die Rosy Singers (background vocals bei 03., 17.

Tray1Titel:
01. Meine Lieder (Brauneck/Jürgens) 5.23
02. Auf meinem Tisch ein weißer Bogen (Mey/Jürgens) 3.34
03. Mayerling (Kunze/Jürgens) 3.05
04. Die Leute (Jürgens/Brandin) 3.06
05. Der Schuft (Kunze/Jürgens) 3.48
06. Morgen weht ein anderer Wind (Brauneck/Jürgens) 3.18
07. Ihr Lieben daheim (Jürgens) 5.07
08. Kind einer Nacht (Kunze/Jürgens) 6.13
09. Dann kann es sein, dass ein Mann auch einmal weint (Fuchsberger/Jürgens) 2.56
10. Mein Freund, der Clown (Jürgens/Brandin) 3.02
11. Deine besten Jahre (Hachfeld/Jürgens) 3.56
12. Auf der Straße der Vergessenheit (Hachfeld/Jürgens) 4.52
13. Du allein (Hachfeld/Jürgens) 3.22
14. Weißt du, wie krank dich Liebe machen kann? (Jürgens) 5.21
15. Mein Bruder ist ein Maler (Jürgens/Hofer) 4.08
16. Vier Stunden in der Woche (Kunze/Jürgens) 4.33
17. Als die Musik erklang (Hachfeld/Jürgens) 4.21
18. Ein Narr sagt Dankeschön (Jürgens) 3.48
19. Ein kleines Lied für mich (Kunze/Jürgens) 2.55
20. Und dabei könnt‘ sie meine Tochter sein (Kunze/Jürgens) 3.49
21. Eine Hand ist keine Faust (Kunze/Jürgens) 3.42
22. Nur einen Sommer lang (Alexandra/Jürgens) 4.16
23. Ein paar Worte, ein paar Töne (Jürgens) 4.21
24. Der große Abschied (Fuchsberger/Jürgens) 3.39

Label1

 

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Kindheit, des Lebens zarte Luft,
der Tag, der dich zum spielen ruft,
wobei oft nur ein Glas zerbricht,
mehr weißt du nicht.

Der kleine Zug, der dir gefällt,
fährt nur im Kreis nicht in die Welt.
So klein fängst du dein Leben an
und was kommt dann?

Dann kommt der große Abschied von der Zeit.
Es gibt kein Wiedersehen,
war sie auch noch so schön.
Dann kommt der große Abschied, sei bereit.
Denn alles wird vergehen,
die Welt, die muß sich drehen.

Schule, des Lebens erste Pflicht,
wobei schon mehr als Glas zerbricht.
Erste Liebe und erstes Leid,
dein Weg ist weit.

Sommer des Lebens, du weißt genug,
hast viel erreicht undt so klug.
Hörst oft mit Stolz: Was für ein Mann,
und was kommt dann?

Dann kommt der große Abschied von der Zeit.
Es gibt kein Wiedersehen,
war sie auch noch so schön.
Dann kommt der große Abschied, sei bereit.
Denn alles wird vergehen,
die Welt, die muß sich drehen.

Künden sich Herbst und Winter an,
dann lächelst Du, wie es begann.
Weiß ist dein Haar, so weit dein Blick,
siehst du zurück.

Nichts ist so wichtig und nichts so groß,
wie deine friedliche Hand im Schoß.
Nichts fängt im Leben noch mal an
und was kommt dann?

Dann kommt der große Abschied von der Zeit.
Es gibt kein Wiedersehen,
war sie auch noch so schön.

Lex Barker – Mädchen in Samt und Seide + Ich bin morgen auf dem Weg zu dir (1965)

FrontCover1Nicht nur Pierre Brice, sondern natürlich auch Lex Baker hatte seinen großen Anteil am Erfolg von all diesen Karl May Filmen bei uns hier in den 60er Jahren.Und eshalb will ich auch mal an ihn erinnern:

Lex Barker, geboren als Alexander Crichlow Barker Jr. (* 8. Mai 1919 in Rye, New York; † 11. Mai 1973 in New York City), war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Barker war ein direkter Nachkomme des Gründers der Kolonie Rhode Island, Roger Williams, und ein Nachfahre von Sir Henry Crichlow, ehemals Generalgouverneur von Barbados. Er wurde als Alexander Crichlow Barker als zweites Kind eines wohlhabenden Bauunternehmers geboren.

Barker besuchte die Fessenden School sowie die renommierte Phillips Exeter Academy. Während seiner Schulzeit machte er besonders durch seine guten Leistungen als Leichtathlet und Football-Spieler auf sich aufmerksam. Anschließend begann er an der Elite-Universität in Princeton ein Studium zum Bauingenieur, um später den familieneigenen Betrieb übernehmen zu können. Doch sehr zum Leidwesen seines Vaters brach Barker das Studium bereits nach kurzer Zeit ab, um eine Schauspielausbildung zu beginnen, die ihn an den Broadway führte. 1940 spielte er im Theaterstück Fünf Könige unter der Regie von Orson Welles. 1942 heiratete er Constance Thurlow.

LexBarker01Barkers Ausbildung und die Schauspielerei wurden durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Er meldete sich freiwillig zur Infanterie der United States Army und diente in Nordafrika und Italien. Auf Sizilien wurde er schwer verwundet; bis zu seinem Lebensende trug er eine Silberplatte im Schädel. Nach einer Beinverletzung schied Barker 1945 als jüngster Major der US-Armee aus dem Dienst. Am 28. November des gleichen Jahres erhielt er seinen ersten Filmvertrag.

Seiner körperlich guten Verfassung und seinem guten Aussehen verdankte der 1,93 Meter große leidenschaftliche Gin-Rommé-Spieler, Raucher und Whisky-Trinker seine erste große Hauptrolle als Tarzan (als Nachfolger von Johnny Weissmueller) in Tarzan und das blaue Tal (1949), die ihn in den USA bekannt machte. Weitere vier Tarzanfilme und zahlreiche Westernrollen folgten in den 1950er-Jahren.

Wegen zunehmender Schwierigkeiten, in Hollywood an gute Rollen zu kommen (u. a. spielte er einen Apachenhäuptling im Film Rebell der roten Berge (Original: War Drums), wo er auf den Filmplakaten der späteren Darstellung von Pierre Brice als Winnetou sehr ähnlich sieht), zog Barker 1957 nach Europa. Dort spielte er zunächst Rollen in verschiedenen mittelmäßigen italienischen Abenteuerfilmen, wie Rebell ohne Gnade (Capitan Fuoco, 1958) oder Robin Hood und die Piraten (Robin Hood e i Pirati, 1960), bevor er durch eine Nebenrolle in La Dolce Vita (1960) von Federico Fellini größere Aufmerksamkeit erzielte.

Als Anfang der 1960er-Jahre die Verfilmungen von Romanen des deutschen Autors Karl May anstanden, erinnerte sich der Produzent Horst Wendlandt sofort an den „deutscher als alle Deutschen“ aussehenden Amerikaner, der kurz zuvor in zwei Doktor-Mabuse-Filmen von Konkurrent Artur Brauner mitgespielt hatte, und besetzte ihn als Old Shatterhand in der ersten Verfilmung eines Western-Romans von Karl May, Der Schatz im Silbersee. Barker war zuerst wenig begeistert davon, in deutschen Filmen mitzuspielen, da sie damals international kaum Bedeutung erlangten. Auch das verhältnismäßig geringe Budget der Karl-May-Filme hielt er für wenig professionell. Erst durch das Zureden seiner damaligen Frau, der Schweizerin Irene Labhardt, der die Bedeutung der Figur bekannt war, unterschrieb Barker. Die Folge war eine regelrechte Karl-May-Film-Hysterie in Deutschland und ein Kult um die Hauptdarsteller Lex Barker und Pierre Brice. Barker erhielt sogar einen Bravo-Starschnitt. Das Leder-Kostüm, das Barker während der Dreharbeiten trug, war in Anlehnung an seine Rolle als Lederstrumpf in der Verfilmung Der Wildtöter (in den 1950er-Jahren) gewählt worden. Der Gürtel, eine Navajo-Silberarbeit, war ein Geschenk eines Sioux-Indianers an Barkers Urgroßvater gewesen, den Barker aus seinem Privatbesitz beisteuerte.

1966 erhielt Lex Barker den Bambi als bester ausländischer Schauspieler.

LexBarker03Neben den Western spielte Lex Barker darüber hinaus auch als Kara Ben Nemsi und Dr. Karl Sternau in weiteren Filmen mit, die auf Romanen von Karl May basieren. Produziert wurden diese Streifen von Artur Brauner.

Gegen Ende der Karl-May-Verfilmungen war eine neue Kinoserie mit Lex Barker geplant, die auf den erfolgreichen Mister-Dynamit-Kriminalromanen des Autors Karl-Heinz Günther (C. H. Guenter) basieren sollte. Doch schon bei den Dreharbeiten zum ersten Film Mister Dynamit – Morgen küßt Euch der Tod von 1967 kam es zu Unstimmigkeiten, als Barker seine Gage erst einklagen musste. Danach hatte er kein Interesse mehr an weiteren Verfilmungen, was das Ende dieses Projektes bedeutete.

Barker wurde während seines Karrierehöhepunktes in den 1960er-Jahren in der deutschen Presse und Gesellschaft aufgrund seines immer noch blendenden Aussehens gerne als „sexy Lexy“ bezeichnet. Nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache waren seine große Schwäche die Frauen, deren Anziehungskraft er sich nur sehr schwer erwehren konnte, wie Artur Brauner in seiner Biographie schrieb und auch Pierre Brice immer wieder bestätigte, wenn die Rede auf seinen Freund Lex kam. Barker vernachlässigte seine Gesundheit, die durch nächtliche Partybesuche, Kettenrauchen und seinen Alkoholkonsum stark beansprucht wurde. Trotz seiner ausgiebigen sportlichen Betätigungen forderte diese Lebensweise, zusammen mit einigen harten Schicksalsschlägen in seinem Leben, letztlich ihren Tribut.

Barker war auf dem Fernsehbildschirm auch in Serien wie FBI (The F.B.I.) und Ihr Auftritt, Al Mundy (It Takes A Thief) zu sehen und plante eine eigene Fernsehserie. Einer seiner letzten Filme war der spanische Film Aoom, der ihn als einen über das Leben reflektierenden alternden Schauspieler zeigt. Mit diesem Film erfüllte sich Barker seinen langgehegten Wunsch: eine Rolle spielen zu dürfen, die sein ganzes schauspielerisches Können erforderte.

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Lex Barker mit Lana Turner

In der Presse wurde offen über Alkoholismus und Armut als Todesursache des Schauspielers spekuliert. Die tatsächlichen Umstände seines Todes blieben dabei weitgehend unberücksichtigt, ebenso die Tatsache, dass bereits Barkers Vater an einem Herzanfall verstarb. Die Trauerfeier fand in New York statt. Die Urne nahm seine letzte Ehefrau „Tita“ Cervera mit nach Spanien.In seinen letzten Lebensjahren wurden für Lex Barker die Rollenangebote rar, weshalb er sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückzog. Auf seine Familienangehörigen und Freunde wirkte Barker, nicht zuletzt durch seine zunehmenden gesundheitlichen Probleme, beruflichen Misserfolge, aber auch durch die Konflikte mit seiner letzten Ehefrau, müde und verbraucht. Seine letzte Arbeit war eine Folge der amerikanischen Mystery-Fernsehserie Night Gallery, Episode The Waiting Room. Im deutschen Fernsehen wurde dieser Streifen unter dem Titel Wo alle Wege enden gezeigt. Kurze Zeit nach dessen Erstausstrahlung im Jahr 1973 starb Lex Barker: Drei Tage nach seinem 54. Geburtstag erlag der Schauspieler an der Kreuzung Lexington Avenue/61. Straße in Manhattan (New York) einem Herzinfarkt, als er auf dem Weg zu seiner damaligen Freundin, der Schauspielerin Karen Kondazian, war. Da Barker keine Papiere bei sich hatte, konnte der einst so populäre Schauspieler erst anhand der Gravur seiner Armbanduhr identifiziert werden.

Barker sprach außer Englisch auch Französisch, Spanisch und Italienisch fließend, mit Akzent. Die deutsche Sprache konnte Barker zwar verstehen, sprach sie aber nur selten, und wenn, dann nur ein paar Sätze anlässlich von Premierenfeiern.

Barker war insgesamt fünfmal verheiratet und hatte drei Kinder:

Constanze Thurlow (27. Januar 1942 – 2. November 1950, geschieden), Tochter Lynne (* 21. Januar 1943, † 2010), Sohn Alexander („Zan“) (* 25. März 1947, † 2. Oktober 2012)
Arlene Dahl (16. April 1951 – 15. Oktober 1952, geschieden); sie heiratete 1954 den argentinischen Schauspieler und Filmproduzenten Fernando Lamas, deren gemeinsamer Sohn der Schauspieler Lorenzo Lamas ist
Lana Turner (8. September 1953 – 22. Juli 1957, geschieden)
Irene Labhardt (14. März 1959 – 23. Oktober 1962, die Ehe endete durch ihren Tod), Sohn Christopher (* 2. Mai 1960)
María del Carmen Rosario Cervera Fernández de la Guerra, bekannt als Carmen „Tita“ Cervera (6. März 1965 – 11. Mai 1973, die Scheidung war beantragt, die Ehe endete durch seinen Tod); sie heiratete 1985 Hans Heinrich Thyssen-Bornemisza de Kászon.

LexBarker05Die Ehe mit der Schauspielerin Lana Turner war von Skandalen geprägt und oft Thema in der Regenbogenpresse. Im Gegensatz dazu verlief die vierte Ehe mit der Schweizer Schauspielschülerin Irene Labhardt harmonisch. Doch Irene Labhardt nahm sich 1962 sechsundzwanzigjährig das Leben, als sie erfuhr, dass sie unheilbar an Leukämie erkrankt war. Barker selbst bezeichnete sie als die einzige große Liebe seines Lebens. Seine letzte Ehe mit der spanischen Schönheitskönigin Carmen „Tita“ Cervera endete in einem exzessiven Scheidungskrieg, dessen Folgen sich bis über seinen Tod hinauszogen. Seine letzten Lebensmonate verbrachte Lex Barker an der Seite der Schauspielerin Karen Kondazian.

Lex Barkers Sohn aus der Ehe mit Irene Labhardt, Christopher Barker, hat eine klassische Gesangsausbildung als Opernsänger und damit verbunden auch eine Ausbildung zur Schauspielerei genossen. Er trat in den 1980er- und 1990er-Jahren in Musicals und Fernsehserien auf, spielte bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg die Rolle seines Vaters, den Old Shatterhand, und versuchte, sich in Deutschland als Schlagersänger zu etablieren. Christopher Barker lebt abwechselnd in der Schweiz, wo er aufgewachsen ist, und in New York City, wo er sich auch als Immobilienmakler betätigte.

In den 1980er-Jahren erregte Lex Barkers Name negative Schlagzeilen, als Cheryl Crane, die Tochter von Lana Turner, in ihrer Buch-Biographie behauptete, von ihm sexuell missbraucht worden zu sein. Christopher Barker, der sich für seinen Vater einsetzte und ihn gegen diese Anschuldigungen öffentlich in Schutz nahm, warf der Turner-Tochter eine schmutzige und rücksichtslose Werbekampagne auf Kosten des Rufes seines Vaters vor, der sich nach seinem Tod gegen diese Behauptungen nicht mehr verteidigen könne.

Ebenfalls in die Presse geriet der Streit um Barkers Erbe (unter anderem eine wertvolle historische Waffensammlung), um das sich Christopher Barker mit Maria del Carmen „Tita“ Cervera, der Witwe seines Vaters, gerichtlich auseinandersetzte; Christopher fühlte sich nicht nur wesentlich benachteiligt, sondern sah auch das Vermächtnis seines Vaters von ihr nicht hinreichend gewürdigt.

1965 nahm der Komponist Martin Böttcher mit Barker zwei Musiktitel auf: Ich bin morgen auf dem Weg zu dir und Mädchen in Samt und Seide. Böttcher äußerte später, dass „für Lex Barker im Studio keine technischen Spielereien angestellt werden mussten und seine Stimme so stark war, dass sie gedämpft werden musste.“ Zwei weitere bereits aufgenommene Titel blieben letztlich unveröffentlicht, da Barkers Plattenvertrag auf eigenen Wunsch hin aufgelöst wurde; nach eigenen Aussagen konnte er sich „mit Musik und Text“ dieser Stücke „nicht identifizieren“. (Quelle: wikipedia)

Musikalisch haben die 60er Jahre ganz sicher aufregenderes zu bieten gehabt (um es mal so zu formulieren) … aber diese Verbeugung vor Lex Barker war jetzt einfach notwendig.

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Besetzung:
Lex Barker (vocals)
+
Werner Scharfenberger Orchester

BackCoverTitel:
01. Mädchen in Samt und Seide (Scharfenberger/Buschor) 2.28
02. Ich bin morgen auf dem Weg zu dir (Böttcher/Blecher) 3.05

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